Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-06-16 · Heft 2626 (16.6.1926) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2626 (16.6.1926)
Date
1926-06-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981713--26783-3014645
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

UJv!wuwi| Ar. 2638 LSlener Msesett-sMmtz rs.DMl IM i «9PI vl«vWW^wIwt Bii® 3wBf i •' mOßtzn» Preis« in tadeUoZer Aursährung (auch auf TM-ahIimg) . WWSff'GviÄkl». Zivil- und Uniformschneider -;©e«t. 1886 «irn. *. »rz., Ladorstratze 54 Tel. 45-6.29 KsUtts* «rd ZvMz ralarr fomlr Barette m aus schnrtzv: Weise gegen die Juden auSsprcche, und zwar von einer Seite, die er sich zur besonderen Aufgabe gestellt habe, das In-ent um als solches zu bekämpfen". Das genannte Blatt lehnt die Zumutung, einer prinzipiellen Bekämpfung des Judentums Bovspanndienste zu leisten, mit Entrüstung <>&. „In großen Teilen der Erde herrschen auch heute noch sehr schlechte Handelssitten, bei den Juden sowohl wie bei Nichtjuden. Das viekvekämpft« Warenhauswesen, das gleichfalls den Juden angekreidet werde, stammt aus Amerika und wird dort von den echten, hundertprozentigeu Aankees in schlimmstem Maße airsgeübt. Es sei unsinnig" — so schließt das Blatt seine Zurückweisung —; „für alles Schlechte im Handel die Juden als solche zu belasten, von denen Hunderte und Tausende in der korrektesten Weise arbeiten und die in Wissenschaft, Kunst und Religion Großes leisteten. Tödliche« Boxen in einem Stzmaofinm. Linz, 16. Juni. Heute vor Beginn des Nachmittügsk.tterrichees unterhielten sich zwei Studenten des Obergymnasiums in K r e ni s m ü n st e r mit Boxen. Der sechzehnjährige Walter K r e i n d l aus Wien verließ während des Spieles seinen Partner Richard Haut, ging zu einem Studienkollegen seiner Klasse, lieh sich ein Taschenmesser aus und kehrte dann wieder zu Haut zurück. Haut gab Kreindl mit der Hand noch einen Boxer, dabei kam er mit dem Messer Kreindls so unglücklich in Berührung, daß ihm das Messer Kreindls oberhalb der H c r z g e g e nd in die Brust eindrang. Haut ist bald daraus den erlittenen Verletzungen erlegen. Las tägliche Eroßfruer in Sberösierrrich. 20?»Brände in 164 Tagen. — Brandlegung durch die Besitzer. In O b e r ö st c r r e i ch wütet eine böse E p i d e nt i c. Jeder Tag hat seinen Brand. Sonntag vormittags, als die Bewohner eben beim Gottesdienst weilten, hat ein Großfeucr in dor Ortschaft T i e n d o r f dreizehn Objekte vernichtet. Dieses Feuer war der 2 0 0. Brand im heurigen Jahr», -er Oberösterreich heimgesucht hat. Es sind nun 2 0 9 Brände in 164 T a g e ü zu verzeichnen, wobei bemerkenswert ist, daß in den letzten Monaten nahezu die doppelte Anzahl Brände gegenüber ' den ersten Monaten dieses Jahres zu verzeichnen ist. 2 82 Objekte sind in Flammen anfgega ngen, darunter meist umfangreiche Bauerngüter. Ger G e sa m t schade n beträgt zirka 5 0 Milliarden Kronen, soweit überhaupt Schätzungen vorliegen. Auch elf M e n s ch e n l e b e u sin.) teils bei den Bränden, teils durch Blitzschlag umgekommen. Die Statistik due Brandursachen bestätigt wieder das alte Bild. Tie Mehrzahl der Brände brach durch Brandts g u n g ans, nämlich 92, und von diesen wurde gut ein Drittel von den Besitzern selbst a «gezündet. In 17' Fällen wurde Brandlegung vermutet, aber nicht klar ftstgestellt. 27 Brände waren auf,F<ihrlässigkeit znrückzusühren, 13 auf Schadhaftigkeit von Kantinen, 11 wurden durch Kurzschluß elektrischer Leitungen verursacht, 7 ent'tanden durch Blitzschlag. Auf Funkenflug sind 3 Brände zurückzuführen, auf Explosion und andere Ursachen.3, be i 07 Bränden war die Ursache Unbekannt. * Zwei jüdischnationale WememderLt« in Göding. Bei den am letzten Sonntag stattgehabten Gemeindewahlen in Goding erhielten die JüdischnationaleN zwei Sitze Von insgesamt 36 Mandaten. wissenschaftlich „Unerschütterlichen Tatsachen"/ die etwa vor 50 Jahren gegolten haben, stehen heute noch? Die Teilbarkeit der Atome, der Uebevgang eines Elements in ein anderes, der Wechsel der Spezies sind nur einige von. den neuen, revolutionären Ideen, die die alten Doktrinen ersetzt -haben. Doch die psychischen Wahrhsiten von vor etwa hundert, vor taufend Jahren bestehen noch heute. Und sie sollten von unseren so schwachen Tatsachenwissenschasilern mit einer. Handbewegung erledigt werden? 1 Wohin unsere Bewegung sichren wird —* * ich weiß es nicht. Wußten jene, die zum erstenmal das elektrische Zucken im Froschmuskel bemerkten, vom atlantischen Kabel oder von der Bogenlampe? Wir glauben mtb erhoffen eine große Erschütterung für die Menschheit, die endlich ihre Apathie niederbrecheN Und ihren trcmSMtendalen Glauben wiedererhalten wird. Im Glauben und Strebet! für unsere Ziele finden wir Kraft, Glück und Ruhe, wie sie jeder finden würde, der sich uns anschlietzt, wie sie jeder findet, der für eine große und gute Sache tätig ist. Jene, die bet der bloßen Konstatierung des Bestehens von EktoplasiNen, von Gedankenübertragung, von Vererbungselementerl stehen bleiben, und sich niemals zur religiösen Auswertung ihrer Erkenntnisse auftchwingen, handeln so beschränkt wie ein Physiologe, der. beim Protoplasma halt machen und nie zum Leben kommen würde. Unsere Bewegung, unsere Ideen öffnen eine neue, gloriose Zukunft voll Hoffnung und Glück für unsere Menschenrasse!" schloß Conan Doyle seine Ausführungen. Welchen Standpunkt immer man zur Lehre vom zweiten Leben, von der anderen Welt, von der Erhaltung der psychischen Persönlichkeit einnehmen mag — ein Mensch, der darauf Anspruch erhebt, Richtungen und Zuckungen unserer Zeit zu kennen und zu verstehen, sollte sein!' Aufmerksamkeit der psychischen Lehre zuwenden, die zn'?ifettos aus dem einstigen Stadium dumpfsten Aber- und Geisterglaubens herausgewachsen rst. SeelensSngerei dl Maria Lanzendorf. FSdische Schützlinge de, gnzendamtes der Stadt Me« werde« getauft. Die Kräppelfürforge kn Oesterreich läßt fast alles zu wünschen übrig. Im orthopädischen Spital finden nur solche Krüppelkinder Unterkunft, denen Schulung noch Aussicht bietet, daß sie sich im Leben fortbringen werden. Aber für schwere Krüppelfälle gibt es, nachdem in den letzten Jahren die beiden Krüppelheime in Biedermannsdorf und Laa zrr anderen Heinlen nntgcwandelt wurden, nur noch das Elisabethheim für verkrüppelte Kinder in Maria Lanzendorf. Die Klosterschwestern, die dort die Pflege überhabcN, sind sich dieser Monopolstellung voll bewußt und glauben, sich olles ohne Widerspruch leisten zu dürfen. Nur vier Kinder jüdischen Blutes gibt es dort, doch Jude ist davon — nur noch eine'r. Kleinmann Jakob, ein vierzehnjähriger Judenjunge, der völlig verkrüppelt ist, stand ohne jede Hilfe da und niemand wollte oder kvllnte für ihn bezahlen. Es war nahe daran, daß der Junge polizeilich llach Rtttzland hätte abgeschoben werden sollen. Da entdeckten die Schwestern ihr menschliches Herz und versprachen dem Knaben, für ihn sorgen zu wollen, falls er sich taufen liehe. Der Fall ist begreiflich, mindestens Vom geschäftlichen Standpunkt aus. Wenn ich Geld ausgebc, so mutz ich auch etwas dafür haben, ob er aber mit den Grundsätzen christlicher Nächstenliebe zu erklären ist, scheint uns zweifelhaft. E§ ist geradezu uninenschlich, auf einen hilflosen, verzweifelten Jungen derart einzuwirten, daß er, der im streng religiösen Milieu ausgewachsen ist. sich seelisch gebrochen zur Taufe führen ließ. Krasser aber noch sind die anderen Fälle. Ein frommer, armer Mann hat das Unglück, zwei Knaben zu besitzen, die an Muskelschwund leiden. Der eine dieser Jungen, Walter Schneider, wurde am S. Dezember v. I. zum großen Leidwesen seines Vaters getauft und sein jüngerer Bruder Karl soll, sobald er das vierzehnte Lebensjahr erreicht haben wird, ebenfalls das Taufbecken passieren. Diese beiden Jungen sind nicht oh »re Entgelt in der Pflege des Elisabeth Heims, sondern das städtische Bezirksjugendamt 2 be st reitet die Kosten. Ebenso ist auch Josef Segall, der eine» Tag nach seinem vierzehnten Geburtstage getauft worden ist, Schützling des städtischen Jugendamtes. Wir können nicht glauben, daß das Jugendamt der Stadt Wien derartiges dulden würde, wenn es ihm rechtzeitig bekannt geworden wäre. Sollen wir aber vermuten, daß das Jugendamt über das Schicksal seiner Schütz, linge so wenig unterrichtet ist? Freilich: Stadt und Staat besitzen kein geeignetes Heim und die gegenwärtig in Maria Lanzendorf untergebrachten Kinder müßte man ins Siechenhaus bringen, wo man sie nicht ausbilden könnte. Wir hoffen aber, daß nun, nachdem wir diese Fälle aufgewiesen haben, den fanatischen Schwestern ihr Handwerk gelegt wird. Nicht nur die Behörden hätten dazu die Macht in Händen, sondern auch jüdische Wohltäter. Das Heim, das in so intoleranten! Geiste geführt wird, wurde seit jeher hauptsächlich von Juden unterstützt und auch jetzt fließt ihm von einer ausländischen jüdischen Quelle noch monatlich eine nicht zu karg bemessene Summe zu. Cs wird dafür gesorgt werden, daß diese Stelle von den geschilderten Vorgängen erfährt und alle Juden, die in die unglückliche Lage kommen, ein Krüppelkind unterzubringen,, seien vor diesem Heim aufs Entschiedenste gewarnt. „$<ss nüchstrmal irrste ich bester!" Ein blutiges Ehedrama in Favoriten. Montag gegen halb 11 Uhr nachts hat der 35jährige Zuckerbäckergehilse Karl Sa j k a, Puchsbaumgasse 40 wohnhaft, seine Gattin, die 20jiihrige Elisabeth, Scheugasse 21. die von ihm getrennt lebte, vor ihrem Wohnhaus durch drei Revolverschüsse am Halse, an der Schulter und am Gesäß erheblich verletzt. Nach der Tar jagte sich der Mann selbst eine Kugel in die rechte Schläfe und verletzte sich schwer. Die Nettungsgesellschaft übersührte beide in das Franz-Jvsefs-Spital. Die von dir Polizei gestern Vvrnrittags fortgeführte Untersuchung ergab, daß es sich offenbar um einen vorbereiteten Mordversu ch handelt. Der Zustand des Ehepaares ist wohl ernst, wird aber von den. Aerztcn als nicht lebensgefährlich bezeichnet. Svjka ertlärte, er sei am Abend um 10 Uhr nach Favoriten gekomrnen, um seine Mutter in der Humboldtgasse zu besuchen. Auf dem Heimwege habe er zufällig seine Frau getroffen. Er habe ihr Geld zum Lebensunterhalt geben wollen, doch habe die Frau dies zurückgelviesen. Da habe er seinen Revolver gezogen und habe, während seine Frau die Flucht ergriff, ihr dreimal nachgeschossen. Dann kehrte er die Waffe gegen sich selbst. Im Rettung s a u t o hat er das Bewußtsein für kurze Zeit wieder erlangt und erblickte seine Frau. Er rief ihr zu: „Das n ä ch st e m a! treffe i ch d i ch besser! D u k o m m st mir nicht aus!" In einem Abschiedsbriese teilt Sojka mit, daß ihn das Leben nicht mehr freue. Hu«dsw«t in Wien. Die Licherhcitswache hat vor kurzem auf der Brigittenauerlände einen wutkranken, schwarz-weißen Foxspitzbastard eingefangcn, der dem Wasenmeister übergelien wurde. Personen, die von diesem,.Tier gebissen worben sind oder über die Herkunft des Hundes nähere Angaben machen können, werden ersucht, sich bei der Betcrinärabteilung im magistratischen Bezirksaml Leopoldstadt, Karmelitergasse Ü, zu melden. Bei dieser Gelegenheit wird darauf aufmerksam gemacht, daß in Wien innerhalb kurzer Zeit an zwölf Hunden die Wutkrankheit festgestellt lvordeu ist. Es handelt sich dabei meist um Hunde aus Floridsdorf und aus jenem Teile der Leopvldftadt, der auf dem linken DonüUttfer gelegen ist. Der Wiener Magistrat hat nun zwei Kundmachungen erlassen, in denen besonders darauf hingewiesen wird, daß der Maulkorbzwang aufrecht bleibt. Für das auf dem Unten DoNäüuser gelegene Wiener Gememdegebiet wird aber außerdem der LeiNenzwang und die Ortssperre für Hunde verfügt. Der Magistrat richtet an die Bevölkerung das Ersuchen, jede Verletzung durch Hundebiß sofort der nächsten Bichevheitswache zu melden. Man hat dann die Möglichkeit, den Hund, von dom der Biß herrührt, festzustellen. Liercn Kajemeth. Morgen Tomieistag den 17 d. um V,6 Uhr abends findet ln den Olympiasäleu, 1. Bez., Notgasse, die bereits augekündigtt Feteraus Anlaß der Aufstellung der 10.000. B ü ch s e st a t t. DaS Programm umfaßt die- Ansprache, eine Sprechchor-- Piece des TcheltN, Lawan, eine VorsMttUlist einet Turnritge des Makkabi S. Büchienipuk: e«ne oramatiiche Au'fiihtüng des Blau- Weiß „Büchsenspuk" und die Verlesung der ersten Eintragungen nt den «PinkaS Halerrn Hakajemeth l'Äustrla", Alle Mitarbeiter des Keren Kajemetb sowie alle Zionisten übecliaupt werden zur Teilnahme bestens eingeladeu. Mitnahme von Gästen gestattet, czintritt frei. Wien, 16. Juni. * Promotion. Morgen Donnerstag den 17. d. findet im rroßerr Festsaale der Wiener Universität die Promotion des HorerS der Theologischen Lehranstalt Benjamin Klar zum Doktor der Philosophie statt. * Jubilare der Ehe. In Vertretung des Bürgermeisters überreichte amtsführender Stadttat Richter dem Ehepaare Ignaz und Wrlhelmine Löwy anläßlich ihrer goldenen Hochjettsfcter die Ehrengabe der Stadt Men. * Unter der Beschuldigung der Erpressung verhaftet, “ " — ' "" ' ,Stunhe. >em vxr- . ...... _, , Bank, £ö alb egg, begangen zu haben. Der Verhaftete war schon ünmal beschuldigt, einet hiesigen Großbank Geld herauszelockt zu haben, doch wurde die Untersuchung gegen ihn danals eingestellt. * Der Taschendieb aus Petfieu. Gestern wurde hier der 10jährige angebliche Kaufmann Simon (Samson) Davi- »ow aus Salmas in Persien gebürtig unter dem Verdachte >es Tascheudiebstahles verhaftet. - Davidow. der schon wieder- »olt wögen dieses Deliktes vorbestraft ist and zuletzt in Pilsen iitc dreijährige Kerkerstrafe abbüßte, wollte dem Bünknhaber Abraham Frankl im Prater die Brieftasche sehen. Er konnte im Gedränge entkommen. Kriminalbeamte, >ie ihm auf der Spur waren, trafen ihn dann zufällig in der Großen Sperlgasse und verhafteten ihn. Davidow, ver, jede Schuld leugnet, wurde gestern dem Landesgerichte einge- * Das Akademische Gymnasium gefährdet, Das Aka- >e»lischo Gymnasium sollte nach dem ursprünglichen Plane des Stadtschulrates in eine Deutsche Mittelschule uwge- »andelt werden. Für die erste Klasse der deutschen Mittelschule agen bereits nahezu 80 Anmeldungen vor. Nach den vor inigen Lagen zwischen dem Unterrichtsmimsteriunl und dem Stadtschulräte getroffenen BeretNbarungett muß diese. Lehrmstalt ein humanistisches Gymnasium bleiben. Die folgen dieses Beschlusses firtb nun katastrophale, Bon den fast 10 Anmeldungen WUroen alle bis aus vier zurückgeo g e u, so daß diese älteste Anstalt Wiens in ihrer Existenz »edroht ist. * Kein Fuhrwer^sverkehr aus d<rr Schwedenürücke. Der Magistrat nracht schon jetzt darauf aufiuerksam. daß wegen rößerer Ausbesserungsarbeiten die Schwedenbrücke über den bonaukanat von anfangs Juli bis anfangs SePemb er für den Fuyrwerksverkehr gesperrt werden wird. Oer Straßenbahn- und Fuürwerksverkehr wird Mähend dieser Zeit über die anderen Brücken geleitet werden. Bon den Futzä iängern kann die Brück^ auch weiter benützt werden. * Ihr ÄlUcksloS der Klassenlottrrie erliegt bei der „Glückstklle Stem"» Die Ziehungen der Klasseulotterie beginnen beeits ani 22. d. Höchstgewlnn drei Vierirlntillionen Schilling. l)!e Schalter der Mücksstelle Stein", Wien, 1. Bez., MpMngeritaße 21 (an der „Hohen Brücke"), sind ununterbrochen von i Uhr früh bis 6 Uhr abends geöffnet. Telephon 61-6-15 Serie. Üersaud überall hin. Postkarte genügt. Man beachte das heutige ftlstrat! * Keine Putiziernjlg Mit Perlen. Der Zentralverband sterreichischer Detailleure der Juwelen-, Uhreti-, Gold- und pilberwaronbranche schreibt uns im Hinblick auf eine vor urzem in einer Wiener Tageszeitung erschienene Nachricht, üß eine PuNzierung von Perlen niemals in Erwätzuu-g geogeu wttvdc. * Düs ThetMülsttüNdvad in Baven. Der Ban des Aadener Riesenstraudbades schreitet seiner Bolleudung entegen. Man hofft, die Badeaulagen Mitte Juli dmu attgemeinelt betrieb übergeben zu können. Der Hochbau ist sotveit auf- «stellt, daß der Schmuck der Fassade bereits sichtbar ist. In den eniauerten Kabinensälen ist man dabei, die Holzkaoinen einubäuen. Die Anlage des SoNnelibades ist fertig und wäre, )enn sottttige Tage kommen, schon vor der Eröffnung des Bades bNÜtzvär. Die unter Leituttg des städtischen Baudtrettors >ofer stehenden Basstnbaulen — zwei Bassins mit einer!änge von se 100 Meter sind bis auf den wasserdichten Beruh fertiggestellt. Der 7 Meter hohe Sprungturnt ist ebenfalls ollenvet. Für den künstlichen Strand Wurde Qnarz-Tertiärsand ligeführt, der bereits getvalzt wird. Dvrteit wird die Pttnyi- Utage der Schwefelquelle „Marieuanelle > die das Bassin mit chermalwasser verschen wird, ausgestellt und eine dafür nötige Kilometer lange Wüsserrohrleitung gelegt. Sollte das Wetter icht einen bösen Strich durch die Rechnung machen, so bürgt ie Bauleitung dafür, daß das Tchermalstrandbad zum geeigneten iermin eröffnet werden kann.'

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.