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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-19 · Heft 2629 (19.6.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2629 (19.6.1926)
Date
1926-06-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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i-> . ■ : 4 « t s. Meraürr und Jugend: Prof. Dr. Diesendrnck. 4. Jüdische Erziehung in Oesterreich: Direktor Doktor KekDne r. Morgen, 9 Uhr vormittags. 5. Jüdische Jugend: I. Vierer. 6. Die Organisierung des Erziehungswerkes: Doktor Eh. Tartakower. 7. Debatten und Wahlen. Ms der Straße. Di« gestrige Demonstration der Sozialdemokraten. ' Die gestrig« Straßenkundgebnng der Sozialdemokraten, die unter der Parole „Weg mit der wortbrüchigen Regierung! Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung ohne jede Verschlechterung!" veranstaltet worden war, wickelte sich programmgemäß unter ungemein starker Beteiligung ab. die diesmal um so größer war, da die Arbeiter und Angestellten von den einzelnen Betricbsstätten geschlossen 5°,i den 26 Sammelplätzen in den Bezirken geführt wurden, von denen sie unter Vorantragung der Bezirkstafeln zunr Aufmarschraum Schwarzenbergplatz und Umgebung zogen. Um halb 5 Uhr begann der Aufmarsch dorthin. Es wurde dreiviertel 6 Uhr abends, bis die Spitze des Zuges, die vom Schwarzcnbergplatz aus auf den Ring eingeschwenkt war. beim Parlament sichtbar wurde. Und nun marschierten mehr als zwei Stunden lang, den ganzen Fahrdamm der Ringstraße einnehmend, flankiert von Ordnern des Republikanischen Schutzbundes, die Demonstranten am Parlament vorbei. Im Zuge wurden Spruchtafeln mit Inschriften getragen, auf denen unter anderem zu lesen stand: „Hände weg von der Einheitsschule!", „Weg mit der stellvertretenden Regierung Seipel!", „Arbeit für die Arbeitslosen!", „Wir fordern Neuwahlen!", „Für die Arbeitslosen Arbeit und Brot!", „Weg mit der wortbrüchigen Regierung!" usw. Bor dem Zug des 12. Bezirkes wurde ein die ganze Breite der Ringstraße einnehmendes Spruchband mit der Aufschrift getragen: „Nieder mit Ramek!" Das war auch der häufigste Ruf, den die Demonstranten ausstießen. Ein witzig sein Wollender führte einen Sprechchor an, der ununterbrochen sagte: „Ramts 'n weg, den Ramek!" Der Leiter eines anderen Sprechchores rief: „Wohin gehört der Ramek?" und der Chor erwiderte unisono: „In die Würscht!" Außer den Spruchtafeln trugen die Demonstranten noch drei Galgen mit daranhangenden schwarzen Pnppen im Zuge mit. Auf vier Leiterwagen führten die Stadlauer alte Männer über die Ringstraße. Der erste Wagen trug die Ausstyrifl: „Bin erst 80 Jahre, muß noch immer schuften!" Gegen 7 Uhr abends trat in der Nähe des Parlaments, Aas durch einen dichten Ordnerkordon abgesperrt war, eine Gruppe jugendlicher Arbeitsloser aus dem dritten Bezirke aus dem Zuge und versuchte unter der Rampe ins Haus einzudringen, wurde jedoch von den Ordnern abgewehrt. Es gab hier einen kleinen Wirbel, dem jedoch der um diese Zeit einsetzende Regenguß bald ein Ende machte. Die Neugierigen, die die Ringstraße enisäumten, und ein Teil der Demonstranten flüchteten vor dem Regen unter die Haustore. Das Gros des Zuges marschierte aber, allerdings nun im Schnellschriit, bis zur Scholienkreuzung weiter. Den Schluß des Zuges, der nach dreiviertel 8 Uhr das Parlament passierte, bildete ein großes Ordneraufgebot. Insgesamt dürften etwa 20.000 Mitglieder des Republikanischen Schutzbundes auf die Ringstraße beordert worden sein. Die Zahl der übrigen Demonstranten ist mit 200.000 sicher nicht zu hoch geschätzt. Bor der Universi^it, deren Rampe spärlich mit Studenten besetzt war, demonstrierten einzelne Bezirkszüge durch Rufe wie „Nieder mit den Hakenkreuzlern!", „Nieder mit den Radaustudenten!" In der Gehallee vor der Universität bekamein jüngerer Mensch, der eine abfällige Bemerkung über die Demonstration gemacht haben soll, ein paar ab. Beim Landesgericht, wo sich die in die westlichen Bezirke Abmarschierenden stauten, wurden Rufe laut: „Nieder mit der Klassenjustiz!", „Nieder mit den Blutrichtern!", „Nieder mit der reaktionären Staatsanwaltschaft!" Die Kommunisten, die sich an der Kundgebung beteiligten, machten sich weniger durch ihre Zahl als durch ihr lautes Gebaren bemerkbar. An einzelnen Stellen versuchten sie auch einen kleinen Wirbel zu arrangieren, wurden aber von den Ordnern verjagt. eilen Re m SMSrsteke an der Hohe« Brücke! Noch ist es Zeit, sich ein Glückslos bei der „Glücksftelle" zu holen. Die Ziehungen der Klassenlotterie beginnen am 22. und 24. Juni, 3 Uhr nachmittags. Die Schalter der „Glücksstette Stein", Wien, 1. Bez., Wipplingerstraße 21, an der „Hohen Brücke", sind ununterbrochen von 8 Uhr früh bis 6 Uhr abends geöffnet. Telephon 61-6-46 Serie. Versand überall hin. Postkarte genügt. Man beachte das heutige Inserat _ Die Ziehung beginnt schon am 22. Innl. Die durch ihre zahlreichen Gewinnauszahlungen im ganzen Lande so populär gewordene Geschäftsstelle Fritz Dörge, Wien,- 1. Bez., Kärntnerstraße 43, empfiehlt, die Austräge nunmehr ohne weitere Verzögerung einzusenden, da ihr Losevorrat rapid abnimmt und binnen kürzester Zeit gänzlich geräumt sein wird. Lospreisc: 1/J 32 Schilling, ‘/» 16 Schilling, ’/» 8 Schilling, '/, 4 Schilling. Zahlung nach erfolgter Lieferung. In Begleitung Cyrill Orlows, der am 2. d. die verhängnisvolle Autofahrt nach Raabs unternahm, wo er das blutige Renkontre mit dem Schloßbesitzer Hugo K l i n g e r hatte, befand sich bekanntlich der Hochschüler Emmerich v. Somogyi, der gleichzeitig mit Orlow in Haft genommen wurde, da der Verdacht bestand, daß er von den Plänen seines Freundes Kenntnis hatte. Diese Vermutung hat sich als nicht richtig erwiesen. Somogyi wurde am 14. d. aus der Haft entlaßen. Wien, K. Juni. * Die streikende Prothese. Die Prothesen arbeite« streiken» weil die Regierung ihre Forderungen nicht erfüllt. Die Körperersatzteile der Invaliden können nicht repariert werden. Für zerbrochenen Körperersatz gibt cs keinen Ersatz. Die erbitterten Invaliden verlangen vom Ministerium für soziale Fürsorge die Beilegung des Streiks, und das vorsorgliche Ministerium sperrt sich zunächst mit einem starken Polizeikordon ab und erklärt dann, es werde am Montag durch Beamte die fertiggestellten Prothesen ausfolgen nnb bei eventueller Weitcrdaner des Streiks die Prothesenarbeiten anderweitig ansführen lassen. Die Invaliden sind in eine-verfängliche Situation versetzt worden: entweder den Streikbruch anzunehmen oder auf die streikende Prothese weiterhin zu verzichten. So sieht der Dank des Vaterlandes aus! Zuerst hat es den treuen Söhnen Hände, Beine und Nasen bedenkenlos abgedroschen und jetzt versagt es ihnen wogen ein paar elenden Groschen den unentbehrlichen Ersatz. Die Geschichte des Menenius Agrippa von den streikenden Gliedern, die den ganzen Organismus vernichten, hat hier eine groteske Verwirklichung erfahren Wenn die gesunden Glieder streiken, wird der ganze Körper des einzelnen Menschen krank; wenn die künstlichen Ersatzteile streiken, krankt der Gesamtorganismus des Staates . . . Tie streikende Prothese ist eine viel größere Gefahr als der streikende Magen . . . Ein gefährlicheres Symptom zumindest. l. th. ' * Das Wetter. Die Hochwassergefahr kann vorläufig als gebannt bezeichnet werden. Ter gestrige Tag verlief bis aus die Abendstunden regcnfrei. Tie Voraussage lautet: Wechselnd wolkig, Temperaturu n a h m e, Strichregen oder Gewitter, besseres, aber nicht andauerndes Wetter. * Beim Baden ertrunken. Sonntag den 13. d., nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr, ist in dem Wasser der sogenannten Stürzllacke zwischen Reichsbrücke und Stadlauer Brücke der 17jährige Schlosserlehrling Johann G e r l i ch beim Baden ertrunken. Seine Leiche konnte bisher nicht geborgen werden. Schriftsteller Leopold Schwarz in Brünn gestorben. In Brünn verschied der Schriftsteller Leopold Schwarz nach längerem Leiden im 68. Lebensjahre. Der Verewigte war namentlich in früheren Jahren durch seine emsige Mitarbeit an zahlreichen jüdischen, Blättern und Zeitungen weiteren Kreisen der jüdischen Leserwelt wohlbekannt. Von seinen zahlreichen jüdischen Arbeiten seien hier nur die Broschüre „Zur Judenfrage", sein Operntext „Daniel" und seine Schrift „Neues Essäertum und Zionismus", die in dem jüdischen Sammelwerke „Stimme und Wahrheit" veröffentlicht wurde, genannt. Auch eine Gedichtfammlung „Buch der Leiden" ist von ihm erschienen. * Drei Touristen in den Ennstaler Bergen vermißt. Gestern mittags zeigte die Tischlergehilfensgattin Schopf bei der Zentralstelle für alpine Ungl'ücksfälle an, daß ihr Gatte Franz S ch o p f, der Beamte Franz K o st r o n und der Bäckergehilfe Franz Prager am 7. d. zu einer Partie in das Gesäuse abgefahren und seither nicht zurückgekehrt sind, so daß sie einen Unfall befürchte. * Ein Todesopfer purch unvorsichtiges Hantieren mit einem Revolver. Im Brauhause in der Ottakringerstraße 91 hantierte gestern der 26jährige Hilfsarbeiter Franz Premil mit einer Browningpistole, die er für ungeladen hielt. Er zog den Lauf zurück, briicftc ab und Plötzlich ging ein Schuß los. Das Projektil drang dem Unglücklichen durch die rechte Wange nach auswärts in das Gehirn und verletzte ihn derart schwer, daß er noch vor Eintreffen der berufenen Rettungsgesell>chaft gestorben ist. * Ein gefährlicher Einbrecher verhaftet. Gestern wurde in einem Hause der Oberen. Amtshausgasse der 39jährige, wiederholt empfindlich vorbestrafte berüchtigte Einbrecher Rudolf König vergiftet. Er wird zuletzt wegen eines Einbruches bei dem Pferdefleischhauer Anton Halcl in der Bonygasse verfolgt. Bei seiner Verhaftung nahm er aus einem. Fläschchen Gift, verletzte sich aber nur ungefährlich. König ist während oes Krieges zum Tode verurteilt worden, wurde aber dann zu einer längeren Freiheitsstrafe begnadigt. * „Hyänen der Wohltätigkeit." Mr haben über zwei krasse Fälle berichtet, in welchen unbefugte Geldsammler unter falscher Firma au die jüdische Wohltätigkeit appellierten. Nun erscheint in unserer Redaktion Herr Schmuel Kaufmann ans Jerusalem, der hier für eine Jerusalemer Jeschibah Geld sammelt. Pflichtgemäß stellen wir auf Grund der von ihm vorgewiesenen Empfehlungsschreiben, die wir von kompetenter Seile Prüfen ließen, fest, daß in diesem Falle kein Mißbrauch vorliegt. Die Empfehlungsschreiben sind echt. * Beeideter Sachverständiger. Herr Ernst Deutsch, Handelsschuldirektor uub Vorsitzender. des Zentralverbandes der kaufmännischen Privatschuleu Oesterreichs, ist znm beeideten Sachverständigen für das Privatschulwesen und für den Privatunterricht beim Landesgericht für Zivilsachen in Wien ernannt worden. * Besonders weiße Zähne bekommen Sie beim Gebrauche von W. Twerdys Dentiflore-Zahnpasta. Erzeuger: Hirschenapotheke, Wien, 1. Bez., Kohlmarkt 11. Siehe Inserat! * Ermäßigte Eintrittskarten in die Berkehrsschuhausstellung. Die Ausstelluligsleituua hat die Verlängerung der Verkehrsschutzansstellung bis einschließlich 27. d. beschlossen. Ab Montag beu 21. o. bis Ausstellungsschluß werden in allen größere,! Bahnhöfen der nach Wien führenden niederösterösterreichischen Strecken und deren Seitenlinien ermäßigte Eintrittskarten für diese Ausstellung zunr Preise von 30 Groschen durch die Personenkassiere ausgegeben. * Die Berkehrsschutzausstellung. Das Programm für heute tautet: F i l m v o r f ü h r u u g eu: 9, 11, 3 und 5 U-Hr: „Im Strudel des Verkehrs." Ein Berliner Verkehrsfilm. 10, 12, 4 Uhr: „Hamburg hat's eilig." 6 Uhr: Reifefilm der österreichischen Postverwaunug. Film der Wiener Straßenbahn. * Ein deutsches Kriegerdenkmal in Sarona. Wie uns aus Jaffa geschrieben wird, wurde an« JK April auf dem Friedhof der demscheu Kolonie Saroua ein Kriegerdenkmal eingeweiht. An der Feier nahmen der deutsche Konsul von Jerusalem, Herr Kapp, uud der Gouverneur von Jaffa teil. HOTEL CENTRAL WIM, H. T&borsftrasse Sa Stadtzentrum * ISO neu eingerichtete Zfmmct » Zentralheizung, kalt* und warmfliessendes Wasser, Telephone, Lift, Cafä-Restaurant « Preise von 8 5.— aufw., l aufleute 10°/0 Rabatt. «ss DAKBME-D AD am Zoo, Lettin, Hardenbergstr. BUntne-BttK Nr.27. Direktion: N. v. Benedito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlins j4Ar*TM » Soaper prlx fix * Exqulette Kttdw Kapelle: Seala-Soni-oand, Milano, ferner der Wiener Humoriet Charlie Woeber M7 Kunst, »filme, »uch. „«Sdel «OK heute." Akademietheater. Nach manchem Fehlschlag dieser Bühne ein Volltreffer. Gustav Davis, der ganz hervorragende Bühnentechniker, schenkte dem Burgtheater ein Amüsterstück, das allen willkommen ist. Den Schauspielern und dem Spielleiter (die sich aiisleben können), dem Publikum, dem diverse Unterhaltung geboten ist (auch Tanz- und Musifeinlagen — man muß der Revue die Stirn bieten), dom Theaterkcrsfier, der günstige Kassenrapporte zu erstatten in die angenehme Lage kommt. Das „Mädel von heute" ist freilich bloß ein Blitzmädel von gestern, nämlich jener als Lustspielsigur bewährte Racker, der entschlossen ist, den geliebten Mann zu erobern. Aber der süße Frechdachs Mit hier doch eine besondere Qualität, die sich einer Bühnenfigur nicht ankleben läßt, nämlich ein tapferes und reines Herz. Sonst gelänge es nicht der kleinen Lilian, eine reise, heißblütige und sachkundige Liebhaberin so rasch und endgültig aus dem Felde zu schlagen, wie dies in einer wirklich reizenden Szene dieser Novität geschieht, zu deren Vorzügen ein streckenweise wirklich anmutiger Dialog gehört. Hilde Wagener nimmt es diesmal nicht bloß mit den Rivalinnen im Stück erfolgreich aus, sondern mit sämtlichen jugendlichen Prominenten, die in den letzten Jahren nach Men gastieren kamen. Hätte Davis mit seinem neuen Lustspiel nicht mehr erwirkt, als diesem entzückenden jungen Geschöpf, dessen Temperament beseelt ist, Anlaß zu vollster Entfaltung seines Wesens zu geben, er wäre alles Lobes wert. Gleich nach der Wagener ist Herr B r a h m, der Spielleiter, zu preisen, der das alt-neue Stück im besten Sinne des Wortes modern inszenierte und dem Antor mit hundert guten Einfällen beisprang. Herr Trcßler, jungenhaft frisch (im Extempore um mehr als eine Nuance zu jungenhaft), war dem Blitzmädel ein prachtvoller Partner. Alle Nebenrollen in guten Hän-don, die der rivalisierenden Liebhabevinnen bei den Frauen Marder g und Pünkösdy in den besten. N ach s ch r i f t: Der Sohn der Frau Albach-Retty ist bei der Kunst eingerückt und sofort fürs Burgcheater assentiert worden. Das Publikum befand ihn tauglich — er ist bestimmt begabt —, aber man sollte nicht alle Abstämmlinge älterer Mitglieder des Buvgtheaters allsogleich in das Ensemble aufnehmen. Die berühmten Väter und Mütter wären doch empört, wenn man ihr Burgtheater eine Schulbühne schimpfte. Otto Abeles. Dar Raimnnd-Arakr wird SprrettenMne. Direktion Marrschka-Beer. In der kommenden Spielzeit wird das R a i m u n d- Theater gemäß der Bewilligung der letzten Generalversammlung die moderne und die klassische Operette pflegen. Zn diesem Zwecke hat Herr Direktor Dr. Rudolf Beer mit Direktor Hubert M a r i s ch k a ein Abkommen getroffen, wonach sich beide Direktoren in der künstlerischen Leitung dieser Bühne in der kommenden Saison teilen werden. Am den Mat««. Burgtheater. Morgen. 7 Uhr abends, „33 u Carlos". Akademietheater. Morgen, l/t8 Uhr abends, „Mädel vonheute". O v e r n r b e a l e r. Morgen. 6 Uhr abends, ,.D i e MetstersingervonNürnberg". Deutsches AolkStbealer Heute. 8 Uhr abends, Erstaufführung des Lustspieles „D r. I u e i S z a b o" mit Leopoldine Konstantin. Montag wird Han8 M ü ll e r S „Veronika" gegeben. Mittwoch die Komödie »D i o Tänzerin" von Melchior L r n g y e l mit Leopoldine Konstantin. Ratmund-Theater. Freitag den 2b d. gelangt der Schwank mit Musik ..D i e A b e n t e u e r d e 8 H e r r n M e i e r m a x" von Leopold Jacobson und Rndolt O e st e r r e i ch e r, Musik von Hugo H t r s ch. zur Erstaufführung. Modernes Tliealer Heute, ‘/»3 Uhr nachmittags. findet eine Schülervorstellung des Neuen Wiener Korservatoril'.ms statt. Josef Glücksmann, der Sohn des Drauraturgen des Deutschen BoUstheaters, ist von der Generalintendanz des Düsseldorfer Schauspielhauses znm alleinigen Dramaturgen für das kommende Spieljcchr bestellt worden. „Der fröhliche Weinberg" in Deutschland von der Zensur freigegeben. Der preußische Minister des Innern hat, lore die „Vostische Zeitung" erfährt, das vorn Kasseler Polizeipräsidenten erlassene Verbot der Aufführung des Lustspieles „D e r fröhliche Weinberg" mir der Begründung aufgehoben, daß der Inhalt des Lustspieles keinen Anlaß zu einem Verbot biete. Ein Haus der Musik in Tel-Alviw auf den Namen Joel Engels. Der bekannte silbische Komponist und Musikförderer Joel Engel begeht demnächst das Jubiläum seines fünfu n d z w a n z i g j ä h r i g e n m u s i k a l i s ch e u >L> ch a fl feus. Aus 'diesem Anlaß errichten die jüdischen Musiker Palästinas auf den Namen Engels ein Haus der Musik in Tel-Awiw. Die Gemeinde von Tel-Awiw hat für diesen Zweck bereits ein Grundstück zur Verfügung gestellt. wtcTT, 'OCmTSnvg Wiener Morgenzettung Nr. 2628 Sas Khedrama aus Schloß Raabs. Enthaftung des Studenten Somogyi. f

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