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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-13 · Heft 2623 (13.6.1926) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2623 (13.6.1926)
Date
1926-06-13
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Kt. SWS Wien, Sonntag Mrenee MMHMzettiMA 13. ^uni 1926 Die WftMt, XX. HocHttlldtplati s ist die Zentralstelle von 136 Genossenschaften, deren Ge« bafurig unter der ständigen Kontrolle der landwirtschaftlichen / Kammer steht lf . wr? 100 eigene Filialen / Täglicher Absatz: 110.000 Lite» Feinste Teebutter, rdghurt, Schlagobers, Kfndermilch Kunst. Bühne. Buch. Pro-Sabima. ©iw dringliche Anregung. Noch bevor die Habima ihr Wiener Gastspiel beendet, erachten wir es für unfere publizistische Pflicht, folgende Anregung zu geben: Die unmittelbare Folge unserer Freude über die Begegnung mit der hebräische»» Bühne, unserer Ergriffenheit über die wesenhafte Kunst des Ensembles, unsere Genugtuung über diesen herrlichen Beweis, daß die jüdische Erneuerung wunderbar fort schreitet, muß die Gründung eines Pro-Ha« bima-Komitees in Wien sein. * Die Habima hat von Moskau, aus ihre Kunstreise über den Kontinent angetreten und wird sie im Herbst in Amerika fortsetzen. Sie-will nicht nur Berkünderin der jungen hebrä ischen Bühnenkunst sein; das Echo, welches sie in den Juden Zentren. weckt, soll ihr die Heimstätte jüdischer Theaterknnst in Erez Israel bauen helfen. Die Leser Unseres Blattes sind unterrichtet, welche" Kul turaüfgaben sich die Habima gestellt hat. Me erzieht keine Stars und Pvinradannen. Küststler, die heute' tragende Rollen spielen, sind morgen üls Statisten verwendet (vielmehr mit einer, Aufgabe betraut, die man sonst Statisten überläßt). Sie wollen oben als Gemeinschaft einer großen , Sache dienen; be trachten die Habima trotz ihrer bis z»»r Vollkommenheit ge diehenen Leistungen als eine' Theaterschule, und die Heran-, brldung neuer hebräischer Bühnenkünstler ist ihnen eine Hauptansgabe. Aus Aeußerungen des Direktors Zemach und führender Künstler wie der Frau Rowina und. des Herrn Tschemerinsky weiß ma»» auch, mit welcher heißen Liebe die Habima der Pt'lege hebräischen Sprachtums ergeben ist. Es ist ein charakteristischer Ausspruch Tschemerinskys: „Nicht wir haben die hebräische Sprache, die hebräische Sprache hat uns gewählt.^ Und nun erwäge man: Gastspielreisen mit einem so großen technischen- Apparat sind äußerst kostspielig. Die Habima'gibt überall mehr mals sie empfängt, denn sie-gibt'auch die Zeit^ die sie für ihre Fortbildung benötigt,-wenn sie von Stadt zu Stadt eilt und wenn die Künstler — darübergibt es nur eine Stimme der Bewunderung — mit unerhörter seelischer Hingabe Theater spielen: Die Habima wird pausieren müssen, sie wird eine oder mehrere Theaters ch u l e n zu erhalten haben, sie hat ihr Repertoire zu erweitern und sie muß in Erez Israel Heimat finden. Muß man jetzt noch den Zweck der Pra.Hab.ima-Komitees darlegen, die in den Jndenzentreu Europas und Amerikas zu gründen sind? Voraussetzung ist natürlich: Es. darf kein Komitee sein, welches diesen Namen unberechtigt führt und sich aus die „Firma" beschränkt. Es muß ein, Komitee sein, das mit der Habima in ständiger Fühlung bleibt, sie wirtschaftlich und »de e l l f ö r d e r t. Wer der unvergeßlichen Matinee beiwohnte,' welche die hebräisch sprechende Jugend den Künstlern-der Habima-veranstaltete, darf hosfen, das ein solchs Pro-Habima-Komitee auch in Wien zustande kommt. Und wer die Begeisterung des Publikums an den Theaterabenden, der Habima sah, kann nicht daran zweifeln, daß die innere Bereicherung, welche uns durch dieses hebräische Theater geschenkt wurde, mit Opferfreude quittiert werden wird. . ’ Wenn das Wiener Pro-Habima-Komitee noch entsteht, bevor die Habima Wien verläßt, wäre'es eine große Genugtunng und Beruhigung für diese hebräischen Künstler. Sollte Re Gründung des hier angeregten Komitees etwa erst nach dem Abschied von der Habima, erfolgen können — aber jedenfalls unmittelbar nachher und jedenfalls, noch unter dem frischen Eindruck chrer künstlerischen Gaben so ist. es auch noch nicht zu spät, aber keinesfalls darf die Konstituierung um Wochen verzögert werdet», denn die Begeisterung verraucht bekanntlich, das Gedächtnis per Menschen ist kurz, und eS wäre unverantwortlich, in einer Stadt mit so großer jüdischer Einwohnerzahl, in etttem jüdischen Zentrum, in welchem das hebräische Theater Habima so außerordentlichen künstlerischen uwd moralischen Erfolg erzielt hat, es bei unfruchtbarer Freude über die Begegnung mit ihr bewenden zulassen und sich dafür mitverantwortlich zu Mächen, wenn das große Werk der Habima in seiner Entwicklung behindert wird. O. A. * ÄeAvPks „Golem" zum letzlvnmÄl. Das Moskauer Theater Habima bringt heute Sonntag. halb 8 Uhr abends, im Carl-Theater „Golem" von G. Leiwik zum letztenmal, zur Aufführung. Mittwoch den , 16. wird der größte TM der Dekorationen und Kostünte »»ach Pa ri s gebracht, wo das europäische Gastspiel der Habima am d. beginnt. ISS Fahre Thent« an der Wien. Anläßlich: des 125jährigen Jubiläums' des Theaters an der Wien (1801—-1926) ist im Verlage W. Karezag in Wien eine sehr schön auSgestattete und inhaltsreiche Festschrift unter obigem Titel'von Dr. Raoül Biber Hofer erschienen. Det Direktor des Theaters, Hubert M ari s ch k a-Ka rezag, versah daS interessante kulturhistorische Büchlein mit einer Einleitrtng, in der er die große Bedeutung' des Theaters an der Wie»» 'für die Kunststadt Wien würdigt. Der Verfasser schildert' die Entwicklung des Wiedener Theaters von seiner.Gründung, durch Einynnel S ch i k a n e d e r . bis zu -den Triitmphen der „Zirknspri»»zcssin". Zahlreiche JN,lsträtiouen veranschmllichen ,die historischen und kritischen, Allsführungen. An» den Theatern. Burgtdeater. Morgen. 7,Uhr abends. „Louis Ferdinand Prin - von Preußen" (Theatergemeinde Serie l), gelb)/ Samstag den 19. d.' gelangt „Don Carlos*, neueillstudieri, - zur Aufführung. - A.k,a d e m i e t h tß t e.t Die Erstaufführung von Mädelvonheute", Lnstspie( bpn Gustav Davir, ist für Donnerstag festgesetzt. B u r g g ä r 1 e n b ü h' n e (bei ungünstiger Witterung im Festsaale der Bürg). 8 Uhr abends - Montag, Tanzabend Gruppe. Bodenwieser. Dienstag Bunter Abend. Mittwoch. Symphoniekonzert. ■ O v e r « t b e a t e r. Wegen Indisposition der Frau Schöne wird heute , im Redoute»»saal statt „Die E n t f Ü'hr u i» g a u 8 d 'e nt S'e rat l* ,D o n P a S q u a l e* aufgeführt. Anfang V-8 Uhr abe»»d8. B o l k S o p e r. Als nächste Novität geht Mittwoch den 33. ö. „D i e wetße Sklavin", Operette von. Karl Lindau., Musik nach Motiven von Emil Waldteufel, arrangiert von Btzla v. Ujj, in Szene. Deutsches Volks t h e a t e r. Elisabeth B e r gn er beschließt ihr Gastspiel Freitag und tritt bis dahin Montag und Mittwoch in Shaws „D t e h e i l i g e I o h a n n a*.' an den übrigen Tagen in Lonsda'es Lustspiel .M r S. Cheneys Ende" auf. Samstag Erstaufführung des Lustspieles „D o kt o r, J u e t S z a b o" von LadÜlauS Fodor mit Leopoldine K o u st a n t i n. ./ . Äaim u.n d - Theat e.r^/Die Operette'„Z ch h a b* dich l i' e b . . I* geht nur mehr viermal in' Szene. Ab Donnerstag die Poffe »ntt Gesang „Das Mädel aus der V o x st a d t* oder „E h r l 1 ch währt am längsten". Modernes Theater. Heute, 7,9 Uhr abends, 100, Wiener Aufführung von Frank Wedekinds Tragödie „D i r B ü ch s e o e r P a n d o r ü". In Vorbereitung steht das' Stück „K i t t y ü n d die Weltgeschichte" von Hans Dachwitz. .' Heute keine Vorlesung Msaheth Bergner. Im Deutschen Volkstheater "unterbleibt heute' (Sonntag) mit Rücksrchtauf die uw 2 Uhr nachmittags beginnende Jubiläumsfeier im Theater an der'Wien > die Vormittagsmatinee der Elisabeth' Bergner.' Für die gelösten Kürfen wird das . Geld an den' Tageskassen zurückerstattet. Der jüdische Einfluß auf , das französische Drama. In einem Artikel des „Daily Telegraph" von' Major Jones über dasfranzösische Drama -schreibt dieser unter anderem, daß die Juden in der Entwicklunn-des modernen französischen Dramas eine; wichtige Rolle spiele»^ Viele der talentrertesten französischen Dramatiker - sind nach ' -seinen Feststellungen,- In- - den, - besonders sind Edinond S e e; - Tristan- B e r-n a r d als, füchrende. Geister zu nennen, sodann.-Fernand, Nozier'e (Weil), der verstorbene Andre Picard, Henri Duvernoi's. und Francis de Crois.et. Bekanntlich ist auch Henri-Be-rw>- st.e i n,. per seine eigenen Stucke auffühttz Jude. - Leonardos Vogelflug-Enüvürfe N>iedergefnnden. Aus. R,o m t»nrd gemeldet: Die berühmten Zeichnungen Leonardo da Bin ei s über den BogWng kott-nten > jetzt' nach laugen , Jahren dem .berühmten Kodex wieder ainvcrle-ibt werden.' Die'- Blättersind dem König von. Italien. v.on einem. Schweizer Kunstsammler, Henry Fatio, zum/Geschenk gernacht worbe»».,. Dxr berühmte Kodex war zur Zeit Napoleons. aus. der Antbrosianisten Bibliolhek in die StaatsbMiothek nach .Paris gebracht Wochen. Dort, wurde er im',Jahre WO aestoppen uyd kam Van,» durch mehrere Zwischenhändlet Tn me köniMche. BchliothÄ nach .T.U ri n zurück. Hier wurde mm'ersten MÄe"' das Fchlen >der, .VogolfluMichnungenfestgestellt. , Ein 'Kunst/., sammler nanlens Fairsax Mu r r ä y entdeckte sie dann in ehren». Antiquitätengoschaft in L o.ndo'n/ Der genannte Fatio hat die Sammlung Mrlrrays kädiMch erworben. '../ Molkerei Franz Dobersberger Men, 2. Bez., Nordwestbaljnstratze ES relephon 40-S.48 Verkauf von hygienisch einwandfreier Milch und Milchprodukten in eigenen Filialen und Depots Bolkswitt. Der Lirettor der Larenburser Schlob» gesellschasl unter Anklage. Vor. einem Schöffensenat des Landesgerichtes 2 unter Vorsitz des Hosrates Dr. H a e r d t l beginnt morgen die ungefähr zwei Wochen dauernde Verhandlung gegen den administrativen Direktor der Laxenbrirger ' Schlohgesellschaft Robert B a u,e r wegen des Vechachtes des' B e t r u g e s und der. B e»:-' untrenung. Robert Bauer-wird zur Last gelegt, daß er als administrativer Direktor der Laxenburger Schlohgesellschaft mit den Brüdern Rudolf und Dr.-Ernst Hilfreich beinahe zwei Jahre hindurch Unterhandlungen wegen der Weiterverpächtung des Schloßgutes führte, während welcher Zeit dia , Hilfreichs 'ungefähr, 110.0OOSchilling, in das.'.Gnt investierten mtb schließlich ihre ganzen Einlagen e i »»büßten. Die Staatsamvaltschoft steht auf dem S:aud- '. Punkt, daß Bauer diese Verhandlungen in betrügerischer A b s i.ch.t_imu»er wieder hi»»a,usgezogen nnd. es von, allem Anfang ait darauf abgesehe»» habe, die.Hilfreichs »nn ihr ,zu. bringen. Weiter wird Bauer zun»-Bovtmrrf ge»»»acht, daß er, als die Schloßgesettschaft sich in Geldnöten befand, unberechtigterweise-die, dem Financier der Gesellschaft Fürsten Colloredo- Mannsfeld gehöre»»de,r Viehbestände ohne deffen Wissen upd BMilligung veräußerte. Schließlich wird Bauer' beMldigt, übermäßig hohe Beträge als BerwaltungSspesen verwebet zu haben. . ,i «. , 4,. „ ...n" >>>>», _ , ,, Verurteilte halenkreuzlertsche FriedhosWnder. Hamburg, 18? Ktni, Das Pitzsigtz Schwurgericht "verurteilte heute die Jtlgendlichen' aus dem nationalen Lager, die inr Jahre 1925 gegen das Denkmal der-Revo-lU" t i o n s'ö P f c r auf dem Ohlsdo'r'fer ' Friedhof, gegen das ' Ge-" bände der „Ha»»»burger Bolkszeitüng" und gegen, die Wohnung des komnmnistlschen Abg. T.häl in-a-n n SP r e n g st o f fa n f ch'k ä g e' verübt hatten, zuJmchth ans st r a f e n von f ü»»f b i s f ü u f e i n h ä l b I h h r e n. . Mn - Mgeklagtet . tvurde fteigespchchell- Die- UrtPlMegrütMt»^-, .hebt, pej; p ä-kß, ti's'che»r'Charak'ker der P^rbr ech^enchervor."' Sie Fusion zwischen Kreditanstalt und Anglobank verkett. UnterzeichMng des Vorvertrages. (Eigendierrst 'der ..Wiener Morge»»zeitung".) ' London, 12. Juni. Me Fusionsverhandlungen zwischen den Vertretern der Kreditanstalt und der Anglobank sind heute abgeschlossen wordet». Die Anglobank übernimmt als Gegenwert flir die Abgabe der östevreichischen Niederlasiurtg an die Kreditanstalt eilten Posten von Kreditaktien. .Der Gouverneur der Bank von.England empfing gestern die Vertreter der Kreditanstalt. Ueber den Abschluß.herrscht allgemeine Befriedigung. - Die Zentrale der Anglobank in London wird, voraussicht- . lich in eine Holding Company umgewandelt worden. Die Bank von England durfte der Kreditanstalt, einen größeren Kredit eröffnen. -Bei d/r Niederlassung Wien der Anglobank wird sich eiü großer'Abbau als unvermeidlich erweisen.'; Mit dieser Fusion list. eine zweite Großbank vom Wiener Platze verschwunden. - Die österreichische Niederlassung der Anglo-Austrianbank geht m den Besitzder Kreditaystalt über, welche als Kaujpreis für die Guthaben und. Berbindlichkeite»» des Wiener- Instituts neue. Ukti en der. Londoner Zentrale tzer Anglo-Austrianbank übergeben wird. Die Londoner Zentrale dürste zu-einer Holding Company ausgestaltet werden. Die Anglobank wurde im- Jahre 1863 gegründet, und hat zehn Jahre später.die schwerste Krise des Wiener Platzes ohne Einbußen überstanden.. Die Leitung der Bank hat es verstanden, . .-durch. Ausgestaltung eines Warengeschäftes «in ganz Europa vorbildlich zu wirken.. Sie hat, in dieser^ Stellung zahlreiche. große Transaktione»» der alten österreichisch-ungarischen Monarchie durchgeführt. Vermöge ihres großen Filialnetzes .in ganz Oesterreich konnte sie den Handel sehr leicht ausgestalten. Diese Monopolstellung wurde mach dem Zusammenbruch der Monarchie durch, neu geschaffene Grmzen gestört. * Äst» 'doch mit diesen Filigstn it» den Sukzessionsstaaten leichter in Fühlung bleiben zu können, wu>rbe diese Bank durch ein. besonderes Gesetz nach England verlegti -Von diesem, Moment ar» beginnt 'der Niedergang dieses machtvollen Unternehmens. Der immer- . wahrende- Wechsel, in der Leitung, die oft die besten volkswirtschaftlichen Köpfe'beschäfsigte, konnte der Bank nur Schaden, zulfügen und erregte den Anschein, als ob die Seriosität etwas gelitten hätte: In Wirklichkeit hatten die Engländer miL der Uebernahme der Anglobank nicht das erhoffte Geschäft gemacht. Wie dem, immer sei,,den größten Schaden haben nur die tausend Angestellten,, denen die Abfertigung uüd Penstoniemng. - ein äußerst geringes Aequivalent für den Verlust ihrer Lebensstellung bedeutet. Man da>rf nicht überschen, daß ein großer Teil der jetzt Abzu-bauenden in einem Alter steht, in dem eine Umstellung für einen anderen Bemf völlig ausgeschlossen ist. Um so mehr, als. bei der schweren, Krise und.-bei der herrschendest Arbeitslosigkeit -ein 'Unterkommen, »st' ajchwtzn-.' Unter-; nchmüngerr undenkbar »st.. Sachet dtzr' Regierung, fft /es, sich ' dieser Opfe»e. anzunehmen. Es dairf sticht vergessen.'MÄ>en,.' daß' dieselbe Regierung,'die feineMit einer Verastslände>rung ' der Anglobank ihre. Zustimmung -erteilt hat,' an tfcr jetzigen ‘ aussichtslosen ■ Lage, der Beamten schuk) -ist: . Wien hat seine Vormachtstellung als mitteleuropäischer Handelsplatz, nur teilweise, behalten. Oh die. immer »»och ' >roft)ekta!ble.?Zcchl' der -jetzt noch bestehenden Großbanken sich nri-t der reduzierten Wirtschaft nach Ueberwindung wich vereinbaren lassen/wird eist die Zeit lehrest. Jederrfasts Wen wir nach dem.totalen. Zusammenbruch der Depositenbank?irtsolge unzähliger Leitung, nach der Koalition Berkchrsbastk »md ,Qesterre.ichische Bodenkreditanstalt und nach der Anstysung der Anglobank durch Uebernahme in die Kreditanstaltnoch imrmr vor ungelösten Problemen, da, in absehbarer Zeit üoch andere Mittel- und Grchbastkest derselben.Atuation MtWenschest. ' l : r, -r-rr-'i Siet Menten« Geschäftsinteressen in ttnearn. Der vom VüAevbund zur Fin-anKkorttrolLe nach Ungarn entsandte Obvrkouymffär Jeremiah Smith wich, wie bereits gemeldet wurde, Ende dieses Monats seine Tätigkeit in Ungarn abschließen und Ungarn verlassen. Mit der Kontrolle Wer die Verwendung der Kreditreste wurde der Gnsterdamer Bankier und Mitglied des Fi-nanganLschuffeS des Völlerbundes, Te'r Me ul e n, betraut. Der Bn^pxster ,,Az M".weist nun darauf hin, daß Ter Menlen. Chef' der Ainsterdarner BanDrnra H o p e n. Co., Mitbegründer u»rd Großaktionär der ungarischen DabaeuS-A.'G. ist,-die vor zjwsj Jahren aus der TabcHirma M. Ä. Herzog u. Co. mit eine»n Kapital von 6 Millionen holl. Gulden gegründet imirde- Ter Menlen ist. auch Mitglied des DirMonsrates der Tabacus-dl.-G. m»d wich die Konttolle nicht p-ersö n s,i ch/sondern d u rch e i n eu in B-u-dape-st w oh w<e-nd'en.'Vsertreter auMen lassen..

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