Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2634 (24.6.1926)
- Date
- 1926-06-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Men, Donnerstag Wiener Morgenzeilung S4. Juni IM M. Danksagung Anlässlich des sclnnerrlichen Verlustes, der mich betroffen hat, sage ich allen Freunden und Bekannten für ihre überaus herzliche Anteilnahme meinen innigsten Dank A Bartchak Wien im Juni 1926 1 Regine Schreier Zabie Juni 1926 David Lappe Hüls in Westfalen Volk-Vitt. Verlobte orth -ws RESTAURANTS S. MAYERSOHN noonh Hall, Men« 15, Telephon 59 Schallerbach 15 Beide Etablissements mit modern eingerichteten Zimmern Wiener Adresse: 11,* Tabor&tea&e 24a, Tel. 47-6*60 BAD I Möbelfabrik 6,01 JACQUES WALLIS | Wien, L, Wollzeile 21 Wohnungseinrichtungen bis zum feinsten Genre, reichhaltiges Lager in fünf Stockwerken tv r ha r'f u a H. Es wird gebeten, statt Telegrammen die Tele stamm blankekte des Keren Kajemeth, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, zu »erwenden. Zionistische Frauenorganisation. Oesterreichs. Die zionistische Frauengrnive IX, DC-ouftaltn am 26. ö. um 8 Uhr abends im Kasino Zögernitz. 19 Bez, Döblinger Hauptstraße 76 einen Bunten Abend mit Tanz unter Mitwirkung von: Frau Martha Blank. Ge ang; Fräule'n Birien, Eello: Frau Jo''efine Schallt, Tanz; Fräu lein Roil Singer. Gesang; Fräulein Ncnee Stein, Rezitation: Eon ferencier Herr Fritz Mendel. Karten zu 2 und 1 S. an der Abende lasse. Jüdisches Realgymnasium. Ausnahmsprüsungen in die i. Stfane werden Montag d-n 28. d. um 4 Uhr nachmittags ab gehalten. Federst-e! und Feder sind mitzubringen. Verein Jüdisches Realgymnasium, 2. Bez., Castellezgasse 35 heute Donnersiag. Punkt 8 Uhr abends, wichtige Beriammlung im Festiaal. Tagesordnung: Beschlußfassung über den Bauplan. Alle velche zum Baufcnds der Schule Beiträge geleistet haben, werden ruf diciem Wege eingeladen. Prüfung im is^.-manit'.Stempel. Die' Schlußprüfung der Zöglinge der Bibelschule des Pazmanitentempels findet am Lamseag d!>r, 2». d. nur 4 Uhr nachmittags nach dem llllinchaqebeL statt. ._ Gettchtssaal. Das Recht Ser Kritik des Anwaltes. Ein Rechtsanwalt wegen Ehrenbeleidigung verurteilt. Ein Berufungssenat unter dem Vorsitze des Hosrates Doktor Gott lieb hatte sich gestern mit der Berufung des Rechtsanwaltes Dr. E. S p i n n e r zu befassen, der wegen Beleidigung einer Prozeßgegnerin zu einer Geldstrafe von einer Million Kronen, eveiltnell fünf Tagen Arrest, verurteilt worden war. Dr. Spinner hatte gegen Frau Renee Goldschmidt eine Kündigungsklage wegen ihres Geschästslokales eingebracht und war wegen Zuspätkommens kontumaziert worden. Auf dem Gange des Gerichtes hatte er der Beklagten mit drohender Geberde zugeritfen: „Dlese Lumperei wird Ihnen teuer zu stehen kommen." Er hatte sich damit verantwortet, daß' Frau Goldschmidt' den Antrag aus Abweisung der Klage nicht hätte stellen dürfen, weil sie dem Sohn seiner Klientin wegen eines Darlehens zu besonderen! Danke verpflichtet sei. Die Aeußerung sei, wie der Anwalt des Beklagten, Dr. Preßburger, ansführte, eine berechtigte Kritik, die einem Anwalt in weitestem Sinne zustehen müsse. Der Gegenanwalt, Dr. Robert Müller, bestritt die besondere Dankespflicht der Klägerin gegen die Klientin. Dr. Spinner habe auch seine Drohung wahrgemacht. Er habe nach einem Mißerfolg in dem Mietprozeß die Mieterin in der grausamsten Weise durch Exekutionen verfolgt. Da Doktor Spinner eine Erklärung nicht abgeben wollte, bestätigte der Gerichtshof das Urteil bezüglich Schuld und Strafe, erklärte sie jedoch bedingt mit einjähriger Bewährungsfrist. Als erschwerend wurde die Stellung des Angeklagten als Anwalt, als mildernd die bisherige Unbescholtenheit angenommen. Rassenreine Wanzen. Frau Anna E. entdeckte auf ihrem Fensterbrett eine Wanze und erkannte mit dem ihr eigenen Scharfsinn sofort, daß sie nur von der unter ihr wohnenden Partei stammelt könne, offenbar deshalb, weil ihre eigenen Wanzen Malcherln mit dem Hakenkreuz tragen. Sie tat ob dieser Rassenvermtschung der Bodenständigen mit den „Zua'grasten" sehr entrüstet und machte ihrem Aerger dadurch Luft, daß sie zur Hausbesorgerin sagte: „Die Wanze kann nur von der Frau L. heraufgekrochen sein. Bei der „Sa ujüdin" toimmelt es von Wanzen. Stellen Sie sich nur vor, in welcher Gefahr wir stehen. Ter Sohn der Frau L. hat einen Ausschlag und das Bett meiner Hilde steht knapp beim Fenster. Es ist einfach nicht auszudenken .." Vor dem Bezirksgericht bestritt die Rasfenschützlerin, den Ausdruck „Saujüdin" gebraucht zu haben. Für das Vorkommen von Wanzen in der Wohnung der Klägerin wollte sie einen Wahrscheinlichkeitsbeweis antreten. Ueber die .Hausmeisterin war sie sehr böse, weil diese ihr Gespräch der Klägerin hinterbracht hat. Zeugen bekundeten jedoch, daß die Beschuldigte ihre KraftanSdrücke sehr oft und sehr laut gebrauchte. Eine Ehrenerklärung wollte Frau E. im Interesse der Zuchtreinbeit ihrer Nasse nicht abgeben, weshalb sie der Richter zu 5 0 Schilling Geld st rase oder fünf Tagen Ar re st vertirteilte. Gegen dieses, wie sie sa;te, überaus harte Urteil ergriff sie Berufung. Reue SteuererM ungen In Polen. Vor einer Ermäßigung des Diskontsatzes. — Die Naphthaindnstric und der Handelsvertrag mit Deutschland. — Flaue Effektenbörsen. (Von ttnserem Warschauer Berichterstatter.) Warschau, 20. Juni. Das Budgetprovisorium, das der neue Finanzminister K l a r n e r dem Sejm vorlegt, sieht wiederum eine zehnprozentige Erhöhung aller mittelbaren und unmittelbaren Stenern und Stempelgebühren vor. Als Grund dieser Erhöhung gibt der Finanzminister die Notwendigkeit des Budgetgleichgewichtes an, in Wirklichkeit aber werden die Eingänge nur er höht, um den Ausfall durch die Erhöhung der Beanttengehälter zu decken. Eine weitere Stcuerbelastung wird weder der Handel nochdie Industrie, die schon vollkommen verarmt sind, kaum mehr vertragen können. Die Politik des Finanzministeriums ist vielleicht vom fiskalischen Standpunkt, aber sicherlich nicht vont Standpunkt der Volkswirtschaft verständlich. Der Ausweis der Bank P o l s k i für die erste Junidekade zeigt eine unbcbcutcitbc Erhöhung des Goldvorrates um 15.000 Zloty, der jetzt also insgesamt 134,63 Millionen Zloty beträgt, wovon aber 77,49 Millionen Zloty im Ausland deponiert sind. Der Stand der Devisen ttnb Valuten erhöhte sich um zirka 20 Prozent, das ist um 17,59 Millionen brutto, das heißt daß nach Abziehung der erhöhten Verpflichtungen der Bank Polski in ausländischer Währung, die 5,1 Millionen betragen, eine Erhöhung des Devisenschatzes um 12,60 Millionen Zloty netto zu verzeichnen ist. Die Position „andere Aktiva" hat eine ernste Erhöhung erfahren, denn sie wuchs fast um die Hälfte, das ist um 18,94 Millionen Zloty und wird jetzt ditrch die Zahl 50,83 Millionen Zloty gusgedrückt. Das Saldo der Girorechnungen ist nur 19,18 Millionen Zloty höher und beträgt 92,37 Millionen Zloty. Der Banknotenumsatz betrug 423,62 Millionen Zloty und wurde um die Summe von 10,66 Millionen Zloty vergrößert. Es muß noch bemerkt werden, daß der Umlauf der Dillons im Monat Mai sich um mehr als 30 Millionen Zloty erhöht hat, und seine jetzige Gcsamtumlanfssumme von 442,2 Millionen Zloty übersteigt den Umlauf der Banknoten um 20 Millionen Zloty. In seinem vor den Vertretern der Presse gehaltenen Expose sprach der Handelsministcr Kwiatkowski über die Verbilligung des Kredits. In Warschauer Bankkreisen wurde. diese Versprechen dahin kommentiert, daß man für die nächste Zukunft eine Erniedrigung der Bankrate von 12 auf 8 Prozent erhofft hatte. Ein kleinerer Bankdiskont würde zwar nur theoretische Bedeutung haben, denn in der Praxis findet man sehr schwer Kredit mit annehmbarem Zinsfuß. Die Hauptquelle des Kredites ist die Bank Polski, die den Eskompt bis zum Minimum der ringert hat und darum fast gar keinen Einfluß auf die Kredit Politik besitzt; die offizielle Bankrate ist daher kein Maßstab für den Geldmarkt. ' Die Naphthaindnstriellen haben die Verbesserung der Lage von den Erfolgen der Handelsverhandlnngen mit Deutschland ab hängig gemacht, die bekanntlich am 18. Mai begonnen haben. Deutschland ist nänilich das Hauptabsatzgebiet für die polnische Naphtha. An die Verhandlungen knüpfte die Naphthaindustrie große Hoffnungen, doch sind bis jetzt noch keine positiven Resultate zu verzeichnen. Andererseits ist der Export nach Frankreich sehr gesunken, denn die gesetzlichen Bedingungen in Frankreich, die eine Erhöhung der Zollsätze für importierte Schmieröle, Mineralöle und Rohötabfälle vorsehen, erschweren jede Einfuhr. An der Effektenbörse herrscht weiterhin Passivität und fast alle Papiere zeigen eine sehr schwache Tendenz. Die wichtigsten Kurse notierten: fünfprozentige Konversionsanleihe 32,00 bis 31,90, Handelsbank 1,40, Bank Polski 48,00 bis 49,00, Chodorow 3,50, Warschauer Zucker 1,40, Kohle 33,00, Zieleniewski 9,50, Haberbusch 4,7^ Ae WrUmrsktellung in Philadelphia mißlungen. Boykott der New-Aorker Kaufmannschaft und der europäischen Industrie. Wie uns aus New-Iork gemeldet wivd, kann schon heute, trotzdem die Ausstetlungsanlagen noch nicht fertiggestcllt sind, erklärt werden, daß die mit großem Applomb angekündigte „Weltausstellung" in Philadelphia vollkommen mißlungen ist. Die New-Uorker Kaufmannschaft hat die Ausstellung boykottiert und auch beit europäischen' Industriellen, welche bei ihren Vertretern wegen der Beteiligung an der Ausstellung anfragten, entschieden von einer solchen abgeraten. Das Jnteresie Amerikas für die Ausstellung ist ein ganz geringes. Infolgedessen wird auf eine kleine Anzahl von Besuchern gerechnet. Die amerikanischen Handelsvertretungen in Europa halten sich von jeder Reklame für diese Ausstellung fern. Eine Beteiligung an ihr ist um so weniger angebracht, als die hohen Platzmieten in gar keinem Verhältnis zu dem erwarteten Erfolge stehen. In der tschechoslowakischen Industrie war geplant, sich stärker an der Ausstellung zu beteiligen, sie ist aber von dieser Absicht zum Teil abgekowmcn. Auch in Wien war für diese Ausstellung geworben worden. Die Goldbilanz des Wiener Giro- und Kasienvereins weist per 31. Dezember 1926 ein Aktienkapital von 600.000 S. und eine Kapitalscücklage um 800.000 S. aus. Das Eigenkapital beträgt also 900.000 S. Jede der in Umlauf befindlichen Aktien im Nennwerte von 400 K. wird auf das Nominale von 40 S. nmgestempelt. Für das Jahr 1925 beträgt der Reingewinn 2629 S., derselbe wird auf neue Rechnung vorgetragen. Von der Verteilung einer Dividende wird abgesehen. Geringe Bewegung auf den Devisenmärkten. Bei minimalen Umsätzen waceu die gestrigen Kursänderungen nicht bedeutend. Die Devise Parierhöhte sich in Zürich VM 14.57 auf 14 60, B r ü s s e l von 14.66 auf 14.70 und M a i l a n d von 18.67 auf 18.66. Sehr fest lag die Devise Bukarest, die gegen Zürick 2.25 notierte. Madrid erlitt einen wett«« Mchchkag uud senkte sich von 64.10 auf 83.82. Nicht einhVWA kay cnich Warschau. In Men senkte str sich vou 70.-- auf Die Äu>Säuberungen der übrigen DM« Mw« minimal Das östcrreichssch-tsthechos'swakische Zusatzabkommen zum Zolltarif. wurde das Zusatzabkommen zum Handelsübereinkommen mit der Tschechoslowakischen Republik unterzeichnet. In diesem verzichtet die Tschechoslowakei auf den bisherigen Bertragssatz für Raffinadcz ucker (16 Goldkronen), der in der Höhe' des neuen autonomen Zolles von 22 Goldkronen vertragsmäßig gebunden wird. Für Kandiszucker wurde ein Zollsatz von 31 (bisher 26) Goldkronen, für Rohzucker zur Verarbeitung auf Raffinadezucker im Erlaubnisscheinverkchr ein Zollsatz von 16,70 (bisher 11,50) Goldkronen festgelegt. Oesterreich verzichtet auf eine Reihe von Vertragszöllen in der Tschechoslowakei, so zum Beispiel für Strümpfe und Handschuhe' aus Baumwolle, Puppen und Spielwaren aus Papier, Schlösser in Stückgewicht über 300 Gramm, eiserne Möbel, Silberarbeiten, Lackfirnisse und n. b. b. Farben. Für die Einfuhr von Schirmschienen und Schirmgestcllen nach der Tschechoslowakei wurde ein neuer Vertragssatz (79 bisher 67 Goldkronen) vereinbart. Das neue Abkommen tritt 10 Tage nach Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft. Verhandlungen über eine Revision der bestehenden zolltarifarischen Abkommen mit der Tschechoslowakei sind für September heurigen Jahres in Aussicht genommen. Aufhebung von Einfuhrzöllen in Oesterreich. Nach einer heute erschienenen Verordnung des Finanzministeriums sind bis auf weiteres folgende Gegenstände zollfrei abzufertigen: Rohe eiserne Träger von 600 Millimeter Höhe und mehr; Bleche und Platten, roh, nicht entzundert (Schwarzblech), in der Stärke von mehr als 6 Millimeter; Bleche, roh, nicht entzundert (Schwarzblech), in der Stärke unter 0,3 Millimeter; Bleche, entzundert (dekapiert), auch nachgowalzt (dressiert), in der Stärke unter 0,3 Millimeter; Bleche, bearbeitet, in der Stärke unter 0,3 Millimeter. Insolvenzen. Das Konkursverfahren wurde eröffnet über Elian ne L t v v e - M e t s e l s. 18 Bez, Gentzgasse Nr. 117, u»d über Karl Starecel, Kaffeehausbesitzer, 16. Bez., Ottakringerstroße 226. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Ballt Hein - Höfer - Koch. Handelsfrau, 18. Bez., Schulgasse 21; über Salomon Halver u, konz. Auskocherei, 20. Bei, Gaußplatz 6; über Paul G l ü ck u e r, Kleider und Blnien engros, 3. Bez, Czapkagasse 7; über Hermann Israel Kaufmann, 2. Bez, Schrottbergnraße 2. und über Viktor G o l d t d) nt i c d, Handelsangei'tellter, 3. Bez., Strohgasse 11. Veitscher Magnesitwerke-Aktiengesellschaft. In der am 23. d. stattgefundenen Generalversammlung wurde Herr Julius 5 t e r n, Vorstandsmitglied der Unionbank, in den Verwaltungsrat gewählt. In der nach der Generalversammlung abgehaltenen Verwaltungsratssitzuug wurde das bisherige Präsidium wiedergewählt. Grundprinzipe der Einfuhrzollrevtsüm in Rumänien. Bei Revision des Jmportzolltarises in Rumänien ist der dortige Finanzminister von folgenden Gesichtspunkten ausgegangen: Bor allem soll in Rumänien der Ausnützung der BodeMverte größter Schutz zuteil werden. Alle jene Neuinduftrien, die dem Lande große Opfer, kosten, ohne rentabel zu sein, genießen k»ine Zollbegünstigungen mehr. Besonderer Schutz soll der heimischen Werkzeug- und Maschinenindustrie, vor allem der Industrie, die landwirtschaftliche Maschinen erzeugt, und der Kriegsindustrie gewährt werden. Geschützt sollen auch jene Industrien werden, die zur Modernisierung der bestohenden Jnlandsindustrie beitragen. Einen progressiven Schutz sollen jene Industrien erhalten, die Qualitätswaren erzeugen, bte der Auslandsware nicht nachstehen. Alle anderen Industrien werden durch den Jmportzolltarif nicht besonders geschützt. Die Grenzen des Schutzes bewegen sich zwischen dem Zolltarifsatz und dent Maximum von 30 Prozent oes Warenwertes nach, dem Weltmarktpreise. Erhöhung der griechischen Zölle. Bekanntlich bat die griechische Regierung bei Einführung des neuen ZoMarifes vom 1. Jänner 1926 für eine Reche von Waren Ausnshmsbestimmungen erlassen und verfügt, daß diese Waren bis 31. März di I. noch zum alten Zollsatz abzuferkigen sind. Heber Drängen der griechischen Interessentenkreise sah sich die dortige Regierung veranlaßt. den Ternrin bis 30. Juni d. I. zu verlängern. Nach einer amtlichen Mitteilung treten nun mit 1. Juli d. I. sämtliche Bestimmungen des neuen griechischen Zolltarifes unwiderruflich in Kraft. Cs werden demnach jene Waren, welche bisher noch zum alten Satz verzollt wurden, ab 1. Juli ebenfalls nach den Sätzen des gegenwärtigen Tarifes behandelt. Durch die Aufhebung der Ausnahmsbestimmungen treten u. a. für Eisenbetten, Baumwollgarne, Gewebe und Konfektion, Wirkwaren aus Baumwolle und für Gewebe und Wirkwaren aus Wolle Zollerhöhungen ein. Konkurse und Ausgleiche in Kleinpolen. In der Exportabteilung der Wiener Handelskammer erhalten heimische Firmen unter Zahl 29.432 eine Liste der im Mai in Kleinpolen angemeldeten kaufmännischen Ausgleiche und.Falliments. Wiener Holzbörse. Bei schwachem Besuch war das gestrige Geschäft sehr klein. Die Preise zeigten wieder eine fallende Tendenz, wobei besonders Exportware mitgerissen wurde. Die Verluste betrugen durchschnittlich 1.60 bis 2 Schilling. Es notierten r A) N a d e l h o l z - R u n d h o l z: SchieiflwU, Fichte 24 S.. Grubenholz. 10 bis 20 Zentimeter, 32 S. 8) N adelholz-Schntttmatertalr Fichte und Tanne: Gelüftpfosten 60 Millimeter, von 16 Zentimeter aufwärts 66 S., Ktstenware, 13 Millimeter. 8 bis 17 Zentimeter. 3 bis 6 Meter 6* S., Kistenware, 20 Millimeter. 10 bis 17 Zentimeter, 8 bis 6 Meter 56 S., O e f f e n t ltche Verkäufe: Zirka 690 bis . 700 §sitbikmeter Blochholz. Fichte, 20% Tanne. Schlägerung 1925, von 15 Zentimeter Mitte, Durchschnitt 25/26 Zentimeter. 4 bis 6 Meter lang, entrindet, zu 12.60 S. pro Kubikmeter ab Lager Umgebung Scheibbs und Nenstift. Kassa innerhalb drei Tagen. Wiener Produktenbörse. Nach mattem Beginne befestigte sich die gestrige Tendenz auf die festen Altslandsberichte.. Der Dudapester Terminmarkt verlies nämlich infolge der dauernden «v-fest. Wien zeigte seine Abhängigkeit insofern, als Mais und Hafer, der in Budapest leicht anzoa, auch hier höher schloß. Weizen blieb unverändert, das Mehlgeschäft ist befriedigend. Das Angebot deckt vollkomnren die Nachfrage. Es notierten! Weizen: Znländischer 47.50 vis i8.— tlnaarischer Theiß 79/80 Kilogramm 50.— bis 51.50. Ungarischer 78/79 Kilogramm 48.60 bis 49.50. Jugoslawischer 76 Kilogranun 46.50 bis 47.— . Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —bis — . Roggen: Inländischer Marchfelder 27.25 bis 27.50 Bester Boden 27.25 bis 27.50 G e r st e r Brau« war« inländische 30.— M 33.80. böhmische mährische — bis—.—. MaiS: Jugoslawischer 23.60 bis 24.00 Ctu« quanttn neu 32.— bis 33.50 Hafer: Inländischer 3166 bis 32.50 R e i s. Italienischer 79.— btS 84.—, Burma 6L.— bis 68.—. M-ah 'L?p-r-s-d «.'k' r Gesetz inkäMcher