Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2634 (24.6.1926)
- Date
- 1926-06-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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«r.SM MM, MmeWaz St. Juni 1926 2SA Waggon» Holz weggeschwemmt. Die Niederösterreichische LandeSkorrespondenz meldet: Nach einer gestern hierher gelangten Meldung ist der Scharlauer Rechen in der Enns bei Neichraming geborsten. 5600 Kubikmeter Blochholz wurden in -ch i e D o n a u abgetrieben. Wien, A. Juni. * Trauung im Hanse HeinSheimer. In der Salmanns- »Lorfer Kirche findet vormittags die Traumm des Frl. Annemarie He »nsheimer, Tochter des Generaldirektors des Wiener Bankvereins Alfred Heinsheim er, mit einenr Ministcrialbeamten statt. Das Fräulein hatte sich auf die Ebe schon seit geraumer Zeit vorbereitet, indenl es monatelang in einem Kloster Unterricht in den Heilswahrheiten der katholischen Kirche nahm. 'Gekrönt wurde diese Ausbildung logischerweise durch die Taufe, wobei auch die Mutter des Fräuleins sich der gleichen Zeremonie -unterzog. (Der Herr Generaldirektor ist Jude geblieben und ist Mitglied des Ordens B'nai B'rith.) — Das ist jo der Gang der Dinge in vornehmen jüdischen Häusern. Wenn ein Jude es zu Ansehen nnd zu einer geachteten wirtschaftlichen Position bringt, dann gehen seine Nächsten, manchmal auch er, den Weg zur Kirche. Das ist der gerade in dieser» Schichten waltende Ghettogeist, der sie antreibt, ihre Zugehörigkeit zu den oberen Zehn Haaiii tausend durch den Abfall vom alten Volkstum zu besiegeln. (Diese Hysterie wirkt besonders kraß bei Persönlichkeiten dieser Art. Sie haben sich ihr Vermögen und ihre soziale Geltung durch eigene Arbeit erworben. Trotzdem halten sie es für notwendig, sich den Eintritt in die führenden Kreise mit dem Opfer der lieberzengung, meist auch mit sehr beträchtlichen finanziellen Leistungen, Sechszimmerwohnung im dritten Bezirk und eine Sommer Wohnung in Salmannsdorf, dem schönen Ort, in dem die Trauung stattfindet. Wird der Orden B'nai B'rith den Herrn Generaldirektor fragen, ob er noch Mitglied bleiben will? * An Verband zur Klärung der Wünschelrutenfrage, der sich schon im Jahre 1910 in Wien gebildet hat, tritt wieder vor die Oeffentlichkeii und will ihre syuchathische Aufmerksamkeit aus das Rutenphänomen (lenken, auf die geheimnisvolle Erscheinung des Ausschlages von Gerten oder Drahtschlingen über unterirdischen Wasser- und Mineraladern. Mr wollen gern das Unsere dazu beitragen, daß eine wissenschaftliche und praktische Aufklärung angestrebt wird. Doch scheinen unter den Wünschelrutengang-Beflissenen ziemliche Unterschiede zu bestehen, die erst ausgehellt werden müssen. In einer in der „Reichspost" veröffentlichten Kundgebung wird eine Dame als eine ernste und ein Herr als ein gemäßigter Rutengänger angeführt. Was ist das? Wann ist das Wünschelrutenproblem ernst und wann ist es gemäßigt? Eine Erklärung kann möglicherweise darin liegen, daß die Dame die Gattin eines Rechtsanwaltes ist, während der Herr ein Ministerialrat ist, der dem Radikalismus berufsmäßig abhold ist. Mimlicherweise ist das so. Als Laien auf dem Gebiete des Begehens sind wir von heftigen Zweifeln bewegt und bitten um freundliche Aufklärung. tt lei * Das Wetter. Gestern herrschte trübes, zeitweise regneisches Wetter. Die Voraussage lautet: Unsicher, stellenweise erchter Niederschlag, später vielleicht Basfernng. -err d.) „ . , „eitern um 4 Uhr nachmittags nach langem schweren Leiden hier verschieden. * Die Vermißten. An» 17. d. erstattete der Instrumentenmacher Rudolf Heidl, Angeligasse 107, beim'Kommissariat Favoriten die Anzeige, daß sein Sohn Ferdinand Heidl, ein 20jähriger Optikergehilfe am 14. d. die elterliche Wohnung verlassen hat und seither nrcht mehr zurückgekehrt ist. Familienzwistigkeiten dürften die Ursache deS Verschwindens sein. — Seit dem 9. d. sind der 16jährige Praktikant Leopold Maßhofer, Hormahrgaffe 7, und der 16jährige Laufbursche Josef Slama, Ortliebgasse, aus ihren elterlichen Wohnungen verschwunden. Die Erhebungen ergaben, daß die beiden Burschen sich am 14. d. in Heining bei Passau auwehalten und dort erklärt haben, sie wollen nach Hause wandern. Seither fehlt von ihnen jede Spur. — Am 18. d. ist die 60jährige Hilfsarbeiterin Marie Hobek, Klchterneuburgerstraße 117, mit ihrem Lebensgefährten Johann E i sn e r, nach Ludwigshofen bei Horn gefahren, um in den dortigen. Wäldern Schwämme zu sammeln. Dave» vtrirrte sie sich und ist bisher nicht nach Wien zurückgekehrt. Es besteht die Vermutung, daß die Frau, die rückenmarklerdend ist, einen Unfall erlitten hat. * Internationales Schachturnier in Budapest. Anläßlich der Budapester Tagung des Kongresses des Weltschachbundes beginnt morgen in der ungarischen Hauptstadt und zwar in der Musikhalle des Hotel Gellert ein internattonales Meisterturnier. Von bekannten Großmeister»! nehmen teil: Rubi»rste»n, Spielmann, Professor Widmar, Reti, Grünfeld, Dr. Tartakower, der Engländer Dates, der in Paris lebende Russe Snosko-Borowsky, der tschechische Meister Prokosch, der rumänische Vorkänrpfer Dr. Brody, der Belgier Colle, der junge Monticelli aus Padua, der Peruaner Canal, der Zagreber Meister Vukovics, der Wiener Takacs. Ungar»» »vird vertreten sein durch Dr. Bajda, Andreas Steiner» Havassy und den Meister der ungarischen Provinz Dr. Nagh aus Debreczin. * Die Aktion für die jemenitischen Juden. Wie uns aus Großwardein berichtet wird, hat dort am 5. d. Herr S. Komet, der Leiter der für die in» Jeme»» verfolgte»» Juden unternommenen Aktiv»», in der Synagoge nach einer begoifternden Ansprache des Oberräbbiners Bemamin Fuchs einen Bortrag, geholte»!, der ans die zahlreichen Anwesenden einen tiefen Eindruck »nachte. Auf Grund seiner Ausführungen bildete sich ein von säultlichei» jüdischer» Grrlppe»» beschicktes Konritee, welches im Sinne der Bestrebungen des Herrn Komet in Großwardein wirken »vird. Hoffentlich wird diese Arbeit von Erfolg begleitet sei»». * Keren-Kajemeth-Kommission. Heute findet eine Sitzung der Keren-Kajellleth-Konttriissior» 12 im Cafe Theresienbad, 12. Bez., Schöubrunnerstraße 271, u»n 8 Uhr abends statt. 3 Uhr 50 Min. und 5 Uhr 30 Min.: Filnr der Wiener Straßen bahr», Film der Wiener Polizeivtremon. 6 Uhr: „Hamburg hat's eilig." E Reisebureau der Hambnrg-Amerika-Litrie. Verkauf von» Schiffe--, Eiioubcihn- und Schlatrvagettkarten für In» und Ausland, Flugscheine. Auskünfte über Hotels, fachmännische Beranstciltungen von Gesellschafts, und Vereinsfährten, Geldwechsel. Bureaustunden ununterbrochen von 9 bis 6 Uhr nachmittags (Samstag von 9 bis 8 Uhr), Wien, X, Bez., Kärntnerstraße 33. lljjsiltsiJIsijH r~*il II r*~41Ufc="-UflEr3lll Nus der jüdischen Welt iUMÜlSUlMlUMUi ilHfflüfll gemsalm hat leere Wohnungen. Der „Haaretz" berichtet: Zu,n M,»Haram, dem bekannten Umzugstermin in Palästina, macht sich in Jerusalem unter den Mietern und Vermietern eine rege Bewegung bemerkbar. Zahlreiche Wohnungen bleiben unvermietet, weil im Laufe des letzten Jahres zahlreiche Häuser nett erbaut wurden, und weil viele Mieter gezwungen sind, sich einzuschränken und sich mit kleineren Wohnungen zu begnügen. Man schätzt die Zahl der freistehenden Zimmer in die Hunderte. Ueberall sind Zettel „zwei-, drei-, vier-, fünfzimmerige Wohnungen zu vermieten" zu bemerken. Auch, die Mietpreise sind sehr heruntergegangen. Im Maximum verlangt man-für eine Zweizimmerwohnung mit Küche nnd allem Zubehör 2 Pfund pro Zimmer nnd Monat. Man glaubt, daß vom neuen Mnharam ab der Mietzins pro Zimmer nur mehr 1,8 Pfund betragen wird. Der zehnte Delegierlentag der Jüdischen Frauenbundes in Deutschland. Ans Düsseldorf wird uns geschnoben: Der Tagung der Zentralwohl'fälhrtsstelle schloß sich bet zehnte Delegtertento g des Jüdischen Frauenbundes an, der 'vom 8. bis 10. d. «in Düsseldorf stättfand. Am Dienstag abends sand der Begvüßungsabend statt, zu dem die jüdischen Frauen Düsseldorfs eingsladen hatten. Frau Berta Eschelbach er hielt 'die Begrüß»»ngsanfprache, woraus Frau B e r g e «l - G r o n emann (Berlin) ein mit großer Ausmerkfamikeit an gehör des Referat über „Der Wert des Neutralitatsgedankens" hielt. Die zwei 'folgenden Tage galten den eigentlichen Beratungen, denen 146 Delegierte und etwa 300 Gäste der 21 Ortsgruppen, der neun Provinzial- und Landesverbände und der zirka 360 awgeschlosfenen Vereine beiwohnten. Geleitet wurden die Versammlungen abwechselnd von Frau Bettina Brenner und Frau Paula Ollendorsf. Den Tätigkeitsbericht erstattete Frau Henriette May (Berlin), die eine Schilderung des sehr umfangreichen chavitativen Werkes des Bundes gatb. Den Fina-tHbevrcht erstattete Frau Hellene Meyer (Stargardt). Ueber ,/Bundesarbeit in den Ortsgruppen und Landesverbänden" referierte Frau Grete Bial (Breslau), über „FrauenvereinSarbeit" Frau Anna Levy (Stettin), über „Tätigkeit des Frauenverba,»des «für Kütturavbeit in PalLstiMa" Frau 'Levy- Salz (Berlin), über „Arbeit der Schwesternldgm" Frau Minna Schwarz (Berlin). Als Resultat der regen Diskussion wurde ein« Entschließung angenommen, die besagt, daß der .jüdische Frauenbund die notwendige Verbindung aller Ginzeilorganffatvonen darstellt und daß der Sinn des Burtdes am besten durch die Gründung möglichst vieler Ortsgruppen erfüllt wird. Die Ortsgruppen halben insbesondere die Ausgabe, die rvkigiösen, erzieherischen und kulturellen Ausgaben für die FcrmKie rmd M' das öffentliche Leben g« verwirMichen. Im Rahmen der Tagung fand eine Sitzung «der Arbeitsgemeinschaft für Gefährdetenfursorg« statt, in der Frau Paula Ollenbor«ff über Hilfe an Gefangene und Strosentllassene referierte. Gm Antrag auf besondere Ausgestaltung der Gefangenenifürisorge durch eine KommiKvn des Bundes kam zur 'Annahme. Frau Landau (Lübeck) r^eriert-e über Tubevkuloseufürsorge, ferner wurde über Adoptionswesen, ArbeitsvermitÄnoW '.Ha»»8halt!.ngsschule, über das Organ satter des Jüdisch« Frauenbundes" Bericht erstattet. Frau Selma Cohn-Magn«ck^ die dem Fran en st imm r echtskon greß in Paris HKgewohnt Tj=nt, erstattete Bericht über den Verlauf des KongresftL Das Schlirßreserat ülur „Nachgchcndc Fürsorge für AnstaÄSkinder" hielt Fran Hanira Karmins«ki (Berlin). Mit einer eindringlichen Ansprache der Fran Paula Olle n d o r f f schdoG die erfolgreich verlaufene Tagl'.ng. Wt Wische« Sozialisten auf dem Arbeiterkongreß für Wandemngrsragen vertreten. Auf dem Internationalen Arbeiterkongreß für Wanderungsfragen, der vorn 22. bis 25. Juni in London tagt, wird der Allweltliche jüdische sozialistische Arbeiterverband Poal« Zion (vereinigt mit dem Zionistisch-Sozialistischen Verband) durch eine Delegation vertreten sein. Sie besteht aus den Herren Locker und Rudel (Berlin), Jarblum (Paris) ititb einem Delegierten aus Palästina. Der Verband hat zn den Vorschlägen -der vorbereitenden Kommission eilte Reihe von Verbesserungen vorgeschlagen und zlvar in der Richtung voller Freiheit der Einwanderung für alle Wanderer ohne Unterschiöd von Bo'lk und Raffe. Außerdem hat der Verband besondere Resolutionen zrr-r jüdischen Wanderungsfrage und P a >l ä st i n a «k o l o n i s a t i o n ausgearbeitet. Der Verband überreicht dem Kongreß zur Begründung seiner Vorschläge eine ausführliche Denkschrift über das Mische Wander»:ngsproblein und die jüdische Kolonisation und Arbeiterbewegung in Palästina. Wie die I. T. A. erfährt, wird auch Äe allgemeine jüdisch« Arbeiterorganisation (Histadruth) in Palästimr durch ein« eigene D-ölegati>on unter Führung des Herrn' VM Zw i vertreten sein. Grandrabbm Israel Levh siebzig Jahre alt. Aus PcrrüS wird uns berichtet: Großrabbiner von Frankreich, Israel Lewch, beging dieser Tage seinen 70. Geb»rrtstag, aus welchem An^fe 4* . , Gelehrter, Verfasser mehrerer wissenschaftlicher Arbetten. Bis seiner Wahl zum Graudrabbin von Frankreich betätigte er fr«, hauptsächlich als Professor an der Pariser Hochschule für vabvinische Wissenschaften. In der letzten Zeit nunmt Grandrabbm Levy auch an den propalästmenftschen Arbeiten in Frankreich regeren Anteil. Er gehört dem Kuratorium der hebräischen Vnrversität in Jerrcsalem als Mitglied an. Ein Jude letttscher Konsul in Stockholm. Ans Ri-g-a wird uns berichtet: Die Regierung hat den jüdischen Kaufmann in Stockholrn, K. Kanter, zum lettländffchen. Konsul ernannt. Konsul Kanter gehört zu den angesehenem jüdischen Kauslenten. von Stockholm. Eine solenne Reisirr- Feier in Paris. Vorige Woche fand in des eier ieilnehmer, sondern auch Leswegen einen ir»rpofanten Eindruck erweckte, weil sie die Gelegenheit bot, die besten Vertreter der jüdischen Literatur beisammen zu sehen. Es waren erschirnenr Schalom A s ch, Z. S ch n e u r, G i n z bürg, Moische N a dir, Segalowitsch, Einhorn, Glaser und andere mehr, von denen die mefften das Wort erMiffen, mn den Kollegen Reistin dirrch Würdigung seines literarffchen Wirkens zn ehren. Kunst, Böhm, Buch. $«s Budget der Bnndsrtheater. 50.000 Schilling Ersparnis im Monat. Nach der soeben fertig-gestellten kaufmännischen Monatsbilanz ergibt sich, daß der Bundeszuschiktz für die Bundestheater in den bisherigen neun Spielrnonatm dieses Spioljahres um raitb 440.000 S. geringer war als der Zuschuß für die analogen Monate des vergangenm Spieljahres, so daß sich also pro Spielmonat eine Ersparung von rund 60.000 S. gegenüber dem Vorjahr ergibt. Hierdurch ist auch die Gewähr gegeben, daß der im Budget vorgesehene Bundeszuschuß von rund 43 Attlliarden nicht überischrittm werden wird. Eine Kantorenschnie in Wien. Die Erforschung und Pflege jüdischer Musik ist im Allfschwung. Den Instituten, welche diesen» Zwecke gewidrnet sind, reiht sich eine neue Nnternehinung an, welche in Wien begründet wird. Die Errichtung der Wiener K a n t o r e n s ch u l e ist auf das wärrnste z»» begrüßen. Wien bildet die mmmigfaltigsten Perspektiven für ein solches Institut, Als berühnlte Musikstadt, als rüh»»»liche Pflegestätte des Syuagogalgesanges irn letzten Jahrhundert, als das Ze»ltnutt, das in seiner Atitte große Meister dieser Kunst beherbergt. Die Anstalt wird von den Oberkantoren Müller und M a r g u l i e s, welche sich ei»»es ausgezeichneten Rufes erfreuen, geleitet werden. Das Jifftitut wird als Bildungsanstalt für Kantorei» begründet, ist aber auch vorn »vlffenschaftlichen und künstlerischen Standpunkt zu »verten. Bei richttger Leitung und günstiger Entwicklung wäre hier die Möglichkeit gegeben, alln»ühlich eine Akadernie des Kautorates zu erlangen, wie sie seinerzeit Dozent Dr. Stern «»»geregt hat. Am dm Ämtern. Burgt-H eater. Moraen. l/a8 Uhr abends, „D u e l k a m L i d o". (Theatergwie nde, Serie 8. bla»».) Svernrdeater. Morgen, 7 Uhr abends, ^D-e r dt.'O* kavali t-x\ Volksoper. Heute, %% Uhr abends, gelangt aU letzte .Vorstellung in dieser Saison „D i e M e i st e-r s i n g-e r VE Nürnberg" mit Kammersängerin Berta K i u r i na aks 'Gast zur Aufführung. Raimund- T h e a t e>r. Morgen, %8 Uhr abeuEK, Erstaufführung des Schwankes mit. Gesang ..D bt Abenteuer des Herrn Me t e r m a x" von Leopold Jacobson nnd Rudolf Oesterreich e r, Musik von H«go Hirsch. Die heutige Vorstellung entfällt. R o l a n d b ü h n e. Das B e r l inet Ense mb l«e bringt Mittwoch den 30. d. als dritte Novität das Lustspiel „D tee schöne M e l n s i n e" von Rudolf L o t h a r zur W i e n e r Erstaufführung. Modernes Theater. Sonntag den 27. d., V.9 Ubr abends, findet ein GaAsviel des Cäeilie-Cerri-B ml« l e t t s statt. An diesem Abend gastiert bas Aioderne Theater-im R a d t o Wien mit Galswortbys ..U r w a l d". Der internationale «Schauspielerkongretz. Ar»s B e r br-w wird gemeldet: J»n Kaisersaale d»s Zoologischen Gartens w»»rde gestern vor»nittags tue Erste J»lter»»atio»»ale Schauspielerkonserenz eröffnet. In seiner Begrüßungsansprache betonte der Präsident der Deutschen Bühnengenossenschaft R i e ck e l t ferne große Freude darüber, das jetzt zu m ersten Male eine Zrlsaininenkunft der Buhi»e)»künstler aller K»»l t u r n a t i o n e n stattsindet. Schon die Besch»ck»»ng dieser Ko»»ferenz durch Bühnenkünstler aller Länder sei ein Zeichen dafür, daß der Wille zur ge- »nernsainen Arbeit sich k»»ndgibt. Es sei dies ein nicht z»» unterschätzendes Ereignis. Brrerne, Bvrtriige und Bersammlungm. Wiener B e t b - H a m i d r a s ch, 2. Bez.. Ternpel» gasse 3 (im neuen Lokal). Heute, 6 Uhr, Lektor Dr. GelbhauSr Historische Psalmen. Beth waad l'itvrim, 9. Bez., Türkercstraße 9. Morgen um ^12 Uhr vor»ni»tags im großen Festsaal der llniversität S u» ich ath h ech aw er Naphtali Menazeach l'D o kbeleftitzt sicher, ' ^«ch»ter«»^tt»d 'Aar-«». Arzttich empfohlen. MiNioitenfach bewührt» Packung 8 t.A. GegeuFMchweiß, Bveimen MchÄUndlvjNken EevhTußbad.P. S'.lö.