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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-02 · Heft 2612 (2.6.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2612 (2.6.1926)
Date
1926-06-02
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Ar. WS Me 4 Mr, OttMH _____ OLerSSrgermeister Stchhan Darezy dem BerstEMn marme NüchNrfe. Um 1a lb 4 Uhr wurde m Sarg auf Den Trasnwagen gehoben, m sodann, gefolgt von nenn Kranzrvagen, «rr Synagoge In der Tabak gaffe fuhr. Dann -ftj&gte die Beisetzung am jüdischen Friedhof. Mn Ankens der rnsfischen Monarchien. (Eigendienst der ..Wetter Morgeuzeitnug".) Paris, 1. Juni. Die russische Emigrationspresse itt Paris veröffenillcht eine Kundgebung an das ,-Gewissen der zivilisierten Welt", Sie von Kartaschew, Strüw e, K o w a l e w s 11 und anderen Pokitikeitt des „Nationalen Komitees", der Organisation Nikolai Nikol aij e w i t s ch s, nnterzeichnet ist. Die De-jure-Anerkennung der Sowjetregierung, heißt es in der Kundgebung, als nationale russische Regierung bedeute eine Beleidigung der großen russischen Nation, die nie vergessen werden wird. Die Regierung der Sowjetunion könne keinesfalls als gleichberechtigt mit anderen nationalen Regierungen betrachtet werden. „Um einen schweren Schlag seinem Feind zu versetzen, führte der deutsche General st ab 1917 das kommunistische Gift nach Rußland ein und erkannte dann als erster die kommunistische Regierung an. Seitdem erblickt das russische Selbstbewußtsein logischerweise in jeder Unterstützung der kommunistischen Moskauer Regierung eine Fortsetzung der feindlichen Haltung gegenüber Rußland. Diese Feindseligkeit war in der Kriegsatmosphärc von 1917 verständlich, bleibt aber außerhalb des Krieges unerklärlich. Solange der Moskauer Ansteckungsherd nicht zerstört ist, wird die wachsende Ansteckungsgefahr der kommunistischen Seuche sich fortdauernd ün den zivilisierten Nationen für ihre kurzsichtige und verbrecherische Unterstützung der , Sowjetregierung rächen. Wir erwar^tt das Ende dieses! oolitischen Wellirrtums. Es ist Zeit ..."! K«e Wiener Berkehrrfragenennnste. Verlegung der O- und H-Linie beim Hmchtzollamt. In der Montagsitzung der Bezirksvertretung Innere Swdt beantragte Bezirksrat Obevbaurat Empcrger die Einberufung einer Enquete für den Herbst dieses Jahres, die sich mit allen einschlägigen Fragen zur Ausgestattung des . Straßenbahn-, Stadtbahn- und Autcbusverkehres 'zu befassen hätte. Eine der Detarlsragen, welche aus dieser Enquete zu lösen wäre, bildet die unzulängliche Ausgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Haupt- .zollamt, der ohne Anschluß an die Straßenbahn und den Autobus rft. Wie leicht aber dem Ucbelstand abZichelfen wäre, beweist ein von O^rrbaNart Emperger vorgelegter Plan, welche: durch eine Geleiseschlerse um den Bahnhof und Verlegung der Linien O und H an dieser Stelle den Anschluß der Straßenbahn an die Stadtbahn schasst. BeMsvorstcher Urbach stimmte dock Anträge zu, weil bei der bevorstehenden Einführung des Ei ttbah nsystems, der Durchführung enger Straßen nur in einer Vevööhrsrichtung, die Bezirksvertretung unbedingt gehört werden müsse. geübte Kunst unfreiwilligen Fastens die Stimme geschärft. Dünn und schmal wie sein tägliches Brot ist sein Lachen. Und doch sind sie alle des Lebens froh: die Einarmige, der Einfüßige, die Lungensüchtigedie Närrin, die mit der zerfressenen Nass, der mit dem Höcker, und der mit der Soldatenmütze, dem der japanische Krieg das Augenlicht verlöscht hat. Aus ihrem Tanz spricht das jüdische Erbgut der L e b e n s b e j a h n n g. Unter den jüdischen Flüchtlingen, die der Weltkrieg aus Polen nach Wien verschlug, war eine Greisin, der man den Gatten tötete, die Töchter schändete, das Haus verbrannte. <£te' sagte mit: „Herr?, ich habe sö viel mitgemacht, daß ich es verdiente, doppelt s-v lattll zü leben." — So sind diese Bettler. Aber die Gabe Gottes, unter den fürchterlichsten Bedingungen mit Freude zu lebeü (Nicht zü . verwechseln Mit Fatalismus, sofern der Gegensatz zü ltziii)', gibt den Schnorrern auch die Kraft der Empörung. IM „Dybut" der Hdbima äußert sie sich mit ätenMklemiNeübek Gewalt. Der Note ist allein ans der Szene und nimmt vöti dem Tisch, cm welchem der Brautvater die Bettler bewirtete — nicht zu ihrer Zufriedenheit —, eine BrünntweiNslasche. Sie ist leer. Da stößt er sein trockenes, düttNes, schneidendes Lachen aus — und wie zu einer Anklage aNfgerufen, stürzt die Schar der Bettler von allen Seiten auf die Buhne, wie josgeschnellte Pfeile, und schleppen den Blinden mit. Es ist ein Schreckbitd. Schon gaffen sie durch Tür und Fenster in das HauS. Dort biegen sich die Tische unter den Schüsseln mit Fisch und Fleisch und Lebkuchen. Und ein dumpfer Schrei löst den Tanz der Empörung aus. Die Zahl der Künstler, welche diese Szenen formen, ist groß. Da man sie nicht ülle nennen kaün, sei keiner genannt. Die Chafsidtm des Mropöler Zadyk taNzeN einen heiligen Tanz (am bezwingeNdsten tattzt ihn des Zadhks Diener, Zwie Friedland). Während dieses'bis zur Verzückung gedeihenden Tanzgesanges zieht der Zadyk mit seinen! Stab einen Bannkreis um Lea. Wie von einem gewaltigen Gewicht niedergehalten, wird das starke, heiße Singen, zu einem Pianissimo niedergepreßt, werden die rasenden Tanzbewegungen bis zu ohnmächtigem Zucken niedergehalten, sowie der Zadyk den Stab zur mystischen Handlung ansetzl. Der Gesang rauscht wieder auf, die Tanzorgie ist wieder entfesselt, sowie er den Stab vom Boden erhebt. — Unvergeßlich. Otto Abeles. Men« agagflgitjtffttwg Sn Kf Mennerschnle. Für die zahlreichen Zigeuner banden, die in England htmntziehen, ist jetzt in der Nähe von London die erste ZigeunLtschnle gegründet worden, und sie hat bereits sittliche Erfolge gehabt. Der Morgen- Und Nachmittagsunterricht Mich mm 60 bis 70 Kindern besucht und in den Abendklaen finden sich nicht selten gegen 60 Jugendliche ein. Das merkwüchigste ist, daß die Kinder itt der ZigevneMule nicht „hinter Sie Schule" gehen. „Die Kinder lernen sehr langsam", erklärt der Leiter der Schule A. S. Millner, g"^er in den vier Monaten, die mit unterrichten, hat es -och n eine beträchtliche Anzahl so weit gebracht, daß sie ihren nett schreiben und Sätze mit einsilbigen Worten lasen können. Keines von den Kindern wußte etwas vom Rechnen, als sie zu uns kamen, aber jedes konnte ganz genau die Geldstücke zählen, wenn eine halbe Krone oder ein Pfund gewechselt werden füllte. Wenn sie auch keine Zahlen kannten, so fcmttf&it sie doch die Uhr. In den Naturwissenschaften 'brauchen sie nicht unterrichtet zu werden, denn sie wissen die Nüttlen vdn jcdettl Baum, kennen die Gewohnheiten jedes Tieres und geben an, wie sie gefangen werden." Seit der EinrichM-ng der Schule haben sich die Zigeunerlager, die sich in dieser Gegend stets befinden, bedeutend vergrößert, und es ziehen sich hier immer mehr Zigeuner, zusammen, die ihren 'Kindern Schulunterricht zuteil werden lassen wollen.! tfitte Liebrstragödke itt KeHendorf. Vorgestern spielte sich in Kr: he Udorf am Ufer der großen Donau in der Nähe der Uebechchr in einiger Entfernung des Gebietes des Kritzendorfer Strombädes eine Liebestragödie ab, deren Todesopfer der Wiener Franz 2 ch ä n z l wurde, während seine Freundin Anna Holzer schwere Verletzungen davontrU'g. Auch Anna Holzer stammt aus Wien und wchnte im selben Hause wie Schänzl. Schänzl hat mit einem Revolver gegen die Holzer mehrere Schüsse abgeseuert, die sie in der Lungengegend und am Koni schwer verletzten, und dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Er blieb aus der Stelle tot. Wir erfahren hierzu folgende Einzelheiten: Der Tote ist der 39jährige Hausdiener des Vereins Settlement in der Lienfeldergasse, Franz Schänzl. Die Schwerverletzte heißt Anna Hölzer und ist verheiratet. Sie war gleichfalls beim Verein Settlement als Hausnäherin beschäftigt. Frau Hölzer lebte bei ihren! Mann, gemeinsam mit ihrer Mutter und einer zehnjährigen Tochter, die sie in die Ehr mitgöbracht harte. Die Beziehungen zwischen Frau Holzer um Schänzl gehen schon auf Jahre zurück. Wiede.cholt' kam es zwischen Schänzl und dem Gatten der Holzer zw Auseinandersetzungen. Die Verhältnisse wurden immer unleidlicher. Sonntag vor acht Tagen kam es neuerlich zwischen Schänzl und Herrn Holzer um 9 Uhr abends vor dem Haustore zu heftigen Szenen, während welcher Schänzl gegen den Gatten seiner Geliebten tätlich wurde. Die Folge davon war eine EthreübelMgungsklage, über die kommenden Damstag' der Prozeß stattfinden sollte. Der Gatte der Fra« Holzet, der Maurer ist, hatte sich, wie Hausparteien angeben, schon einmal von seiner Frmr getrennt. Schänzl führte damals mit ihr gemeinsamen Haushalt. Sie Etteikvrohung der Mittelschullehrer. Gestern nachmittags fand eine Aussprache zwischen Le'hrevvertretern des Nationalrates und dem FinanzMinifter Ko! lmann statt, der die Bereitwilligkeit der Regierung zu weiteren Verhandlungen und;u einem Entgegenkommen -betonte. Den Mlttelschullehrern ist dies aber zu wenig. Sie verlangen die. grundsätzliche Erklärung, daß bei der nächsten Gehaltsregulierung das nach der Lchrerdienstpragmatik verbürgte Spannungsverhältnis wieder hergestellt werden müsse. Damit ist wieder ein Tag bis zur Vertrauensmännerversammlung der Mittelschullehrer verstrichen, die, wie ihre Führer erklären, unter den jetzigen Voraussetzungen zwangsweise die Anwendung der letzten gewerkschaftlichen Mittel beschließen müßten. We RotstalldrllitteestSHM fiif Me Hmisfjemtt. „ , DA Zentralverband der Hausbesitzervereine hat an die Regierung eine Eingabe gerichtet, in der er verlangt, daß bedürftigen Hausherren Zuwendungen in Form vonDarleben zu einem niedrigen Zinsfuß auf ihre Häuser gegeben werden Diese Unterstützung sollen nur Inländer erhalten, die ihre Häuser bereits vor der Geldentwertung erworben und MitgutomGeldebezahlt haben. Die Halnbesitzerschoft erklärt sich bereit, der Bundesregierung detaillierte Vorschläge zu ernatten und auch die Wahl der unterstützungsbedürftigen Personen im Einvernehmen mit der Regierung zu treffen. $ie Nolleüierülig ver Mietengesetzes. Einmütigkeit der Mchkheitsparteien. In einigen Landtagen, so z. B. in Steiermark, war man auf den Gedanken gekommen, dem notleidenden LarltWsäckel durch eine kräftige Erhöhung der Gebäudestäuer aufzuhelfen. Das erregte deu Unmut der Hausbesitzer, weil sie der Ueberzeuruug sind, daß die Midier nicht zugleich den echühten Mieizius und die vermehrten Äebäudesteuerrr tvürden bezahlen külrnen, daß also die Gebäudesteuererhöhung geradezu ein Hindernis für die Novellierung des Mietengesetzes wäre. Um ein einheitliches Vorgehen in der Mretenfrage zu erzielen, versanlmAten sich gesterll die christlichsozialen, großdeutchett und landbündlertschen Landeshauptleute und Landesfinanzi refererlten. Die Aussprache ergab' die einmütige Auffassung, daß der Kampf um die Novellierung des Mietengesetzes m i t alle r Entschiedenheit sortgeführt werden müsse. Es zeigte sich auch L KM KW EinmütiAkekE dlttUer, Saß öM dm ändern auf d««i Gebiete der. Gebäudesteuern nichts unternümmen wechen dürft, was der ReformM gesetzes der We-g Verleger Mare. Akademischer Landesverband lim WeltverbmrS zionistischer HochschMr). Morgen Donnerstag deu 9. d. findet mn halb 3 Uhr nachmittags im Dortragspaale des Vereines Zukunft, 8. Bez.^ Bennoplatz 1a, d« Zionistische Stvdeuteutag döS Akademische« Landesverbandes statt. Eintritt frei. Zionistische Hochschrtter Md .Hochfchülerirmen yersttchst wMommen. W i em, 2. Jurü. * Der mißliettge Kehrer. Seit Monaten wird an ta, Technik zu Hannover eM freche Hetze gegen einen Professor betrieben, weil er ein Jude ist. Er wird bedroht, mit . Sand beworfen, am Löftn verhindert, angespnckt, weil er ein Jude ist. Cr heißt Theodor Lessing und reicht an Weltkenntnis und Bildung weit Über das Matz hinaus, das in Hakenkreuzkreisen üblich ist. Vorgestern mrchte er durch den Rektor und durch Wache vor Tätlichkeiten geschiitzt weichen. Die. „N e u e Freie Press e", die über den Skandal berichtet, bcrschweigt natürlich die wahre Ursache. Bei ihr fft der Professor Lefsing — ,M Mßliebiger Lehrer"... * Der Plaßhakter. In einem Prmkt gefällt mir eigenllich der Mussolini: Er hat entschieden Mltt und Konsequenz bis zunl AeußersteN. Nach dem Sieg der faszistischen Revolution übernahm er selbst die Negierung und führt die Verantwortung bis heute. In anderen Landern Europas macht inan Novolutionen und laßt Platzhalter wählen. Man schlägt sich stolz auf den Bauch: diesen Nichts Werde ich schon dirigieren können. Möglichst grell unterstreicht man: ihr meint ja mich, aber der da Vertritt mich ganz provisorisch. Caveant consules! Die sicheren Chegütteu, die ihre lieben Frauen dem besten Freund für die Sommerferien anvertraüen, seren dringend gewarnt!! In der Welt gibt es bekanntlich im tiefsten Sinn keine Zufälle und keine Provisoria. Alles ist endgültig und nur dieser Mann siegt rmd derjenige ist ganz groß, der jeden Ängenblick als den entscheidenden, endgültigen zu betrachten versteht. Besonders in der Liebe und in der Politik lieben es die Zufälle und die Platzhalter, sich festzusetzen. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, das sehr, sehr gefährlich werden kann... Und außerdem verrät es — Schwäche, wenn nicht gar Feigheit... Verlasse dich nur auf dich selbst, und, wenn du kannst, werde selbst Staatspräsident, damit du nicht einmal allzu lange beim Platzhalter antichambrieren mußt... ’* l. th. * Das Detter. Gestern herrschte wieder heiteres, etwas kälteres Wetter. Die Voraussage lautet: Veränderlich, Bewölkungszunahme, stellertwetse Regen, Westwinde. * Die 15j8hrige Geliebte angeschossen. Bei der Philadelphiabrücke in Meldling hat sich gestern^ ein seltsaines Liebesdrama abgespielt. Der 26jährige Maschinist Johann Pinka hat gegen 7 Uhr ans das 16jährige Lehrmädchen Therese Schalk aus Baden, zu dem er seit einiger Zeit Beziehungen hatte, einen Schuß abgegeben und dann die Waffe gegen sich gerichtet. Die Schalk wurde leicht verletzt, Pinka blreb unverwundet, da die Kugel im Futter des Nockes stecken blieb. Zwischen den beiden war es nie zum Streit gekonunen und auch der Tat selbst gingen keine Zwistigkeiten voraus. Böi seiner Einvernahme zitterte Pinka sehr ilnd inachte einen verworenen Eindruck. Es fand sich bei ihm ein Abschiedsschrerben. in dem es heißt, daß er nach schwerem Kampfe zü dem Entschluß gekommen sei, die Schalk frerzugebcn urch sich das Leben zu nehmen. * Ein Familiendrama. Jnr Hause, 10.- Bez., Herzgasse Nr. 18, hat sich gestern nachmittaas eine Familientragödie zugetrügen. Im Hause wohnt der Gastwirt Z a w a d i l, der mit seiner Gattin, der 46jäyrigen Franziska Zawadil, im Scheijährige Tochter.aus der ersten Ehe der Fraü, Josesine Pösch, entkleidet im Bette bewußtlos liegen. Im zweiten Zimurer lag auf dem Boden Frän Zawadil ebenfalls bewußtlos. B^ide Räume Waren mit Gas erfüllt. Der Hahn des Gaslusters stand offen. Offenbar, hat Fraü Zawadil ihr Kind und sich wegen des eheli^en Zwistes zU tßtey versucht. Mutter und Kind wurden iüs Spital überführt. Das Pöltze-tkvmmissaviat Favoriten hat eine Untersuchung eingeleitet. * Vermißt. AUs der Wohnung seines Vaters ist seit dem 30. Mai ^der 18jährige Drechslergehilfe .Julius, Huf ans ...» ihnen ' mitgeteilt, das; er die Absicht chechöslowakei öder nach Frankre-ich auszüffer Letchettsund itt der Donau.^ Am 81. Mai köpf. Sie dürste etwa acht Tage nn Wasser gelegen sein. * Diebstahl einer Perlenkette. Der Privaten Herta Grave wurde am 31. Mai äus der Daweugarderohe des Wiener Parkklubs im Prater eine Perlenkette mit 161 UritteWoßeU Perlen santt Schließe mit drei klernen Brillanten Und Sicherheitsachter im Werte von 2000 S. gestohlen. * Eine Szene im Jnvalidenanlt. Im Jnvalidenanlt ereignete sich gestern eine aussehenerregeltde Szene, die dadurch hervorgerusen wurde, daß der Kriegsinvaltde mtt Kopfschuß Sanknp, der mit.seiner Frau nnd seinen zwei Kindern im Alter von viereinhalb Jahre» und elf Monaten ins Amt gekonlnren war', und in Gegenwart des Beanrten Dr. Liebl Beronal nahm. Bei seiner Ueberfühmng in das Krankenhaus ist er emmas entwichen, wurde aber eingeholt und ins Spital gebracht. Souküp gab an, daß er lttcht ernstlich an Selbstntord gedacht habe, sondern durch die Tat nur auf die Not seiner Familie aufmerksam machen wollte. * Stadtbahtthaltesteüe Mariahilferstratze-Westbahuhof. Die Haltestelle der Wiener elektrischen Stadtbahn ,,W e stbahnhof" ist uni bekannt wordell Md heißt jetzt ..M a r i a h i l f e r st r a ß e - W e st b a h n h o f". * Nicht Börseyasse, sondern Weiskirchnerstraße. Mch einem von der Bezlrksvertretung der Inneren Stadt ailgenmunleuen Antrag soll die Börsegasse in Hilttunst Weiskir-ch ne-rstrLtze heißen.

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