Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2612 (2.6.1926)
- Date
- 1926-06-02
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2812 S. Kmk M8 Nus der jüdischen Welt FMlinsstW in AKerigß. Von Dr. Alfred LoSvy. *) D?r Auiovcrkchr auf den wunderbaren Straßen Mfchen Haifa, Nazarech, Tiberias und Safed ist insbesondere lvahrend der Frühjahrsmonate ungemein rege. Die Kraftwagen der Mischen Unternehmungen in Jerusalem, Tel-Awiw und Haifa sind durchwegs erstklassiges amerikanisches Material. Der Mische Wagen- Icufcr wird einstimmig als ungewöhnlich intelligent, manierlich, sprachenknndig, waghalsig und unbedingt zuverlässig gelM. Das Terrain dieser Straßen Wechsel: zwischen 860 Meter über und 200 Meter unter dem Meeresspiegel; von den Anhöhen zwischen Nazareth Und Safsd konnten wir die noch tief verschneiten Berg rissen Hermoir und Libanon jenseits der Jordansenke mit freiem Auge deutlich sehen. Die Regenperiode hat in diesen Gegenden die herrlichsten wild tvachsenden Blumen hervorgezaubert; zumeist ist ein Abhang mit einer intensive« Farbe Übergossen, wogegen die Flächen und Mulden dazwischen die buntfarbigsten Motive für die schönsten orientalischen Teppiche kiefern könnten, M sind alle Tinten durcheinander gemischt: die sattesten blutroten und lila Anenumeii. wilde Narzissen, meterhohe Reseden, Tulpen, Schlvertlilien, wilder Anis, knallfarbige Mchnblnnren, intensiv gelber Hederich und die üppigsten blühenden .Kakteen. Bei 23 Grad Celsius landeten wir am Spätnachmittag in T i >b e r i a s, so daß wir im Kinerechsee und in der Jordanmündung noch ein erquickendes Bad nehmen konnten. Die Stadt Liberias mit d?ni See und den Bergen, mit den schönen Häusern aus schwävzem Basaltstein und mit der märchenhaften Vegetation bietör einen überaus, anmutigen Anblick; bei schönem Wetter schlägt das Bläu des Wassers und des Himnwls noch das schönste Blau SegantiniS. Diese Farben und bie Farben der Blumen urtd diejenigen des Abend- und Morgenrots, das wte Gold der Abendsonne, das intensive Silber des taghell flutenden Mondlichtes, die Größe und der Glan; der Gestirne, dies alles wirkt mit einer so unwahrscheinlichen, fast unglaubwürdigen Intensität, daß man sie bei einem Maler sicherlich für übertriebenen Kitsch erklären würde. Und steht man selbst davor, so ist man überwältigt und könnte eher heulen als sprechen. * Tiberias hat eine Mische Majorität von 66 Prozent, fünf Prozent find Christen und der Rest Araber. Die Stadt hat gute, tadellos geleitete Hotels. Badegelegenheit. aber es fehlt noch eine moderne Fassung der wunderbaren heißen Heilquellen (bis 60 Grad Celsius), welche nachweisbar Radium, Eisen, Strontium, Phosphor und Jod enthalten sollen. Nach christlicher Legende hat Christus hier seine Heilungswunder duvchaeführt. Hier hüben aber auch die berühmtesten Mischen Kabbalisten und Aerzte gewirkt und haben in'der nächsten Nahe der heißen Quellen ihre Mausoleen, Jo Rabbi Moses Maimonides (Rambam), RaM Meir P-aalnetz und Rabbi Jvchcman ben Sakkai. Sollte es wirklich nur entfeffolte Schwärmerei eines begeisterten Gemütes fein, wenn ich mir in Anbetracht dieser Heilquellen, der wundervollen Mturfchönheiten, des ganzjährige« Sommers und in AMträcht der Prädisposition durch den Glauben aller RellgiönsbekenNtnisse an die Heiligkeit und Heilwirkung dieser Stätten vorstelle, daß' Tiberias berufen sein könnte, einstmals Karlsbad und Gastüm, Vichy und Löuvdes zu ersetzen? Sollte nicht bald der Mexikanische Dollarprinz koütMen, der das verwunschene Quellenprinzeßchen von Tiberias durch gdldklingende Küste ans dem Schlcste Wecken Wird? Sind es nicht des Dollarprinzen erste Vvtposteü, die eine halbe Stunde NöMicher aus einem gebirgigen Abhang des Tibevtassees im Anschluß äü die fruchtbare Kolonie und Mustevsarm Mirfbal bin komfortables amerikanisches Hotel mit schönen Loggien nutz BerÄNden errichten? Dutzende schwieliger JüdeNhande sind Stt dem Bau beschäftigt; das Hotel soll noch vor Eintritt der Hetbstretzen dem BeÄchr übergeben werden. In Msgdal selbst wurden uns durch den liebenswürdigen Leiter der Musterfarm, Herrn GlM, die FarM Und die Anlagen großer Bauparzellen gezeigt, mit schönen Palmen-, Zypressen-, Oel-, Mandel- und Oraugenibäümen besät. Unter ÄeN glücklichen Besitzern dieser Pävzellen erfuhren wib auch eine Reihe wohlbekannter Wiener Namen. Die größte Bauparzelle gchbrr dem englischen Minister Sir Alfred Mond, ans weicher eben mit der Anlage großer Garten für eine Villogiatur begonnen wurde. Ire 78jKtizie ..HochverrStektn". Eine wittelalterttche Gerichtssitzung. Aus Brrdapest wird uns berichtet: Bor eitrigen Tagen fand hier eine Gerichtsverhandlung statt, wie sie kaum noch in einer anderen Stadt als in Budapest denkbar wäre. Die 76jahrige Kornelia Geiger wurde von ihren Untermietern angeklagt, im Verlaufe eines Streites die ungarische Nation geschmäht und hochverräterische Äenßerungen gemacht zrt haben. Die Polizei wurde mobilisiert, Untersuchungsrichter und Staatsanwalt arbeiteten nvit einem Eifer, der eines hochpolitischen Frankenfälscher- oder Massenmörderprozesses würdig gewesen wäre, und die Anklage wurde erhoben. Die Einvernahrne der Angeklagte!; nmßte in deren Wohnung horgenvntncen werden, da sie, seit geraumer Zeit fast vollkommen gelähntt, ans Bett gefesselt ist. Da der hohe Gerichtshof offenbar von der Angst erfüllt war, daß die vertrackte Greisin imstande *) Siehe „Wiener Morgsnzeiturrg" vom 23. Mai und l. Juni dieses Jahres: „Lofe Tagchuchblätter von einer Palästinareise". sei, zu sterben, bevor die Vv« ihr angegriffene Ehre der ungarischen Nation aktenmäßig wieder hergestellt ist, wurde die Hauptverhandlung rasch anberaumt und zum Termin fand sich der löbliche Gerichtshof samt Staatsanwalt, Verteidiger und Zeugen tn der dürftigen Wohnung der Angeklagten Kornelia Geiger in der Pvdmaniezkygasse ein. Das Krankenzimmer wurde in einen BerhandlungSsaal verwandelt. Nicht alle Gerichtsherren konnten km engen Raume Platz nehmen, die Zeugen mutzten in der Küche untergebracht werden, aber das hielt den Vorsitzenden nicht ab, die arme alte Frau durch hochnotpeinliches Kreuzverhör zu quälen, und der Staatsanwalt ließ ein Plaidoher los, als gälte es, den gefährlichsten Feind des Landes der gerechte,; Strafe zuzuführen. Nur der Verteidiger Dr. Lndtvig G y ö z ö nahm die Sache von der satirischen Seite, indem er meinte, der ungarische Staat habe es nicht nötig, sich gegen halbtote Greisinnen zu verteidigen. Die Angeklagte verteidigte sich kaum hörbar damit, daß an der ganzen Beschuldigung kein wahres Wort sei und daß sie von ihren Untermietern aus Rache erhoben wurde. Der Gerichtshof zog sich in eine dunkle KaMnrer zur Beratung zurück. Als er zurückkam, verkündete der Vorsitzende „im Namen des Königs von Ungarn" das Urteil. Frau Kornelia Geiger wird zn einer Geldstrafe von 600.000 Kronen verurteilt. Bon einer Freiheitsstrafe mußte mit Rücksicht auf den Gesundheitszustand der Angeklagten leider abgesehen werden. Der Verteidiger konnte nach langer Rede die Suspendierung der Strafe erreichen. So schloß der jüngste Hexenprozeß in Horthys Haupt- und Residenzstadt Budapest. Ein MLnchenee Mischer Gelehrter »ach Halle berate». Der außerordentliche Professor an der Universität München, Dr. jur. Friedrich Krtzinger, hat einen Ruf auf den Lehrstuhl des Strafrechtes an der Universität Halle als Nachfolger des Geheimen Justizrates A. Finger erhalten. Kttzinger (geb. 1872 zu Fürth) studierte in München, Lausanne und Berlin, besonders unter Brrkmeyer, v.' Ullmann und Köhler, und promovierte in Erlangen. Im Jahre 19V2 habilitierte er sich in München für Strafrecht und Strafprozeß auf Grund der Schrift „Ort und Zeit der Handlung im Strafrecht". 1921 erfolgte seine Ernennung zum planmäßigen außerordentlichen Professor für Zibilprozetz und strafrechtliche Hilfswissenschaften in der Münchener juristischen Fakultät. Professor Kitzinger veröffentlichte „Die Verhinderung strafbarer Handlangen durch Polizeigewalt" 1913, „Die internationale kriminalistische Vereinigung, Betrachtungen über ihr Wesen und Wirken" 1905, „Der ambulante Gerichtsstand der Presse" 1902, „Kommentar zum Reichsgesetz über die Presse" 1919, „Jnviftische Aphorismen, insbesondere zum allgemeinen Recht und zum Strafrecht" 1923, „Die Stellung der Gesellschaft znm Verbrechen und zur Strafe" 1925. Mr die yortugikstschen Sttttm«. Aus London wird uns berichtet: Der von uns mitgeteilie Bericht Lucien Wolffs über das Leben und die Bestrebungen der jüdischen Marannen dr Portugal ha: in den Kreisen der sephardischen Juden in England und Amerika tiefgehendes Interesse erweckt. Die sephardischen Führer in Europa und Amerika beraten jetzt über die Einberufung einer Konferenz sephardischer Juden, in welcher die Entsendung einer Mis ftoit Nach Portugal beschlossen werden soll. Diese Mssion soll mit entsprechenden Vollmachten und Geldmitteln ausgerüstet werden, die erforderlich sind, um die Mariannen in Protugal, welche in der letzten Zeit große Geneigtheit zeigen, ihren alten jüdischen Glauben wieder aufzunehmen, zum Judentum znrückzuführen. Soweit Äenßerungen von sephardischer Seite in verschiedenen Lottdern bereits vorliegen, kann angenommen werdendaß diese großzügige Aktion schon in kurzer Zeit zur Durchführung gelangen wird. Der Zeitpunkt der Konferenz steht noch nicht fest. Üeberstihruna der Leiche Sirikius »wch Erez Jsarel. hat die Konferenz des ""i Amerika beschlossen, ,.. r_ ..- Aktion wegen Ueverfnbrung der Leiche des in Amerika verstorbenen zionistischen Arbeiterführers Dr. Nachman S i r k i n nach Erez Israel dnrchzufnyren. Ein nachahmenswerter Beschluß. Aus Groß - - Beckerek wird uns schrieben: In der letzten 'Plenarsitzung der hiesigen KullNsHemeittde wurde ein Antrag des Knltuspräsivsntett Sigis- Mimd Huberch angenommen, der auch in großen Kultusgeniemven Nachahmung verdienen würde. Im Sinne des einstimmig gefaßten Beschlusses werden die Mitglieder der Knltusgemeinde in kurzen Intervallen zu.Besprechungen einigeladen werden, in denen alle aktuellen jüdischen Fragen sowie die im Vorstände vorliegenden Anträge jNr Beratung gelangen Wörben. Dör Antragsteller hat sicherlich recht, wenn er von der Durchführung dieses Beschlusses eine rege Anteilnahme aller Gemeindemitglieder an allen öffentlichen jüvisckien Angelegenheiten erhoff:. In derselben PtenarversÄMNlUna Wurde .Hötr Sigismund Deutsch, Wes der Firma Straßer UM KöUbg i'n Veliki-BeMök in An-wdennung seiner großen Verdienste um die Gemeinde und das Judentum zum Ehpenmitgliod der Kultusgenleirrde gowähl: Wn jüdischer Richter rn Bombay. Die indische Regierung ernannte das. BorstandsmuglteH der BeNe-Jsrael-Gememde in BoMday, I. Ä- S ä m s ö n, znm Richter beim Gericht in Bombay. Es ist der ersw Fall, daß ein Mitglied der Getneittde der eingeborenen Juden ,-Bene Israel" ,mt einer solchen Würde bekleidet wird. Ein Paste,tr-Jnstitnt in Haifa. In Haifa wurde unter Leftuug von Frau Dr. Chassim eine ZweMelle des Jerusalemer Pasteur-Jllstilutes eröftnet. Die der Tollwut Verdächtigen aus Haifa uu) hem Emek werden also nichi mehr gezwungen sein, sich, m LchaMlung Wch JeMglem m. begehen. RICHTER-UND PREDIGER. TAL ARB UND BARETTE von S 66 aufwärts vorrätig «ttd nach Mate beim Spezialisten 13S RUDOLF Ö0LDSTE1H, Ziull- und Unlkl>m!t!meltlek QegHitidei 1866 WIEN, II. TaboritfBBI« S4 Telephon 45^-29 Etefeante Kerrenfcleider nach MaSs. massige Preise, Zaftlungserieiehterange« Smft, Bühne, Buch. «Fsakobs rwum." Die gestrige Hablma-Premiere. Das Moskauer hebräische Theater Habinw brachte gestern Beer-Hosrnanns „Faakobs Traum" zur Aufführung und erzielte damit eiMN außerordentlich starken Erfolg. Die.Habima gab dem wertvollen Gedichte Beer-Hosmanns die richtige Bühnenwirksamkeit, die ihr bisher fehlte. Nach Schluß der Vorstellung brachten die aus der Bühne versammelten Schauspieler der Habima dem in der Loge anwesenden Dichter eine große Ovation dar, an der sich auch das Publikum be-teiligte. {Matinee zu Küren der Habima. Die für Donnerstag den 27. Mat festgesetzt gewesene Akademie des Hechälnz, österreichtscher Landesverband, findet Sonntag den 6. d. um halb 11 Uhr vormittags als Matinee zu Ehren der .Habima statt. Außer einigen palästinensischen KÜrrstlern wird die Habima selbst Mit einigen Probeir ihrer hervorragenden Kunst aufwarten. Karten im Vorverkauf bei Buchhandlung Löwit, 1. Bez., Rvtenturmstratze, Hechaluz, 1. Bez., BLuernmarkt 24, und au der Kaffe. Londoner Kunstbriei. Opernsmson. — Bernenil-Gastspiel.— Cochrans ReMre. (Eigendienft der ..Wiener Morgenzeitung".) B. C. P.-London, im Mai 1926. Der Abend des Tages, an dem der große Streik offiziell endete, glich in einigen Theatern und Unterhaltungslokalen fast dem Abend des WaffenstillstaNds.tages oder der Silvesternacht. Mit solchem Schwünge setzte die unliebsam unterbrochene Londoner „Season" wieder ein. Viele Gäste gibt es jetzt auf den Bühnen der englischen Hauptstadt. Im Opernhaus in Coventgarden, das mit Ausnahme der zwei Monate Saison als minderklaffige Tanzhalle in Verwertdung steht (!) gelangt im Rahmen der deutschen Aufführungen der gesamte „Ring" zur Darstellung. Bruno Walter als Dirigent, die Damen Lotte Lehmann, Kappel, Olszewska sowie die Herren Melchior» Mahr und Schipper trügen selbstverständlich den Hauptteil der schweren Arckgäbe» dem englischen Publikum deutsche Oper zugänglich zu nwchen. — Außer dem „Ring", dessen bester Abend „Die Walküre" war, war noch „Tristan und Isolde" ^mit Frieda Leider in der weiblichen Titelrolle ein äusgesprochener Erfolg. Ein hier neuer Mann, Rudolf Laubenthal, sang den Tristan gut, nicht hervorragend. Selbstverständlich war Mayr als König Marke wie immer der Ueberragende des Abends. Bewundernswert, wie gleichmäßig sich die Kunst dieses Sängers hält. Er ist nicht nur der anerkannt beste Baß, der köstlichste Schauspieler; und sein Können, ob in Wien öder London, bleibt stets auf dem gleich hohen Niveau. Er ist tatsächlich, wie sich ein bedeutender englischer Kunstkritiker äußerte „a class by itself". Erwähnenswert Herbert Janssen Äs Kurneval, hingegen recht zerfahren Robert Höger am Dirigentenpult. Am Globb- Theater bringt Louis Bermeuil seine schön viel strapazierte „Cousine aus Warschau", diesmal von Mlle. Popesco verkörpert. Die Sache ist auf dem Kontinent zu bekannt, um besonders behandelt zu werden, die Aufnahme seitens der Londoner Zuhörerschaft war — ob sie Nun französisch verstand oder nicht — gleichmäßig herzlich. Viel interessanter ist die diesjährige R e-vu e Eo^räns die Revue Londons. Wie in „Los mit dem Tanz" im Vorjahre ist es auch diesmal wieder eine Folge von glänzend inszenierten Einaktern, Bildern und Ballettänzen, durch die sich nur ein toter — pardott, brünetter — Faden zieht, die Spinelli, der neue Star Cochrans', eine in Paris entdeckte Md in phänomenal kürzer Zeit für die Bühne herangebildete Sängerin und Schauspielerin. — Cochran ist einer der interessantesten TheaterdtrektoreN unserer Zeit. Er verbindet Mit der hervorragenden Technik mld. Erfahrung des großen Schlagerregissenrs das Verständnis für möderne Kunst und seine neue Revue ist ein deutliches Spiegelbild dieser seiner Züge. Vor eigenartigen, schon sehr modernen Dekoratiorten Derains, tatrzen die Ne-rnzichova, Massine und Efimow, singt die Croft und paradiert die entzückendste Modeschau von Kostümen für Deauvrlle und — Tahiti. Moritz Roseüthal tritt am 15. Jrmi in der Aeolian- Hall mrd Fritz Kreisler am 6. Juni in der Mbert-Hall ans. Das musikalische London dürstet bereits nach diesen Konzerten, die eine wirkliche Erholung — für Publikum und Kritiker — nach dem schrecklichen Stoff, den man bisher genießen mußte, versprechen. Und im Juli — tvie ich soeben höre — hverden wir das Wiener Deutsche Volkstheaft'er mit Alexander M o4is jj in London begrüßen dürfen Ans de» Süefttetn. Bürgtheater. Morgen. */,8 Uhr, „$> u »M a « Lido" (Abonnement II. Gruppe). A k a d e m t e t h e a t e r. Morgen. V,8 Uhr abends, „I h r e r M u t t e r K i n d" (Abormsment I. Gruppe). O v e r n r h k a r e r. Morgen gelangt aus Aulaß deö 100. Todestages Carl Maria v. Webers neu e i n st u d i e r t ,D e r F r e i s ch ü tz" ^ur Aufführung. Man »arrrmersängerin Kur^ tritt »ach läugever Pause «orgeu ÄS Gilda in «R t g o l 4'1 t o" o»f.