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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-13 · Heft 2623 (13.6.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2623 (13.6.1926)
Date
1926-06-13
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2633 Wien, Sonntag Me«er Mokgenzeitung Vl-lik. crSKnrtl — Hotel National Wien, II. Taborstrasse 18 Telephon 4Z-5-93 Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zimmer mit Messendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentralheizung, Lift Kaffeehaus und Restaurant im Hause I Preiset Neue Leitung 1 Besuch In Steinhof. Bon Salo Rappaport (Baden). Als ich wieder auf die Straße trat, entrang sich mir ein Segensspruch, wie ich ihn nie im Leben so dankbar gesprochen habe: ,,Gelobt seist du, Ewiger,. unser Gott, der du mich bc- Mckt Hast mit normalen Sinnen." Ich kann cs mir nicht erklären, warum diese Benedeiung unserer Liturgie fremd ist. Jeder weis;, wieiviel kleine und kleinste Adern, Sehnen, Zellen, Muskeln ihre Funktion erfüllen müssen, damit die menschliche Maschine klappt; wie die kleinste Unregelmäßigkeit in diesem inneren Mechanismus schwere Störungen zur Folge Haren kann: die menschliche Physis wird krank. Jeder kennt Kranke und >uar selbst krank. Man ist daran gewöhnt. Aber fürchterlich ist die Störung in der Psyche, in der göttlichen Vernunft. Seltener, unbekannter, schauriger. Jenes starke, gesunde Mädchen,, das in der Wäscherei ihre Arbeit mustergültig versah, aber dabei ununterbrochen lächelte, lachte, lächelte, jeden grüßte und wieder lachte, war schrecklicher als ein unheilbarer Kranker oder Krüppel. Der Krüppel erscheint uns als vollwertiger, . nur unglücklicher Mensch, aber dieses grinsende Mädchen ist kaum mehr meinesgleichen. Es erschrickt mich, daß sie so aussicht wie ich und doch im wesentlichen nicht so ist — sondern etwa eine gottverlassene - Kreatur mit menschlicher Gestallt. Aber die nämliche Unterscheidung liegt dem Ausspruch zugrunde, daß bei den Narren die Prophetie sei: „denn sie sind nicht mehr wir; daher wissen diese vielleicht, was wir nicht wissen..." Es war eine Exkursion des jüdischen Mediziner-Vereines. Der junge, freundliche Arzt erklärt uns ans einer Mappe die 2lnlage des Hauses, die Zweckmäßigkeit des Baues, und das bange Gefühl, das mich beim. Eintritt in diesen Raum beschleicht, beginnt sich zu verflüchtigen. Wir ircten zunächst in die «riesigen Küchenräume ein, die von „Patienten" bedient j werden: Ach, sie stehen ruhig bei ihrer Arbeit und schauen uns an mit Augen . . .' Jedes Geschöpf hat die Augen seiner Gat- | tung, in den Angen liegt das Wesen seiner Rasse, aus den Augen sprühen die Funken seiner Seele. Hier aber sehe ich keine Augen, ein lübloses Schauen, vielleicht Blicke von Propheten, aber jedenfalls beängstigend unmenschlich. „Ein Mensch sündigt nur dann." sagt der Talmud, „wenn in ihn Wahnsinn fahrt." Als Kain seinen Bruder erschlug, muß er wahnsinnig gewesen sein. Das Kainszeichen, das Furcht cinflößte — es muß der Brand dieser Angen gewesen sein, die diese vielen Frauen, die hier ruhig und fleißig arbeiten, von den Menschen scheidet. Wir betreten Küche, Wäscherei, Tischlerei, Näherei und Sch'- iserc^, in der die Gitterbetten für die tobenden Patienten verfertigt werden, und sehen Hunderte mit dem Kainszeichen und die meisten mit lächelndem Mund. Dann gehen wir zu den Patiein--u.!-^iwnkheitsgrad ihnen keine Arbeit mehr gestaN-l : Zeit mit Karten- und sogar Schachspiel Verne::.:.:. Die Halleil des Grauens, die Räume der gänzlich Umnachieten, der Tobenden und der Epileptiker. Wir blicken durch ein Fensierchen in eine Zelle: drin sitzt einer ganz ruhig. Plötzlich erblickt er uns — die Russen! Er legt sein Gewehr an und schießt, schießt und schießt uns alle nieder. Dann wirft er sein imaginäres Gewehr fort, ergreift eben solch ein Messer und sticht, sticht mu> sticht uns alle toi. Tann schreit er, er habe den Krieg gewonnen, er ganz allein, er ganz allein. Wir treten an ein Bett: da liegt einer mit einer Binde über den Augen. Er wolle unter der Binde den blauen Himmel sehen, dann werde er nach Italien sahren, nach Italien fahren, sofort, sofort. Unter schrecklichem Geschrei läuft der heilige Berhardinus auf uns zu: Jeder müsse ihm die Hand küssen, jeder müsse sofort, sofort die Hand küssen. Wir weichen zurück. Er aber schreit furchtbar und plötzlich fangen alle an zn schreien, alle, alle! Indisches Volk!. Tein Leid und deine Größe machen nicht halt vor den Toren dieses Inferno! In sämtlichen Pavillons schallt uns „Jud'! Judenbagagh!" mit allem Raffinement der Straße entgegen. Eingesogen mit der Muttermilch, gezüchtet durch Jahrtausende. Selbst diese Unglücklichsten, Vertierten schrien in der Psychose, aus dem dnn'kelsten Bewußtsein heraus: „Judenbagage, verfluchte!" Jüdisches Volk! Me darf man dich vergessen! Wer an der erwählten Besonderheit, an der spezifischen Struktur der jüdischen Psyche zweifelt, schaue sich im Pavillon 14 den jungen Ostjuden int Gitterbett an. Er schreit, man müsse das „Bessamik desch" aufbauen, der Doktor und wir müssen es ihm versprechen, cs sei höchste Zeit. Und plötzlich fällt ihm ein, er wolle die „zehn Gebote" sehen, man möge sie -ihm sofort zeigen. Er tobt dann und wir verlassen fein Bett. Wer denkt da nicht an den Verrückten in LewÄs „Golem", jenen wunderlichen jüdischen Verrückten, der sein Volk erlösen will. Heil dir, jüdisches Volk, daß selbst deine -Verrückten an das Bessamik desch denken und an die zehn Gebote! Re Begrüßung der Hakoah. Irr Bericht Dr. Körners über die Amerikareise. Die große Ha-koah-Tournee hat vun auch hier amerikamsche Formen geschaffen. Ein Begrüßungsabend int Theater. Voll war das riesige Haus, als das 70 Mann starke Hakoah- Orchester unter der Leitung des Dirigenten Prof. Brasl a w s k Y Mendelssohns „Heimkehr ans der Fremde" intonierte. Rauschender Beifall, der Vorhang fiel, und als er wieder in die Höhe ging, waren auf der Bühne alle Teilnehmer der Amerikareife nnt der Klubleitung versammelt. Alle sind im Smoking.' Die Buhne ist festlich dekoriert und prangt ttu Schmuck der in Amerika erhaltenen Flaggen und Wiinpel. Im Vordergrund blinken die Pokale. Nun beginnt Jokvb Feldh a nt nt c r mit klangvoller Stimme den vour Ehrenpräsidenten Hakoahs, Dr. L ö h n e r - B e d a, verfaßten stimmungsvollett Prolog. Nach den Schlußverscn stürmische Ovationen. Dann folgen die Begrüßungsansprachen. Die Knabenmannschaft der Hakoah erscheint in Dreß und ihr Kapitän spricht Dankesworte an Dr. Körner, der, gleichwie seine anwesende Mutter, vom Publikum mit Beifall überschüttet wird. Dann beginnt er seinen Bericht. Wie skizzenartig hingoworfene Filmbilder zieht die Tournee an dctt Worten Dr. Körners vorüber. Die Tatsachen der großen.Fahrt fordern den Redner zu Vergleichen heraus, die sehr oft nach rechts und nach links sehr ironisch airsfallen. Die Fußballer hadert selbstverständlich für diesen Sport i>t Amerika ungeheure Pionierarbeit geleistet, was das Schreiben des Präsidenten des cunertlanifchen Fnßballverbandes beweist. Dr.' Körner liest es vor, wie er überhaupt alles schriftlich belegt, für die Zweifler und Gehässigen, auch drüben offiziell aiterkannte Arbeit für Wiett utrd Oesterreich, was er aber gestern keinem offiziellen Vertreter zur Kenntnis bringen konnte? Der Zusammenschluß fast aller Mischen Gruppen auf dem Boden des Hakoah-Gedankens wird rühmend hevvorgehobeu. Die Ausführungen Dr. Körners wttrden vom Publikum mit großer Spannung angehört. Man beuterkte im Saale den Oberrabbiner Prof. Dr. Chajes, der stürmisch begrüßt wurde. Neben "ihm hatten der Präsident der Kultusgemeinde Prof. Pick, Vizepräsident Dr. Löwen Herz, der Präsident der Zionistischen Orgartisatiou Oesterreichs Dr. Frredluauu und der Obmann des Kreises Ocherreich des Makkabi Dr. G o l d h a n s o r. Platz genommen. Auch Frau Anitta Müller war anwesend. Ferner waren vertreten die tschechische rtnd polnische Gesandtschaft, die Wiener Messe durch ihren Präsidenten Kommerzialrat H o ch nt u t, der Hauptverband für Körpersport durch den Präsidenten Dozenten Dr. Haudeck. Vom Wiener Fußballverband war der Präsident Tomaskiewiez erschienen, ferner Abordnungen aller Wiener Bere.iite. Dir. Spieglet vertrat den Makkabi-Weltverband. Bon Pritdewereinen des Auslandes war der Vertreter der Mal-' täbäa in Bratislava, Herr Ludwig Beck, gekommp«- Das Vorstandsmitglied Herr Paul Földes begrüßte in warmen Worten die Heimkehrer und gab in kurzett Strichen eine Skizze des Werdeganges der Hakoah. Doktor Körner hat die jüdische Mannschaft von Floridsdorf nach Amerika gebracht. Sein Verdienst ist es, daß diese Tournee eine moralische und sportliche Hoch stleistnng war. Der Sektionsletter der Fußballsektion, Herr Artur Baar, überbrachte die Dankesworte namens der Fußballsektion an die Reiseleitung und hob die große propagatorische Wirkung, die diese Amerikatournee für dett Fußballsport hätte, hervor. Schon einmal hat die Hakoah dem Fußballsport in Palästina Neuland erschlossen. In Amerika hat sic die Werbearbeit fortgesetzt. Hierauf betrat die jüngste Fußballelf -der Hakoah in blau-weißer Dreß mit dein Magen-David, vom Publikum lebhaft akklamiert, die Bühne ttnd einer der Kleinen überbrachic Dr. Körner Glückwünsche ttnd versicherte, daß die Jüngsten im Geiste der erprobten Kämpfinannschaft weiter arbeiten wcrdett. Die jttitgelt Sportler, acht- bis zehnjährige. Knaben, Uacfjtcii auf Dr. Körner und die siegreiche Mannschaft ein dreifaches Hipp-Hipp-Hedad aus. Der Bizepräsidettt der Hakoah, Dr. Felix, erklärte, daß auch die Mattnschaft vielett (Stellen ihren Dank abzustatten - hätte, vor alfent den österreichischen tntö amerikanischen Behörden, die die Reise mit allen Mitteln unterstützt hatten, ferner auch dctt österreichischen Sportbehörden und -Vereinen, die durch Terminverschiebungen die Reise ermöglicht Haben,! Ferner dankte Dr. Felix den in Wien zurückgebliebenen Leitest des Sportklttbs Hakoah ttnd den Sportlern der anderen SeEtioueu, der Ringer, Schwimmer und Hockeyspieler, die durch ihre glänzendett Leistttttgeti, vott denen die Kunde bis. nach Anterika drang, den Fußballspielern neuen Mttt einflößten. Hierauf erstattete der Präsident der Hakoah Dr. Körner, von den Attwesenden stürmisch begrüßt, sein zweistündi'ges Referat, das stellenweise durch spontanen Beifall unterbrochen luurbc. Er führte etwa folgendes aus: Anläßlich des. Zionistenkongresses warett eittige Delegierte atts Amerika an uns herangetreten mit der Aufforderung, auch einntal in Amerika zu spielen. Dr. Krausz, der Mitbegründer des Vivo und der Hakoah, halle gerade eine Reise itach Auterika vor ttnd so kumulierte er die Vorbereitung zit ttnserer Reise. Im Februar ist er mit Dr. Mazur hiiigefabrcn, im März fetm ich nach und im April war die Hakoah in Amerika. Amerika ist 13. Juni 1926 %fTLLl ^Bruderf** <Jcftuf>fabrik Wien vii.kaiserstr.w'<6. UN stock MkBBmSatd zu, y t 9ä6ttäipmm das Sportland im wahren Sinne des Wortes. Gerade dadurch wurde unsere Aufgabe ct leichtert, in einent größeren Maße als wir uns das gedacht haben. Wir kamen in ein Land, wo Inden in großen Massen wohnen, und dort ihr volles Recht besitzen, und auch dies gab uns Mut. Dr. Körner schilderte sodann die herzliche Aufnahme, die die Hakoahner überall gefunden haben und insbesondere die herzliche Begrüßung, die Präsident Coolidge und die Bürgermeister der größten Städte den Hakoahnern zuteil werden ließen. Mit besonders warnten Worten gedachte Dr. Körner der Fürsorge, die der österreichische Gesandte in Washington, Herr Prochnik, der jüdischen Mannschaft angedcihen ließ. Dr. Körner verlas sodann einige Depeschen und Glückwttnschsd)rciben offizieller amerikanischer Kreise an die Hakoah. Das amerikanische Judentum hat iu einmütiger Weise sich zur Hakoah bekannt bis auf eim ganz kleine Gruppe von Juden, denert cs ein Dorn im Auge war, daß die Hakoah auch am Samstag Wettspiele austrug. Auch die Sozialdemokraten haben unsere Bestrebungen gefördert, wie dies an der Haltung des Herausgebers und Chefredakteurs der jüdischen sozialdemokratischen Zettnng „Vorwärts", M. Kahn, deutlich zu ersehen ist. Dagegen haben in Oesterreich zur Zeit, als wir in Anterika unsere größten Triunrphe fcichett, die Herren der Union bei den Kul-- tnswahlen in Linz uns herabzusetzen versucht. Die gesamte Presse Amerikas und der übrigen Welt hat unsere Reise mrt Anftnerksamkeit verfolgt und die wichtigsten Wettspiele reg?- striert. Ich habe alle Zeitttngsansschnitte in fast sämtlichen Sprachen gesammelt und in ein Album geklebt und bin zu einer Zahl, die 6000 weit übersteigt, gekommen. Unsere Reise wurde fast zur Gänze gefilmt und einen dieser Filme habe ich bereits tnitgebracht. Wir waren allen Zweiflertr zmn Trotz cm manchen Tagett zu gleicher Zeit bei verschiedenen Bankette*', geladen. Die Universitäten haben es sich zur großen Ebre angerechnet, nnt uM z» spielen, und wir haben auch schon Einladungen für unsere nächste Tournee, die ganz bestimmt stattfinden wird, erhalten. , ' Der Sport hat unter den Juden in Amerika weite Vev» breitung gefunden. Das Höchste und Beste, was die Juden in Amerika art Asiimilarion geleistet haben, ist, daß sie den sportlichen Gedaitkeu in sich ausgenommen haben. Es ist eine Freude, unsere Volksgenossen, ob Männer oder Frauen, zu sehen Es sind schöne Menschen mit gesunden, kräftigen Körpern. In allen-Städten gibt es für die jüdische Jugend Sporthäuser, in denen jeder Zweig der Körperausbildmrg gepflegt wird. Aber nicht nur die Jugend, auch die älteren Leute kräftigen ihren Körper durch Sport. In Brooklyn waren wir in einem Tempel, der ein Gymnasium, eine Sporthalle enthielt, wo die ganze jüdische Gemeinde znsammenkatnum Turnübungen zu ntachen. Wir haben in Amerika die Mische und österreichische Flagge hoch gehalten. Wir haberc für Oesterreich, wo wir nur konnten, Propaganda gemacht und für die Wiener Messe erfolgreich geworben. Z'.r unscrett besten Freunden zählte in Chikago die tschechische Sparta, die uns ersuchte, Grüße an den Präsidenten Masaryk zu übermitteln. Wir haben in Amerika 62 Borträge über dett Zweck der Hakoah gehalten. Dr. Rosenfeld hat durch das Radio in Chikago' uns mit der Bevölkerung bekannt gemacht. Unser Dank gebührt vor allent den Vorarbeitern für unsere Reise, Dr. Krausz und Dr. Mazur. Bei allen unseren Wettspielen wurde die amerikanische Hymne, dantt die Tikwah und die österreichische Hymne gespielt, die von den Zuschauern stehend, entblößten Hauptes, angehört wurde. Es war dies keine Aeußerlichkeit, sondern die Verbeugung vor einem gleichberechtigten Volk. Uttsere Mission ist es. durch den Sport die Völker eittander näher zu bringen und. zu versöhnen. Wir wurden auch zum ersten ausländischen Mitglied der jn. Amerika jüngst entstandener Organisatton für internationale sportliche Verbrüderung ernannt. Dr. Körner schloß mit den Worten: Wir haben tu Amerika unsere Pflicht erfüllt. Ich wurde wünschen, daß unsere Leute immer so spielen würden wie dort. Unsere Gegner im Spiele sind unsere wahrsten Freunde gewesen. Sie waren vielleicht in mancher Beziehung anderer Ansicht als wir, sie sind aber friedlich mit und neben uns gegangen. Sie waren zu uns so ehrlich, wie wir zu jedermann ehrlich sittd. Wir wünschen uns immer solche Gegtter. Minutenlanger Beifall belohnte die interessanten Ausführungen Dr. Körners, worauf ein Volk der Vienna mit einent herzlich gehaltenen Schreibett gesandter Lorbeerkranz ans die Bühne gebracht wurde. Nach einer Pause begann eine Konzertakademie, die mit der vont Hakoah-Orchester gespielten „Tikwah" ihren Abschluß fand.

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