Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2613 (3.6.1926)
- Date
- 1926-06-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Eette 4 Men, DsnnrMag Wsenek MvkKenH-ttmW 8. WOOS8 «r. M8 Lekdeu, welches mir «ein ärztliches Geheimnis zn verraten veMetet, kmüeren. SamStag den 14. März kam er zu mir, um die letzt« Injektion (es war wirklich die letzte) zu bekommen, nachdem er schon vollständig geheilt war. Aber am Nachmittag kam er wi^er ganz verstört. Seine Geliebte habe ihm das Geld, welches für die Arbeitslöhne bestimmt war, gestohlen und, wenn er es nicht bis zum Mend zuftandebringt, so ist er verloren. Ich sagte ihm, daß es mir unmöglich sei, ihm zu helfen, wolle es aber dennoch bei einem Freunde versuchen. Ich ging dann fort und sperrte ihn in meinem Kabinett ein, damit er fich beruhigt. Als ich sodann — allerdings unverrichteter Dinge — zurückkehrte, fand ich ihn zu meinem Entsetzen in Agonie vor. Ich war verzweifelt! Man wird mir bestimmt nicht glauben, daß ich unschuldig bin, wußte man ja allgemein, daß ich in Geldverlegenheit war. So versteckte ich den Kadaver." Nach der Verhaftung BougratS lockerten fich die Zungen und da kamen bizarre Sachen hervor. Vor allem drei nach gewisse ne Mordversuche. Und Bougrat war schon so weit gesunken, daß er bei armen, Mst unterstandslosen Schluckern Anleihen zwischen 10 und 20 Franken machte. Allmählich beruhigten sich die Gemüter. Der Verteidiger Bougrats beantragte inzwischen, den Geisteszustand seines Klienten zu untersuchen, nachdem er im Kriege einen Kopfschuß erlitt und eine Zeitlang erblindet war. Nun, nach acht Monaten, liegt der Bericht von drei Professoren, welche ihn beobachteten, vor. Nach mühseligen Untersuchungen kamen sie zu der felsenfesten Ueberzeugung, daß Bongrat vollkommen normal, für seine Tat vollständig verantwortlich sei und eine Sinnesverwirrung bei Verübung der Tat nicht in dem kleinsten Ausmaß vorhanden war. Der Staatsanwalt wird eine leichte Aufgabe haben, denn es gelang ihm noch, den Juwelier ausfindig zu machen, deur Bougrat die Uhr Rümebes verkaufte. Außerdem ist er im Besitz eines Briefes, den Bougrat an einen Freund aus der Zelle schrieb und in welchem er ihn bittet, daß er spontan aussagen möge, daß er es war, welcher an cnesem traurigen Samstag bei ihm im Kabinett am Sofa lag (was nämlich ein Dienstbote durchs Schlüsselloch bemerkte). Drejcu Brief hat ein Mithästling Bougrats dem Staatsanwalt übergeben. Run ist man gespannt, welche neue Berteioigungsact Bougrat anmenden w'rd. Die Verhandlung findet vor dem Schwurgericht in Aix statt. Shblestfche Aö«ber. Aus Peking wird gemeldet: Räuber haben einen englischen Angestellten einer Petroleumkompanie entführt. Eine Militärabteilung versucht, den Gefangenen in Freiheit zu setzen. Monsterprozesse in Lemberg. Lemberg, 2. Juni. Bor dem hiesigen Bezirksgericht begami der Prozeß gegen zwölf Ukrainer, die angeklagt sind, einen bewaffneten Aufstand in Ostgalizien zwecks Losreißung des Landes von Polen vorbereitet zu haben. Diese ukrainischen Kampforganisationen haben, laut der Anklage-- schrift, zur Gewinnung von Geldmitteln eine Reihe von Raubüberfällen auf Polnische Post- und Steuerämter, so in Lemberg, Kalusz und Stryj, organisiert und dadurch den Staat um eine halbe Million Zloty geschädigt. Eine zweite sensationelle Verhandlung begann auch gegen den ehemaligen Dozenten der Lemberger Polytechnik, Ing. Pajkart, der seinerzeit wegen Fälschung von Dollarnoten verhaftet wurde. In seiner Billa wurden äußerst präzise Vorrichtungen für die Dollarsälschungen beschlagnahmt. Pajkart erklärt, er habe rem wissenschaftliche Experimente damit gemacht. Eine falsche 100-Dollar-Note, die er von einem unbefonnten Mann gekauft haben will, habe er in Umlauf gesetzt, um sich zu überzeugen, ob die Note auch angenommen werde. Ei» FrauenqMer. Auf dem Marktplatz in Halle wurde emSäures p r i tz e r auf frischer Tat abgefaßt, der gerade aus einer kleinen Flasche einer Dame auf ihr Kleid Säure spritzte. Es ist ein 31jährrger Hallescher Kaufmann, der bei der Bernehmung rngab, er habe am Zerstören von Kleidern außerordentliche Freude. Die Ermittlungen müssen erst noch ergeben, ob er identisch ist mit jenem noch rmermittelten Verbrecher, der seit Jahresfrist in Halle Frauen im Gedränge die .Kleider zerschnitten oder mit ätzender Flüssigkeit beschädigt hal. Seipel kn Paed. Dr. Seipel Hot vor Antritt feiner Amerikareise in Paris Station gemacht, wo ihm zu Ehren der Präsident des Komitees France Autriche, Painleve, gestern rin Frühstück gab. Ans die Begrüßungsworte Painleves, der das Zusammenwirken Oesterreichs und Frankreichs als etwas. SeWoerstäMiches hervorhob, da keine widerstreitenden Interessen beide Staaten trennen. antwortete Dr. Seipel in längerer Rede Gr evklätte unter anderem, Oesterreich falle es nicht rin, mit Gewalt oder mit Mitteln der politischen Intrige gegen Verträge, die rs un:erzeichnet habe, anzu-kämpftn. Es drohe nicht mit dem Anschluß, aber es wolle, daß aus dem Europa von heute ein besseres werde, daß daraus eine positiv:, die Wohlfahrt aller anstrebende Gemeinschaft werde. Dazu seien aber zwei Dinge notwendig: die Beseitigung der natürlichen Hemmungen der Wirtschaftsfterheit und der ungleichmäßigen Behandlung der nationalen Minderheiten. Präsident Doumergue empfing nachmittags Doktor Seipel, der drm Präsidenten durch den österreichischen Geiandten Dr. Grünberger oorgestellt wurde. Ja! 1... Ich verteile noch heute SftaCKE FÖHRT rag Ml per Postkarte zu der am 22. u. 24. Juni beginnenden Ziehung d. Klassenlotterie _Vs Los 8 4 - V4 Los S 8 - _Va Los S 16 - 7i Los S 32'- lei % Millionen S oder einen der vielen anderen Haupttreffer 8 500.000,250.000,100.000, 75.000, 60.000, 50.000 etc. Meise Zahlung erfolgt sodann sofort nach Erhalt der Lose mit Posterlsgschein. Die Bestellung richte ich an: GLÜCKSTELLE WIENJ./WIPPUNGER STR.21 AN DER HOHEN BRÜCKE Kein Streik der Mittelschnllehrer. Der Verhandlungsausschuß der Mttelschullehrer Oesterreichs erschien gestern vormittags beim Untervichtsminister .Dr. Schneider. Der Minister teilte mit, daß die Regierung zu folgenden Zugeständnissen bereit sei: Zur Behebung der von den Mittelschullchrern erhobenen Beschwerden wegen ungünstiger Behandlung in der Gehaltsfrage gegenüber den akademisch vorgebildeten Beamten der Hoheitsverwaltung wolle sie bis zur gesetzlichen Regelung die Rennmmerungsciktion fortsetzen. Die Regierung werde ferner dafür Sorge tragen, daß die erforderlichen Beträge in den Voranschlag für 1927 eingesetzt werden. In der Zwischenzeit wird durch Zuwendungen, die allerdings nicht in dem erwarteten Ausmaß gegeben werden können, das Auslangen gefunden werden müssen. Schließlich erklärte sich die Regierung bereit, sofort in Verhandlungen wegen Durchführung der von ihr gemachten Zugeständnisse sowie wegen der übrigen noch zu bereinigenden Forderungen zu treten. Dieser Bericht wurde von den Unterhändlern der Versammlung der Vertrauensmänner vorgelegt, die nach dreistündiger Beratung. folgenden Beschluß annahm: Die Vertrauensmännerversammlung erklärt die von der Regierung gemachten Zugeständnisse als ein Entgegenkommen, das als Grundlage für weitere, Verhandlungen angesehen werden kann. Das Schwergewicht ruht nun ans diesen Verhandlungen, denn die Zugeständnisse selbst erfüllen nur teilweise die Forderungen. Die Vertrauensmännerversammlung beschließt, sich, weiterhin bereit zu halten und bei ungünstigem Verlauf der Verhandlungen' über die endgültige Regelung der Forderungen den Kampf wieder aufzünehmen. Die merityrischen Verhandlungen werden am Freitag ausgenommen. Am nächsten Freitag treten die Vertrauensmänner neuerdings zu einer Beratung zusammen, in der dann das Ergebnis dieser Verhandlungen mitgeteilt werden wird. - Lar Ultimatum der Kommunatbeamten. Nach den Angestellten des Bundes, die bekanntlich eine Novellierung des Gehaltsgesetzes und bis dahin alle Vierteljahre einen halben Monatsgehalt als Vorschuß verlangen, haben sich nunmehr auch die Wiener städtischen Angestellten gemeldet. Sie fordern ojne N 0 tstandsanshilfe in der Höhe eines ganzen Monatsgehaltes. Ihr Hänpiausschuß hat beschlossen, die Einleitung von Verhandlungen zu fordern und den Streik in Anwendung zu bringen, falls nicht bis zum 11. Juni eine befriedigende Antwort erteilt wird. lieber den Streik soll durch eine Uvabstinunung entschieden tverden. Die Genteinde Men lehnt es ab, auf dieses Verlangen oinzugehen, da sie nach dem Bundessinanzversasfimgsgesetz mit dem Entzug jenes Betrages an staatlichen Überweisungen bestraft werden würde, den sie ihren Beantten über die Besoldung, welche die Bundesangestellten erhalten, znivendet. Gestern fand eine Hauptleitungssitzung "des Verbandes der städtischen Angestellten statt, in der die Vorbereitungen für die am 9. mtd 10. d. anberaumte Urabstimmung dieser Angestellten getroffen wurden. Die Mue Lohnbewegung der GEinVeangostellten wurde mit deren großen Verschuldung begründet und erklärt, die Behauptung, daß die Gemeinde wegen der Bindung im Finanzverfasfimgsgesetz eine Erhöhung der Gehälter ihrer Bediensteten nicht vornehmen könne, sei unzutreffend, weil die Stadt Wien schon jetzt einen Vorschuß auf eine Gehaltserhöhung für den 1. April 1927 geben kann, von welchem Tage an die Bindung außer Kraft tritt. Demgegenüber beharrt die Stadtverwaltung auf ihrer ablehnenden Haltung, die sie damit begründet, daß sie den Mehraufwand für die Beamten einerseits und den drohenden Ausfall an Ueberiverfungen des Bundes andererseits nur durch Steuererhöhungen wettmachen könnte, die im Hinblick ans die jetzige triste Wirtschaftslage der Gefamtbevölkernng unerträglich wären. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß das Aktnellwerdcn eines Streiks der Gemeindeangchellten nicht ohne Zutun der Regierungsparteien erfolgt ist. Alan kann da ganz leicht auf den Gedanken kommen, daß den Christlichsozialen eine EntlastungSoffensive in dem Augenblick sehr gelegen sein muß, da der Bundessackel von den eigenen Beamten bedrängt wird. Zur Abwehr dieses Ansturmes wollen sie mm anscheinend auch die Sozialdemokraten anfbieten, denen jetzt eben die Angestellten der Stadt Wien unangenehm zu werden 'drohen. Ae BundesSeamten wenden stch an die Mehrhettrparteien. In der gestrigen Sitzung des FmifundzwauAgcrau^ schusses der Bundesangestellten wurde über die letzte Vorsprache beim Bundeskanzler Dr. Rame.k berichtet und der Beschluß gefaßt, ein Schreiben an die beiden Mchrhertspartoien zu richten mit der Anfrage, ob und intvioweit sie die ablehnende Haltung der Regierung gegenüber den Forderungen der Beamtenschaft billigen, beziehungsweise was sie zu unternehmen gedenken, um die Regierung zu einer Slenbenuv ihrer ablehnenden Haltung zu veranlassen. Wien, 3. Jum. * Das Weiter. Gestern vormittags herrschte bitweise Regen- .. Wetter, nachmittags heiterte es sich ans. Die Voraussage lautet: Vorwiegend trüb, zeitweise R eg-e n, vorübergehende Aufheitevung wahrscheinlich, aber nicht von langer Dauer. * Ej« vermißter Lehrling. Der 15jährige Tischler!chrling Josef Valek wird seit dem 28. v. M. vermißt. Der Junge ist der Stiefsohn des städtischen Badedieners Anton WorA, 16. Be;., Bachaasse 8, und war beim Tischlermeister Johann Scherzrr, 14. Br;., Johnstraße 48, in der Lehre. Er wird als brav und anständig geschildert. Freitag früh hatte er mit seiner Mutter eine kleine Differenz und.ist seither abgängig. * Der siebente Selbstmordversuch ln einem Jahve. Gestern graen halb 4 Uhr nachmittags nahm dar 26Wrige Zahntechniker Rudolf R. Kugler an der Ecke der St. Veit- und Kuppelwiesergasse fünf Tabletten Beronal. Er wurde ins RochnÄPital gebracht. Kugler hat seit Jahresfrist den siebenten Selbstmordversuch unternommen. * Die Autoraserei. Ecke der Kasevnengaffe und Gunchendovferstraße touröc gestern der 71jährige Kaufmann Otto Lvb l, Stoflgässt 6 wohnhaft, von einem Auto niedergestoßen und am Kopf, im Gesicht und am Knie verletzt. — Der 48jähvöge Rechtsanwalt Dr. Hermann Sieber, Schreyvogelaasse 3 wohnhaft, wurde gestern vor dem Hause Landesgerichtsstraße 9 von oinent Automobil niedcrgestoßen und erlitt einen Bruch des rechten Oberschenkels und andere Verletzungen. * Ein kostbarer Fund. Vorgestern um Halb 7 Uhr abends erschien der Handelsangestellte Mois Har lach er beim Stadtkominrssarial und hinterlegte ein Paar Brlllant oh rg efifinsi’ von fimficnt Wert als Aund. §>arlack>er ilt bei der Papi eränge von hohem Wert als Fund. Harlachen: ist bei der Pa und SckireibwarengrotzhaMung Josef Lustig u. Komp., 1. Bez., Hoher Markt, bedienstet. Er hatte den Auftrag erhalten, altes Packpapier wegzuräumen. Unter dem Papier fand er, wie er angibt, die Brillant ohrgchänge. 'Die haben einen Wert von etwa 15.000 S. Die Erhebungen über den Eigentümer sind eingeleitet. * Einbruch. Dienstag nachts find unlbekannte Täter. vom Keller aus in das Geschäft des Urael Desiadnik, Bvigittenauettönde 20, eingodvuugen. Sie haben Kleidungsstücke rm Werte von 3000 S. erbeutet. * Die Tabaktrafiken bleiben am heutigen katholischen Feiertag bis 10 Uhr vormittags geöffnet. * 76.276 Arbeitslose. Die Zahl der unterstützten Arbeitslosen ist in der zweiten Hälfte des Monats Mar nur 1975 ans 76.276 (davon 28.397 Frauen) zurück gegangen. tn dieser Zahl find die im Bezüge der' außerordentlichen eihilse stehenden Arbeitslosen, deren Zahl um 6 3 auf 7295 (davon 867 Frauen) gestiegen ist, nicht mbegrtffen. * Schülereinschteibung an der städtischen Taubstummenanstalt. Die Anmeldung und Einschreibung an der städtischen Tanbstnmmenanstalt, 19. Bez., Hofzeile 15, wird m der Zeit vom 1. bis 8. d. (ausgenommen mowgen. Donnerstag und Sonntag den 6. d.) vor- und nachmittags vorgenommen. Gleichzeitig erfolgt auch die Anmeldung für den an der Anstalt befindlichen Jugendhort, für die Schülerausspeisuug und den Bezug der Freifahrtscheine für die angemelbeten Schulkinder und ihre Begleitpersonen. Die Aufnahme der hörlosen SchuMnder für die cm dvr Anstalt nm errichtete Bürgerschule (Mindestalter 12 Jahre, Altersanenze 15 Jahre beim Eintritt) findet in der Zeit vom 8. bis 16. d. statt. Der Sammeltag der RettiNigsaeseüschjLft. Zzrr Verhütung von Unzukömmlichkeiten mht die Wiener. Freiwillige Rettungs- .Psettschafi bekannt, daß die Sammlungen in den Häusern der Stadt ausschließlich durch Bezirks- und Fsürsorgeräte und -rätinnen sowie detrch die Hausbesorger mtb Portiere. auf Grund der offiziellen Sammellisten der Rettungsgesellschmt dorgenommen »verden, die den Hämern durch , die FüqorgMMnte zuaestellt worden sind. Zu Sammlungen ans den Straßen u«d in öffentlichen Gebäuden (Hotels, Gast- und Kaffechänijern, Bars, Kabaretts wsw.) sind ausschließlich nur solche Personen berechtigt, welche mit der offiziellen Sammelbüchse der RettungsgeselKchast mit dem w drücke des Stempels der Gesellschaft ausgdstctttet sind, lleberdies müssen diese Sammler eine gleichmmierierte LtUitimationskarie besitzen und durch eine gleichnumerierte Armschleife aekennzoichner sein. Personen ohne die angeführten Kenntlichen sind auzuhaltm und der Behörde zu übergeben. - * Bismarck-Wotte. In der „Pommechchen DmespE findet sich nachstehende Stelle: »Der in Stettin ^sammelten Bismarck- Jugend sende ich als ihr Schirmherr die wärmsten Grüße. Heute unter denk neuen Ansturm von links ist sie mchr denn ie verpflichtet, gemäß den Traditionen ihres Namens m Emrakeit und mit heiligem Elser drm uationaletl (Mxivikn zu dienen. Mit Hindenvura und unserer Bisntarck-Jugend f*mn uns keiner ivas. Otto tz. Pismarck, M. 0. H," 4201