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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-06 · Heft 2616 (6.6.1926) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2616 (6.6.1926)
Date
1926-06-06
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Ar. ZM6 Ofen, SonMg Molkerei Franz Lobersberger Wien, r. Sez„ Nordweftbahnftrdtze 5 Telephmt 40*56*48 . , ras« Verkauf von hygienisch einwandfreier Milch und Milchprodukten in eigenen Filialen und Depot- Geschäfte und einer stärkere, fast abnormal anmutenden Geldflüffigkeit. Im Gewinn- und Verlustkonto betragen die Provisionen nur 5,067.062 Schilling, die Zinsen fast eben so viel. Wenn bedacht wird, daß die Gehalte 7,8Ü2.986 und . die Spesen 2,079.049 Schilling beanspruchen, so ist das Verhältnis kein allzu gesundes. Die Gewinnsumme von 10 Millionen Schilling aus diesen beiden Gewinnposten muß als niedrig angesehen werden. In der Goldbilanz fällt der niedrige. Betrag der Effekten duf. Es ist bekannt, daß die Länderbank über einen viel größeren Effektcttbcsrtz verfügt. Man denke nur an Siemens, Brünner Maschinen, Trifailer usw. Es scheint, daß. ein Teil des Effektenkontos auf Rechnung, der Pariser Zentrale übertragen wurde. Ein Vergleich des Geschäftsumfanges der Länderbank mit den Vorkriegsverhältniffcn ist schwer, da die Vergleichsbasis Mt- . .. . Beltscher Magnesttwerke-Attien-Gesellschast. Die per 1. Juli 1924 erstellte Go X db ilanz weist bei einem Aktivstand von 20.576.117,53 S. und einem Passtvstand von 3,576.117,52 S. ein E i g e n v e r m ö g e n tn der Höhe von 16,000.000 S. aus, welches derart' aufgeteilt wurde, daß das Aktienkapital mit 10,000.000 S. und nach Schaffung eines ordentlichen Nefervewnds in der Höhe von' 1,000.000 S. eine Kapitalsrücklage im Ausmaße von 7.000.000 S. festgesetzt wurde. Das A k t i e n k a p i t a l, welches bisher aus 20.000 Stück Aktien ä 400 it. Nominale bestand, ist nunmehr tn 20.000 S tück A ktien, n 500 S. zerlegt, Die.Schlußb i l ä.n z per 31. Dezember 1935, welche mit Rücksicht auf die Verlegung des BilanzternrineS vom 30. Juni auf 31. Dezember eine BetriebSveriode von IV, Jahren umfaßt, ergibt nach reichlichen Abschreibungen einen N e i n g e w i n n i n d e r H ö h e von 1,7 6 2.8 9 3,4 1 <3. Der VerwaltungSrat hat in. der am 5. Juni 1926 abgehaltenen Sitzung die vorgelegten Bilanzen genehmigt und beschlossen, der für den 23. Juni 1926 einzuberufenden. 26. ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre : der Gesellschaft den Vorschlag zu machen, als Dividende f ü r d a 2 G e schuft s j a h r. 1 9 2 4/2 6 65 6. pro Aktie zu verteilen, . dem Beamten- und Arbeiterunterstützungsfonds tantiemesrei den Betrag von 40.000 S.. zuzuweikMund den nach Vergütung der VerwaltungSratstantiSme. die gemäß einem vorliegenden Anträge; von 40% auf b"/» herabgesetzt werden soll, verbleihenden Restbetrag' . von lP6,7A74H. auf mW,.Rechnung vorzutragen. . ' __ '(Entgeltlich^ Belebung de? PrödUNenmarttes.' Vor Inkrafttreten-der tschechoslowakischen Gsttreidezölle. Das Geschäft au der Produktenbörse war in den setzten Lagen sehr lebhaft. In. sämtlichen Artikeln wurden höhere Preise, gezahlt. Insbesondere wird alter Weizen, der guten Absatz nach der Tschechoslowakei hat, flott verkauft, da mau die Ware nicht vor Inkrafttreten des Zolles in die Tschechoslowakei bringen will. Auch Italien bekundet Interesse-für. Mtweizen. Verkauft wurden größere Partien (76 Kilogramm schwer) v u m ä n i s ch c. n Weizens mit 3 Prozent Besatz zum Preis voll 208 bis 210 tschech. K., Parität Hegyeshalom. Auch Neuweiztzn hat Interesse und wurde, eine Partie, zum Preise von 176 tschech. K. ex Bratislava AügustverschiffuUg ge-; handelt. D o p P e l g r i s s i g c s Weizenmehl hat aus denlselben Grunde wie Weizen für die Tschechoslowakei großes Interesse llnd wird je nach Qualität zum Preise von. 336 his 350 tschech. K. waggonfrei. Wien dort abgesetzt. Prompter Mais hat ebenfalls Interesse, da. auch für.Maisin der Tschechoslowakei im Gegensatz zu den Bestimmungen des österreichischen Zolltarifes ein Zoll eiugesührt werden soll. Für prompte Ware wjrd bis 104 tschech, K. waggonfrei Wien bewilligt. Süddeutschland hat ebenfalls für Mais Interesse, doch scheitert das Geschäft an den Hohen Forderungen, da ntan für Mais (Jlmiverschiffung) 106 tschech. K. ex Schlepp Passau verlangt, wogegen Gebote zum Preise von 102 tschech. Kronen vorhanden sind. Kleie wurde zu 78 bis 80 tschech. K. September-Dezember-Verschiffungen ex Bratislava gehandelt. Polnische Weizenkleie wurde zu 75 tschech. K. frachtfrei Petrovice oder Beutyen abgesetzt. Hafer hat in prompter Ware reges Interesse, da die verschiffteil rumänischen Waren iloch nicht angekommen ' sind, weshalb mit Wiener Platze Warenmangel herrscht. Bezahlt wird für polnischen und r u m ä n i s ch c n Hafer, der per Bahn in Wien ankonrmt, 24 bis 27.6 Schilling, waggonfrei Wien trattsit. B r a tigerst e wird ztl vollem Preise atls dem Markt genotulnen, polnische Fllttergerste hat cbcufaXtS guten Absatz bei dem Preise von 24 bis 26 Schilling transit Wien. Das Ueberseegeschäft hat vollständig ansgeyört, da die Wiener Exporteure, die Voriviegend Mais nach Hatnbnrg und Rotterdam verschifft haben, derzeit bessere Rechnung für den Export nach Wien finden. m notierten; Weizen- Inländischer 45.EO bis 46. - llnanrilcher Theiß 79/80 Kflogramtn 48.50 MS 50.—. Ungarische- 78,79 Kilogramm. 47.— bis 48 -, Jugoslawischer 76 Kilogramm 44 60 bis 45.50 Jugoslawischer. 77/78 Kilogramm —bis -. Roggen Inländischer Marchfelder 26.75 bis 27.25, Pester Boden 26.75 bis 27.-. G erst er Brau« wäre 'Nläudische 30.- bis 33.50. böhmische mährische — biS —MaiS: Jngo"awtscher 22.- bi« 23.-. Ein^ qua'ntin men M 83- HaVe-r- Inländischer 8935 bis 80.25 Stets Italienischer .79.- his .63.-, Burma. 64.— bis 66.—. M a l) l v r o b « 11 c > Grieß inländischer 63.- biS 84.-. Weizenmehl 0 inlä'ldischeS. 83.- bi» 8L-.'. Kochmehl s inländisches 71.— bis 73.—, Brotmehl inländisches - 46— m öv.-. - _GiettSk Morßenzettuftg Der gestrig« Privatverkehr. Im gestrigen privaten Effektenhandel macht sich ebenso wie am Vortage lebhaftes Interesse Nach Elektrizitäts« und Krupp-Werten bemerkbar- Beiden Effektengattnngen profitierten auf die günstigen Bilonzgerüchte hin. Aber auch Sndbanwerte, StaatSdahn und Alpine waren gefragt. Die Umsätze waren bei ettvas festerer Tendenz gering. Günstiger Status der Oesterreichischen Nationalbank. Der gestern veröffentlichte Ausweis der Oesterreichischen Nationalbank Vom 31. Mai gewährt trotz des Ultimo einen sehr, günstigen Eindruck. Der Barschatz hat neuerlich um 3,6 Millionen auf 613 Millionen' Schilling Angenommen. Das Wechseleskompteportefeuille hat >tnr eine Vermehrung von 17 Millionen Schilling auf 89 Millionen Schilling erfahren. Der Geldumlauf ist infolge stärkerer Abnahmen im Giroverkehr (47 Millionen Schilling) um 76 Millionen Schilling auf 820 Millionen Schilling gestiegen. Die Höhe der österreichischen Völkerbundreste. Nach dem letzten Ausweise des Generalkommissärs Dr. Zimmer man belaufen sich . die Reste aus der Bölkerbnndonleihe auf , 284 Millionen Schilling. Von diesen sind bei der Nationalbank 184 Millionen hinterlegt. Die Nationalbank hat einen großen Teil dieses Geldes im Auslände liegen. 28 Millionen Schilling sind in Anleihetitres, 4,6 Millionen in italienischen Schatzscheinen angelegt. Dabei ist der Schweizer Regierungskredit von 20 Millionen Goldkronen ebenfalls noch nicht in Anspruch genommen. Es handelt sich mut in Genf darum, daß dieser Völkerbundrest nach Oesterreich gebrächt und bei der Nationalbank hinterlegt werde, damit er für die österreichische Volks« Wirtschaft nutzbringend verwendet werden könne. Eipe Studie über die rumänische Währung, lieber die rumästische Währungskrise hat der bekannte Czörüowitze2 Ad-' vpkat Dr. Max Diamant eiste Abhandlung veröffentlicht, welche die Krise als solche einer genauen Analyse unterzieht und Vorschläge für ihre Abhilfe bringt. Die Abhandlung behandelt das Problem sowohl vom Standpunkte des allgemeinen Lebensstandards iw Rumänien als auch vom Standpunkte der rumänischen Staatsfinanzm und der Privatwirtschaft sehr gründlich. Die Vorschläge, die zur Abwendung der Geldkrise gemacht werden, sind leicht durchführbar. Sie verdienten bei der in Balde bevorstehenden Sanierungsaktion für die rumänische Währung besondere Beachtung. Die Abhandlung ist um so wertvoller, als sie sich auch mit den Ausführungen der bekannten internationalen/ Währüngstheoretiker Irving . Fischer (Kassel) und anderer äuseinandersetzt und ihre Änwendungsmöglichkeit auf die rumänische Währung untersucht. Weitere Abschwächung der Frankendevifen. Ans allen internalen Drvisenplätzen dauern die Schwankungen der Frankendeviien weiter an. Bei ziemlich lebhaften Umsätzen senkte sich die D evi s e P a r i S in Zürich von 16,20 auf 15.90. Verhältnismäßig fester 'blieb Brüssel, daß mit: 16.10 höher als die' Devise - Paris schloß. Die Abbröckelungen der Lira dauern an. Mailynd senkte ', sich . .in Zürich, von ..19.65auf 19L0. Sehr fest-lag-der- Zloty. Ist'Berlin erhöhte sich die Devise'Warschau von 40.69 i auf 4104; . . . . . ' .; ' : - Siguidation des Bankhauses S. u. H. Singers Nachfolger. Wie in.Aiyänzkreisen verlautet, tritt dsis Bankhaus S. u. .-H.'- 6. Inn! LN6 - Seite, S Die HiEDERÖSTERREOISCHE MOLKEREI Wien, XX. Hoctiälädtplati 5 ist die Zentralstelle von 136 Genossenschaften, de^en Gebarung .unter der ständigen Kontrolle der landwirtschaftlichen Kammer steht 2027 100 eigene Filialen / Täglicher Absatz: 110.000 Liter - Feinste Teebutter, Yoghurt, Schlagobers, Kindermilch Singers Nachfolger in Liquidation. Dieses Bankhaus gehört - zu den ältesten und angesehensten, des . Wiener Platzes Und hat bis vor kurzem zirka 40 Angestellte beschäftigt Die Ursache der Liquidation wird in erster Reihe in dem verminderten Geschäftsgänge liegen. Pie Treuga soll die Liquidation übernehmen. Die Insolvenz der Textilfirma Vatz u. Barna. Gesterir fand die AusgleichstagsatzNng dieser seit 20 Jahren bestehenden Tuchwarenfirma statt- Ursache der Zahlungsschwierigkeiten ist in erster Reihe die Friedensbestimmung, daß Oesterreicher an Ausländer die Vorlriegsschulden valorisiert bezahlen muffen. Die Firma hatte solche Borkriegsschuldell in größerem Um- Singe zu leisten gehabt. Außerdem verspekulierte sich auch das nternehmen zur Zeit der Inflation infolge ltngeschickter Manipulation in Tschechenkronen und Pfund. Die Passiven beträgen 11, die Aktiven'6 Milliarden Kronen. Es wird eine Ansgleichs'quote von 60 Prozent angeboteit. Oesterreichischer Außenhandel im Monat März. Das Bilanzpassivum ist im Monat März weiter gesunken. Es betrug' 84 Millionen Schilling gegen 87 im Februar und 116 im Kästner. Vergleicht. man die Ergebnisse des ganzen' ersten Jahresviertels 1926 mit jenen der gleichen Borjqhrsperiode, so zeigt sich, daß die Einfuhr ungefähr im gleichen Werte gestiegetl ist, als die Ausfuhr zurückgegangen ist. Dadurch-stellt sich auch das' Bilanzergebnis'des ersten Quartals 1926' auf 87 Millionen -Shilling gqgen 177 im Vorjahre. - ' ■ Berliner Börse vom 5. Juni. Nach freundlichem BaMne gingen zahlreiche Effekten aus Golvinstrealisationen wieder zu- ' rück. Me Umsätze waren im allgemeineil nicht groß. Der Geldmarkt zeigte eine weitere Erleichterung. E-riMeÄM - , 4 Jürtrh» '5. . Juyi. (Devisenkürje ' von. 12 'NHL); i-Derltv 182.95 >122.90,. Holland. '207.50 .<207 50), 'Mv-Vor> 516.35 <516.37). Lond0l, 25.13V* (25.12*/, V Vari« 15.90 (16.20) Mailmtd 19.50 > 19.65), Brüsset 16.10 (16.35), Noyenyageu 136:60 (186.651. Stockdolm 138.25 (138.25), Oslo 1.18,90* (114.16-, , Atadrid. 78.^ t78.—). Buenos Aires 208.- 208.—' Präfl ' 15.30 (15.29V,). Budapest ' »'007220 (0.007230): Bukarest 2.07V, (2.20). Belgrad 9.11V* (9.11'/,). Sofia 3.75 (3.75,', Warichau —.— (—.—). Wien - 72.95 (72-95) 'ür 100 Scbilling. : Warschau*. 5. Juni. (Devisen.) Belgien 31.22 b18 31.38,. ri'erltli —.— - MS-—.■ Holland bis- , Lorrdo» 48 68 hi8 49.87.. ytew-AoS. 998 — bis 1002.- Pakts 30,92 vts^'31.08 ' SchtvLn'' 193 27'^'M 194:23, Büdaveft - —bis Praq ' 29:63 bis 29.77, ■ Men 140.93 bis 141.65 für 100 Schilling, .Italien 37.91 bis 88.03 - Stockholm —bis - —.—, Bukarest —bis — Unsere ÄZnxrikareise. Bon Dr. Eugen Felix, Bizeprä st^»ent des Sportklubs Htrkonh. ■$ Dr. Felix ist gestern ans Amerika zurücki gekehrt nich hat je die FrMMichkcit, uns die i tinGohenben' Zeilen M Berfügiing zu - Wen: ' Wohl kein Sportklub, l>at jemals Reisen in dem shllifüng wie die Wmler 'Hakyah akioluiert, um die Idee der körperlichen Regoniemug der JugeM Pt Propagieren. Die iveellen und jportlichen '-Evsolge hatte« sich .bei allen früheren Reisen enMtellt und man konilde mit'lhucn -lfrieden seilt, lvenn sie sich aüch sonst nicht sonderlich über den Ralnnen einer SPortrei.se heraus-' hobelt. Die Tour der Hakoah nach Rorvamerika hat jedoch A-lZwirkungell, wie sie von uns, den Führern'der >Hakoah, selbst nicht voransgesehen unb erivartet lüeitoen , konnten, und Mar auf' Gebietetlj die von den Zielen der Hakoah eigentlich -ve'.t entjevnt sind. Ich werde Aelegenheir haben, in kurzer Zeit in einem öffeilllichen Bvrtrqg ausführlich darüber zu sprechen. D:e Empfänge in Rew-Aork bei Unserer Ankntlft und ill allen anderen. Städten ivchi» mir kantMt, mären geradgstl >üh?rwältitzxnb. Nicht nur Inden waren es,'die uns so stürmisch be-' grüßteil, sollvertl auch Christen und vor allein die Mzielle amerikaniijche Presse. Der ohomgraphiische Zlpparat, der bei llnserer Ankunft in Hunderten Variationen auf unsere Dkannschaft eingestellt ivnrde, begleitete uns gMe-kilch ilnunierbivchen kllilpsend auf uw'erer Tour durch alle Städte, Presse und Pt)vto, diese Säulen der ameriialnschell Ochetl-tlichkeit, habetn ^cherom... Auftreten ByrbedilMlMl gMajfeu, wie wir sie selbst nicht erwartet habeil. Dazu kam: das allgelneiue aweriklanische Jtztereffe für jeden. Wien: Sport, Msamntemvi'rkenh'-chit der sprichmtzrt-, lichejl Gastijirenn'dtjchast, so daß es schwer ist. alle Ernzelhedten Uttsevel Empfänge zu schildern. ilnvergeßlich wird uns aber die Ermnenung an eines blieben. Ms wir am Pier der 14. Straße gelandet waren und nach der sehr eitlfachen Zollformalität zu unsemn Hotel kamen, um n'ns ein wenig für dm Empfang. bem» Bürgermeister von New-Non vorzubereiletr, erfchienen die voll Privatletttetl beigestellten. Autos/in denen mir zur City .Hall geführt wurden.. Bown zag. Stl Fuß eine Musikkapelle, die uns Über den Broadwah mit kliiMrdÄl Spiel ^führte, während wir von Autos ffankien UckwLn» die. mit 'KiqoopekafeMn WMn waten, so daß sie atls^ sahem.wie ein verklumpter BienenWÄmr. . -.».Es war. geMö hMMvAhr.Wmittag^>alS:mir in-W*., faineju Teünpo den BroMay eMqng sichren, eine Monne von estvä 'fimszchn Automobilen,-. mit den amevikanischet^'jüdischen sind österreichischen Farben geschmückt. An der Sp.rtze der Ms-! fghrt Avei Polizisten auf Motorrädern, die die.Bahn. freimachten. Um diese Zeit ist auf dem verhältnisnsiißig schmalen Broadtvay hex stärkste Verkehr. Und' dieser Be-rkehr mußte stillstchen, den» ^ie tausenden Mersichen, die uns begllerteten, als wir M Schritt sichren, '.välzten sich wie ein Dank mit uns vorwärts. Der Broadway glich einem.. mnatlshÄtzamem Strom, der sich zur City Hall bewegte. ' - . Dieser Eindivnck von unserem ersten Tag in' Anrerika wird uns wohl immer nt 'Erinnerung bleibett in soiner' Großartigkeit selbst für amerikanische Begriffe, wie mir es später Joerrna-- listen srvimnvig erklären. i Die Herzlichkeit'beml Elnpfang durch den Mwjor Walker konnte, nicht überboten werdeik und' als er sich noch .eine unserer bsäyen Mützen vor dem Rathause aMetzte, applaudierte die nach Tatlsenden zählende Morige enchusiastisch. , * '' Diese eche v^u - den vielen später folge-lden. EnlpfalHsfeieplichkeitcn ließ uns ahnen, daß unsere Reise wicht nur eme ^portreise im gewöhnlichen Sinne sei, sondern daß ihre Auswirkullg sich^ auf weitere Gebiete erstrecken würde. Zunächst aus düs .Judentum in Amerika. .Ich"werde, wie schon, gesagt. Gelegenheit habetl, davon Noch auG'chrlicher zu sprechen. ' Hervor- ' geyoben soll' nur werden,, daß die Hakoah drirch ihr Erscheinen die Vertreter aller Richtungen im amerikanischen Judenimn .m.- e:ne»ll gemeinsonMtngroßen EmpfangAomitee vereilliigte. was früher bei keiner Gelegenheit, seM nicht beim Besuche E i n st e i n s. zustande - zu. bringen war. 'Bor allem jubelte uns - die jüdische Jugend zu, die zum großen TeÄe bereits amerikanifr^ert ist und me durch das Auftreten der Hakoah er inen mächtigen Iinpuls zur nationaien Örien4rerung onicha-ngen Gt. Die MWieder der Reiseleitung mußten bti unzWige-r - Meeting der Bonng Men Hchrew. Association und anderer IuigeMechäjnde spreche», um die nationalen Ziele her '.'yatoäh.ÄuSelnalOrztGtzeN/'UebeM 'würden wir M .^Gründungen ^von aMÄikayische» HaVochMereinen ,-und der Name'Hakoqh . wurde einer( Wqahft 'vow.^VDpch dm' .l-SiymnMlqsmr. :derjKhAfch.am G-tnd'eni.e-n «WW. Der ljsidisch< Sp^o.r4 Smnde M Amerika parrMh E entdeckt,

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