Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-06-20 · Heft 2630 (20.6.1926) · p. Seite 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2630 (20.6.1926)
Date
1926-06-20
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981717--26824-3014690
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

«r. 2630 Wien, Sonntag Wlener Morsenzeliuns 20. Juni 1980 Serie 8 Aus »er Werlftatt de« »«che«. DekobraS sensationeller Noma» „Madonna im Schlafcoup L" liegt nach dem großen Erfolg in Paris nnnmebr auch in einer gut itber'ktzten demschen Ausgabe vor. (Neue Berliner VerlagSgeselljchaft, Berlin.) Mit der Technik der Psychoana-yse und den Fragen der Praxis veschättigt sich daS kurze Lehrbuch derPiychoa n a l y s e von Dr. med. H. Stollen hoff, Berlin, das der Verlag Feroinand Enke (Stuttgart) in den Handel bringt. Dr. N e m e 8 - N aD y, Budaveft, der kürzlich durch die Ausführung fet Voronoffichen Operation an einem reichen Bra filianer großes Aufsehen erregt hat, behandelt in einer bei Wil- Helm Braunrüller, Wien, erscheinenden umfangreichen Schrift Vita S e x u a l i s. Verjüngungsmethoden und Reizmittel im Sexualleben des Marmes und der Frau. Bereine, Bortröge und Bersammlungen. Wiener Beth-Hamidrasch, 3. Bez., Tempelgasie 3 (im neuen Lokal). Heute, 6 Ubr, Lektor Dr. G e l bb ausr „Sitte." 6 Uhr. Lektor Dr. S. Rubin: „Die Sprüche der Väter." Kritisch und historisch beleuchtet. Morgen. 6 Uhr, Lektor Dr. Rubin: „Talmud." — Jugendvereitt Erez Israel. Heute. 10 Uhr vormittags. Versammlung der Kwuzah P im Vereinslokal zwecks Besuches des jüdischen Museums. 12 Uhr Büchsenleerung, Abrechnung im VeretnLlokal. Mitglieder des Vereines, die sich dem Besuche des jüdischen Museums anschließen wollen, werden ersucht, um 11 Uhr beim Museum zn erscheinen. Jüdisches Realgymnasium, 2. Bez., Castellozgasse 36. Anmeldungen für die 1. bis VIII. Klaffe täglich zwischen 13 und 1 Uhr. Vortrag über die Amerikareise der Hakoah. Ueber Einladung der ziontstilcheu Sektion VI/Vlll sprechen Dr. I. H. Körner und Dr. Eugen Felix morgen Montag um 8 Uhr abends im Festlaal des Niederösterreichtschen Gewerbeveretns, 1. Bez., Eschenbachgafle 11, über die Amerikareise der Hakoah. Karten im Vorverkauf bei: Hakoah, Wippltngerstraße 24; Löwit. Rotenturmstraße 22; Rath. Taborstraße 20 a; Bzkr. Kohn, 6. Bez.. Mariahilferstraße 101; Storch, 8. Bez.. Josefstädterstraße 36; Vereinshetm, 8. Bez.. Bennoplatz 1s; Lazar, 9. Bez., KoBdlgasie 13. Palästinavortrag Dr. A. Kaminka. Die Misrachizentrale, gemeinschaftlich mU dem Maimonwes-Jnstitut, veranstalten morgen um 8 Uhr abends im Olymviasaal, 1. Bez., Rotgasse 5. einen Vortrag des Herrn Rabbiners Dr. A. K a m i u k a unter dem Titel „Reiseeindrücke aus Palästina". Gäste willkommen. Gerichtsfaal. Sensationelle Wendung im Lemberger Mrainervrozeß. Lemberg, 17. Juni. In dem Prozeß gegen die zwölf Mitglieder der ukrainischen Militärorganisation, die an dem Ueberfall auf Postwagen teilgenommen haben (worüber wir bereits berichteten), trat heute eine sensationelle Wendung ein. Der Kronzeuge Ä l o w a e k i, auf dessen Aussagen die ganze Anklage sich stützte, zag seine früheren Behauptungen zurück. Er wurde über Anordnung des Staatsanwaltes wegen falscher Zeugenaussage sofort verhaftet und dem Untersuchungsrichter übergeben. Zwei Jahre schweren Kerkers wegen versuchten Taschendstbstahls. Am 0. Jänner d. I. hatten sich zwei Burschen, der 24jährige Lrrdwig M a n z i ch und sein Komplice Franz K u gler, an eine Frau am Scho-ttentor herangedrängt. Einer der Burschen öffnete ihre Handtasche. Doch kam es zur Ausführung des Diebstahls nicht, da die Frau gerade im Begriffe war, die Elektrische zn besteigen. Sie folgten der Frau in den Wagen und fuhren mit ihr auf der Währingerstraße bis zum Versorgungshaus, ohne den Diebstahl weiter forcieren zu können. Sie sahen sich von Kriminalbeamten beobachtet und sprangen ab. Schließlich wurden sie festgenommen. Ein Schöffensenat unter Vorsitz des Hofrates Dr. Kästner v e ru r te i l t e die wegen Diebstahls mehrfach Vorbestraften wegen Tafchendiebstahls und öffentlicher Gewalttätigkeit zu je zwei Jahren schweren Kerkers. ,Der Oberste Gerichtshof (Hofrat Dr. Zwiedineck). bestätigte "das Urteil. Der Mörder Hubert Lindes zu zehn Jahren Kerker verurteilt. Aus Warschau wird uns berichtet: Nach zweitägiger Verhandlung wurde am Freitag der Wachtmeister Cmielowski, der den ehemaligen Präsidenten der Postsparkasse, Hubert Lende, erschossen hatte, zn zehn Jahren schweren Kerkers und Ausschluß aus der Armee verurteilt. Patentgebrauch ohne Lizenz. Vor dem Lemberger Gericht findet in der nächsten Zeit eine interessante Verhandlung statt. Der polnische Erfinder Ing. Stepanowskihat nämlich die Wiener Naphthafirma Fanto u. Co. geklagt, da diese Firma feine Erfindung, nach der die Tagesförderung in den Naphthagruben von 4 auf 10 Zisternen täglich erhöht werden kann, ohne seine Lizenz in ihren Betrieben verwende. Der Betrag macht viele Millionen Zloty aus. Kraßlly gegen Montag« Roman. In der gestrigen Pressekonferenz der Niedcrösterreichrschen Eskompwgestllschaft, in weicher die Goldbilanz 'der Bank besprochen wurde, richtete Präsident Maxime Kraßny- K r a s s i e n h e f t i g e A n g r i f f e g e g e n d i e F i n a n zkontrollle des Völkerbundes. Er bezeichnete sie als die „Fuchtel des Auslandes", die gegen Oesterreich geschwungen werde. Bei Besprechung des Zinsfußes polemisierte er scharf gegen den Gouverneur der Bank von England, Montagu Norman, der nur deswegen eine Herabsetzung des österreichischen Zinsfußes, die sehr gerechtfertigt wäre, verhindere, weil eine solche Maßnahme wieder eine Entartung der ö st erreicht,sch en Spekulation zur Jvlge haben könnte. Auf den Einwurf, daß doch gerade Montagu Norman anläßlich der Aufhebung der Völker- „Sie Fuchiel ver Ausländer." bundkontrvlle einen äußerst freundlichen »rnd anerkennenden Brief au den Präsidenten der Oesterreichischen Natioualbank, Dr. Reis ch, geschrieben habe, erklärte Präsident Kraßny- Krassieu, daß dies nur deswegen geschehen sei, iveil sich Präsident Reisch vollkommen dem Diktat Montagu Normans unterstelle. Diese Aeußerung eines führenden österreichischen Finanzmannes und seine Polemik gegen Montagu N o r ma n, der sich bisher als warmer Förderer der österreichischen Wirtschaft erwiesen und nicht wneig zur Stabilisierung des österreichischen Schilling beigetragen hat, muß um so mchr auffallen, als -bisher die österreichische Finanzwclt der Kontrolle des Völkerbundes nicht unsympathisch gegenüber st c. u d. Ale Bilanz der Riederöfterreichischen kskomptegesellschast. Gestern wurde die Goldbilanz der Mederösterreichischen Eskomptegesellschaft veröffentlicht. Das Eigenvermögen beträgt nunmehr 60 Millionen Schilling, wovon 37,5 Millionen auf das Aktienkapital nnd 22,6 Millionen ans die offenen Reserven entfallen. Nach dem Ausweis der ' letzten Friedensbilanz im Jahre 1913 betrug das Eigenkapital 189 Millionen Schilling. Es hat sich also das Eigenvermögen auf ein Drittel vermindert. Die Bilanzsumme beträgt 366 Millionen Schilling gegenüber der letzten Fviedcnsbilarrzfumme von zirka 620 Millionen Schilling. Es ist dies eine Verminderung auf mehr als die Hälfte. Die Dividende wurde mit 16.000 Kronen Pro Aktie festgesetzt. Die alten Aktien werden auf neue Aktien mit einem Nominale von 12 Schilling umgewandelt. Von den Aktiven muß die Wechsolsumme von 28 Millionen als relativ entsprechend angesehen wenden. Sie ist wohl' kleiner als die Wechselsumme zweier bereits publizierter Großbankbilanzen. 'Im Jahre 1926 hat sich diese Summe um 8 Millionen vermehrt, was damit erklärt wird, daß auch die Devisenwechsel in diese Summe hineingenommen wurden. Leider fehlt aber in der Erklärung zu dieser Summe die Angabe, wieviel S o w j e t w e chs e l hier enthalten sind. Dies ist besonders wichtig, weil, wenn auch kein kommerzielles Risiko mit diesen Wechseln verbrmden, wohl ein gewisses'Politisches Risiko vorhanden ist. Es hat zwar Präsident K r a s n Y in der Pressebesprechung erklärt, daß jede russische Regierung die Warenwechsel einlösen würde. Dieser' Ansicht kann nicht vollkommen beigepstichtet werden. Ern gewisses Risiko ist dennoch vorhanden, das durch irgend welche für diesen Zweck zurückgelogte Reserven neutralisiert werden sollte. Es ist hier nicht ersichtlich, unter welcher Position der eigene Devisenbesitz ansgowiesen ist.> Das E f f e k t e n k o n t o wird" mit 4,9 Millionen, die Einzahlung auf Konsortialgeschäfte mit 37 Millionen angegeben. Diesen 41 Millionen Schilling stehen folgende Friedens- Posten gegenüber: Effektenbesitz mit zirka 56 Millionen Schilling, Konsortialkonto mit 30 Millionen Schilling, zusammen also mit 85 Millionen Schilling. Allerdings gehörte dazu auch der Aktienbesitz der Böhmischen Eskomptebank, von welchem ein Teil an die Zivno abgetreten wurde'. Im Frieden bildeten diese Posten etwas weniger als die Hälfte des Eigenkapitals. Heute sind diese Posten zwei Drittel des Eigenkapitals, was vom Standpunkt der Liquidität für die jetzige Bilanz zweifellos ungünstiger angesehen werden muß. Die Debitoren werden mit 279 Millionen Schilling, gegen 420 Millionen Schilling im Jahre 1913 angegeben. Damals bildete dieser Poster: das Dreifache des Eigenkapitals. Heute ist er 4,6 mal so groß. Es wäre interessant, zu erfahren, wieviel von diesen Debitoren aus der Finanzierung von-Es-, fektensyndikaten herrühren. In der Friedensbilanz war auch ein Posten „Reportgeschäft" angegeben. Herste fehlt dieser' Posten. Es fragt sich, ob nicht die Effekten von. solchen Syndikaten in einem reportähnlichem Verhältnis verwertet sind. Andererseits muß arrch der Posterr der Debitoren mit einem anderen Maßstabe angeiverrdet werden, weil sich rurter diesen Debitoren relativ weniger Engagements befinden, und das Risiko, das sich infolgedessen auf das einzelne Engagement verteilt, viel, höher ist als bei Banken, wo sich die Debitoren auf sehr viele Engagements verteilen. Der wohl dadurch bedingten Verminderung der Regiespeserr steht andererseits ein viel größeres Gefahremnoment bei der Kreditgewährung gegenüber. Wenn wohl der Präsident in der Pressebesprechung erklärt hat, daß die Bank ihren Klienten ohne Deckung Kredite gewähre, DM; dort, wo eine Deckrrng notwendig sei, schon manches zu bemän-.' geln .fct, so muß dem entgegengehalten werdqn, daß auch bei freien Krediten das Risiko nicht um ein Jota kleiner ist. Die außerordentliche Wirtschaftskrise hat gar manchen für unüberwindlich gehaltenen Bau zerstört. Em allzrr starker Optimismus darf daher auch hier nicht Platz greifen. Es sei daran erinnert, daß der große Verirrst der Länderbank bei der angesehenen Fi rum Fleischl nur davon herrührte, daß in dieser Hinsicht allzu viel auf die Bonität gebaut wurde. Wenn auch zweifellos der größte Teil der Klienten der Eskornptvgesellschaft von unantastbarer Sicherheit sein dürfte, so sind Ueberraschnngerr bei den heutigen Wirtschaftszuständen nie ausgeschlossen. Unter solchen Umständen ist die Verteilung des Risikos auf wenige Wirtschaftseinheiten vielleicht riskanter. Auf der Passivseite verdien:'die Kredrtorenpost besondere Beachtung. Sie. beläuft sich auf 282,8 Millionen. Gegenüber der Kreditsrensrrmme im Jahre 1913 von zirka 370 Millionen Schilling ist dies eine relativ kleine Verminderung. Allevdirrgs muß dabei in Betracht gezogen werden, daß seither die Eskonrptegesellschaft der Bankier der Gemeinde Wien geworden ist nnd dieser Umstand ihr große Mittel zugeführt hat. Unter diesen Umständen wäre es interessant, zu erfahrerr, wie hoch die Einlagen der Gemeinde Wien nnd der Z e rr t r a lsparkasse sind nnd wie hoch die dafür gezahlten Passiv-' z in s en s i ch b e la u f en. Die Summen scheinen nicht niedrig zn sein. Vor einiger Zeit wurden sic allerdings unkontrollierbar mit 80 Millionen Schilling bezeichnet, was 33 Prozent der Kreditorenfrrmme betragen würde. Die Zentvalsparkasse war den Banken gegenüber in ihren Zinsforderungen für gesperrte und nichtgesverrte Einlagen gar nicht bescheiden — man sprach Vorübergehend von '10 Prozent — und hat solcherart der Politik der Nationalbank auf Verbilligung entgegengearbertet. Zweifellos wird sie sich auch hier nicht mit einen: modrigen Zinsfuß begnügt haben. Auch die Stadtgemeinde Wien dürfte sich nicht nrit dem normalen Emlagezinsfuß begnügen. Dabei darf nicht übersehen werden, daß die Gemeinde als Einleger in ihren Rückforderungen unberechenbar ist. Wenn bedacht wird, daß diese Gelder' einer: hohen Prozentsatz bedeuten, so bringt dies die Notwendigkeit hoher Kafsenbostärrde mit sich, ivas selbstverständlich andererseits die Rentabilität beeinträchtigt. Im Gewinn- und Verlustkonto sind die Zinsen mit W Millionen und die Provisionen ebenso hoch angegeben. In Wc letztest Friedensbilanz betrugen die Zinsen 14 Millionen Schilling, also das Doppelte, während die Provisionen mit 3,5 Millionen Schilling die Hälfte ausmachten. Es kommen hier die jetzigen hoher: Bankkbnditionen zum Ansdruck. Die Gehalte betrugen im Frieden 2,6 Millionen, heute 4,5 Millionen. . . Es kann nicht behauptet werden, daß die Bilanz dieser führenden Großbank die in sie gestellten Erwartungen vollauf erfüllt hat. Man hat förmlich das Empfinden, daß noch manchegeleistet werden muß. Die Eskonrptegesellschaft dürfte zweifellos eine weitere günstige Entwicklung nehmen, da sie über ein Aktsvum verfügt, das in der Goldbilanz nicht veröffentlicht ist, wohl aber znm wertvollsten Aktivum auf dem Wiener Bankplatz gehört. Sie verfügt in ihrer Leitung über eine Reihe.aufeinander abgestrmrnter tüchtiger Wirtschaftsindividualitäten, die zweifellos zu oen tüchtigsten Bankfachleuten Oesterreichs gezählt werden können. Darin liegt die Gewähr fi'rr ein weiteres günstiges Prosperierend - Rg. * BizePröft'dent Kux. In der gestrigen Sitzmrg des Verwaltungsrates wurden der Vorsitzende des Borstandes Direktor K r a ß n y und Direktor Wilhelm Kux in dir Verwaltung kooptiert und zu Vizepräsidenten des Äerwaltungsrates gewählt. Bisher waren diese Stollen unbesetzt. Vor dem Kriege fungierten als VizepräsidWten ein Finanzmann und ein Jndustriemann. Die Wahl des Präsidenten Kux wird überall Genugtuung errogen. Von kleinen Anfängen hat er sich zn dieser.' hervorragenden Stelle emporgerungen und gehört zu den fähigsten Bankleuten des Wiener Platzes. Einen großen Teil seiner Einnahmen hat Präsident Krrx seit jeher philanthropischen Zwecken gewidmet. Daher ist seine Bescheidenheit sprichwörtlich. Seine Wahl bedeutet eine besondere Anerteummg der Verdienste, die sich Präsident Kux sowohl rrm sein Institut als auch um die österreichische Volkswirtschaft erworben hat. Ser vetreidetermknhandel in Wie». Forderungen her Produktenbörse. — Neuordnung des Unk» schlagsverkehrs. Dem Bericht des Präsidiums in der letztenunter Vorsitz ihres Präsidenten, Hugo Hauser, abgehaltenen K a m- MORGEN Bestellen Sie dotier sofort KLASSENLOSE vom BANKHAUS haben Sie noch die Möglichkeit, zur 15. österreichischen Klassenlotterie sich ein Schelhamaner-Los anzuschaffen Uebermorgen ist schon Ziehung! Prämie s 8 500.000 fCHELHAMMER & (CHATTERA Qrösstmögllchster Gewinn s S 750.000 Preis der Lose: l/tS32.—, ‘/a S 16.—, V*S8.—, i/,S4.- Wlen, |. Stephansplatz 11 Haupttreffer s S 350.000

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.