Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2331 (18.8.1925)
- Date
- 1925-08-18
- Page
- Seite 32 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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Bcüfe K Men. Diensiag Auch dle Männer, btc gegenwärtig (gemeinsam mit einem aus 25 Mitgliedern bestehenden Landesvorstand) dre Arbeit der Zionistischen Bereinigung für Deutschland führe«, Kurt B l u nr e n f e l d, Dr. Martin Rosenblüth und Dr. Alfred S ch w a r z, bauen auf den Fundamenten Weiler, die ihre Vorgänger gelegt haben. Es widerstrebt unserem Gefühle, über die Tätigkeit dieser Männer, die noch mitten in der Arbeit stehen, bereits ein Urteil abzugeben. Das eine darf vielleicht aber schon heute gesagt werden, daß die Zionistische Vereinigung für Deutschland heute fest und geschlossen dasteht und ihre Arbeit eine ständig wachsende Rolle im deutschen Judentum spielt. Die Arbeit für den Zionismus und den Aufbau des neuen jüdischen Palästina ist in Deutschland, wenn auch die Zahl derer, die das zionistische Werk mit ihrer Sympathie begleiten und ihm ihre moralischen und finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, zugenommen hat, immer noch sehr schwer. Tenn die Gegnerschaft aus denjenigen Kreisen, die auch heute noch die Masse des deutschen Judentums bilden, ist auch unter der Wirkung der realen Fortschritte in Palästina nicht wesentlich geringer geworden. Dies zeigte sich am deutlichsten bei den Wahlen zum „Landesverband der preußischen Juden", dem ersten aus demokratischen Wahlen hervorgegangenen jüdischen Parlament in Deutschland, an denen sich die Zionistische Bereinigung für Deutschland mit anderen ihr nahestehenden Gruppen als „Jüdische Volkspartei" beteiligte und bei denen im Mittelpunkte des gesamten Kampfes der Parteien die Fragen des Zionismus standen. Die „Jüdische Volkspartei" hat in diesen: Kampfe mit der Erlangung von mehr als einem Drittel aller abgegebenen Stimmen einen beträchtlichen Erfolg davongetragen. Aber darüber hinaus bewies dieser Kampf und beweisen auch die gegenwärtigen innerjüdischen Zustände in Deutschland, daß der Zionismus die stärkste lebendige Kraft innerhalb des deutschen Judentums ist, die Idee, an der sich alles Leben dieser Judenheit entzündet. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland wird auch in Zukunft die Pflegerin und Hüterin der lebenspendenden Idee der jüdischen Renaissance in der deutschen Judenheit sein. Ser Zionismus in Rumänien. Von Dr. Manfred Reifer. Er ist keineswegs jüngeren Datums als die Chibat- Zion-Bewegung in Deutschland und die „Bilu" in Rußland. In den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts nimmt die zionistische Bewegung in Altrumänien ihren Anfang, sendet die ersten Kolonisten nach Palästina, welche dank der Unterstützung des Barons Rothschild ansässig gemacht werden konnten. Seit jener ersten Rumänischen Alijäh hat die zionistische Bewegung im Lande nie aufgehört. Noch leben und wirken die Männer aus jenen Tagen. Der alte Pineles, der unermüdliche Heinrich Lhein, sie sind die lebenden Denkmäler aus jener Zeit. Nach dem Weltkriege hat Rumänien einen territorialen Zuwachs erfahren, indem die Provinzen Beßarabien, Bukowina, Banat, Dobrogea und Transsylvanien dem Mutterlande einverleibt wurden. Dadurch erfuhr die jüdische Bevölkerung von Rumänien einen starken Zuwachs, und zwar in dem Maße, daß das heutige Großrumänien fast eine Million Juden zählt. Die jüdische Bevölkerung beträgt mithin ein Siebzehntel der Gesamtbevölkerung Rumäniens. Es wurden Juden von verschiedener Denkungsart, Bildung, politischer Schulung unter eine Haube gebracht, welche, insofern sie Zionisten sind, das einzige gemeinsame Ideal haben: Aufbau von Erez Israel. In jeder anderen Beziehung muß man die zionistische Bewegung nach den einzelnen Provinzen behandeln und werten. Von einer einheitlichen, politischen, kulturellen und sozialen Bewegung der Juden Großrumäniens kann man gegenwärtig noch nicht reden. Auch ' in rein zionistischen Dingen gibt es vier ganz gesonderte Organisationen, entsprechend den vier Provinzen, welche heute den großrumänischen Staat ausmachen. Demgemäß wollen wir auch die zionistische Bewegung in Rumänien nach den einzelnen Provinzen behandeln, um die Situation klar darstellen zu können. Kehren wir zu Altrumänien zurück. Es wäre geradezu verlockend, einen historischen Ueberblick über die Entwicklung der zionistischen Bewegung in Altrumänien zu geben, allein es würde den Rahmen dieses Aufsatzes bei weitem überschreiten. Bleiben wir also beim gegenwärtigen Stand der Bewegung. In Altrumänien ist Zionismus von Landespolitik streng geschieden. Man kann nach der Mentalität der altrumänischen Juden ein guter Zionist sein, Palästina materiell fördern, politisch aber bald mit der einen, bald mit der anderen rumänischen Partei gehen. Von einer politischen Organisation ist hier keine Rede. Sogar unsere besten Zionisten wollten von der Schaffung * eines politischen Verbandes der Juden Großrumäniens nichts wissen. Aber auch die Organisation der jüdischen Gemeinden ist sehr jungen Datums. Bis heute gibt es noch kein jüdisches Gemeindegesetz. Was da ist, hat nichts mit der jüdischen Gemeindeautonomie zu tun. Es gab und . gibt in vielen Städten eine orthodoxe und eine fort-' schrittliche Gemeinde, welche gewöhnlich nicht in bester Eintracht nebeneinander wirken. Dennoch wäre es verfehlt, diesen Gemeinden jegliche Bedeutung abzusprechen. Sie haben auf dem Gebiete der Erziehung sehr viel, wenn auch nicht ganz im Sinne der jüdischen Moderne, geleistet. Ueberdies haben sie eine ganze Reihe sozialer Einrichtungen geschaffen, Spitäler gebaut und erhalten, Weisenhäuser gestiftet und Mensen gefördert. Und dies alles wurde und wird durch freiwillige Spenden und Stiftungen der Gemeindemitglieder erhalten. Eine separate Gemeinde bilden die spaniolischen Juden, welche mit Ausnahme derer, die aus Bulgarien Mener Morgenzettuivs KALIS SHAMPOON UND AASIIfKSKIPINPULVIA aus Kali-Seife, einzig in ihrer Art Wr.-Neusiadier diem. Industrie A.-Q., Wien, I.. Parkring 4 Vertreter im In» und Auelende gesucht! 102b HOfHEl - SHZ -CUYTOli - SHUTTLEWORTB L G. fiTfiiiHH' » »limW-i! Hi i»! ••'3a* n Wien, XXI/,,Shuttleworthetr.8 Telephon 10-5-70 Erzeugen Traktoren,Motoren Lokomobilen, Dreschmasehl* ne *, SEemaecNlnen und alle anderen landwirtschaftliche Maschinen In weltbekannt vollkommener AusfBhranB328 OTTO WAGEMBEftQ EISEN-UND 5TAHIWAREN EN Gr5S TELEPHON NS 62 2 UND 6/ 0 36 TELEGRAMM-ADRESSE IWAGOT WIEN kamen, sehr stark assimiliert sind. Sie haben überall herrliche Tempel gebaut, haben ihre eigenen Gebräuche, Sittm und sogar ihre eigene Sprache. Sie stehen mit den Aschkinasim oder Tudeskos, wie sie sie nennen, in geschäftlicher Verbindung, leben aber sonst ihr Eigenleben. Dem Zionismus stehen sie sympathisierend gegenüber, bringen aber keine großen Opfer für denselben. Die politische Organisation, wenn man von einer solchen überhaupt reden kann, der Juden Altrumäniens findet ihren Ausdruck in der „Union der rumänischen Juden" (U. E. R.). Früher führte sie den Namen „Union der bodenständigen Juden Rumäniens" (U. E. P. N.) und befolgte assimilatorische Tendenzen. Gegenwärtig bestreben sich die Wortführer dieser Körperschaift, „nationale" Politik zu machen, indem sie auf ihr Programm die Bekämpfung des Antisemitismus und den Kampf um die bürgerliche Gleichstellung der Juden in Rumänien setzten. Diese Organisation, die ein nationales Programm vorläufig noch ablehnt, sucht auch in den angeschlossenen Gerieten Boden zu fassen, was bis heute noch nicht gelang. Das Organ dieser Organisation ist der „Curierul Israelit", von Zionisten redigiert und von zionistischen Artikeln durchtränkt. So sehr die Sache kurios klingt, es ist aber so. Wenn man will — eine verwässerte Assimilation. Kehren wir zur Zionistischen Organisation in Altrumänien zurück. Die Bewegung hat Anhänger, aber keine Organisation, kein Parteileben, keine Presse, keine geistigen Wortführer. Es mag auf den ersten Moment gar wunderlich erscheinen: die rumänischen Juden waren die ersten Kolonisten in Palästina und dennoch besteht keine Bewegung im Lande. Sie Ursache für dieses Paradoxon ist in der Jugenderziehung zu suchen. Im ganzen Lande hat die Alliance Jsraelite Universelle Schulen gebaut, Lehrer angestellt, und die Kinder im Geiste der Alliance erzogen. Es sind und waren jüdische Schulen mit unjüdischem Geist. Der geistige Zusammenhang zwischen der ersten rumänischen Alijah und der späteren Generation wurde durch dieses Schulwesen unterbrochen, und das rächte sich in der Folgezeit. Es gibt in Rumänien hervorragende Zionisten, sogar Kinder der Haskala, aber keine Führer, keine Organisatoren. Es ist geradezu beschämend, wie die zionistische Presse in Altrumänien gegenwärtig aussieht. Es werden bloß „Nachrichten" herausgegeben, die lediglich informieren sollen, und dies in einem Lande, wo mindestens 25.000 Pfund jährlich für zionistische Fonds aufgebracht werden. Letztens tat sich eine zionistische Studentengruppe, die eine Monatsschrift und eine Jugendzeitschrift herausgibt, zusammen und schuf ein politisches Organ, die „Renasterea", welches einen neuen Kurs in der zionistischen Bewegung Altrumäniens darstellt. Weil die Zionistische Organisation schwach ist, kam es auch zu keinen Differenzierungen im zionistischen Parteileben. Hier gibt es im ganzen und großen nur allgemeine Zionisten. Alle Versuche der Poale- Zion, der Zeire-Zion, des Chaluz blieben ohne nennenswerten Erfolg. Erfreulich ist die Tatsache, daß in letzter Zeit sich eine Wendung zum Besseren zeigt. Es beginnt sich zu regen, es melden sich Chaluzim, es entstehen Jugendvcrbände, man beginnt Hebräisch zu lernen, zu denken, man beginnt umzulernen. Sicherlich ist dies ein Verdienst der Emissäre der zionistischen Fonds, ganz besonders aber Nahum S o k o l o w s, der den Zionismus in Rumänien durch die Erlangung einer Deklaration von seiten der Regierung salonfähig machte. Seine Propagandatournee brachte nicht nur Millionen, sondern eine Nenbelebung der Bewegung. An der Spitze der Zionistischen Organisation in Altrumänien stehen das Aktionskomiteemitglied Bernhard, Oberrabbiner Dr. Niemirower, Lazar Margulies u. a. m. In politischer Beziehung konnten die 250.000 Juden des alten Reiches nur einen einzigen Deputierten ins Parlament in der Person des bekannten Vorkämpfers der Gleichberechtigung der rumänischen Juden, Dr. A. Stern, entsenden. Publizistisch wird die zionistische Bewegung in Allrumänien durch die bekannten Schriftsteller Horia Carp, Schein und Schwarzfeld gefördert. Es soll noch hervorgehoben werden, daß sich ein kleiner literarischer Kreis in Bukarest gebildet hat, der durch den Dichter Sternberg und durch den Maler Rubin repräsentiert wird. Letzterer nahm seinen dauernden Aufenthalt in Palästina. Nicht unerwähnt soll der Verband zionistischer Frauen in Altrumänion bleiben, der eine rege Tätigkeit '18. August im Nr. mit auf dem Gebiete der geistigen Ausbildung der jüdische» Frau und der praktischen Sammelarbeit entfaltet hat Auch die altrnmänischen B'nai-B'rith-Logen betätigen siH zum Teil zionistisch, indem sie sich den zionistischen Fonds zur Verfügung stellen und sich an allen Sammelaktionen beteiligen. Alles in allem kann gesagt werden, daß die zionistisch! Bewegung, die Zionistische Organisation in Altrumänion eine Zukunft hat, und wird die Stärke derselben von der Persönlichkeit der Führer und von der geistigen Potenz des Nachwuchses, der Jugend, abhängig sein. Ganz anders verhält es sich mit der zionistischen Bewegung in Transsylvanien (Siebenbürgen). Der Zionismus ist hier ganz jungen Datunis. Das Gros der Judenschaft in dieser Provinz war vor dem Zusammenbruch magyarisch orientiert und zerfiel in zwei Gruppen: die Neologen und Orthodoxie. Erstere huldigten der Assimilation, letztere waren streng orthodox und wurden von dem Wunderrabbiner „geführt". Noch heute besteht eine tiefe Kluft zwischen diesen beiden Judenheiten. Nach dem Zusammenbruch begann eine neue geistige und politische Orientierung. Der Zionismus begann sich in diesem Lande einzubürgern, wobei man ganz radikal ans Werk ging und ein ganzes Netz von hebräischen Mittel- und Volksschulen schuf. Politisch sind die Juden Transsylvaniens im „Nationalverband transss)lvanischer Juden" organisiert, von wo aus sie die jüdische Politik zu machen versuchten. Ganz energische Männer stellten sich an die Spitze der Bewegung. Allen voran der Chijer Advokat Dr. Josef Fischer, Dr. Chaim Weißburg und der verstorbene Oberrabbiner Glaser. Es wurde eine zionistische Presse ins Leben gerufen, Jugendverbände gegründet und eine Organisation geschaffen. Die Bresche in die starke Orthodoxie zu schlagen, gelang bis heute noch nicht. Daß die Bewegung in dieser Provinz sich noch nicht stabilisiert hat, daß sie noch keine Differenzierung erfahren hat, ist auf ihre Jugend zurückzuführen. Immerhin vermochte sie bereits ihre erste Kolonie auf Keren-Kajemeth-Boden in Erez Israel zu gründen. Auch die Achusah-Bewegung blüht hier und in absehbarer Zeit werden viele transsylvanische Juden nach Erez Israel übersiedeln. Sie haben ein vorzügliches Element, welches an schwere, harte Arbeit gewöhnt ist. In Transsylvanien gibt es sehr viele jüdische Landarbeiter, jüdische Handwerker, sogar jüdische Flößer, welche sehr gerne ihren derzeitigen Wohnort mit Erez Israel vertauschen möchten. Auch die Chaluzbewegung beginnt hier Wurzel zu fassen. Leider hat das unter großen Opfern geschaffene hebräische Schulwerk durch die letzte Verfügung der Negierung eine starke Erschütterung erfahren, was auch eine Schwächung der Zionistischen Organisation zur Folge hatte. Die Leistungen der transshlvanischen Juden für die zionistischen Fonds reichen lange nicht an die der Juden Altrumäniens heran. Hierin müßte noch Wandel geschaffen werden. Was heute dem Zionismus in Transsylvanien noch fehlt, ist eine größere Anzahl von tüchtigen, geschulten zionistischen Beamten, welche die Organisation weiter ausbauen und stärken sollen. Die transshlvanischen Juden haben in den gesetzgebenden Körperschaften Rumäniens keine Vertretung, wiewohl ihnen, ihrer numerischen Stärke entsprechend, mehrere Mandate gebühren würden. Ganz eigenartig ist es um die Juden in Beßarabien bestellt. Hier gibt es Zionisten jeglischer Schattierung mit einer großen Vergangenheit, jedoch ohne eine entsprechende Organisation. Jüdische Gemeinden gab es und gibt es kaum in Beßarabien. Zur Zeit des alten Regimes wurde von der Regierung ein weltlicher Rabbiner bestellt, der der Regierung verantwortlich war. Und auch nach dem Anschluß Beßarabiens an Rumänien änderte sich im wesentlichen kaum etwas an der Lage. Ein großes Aktivum bildet in Beßarabien das hebräische und jüdische Schulwerk. Es gab und gibt im ganzen Lande ein reiches Netz hebräischer Schulen, die aber infolge der letzten Verordnung der Behörden vor dem Zusammenbruch stehen. Die Judenschaft Beßarabiens zerfallt parteipolitisch in allgemeine Zionisten, Zeire-Zionisten, Misrachisten, Poale- Zionisten, Bundisten und last, not least Agudisten. Wie gewöhnlich stehen alle diese Organisationen im Kampfe gegeneinander, mit Ausnahme in der Schulfrage, wo sie eine einheitliche Front bildeten. Am stärksten ist der Chaluz in dieser Provinz vertreten. Der beßarabische Chaluz bildet das Zentrum dieser Bewegung von ganz Rumänien. Er hat seine eigene Farm und bildet die Chaluzim in allen Zweigen der Landwirtschaft und auch im Handwerkergewerbe aus. Da ihre Farm zu klein ist, um alle Chaluzim beschäftigen zu können, so werden dieselben bei jüdischen Großgrundbesitzern in der Bukowina untergebracht, wo sie unter fachmännischer Leitung die Landwirtschaft erlernen. Was in Beßarabien fehlt, das ist eine starke zionistische Organisation. Es ist geradezu merkwürdig, daß wir hier ausgezeichnete Zionisten haben, welche aber keine Fähigkeit besitzen, eine Organisation zu schaffen. Einen starken Aktivposten bildet die beßarabische Jugend, die Avantgarde des großrumänischen Chaluz. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß ein Teil der jüdischen Bevölkerung Beßarabiens sich mit Ackerbau, ganz besonders mit Tabakbau beschäftigt und ein vorzüglich geschultes landwirtschaftliches Element abgibt. Das zionistische Organ in Beßarabien ist das in jüdischer Sprache erscheinende Tagblatt „Unser Zeit". Politisch waren die Juden Beßarabiens durch zwei Mandate in der Kammer und durch eines im Senat vertreten. Das letztere Mandat ging durch den Tod des jüdischen Senators Sanilievici verloren. Für den Wiederaufbau Palästinas gibt Beßarabien mehr Menschen als Geld. Die schlechte tvirtschaftliche Lage der Juden bedingt dies.