Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2613 (3.6.1926)
- Date
- 1926-06-03
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 2613 Wien, Donnerstag Wiener MorgenzeitunL 3. ^UNl IN2V Aßerfehtste ftaroalirf erfite. Oafurbuttör. Tagesbericht. Shinefisch... Geschehen an der Ecke der Prater- und Tabochratze. Menschen sammeln sich, es entsteht ein starker Kiräuel. Ich trete hinzu. Ein kleiner Chinese, dem Wüchse nach ans zehn Jahre, seinen klugen Augen rrach sogar aus ein höheres Aller zu schätzen, sieht va, umringt von einer Menschenschar. Hier sind alle zu finden, die bei solchen Anlässen nicht fehlen dürfen. Der Mscherte, die Hausmeisterin, die Neugierigen, der Menschenfreund, der Adabeigswesene und der Journalist. Das unverfälschte Kind aus dem Reiche der Mitte steht beladen mit etwa einem Dutzend Papierfächer, die bei ihrer Entfaltung, verschiedenartig phantastische B'lumeiigcbitde erstehen lassen uns blickt hilsesucheiw drein. Lächelt er, fragt er Mas oder ist er schr Zufrieden nrit dem Empfang, welche»! ihm die auf den Fremdenverkehr eingestellten Wiener bereiten!? Doch er scheint wirklich um was;n bitten, denn mit einer Hand beschreibt er in der Luft einen Kreis, wie um einen Raum zu bezeichnen und wiederholt mühsam: „Tjer, ter, trrr..." Doch niemand verstehl ihn. „Was will der Tchinüse," fragt eine spitze Stimme/ Der Menschenfreund wiederum glaubt, der exotische Gast ntöchte seine Fächer verkaufen und er ist bereit, ihm einen abzukaufcn. Der Chinese verneint. Cr schau.; dabei mit so lustigem Augenzwinkern, daß man geneigt wäre anzunchmcir>, er will es nicht tun, weil ihm die zwei Zehngroschenstücke zu gering scheinen. Der Chinese wiederholt: „Tjer, ter, pter" und wundert sich diesmal sichtlich, daß man ihn nicht verstehe. Der G'scherte ans der Menge entfernt sich mit der Bemerkung: „Der Chinesenbub ist blöd . . Eine alte Frau aber fragt zaghaft: „Willst du zum Radetzky-Platz?" Der Chinese lächelt diesmal mit Distinktion und fast resigniert, Äs ob er sagen wollte: „Nein, ich will nicht dorthin!" Er bleibt weiter unverstanden. Doch den Chinesen wird ZähiMt nachgevühmt und auch der kleine nach Wien verirrte Chinese ließ nicht locker, aus eigenen Kräften mühte er sich, sein Begehren den Wienern verständlich zu machen. Er wiederholt dauernd einzelne Silber, und zwischen ter, tjer usw. erklang merkwürdig gedchnt das Wort „paa-h—ter". Der Gebildete, das ist der bei einem Znsammenlauf rückwärts Stchengeblieben-r, der so tut, . als ob es nur zufälligerweise geschchen wäre, der Gebildete also horcht ans das rein lateinisch klingende Wort „pater" auf. „Ist Chinesisch am Ende dem Lateinischen ähnlich," denkt sich der Gebildete. Aber inzwischen kam unverhofft die Erlösung. Ein Herr sagte wiederholend ,Mer", ein abseits Stehender ahnte was und fragte den kleinen Chinesen im echten Freundfchaftston: „In .den Prater willst?" Holl erglänzten die schiefen Aeuglein des Chinesen und bittend hält er einen ferner Fächer mit der Bitte hin, man möge ihm dies Zauberwort auffchreiben. Kaum geschchen, entsprang der kleine Chinese behend, diesmal aus dem Bereich der Mitte gen Prater. Noch eine Weile blieben alle stehen, auch der Menschenfreund und der Adabeigewesene, bis ein Wachmann, der da starken Schrittes sich nahte, sie alle, die Versammelten, prm Weitergchen aufforderte. Ich ging weg, reicher um die angenehme Erfahr UM, daß man in Wien wirklich chinesisch versteht. Tulo Nussenbila tt. ■ Neues non »er Neweauua und Größe »er 8rve. Bisher Wechte man, daß sich die Erde mitsamt dem Planetensystem und seinem ZentraMvper Sonne im Weltenraume nach dem Sternbillde des Herkules mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 Kilometer in der Sekunde bewegt. Nun kommt die merkwürdige Entdeckung, baß das gesamte Sternsystem, zu dem die Milchstraße und die Sonne mit ihren Planeten gehört, sich im Welten rannte außerdem noch mit ungeheurer Geschwindigkeit in der Richtung nach dem hellsten Fixstern in der Konstellation des „Fuhrmann" (Kapella) bewegt. Prof. Co« rvvisier von der Sternwarte Berlin-Baibelsbevg veröffentlicht soeben in den „Astronomischen Nachrichten" eine erstaunliche Untersuchung wonach das Milchstraßensystem, zu dem auch unser Sonnensystem gehört, mit der gewaltigen GoschwindkM von 750 Kilometer' in der Sekunde im WelteNranm fortschreitet. Bei so riesiger Geschwindigkeit müssen die bewegten Körper nach der Relativitätstheorie nrerkliche Verkürzungen erleiden. Für unseren Planeten mit einem Durchmesser von rund-12.750. Kilometer beträgt diese Verkürzung in der Bewegungsrichtung 10 Meter, einezwar kleine, aber aus genauen astronomischen Messungen doch zu bestimmende Größe. Aus zahlreichen Bevbachtungsreihen leitet nun Pwf. Courvoisier in guter Uebereinftimmung diffen Wert für die Verkürzung des Erddurchmessers her und kommt zu dem folgenden, nicht nur astronomisch, sondern auch physikalisch äußerst wichtigen Ergebnis, daß der Lichtäther ruht und daß alle durch den Aelher schnell büwegten Körper sich zusammenziehen. Wenn sich diese Resultate, was ziemlich sicher ist. endgültig bestätigen, so wäre an der wirklichen Existenz des AetherZ wicht mehr zu Zweifeln. Moderner Teufelsfvitt. Aus Stockholm wird gemeldet: Auch in Schweden, wo die allgenreine Bildung sehr hoch steht, ist die Zahl der „Armen im Geiste" nicht gerade gering. Die Befriedigung des Massenbedarfes ist organisiert von den in fremden Zungen sprechenden Gesundbetern und ähnlichen Sekten. Selbst in Mockholm haben diese sonderbaren Heiligen starken Zulauf. Der Stockholmer „Socialdemokrat" bringt Bruchstücke einner „Predigt" des 25jährigen „Gesundbeters" A. Anders s o n und gibt ihren Eindruck auf seine Zuhörer wieder. Dieser sonderbare Heilige unterscheid-et sich von seinen Kollegen dadurch, daß er aus seinem privaten „Ofsenbarungsbuch" öffentliche Vorträge hält. Er erzählt, daß er „während seiner Offenbarung in einen unerhörten Abgrund hinabgeführt wurde". Dort traf et den Teufel. „Es lvar ein Wesen, das einem Menschen glich, aber zu gleicher Zeit auch einem Tier; aus Nase und Mund kam Feuer, die Augen waren wie feurige Kohlen; sein Kleid war zottig wie das eines Tieres. Ich wußte sofort, daß ich den Teufel vor mir hatte. Ich befand mich also in der Folterkammer für die Ungläubigen. Ja, meine Freunde, das fürchterliche Tier beugte sich nach vorn — die Augen sprühten Haß, aber gleichzeitig Freude darüber, mich als sichere Beute zu haben. 1 Ich sah zwei Hände. Sie waren wie glühendes' Eisen mit Fingern wie Feuerzangen. Oh, meine Freunde, welcher Anblick in diesem dunklen Abgrund!" In den Bänken nahm bei diestr Stelle die Unruhe zu. Seufzer vor Schreck bleicher Frauen schwebten in der Luft. Doch der junge Prediger fuhr fort: „Ich glaubte mich verloren und war diesem fürchterlichen, raubgierigen Tier ganz nahe. Plötzlich stand eine weißgekleidete Gestalt neben mir. Sie streckte ihre Hand vor, woraus der Teufel sofort mit einem schrecklichen Geheul zurückschnellte." In den Bänken atmete man nun etwas leichter. Mit gehobener Stimme setzte Andersson seine Schilderung fort: „Dann aber sah ich das Schrecklichste von allem. Ich sah eine unüberblickbare Menschenmasse da unten liegen. Aus der Erde kam Feuer, und dieses Feuer ging durch die Körper der Menschen. Sie wanden sich vor Schmerzen wie Würmer. Ihre Augen schienen aus den Höhlen herausgequollen zu sein. Gräßliche Rufe kamen von ihren Lippen. Als ich so eine Weile von diesem Schreckensbild gebannt war, weckte mich ein brüllendes Lachen, dessen Echo den ganzen Abgrund erschütterte. Ich wendete mich um und sah, wie der Herrscher der Hölle hohnvoll der bittenden Menge ins Gesicht lachte." So geschehen im Jahre 1926 in der schwedischen Hauptstadt. fach beftstt 8 1.26.- Das wohltuende . _ (probepackunaS-.60 S-.75 -»ttft& Ftftfrgft erhöht Me Wirkung öes Lukirvl-Psiasters i_. Zutznerven unö Mnskeln. Eine ganze Kukirel-Kußpflege-Aur ksAetS 3.— 3n faft all« Apotheken unö Oevgevten erhältlich. Die Mordinjektion. Die Affäre Bougrat. Aus Marseille wird uns gemeldet: Seit dem Falke Landru gab es in Frankreich keine größere Sensation als den abscheulichen Mord, den der Marseiller Arzt Pierre Bougrat vollbracht hat. Bougrat, Sohn eines Professors an. der Fakultät, Schwiegersohn eines der größten Marseiller Aerzte, Ritter der französischen Ehrenlegion, lockt seinen ehemaligen Schützengrabengefährten Rumebe zu sich, verabreicht ihm eine todbringende Injektion, raubt etwa 8000 Franken und versteckt die Leiche in einer hochgelegenen Wandnische seines Laboratoriums, die er dann sorgfältig verkleidet. . Drei Monate lang lebt er an der Seite des Kadavers und wer weiß, wie lange dies noch gedauert hätte, wenn nicht der Zufall die ganze Sache ans Tageslicht gebracht hätte. Denn Dr. Bougrat, der Mörder, war auch ein ganz gemeiner Dieb und Schecksälscher. Als er vom Kriege — wo er große Bravour an den Tag. legte, was ihm das Kriegskreuz -und die Ehrenlegion — eingetragen hat — heimkehrtc, etablierte er sich in Marseille und heiratete die Tochter eines hervorragenden Arztes, welcher Ehe ein Kind entsproß. Doch bald ging die Ehe in Trümmer, denn Bougrat spielte und besaß außeröenr nlehrere Maitressen. Die zu -seinem Lebenswandel nötigen Mittel zu beschaffen, schreckte Bougrat nicht davor zurück, seine Klienten während der Konsultation zu betäuben und einfach auszuplündern. Wenn ein Klient dann einen Geldabgang k"nstatierte, wie konnte er nur einen Moment daran denken, dutz ^er Arzt der Dieb war? Sein Leichtsinn ging soweit, daß er einem Juwelier für 30.000 Franken Schinuck gegen Scheck abkaufte und denselben am gleichen Tage um 13.000 Franken veräußerte. Die Schecks waren natürlich ohne Deckung, doch wagten es oft die Betroffenen infolge der sozialen Stellung Bougrats nicht, gerichtlich vorzugehen. Ein besonders hineingelegter Bijoutier wandte sich an den Vater Bougrats, welcher den Schaden mit seinen Ersparnissen gutmachte. Bougrat hat bald die armseligen 8000 Franken, die er bei. seinem Opfer vorfand, vergeudet und das Spiel mit den ungedeckten Schecks begann wieder. Doch eines Tages wurde die Anzeige erstattet. Bougrat hatte das Pech, daß gerade einige Tage vorher ein Erlaß des Finanzministers anordnete, daß bei ungedeckten Schecks sofort mit Verhaftung - vorzugehen sei, dies, um das Vertrauen zu diesem Zahlungsmittel zu stärken. Bougrat wird verhaftet, was aber gcheimgehalten wird. Sein Vater eilt aus Lyon, wo er wohnt, nach Marseille, -doch während er mit den Gläubigern unterhandelt, erstattet das Dienstmädchen Bougrats die Anzeige, daß der Aufenthalt in der Wohnung infolge des Kadavergeruches unmöglich sei. Bougrat war bereits seil etwa 14 Tagen in Haft und seine Maitresse bemühte sich zwar, das Ausströmen des Geruches zu hemmen, doch gelang es ihr nicht in dem Maße als ihrem Meister. Die Polizei begibt sich in die Wohnung, und als die Nische geöffnet Witt), prallt alles entsetzt zurück. Inmitten eines Heeres von Fliegen und Würmern hockt die bis zur Unkenntlichkett verweste Leiche des Kassenboten Rumebe, der soeben wegen Unterschlagung in Kontumaz abgeurtoilt werden' sollte. Man mußte Masken anlegen, um die Leiche hernnterzuholen. Im Beisein seines alten, niedergeschmetterten Vaters gibt Bougrat seinen Zynismus nicht auf. ,^ch wußte ja, daß die Sache jetzt herauskommt, ich bin aber unschuldig," sagt er im ruhigsten Tone. „Rumebe, mein Kriegskamerad, verkehrte mit -mir auch hier, und letztens ließ er sich von mir von einem Leiwiks „Golem". Von P. Haller. 2>as Werk gelangt honte und morgen drr»«y die Hobima im Earl-Theater in hebräischer Sprache zur Aufführung. Leiwiks, des jungen, in New-Aork lebenden jüdischen Dichters bedeutendstes Werk „Golem" ist ein Problemdrama größten Formats. Das Drama der Erlösung und der Erlöser. Ein großangelegtes Gedicht mit der ewigen jüdischen Frage: Wer bringt die Erlösung für das Volk und die Menschheit? Zwei sind es, die die Sehnsucht des Menschengeschlechts in sich haben. Maschiach, der in Ketten liegt, in Geduld der Menschheit Leid auf seinen Schultern trägt und der Zeit harrt, die die seine sein wird: der der Liebe, deren Kraft Erlösung fein soll. Leiwik gefeilt ihnen eine dritte Kraft hinzu: den Golem. Die wütende, energieerfüllte, triebhaft-unbewußte, gewaltige Kraft des Zorns und des Aufruhrs: die von. nirgends herkoinmende, nirgends hingehende, immer und ewig seiende Masse. Ein Mittel des Zwecks und seilbst Zweck. Aus denr Chaos die Ordnung und aus der Ordnung das Chaos. - Der dritte Erlöser, der Golem, mystisch und schaurig, agiert in di chm Drarna — und zerschellt. Die Erlösung, die jene nicht brachten, auch er kann sie nicht bringen. So endet dieses Drama in philosophischer Resignation mit der ewigen Frage auf den Lippen: wer nnd wann? **• Der reflektierende originelle Gedanke des Stückes: Maschiach und Golem sind Exponenten derselben Idee. Der letztere die Antithese tzes..erjteren in tzer RiHtWg der Idee. Maschiach wird vom Propheten Eliajahu von den Ketten •Befreit, auf die Erde gebracht. Die Erlösung ist sein Werk. Der Mäharal schafft aus Lehm den Golem. Das Unbewußte, die blinde Energie, dumpf bewußt geworden, Handlung, Tat geworden, Mittel zum Zweck, in der Handlung revoltierend, zeitweise selbst Zweck geworden und als solcher in wütender Zerstörung sich aufhebend, ist die Kehrseite seines Bildes. Zwischen ihnen der Mann der Liebe. Irr der Höhle stoßen sie auseinander. Sie reden zueinander, übereinander nnd aneinander vorbei. Die schaurig schöne Szene besagt: Die Erilösung kann noch nicht kommen. Es ist ein „Tanz des Nichts" und ein „Tanz des Widersinns". Nicht das Leiden in Geduld, 'nicht die Liebe, nicht die Tat. Es ist ein Totennnh Geistertanj. * , Dieser Sinn ist eingewoben in eine Reihe von prachtvollen Szenen, mystischen Handlungen und reflettierenden Gelsprächen. Uoberlebensgroß der Maharal, der Repräsentant des Gedankens mit dem Willen zur Tat, deren Frucht der Golem mit der Hacke ist; ihnen angeveiht Tanchunr, der Wahnsinnige, der irre Schatten des Maharals und des Golenr; Deborah, die Enkelin, die den Golem fast zur Menschwerdung, die Allkraft zur Heilkraft, zu bringen droht. Ihr Auftreten und Zusammenstoß mit dem Golem gehört zu den schönsten und sinnvollsten des Werkes; der Inquisitor Dhabäus nnd der Mönch, Inspiratoren des Blutmärchens und des Pogroms, unmittelbare Motivation der dramatischen Fabel; Eliajahn der Prophet, der Jüngling-Messias und der Mann des Kreuzes webe!« 'die.Handlung in Kosmisches nn!d Erschundenes rund um die Idee. Die Szenen im Hause des Maharal, im fünften Turm, Herberge der Bettler und Gebrestigen, Stätte der Rache- Übung des Golem, und in der Höhle, rasende Abwicklung des Kosmischer;, sind Produkte hoher dichterischer Gestaltungskraft. Dieses.Ideendrama ist ein großes Wagnis. Wagnis des Dichters und Wagnis der Bühne, die es szenisch gestalten will. Der Rahmen des Werkes ist legendenhaft, die Idee überzeitlich, die Fabel, im mittelalterlichen historischen Kostüm zeitgebunden. Das ganze problemgesättigt. Neben der schaff heransgeavbeiteten Hauptidee die Nebenideen und Probleme: Vonr Schöpfer und der Schöpfung; Idee und Stoff; -das Neben- und Miteinander von Geist und Materie; der Sinn des ewigen Volkes der Juden, des erlösungsbedüfftigen Erlöservolkes, und der Sinn vom Haß und der Hasser, die es vom Anbeginn bis jetzt umspielen; Menschheit und Krieg, Erlösevwille und Blut; die Sehnsucht nach den Erlösern und die Angst vor ihnen; Ausgestoßenheit, die Erhabenheit ist; die Revolte gegen Gott, personifiziert in Maharal, der es Gott in einem Schöpsungsakt gleich tun will. Das alles ist in diesem Werk ebenso oft ijuivkl und ungeklärt wie mit dichterischer Jimritionsmacht gestaltet. Den Sinn eines solchen Werkes in der Inszenierung heransznschälen und dem Zuschauer einigermaßen verständlich zu machen, ist für ein Theater eine nicht geringe Aufgabe, und es zeugt vom Format der Habima, daß sie als einzige Bühne an die Losung dieser Aufgabe gegangen ist.