Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2618 (8.6.1926)
- Date
- 1926-06-08
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Wen, Dienstag Memr Morgenzettmm A. J«ni 1926 Me SdirdaUre im Raabfrr Waid. ,LA-er Lmnp hat mich angeschossin!" Der angebliche russische Meli ge Konstantin Orlow, der auf den Großgrundbesitzer Hugo Klinger einen Schuß im RaaHer Walde abgegeben hatte, und von Klinger selbst schwer verwundet wurde, konnte gestern im Waidhofener Spital znm etsten Male einvernommen werden. llkber den Selbstmord der Baronin Klinger ist Orlow sehr bestürzt. Seiner Angabe nach wußte Hugo Klinger von seiner Liebe zu der Toten und von der Erüviderun-g durch sie. Im Einvernehmen aller drei Beteiligten sollte die Scheidung durchgeführt werden. Als Klinger seine Zustimmung aber rückgängig macht«, suchte ihn Orlow ans und wollte eine Anssprache. Diese gestattete sich äußerst stürmisch, weil Klinger den jungen Orloüv beschimpft haben soll. Dieser fürchtete einen Angriff «und kam ihm zuvor, indem er einen Schuß auf Klinger abgab, der ihn nur deshalb in >dcn Rücken traf, weil der Gutsbesitzer eine rasche Wendung machte. Orloüv behauptet, nie vorher an einen M o r d oder an eine Verletzung gedacht zu haben. Daraufhin habe ihn Klinger angeschossen. Die Baronin und ich — sagte Orlow — waren des sortlvährenden Kämpftns milde und da wir im Falle der neuerlichen Ablehnung unseres Planes durch Klinger jede Möglichkeit, uns anzugchören, schwinden sahen, faßten wir den Entschluß, nach Wien zu fahren und gemeinsam aus dem Leben zu scheide n. Diese Aussagen Orlows stehen in Widerspruch zu den Aussagen Klingers. Demnach soll ihn Orlow unerwartet augoschossen und dann versucht haben, mit seinem Auto über die tschechische Grenze zu kommen. Klinger hat denk Chauffeur zugcrnfcn: „Diese r L n m p h a t ini ch a n g es ch os se n!", tvcshalb der Ehaussenr vor das Gendarmerieikommando stlhr. Der Freund Orlows, Somogy, befindet sich noch immer nr .Hast. Sybille Kliirger hat in dem Moment, als sie ein Gendarin zur ^Aussage vor den Untersuchungsrichter führerl wollte, mit einem kleinen Revolver Selbstmord nnternonlmen. kisenbahnunglfiü in Nattrn. Ront, 7. Juni. Auf der Strecke R o nt—N c a p c l entstletstc bei der Stativit Cancello der letzte Wagen eines Schnellzuges. Der Lokomotivführer brachte bcn Zug zum Stehen. Ein hinter ihnr einfahrender Lastzug fuhr in den Schnellzug hinein, zertrümmerte drei Waggons, wobei eine Preson getötet ttnd 13 mehr oder minder schwer verletzt wilrdeu. ötudentenftrett in Hannover. Hannover, 7. Juni. Als Anttvort auf das Borgehen Mt Negierung haben die Studenten der Technischen Hochschule einen achttägigen Streik beschlossen. Ms Prof. Lessing heute abends seine Vorlesung hielt, war als einziger Hörer — seine Frau erschienen. Da heute mittags 1200 Studenten sich'in einem Sonderzuge nach B r a u n s ch io e i g begaben, wo sic ihre Studien fortsetzen wollen, zählt die Technische Hochschule in .Hannover nur noch 80 0 S t u de n te n. Eine Gräfin und ihr Kammerdiener als Iiebrbaade. Aus Nom wird uns geschrieben: In Sa n R e m o sirud die Gräfin Fanni Belbiano mtd ihre beiden K a m in e r d i e n e -r. unter dem Verdacht des g e nt e i nf a in e n D i e b st a h l s verhaftet worden. Die Be-rhasteten beivohuten die ehemals deutsche, während des Krieges beschlagnahmte Billa Zirso, in der Kaiser Friedrich der Dritte kurz vor seinem Tode geüvohnt hatte. Vom Dache der Villa, die jetzt dem Verband italienischer Kriegs teklnehnrer gehört, waren tut Laufe der Zeit über vier Doppelzentner Bleiröhren verschwunden, die die Diener der Gräfin in der Stadt verkauft hatten. Die beiden Diener sind geständig, behauchten aber, i m A n strag der Gräfin gehandelt zu 'halben, mit der sie die Baute geteilt Hütten. Sin Geftüschaftsskaaval in SaiomÄ. Vater und Tochter. Aus Saloniki wird uns gemeldet: Die Gattin eines her besten Ges e li s ch a s t angchörendeil G -r o ßkaufmannes in Saloniki denunKiert« beim Gericht ihren Mann, die eigene Tochter zur Mutter gemacht zu haben. Der Beschuldigte versuchte nachznweisen, daß diese T o ch t e r n i ch t s e i n e i g e tte s Kind sei, sondern einen a nd e x e tt M a n n z u m V a te r habe. Seiner Frarl gelang es jedoch, die Unwahrheit dieser Belhaupttmg zu evtoelsen. Daraufhin haben der M a n n und seine T ochs er Selbem ord verübt. Der Prozeß gegen die Kmnhiireu Reinitz'. Prag, 7. Juni. Vor dem Kaschaner Gvschwovnengericht begann honte der Prozeß gegen die Komplicen Bodn a r und D e m j a n o v i e s des Massenntörders Jakob R e i n i tz, der in Rumänien verhaftet und zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt worden ist. Die beiden Angeklagten haben sich wegen vier Raubmorde zu verantworten, die sie genteinsam mit Nemitz an reichen Im d e u begangen hatten. Bodnar schilderte seine vevioahrloste Jugend und erzählte voit seinem Aufenthalt in.Irrenhäusern und Strafanstalten. Seine Frau hat er, wie er angibt, durch »nehrere Messerstiche getötet, tveil sie ihn betrog. Dafür wurde er zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt. Als er sich dann in größter Notlage befand, kaut ihm Reinitz u den Weg, der ihn und feinen Schwager Denrjanovics überredete, reiche Juden in S z a t m a r auszuforfchen und zu ermorden. Jnr Kriege wurden Millionen straflos hingemordet, Pflegte Reinitz zu sagen, warum sollen nicht einige reiche Inden daran glaubeit, gegen die Reinitz, der selbst der Sohn eines Inden und einer Zigeunerin ist, erbitterten Haß hegte. Das erste Opfer der Mörder war Salomon Leichter. Später ermordeten die drei noch weitere vier Personen. Die Getöteten wurden im Walde verscharrt. Als dem Bodnar die Kleidungsstücke eines seiner Opfer gezeigt wurden, sank er ans die Anklagebank zttrück und schrie: „Ich stand unter dem Einfluß des Reinitz, er ist schuldig!" Auch Demjanovics beteuerte, daß er das Opfer der Ueberredungskünste des Reinitz gewesen sei. Tapeten Wallis Wien, l, Wippiingerslrasse is / Tel. 67307,69292 Orth, RESTAURANTS S. MAYERSOHN twonh BAD UallHnMEWIM Schallerbach 15 Beide Etablissements mit modern eingerichteten Zimmern Wiener Adresse.* Il«y Taborstratte 24 a, Tal« 47«®«60 Der Wiederaufbau vo« Rtkolsburg. Aus Nikols bürg wird uns geschrieben: Der Banreserent Stadtrat Krakauer erstattete dieser Tage eingehenden Bericht über den Stand des Wiederaufbaues. Die .Hauptaufgaben, Wiederaufbau der zerstörten Objekte und Beschaffung voit Wohnungen für die Obdachlosen, sind im ganzen gelöst dank der sofortigen Aufbietung des gesamten Baugewerbes der Stadt und der Tätigkeit einiger Kommissionen. In Aussicht genommen ist die Errichtung einher Häuser int Zwergelgarwn für die Obdachlosen mit Unterstützung des staatlichen Hilfsfonds, weiters der Bau von sechs Wohnungen im Judengartcn. Ein Wiederaufbau der Dietrichsteiufchen Objekte in der Schi oßga sie kommt nicht in Betracht. Bestialischer Mordversuch »egen den Gatte«. In R o k i tz a n in Böhmen wurde der Müller C z e ch von feiner Frau, rnü der er in Unfrieden lebte, mehrmals angeschossen. Schüver verletzt flüchtete der Müller n,«d sank am Ufer der Bevaun zusammen. Die Frau ft i e tz darauf ihren Gatten in die F! luten und drückte chm den Kopf unter das Wasser. Vorübergehenden gelang es, den Mann aus seiner qualvollen Lage zu befreien. Die Frau wurde verhaftet. 8in khrdrama im Familieubad. Am Lansersee iu Tirol hat .sich Sonntag eine aufregende Szene abgespielt. Der Obersiabsticrarzt Hans Purlein aus Innsbruck wurde, als er sich int Familiensonnenbad mit einer bekannten Dame unterhielt, von seiner Frau, die ihm nachgefahrcit war, durch einen Revolverschnß in .der rechten Schuütcr verwundet. Es handelt sich »nt ein Drama der Eifersucht. »er Mörder von PfafffMen. Selbstmord Wiedennanns vor der Verhaftung. Den lange gesitchten N-örder der Arbeiterin iu Pfaffstätten Stephanie Fleck, Ludwig Wied er mann, har gestern sein Schicksal ereilt. Der Gendarm Friedrich Müller sichtete ihn im Orte Fisch au an, der bürgen ländischen Grenze und forderte ihn auf, sich zu ergeben. Wiedermann zog sofort seitten Revolver, doch der Gendarm kaut ihnt zuvor und Verletzte ihn durch einen Schuß ait der Schulter und traf mit 'einem stoelten Schuß den Revolver Wiedermanns, so daß der Lauf verbogen nnrrdc. Als der Verfolgte sah, daß es für ihn keine Rettung nrehr gab, feiterte er aus der rniitierten Pistole Noch einten Schuß gegen seine Schläfe ab mtd blieb auf der Stelle, t o t liegen. Auf ident Schauplatz der Tat fand sich eine gerichtliche Konnnission ein, .die die gerichtliche Oeffnung der Leiche an ordnete. Der Bureaukratismus in den Bnndescheater«. Das Personal fordert die Auslösung der Brmdestheatervertoaltung. Die Betriebsräte der Staatsoper und >des Bupgcheaters haben gesterw iu einer Vollversammlung des gefamten Personals beider Btmdestheater nach detn Referat des Präsidenten des Bühnenvereins, Stärk, und des ehemaligen Direktors des BurgHeaters, H e i n e, einsttnnnig eine Resolution emgenommen, in der die Mitglieder der Bnndescheater ihre Betriebsräte iu dem Kampf zur Abüvehr des bnreaukratischen Einflusses auf die Leitung der Theater tut vollsten Maße zu uutersttitzen erklären. Ferner fordert das Gesamtpevsonol die Einlösung der Bevfprechungen des Ministers, daß ihr Rat in den entscheidenden Fragen eingeholt werde, und fordert ertdlich, das; die Direktoren der Bnndestheater mit möglichst weitgehenden Vollmachten auszustatten sind. Dts Personal verlangt weitors die Tvemmng der Bevtvaltung der beiden Bnndescheater und dantit die Auflösung der Bnndestheaterverwalüntg. Die Versammlung ermächtigt die Betriebsräte, in jedent ihnen geeignet erscheinenden Moment eine öffentlich zrigängliche Bolllversannnlnttg einzuberufen. Ae BMnwisnugen gege» dar „»«ne Mener Fonrnal." Die Korreßwndenz Wilhelin meldet: Das „Neue Wiener Journal" veröffentlicht heute Dienstag eine Erklärung, wonach die Untersnchitng scher die seinevzeitige Mck- 'zahlnng von 0'/, Milliarden durch die Depositenbank «die völlige .Hattlosigkeü aller Berdächtiguugen und BeschrMgungen ergeben" habe. Das Verfahren sei ntangels jeden strafba-re« Tatbestandes eingestellt wovdeu. M» amerikanische Aerzte i» Men. tinter der Führmtg der Proftssoren Dr.'W ilson ans Rochefler und Dr. Pack »ns Freeport kanten vorgestern etwa 200 mnerikattische Acvzte mit Dauben mit einent Separat;,:g der Tvostbahn in Wien an. Di« Aerztc nwlleu die Wiener tliniischen Einrichtungen kenxeu ter uo». Sie werde» heme im Raihans empfangen. Wien, 8. Juni. * Wenn ein« ka« patrioichher Mörder ist... Der Para» i^aph 2 des öfterreichijscheu Strafgesetzbuches, der die Schuldausfchließungs- und RechtfertigmtgSgründe für hegangette Verbrechen enthält, nlüßie, den herrschenden Verhältnissen entsprechend, novelliert .werden. Außer Goisteskroukhett, momentan« Sinnesverrückun^ V :x unter 10 Jahren, Truukeichcit, uttwidevstehlichem Zwang «und SkMoehr müßte als weiterer Grund .für die Straflosigkeit einer strafbaren Handlung: „Patriotische Motive" hinznkontmen. Die Beispiele Horthy-Uitgarus, Ludendorsf-Deutschiands uu.d Mussolini-Italiens, wo diese Gesetzesänderung üvohl tticht de jure, aber pmso konsequenter de facto durchgeführt wird, siitd zu verlockend. Ein Seitenstückchen dazu, wcnit auch in verengtem Maßstab, ereignete sich auch jüngst in Oesterreich. Ein Strafgericht hat den ehemaligen sächsischen Rittmeister Hans Voigt wegen Betruges. Entführung und Heiraisschümatdeileien zu 15 Monaten schiveren Kerkers und Latidesveviveifung verurteilt. Das größte Verbrechen, das ihm aber in 'den Kreisen der Mntsbriider vom Doppelmtd Halkcnkreuz angelastet tvird und dem er es zn verdanken hat, daß er jahrelang seitte Hochstapeleien verüben konnte, besteht 'davin, daß er sich — horrrMe biefu — bcn ehrenwerten Namen des Erzberger-Mörders Schule beilegte. 'Dos genü'gtsVLr ihn, um sich mit einem Mntbus zn 'tungeben, von dessen Zauber sich kein Staatsanwalt und kein Untersttchungsrichter frei machen konnte. Sie alle zogen vor dem „Patrioten", der .kein .gemeiner Mörder, sondern ein Befreier des Vaterlandes war, den Hut bis auf die Erde und.ließen ihtt unbehelligt Mädchen verführen ttttd um .ihr Hab und Gut prellen. Patriotismus.bedontet bei den dunklen Ehrenmännern vonr Hakenkveuz eben Stvcrflo>sigkeit für alle Spielarten von Verbrechen bis hinattf zum Monchslmovd. Wenn aber jemond sich dett Ehrentitel Patriot arrogiert nrtd gar kein Patriot, das heißt gar keilt wirklicher Mörder ist, dann mttß ihn die Schärfe des Gesetzes treffen. Der sächsische Hanpttnamr, der nicht mit Unrecht denselben Dtaiueu wie der Köpenicker Schuster führt, hatte .doch weuigsteus irgend cimnal versuchen sollen, Banknoten zu fälschen, er tväre sein Leben lang nicht iu das Netz der Jf.stiz geraten. Znm Narren holten »läßt sich ober die Gcrechtigkeit nicht, in solchen Dmgert versteht sie keinen Spaß. Ein falscher ErzbergerMörder muß ins Loch, der richtLge 'hat sein Schäfchen int Twckeiteit. * Das Wetter. Tagsüber üoar.es^geite-rn^.ioarut und sott-- n ig. Ge Mt 8 U'hr ging ein heftiges Gewitter nieder. Ans Pra g wird gemeldet, daß dort 16 Stumden Hindurch derart heftiger Regen niedergtng, daß dort die grützte Mgenmengr seit 120 Jahrert verzeichnet wurde. Die WaoaMsge ilaMet: B e rämber-Lüches, bald Widder Wölber bei T em p e r a tn r Z n nähme. * Lebensmüde. J,u eiuMt-Hoteb^rOÄ^MedeL stevu gegen 0 Uhr abends der «As DrvhMM zugereiste 2Hährige Beamte Leo K r a mß IbewuMos im «ufgofnndeu. Er hat Vcronäl genotnnien nnd wu-rde tzowderHRettintgsgesellschafi ins Wiedener Krankenhaus gebracht. * Sekbstnrord der Witwe des Mduktenrs Engel. Tue Witwe nach dem Rodäktertr der „Arbetterzsiturrg" Alfred "Engel, .der vor kurzem «starben ist. hat gestern nachts in ihrer Wohnung, MaviahMtstvaßs WS. durch Gmatmen vmt Leuchtgas Svtbstntor-d 'begangen. Ms^ Motiv gab "sie Kränkmt^ über den Tod ihres Ma.mtes au. * Unfall. Auf dem Stophausplatz. glitt, gestern der 24jährige Privatbearnte Atax K a n^c r 'vout Randstein, «b und erlitt durch Gttt^z. einett Btzr-mch d:e,§ r,ocM-en F-n ßkn Schees. Die 3t c t t > tngsgchellschcrft^ brachte ihn Mit fei« Itnifallstatton. * Die Sterblichkeit im April. Jlt Webe ^stüd im Atpr.il ttksgesa.mt 2347 Persotten gestovbea; an erjwx.Stelle stehen mit 511 Todesfällen die Kraichhoiten der Kreislänsvegane. Int erwerbsfühigeit Mter .standen -18 Prozent, im schulpflichtigeit Alter 1,1 Prozont, int Kleinkindesalter 1-2 Prozent itu-d im SäuglingsaAer 11-6 Prozent aller Bevstarbenen. J>n Greisenalter starben 39 Prozent. Im März 1920 sind in Wien 301ü Personen gestorben; der Rück ga ng ttn ist 168 Tode sfä lle. * Die Entbindmtgsattstalt der HaMmtgsAehihstn. Sonntaa wurde die von der Krankettkasse der Hmtdlmrgsgehilsin errichtete gdbnrtshiWche Anstalt iit Gevschof iu Anwesenheit des BnndesprÄfidenten Dr. Hachnlstch, des Mrgernteisters Soitz, des PM-zerpvafideuteit Schöbe r mtd der Spitzet der Bchmden eröffnet. An '-feie Einweihung ischLatz sich Me Besichligong der Anstalt, der Ban nutz .feine Einrichtung üurden ungeteilten Beifall der erschieltenetr Bettreter der Msseuschaft u,A> -der Fachmänner. ' * Kongresse in Wien. Im Atychluß au-dett vout 11. bis 18. Septendber stattfiiwendeit Städtebantag Wt in Wien der Berliner Verein für Konnuunalwirtschast seiine Hanptvevsantmlnttg ab. Im Laufe des Juni findet der Äratcorologert- und der Soziologeukongreß statt, deren Mitglieder im Rathaus einpfallgen werden. Ebenso wird die Gemeinde die -schwwischett Pflegeeltertt uttd Säuger am 23. Juni und «die Teittwhiner der Jnteruatiottck Law Afsorra-tion-sS. ÄS A. AwsHt) im Rathaus ornPfauMn. Das 9tathauS wjüd am 1. Juli aMWch der itttecit-atwmaum Arbtttewlhmplade fMich beleuchtet tveideu. Beim Besuch der Schweden am 23. Juni und anläßlich des Bntrdeslitrnsestes A3, bis 17. Inl-i) wird der Lenchtbmnnen in Betttvb gesetzt. Im Jahve 163? fiudet j-u SÄen der iutermaiiom^ biarrentzaukottgreß statt, dessen Ehrenpräiidinul Bnrgervtcifter Heitz iidernomnveu yai.