Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2616 (6.6.1926)
- Date
- 1926-06-06
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Me». Somüchg o. Zm» m M.«» GALERIE FROMME Inhaber: Hermann Fromme Mm. I., SIMmrsW»,» 4. Mawafrn, Tetoptnm 78-0-38. Versteigerung Ogtflew>8MeB, AtMiriuiM, BreluaitillidMR moderner und alter Meister ans österreichischem Besitz. Darantcr Wedra von: P. u. K. v. AH, A. Bens«, C.,E.und J. v. Blass, A. Bratm, C Bühltnaycr, H. Bürkel, E. Chatlemont. Th. Endcr, J. Lcon y Escosnra, P. Fendi, F. Friedländer, Th. 5. Good, Th. Grönland, E. Hammer, K. Hilgers, R. C. Htrbcr, E. Jettet, J. Kaufmann, A. Lach, E.Ladcll, J. Laaer, T.Lessf, C Marko d. Ae., J.Nigg, A.v.Pettettkofen, A. Romalto, K. W. Räuber, J. E. Schindler, A. H. Schram, A. v. Schrater, J. E. Teltechcr, B. Wigand etc. Stzobs: Atdcgrever, Beham, Callot, Chodowiccki, Dürer, rittet, Leyden, Rembrandt etc. Morgen Montag, 7. Juni, ab 3 Ukr naobm. In dar Kataris Fromme, Wien, L Stall- 4, Ifexzanbt, Talsphon 78035. Nur noch baute Mi den S. Juni 1926 von 10 bis 5 Uhr nachmittags. Auskünfte und Kataloge durch alte bekannten Kunsthandlungen sowie durch die Qeterre Fromme. Blutiges Stroma auf dem Alsergrund. Schüsse gegen de« Freund der geschredeuen Frau. Jan Hause 9. Bezirk, Wieseugassc 23, Hot sich gestern wuHuttttagS ein Wütiges FauM-iertdraura abgespielt. Der in .Hall wohnhafte 33jÄhvige Reffende Alfred Neumanu hat auf den Mjährigen Firmenvertreter Srogsriod Schwed, OrtliLbyasse 10 wohnhaft, goschoffen, ihn schwer verletzt und sich dann selbst zu töten versucht. Die Vorgeschichte der Tat ist folgende: Neunvcmn und Schiwed waren, feit'jeher Freunde mid Wieben dies auch, nachdem sie sich beide verheiratet hatten. Beide Ehen gingen jedoch zur Zeichen Zeit in . Brüche. Neummw vernochläsfigw seine Frau starr, gab ihr nichts zmn Leben und ließ sie mit Kv-ei Kirtdern in Wien zurück, wohrertd er nach .Hall übersivdelie. Nach der Scheidungnahm sich fern Freund Schweb der verlasse-nen Frau an und besuchte sie häufig in ihrer Wohnung in der Wieserrgaffc. Ms dies Nemmurn erfuhr, begann er seine Frau mit Briefen zu ho stMWeir, die eheliche Gemeinschaft mit chm Widder a-uMnchWeu. Er fuhr wach Wien und besuchte sckne geschiedene Frau und die Kintaw fr ihrer Wohnung. Bei den Harter* redrrngen, denen Schwcd aßt beftvohfre, benahm er sich ziemSch ruhig. Gestern nachuckttags Sam er wieder in die Wohn-ung. UW als er den Schkved dort traf, wurde er sehr erregt. Beide suchten ihr: M bevnhige-n, doch pDtzläch zog Nemnamr cknen Revolver mrd feuerte gegen SchiwÄ dwe-r Schülsfe ab, von denen ihn einer in den. Mche» traf und schwer verletzte. Der in der benachbarten Wohnung wohnhafte Oberwachmaurr Kli-ngelm ükler «Ltc herbei und fand auch den Neumann mit einer Schußderletznng fr der linken. B^Meite vor, die er sich sÄbst beigebracht 'hatte. Die Rettungsgesellschaft brachte beide m die lfrstllPoÄon. Schweb ist schwer, wann auch nicht lebensgefährlich verletzt.. Die Stafrswfrxllffchaft hat die Untersuchung über das blwttge Dvama, daK-rw. . dw. ÄM3ehwog.g«Hes AuHrheu erregt hat, efrseteüvt. Wr-em, -6 . - Dr. Mrblutrgs'BefLch bei der,Me«er Morgeuzettmrg". Vorgestern frchr ein -ungewohnter Gast in eenem soktstmten BehSeL bei uns bau atrtb stattete rmserer Redaktion einen Besuch ab. Jeder , hatte de» großen, ftcMrchen Pdcnm rrrit dem gerade zurechtigoschuitteueu Bart, der wie crage&efot auf dem Kinn sitzt, mit de« wichlgezdhiten' drei Haaren, die wie hmgepinsekt in die Stirne hängen/ und mit der großen schwarzen Brille schon irgendwo gesehen. Man mutzte uuwMürlich an den Wienerischen Ausdruck denken: „Der schaut ans wie vom Plakat okig'rutscht." Tte getamWche Berbindmrg mit dour orrginelleu, überall geläufigen Äuttrol-Juserat war sofort hergestellt. Es fehlte uurder weiße Mantel und der charakteristisch hochgestellte Zeigefinger. ^Zch Hab' ihn gleich erkannt," fiel cttvas vorlaut, eher M feiner stchtkchen Befriedtgumg das niedliche Fräulern von der Maschine ein, crks der AnNrwmlvng, den man bisher nur scheu von der Geste betrachtete, scharf atzentuiert sagte: „Dr. Unblutig" tvo^oi er gleich hinMfügte, „ich heiße aber wirklich ft. Sie werden mich ja kennen. Ich bereist mit meinem Wohnartto, zu deffen Besichtigung ich höfischst entlade. ganz Gmoha, «n Ar meine -moderne Fußpflege Propaganda zu Mächen Uebrrgens, KEvoLen Sie schön?" Daun erzählte er noch fr HebeNswürdigstem Pfrudertoir von feilten .HerlerfoLgerc mit dem neuen Heilmittel Ar Hühnevangeu, Ar ras er ausschließlich durch ZerkmHsreüinne wirbt. „Wauden Sie mir", sagt Dr. UnbLrttg, „ich habe dwAt die beste Erfahrung gemacht, sie vertvuevt nicht, wie tnmr fälschlich anmmmt, die Erzeugnisse, sondern im GegmteA ste veMWgt sie." Dann führte uns der WmMerdoktor zu sti-uer „Rostevilla", «« Auto, das als Wunder der Techmk bezeichnet werden mutz. Vorzimmer und Salon mit Mcchagomtasedmg. JnneneinÄchtuirg: Ein großes Sofa, zwei Mchstgel und ein «ms-ichbarer Tisch für zwöls Personen. Durch efcte Borrichtsrng läßt sich der LSohnramn in ein SchbasWumer mit zwei Betten verwandelt. Vom Salon gelangt np. in den Sorttdyr Mvd von dort m die modernst eingerichWe Küche. Das Master wird von einem auf beut Dache des Wagms augebvachtey, All Ätzer fassettden Tank zugeAhrt. Ein Zimmer Ar den Charrffonr, ein Baderaum und ein richtiggehendes W. C. bofmdey sich auch in dem Auto. Das Fräutznn von der Maschine tvollte sich gar nicht von der komfortabel oingerichteten Herrschaftsvilla tre-rtneri, zumal sie Doktor Uubtutch stomtze pede. rmtnchwen wMe, Wr Lmuten. fr aber nickt in Frieden jidKit lassen, weil sie sa noch den Artikel über Dr. Unblutig tippen mutzte. R. S. * Das Wetter. Gestern herrschte kaltes, regnerisches *-" Scherer Wetter, im Westen Wetter. Die Voraussage lautet: Nnstche Trübung, im Osten föhniges Aufklären. * Sin vermißtes Mädchen. Seit dem 2ü. April d. X wird die l7jährige Hausgehilfin Maria Scheinast vertttitzt. Sw war im .Hause 3. Bez.. .Hanseugassc 3, mt Dienst, hot dort gekündigt und am 20. April das Hauverlassen. Ihr Vater, der Kutscher Emmerich Schrinast, hat festgesttllt, daß das Mädchen erst in einem Beinen Hotel in Ottakring, darin im Asyl Kaistrstratze 02 gewohnt hat; seither fehlt von ihr jede Spur. Die Verunßte ist klein, brünett, hübsch, hat schm«-, dunkle- Haar, trug roten Hut, graues Kostüm oder rosarote-, karierte- L-ommerkloid. Man bringt ihr Verschwirtden mit einer HerrkNbekanntschaft, die von ihrem Vater nicht geduldet Unttbc, tn Ztdsammen>yang. * Vom Starkstrom getötet. Gestern wurde der 52jÄhttge Monteur Josef Rapeport aus Pretzburg. Rosinaaasst 1 wohnhaft, im Keller der „Blütengarage", 8. Bez., Blütengasse, der ehentaligen Postgarage, bet Arbeiten vom Starkstrom auf der Stelle getötet. Im Keller der Gavage ist ein Transformatoreurainn, in dein der Strom von 6000 Volt Spannung auf Sträu« von 220 Volt mngeformt Wirt». Die Erdleitung war schadhaft geworden und sollte ausgewechselt werden. Zu der Arbeit tmrvde der seit 16 Jahren als selbständiger Monteur tätige Rapeport ausgenommen. Seine ztoet Gehilfen kamen gerade dazu, tvic Rapeport leblos von der Leiter sank, auf der er gestanden tvar. Er dürfte sich entweder mit der Hand oder mit der Gegend des Bauches in den Strom eingeschaltet haben, so daß der Strom von 6000 Volt durch seinen Körper ging. Jedenfalls trifft auch ihn ein Verschulden, ivcil er cs tmterktfjen hat, den Strom abzuschalten, che er in den Trmtssormawrenranm trat. Die Leiche wird gerichtlich geöffnet werden. * Von einem Eisenbahuzug. getötet. Gestern nachts wurde univeit der Station Hetzendorf eine Iran von einem Zuge, der aus Wert kam, überfahren mtd getötet. Die Leiche ist nun als die der 24jährigen Stationsarbeitersgattin Anna In g errisch, Rosenbügelstraße 162 wohnhaft, erkannt worden. Ob Unfall oder Selbstmord vorliegt, konnte bisher nicht fcstgestz/r werden. * Einbrüche. Arn 4. d. mittags tvurde das Kleidergofchäst Adolf unger, Landstratzer Hauptstratze 60, erbrochen. Gestohlen wurden 70 Herrenmodehosen und IM Schilling bar, zusammen 22.600 Schilling wert. * Eidesleistung der Wiener Rekruten. Am Dienstag -um 9 Uhr vormittags findet int ätttzeren Burghof die feierliche Beeidigung der Rekruten der Garnison Wien statt. Die Acker wird nur bei günstigem Wetter abgehalten. PlattM auch in den schwerste« YMen, sowie Ows SchvitttMdnng weche» Mt« Smmtte * Rektorswahl an der Technische« Hochschule. Das Pwfeh'orenkolleginm der Technischen .Hochschule wählte den ordentlichen Professor für den Bau der Maschrnenckemente und Dampfkessel, Hofrat Ing. Hugo Seidler, zmn Rektor nwgnifions für das Studteniohr 1926/27. Ms Prorektor tvird Hofrot Pwfesior Dr. .Heinrich Mache fungieren. * Brüder Schifsmann aus dem Blumeukorfo. Das führende Warenhaus der Leopoldstadt. Brüder Schiffmann ... --- - -- Blnmenkorjo mit einem geschmack. " ltomobil betckvgt. Der Wag m, __7_ ... _.. , . ..mann, hat sich an dem gestrigen Blumenkorso mit es voll imd originell geputzten Automobil betottig_ welcher allgMckn SßeifüU erregte, zeigte die Form eines S> fcö und war mit weißen Blumen und blaue« Schleifen tei Iid> geschmückt. Den ganzen Tag Mer stand das Auto vor dein Warenhaus Ecke Novaragafse und wurde von de« Passanten . .. . "" -.wieder, ne mo- ,,_. _ w_..._auch in dem, was sie dem Publikmn zu bieten haben, zmn Ausdruck. * Der Sammettag du RettungSgesellschast. Präsident Siegmund Bosel hat dem Präsidenten der Wienu Freiwilligen Rettungsgeselljchast, Bundeskanzler a. D. Poltzeipr?" denten Schober, <ms Anlaß des Sammettvges von 6000 E Kinder aufs Land. In der FevieBowttie Böswu j einige ZMplätze für ifraeytifche Kmder Von 8 «r Lt I besetzen. AnckeÄmuaen cheMs M Herrn Ignaz NerWd, $ Mariahalstrstraße 80. Tel. Ä-4-03. Geh' nicht am Glück vorbei! Die größten Haupttreffer uud Prämien der Klassenlottette, welche so oft bet der .Gläcksstelle" Jo'es Stein, Wien, 1. Be^., Wippttngerstraße 21. erzielt worden find, find allgemein bekannt. Die neue Klaffenlotterie beginnt am 22. und 34. Jnni. Wir rufen unseren Lesern zu: Geh' nicht am Glück vorbei! Jedermmm bestelle per Postkarte sofort sein Glückslos bet du ,ÄkückSst»lle' Joief Stet», Men, 1. Bez.. Wipplingerstmße 21- Prckker H. Los 32 S.. V, 16 V* 6 S., % 4 S. Lvsvevfand «omkOv. Mm» beachte «rfm heutiges Inserat. US der We Wen ton Hebräisch km*. Bon DL Charttner (Jerustckew). 2.*) . Ju Schorft Mtzd Wovt. Mützen die drei Mchttmgen der hebräischeu Erzrvhmrg ür ihren jetzigen Stadien vorMckben, oder ist Hoffmmg ans Entwicklnug vorhanden? Der alte Chinnch wird sich schwerlich ändern. Er bildet ein in sich längst abgeschlossenes Ganzes und ist in seiner Art mustergültig. Er ftihlt kein Bedürfnis, sich Wetter zu eutiorckelit. Entwicklung und „Apitorsnth" sritd ihrn Mrigens ein und dasselbe. Beim palästinensischen Chinnch hmwiedermn kann man nicht von .Förderung der Entwicklung" sprechen, dort, wo wir das Loben selbst vor uns Hobe», das Kennen, das Blähen, das üppige Wuchern ... . Eine Entwicklung zn erzwingen ist nur bei tmstrem zromWchen Chinnch in dar Gcklnth nötig. Eheder mtd Bech-Hamidrasch haben wir zertrümmert oder sie sind von selbst zugrunde gegangen. Seitdem kommen wir ans dem Stadium des Chaos, des Suchens nach einem Erziehungs-, nach einenr Lehrplan, gar nicht heraus. Könnten wir tws nicht nach bereits vorhandenem Muster richten? Ersahrtlng von Jahrhunderten hat der alte Chinnch; der junge palästinertsische trägt den Stenrpel der Echtheit, der Wahrheit, des Lebens! Was ist das Geheimnts der Alten? Das Kon» ttnunm.' Der Jungen'? Das Milieu. Versuchen ivir, soweit e§ gcht, Kontinuum und Milieu in unsere Lager einzupflanzen. lieber die Möglichkeit eines Jdeenkontinunms m der Galuth hat der alte Chinnch ja eine glänzende Probe abgelegt. Seine uns fehlende Religiottsbasis mufsett wir mit der natiorraleu, den Begriff vom „Lernen" — mit der Pflege nationaler Literatur und Kunst vertauschen. Ist ja auch der Zionisnnrs ein jüdisches Jdevttgefüge, das hettte aus einer ttattottalen Basis statt ans der religiösen von gestern steht. Und doch hat der Zionismus rtngeahnte Erfolge erzielt. Huch die Schaffung, eines Sprachmiliens ist erwiesvnermagen wicht nmnöglid). Der Kern des Sprachmiliens ist bekanntlich die Familie. Wie Vater und Mutter nüteinander sprechen, so spricht auch das ädind. Wer einmal sephardische oder karaitische .Ittden beobachtet hat, denen der spaniolische, beziehungsweise tatarische Jargon heilig ist, wie sie, wenige versprengte Familien, inmitten eines fremdsprachigen Meeres Jahrhttnderte lang ihre eigene Sprache behalten und in Wort und Schrift beherrschen, der wird das Wunder der Familie als Sprachmilmt erkennen und anerkettnem Dieser Weg sicht uns offen. Er ist der sicherste, der zuverlässigste. Schwer ist er allerdings. Allein nach Ueberwindung der ersten großen Schwierigkeit, Vater und Mutter das Hebräischsprechen beizubringen, kommt das übrige schon automatisch nach. Ist der Ableger einmal eingepfia«-t, bestcht keine Sorge um sckn Wachstttm mehr. Notcchene: Die Schaffung eines hebräffchert Sprachmilieus in der Galnlh ist rticht Zweck, sondern Mittel. Der Zweck fft die Erhaltung des nationalen Wesens, der rtationalen Mltitr, die in der nationalen Literatur enthalten ist. Das Sprachini-tien hat den Zweck, die Seele der Nation, Siehe „Wiener MoMnzettung" vM y, d,, Ar. das.Schrifttum, zu schützen. Diese Nolle war' früher der jüdischen Rckägiosität — ittcht mtt Religion zu verwechseln — zugetellt, bk eine wundoobare Eigenschaft hat, gleichzeitig Mittel und Zweck zir sei». Heute muffen es andere Faktoren übernchruen, wenn sie auch weuiger wundertätig, dafür aber zektgemäßer find. Das evwKhnte AÄbottsprvgramm kamt nur dann von Wert sein, wenn es g-a wz ausgeführt wird. Das bißchen Hebräischschwätzen, das wir -schließlich schon heute erreicht haben, ist noch lange kein Sprachmilieu Kr ei« heranwachsendes Kind. Es müssen beide Eltern die Sprache im Wort beherrschen, es müßten die Kindergärten, Bcklls- und Mittelschulen danach omgerichtet sein. Mehr Avbckter mühten Dr diese Arbeit ge Wonnen werden mtd -mindestens om MckMenaver müßte die AnMhruug in Anspruch nehme». Wie wir scheu — cM MaxrmaLpwgrammd EtL Moxrmot Programm kamr auf mmrches vorläufig verzichten. Me Intensität Läßt sich einfchränke», die Qualität nicht. Bei Borhanderrseru von Mitten oder Koutmmnn spielt die schriftliche Arbe-rt keine große Rolle. So hot der alte Chimtch ausschließlich das Bnchertlesen gekannt rmd hat nvr sehr wenig geschrieben. Der none Jischuw in Palästina schreibt und liest wenig, spricht aber vieL BeLeu genügten ihre ausgeübten Tätigkeiten, um chre Existenz $a sichern. Alleüt die zionistische Galrrth kann Vorläufig das HrtbrRschl e s c n und Hebraischsprechen nur sporadisch betreiben. Daher tvird die Betonung eines Moments gerade heMringend soüt, das int Leben eines modernen Mervschott erueu so großen und tvichttgen Platz einarimmt, das Schvei-r-b-v«. .Ist doch der Verbrauch von SchreSpapier und Liste der Knttttrntaßstab der Nattoneu. Und in der SHveVAMtr Wen tmr sicherlich den anderen nicht »ach. Der alte Chttmch hol vm uttd Äe Sprache passiv beherrstfr; der stürze Jischuw spricht sie und ist hebräisch vollkommet, aktiv. Die schreibende Galnch würde eme Fort entwicklung bilden der Aos lesenden, und rmr Bvrstnse zur lebendigen, schon stwecheude« Kntturgrnppe. Das zwnisttschc JndenM» im der Gafrch — dos -ideale Bchdygifrd zwischen M-«ud Jmrg-Jnda. Wir sind efrmak in cd»« ck-mwMckm Lage. Sprachen normal lebender Böller lernt man fr Wort «nd Schrift. Bit müssen mrfire ckgeuv Sprache —- fr Schrift «nd Wort lernen! claMs. Dor -wme Wifidofr der 'pckfrWW SfrpckM, Mmß Moscickii, ist berarmttrch Mchefffr. am iLemberger PckkytechMum. Er wnche von den Mfchen HSver» wogen fckmn dmtoVratM-libeLalen Gefimumg «cherychefrkch Vovchtt. Mcht mrr daß er fr jefrem Berkehr «ft de« jjßm* Vlftavckt Unterschied machte ««d «rch nicht tatfixte, daß fr stfrom Lobovatovimn cvgs»d welche Besthrünfrugs» Wifchor Gbsdenten Platz zvckfen, hater, als stfrerM d« Brchach gemacht tmnde, «r der Technischen Hochschnile dm «»«*««* m» Juden <mf Grund der $fcriMnn»ie frr Hochfihnite tamch ckm» SenatdtaW>uß eÄMMcen, chst« taach^giv« Sfrllkmg ge- WNMven und fr-frafw«»w Mfrmt.