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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-06 · Heft 2616 (6.6.1926) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2616 (6.6.1926)
Date
1926-06-06
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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fette 10 Men, Sonntag te*W bRher rvurde der spnt von der Machen Jugend alZ Selbstzweck betrieben. Die Auswirkung dieser Seite derHÄVah- Reise wird in kurzer Zeit M feftarkn« des MMOi^dmckms in dw ganzen Gelt fuhren. Dvtz wir Kr einen m A>n«rika fast anbekLMiten ^Pvrt, m Soccer, wie er heißt, in der breiten Ooffentlichkeit Propa- Wida gemocht haben und in der Presse Äs Pioniere diHes Sportes bezeichnet wurden, ist eine Tassacho, die dem qmrzen europäffchen und vor allem dem österreichischen Sport Mute kcmnten wird. 3&it haben aber auch österreichische Propaganda gemocht und da ist der AuHpvnch ebnes der bedeutendsten Journalisten charakteristisch. Th. Newman. ein Christ — der Rome ist in diesem FÄle nicht ommös — sagte geleyenKich tinea uns von den Journalisten im Alamac-Hoter gegebenen Lwtches wörtlich: ^Oesterreich. dieses kleine Land, da irgendwo wert im Osten, man hat es bis heute nur durch seine Operetten und die Krawalle beim Zionistenkongreß gekannt. Aber heute durch das Erscheinen der Hakoah st es in aller Mund." Der Höhepunkt war der Dwpfang einer Hakocch-Delegatirm mit Dr. Körner an der Sfci&e beim Präsidenten der BeroinMten Staaten. Mr. Cooligde, wo uns der Präsident mehr als eine Stunde widmete. Im Anschluß an diesen Empfang wuvde in allen Blättern viel über Oesterreich und seine wirtschaftliche Lage geschrieben. Ich bin der fcfftett Ueberzeugung, daß wir Oesterreich nicht nur politisch, sondern auch handelspolitisch einen großen Dienst erwöchen haben, der sicher noch in der Zickünst Früchte tragen wird. * Für unseren Verein haben w:r finanziell den Erfolg, den wir uns erhofften, nicht erreichen können, und zwar aus den verschiedensten Gründen. Zunächst fanden wahrend unseres Aufenthaltes der Jointdrrve auf 15 Millionen und der Paläftimadrive auf 6 Millionen Dollar statt, jo daß wir uns veranlaßt sahen — und wir taren es gerne — uns in dein Dienst dieser beiden Wtionen Al stellen. Ein Wettspiel galt zugunsten des N a l i o n a l s o n d s und Minnstan einer Kachedvale. Für den Jointdrive haben wir auch bei vielen Gelegenheiten mitgewrrkt, was auch von maßgebender Seite anerkannt wurde. Andererseits waren die Spesen der Reise und die Managements in Amerika selbst sehr große. So kostete die Matzutiete für eine Spiel auff dem Polo Grounds in New-Aork allem 4500 Dollar, also beinahe 32.000 Schilling, eine Summe, wie sie beinahe der Einnahme eines Länderwettspieles entspricht- Feiner waren die Einnahmen bei den einzelnen Wettspielen lange nicht so hoch wie einige- Zeitungen, berichtet haben. So betrug .zum Beispiel die Nettoemnahme beim zweiten New-Ankex Spiel, trotz 45.000 Zuschauern, nicht 75.000. sondern 34.000 Dollar. Wenn man also die Aufenthalts- und Reisespesen für 22 Mann bedenkt — Amerika ist wahrlich kern billiges Laüd — so kann man bald ersehen, daß unser Reingewinn nur ein schr bescheidener sein fonm. An Spenden konnten wir wegen -er beiden Drives auch nichts herernbökommen, da man cs unt immer wieder Äs be-. sonders ehrend anrechuete, daß wir ÄS erste Juden aus Europa gekommen seien um nicht zu betteln, sondern um zu zeigen, daß es auch eine selbstbewußte, stolze jüdische Jugend gibt, die in der Lage ist, guten, reinen Sport und Idealismus für unser Volk zu zeigen. Ms die europäischen Erfolge unserer Schwimmsektion in Amerika bekannt wurden und man sich auch für diese Sektion zu interessieren begann, kam man darauf, daß wir kein eigenes Schwimnwad besitzen, sondern aus städtische Bäder angewiesen find, was allgemein Verwunderung hervorries, den in Amerika blitzt fast jeder Verein ein eigenes Klubhaus mit Schwimmbassin. Der Erfolg dürfte darin bestehen, daß sich ein Komitee gebildet hat, das es sich zur Alisgabe gemacht hat, innerhalb eines Jahres die nötigen Geldmittel au'Wtreibcn, . um der Hakoah die Errichtung eines eigenen Schwimmbades zu ermöglichen. Die Hobaah hat auch für nächstes Jahr eine große Anzahl Einla-dungcn nach fast allen Staaten, der Union bekommen, darunter nach San Francisco, Los Angeles und Kuba. Ein Telegramm mit Einladung kam sogar ans Mexiko, wo der Füßballsport in die Höhe geht. Wir hoffen also das nächstemal, wenn wir wieder über das große Wasser reiftn, die Früchte unserer diesjährigen Arbeit zu ernten. Eines steh! aber schon heute fest, daß die Hakoah wie schon so oft ein sehr großes Arbeitspensum erledigt hat/ und zwar als jüdischer Sportverein, der ein nationales Ideal vertritt, wie auch als österreichischer und Wiener Verein, der öaßu beigetragen hat, dem Lande Ehre -zu machen. Das jüdische Volk ist es ja gewöhnt, überall wo es Auftritt im Dienste der BWkewersühn'.mg und -Verbrüderung zu wirken und es verlangt nicht mehr als den kleinen Platz an der Sonne, der chm Äs dem ältesten Kulturvolk dieser Erde gebührt. Wenn die Hakoah ein wenig dazu beigetragen hat. so hat sie nicht mehr als chre jüdische Pflicht erfüllt. Sie sportliche Aedeuiuug der Reise. Ueber den sportlichen Wert der Tournee machte Dr. Felix eulem unserer Mitarbeiter folgende Mitteilungen: Ich stehe noch gaitz unter dem Eindruck des großen Ereignisses. Es ist die hedentendste Tat in -der Geschichte Hakoahs uw) gleichzeitig der Ausgangspunkt einer neuen Aer'a des Weltfußballsportes. Hakoah hat unstreitig den Grund zu einer großzügigen Entwicklung des Fußballes' im sportkundigen Amerika gelegt und vor allem die j üö i s ch e n M a s s e n hiezu >r e v o l u t i o » i % r t. Unsere Fahrt Wiener Movgenzeitung stand im Zeichen der Rekords. Bon Match zu Match wuchs die Zahl Ser Zu schauer und erreichte int Soccersporte, wie man den Fußball drüben nennt, bisher n n g e a h n t e Z iffe rn. Da das Spiel den breiten Massen bisher übevhaupl unbekannt war, nrugten die Regeln in Druck gelebt und veröffentlicht werdet,. Eine Ueberraschnng bildete di« SMstärk der ProsessionÄvereine. Es sind zumeist Ausländer, die Fußball spielen. Bor allem Schotten, Iren, Engländer, Tschechen, Dänen und Schweden. Cs wird mit einer in Europa völlig unbekannten Härte und -Schnelligkeit gespielt. Diesbezüglich kann man einen Vergleich mtt einer kontinentalen Mannschaft überhaupt nickst anstellen. Der Ball wird aufgelegt, gelangt nach Tunlichkeit zu einem Flüge lstürktrer, der einige Schritte läuft und dann das Tor schießt, wo alle anderen Stürmer und Howes schon warten, um den Ball eventuell mit dem Tormann zugleich ins Netz zu drücken. Der Gegner wird dabei ruhig m i t d e n H ä n d e n abgedrängt, ohne daß der Schiedsrichter eingreift. Es wird rücksichtslos gespielt, aber absichtliche Verletzungen oder Roheiten gibt es im allgemeinen nicht. Die europäisch geschulten Professionals Amerikas müssen eben im Sinne eines Kanrpfcs wie beim Boxen u'ftv. arbeiten. Die auf feiner Technik und artistischer Spielweise <msgebante FnßbalWlart war bisher etwas Unbekanntes. Dir haben hierin bahnbrechend gewirkt. Das erste Spiel auf den Polo-Grounds, deren Feld stellenweise sehr hügelig ist, da es für Baseball berechnet ist, -war also nicht nur für das große Publikum, sondern auch für die engeren Sportleute eine Sensation. Im Gegensatz zu dem recht starken Team, das uns entgegentrat, wo jeder Spieler in amerikanischer Weise auf eigene Faust operierte, wurde von den Hakoahner,, ein durch eilt einheitliches System diktiertes Mannschaftsspiel vorgeführt. Das Zusammenarbeiten aller Spieler zu einem einheitlichen Zweck, das sogenannte „Teppichspiel" wie man es drüben nannte, erregte große Bewunderung. Durch faires und vornehm sportliches Verhalten getvannen sich die Hakoahner sofort die Sympath ien des Publikums. Das zweite Spiel, das uns eine 0:3- Niederlage brachte, hatte einen spezifisch amerikanifchetr Hintergrund. Die stärksten Spieler wurden aufgestellt, um zu zeigen, daß Amerika imstande ist, unsere feine Kotnbinationsspielweise zu überbieten. Jeder Spieler wurde gedopt, große Prämien ihnen ausgesetzt, man sprach von 100.000 Dollar, die gewettet wurden, um dem amerikanischen Prestige den Erfolg zu bringen. Das MÄch hatte also weniger sportlichen Wert ttrtb tvar ein Kampf von Anfang bis zu Ende. Verwirrt durch die Fülle der Eindrücke, abgehetzt durch die Empfänge und Besicht>ljjun-gen, beeinflußt durch das Milieu und die Kost, traten unsere Spieler Nicht in bester Kondition an. Dennoch hat die Hakoah ununterbrochen bedrängt; der Gegner erzielte aber drei Zufallstore. Der nervös gewordene Fabian ließ anfangs einen Kopfball passieren und durch zwei Einzeldurchbrüche wurden zwei weitere Treffer erzielt. Von den Unseligen wurde eine Unmenge von Chancen vergeben. Namentlich Häusler, der indisponiert antrat, verschoß viel. Uebr'rgens wurde von den Gegnern, als sie in Führung waren, das Tor direkt verrammelt. Mr lernten hier technisch gut ausgebildete Spieler kennen, die sich durch besondere Schnelligkeit und großartiges Schußvermögen auszeichnete, Das unentschiedene Spiel in Provid en c e zeichnete sich durch rücksichtslose Härte seitens der Gegner ans. Ter Platz war klein und voll Sand. Erft in Chikago stießen wir in der dortigen Sparta auf eine Mannschaft, die Fußball in unserem Sinne spielte. Sie gilt im allgemeinen als eine der besten Teams Amerikas, ihr Niveau entspricht ungefähr der Wien PraS'.r Klaffe. deren Vertreter ettva Viktoria (Zizkow) ist. In St. Louis stellte sich uns ein schnelles, hartes Team. Aber die Hakoahner arbeiteten mit Erbitterung und paßten sich der gegnerischen Spielweise zum Teil an. Sie zeigten, daß auch sie imstande sind, scharf und unerbittlich zu spielen. Tags daraus erlitten wir gegen ein Chikagoer Städteteam eine 2:3- Njederlage durch drei gegen uns diktierte Elfmeter. Das 6:4-Spiel gegen die Brooklyn-Wanderer war eines der schönsten aus der Tournee. Die Gegner waren sehr rasch und verfügten über riesige Stoßkraft. Sie kombinierten hübsch und sind mit der g u t e n W i e ner_ c r ft e n K las f e zu vergleichen. Sie habeit auch den amerikanischen Meister, die Märrnschaft von B e t h l ehe in, geschlagen, der uns für das nächste Jahr herausgefordert hat. Bemerkenswert war in diesem Match ein aus 25 Meter Entfernung von Drucker durch einen unheimlichen Schuß erzieltes Tor. In New-. Jersey schnitten wir gegen ein Jrländerteam 3:3 ab. Wir stellten Ersatz, Fabian war ail diesem Tage sehr unsicher., Der 2:1-S ie'g.im Revanchematch gegen die G i a n t s, dem ich njcht mehr beiwohnte, muß als großer Erfolg bezeichnet werden. Die Mannschaft in Philadelphia im letzten Match auf anterikanischent Boden tvar aus sehr starken Spielern zusammengestellt. Der 3:0-Sieg ist daher eilt gauz großer Erfolg unt) hat uns einen glänzenden Abgang geschaffen. Der beste Mann der Hakoah auf der Tournee war Gold, dem die amerikanische Spielweise sehr behagte. Ausgezeichnet hielt sich Eisenhofer, der sehr fit und auf der Höhe seiner Schnßkraft war. Außerordentlich gefiel Drucker. Guttmann hat seine volle Spielstärke gezeigt, die Amerikaner hatten aber für sein feinziseliertes technisches Spiel mcht das richtige Berständnis. Fabian hat einige wunderbare Matches geliefert, aber auch einige typisch amerikanische Goals passieren lässt,i, wo man ihn glatt ins Tor drängte. Sehr gut schlug sich Neufeld; er und Fabian waren wohl durch den sichtbaren Ausdruck ihrer Leistungen die populärsten Spieler/. In stets gleichmäßiger Verfassung befand sich P o l l a k. W e g n e r 1 fand sich immer mehr und zum Schlüsse tauchte. Scheuer als überaus wertvolle Kraft auf. Gegen die Brooklyn Wanderers 6. gunl IM Nr. tttt lieferte er ein überragendes Spiel. Heß hatte unter der Koß sehr zu leiden. S ch w'a r z arbeitete gleichmäßig, in den letzte» Spielen lief er zur vollen Form auf. S ch ö n f e l d hat aui dem richtigen Erfassen von Situationen heraus viele Tore ge> schossen. Er ist auch beweglicher geworden. Häusler liefert« ein mittleres Spiel. Die scharfe Gangart behagte ihm nicht Wort mann hat 3 Kilogramm zugenominen und wurde iw Verlaufe der Toitrnee etwas unbeweglich. G r ü n w a l d schnitt aut ab und zeigte eine bessere Form als zilletzt in Wie,t. Voglfänger, der einmal antrat, erwies sich als zu langsam. W e g n e r 2 hielt sich nicht schlecht. Die in Wien verbreiteten Gerüchts von Unstimmigkeiten stnv ganz gewöhnliche Erfindungen. Es gab vielleicht Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Aufstellung, bei denen danit Dr. R o s e n f e l d die Entscheidung hatte. Uebermenschliches hat Dr. Körner bezüglich Organisation und Management geleistet. Dr. Körner hat speziell Chikago und Brooklin gemanegt. Ich hatte Philadelphia übernommert, Grünfeld kontrollierte die New- Norker Abrechnungen, Dr. Krausz übernahm St. Louis, Dr. Mazur Provtdence und New-Jersey. Wir hatten in allen Städten, in de?n wir spielten, Sekretariate, in denen insgesamt 70 Personen tätig waren. Die Regien und Ausgaben für Propaganda waren horrend. JnmateriellerBeziehungschneidenwir nicht besonders ab, da wir ja einen fixen Rahmen hatten. Die Propaganda ist dagegen von ungeheurem Wert. Wir mußten auch in zahlreichen Meetings wrechen. Dr. Körner, Dr. Krausz und ich waren Mmeist die Redner. Dr. Rosenfeld hielt die elrglischen Ansprachen. E n t h usiastischen Beifall erzielte Dr. Körner mit einer tschechischen Rede bei der Chikagoer Sparta, die ihnt ein prachtvolles.Album mit den Photographien der Spieler überreichte. Dr. Körner hat auch für die Reise der Prager Sparta sehr viel getan. An Ehrengeschenken bringe,: unsere Leute eine ganze Menge der schösten Pokale und Wimpel mit. Auch die österrerchische Kolonie sowie die Bereinigung der Sportjournalisten hat sich mit schönen Pokalen eingestellt. Einer der erhaltenen Pokale ist einen Meter hoch. Die P r e s s e d e r g a n z e n W e l t hat sich unt der Hakoah-Reise beschäftigt und die Pionierarbeit, oie geleistet wurde, ist nicht abznsehen. In einigen Jahren kann ein reger iportlicher Verkehr zwischen Amerika und Europa im Fußball tattfinoen. Dann werden auch wohl andere Wiener Mannchaften hinübergehen. Bis dahin ist es fast äusgech l o s s e n, daß ein nicht nationaler Verein finanzielläut abfchneiden könnte. Sehr bedauert wurde, daß Hugo Meisl, den man drüben sehr gut kennt, nicht mitgekommen war. Wir hatten ihn noch in Paris oingeladen. Er konnte aber nicht abkommen. Wir sind sehr viel von Wiener Spitzeln umgeben gewesen, die über uns die unglaublichsten Nachrichten verbreiteten. Unser amerikanischer Sekretär Tnmin wird versuchen, in Bälde eine amerikanische Mannschaft nach Europa zu bringen. Sie ivürdc dann selbstverständlich auch nach Wien kommen. Auch der Weltmeister im Boxen, Ben nie Leonard, wird nach Europa konunen und für die Hakoah boxen. Wir haben zahllose Einladungen für weitere Tourneen erhalten, darunter auch aus Mexiko^ wo der Fußballsport große Fortschritte machen soll. Im nächsten Jahre wird'sich unsere Reise auch in materieller Beziehung sicherlich sehr gut auswirkcn. Unsere Spieler »haben sich drüben sehr wohl gefühlt, kommen aber ebenso gerne schoit wieder „ach Hause. Die Miener, Gerüchte über das Verbleiben einzelner Spieler ist Amerika gehören in das Reich der Fabel. Es wurden überhaupt nur Drucker 2l n geb o t e gemacht. Me ich weiß, strebt kein Hakoahner nach Zlmerika, wenn auch das durch unsere Tournee gesteigerte Interesse für Fußball sicherlich die dortigen Manager veranlassen wird, europäische Spieler in erhöhtem Maße Äu kapern. E i n Jahr amerikanischer Fnßballtätigkeit muß ‘bet dem dort forcierten Spiel einen Spieler r u t ,t i c r e n. Unsere ' Spieler streben danach, die restlichen Meisterschaftsispiele in Wien erfolgreich zu erledigen, woyu ihnen eine in Amerika erworbene Härte sicherlich auch Da*- helfen wird. Feierliche Begrüßung vrr Hakoahuer ,m Ronacher-Tebüude. Santstag den 12. d. um halb 8 Uhr abends findet aülätz» lich der Rückkehr der .Hakoaih-Mannfchaft aus.Amerika im Ronachertheater ein feierlicher Begrüßungsabend statt, bei welchent Dr. Körner über die Amerikatonrnce berichten wrvd. Es werden unter anderen die offiziellen Vertreter der österreichischen Regierung und auch -der ausländischen Rvgierungsn teilnehmen. Außer der Zionistischen Organisation werden auch alle Sportkorporationen vertreten fein. An die offizielle Feier schließt sich eine Akademie. Das nähere Programm wird noch bekanntgegeben werden. _ Sie heutigen Meisterschaftsspiele. S l o v an-F. A. C. (W. A. C.-Platz. '/«* Uhr). W. A. C.-A m a t e u r e (W. A. C.-Platz, '/-6 Ichr). Wacker-Rapid kWacker-Platz. l/,6 Uhr). H e r t h a—R udolfshügel (Hertha-Platz, '/,6'Uhr)> In Belgrad schlug Vienna den Sportklub Jediirstvo 4 r 0 <1: 0). B>e Tore saiossen Sztllossy t2) Fischer und Siegel. Die Cricketer gewannen gestern in Berlin gegen Preußen 4 : 2 i0 : 0, In Snbotica fanden gestern ztvei bedeutende Spiele statt. Biktorta-Zizkow '.Prag) siegte gegen Baesta 4:0 (1 r 0), M. T. K. gewann gegen Hase aus Agram 4:0 (1 r 0). H soll hei Her 15. österreichlsclien KMsHtrn JEDERMANN .mm«.. | Bankhaus Schelhantmer & Schattera. Wien, I., Stephansplatz ll ipr Ziehung am 22. und 24. Juni 1926 “IWf Preise der Lose; Vt S 32.—, xk S 16.—, V* S 8.—, V, S 4.— Prämie: 500.000 Schilling Haupttreffer: 250.000 Schilling C! S a UHU Bei der ,3. Ssterreichisehee Kiastenlotterle wurden sowohl die ersten Haupttreffer der II., III., IV. Klasse, ela auch dar grüBte Haupttreffer der V. Klasse Im Befrage »an 300.000 Schilling und dis Prämie Im Betrage »en 300.000 Schilling mit Sehalhammer-I.aaan gewannen. 8 inHiiniauiim»Hi»i«iiiiaiiniiii«Mni*a»wiesmeniiiiini«i»MmnimiH«i»iiMi»«eBMiiiiiiiin a-i*.

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