Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2619 (9.6.1926)
- Date
- 1926-06-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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ßk. 2619 Stert, Mittwoch Wiener Morgerizeituns 9. Juni 1926 Leite 8 Tagesbericht. Sie Haloah in Eherbomg. (Eigendienst der ..Wiener Morgenzeitnng") Cherbourg, 8. Juni. Die ,^Zerengaria" mit der kompletten Haloah-Mannfchaft an Bord ist heute hier glücklich gelandet. Die Hakoahner treffen Donnerstag nachmittags im Wiener Westbahnhof ein. Sie KinwanSeruvg „ach Amerika. New-Aork, 7. Juni. Verschiedenen Blättern zufolge, soll der Präsident der Vereinigten Staaten bereits jene Zusatzbill unterzeichnet haben, durch die die bisherige Art der Errechnttng der Einwanderungsquote ab 1. Juli 1927 abgeändert wird. Seit dem Inkrafttreten des Einwanderungsgesetzes vom 1. Juli 1924 wurde die Q u o t e so errechnet, daß sie zwei Prozent des Standes der im Jahre 1890 in den Vereinigten Staaten lebenden fremdnationalen Bevölkerung betrug, wobei die Zugehörigkeit zu der betreffenden Natiolt durch den Geburtsort (Land) bestimmt wnrde. Ab 1. Juli 1927 beträgt die Gesamteinwanderungsquote 160.000 Personen. Diese Quote wird nuf die einzelnen Nationen nach dem Verhältnis aufgeteilt werden, in welchem sich — nach der Volkszählung von 1920 — die Zahl der frenidcn Staatsangehörigen zu der Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten befindet. Die bisherigen Verhandlungen im Kongreß lassen folgendes Resultat erwarten: Für O e st e r r e i ch statt der bisherigen Quote von 786, eine solche von 217, für Deutschland statt 51.000 nur 20.000, für Großbritannien statt 84.000 85.000, für Italien statt 3800 5700, für die Tschechoslowakei statt 3000 nur 1300. Diese Zahlen, die kann: mehr weseittliche Aenderungeu erfahren dürften, zchgen, daß bei dieser Neuregelung das Bestreben der ntaßgebendeu Stellen darauf gerichtet war, die angelsächsische Einwanderung so weit als uröglich zu fördern, um dadurch die Assimilation der Eingewauderten rascher als bisher zu bewirken. AeberMe auf Fuden in den Straße» Rigas. Riga, 7. Juni. (I. T. A.) In der letzten Sitzung des lettländischen Sejm fragten die jüdischen Deputierten den Innenminister, welche Maßnahmen er zu ergreifen gedenke, um den in den Straßen und Plätzen von Riga sich häufenden Ueberfüllen der Faszisten auf jüdische Passanten wirksam entgegenzutreten. Die jüdischen Deputierten klagten ferner darüber, daß die Judenschaft Lettlands, insbesondere in den kleineren Städten, sehr stark unter gegen die Inden gerichtete Ausnahmevorschriften leiden, die noch vom früheren Regime her stammen. Die Ausführungen der jüdischen Deputierten machten starken Eindruck atts das Parlament und in der Oeffentlichkeit. ggmmm■ Wieder eröffnet) Hotel National Wien, II. Taborstrasse 18 Telephon 41*5*93 Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zimmer mit messendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentralheizung, Lift. Kaffeehaus und Restaurant im Hause 1 Massige Preise) Neue Leitung 1 Großer Brand im jüdischen Mertel von Mna> bürg. Riga, 7. Juni. (I. T. A.) In der vergangenen Nacht brach im Geschäftsviertel von D ü n a b u r g ein Schadenfeuer aus, das einige hundert jüdische Läden vernichtete. Die V e r z w e i f l n n g i st g r o ß. Mnitimivioniir und Choristin. Ei» New-Iorker Gesellschaftsereignis. New-Aork, 8. Juni. Wie die Blätter mitteilen, hat sich der Multimillionär Harry T h a w dieser Tage mit seiner geschiedenen Gattin Cvelyne Nesbit versöhnt. Das Paar beabsichtigt, die eheliche Gemeinschaft wieder anfzunehmen. Wie erinnerlich, hat Harry Thaw vor etwa zwanzig Jahren den New-Aorker Architekten Stanford White ans Eifersucht erschossen. Thaw wurde wegen Mordes angeklagt, doch gelang es seiner einflußreichen Familie, ihn, als geisteskrank erklären zu lassen. Thaw kam in eine Irrenanstalt, aus der er nach einigen Jahren entwich. Wegen verschiedener neuer Streiche kam. der exzentrische Multimillionär neuerlich in eine Heilanstalt, aus dev er vor einem Jahre entlassen wurde. Seine geschiedene Frau Evelyne Nesbit war ursprünglich C h o r t st i n an einem Ncw-2)orker Operettentheater und eine gefeierte Schönheit. Später wurde sie F i l m s ch a u s p i e l e r i n und führte ein ziemlich abenteuerliches Leben. Die Scheidung des Ehepaares wurde bald nach der sensationellen Mordtat Harry T h a w s ausgesprochen, so daß die geplante Wiedervereinigung des Multimillionärs mit der ehemaligen Choristin in New-Porker Gesellschaftskreisen großes Aufsehen erregt. Das stark zusammengeschmolzcne Vermögen Harry Thaws wird immer noch auf fünf Millionen Dollar geschätzt. Ein Bankdirettor al« Defraudant. Aus Paris wird uns berichtet: Der Chef einer Pariser Privatbank S ch a e r f f hat über zwei Millionen Franken entwendet mtd ist verschwunden. Er hat vor kurzem durch eine Frankenspekulation über sieben Millionen gewonnen, jedoch durch seine Hasardspeknlation alles wieder verloren. «wiebaS. 1. Bez., Karntnerstraße 11/15. Hente Mittwoch dritter Tag unseres billigen Stoffverkaufes. Vas Snde der Angiobmk. Proteste der Angestellten. — Als Peter Bark arbeitslos war. Ter Neichsverein der Bank- und Sparkassenangestellten hielt gestern im Olympiasaal eine Versammlung ab, in der heftige Angriffe gegen die Funktionäre der Anglo-Austrian- Bank erhoben wurden. Der Obmann des Betriebsrates, Baue r, bezeichnete es als charakteristisch, daß die Kreditanstalt und die Anglobank es nicht der Mühe wert gefunden hätten, ihre Angestellten über eine so bedeutsame Transaktion aufzuklären. Erst über eindringliches Befragen haben Generaldirektor Hajdn mitgeteilt, daß tatsächlich die Anglobank aufgelöst und ihre Geschäfte der Kreditanstalt übertragen werden sollen. Wir haben mit Mr. Bark, dem ehemaligen russischen Finanzminister, gesprochen. Cr sagte, er begreife unsere Gefühle, denn er sei auch vor sieben Jahren als Arbeitsloser nach England gekommen. Dort habe ihn Mr. Norman in den Straßen Londons aufgegriffen und ihn: gesagt: „Ich habe ein Geschäft für Sie. Sanieren Sie Oesterreich und die Anglobank, und zwar so, daß Sie die Aktiven der Anglobank nachLondonbringen!" Mr. B a r k hat seine Aufgabe erfüllt, wie, das schert Sie ja jetzt. Generaldirektor Hajdu hat versprochen, daß die Kreditanstalt die Pensionen bezahlen werde, den Abbau sollen wir dagegen aus eigenem einleitert. Direktor Hamrnerschlag har uns zugesagt, daß die Kreditanstalt einen Bruchteil der Angestellten der Anglobank übernehmen und daß weitere 150 Angestellte noch durch zwei Jahre mit Liquidierungsarbeiten Beschäftigung finden werden. Die Organisation hat hiezu aber noch nicht ihre Zustimmung erteilt. Es gelangte hieraus eine Resolution zur Annahme, in welcher die Gewerkschaftsleitung artfgesordcrt wird, die Regierung zu befragen, welche Bedingungen sie seinerzeit gemäß dem Gesetz über die Sitzverlcgung der Anglobank zünt Schutze der Angestellten gestellt hat. Die Regierung möge Einfluß auf die beteiligten Banken nehmen, damit mindestens 50 Prozent der Angestellten von der Kreditanstalt übernommen werden und der Rest zu begünstigten Abbaubedingungen abgefertigt, beziehungsweise pensioniert werde. Schließlich betonte Abgeordneter All ina, daß es mit der Mhlobank nicht so weit hätte kommen müssen, wenn nicht Simon und Schwarz Wald das Unglück dieser Bank gewesen wären. Man habe Leute ausgenommen, die Dilettanten waren. Statt eines gefinkelten Ausbeuters von irgend einer anderen Bank habe man zwar Ausbeuter mit der Leitung betraut, die aber nicht gesinkclt sind. Zuerst kaut Simon und dann S ch w a r z w a l d. Letzterer hat den Bart der Bank geschoren, dabei ist aber die Bank drauigegangen. Beleidigung Mussolinis. Ein italienisch-tschechischer Konflikt. Prag, 8. Juni. Italien hat neuerdings im Auswärtigen Amt wegen Beleidigung MussolinisProtest erhoben und zwar unter Hinweis auf einige Ausdrücke, die der tschechische sozialdemokratische Abgeordnete und Bürgermeister von Piksen P i k über Mussolini gebraucht Hab? 17. Fahresausstellung im Künstler- Hanse. Architektur. 1. Diese im Rahmen der 47. Jahresausstellung eingefügte Schau vor: Werken österreichischer Architekten macht einen zerfahrenen und überstürzten Eindruck, als wäre der Entschluß, diese zu veranstalten, knapp vor der Eröffnung gefaßt morden. Die eigenartige Stellung der Baukunst unter den anderen Künsten müßte die Leitung verpflichten, derartigen architektonischen Ausstellungen ein besonderes Augenmerk zu widmen, um dem Zweck, das Interesse für diesen Zweig der Kunst zu wecken und zu erweitern, gerecht zu werden. Eine zielbswußte Arbeit, die das Eingehen, Eiitfühlen und Verstehen in die Denkungsart und Absicht des Künstlers, in öch Geist der Werke der Baukunst der G e g c uwart ermöglicht, wäre am Platze gewesen. Verzichten die Aussteller aus deu Anteil der Menge, versuchen, sie es nicht, durch instruktive Vexaustaltungru und Führungen diese all sich zu fesseln und zu erziehen, geben sie sich mit der Beachtung einer bestimmten, Herste noch Leinen Gruppe zufrieden, so ist eine d e ra r t i g e Ausstellung überflüssig. Bisher zunt größten Teil aus die sinnliche Wahrnehmlmg gestimmt, darf im gegebenen Falle der organische Zusammenhang zwischen Grundriß und Ausbau nicht außer acht gelassen werden. Durch willkürlich einem Bauwerk entnommene Studien und Photos darf ilicht die Zumutung an den Beschauer gestellt werverl, sich aus derartigen Fragmenten ein Bild vom Werke selbst, vom Künstler, seinem Streberl und Schaffen, der Sumule 'der geleisteten geistigen Arbeit zu machen. Es ist fast unmöglich, sich in den Geist eines Bauwerkes einznfühlen, mit den Augen des Küllstiers zu scheu, mit ihm zu empfinden, wenn bei dem eilten die llebersülle derr Gesamteinbruck zerstört und verkieillert, bei dem anderell bedeutungslose, dem Ganzen entnommene Einzelheilen keine Vorstellung des Gesamibaiiwerkes auskommen lassen. Unabhängig von der Bedeutung und den Werten der ausgestellten Avbeiteli, steht man ratlos dieser Schau gegeliüber, die denr Laieir fast nichts, dem Berufenen nicht viel }u bieten vermag, die Küitstler schädigt, da durch derartige Veranstaltungen die Vorstellung ihres Könnerls stark beeinträchtigt wird. Die belanglosen Photos des Stiogerchauses und des Kor-' ridors aus dem Hause Knips sind nicht instaude, auch nur annähernd die Kunst Josef Hoffman ns zu kennzeichnen, die llichtssagellyeu Bilder eines Damensrisievsalous Franz Kuhns lassen keinerr Schluß zu, die zum vollen .Verständnis der vorbildlichen Rotterdamschen Siedlung Oud-Mathenesse schlenden Lagepläne und Grundrisse, der Ausschnitt der Fassade des Winarsky-Hoses von Oskar Strnad geben kein Bild deS Schaffens dieser Baukünstler, eibensowenig wie die lückenhafte Darstellung der Arbeiten Oswald Haerdtls. Ein Verstehen' und eine Beurteilung der Projekte österreichischer Architekten für die Bebauung des Kölner Brückenkopfes ohne Kenntnis der Wettbewerbsbedingungen ist selbst siir den Fachmann nicht leicht möglich. Es ist bezeichnend, daß die Kritiker in ihren Würdigungen der Jahresausstellung auch die ausgestellten architektonischen Arbeiten als interessante Projekte und Arbeiten erwähnen und dadurch die Interesselosigkeit — die.eigene und die des Publikums — hervorheben. Charakteristisch über auch, daß derartige Ausstellungen ihren Zlveck vollständig versohlen, denn die Menge steht weiterhin der Baukunst der Gegenwart fremd und verständnislos gegenüber. 2. Werke der Baukunst, der Gegenwart, losgelöst von Ucberlieferung, aus Zweck, Zeit, Bedürfnis und Menschen entwickelt, offeilbareil sie ihre herbe Schönheit nur dem, der gleichgestimnlt beit Pulsschlag des Lebens lauschend und verstehend, die Sehnsucht, Qrral unb Erfüllung des Künstlers miterleben llnd Mitempfinden kanrl. Diese Gebilde, voll Künstlergeist erdacht und geschaffen, werben rricht um die Gunst derjenigen, die, irr einer Geistes- und Formenwelt der Bergallgenheit befangen, denr Werden nrtb Geschehen der Umwelt verständnislos nlid verschlossen gegellüberstehen. Sie wenden sich an den Menschen der Gegenwart; sie sind vorailsahnend geschaffen für beit Menschen der Znkunf t. Zll dem ballkünstlerisch Besten gehören die Arbeitell des Rotterdamschen Architekten I. I. P. Oud, die Siedlung „Oud-Mathenesse" und der Bolkswohnban Tusschendingen- Tarrderstraat, beide in Rotterdam, welcher durch klare Gliederung und Wohl abgewogene Beziehungen der Teile nntereinander Wirkungen von großer Schönheit erzielt. Josef Hoffm a n ll stellt sein bekanrltes Ortelsburger Städtebauprojekt im Modell und einige Ansichten von der Pariser Ausstellung 1926 arrs. Die wagrechle Gliederung, die eilten tischlerartigen Eindruck macht, verstärkt diesen besonders bei den Pfeilern, die mit dieser Profilierung statisch unbegründet wirken. Die bereits erwähnten Photos des Stiegenhauses und des Korridors aus beut Hause Knips sind überflüssig rmd stören das Bild, das mari von der Halle mrd denr Ankleideraum desselben Hauses gewinnt. Walter Sobotka ist mit einer Fülle von Bildern der Billa Granichstädten vertreten, bei welcher dir dorischen Säulen der Terrasse störend wirken und ans dem Rahmen des einheitlich gestalteten Bauwerkes herausfallen. Die Kaminnische mit der strahlenförmig angoordneten Backsteinverzierung und die Doppelbank (richtiger zwei gekuppelte Stühle, die aber nicht an ihr dreiteiliges englisches Original heranreicht) zeigen die Sucht, originell zrt sein. Oskar S t r n a d enttäuscht durch seine ausgestellten Arbeiten. Die Teilfaffade des Winarsky-Hoses ist durch die horizontale Gliederung unruhig; bei dem Projekt für das Bad Schallerbach fehlt mangels der Wettbewevbsbestinrmnngen der Einblick zirr- Beurteilung dieser Arbeit. Klar im Grundriß und Aufbau sind die Arbeiten Oskar Wlachs; sicherlich einer der stärksten Begabungen unter den modernen Wiener Architekten. Sein Volkslvohnhans im 10. Bezirk, Villa in Meran, Botschaftsgebäude in Angora und das Hanptzoll- und Lagerhaus in Konstantrnvpel sind Aeußerungen einer starken Persönlichkeit. Aehnliches gilt von Josef Frank, der dieselben Richtlinien bei seinen Arbeiten — Volkswohnhaus im 17. Bezirk, bei den Häusern in Tel-Awiw, Pasadena (Kalifornien), Falsterbo (Schwedens, der Billa und dem Bankgebäude in Angora — vertritt. Peter Behrens ist nrit einem Stadtplatz-Verbauungsplan für Schneidemühl nebst Schaubildern des für diesen Platz vorgesehenen Rathauses, Theaters und Regierungsgebäudes vertreten. Klemens H o l z m e i st e r s St. Martinskirche in Nürnberg, Postgasthof in Sexten, Gasthof in Moos, Halts Pretz in Bozen und die Entwürfe zu „Andre Chenier" geben Zeugnis von dem urlvüchsigen Talent des Tiroler Künstlers. Alfred Kellers Jnterieltrs ans dem Cirrnlo Ecuestre in Barcelona unb eines Ueberseedanrpfers fallen ans dem Rahmen dieser Ausstellung, diejenigen im Verein mit Walter Brahma nn verfaßten Arbeiten — Gemeindewohnhaus, Elektrizitätswerk Krems, Kraftwerk Gratwein — versilchen sich auf dem Niveau derselben zu halten. Cäsar PoppoVits ist mit zwei Bolkswohnhärlsern der Gemeinde Men, einem Sanatoriumprojekt, Alfred Schmid mit einem Wasierwerk bei Waidhofen a. d. Mbs, Armand Weiser mit zwei Schaltbildern des Bahnhofprojektes Gells vertreten. Die österreichischen Projekte für die Verbauung der linksrheinischen Brückenrampe in Kölil können aus den erwähnten Gründen einer Beurteilung nicht llnterzogen iverden. In einem Raume stellen die Architekten Wlach und F r a ll k die von ihnen entworfenen rmd von ihrer Werkstätte q u § unb Garte n" ausgeführten Möbel ans, die, in bester Qualität allsgefühlt, unverkennbar ihre geistigen Urheber verraterl. Ein Herabsetzcn der Decke, um den Eindruck des Hausrates zu heben, wäre erwünscht gewesen. Architekt Josef Hahn.