Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2622 (12.6.1926)
- Date
- 1926-06-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Wien, Samstag Wiener Morgenzeituna 12. 3mti 192$ Seite 8 MSKL mm gngendklnbs. Unsere jüdische Jugend besitzt ein reges Bereinsleben. Die Wmrderbi'mde, Bildungs- und Sportvereine, die nur jüdische Jugendliche als Mitglieder zählen, sind in ansehnlicher Zahl über ganz Wien verstreut. Dennoch gibt es so manchen jugendlichen, der nirgends angeschlossen ist und schon ans Mangel an noch so geringen: Taschengeld nicht weist, wie er die Abende fruchtbringend verbringen soll. Minder in den Kreisen der in der Jugendbewegung steheirden Jugendlichen als in den Kreisen ihrer Freunde ist nun der Wunsch erwachsen, auch diesen noch nicht erfaßten Mädchen und Burschen abends Heim, angemessene Gesellschaft und Unterhaltung zu bieten. Da nun das Jointkomitoe der jüdischen Jugendfürsorge Mittel zur Verfügung gestellt hat, zu diesem Zweck Jugendklubs zu gründen, sind im Laufe der letzten zwei Monate bereits drei solche entstanden. Dienstag den 1. d. wurde das Lesezimmer in bei: Räumen der Jüdischen Kinder freunde, 2. Bez., Obere Donaustraße 91, eröffnet. Seit langem erhält dieser Verein dort ein Mädchenabcudheim und in einem Zimmer hat eine Gruppe junger Burschen ihre ständigen Zusammenkünfte. Nun wurden diese Räume neu eingerichtet und im Lesezimmer, wo die verschiedensten Zeitschriften aufliegcn, Schach, Dame und andere Spiele gespielt werden können, haben alle jüdischen Jugendlichen Zutritt. Ihnen wird Gelegenheit geboten werden, auch an allen Kursen, Ausflügen und sonstigen Veranstctltungeu des Abenüheims teilzu nehmen. Während der Sommermonate wird dieser Jugendklub von Montag bis inklusive Donnerstag täglich von 6 bis halb 10 Uhr geöffnet sein. Die Jugendlichen selbst sollen teilhaben an der Führung und inneren Ausgestaltung des Klubs. Die beiden anderen Klubs befinden sich 9. Bez., Grünentorgasse - 26 (Lehrlingsheim), und 16. Bez., Herklotzgasse 21. Mit diesen Klubs ist den Jugendlichen neuer Boden geboten, sich nach ihrem Sinne geistig und körperlich fortznerrtwickeln. Wir wissen, wie gesund dieser Sinn ist und setzen daher große Hoffnung auf die Entwicklung der Klubs. Die Mudermorde bei Mskslrz. Die Blutlüge geht wieder in Ungarn um. Wir haben am Dienstag über die rätselhaften Kindes morde berichtet, die die Bewohner der Gegend von Miskolcz in Aufregung haltend Es wurden Kindesleichen gefunden, denen ein Unhold die Kehle d u r chgebissen und das Blut ausgesaugt hatte. Das Miskolczer magyarisch-rassenschützlerische Lokalblatt erklärt nun den einen Fall, die Ermordung der kleinen Klara X a r j a n, als einen Ritualmord. Dazu wird uns noch aus Miskolcz uutenu 10. d. berichtet: Zwei junge Leute, die sich für Detektive ausgabell, sind heute beim Vorstand der Knltusgemeinde erschienen, um sich über die Einzelheiten der Mazeserzeugung zu in- Von Dr. Michael Thalhenn. In der Bildergruppe der berühmtesten portugiesischen Avvzte an der Universität in Porto dominiert Amains Lusitauus, der hervorragendste medizinische Schriftsteller und Praktiker des sechzehnten Jahrhunderts. Ter kürzlich verstorbene Maximiano Le mos, Professor für die gerichtliche Medizin in Porto, und der Sanitätsrat Dr. Max S a l omon würdigten iu Monographien die Bedeutung Amatus Lusitanus'; seine eminenten Leistungen als Botaniker, Internist, Chirurg und Anatom verblassen selbst im kritischen Lichte der. modernen Forschung nicht. Die Wiege des im Jahre 1511 geborenen Amatus Lusitanus stand in Castellun Album, einer Stadt in der Provinz Beira. Einer gewaltsam zum. Christentum bekehrten Faniilie entstanunend, erhielt er den portugiesischen Taufnamen Juan Rodrigo de Castello Branco, blieb aber im Herzen dem Glauben des jüdischen Volkes, in dessen Geiste er heimlich erzogen wurde, treu. So beherrschte Amatus schon in der Jugend neben der portugiesischen auch die hebräische Sprache; in reiferen Jahren eignete er sich noch die arabischen, lateinischen, griechischen, spanischen, italienischen und wahrscheinlich selbst die deutschen Sprachkonntnisse an. Die Lveblingsbeschäftigttng des jugendlichen Amatus, die Jagd nach den Vipern zur Pastillenbereitung, dürfte einem .unbewußten Triebe zum ärztlichen Beru-f entsprungen sein. Dieser Offenbarung folgend, bezog Amatus mit fünfzehn Jahren die Universität in Salamanca, die geistige Hochburg des damaligen Europa. In dankbarer Liebe gedenkt Anratus seiner dortigen Hochschulprofessoren, zu denen Olivares, der Leibarzt des Kronprinzen Don Carlos, und der Philolvg Don Fernando Nmres de Guznrau, lateinisch Nonnius Pincianus, zählte. Nach Absolvierung des vorgeschriebenen vierjährigen medizinischen Studiums erlangte Amatus den Doktorgrad; die Promotion vollzog sich nach der damaligen Sitte unter prunkvollen Aufzügen und Festlichkeiten, die mit Stierkämpfen verbunden waren. Als zwanzigjähriger Arzt kehrte Amatus, wahrscheinlich dem Rufe seiner Eltern folgend, in die Heimat zurück. Der politische Horizont Portugals verfinsterte sich indessen düster und ein unheimliches Wetterleuchten ließ das Grauen der kommenden Eveignisse. die Eiltführung der Inquisition durch die päpstliche Bulle vom 23. März 1630, vorausahuen. Voll berechtigten Mißtrauens gegen die Bekenner des Gottes der Liebe ergriff Anratus um das Jahr 1533 den Wauderstab, um als nächsten Aufenthaltsort seines freiwilligen Exils Antwerpen zu wählen. formieren und nach den Spuren des Blutes des ermordeten Mädchens zu suchen. Die Polizei erklärt, daß die beiden jungen Leute Schwindler seien, und verwahrt sich dagegen, daß sie sich bei ihren Recherchen auch nur einen Augenblick von solchen Er wäg ungen habe leiten lassen. Beim Polizeichef der Stadt sind zahlreiche Drohbriefe eingelaufen, in denen er aufgefordert wird, die sicherlich bekannten jüdischen Mörder zu verhaften. Im anderen Falle werde ihn die Rache für das unschuldige Blut treffen. Ae Shrfeige für «rchlrn. Genf, 11. Juni. Der gestern im Völkerbnndpalais vorgefallene Auftritt soll noch die Gerichte beschäftigen. Der Verhaftete ist nicht der Republikaner Veer, sondern heißt Iwan de I u st h. Er verteilte ein Manifest gegen die ungarische Oligarchie, die unter dem Schutzmantel des Christentums und des Provisoriums das ganze Volk in Fesseln halte. Der größte Teil des ungarischen Nationalvermögens gehört dem höheren Klerus und.einigen hundert Magnaten. Das nngarische Volk müsse politisch hungern. Da es keine konstitutionelleu Mittel gebe, nm dieses Klassenreaime zu beseitigen, da die Versammluugs-, Vereins- und Preßfreihcit nur auf dem Papier und nicht in der Wirklichkeit bestehe, und da die Vertreter republikanischer Ideen mit G efängnis st rasen belegt wurden, seien zahlreiche Ungarn in das Ausland geflüchtet. Nachdem unter diesen: Regime das Verbrechen der Banknotenfälschung begangen und dadurch Ungarn mit Schmach bedeckt worden sei, habe er beschlossen, den Grafen Bethlen öffentlich zu brandmarken, um das ungarische Volk zu ermutigen, das schamlose Joch abzuschütteln. Das Genfer Gericht ist mit der strafrechtlichen Verfolgung des Journalisten Iwan de Justh betraut worden. Bundesanwalt Stämpfli wies den Generalanwalt Gras an, Justh in P r ä v e n t i v h a f t zu behalten, bis der Bundesrat einen Beschluß gefaßt hätte, der dann dem Genfer Staatsrat zur Kenntnis gebracht wird. Es kann sein, daß die ungarische Regierung die A u slieferung In st Hs verlangt, der angeblich in Budapest in contumaciam wegen Unterschlagung zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Genf, 11. Juni. Nach der Annahme der Vorschläge des ungarischen Komitees des Völkerbundes dankte Präsident S c i a I o j a dem abtretenden Generalsekretär Smith in ivarmen Worten; es fiel aber auf, daß er ke in Wort des Dankes an die ungarische Regierung sagte, wie das im Falle Oesterreich so ausgiebig geschehen ist. Bethlen gab seiner Befriedigung über die Aufhebung der allgemeinen Budgetkontrolle Ausdruck und dankte dem Völkerbunde und Gencralkommissär Smith. Als er sich nach der Erledigung der Fragen von seinem Platze an der Ratstafel erhob und sich grüßend nach allen Seiten hin verneigte, waren sämtliche Mitglieder des Rates so eifrig mit den vor ihnen liegenden Pa p i crctt beschäftigt, daß niemand seinen Gruß merkte. In diesem blühenden Handelszentrum atmete der junge Portugiesische Gelehrte die freie Lust der Toleranz. Und in den duftigen Gärten Antwerpens die berauschenden Gerüche der reichen Flora. Unter Anleitung berühmter Botaniker, lvie des gelehrten Christernus Morciensis, vervollständigte Amatus seine ' medizinische Ausbildung durch das Studium der Pflanzenheilmittel. Als. Ergebnis dieser Forschungen veröffentlichte er im Jahre 1536 zwei Bücher, welche Kommentarien zur Dioskorides Arzneimittellehre enthielten. Das in der Bibliotheque nationale in Paris aufbewahrte Exemplar dieses unter den: Namen Joannes Roderieus erschienenen Werkes trägt nach Angaben Dr. Salomons einen sechzehnzeiligen lateinischen Titel, enthält vier Vorblätter, ein Titelblatt und 56 Blätter mit Blattpaginierung; das Fonuat ist Kleinfolio. , Sicherte die genannte literarische Arbeit ihren: Verfasser einen auch im Ausland klangvollen Namen, so festigte Amatus ärztliche Gelehrsamkeit und Geschicklichkeit seinen Ruf als hervorragender Praktiker. Die Einträglichkeit der über das ganze Land sich erstreckenden Praxis wurde dadurch gchoben, daß die Reichsten und Vornehmsten, unter anderen auch der portugiesische Konsul und der Bürgermeister von Antwerpen, Amatus' ärztliche Hilfe beanspruchten. War Amatus' soziale und materielle Position in den Niederlanden recht angenehm, so folgte er doch gern dem Rufe des Herzogs Herkules des Zweiten von Este, als Professor an der Universität Ferrara;u wirken. Sieben Jahre weilte der portugiesische Gast iu Antwerpen; mit einer leisen Wehmut mochte er diese seine zweite .Heinrat verlassen haben. Doch der frische Luftzug des heiteren Italien bläst bald die trüben Gedanken weg. Von der Sonne dieses Landes, der Wiegestätte der Renaissance, angelächelt, erglänzt die südliche Pflauzeuwelt iu koloristischer Glut, entzückt und verwirrt mit ihrer Favbendynamik das Auge des Aestheten, stachelt das Interesse des Botanikers an. In den Gärten der ferrarischen Patrizier findet Amatus' botanischer Forschungsdrang reiches Material. Und in den hervorragenden Fachmännern, wie Gaspar de Gabrieli aus Padua, Gabriel: aus Modena und Johannes Falconer, seine Lehrer :,nd Freunde. Befreundet war Amatus auch mit dem Auatonien Giambatista Canani. Die zahlreichen gemeinsamen Sektionen am menschlichen und tierischen Körper ergänzten die theoretischen anatonnschen Kenntnisse der beiden gelehrten Freunde und führten zu der wichtigen Entdeckung der Venenklappen. Die Feststellung der irrtümlichen Anschauung Gallons, daß der Sehnerv hohl sei und eine Reihe operativer, auf der richtigen anatomischen Erkenntnis basierenden Maßnahmen, sind das ausschließliche .Verdienst Amatus'. inn am Zoo, Berlin, Hardenbergstr. Hill Nt. 27. Direktion«N. v. Benedito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlins 5-Uhr-Tee » Souper prix üx Exquisite K44e Kapelle: Scala-Song-Band, Milano, ferner der Wiener Humorist Charlie Woeber IN? 35.000 Dollar für die Wischen Armen von Lodz. N-w-Aor>, 8. Juni. Di- OrganiMon L-dzer Jou-ng. mens, an deren Spitze der bekannte Milliardär und Philanthrop Benjamin Winte,r steht, beschloß, eine Aktion zugunsten der verarmten jüdischen Bevölkerung von Lodz einzuleiten. Der Verein lvill 35.000 Dollar aufbringen. Die Mitglieder der Organisation Lodzer Joungmens verpflichteten sich, außerdem an der Aktion zugunsten der Allgemeinheit der jüdischen Bevölkerung in Polen teilzunehmen. Die aufgebrachten Mittel werden direkt an das Rettnngskonntee in Sobä geleitet. Das Drama im Fristrrfalon. Bluttaten eines Eifersüchtige«. Rew-Aork, 11. Juni. In einem kosmetischen Salon der 14. Straße spielte sich gestern ein blutiges Eifersuchtsdrama ab. Der 27jährige John O l e s i n erschien, von rasender Eifersucht auf seine in dem Salon angestellte Frau gequält, in den: Geschäftslokal und begann aus seinen: Trommelrcvolver blindlings um sich zu feuern. Er tötete seine Gattin, die 23jährige Mary O l e s i n, mit einem Schuß in die Schläfe und verwundete mit den anderen Schüssen die Eigentümerin des Schönheitssalons und drei Manikürfräuleins, die sich in den: Raume anfhielten. Dann schoß sich der Attentäter selbst eine Kugel in den Kopf und war auf der Stelle tot. Das FamMendrama in Raabs. Orlow in Untersuchungshaft. Raabs, 11. Juni. Ueber Zyvill Orlow wurde heutedie ordentliche Untersuchungshaft verhängt. Er befindet sich noch im Spital in Waichosen. Die Heilung seiner Wunde schreitet ebenso wie bei Hugo K l i n g e r in normaler Weise fort. Der Verhängung der Untersuchungshaft waren, auf Grund aufgefundener Briefe mit G e l d i n h a I t, die von Sibylle Kling er an Orlow gerichtet worden waren, vielfache Eiirvernehmnngeu des Hauspersonals aus Schloß Raabs vorangegangen. Die Untersuchung hat Anzeichen dafür ergeben, daß gegen Klinger von Orlow im Einverständnis mit Klingers Gattin von langer .Hand ein Anschlag v o rbereitet war. In dem Lchnkraftwagen, der O>rlow mit seinem Freund S z o m o g Y i am Tage des Anschlages nach Raabs gebracht hat, waren zwei Briefe liegen geblieben, die Sybille Klinger in: Wagen zurückgelassen hatte. Der eineenthielt eine Hundertschillingnote für Orlow, in: ande'ven befanden sich eine Anzahl Briefe, die so aussahen, als rührten sie von einer Geliebten Klingers her. Die Tätigkeit Amatus' als Professor an der Universität Ferrara beschränkte sich auf die Interpretation Galens und Hippokrates. Inmitten des Lehrens und Lernens vernachlässigte er seinen ärztlichen Beruf nicht und seine schriftstellerische Begabung trieb ihn, die Krankengeschichten, wie die Fälle ihm in der Praxis vorkamen, niederzuschreiben. Diese Krankengeschichten, 700 an der Zahl, wurden Hundertweise veröffentlicht und enthalten eine Fülle von theoretischen und praktischen Betrachtungen und Lehren von weittragender Bedeutung. Die Vielseitigkeit des Genius dieses jüdischen Gelehrten, seine durch Polyglotte ermöglichte enorme Belesenheit, sein bei aller Verehrung für die medizinischen Heroen des Mittelalters selbständiges Denken manifestiert sich in den sieben Centurien. Fast alle Gebiete der theoretischen und praktischen Medizin finden eine eingehende Berücksichtig gung. Als eine wichtige therapeutische Maßnahme wird, sobald keine Gegenindikation,' wie die Schwäche, insbesondere die Altersschwäche, des Patienten besteht, der Aderlaß empfohlen. Von den inneren Medikamenten iverden milde Purganzien genannt, die Chinarinde wird als Univcrsalmittel gepriesen; sie sei, durch die Quecksilbereinreibungen unterstützt, auch .ein Heilmittel gegen die Syphilis. Rationell ist die von Amatus vorgeschriebene Behandlungsmethode der Wassersucht und der Dysenterie. Die von ihm angegebene Vorkehrung zur Entfernung des Parasiten Vena medina (Medinawurm) wird noch heute praktiziert. Von Beobachtungsgabe spricht die Schilderung der Symptonw bei Masern und Blattern, von Aufgeklärtheit die scharfe Vernrteilnng der abergläubischen Vorstellungen in der Medizin. Ausführlich behandelt Amatus die Chirurgie und verschmäht nicht, selbst die kleinsten Eingriffe zu besprechen. Sein Verfahren, die Blutegel, sobald sie sich festgesogen haben, in der Mitte einzuschneiden, damit das dem menschlichen Körper entzogene Blut in größeren Mengen in das untergestellte Gefäß fließe, wurde im vorigen Jahrhundert als eine neue Erfindung wieder in Anwendung gebracht. Es würde zu weit führen, all die chirurgischen Neuerungen AamatuS' einzeln anzuführen; es sei nur noch festgestellt, daß die Einführung der Bong res in die Behandlung der Blasenkrankheiten und Anwendung eines Obturators zur Deckung von Gamnendefekten sein Verdienst sind. Der Ruhm Anratus' ärztlicher Geschicklichkeit drang auch nach Polen, wo ihm die ehrenvolle und einträgliche Leibarztstelle bei::: König angeboten wurde. Auf Drängen seines Freundes, des herzoglichen und päpstlichen Leibarztes Antonio Musa Brajavola, der ihm den Popen