Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2625 (15.6.1926)
- Date
- 1926-06-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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HW? Wien, DrenSiag WiL«tL MsrALtt-eitUNA 15. Juni 19S6 Kr..SW mwwwmz Dr. WviWMVN Wer die Lage in Ga«W«a ««- in -er Bewegung. Das Londoner hebräische Zentralorgan der Ziouistischen Organisation, „Haoläm", vcröffent-!Mt ein Interview mit Dr. Chaim Weizmann, der bekanntlich vor kurzem aus Palästina zurück' gekehrt ist. Weizmann sagte unter anderem: Jeder vorurteilsfreie Mensch muß den allmählichen Aufbau der Zellen des nationalen Heims, die inrmcr deutlicher sichtbar werden, erkennen. Die Außenstehenden, Christen, selbst frühere Gegner unserer Sache, können sich diesem Eindrücke nicht entziehen und sind überzeugte „Zionisten" geworden. Freilich sehen auch sic die Mängel, aber sie sind gesetzter und ruhiger als wir und verstehen besser, daß e i n B o l k n i ch t a u f e i n m a l geboren w i r d. Entscheidend in einem solchen Prozeß der Wiedergeburt sind aber nicht laute Proklamationen, auch nicht ständige, unruhige Klagen, sondern die Tat und nur d i e T a t. Und der unbeugsame Wille, zu handeln und zu arbeiten. Unser Palästina ist das „arbeitende Palästina". Die alteil Kolonien und auch die neuen Siedlungen konsolidieren sich immer mehr. Ueberall ist das Vertrauen gewachsen. Man kennt den Weg. der zrml Ziele führt. Natürlich ist nicht das ganze M e n s ch c n m a t e r i a l, das sich in der landwirtschaftlichen Ansiedlung versuchte, durchwegs geeignet. Die Wahrheit ist schnrerzlich, aber sie muß auSgesprocheir werden, daß ein gewisser begrenzter Teil der neuen Ansiedler, vor allem aus dem sogenannten Mittelstände und auch von den Ansiedlungen der C h a s s i d i m, trotz ihres besten Arbeitswillens und einer gleichsam heiligen Hingabe an den Gedanken der Arbeit genötigt sein wird, die Siedlungen wieder zu verlassen. Aber nach Beendigung einer gewissen „natürlichen Auslese" werden auch diese Siedlungen Erfolg haben. Die „Wahrheit aus Palästina" lehrt uns, daß ein großer Teil des Menschenmaterials, der sich in Erez Israel mit der „vierten Alijah" angesammclt hat, für das Land ungeeignet ist, wie das Land für sie ungeeignet ist. Wir müssen cs als eine natürliche Erscheinung im Zuge einer großen Kolonisations- und Jmmigrattonsbewcgung hinnehrnen, daß ein gewisser Teil von ihnen das Land wieder verlassen muß. Damit bin ich beim Thema der I m m i g r at i o n angelangt. Nur Demagogen können heute eine unbegrenzte Einwanderung predigen. Eine Einwanderung voll 40.000 Menschen im Jahre ist nur möglich, w e n n n il s c r e Mittel e n t s p r e ch e n d "g e st ei g e r t w e rd e n. Hätte der Keren Hajessod in den letzten fünf Jahren größere Summen erhalten, so würde eine Einwanderung von 40.000 Menschen die Grenzen unseres kolonisatorischen Könnens nicht übersteigen. Es ist beschämend für uu§, daß Elemente, die sich durch die Arbeit ihrer Hände produktiv ernähren können, in den Städten beschäftigungslos herilmgehen, weil wir ihnen für die Ucbergangszeit keine Arbeitsgelegenheit schaffen konnten.' Man denkt diesmal nicht an Unterstützungsaktioneu, sondern ausschließlich an die Ausführung großer produktiver Ar b e i t sp l ä n e. für deren Verwirklichung Geldmittel herangcschafft werden müssen. Es handelt sich um Mittel, die in sichere tt tt b einträgliche Unterneh m u ng e n i n v e st i c rt werden sollen. Es tvird die erste und dringendste Sorge der Exekutive sein, Mittel und Wege zur Erleichterung dieser schweren Lage baldmöglichst 51t finden. So stehen wir inrmcr wieder vor dern großen Problem der Mobilisierung großer Geldmittel für unsere Aufbauarbeit. Wir werden aber Mittel, die selbst in sicheren Unternehmungen angelegt werden sollen, nicht erlangen, ohne ausreichende Garantien a n e r k a n ut c r F i n a n z i n st i t u t i 0 n e n — und zu solchen müssen rr n s e r e Banken entwickelt werden. Aber arrch unsere Banken können nur mit einenr Kreditnehmer arbeiten, dessen Einkünfte sicher sind. Letzten Endes wird man in diesem System immer wieder auf die nationalen Fonds zurückkommen, deren Einkünfte vergrößert und gleichzeitig stabilisiert werden müssen. Dies und nichts anderes ist der springende Punkt in unserer Bewegung. Die Einkünfte unserer Fonds hängen ab von einer nie rastenden Arbeit, einem unaufhörlichen Arbeitseifer der Zionisten. Hier greift der Gedanke des „M 0 n a t s der Organ i s a t i 0 n e n" ein, der jetzt zu Ende gegangen ist. Die Stärkung der Organisation nimmt eilten wesentlichen Platz in unserem Plan ein und es ist nur ein großer I.rrtum, wenn man glaubt, daß die Erweiterung der Jewish Agency und die Stärkung der Organisation einander ausschließen. Im Gegenteil, die beiden Gedanken sind eng miteinader verknüpft. Stärkung der Organisation bedeutet aber auch Zurückdrängung der Gruppeninteressen und Schaffung einer starke» Zentral l e i t u n g, die sich auf gegenseitiges Vertrauen und gegenseitige Anerbietung gründet. Man will natürlich auch ein Wort über die Pol itische Lage von mir hören. Nichts ist falscher als der Vorwurf, daß ich die Politische Arbeit nicht genügend cinschätze. Ebensowenig ist es richtig, daß ich die Politik als meine private D v m ä tt c betrachte, zu der kein ariderer Zutritt habe. Im Gegenteil: ich wollte, das ganze Volk bestünde aus Politikern. Es gibt im zionistischen Lager keinen grundsätzlichen Meinnngsunterschied über Ausgangspunkt, Mittel und Ziel des zionistischen Programms, aber wohl gibt es einen Unterschied hinsichtlich des Ausmaßes an Verantwortung, das auf dem einen oder anderen laftet. | Sturm gegen Schneider. Kulturkampf in Srfterrelch. Gegen den Uuterrtchtsminister Dr. Schneider, einen z.var jungen, aber schon recht behäbig gewordene tt Ehristlichsozialen aus Vorarlberg, läuft jetzt ein Teil seiner Parteigenossen Sturrn. Der letzte Anlaß hiezu waren die Abinachungeu, die er mit dem Präsidenten des Wiener Stadtschulrates GW ck e l über die Durchführung der Schulreform und über die Mittelschnttypen, welche in Zukunft in Wien und den Bundesländern durch Umwandlung der bestehenden Gymnasien, Realschulen und Resormaustaltcn beider Art zulässig sein sollen, geschlossen hat. Die erst vor Wochenfrist ergangenen Erlässe des Unterrichtsministeriums wurden, nachdem man den Präsidenten Glöckcl, der in Paris weilte, telegraphisch nach Wien zurückberufen hatte, durch neue V c r c i n b a r u n g e n er s c tz l. Im ttvsprünglickien Erlaß ' über ixiö Volksschuiwesen war die von den Schulreformern als Grundsatz ausgestellte Einheitlichkeit des gesamten Unterrichtes an den Volksschulen dahin interpretiert :vorden, daß den: religiösen, das heißt k a t h 0 l i s ch c m M 0m c n t c auch beim Geschichtsunterricht, bei Lchrausgangcn und so weiter Rechnung zu tragen sei. In seinen Bereinbanmgcn mit Glöckcl ließ sich Dr. Schneider zu einem Konipromiß herbei, das int wesentlichen Glöckcl bei der Neuordnung des Schulwesens in Wien freie Hand 'läßt. Für dos flache Land bleibt der Ministerialerlaß voll in Geltung. Dieses Abweichen vom zielklaren Wege zur katholischen Staatsschnie wurde Dr. Schneider von seinen eigenen Parteigenossen sehr übel genommen, und der Direktor des katholischen Valksbundes Minister a. D. S.chm i tz erklärte gestern in einer öffentlichen Versammlung, das ch r i st l i ch c Volk k ö u n e n i ch t ruhig zuschcn, wie ein Minister zuerst einen Lehrplan vorschreibt, der den Wünschen der katholischen Majorität Oesterreichs Rechnung trägt und wie dann dasselbe Ministerium seinen eigenen Lehrplan für Wien einfach im- Stiche läßt. Der Proteststurm gegen Minister Schneider hat ganz merkwürdige Erscheinungen gezeitigt. Als einer der ersten „Protestanten" trat ein Hauptmanu Mayer von der F r 0 n t k ä m p f c r v e r e i n i g u n g auf, gewiß einer Organisation, die in Schul- und Erzichungssrageu ein ernstes und gewichtiges Urteil abgebcn kan». Solche und ähnliche Wahrnehmungen lassen die Vermutung nicht ungerechtfertigt erscheinen, daß der Entrüstungssturm gegen Tr. Schneider „gemacht" wirX Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, daß er bei einem großen Teil der Ehristlichsozialcn mißliebig geworden ist. Mari macht ihm den Vorwurf, daß er den jüdischen Marxisten Tr. Max Adler vom unbesoldeten P r iva td 0 z e n te n zum woh ld 0 t i-c r t e n Extraordinarius an der Wiener Universität befördert hat, daß er kein abgesagter Feind der Glöckclschcn Schulreform sei, n. a. nt. Schon bei >;cr Beratung des letzten Budgets wollte nton ihm aus der Tatsache den Strick drehen, daß zivar die, seiner Oberaufsicht unterstellten Bundestheater mit schweren Ausfallsbeträgctt den Staatsschatz belasten, daß er aber für die notleideichen Theater in den Ländern feine Subventionsbeträge beim Finanzministerium durchsetzen könne. Die steirischen Christlichsozialen waren nahe daran, einen Antrag ans Streichung der Budgetpost, die einer Ansfallshaftung für die Bnndest'heater glcichkontntt, ju beantragen. Ein Eklat konnte damals noch vermieden werden. Minister Sch ne ich er, der in der setzten Zell mit den unaufhörlichen Krisen in beit Buudeslhraieru allzuviel zu tun hatte, ließ alle das Unterrichtsressort betretenden Angelegenheiten liegen und suchte sich so lange als möglich um jede Entscheidung herum',»drücken. Erschien einmal ein Erlaß in Unterrichisfragen, so wurde er schoii in der folgenden Woche wieder aufgehoben oder gänzlich abaeändert. Nicht einmal bezüglich der Schulferien wurde eine glatte Weisung gegeben. Der erste Erlaß setzte den Beginn der Ferien mit lö. Juli fest. Als Proteste laut 'wurden, erschien ein. zweiter Erlaß, gcntäß dem schon ab 10. Ittli der Unterricht eingestellt rverdcn kann. Für die Reform der Volksschulen toaren bis jetzt twch die Verfügungen Unsere Politik ist die Politik einer ton s e q u e nt e tt s y ft e m a t i s ch e n Arbeit und Beeinflttssung. In London, tu Paris, in Genf, in Jerusalem und in Beirut weiß man, was wir wollen, und wir tun alles, was in unseren Kräften s*eht, unt auch an anderen Stellen das Verständnis für unsere Bestrebungen und Bedürfnisse zu wecken. Unsere Politik hat uns überall Achtung eingetragen. Die N e tt 0 r d n tt ng der G r e n z st r e i t k r ä f t e vollzog sich im Anfang unter bedatterlichen Erschcinnugen. Schließlich haben wir nicht bloß formelle, sondern auch r a k t i s ch e Erfolge erzielt. Im allgemeinen zeigt die palästineusische Regierung für gerechte Forderungen Verständnis. Unsere konkreten Forderungen haben sich jetzt zugespitzt auf das V e r l äuge u tt ach Uebe rt r a g u n g v 0 tt S t a a t s l ä n d e r e i e tt u n d G e- Währung v o tt S ch u l s u b v e n t i 0 n e u. Beide Forderungen sind im P r i tt zip. als berechtigt anerkannt wordett. Die Berhaudlungen über die Subventionierung unseres Schulwerkes werden bald 51t Ende geführt werden und hoffentlich ein g ü tt ft i g e s R e s tt l t a t haben. Hinsichtlich der Regierungsüödcn werden die des Unierrichtsamt-es in Geltung, die, während Glöckcl Nnterstaatssekrctär war, erlassen wordett sind. In Wien führte Glöckcl seine Schulreform weiter, während die Erlässe vom Jahre 1920 von de» diversen Bezirks- und Landesschulräten in den Bundesländern an allen Ecken und Enden durchlöchert wurden. Eine einheitliche Regelung für das ganze Bundesgebiet wäre notwendig gewesen. Dr. Schneider entschloß sich erst vor vierzehn Tagen zu dem erwähnten Erlaß, den er wohl mit Glockels Unterhändlern vereinbart hatte. Kaum waren die Grundzüge bekannt, als Tr. Schneider über Betreiben Glöckels neue DurchMrungsverordnungcn vereinbaren mußte, die eben jetzt den Unwillen des Teiles der Christlichsozialen anslösen, der einen PersonenwecM im Unterrichtsamt siir notwendig hält. Die Großdeutfchen sind Dr. Achm-eL-i-e r nicht grün, da er sich einmal gegen den oWiGweWen Eharackt<1 der von den HaLerrkrenzlern an den Hochschulen errichteten Kautmcrn a«sgcsprochen und die Errichtung a l lge m einer S t u de n t e ttt a nt m : r n nach retchsdeutschem Muster in Aussicht gestellt hat. Es ist natürlich auch hier beim bloßen Versprechen geblieben. Für morgen ist die christlichsoziale Parteileitung ein berufen, um über Dr. 'Schneider zu Gericht zu sitzen. Es ist nicht gerade wahrscheinlich, daß es der stark von p e r s ö nl i ch e n Aspirationen befeuerten Fronde gegen Doktor Schneider gelingen wird, ihn jetzt vort seiner Stelle zu verdrängctt, denn zu den Schwierigkeilett mit der Opposition gesellt sich ersahrangsgemäß im Juni immer das starke Fcrialbedürfuis der Abgeordneten, denen eine wenn auch nur parziclle Ministerkrise knapp vor deit Sommerfcricu nicht gelegen käme. Wie immer auch diese jüngste Phase des Kanvpfes um die Schnlentcucrung in Oesterreich ausgohen möge, so muß doch festgcstcllt werden, daß sowohl unter Glockels Präsidentschaft im Wiener Stadtschulrat als auch unter Tr. Schneider s Ministerschaft sich das österreichische Schnlwesctt immer mehr von den Unterrichts- und Er-f zichnugsidcalen des noch in (Geltung stehenden Rcichsvolksschulgcsetzes sehr zum Schaden des gesamten Schulwesens entfernt. Es kommt nicht so sehr auf das Maß von Wissen an, das in dett öffentlichen Schulen vermittelt wird, als auf deu Geist, mit dem die öffentlichen Lchraustalten erfüllt werden, dlamentlich die österreichischen Mittelschulen sind seit dem Umsturz auch unter dem Regime Glockels tu Wien politisiert worden. Lehrer und Schüler derselben lllnstalt sitzett oft in derselben Hakenkreuzlerpenualie. . Die diversen Jung^oS und ihre österrcichischett Ableger rekrutieren aus den Mittelschule» ihre Jungmanucn, und unter den jungen Leuten zirkulieren nicht mehr die Karl-May-Bücher tvie vor 25 Jahren, sondern die P r ot 0 k 0 l l c d c r W e i s e tt v 0 tt Zion und noch schmutzigere jüdische Pamphlete. Die Schulreform, welche die österreichischen Mitlclschulett zu einer Erziehung der jungen Leute zurückführt, die wahrhaft „sittlich und. religiös" nach dem Grundsatz des Reichsvolksschulgesetzes wäre, muß erst gemacht werden. Ramek verwirft die BereivbaroWen. Ämtlich wird vcrlautbart: Der Bundeskanzler hat sich nach seiner Rückkehr nach Wien über die Ergebnisse der im Unterrichtsministeriunr über die k ü u f t i g c G e st a lt u n g des Schulwesens geführte» Verhattdluttgcn berichten lassen und inr Laufe des heutigen Tages in einer Reihe Don Konferenzen den Inhalt dieser -Verhaudlnngsergebnisse geprüft. Der bei diesen Verhandlurtgen ausgcarbcitete Plan gefährdet die Einheitlichkeit des österreichischen Schulwesens. Ferner wird durch mehrere Punkte, die sich auf das Mtttelschuk.'vcsen beziehen, und durch gewisse Bestitnmungeu, welche die Lehrerbildung betreffen oder auf das Bürgerschnlwesen rückwirken, einer gesetzlichen Regelung vorgegriffett, deren Grundlagen und Ziele noch keineswegs geklärt sind. Ans diesen Gründen ist der Bundeskanzler a u ß c r st a n d c, diese nt Plane seine Zu st im tnung ztt erteile tt. Katasterarbeiteu noch vorbereitet, aber mit dem schrittweisen Fortschreiten dieser Arbeiten sollen, wie uns .versprochen w u r d e, unsere Ansprüche schrittweise berücksichtigt werden. Unsere Bemühungen zur Erlangung von Vergünstigungen nnd Erlci ch lern tt g e tt für die Industrie haben bereits wesentliche Erfolge erzielt. Was die arabische Frage aulangt, so habe ich auch diesmal größere Fortschritte konstatieren köntten. Viel haben zur Besserung der Beziehungen unsere kulturellen I u st i t n t i 0 u e n beigetragen: die Bibliothek mtb das Technikum, und es ist leicht vorzustellen, tvelche Bedeutung für Versöhn»ng tt nd An tt n hcruug die Universität erlangen kann. Im allgemeinen ist zu sagen: Es herrscht in Palästina eine schwere Lage in den Städten, vor allem iit Tel-Awiw. Die Lage muß gebessert wrden, und dies werden wir, wie ich glaube, erreichetr. Andererseits gibt es viele erfreuliche Erscheinungen, vor allem den Fortschritt in der Landwirtschaft mtb die langsam beginnende Besserung'der arabische jüdischen Beziehtmgen.