Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2623 (13.6.1926)
- Date
- 1926-06-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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( ÄUe-4 Men, Sonntag durch Dr. H6ffb«n«M wnf Entfettungs -Tabletten W Dteselbe» sind von bester Wirkung, angenehmem Oe- M »chmack, vollständig amchädlich, stellen eine schlanke, M grsrisse k^lgur her, ohne Oisttswanu oder /<eaden»ng der Jf Lebensweise. Prompte öewlchtsebnahme. ▼I Vom Volksgesundheitsamt bewilligt Nr. Oll KeM«i AbfUhrmitt«! K«ln« ScHllddrUi« 0®pö*t Apotheke „Zum Römischen Kaiser, Wien, l., Wollzalle 13 ffor zu ntachen, daß die Raket< nur Sigiialappä rate nwd besondere Explosivstoffe enthalten sollte, für die Beförderung menschlicher Wesen sei sie nicht eingerichtet. Aber der Mondsüchtige versagte sich mit Hartnäckigkeit allen Vernunftsgrürwen; er wollte nun einmal der erste Mensch sein, dem es vergönnt sein sollte, das Geheimnis des Mondes zu entschleicrn. Er hörte nicht ans, dom Gelchrten zuzusetzen, und als er endlich erkennen mußte, daß ihm die Erfüllung seines großen Traumes versagt bleiben würde, verfiel er von neuem in tiefste Verzweiflung. Dieser Tage erhielt nun der Besitzer der Seifensabri-k einen Brief von seinem zweiten Direktor, in dem dieser von ihm und der Erde Abschied nahm, weil es ihm nicht vergönnt gewesen sei, ein Held der Menschheit oder wenigstens ein Opfer der Wissenschaft zu' werden. Man stürzte sofort in die Wohnung Matthews, aber das Unglück tvar bereits geschehen. In seinem Zimmer lag, von zwei Revolverschüssen durchbohrt, dieser moderne Cyrano de Bergerac entseelt am Boden. Lob der Pokers. Poker ist eines der schönsten Kartenspiele. Ganz unschuldig; selbstverständlich kann man darin sein Gelb>verlieren, vorausgesetzt, daß man welches besitzt (es soll schon vorgekommen lein, daß Leute, die keines besessen haben, gespielt und gewonnen haben); man kann viel oder wenig verspielen, aber das tut man bei anderen Spielen auch und ganz besonders im Hasard des Lebens. Es soll sogar modern sein, ein halbes Vermögen (auch mehr) in soliden Börsenspekulationen oder im staatlich geschützten Tursbetrieb zu verlieren, und manch einer hat schon die ganze Mitgift seiner Frau in ehrlichstem Textil oder Porzellan verloren. Also warum Poker, die wunderbare Schule des Lebens, das spannende, amüsante Spiel, schmählich verleumden? ... Nnr wahre Lebenski'mstler, Artisten des Daseins, talentvolle Tänzer am dünnen Seil des Erfolges können gut Poker spielen und in diesem Spiel, welches, wie jede große Kunst, den ganzen Menschen verlangt, gewinnen. Bor allem gehört hiezu ein Mann; Frauen und Schwächlinge sind fast ausgeschlossen, außer sie haben ihre große, männliche Stunde (es gibt bekanntlich Frauen und auch Schwächlinge, die nicht selten solche Stunden haben). Die Kraft zum Verlieren und zum Risiko muß man unbedingt mitbringen; sonst kann man nicht gewinnen, das ganze Spiel wird mit fortwährendem kleinlichem Mitleid durchsetzt und das kämpferische, rasche Tempo geht verloren, der Stil, die Schönheit. Nichts für Stümper der Gefühle! * Das Spiel ist eine Synthese von Kombination und Glück. Mel Glück und wenig Kombination. Ganz wie im Leben. Doch manchmal hast du zwei, drei Möglichkeiten und-wählst gerade diejenige, der das Glück im Augenblick abhold ist. Du merkst dir das gut und spielst das nächste Mal auf die andere Chance: Wiener Morsenzektima doch auch jetzt bleibt der Erfolg ans; sie erste Möglichkeit hätte gewonnen. Kombinierst so herum, schaffst dir Gcheimserien und Gesetze, wirst gläubig und vorurteilsvoll, spielst mit Religion oder „wissenschaftlicher" Exaktheit, alles mit wechselndem, sehr wechselndem Erfolg, und bis du schon dein Spielsystem ganz sicher in der Hand hast, ist es spät geworden und das Spiel ist — aus. Morgen mutzt du dir ein neues System von vortte wieder erarbeiten, denn erstens versagt es ineistens und zweitens befallen dich Zweifel und du versuchst es anders . . . Das Pokerspiel ist ja vielfältig und das Leben auch: Sisyphusmühe. Unheimlich, eine süße Qual. Moralisch: znm Beispiel Training für den Beruf oder den „Kampf" mit — den Frauen. Wenig Kombination, viel Glück und — Ausdauer. Eigentlich sollte man Poker in den oberen Gymnasialklassen und auf alle Fälle ans der Alma mater einführen. Ferner in den verschiedenartigen Besserungsanstalten. Als beste und modernste Erziehung zitr Tugend der S e l b st b e h e r rschung. Zur Erklärung für bedauernswerte Laien soll.bemerkt werden, daß man int Poker, unt zu gewinnen, nicht nur gute Karten haben, sondern auch den jeweiligen Geldeinsatz des oder der Gegner „decken, halten", das heißt — populär gesprochen auch riskieren, in die Kasse einzahlen muß. Es ist nnn die größte Kunst, richtig zu tippen und manchmal ans kleine Karten zu zahlen und ein anderes Mal trotz guter und wertvoller nichts zu riskieren und das Spiel aufzngcben. Znm Beispiel ans drei As sich anszuschälten, weil man den Mitspieler ans einen größeren Wert schätzt. Jeder gehe jetzt in seine tiefste Seele und sage dann ehrlich, welch großer Heroismus und welche Selbstbeherrschung dazu notwendig sind, um die Grenzen des eigenen Besitzes oder Wertes, genau abznmessen und einer nur geahnten größeren Kraft von vorneherein aus dem. Wege zu gehen! Die Versuchung ist sehr groß, denn es ist noch immer möglich, daß der andere weniger hat; wer aber hier widerstehen kann, ist ein LebeÄskünstler und — wird gewinnen. Nennt es nicht Feigheit, es ist im Gegenteil ein Ausdruck der Kraft und der Einsicht, der Einsicht in die Beschränktheit unserer Kraft, ein Regulator des Mutes und des Leichtsinns. Wenn man nur bedeuken würde, wie viel Unglück und Schiffbruch und Enttäuschung der Mensch sich ersparen würde, wenn er die Kraft und die Vernunft ausbringen würde, im richtigen Moment haltzumacheu, statt bedenkenlos in den Abgrund zu stürzen. Nicht nur Heerführer, Diplomaten, Sportler, Künstler und Waghalsige, jeder Mensch muß Poker spielen, um sich selbst beherrschen zu können und den anderen schätzen zu. lernen. * Bluffen darf man sich aber nicht allzu oft lassen. Denn auch das gibt es im Poker: Bluff, die große Kunst der Menschentäuschung. Man hat nichts oder nur wenig und schreckt den anderen durch hohe Geldbeträge ab. Beileibe kein Betrug, sondern eine allgemeine Lebenserscheinnng. Es ist nun einmal so, daß fast jeder Mensch und jede Gemeinschaft in gewissem -Sinne tuest mehr' zeigt, als es die eigenen Kräfte und das.' eigene Können rechtfertigen wüvdeq. Nur gibt es kleine und große seltene Bluffer. Den,Emen,'die es systematisch und ungeschickt machen, kommt man bald darauf und sie sind leicht zu besiegen; die großen, die selten, aber dann stark riskieren, gewinnen meist und — erobern die Welt. Es sind die Don Juans,' während die anderen nur simple Schürzenjäger sind. Mit rechten Dingen geht es nicht bei beiden, überhaupt nur selten jm Leben, zu; nur machen es die ersten weit schöner und erfolgreicher. Das Glück und die Frauen lieben nur die großen Bluffer, die selbstbeherrschten, die klugen, die ganzen; mit einem Wort, Pokerspieler, auch wenn sie nur selten Poker spielen. Ist nicht Poker die schönste Schule der Tugend, des Erfolges und der Lebensklngheit? Weil sie aber auch angenehm und anregend ist, wird sie aus Mißgunst verleumdet. Leopold Thal er. Juden", schreibt er wiederholt. Nicht mehr unternehmungssreudige Initiative, Sorgenlast und verdoppelter Pflichteifer erfüllten ihn, um seine jüdischen Soldaten vor den Bexationen des Hauptquartiers zu schützen. Das Bataillon lag in Helmieh (Aegypten) zur weiteren Ausbildung. Knapp vor dem Ablauf der. hisfür bestimmten Zeit lief ein Schreiben des Oberkommandos ein, in dem die Auslösung des Bataillons nahegelegt und die Austeilung der Leute in Arbeiterkorps vorgeschlagen, wurde. „Dies war zweifellos ein bösartiger Streich des Kommandos, um die ganze jüdische Sache mit einem Schlag los zu werden und gleichzeitig die Juden vor aller Welt lächerlich zu machen." Patterson bot alles auf, um die Absichten des Hauptquartiers zu durchqueren. Er ließ seststellen, wer freiwillig den Dienst bei der Kanrpftruppe mit jenem in den A'vbeiterkorps vertauschen wolle: Zwei Mann verließen das Bataillon. Do war auch dieser Schlag abgewchrt. . . Am ö. Juni 1918 ging das Bataillon nach Palästina. Hier bezog es eine Stellung in Ephraim.. Die Arbeiten des Stellungskrieges, Anlage von Schützengräben, Straßen und Steinwällen, wurden von den Soldaten hej Dag und bei Nacht gewissenhaft und mit Eifer durchgefiihrt. Dabei litt die Bekleidung der Leute außerordentlich. Patterson verlangte neue. Obwohl solche für die anderen Truppenteil« vorhanden war, konnte er sie für die jüdischen Soldaten nicht bekommen. „Es schien, als ob manche Leute es darauf abgesehen hätten, den jüdischen Soldaten eine schmutzige Arbeit zuzuweisen und ihnen gleichzeitig Kleider und Wäsche M verweigern, um dann sagen zu können: „Schau die zerlumpten, schmutzigen Juden an." Jm August, dem unangenehmsten Monat des ganzen Jahres, wurde das Bataillon von seiner verhältnismäßig kühlen Stellung in Ephraim in das fieberverseuchte glühende .Jordantal, das heißeste Gebiet des ganzen Landes, versetzt. Die Schwirle war selbst in dev Nacht erdrückend. Schwärme von Fliegen und Moskitos verscheuchten den Schlaf. Jeder Tropfen Wasser mußte von dem sieben Kilometer entfernten Andschafluß gcholt werden. Das Land war ununterbrochen in eine dichte Wolke schweren Staubes gehüllt, so daß jeder Bissep, che er zum Mund gebracht werden konnte, mit Staub und Sand versetzt war. Der Abschnitt am Wadi Mellahah, der dem Schutze des jüdischen Bataillons oblag, erstreckte sich über zwölf Kilometer. Er bildete den äußersten rechten Flügel der britischen Front und war von drei Seiten den Angriffen der Türken ausgesetzt. Tag und Nacht stand er unter türkischem Feuer. „Das Hauptquartier muß wohl", bemerkt Patterson, „eine gute Meinung von der Gefechtstüchtigteit der jüdischen Soldaten gehabt haben, um ihm die gefährlichste Stelle der gesamten britischen Front anzuvertrauen..." lind doch erfüllten die Leute ihre Aufgaben „mit einem Pflichtgefühl, das über alles Lob erhaben ist". Und doch waren Offiziere und Soldaten guten Mutes, weil sie nun zum erstenmal in einen! Heeresverband waren, in dem alle, vom Divisionär bis zuni letzten Mann, Verständnis und Freundschaft für di? Inden und die jüdische Sache aufbrachten. Es war australische Kavallerie unter dem Kommando des Generalmajors Chahtor. , Das britische Heer hatte damals eine Stellung inne, die vom Mittelländischen Meer zum Jordan in westlichöstlicher Linie, etwa 30 Kilometer nördlich von Jerusalem, verlief. Mittel- und Südpalqstina war durch die erste große Offensive (27. September- bis Mitte Dezember 1917) erobert worden. Ein neuer Angriff sollte den restlichen Teil von Palästina gewinnen. Am 18. September begann die allgemeine Offensive. Drei Tage zuvor war das 2. jüdische Bataillon unter Oberst M a r g o l i n in der Stellung eingetroffen. Die beiden jüdischen Bataillone wurden sofort bei Beginn der Schlacht eingesetzt. Vier Tage standen sie in ununterbrochenem Kampf, bis es. am 21. gelang, die Feste Umm esh Shert, die den Uebergang über den Jordan beherrschte, zu nehmen. Dadurch wurde es Chaytvr ermöglicht, seine australischen Reiter über den Jordan zu bringen und noch am selben Abend Es Salt, vier Tage später Amman zu besetzen Und pen Weg nach Damaskus frei zu bekommen. Dies hat Chahtor später in einer Ansprache an die jüdischen Bataillone als ihren Anteil am Gelingen des Endsieges zusammengesaßt. 13. Juni 192« Ae. SW Plattfuß.«-. auch in den schwersten Fällen, sowie Frostbeulen, GetvüchSi«d Schwielenbildung werden unter Garantie in der seit 30 Jahren mit den modernsten Hilfsmitteln eingerichteten ortbopadiichenMeß- und Sclmhanstalt Andreas Reich. VI., Mariahilferstraße Nr. 109,behoben. Dieser Spezialist arbeitet fürgeiundeFiltze nicht. krweiternng der Räume der Wischen Semeludebibllothek. Eine erfreuliche Mitteilung geht uns aus der Kultus gemeinde zu: Die Bibliothek in der Ferdinandsstraße mutz ihre Räume vergrößern. Die Bibliothek, die im Jahre 1907 aus der Seitenstettengasse in die Ferdinandsstraße übersicdelte, ist so besetzt, daß der ganze erste Stock des Gebäudes die Bestände nicht mehr fassen kann. Selbstverständlich kann auch für Neuerwerbungen kein Raum geschaffen werden. Der Vorstand der Gemeinde sah sich nun veranlaßt, die Parterrerännte des Hauses Ferdinandsstraße, in denen bis jetzt das Beth Hamidrasch itntergebracht war, der Bibliothek anzuschließen und durch zweckmäßige Einrichtung und Aufstellung fiir einige Jahre Platz zu gewinnen. Die Arbeiten beginnen schon am Montag den 14. d. Der Lesesaal muß daher bis auf weiteres für den Parteienverkehr geschlossen werden. Die Rücknahme entlehnter Bücher erfolgt wie bisher. Das Beth Hamidrasch überstedelt nunmehr in die Tempelgasic. Konferenz für Wische Kultur «oh fttfefema in Sefterreich. Samstag den 19. d., 6 Uhr abends, wird int Saale der Sozialen Hilfsgemeinschaft Anitta Müller, 2. Bez., Augartenstraße 36, die erste Konferenz fiir jüdische Kultur und Erziehung eröffnet. Die Eröffnungsrede wird Herr Obcrrabbiner Prof. Dr. Z. P. C h a j e s halten. Ueber jüdische Kultur und Erziehungsarbeit wird Herr Direktor Dr. Kellner referieren. Sonntag spricht Herr I. Vierer über „Jüdische Jugendbewegung in Oesterreich", Herr Prof. Dr. Di ese nd r u cküber „Literatur und Pressewesen" und Herr Dr. Tartakower über „Organisierung des Erziehnngswerkes (Budgets)". Die Konferenz wird mit der Wahl einer Kultur- und Erziehung^- kommission geschlossen. Zionistische Gesellschaftsreise uuch SratMaM (Preßburg). Wie bereits mitgeteilt, veranstaltet die Zionistische Sektion 6—8 Sonntag den 4. Juli mit dem Separat(Salon)- Dampser „Leda" einen Propagandaausflug nach Preßburg zum Besuch der dortigen Ortsgruppe. Sämtliche zum öffentlichen Verkauf' bestimmten' .HMäHe sindr bereits vergriffen. Jene Gesinnungsgenossen, über deren Wunsch Karten reserviert wurden, wollen bis 18. d. im Sekretariat, 8. Bez., Bennoplätz 1a, von halb l bis halb 6 Uhr nachmittags, dieselben beheben. Andernfalls würde über diese Karten anderweitig verfügt. Die nächste Sitzung des Nationakrates findet Donn e r s t a g d e n 17. d., 3 Uhr nachmittags, statt. Tagesordnung: Go l d bi lanz engesetz noveile, Bundesgesetz über die Schaffung einer Ehrenmedaille für 40jährige treue Dienste, Bundesgesetz über die Schaffung eines Ehrenzeichens für Kunst und Wissenschaft. Ergänzung vorbtchaüen. Die Entscheidung war gefallen. Was zu tun übrig blieb, war Sache der Reiterei. Jm raschen Borwärtssprengen wurde in wenigen Wochen das gange Gebiet nordwärts bis Aleppo besetzt. Geringer Widerstand erhob sich hier und dort. Neun Tage hielten die jüdischen Bataillone Es Salt besetzt. Dann wurden sie für den Sicherungsdienst nach Palästina zurückgenommen, zuerst nach Jerusalem, dann nach Ludd und schließlich nach Rafa und Bir Salem. Durch Tod, Verwundung und hauptsächlich durch die Malaria war die Stärke der Bataillone auf ein Fünftel gesunken. In Rafa stieß nun noch das dritte jüdische Bataillon hinzu, das hauptsächlich aus amerikanischen Freiwilligen bestand. Indes war es ja zum Waffenstillstand gekommen. Eine neue Periode begann, wie überall so auch in Palästina, häßlicher als selbst der Krieg, eine Periode, in der der entfesselte Blutdurst, der aufgerüttelte Haß sich nicht mehr im offenen Kampf austoben-konnte und doch weiter wirkte. Viel Haß. und Häßliches folgte nun: de» Streit der britischen Militärbehörden mit einem Teil der jüdischen Soldaten, die in gewöhnlichem Truppendienst nach Zypern sollten, obwohl sie sich nur für Palästina freiwillig gemeldet hatten, die Auflehnung von Soldaten, auch jüdischer, da ihnen bei der freiwilligen Meldung die Abrüstung innerhalb sechs Monaten nach Abschluß des Waffenstillstandes zugesichert wurde und die nun, da sie ihr Recht forderten, wegen Dienstverweigerung als Meuterer behandelt wurden, die besonderen Schikanen dev Militärpolizei gegen jüdische Soldaten, die Gewalttätigkeit gegen Jabotinskh, die planmäßige Duldung der judenfeindlichen Propaganda unter den Arabern, die schließlich in dem Pogrom im April 1920 ihren Höhepunkt fand. Biel Düsteres häuft sich hier und doch schließt das Buch mit einem frohen, hoffnungsvollen Ausblick auf eine Zukunst, an der ungebrochener jüdischer Mut und Wille initdauen Haff.