Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2609 (30.5.1926)
- Date
- 1926-05-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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! «-.MS %ien, ftw»W9 Kunst, Bühne, Buch. Ae geftrise ««fführung d» Sabina. Die gestrige erste öffentliche „Lybuk"-Aufführung der HMma fand vor ausverkaustem Hause statt und fand enthui siastische Aufnahme. Vor Beginn des zweiten Aktes trat der . Sekretär des Carl-Theaters, Herr Löwe, vor den Vorhang! und teilte namens der Künstlergemeinschaft der Hadima mit.! daß sich am 29. Mai zum vierten Male der Todestag ihres verehrten Erziehers Wachtangow fahre. Diese Vorstellung des „Dybuk", welche der große russische Regisseur einstudierte, finde zu Ehren des toten Meisters statt. «ns de« Theatern. B u r g t h v a t e r. Morgen, %8 Uhr, „DerTrau «. -sin Leben". Akademietheater. Morgen. l/,8 Uhr abends, gelangt als Veranstaltung der Akademie für Musik und darstellende Kunst b e Oper „Julius Cäsar" von Händel zur Aufführung Operntbeater. Morgen. 7*8 Uhr. .Ariadne aufNaxo 8". Zur Erinnerung an den 100. Todestag (5. Juni 1826) Karl Maria v. Webers wird am 9. Juni, neu einstudiert, „Der Freischütz" und am 6. Juni „Enrya n t I] c" gegeben. VotkSoper. Morgen „C a r « e n". In der Titelrolle gastiert Mme. Rut.i T o w n s e n d von der Oper in Monte Carlo, ferner gastiert Richard K u b l a vom Nalionaltheater in Prag als Don JoW und das Cerri-Ballett. Deutsches Volkstdeater SamStag den 8. Jnvi findet die Erstaufführung des Lustspieles „Mrs. Cheneys Ende" von Fredertk L o n S d a l e mit Elisabeth B e r g n e r als Gast statt. , Theaterinder Iosefstadt. Dr. Franz Horch wurde als Dramaturg verpflichtet. Johann-Strauß-Theater. Mittwoch „Adieu Mimt I", Overette in drei Akten von Alexander Enget und Julius H o r st, Gesangstexte und Musik von Ralph Benatzky (Erstaufführung). Bis einschließlich 8. Juni täglich „Die s dänisch e N a ch t i g a l l", mit welckem Werk Direktor Erich Müller in der ersten Hälfte September ein Ensemblegastspiel in Budapest veranstalten wird. Modernes Theater. Dienstag Erstaufführung von James B a r e l a y s Groteske „B o b b y S l e tz t e N a ch t', deutsch von Robert Blum. Der Burgtheaterring der Concordia. Die beiden ersten Exemplare des anläßlich des Burgtheaterjubiläums gestifteten „B u r g t h e a t e r r l n g e s", der alljährlich an hervorragende Künstler und Schriftsteller verliehen werden soll, sind der Künstlerin Frau Auguste Wilbrandt-Baudius und dem Dichter Artur Schnitzler zuerkannt worden. Die Ausgezeichnet haben an den Präsidenten der Concordia, Dr. Edmund Wengraf, herzliche Dankschreiben gerichtet. *“ Hundertfimfundzwanzigjahrfeier des Theaters an der Wien. Wie bereits berichtet, findet aus Anlaß des 125jährigen Bechandes des Theaters an der Wien am 13. Juni um 2 Uhr nachmittags eine Festmatinee statt. Das gesamte Reinerirägnis wird dem in Gründung begriffenen Wilhelm-Karczag-Gedächtnisfonds zur Unterstützung hrlfsbedürftiaxr Thealermitglieder znfließen. Hervorragende Künstler hab^ ihre Mitwirkung zugesagk Das Orchester des . Theaters an der Wien wird durch "Mitglieder des philharmonischen Orchestecs verstärkt und steht unter Leitung von Direktor Franz Schalk und den Komponisten Edmuno Ehsler, Bruno Granichstaedten, Emmerich Kalman, B. W. Koinaold, Franz Lehar, Prof. Erich Meller und Kapellmeister Anton P a u l r k. Die Matinee wird durch eine Festrede des Präsidenten der Concordia, Edmund Wengraf, eingeleitet. Eine Schalom-Alejchem-Gedenkfcier der jüdischen Studenten in Wien. Der erfreulich großen Zahl der Gedenkabende für den großen jüdischen Volksdrchter Schalym Alejchem schloß sich am 22. d. eine Feier, veranstaltet von der Bereinigung jüdischer Hörer an der Hochschule für Welthandel, würdig an. Lange vor der angesagten Stunde war der Saal der Airdeimd Lesehalle jüdischer Hochschüler dicht gefüllt. Nachdem^ Obmann B. Perlmutter den Abend eröffnet und auf die Bedeutung Schalom Alejchems hiugewiesen batte, ergriff Herr Löbl Taubes das Wort zur Gedenkreoe. In seinen eineinhalbstündigen Ausführungen charakterisierte er das? .Leben und Schaffeil des Dichters und schilderte jene urjüdifchen Bolksthpen, denen Schalom Alejchem in seinen Werken ein ewiges Denkmal errichtet hat. Hierauf brachte Herr Oberkantor Gerson Margulies in ausgezeichneter Weise-jüdische Volkslieder zum Vortrag. Mit den vortrefflichen Rezitationen des jungen, talentierten Schauspielers der Wilnaeb Truppe, Herrn I. E h r e n k r a n z, ans dem Merken Schalom Alejchems schloß der Gedenkabend. ' n Feuer in einem PMermagarbt? verbreitet sich kaum rascher als die Nachricht vom arpßen Glück der Losvertriebsstelle unnd Geschäftsstelle der Oesprrreichischen Klassenlotterie „Glücksbauer", Wien. Nicht nur die beiden Niesenhaupttresfer hintereiMnder in diesem Jahre, nein, auch Hunderte Millionen an Nebentreffern brachte das Bankhaus Albert Bauer, Wien. 4. Bez., Favoritenstrahe 4, in kürzer Zeit, zwischen Jänner und April, bereits zur Auszahlung. Die glücklichen Lvskunden und Lreffergewinner des „Glucksbauer", die sich aus allen Berufskreisen zusammensetzen, versäumen lischt, ihm für seine Trefferbescherung Dank zu sagen. Alles kaust jetzt Lose beiur „Glücksbauer", jeder versucht bei ihm sein Glück! Für Baülose auf Raten in allen Preislagen sowie für die koniniende neue Klastenlotterie werden Vormerkungen bei der Losvertriebsstelle Albert Bauer entgegengenomme«. .Masse nlospreise: Ein Achtellos S. 4.—. ein Viertellos S. 8.—, eilt halbes Los S. 16.—, ein ganzes Los S. 32.— Verlangen Sie „Glücksbauers" Prospekte und Glücksnmmuernj zufolge Umbau uub BergrSßeruug ber Borkaufsräunle ist der Sommerverkauf von derartiger Billigkeit wie noch nie dagewesen. 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Unter Bezugnahme auf die von uns am' 28. d. . . veröffentlichte Beschwerde, einiger Ausschußmitglie- ' der der VmksblWoiheik Zion schreibt uns der Obmann^ dieser Jnsti-tutwn, Herr Saul Weinrebe „Es ist eine bewußte Entstellung, wenn behauptet wird, daß der Bibliothek durch die. Personalunion des Obmannes' der Bi- Mochsk und der Hitachduch überhaupt irgend, welche Gefahr' droht. Während nreiner Obmannschaft hat ihre Tätigkeit Äs'. DolksbrbliothÄ nicht bloß keine EinischränKing erfahren^ sondern es 'wurden auch die' größten Anstrengungen gemacht, ' die. 'B>ös>ucher- 'zahl zu'erhöhen (in der letzten . Periode ist der Besucherstand tatsächlich bedeutend gewachsen) und den Lesesaal durch Anschaffung' 'Neuer Zeitungen auszugestalten. Gerade die Mitgllcher der Hitachduch haben in den früheren Jahren, ebenso wie.' jetzt, -dien größten Tsil der Lasten getvaigen und vörnchmlich txsn schweren 'Opfern au Zeit und Muhe voy joiten chrcr Wchttrelftn Mitglieder'fft es zu danken, daß diese „GAndung des DoAes"' honte noch' bestcht' und so segensreich wirkt. Das „Volk", das.von der 'LHpüsition zum Schutze gegen -die Hitachduch. heute aufgemfen -wirb,' hat sich die ganze Zeit hindurch um die BMiotheik sWechaupt nicht gekümmert und hat es sogar unterlassen, die geringen Mitgliedsbeiträge zu entrichten, wodurch ein Teil der chemÄigen Mitglieder im Sinne der Statuten die. Mitgliedschaft ve'rwsvkt hat. . - .-Diese letzte Tatsache ist es auch, derentwillen hauptsächlich die. Opposition Sturm, blüst. Sie benötigt.'nämlich jetzt, in ihrem Dampfe gegen die andere Gm-ppe SuGurs und sie hofft ihn bei den' ehemaligen Mitgliedern zu finden, -weshalb sie sich Mr, die peiuevliche Aufnahme derselben in die Mitgliederliste mit allen Rechten und allen Mitteln einsetzt, tväh.vend ich als Obnrann eine Berletz^kng der VereinGatzungen nicht zülassen kann. Dies um so mehr, als ich *ht der letzten Gen-erälvepsamnÄung m einem besonderen Wchlgange zum Obmänu. geüvählt wuche. Ich fühle mich daher der Generalvevs-ammlurrg gegenüber verantwortlich und habe ich mich auch um das in der letzten Ausschutzsitzung Wengen meines Feschallens an Bestimmungen der Statuten , mir präsentierte Mißt-rauensvotuni, für welches übrigens bloß die Hälfte des' Ausschusses, der aus 16 Mitgl-i-edern besteht, gestimmt hat, nicht künwern dürfen. Uebrigens ist dieser Meinungssttoit gegenwäft'lg bei dem Schiedsgericht des Vereins anhängig, das zur Austragung solcher KonflMe allein zuständig ist. Ob ich mir Mergäffe und Mißachtung der Statuten habe züschulden kommest kaffen, darüber soll das von der Generalvers-amnr'lung geiwcchklte Schiedsgericht sowie die kommende Generalversammlung entscheiden. Ich warte deren Urteil ruhig ab. Die Qeffentlichböit soll jchoch Mt loschen Marmfignalen verschont werden. * . Unter den Unterfertigern des Offenen Bviefes hefa-nd sich Mch der Name des Herrn Sanmel Schwager. Er schreibt uns nun: „Meine Unterschrift wurde chne mein Wissen unter den Brief gefetzt. Ich identhftziere mich mit dessen Inhalt in Mr Oster Meise." »ereine. BortrSge und Bersammlnugeu. Zionistische Jugendgrupve Leopold« st a d t. Heute. 8 Uhr früh, Zusammenkunst im Heime zwecks Sammelns für die jüdische Jugendfürsorge. Nachmittags AnSflua. Treffpunktr 7,2 Uhr, Stadtbadnstation Schottenring. Montag «w Donnerstag hebrät'cher Kurs. Dienstag Ziontstikakürs. Mittwoch- Plenarversammlung mit Referat. — Wiener Beth» H «i i d r a s ch. 2. Bez., Ferdinandstraße 23. Heute: 5 Uhr r Lektor Dr. S G e l b h a u Sr Sifre. 6 Uhrr Lektor Doktor S. Rubin: Svrüche der Vater, kritisch und historisch beleuchtet. Morgen, 6 Uhr, Lektor Dr. R « b i nr Talmud. Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler. Dev zweite Diskussionsaeend über jüdische und ztonisti'chv Probleme findet Dienstag den 1. Juni um V,8 Uhr abends in unterem BortraaSsaale, 9. Ber., Türkenstraße S. statt. Das einleitende Referat über „Zionismus als Fortschrittsbewegung" hält Oberbamat Ing. Stricker. Gäste her»llchst Willkomm N. Kein Regiebett'ag. Ein großes Gartenfest veranstaltet der UnterstützmrgLverein der Anaestelllen rm Hau e A. G e r n g r o ß Ä.-G. am ö. Juni 1926 in Leopold Reinwalds Restauration, Borderhainbach bei We dungau-Hadersdorf. unter Mitwirkung von Musikdirektor Bert Silv'.ng von der Ravag. Gabriele Modl, Qperetten>änaeri« yültelvorfer Rtandolinenorchester, Mter Leitnng des Direktors Karl Schild. Salonorchester Erdler ulw. Diverse Belnstigunae», Juxbalar, Tanzkränzchen. Beginn 2 Uor .naÄmit'aas. Das Fest findet bet jeder Wittemug statt. Das ReinerträgntS fließt dem Erholungsheim des UnterstützungSvereineS der Angestellte» im Hause A. Gernoroß A.-G. zu . Jüdisches Realgymnasium. 2. Betz., GajMezgaffe Meldungen für die 1. bis V1U. Klaffe täglich zviiche» 12 «ld 1 Uhr. Mariahalferstraße 80. Tel. 39-4-93. Ein erstklaffiges Fabrikat. Es ist bereits allgemein bekannt und wird sowohl von der Kaufmannschaft als auch vom konsumierenden Publikum anerkannr, daß die renommierten „8e8*- Strümpfe zu den vorzüglichsten Erzeugnissen der Strumpfwarenfabrikation zählen. Der großen Nachfrage wegen mußte auch in Wien eine eigene Bertrievsstelle errichtet - werde». „fieS"* Strümpfe sind aus einem erstklaffigen, vierfach, gedrehten amsrikanifchen SeidenNorgarn hergestellt. daher unvevwWich. ekegant und trotz der Primagualität staunend billig. Man verlangt bereits überall nur ,Les"-StrÄmpse. Zentralivertriebr Leo Sußmann. Wien 1. Bez.. Schwert,gaffe L. 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