Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2608 (29.5.1926)
- Date
- 1926-05-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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SM i Mett, Samstag Wiener Morgenzeltirnr, WH 1926 Nr. W6 Ae UerreichiM ftolonfe in der Kirgisen« «publll. PoNmKnsche Dörfer. BeNmEch wan-erten anfangs April ungefähr KvetjttN-ert Okperrrichcr nach Sowjetrußland a rs, um sich eine zn gründen. Derzeit befinden sich z:ve. Vertreter dieser Auswanderer in Wien, um einen zweiten Transport Kr den Monat Juni vorzubereiten. Ihrem optimistisch gefärbten Bericht über die Zustände in der neuen Kolonie widerspricht eine Darstellung, die in einer Donnerstag im Nationalrat eingebrachten Interpellation des Landbundes gegeben wird. In dieser Interpellation heißt es unter anderem: In Wahrheit fordern die Zustände die schärfste Kritik heraus, weshalb auch von einer weiteren Auswanderung abgeraten werden muß. Bezeichnend ist es, daß schon zirka fünfzig Personen die Kolonie verlassen haben. Der größte Mangel liegt vor allem darin, daß die meisten 'Auswanderer, die nach ihrem Vertrage bestimmt find, eine Musterwirtschaft einzurichten, von der Landwirtschaft gar nichts verstehen. So ist begreiflich, daß vor kurzem ein Ochs für einen Stier gekauft wurde, eine Kuh mit einem fremden dazu gestellten Kalb als erstklassige Milchkuh, 50 Stück Hühner, die alt sind und infolgedesftn insgesamt höchstens fünf Eier täglich legen. Die Unterkunftsverhaltnisse sind ausserordentlich schlecht. In Wien wird von den zwei Emissären berichtet, daß herrliche Bauten mlfgeführt werden. In Wirklichkeit dienen Holzbaracken zur Unterbringung der Kolonisten. Während der Regenzeit standen ^die Bewohner direkt im Wasser; das ruinierte vielen ilW letzten Habsekigkerten. Jetzt sind Sandstürme an der Tagesordnung. Dazu sind die sanitären Zustände ebenso elend. Kein einziger Arzt befindet sich in der Kolonie. Unter solchen Umständen wäre es wohl zweckmäßig, von - dem Abtransport weiterer Kolonisten abzusehen. Wien, 29. Ma». * Schwiegermutter und Beamtenlaufbahn. Diese zwei Details stempeln den Mordprozeß gegen Max Schubert zu einem Typus. Zu einem charakteristischen Typus der heutigen Ehe. Die reiche Schwiegermutter des Angeklagten, die ihm das Geschäft kauft und dann die Herrin im Hanse spielt und durch ihre Verschwendungssucht ihr gut Teil dazu beiträgt, aus der Ehe eine Hölle zu machen; und die Beamwnlaufbahn, die dem bescheidenen, schwächlichen Herrn Schubert das Ideal schien, während sie seiner reichen, verwöhnten, selbstbewußten Gattin ein Greuel war. Schön muß diese Ehe der mondänen Frau mit dem sklavischen Mann ausgesehen haben, im Hintergrund immer die übelwollende Schwiegermutter. Nicht daß die Schwiegermütter ausnahmslos übelwollen müßten; im Gegenteil, es kann auch sehr'wohlwollende geben, aber — eine Gasse weiter. Mcht zusammen wohnen: nnabhängig voneinander. Der Schwiegermutter fehlt im ständigen Zusammenleben mit ihren verheirateten Kindern die nötige Distanz zu den Dingen des Ehelobens, die eine 'Einmengung von dritter Seite nur sehr schwer vertragen und gegenseitige Handlungsfreiheit voraussetzen. Der Angeklagte Schubert sagt, das Kind, das man ihm entfremden wollte, sei die unmittelbare Ursache des Ausbruches gewesen. In den seltensten Fällen will nun eine Mutter das Kind dem geschiedenen Mann vorenthalten; fast immer steckt dahinter ihre vorsorgliche Familie, sehr oft die Schwiegermutter. Nach der gehässigen Zeugenaussage der Schwiegermutter in diesem Prozeß ist es fast bestimmt anzunehmen, daß hier die alte Frau die Hand mit im Spiele gehabt hat . . . Sie hat das Feuer, das aus dem Anprall zweier verschiedener Charaktere entstanden ist, nur noch geschürt. Die Leichtfertigkeit der Wahl, die auf die kleinsten Charakterdetails des Erwählten nicht Bedacht nimmt, und die durch die heutige Not und Geldsucht verursachte Abhängigkeit von Schwiegermüttern in allen Gestalten und Formen — auch in Hofen — führen die moderne Ehe statt in den Himmel, meist in den — Gerichtsfqal. l. rh. * Das Wetter. Gestern war es sommerlich heiter. Die Voraussage lautet: Zunehmende Bewölkung, gewitterig, etwas wärmer. * Prof.Dr.Robert Znckerkandel gestorben. Aus Prag wird gemeldet: Der Professor' für politische Oekonomie an der Prager deutschen Universität, Dr. Robert Zuckerkand!, ist im 69. Lebensjahre gestorben. 1 * Minister Hein! aus der Ravag ausgetreten. Minister Heinl hat vor einigen Tagen dem Präsidenten der Ravag, Landeshauptmann Dr. Anton R i n t e l e n, seinen Entschluß mitgetetlt, aus dem Verwaltungsrat der Ravag anzuscheiden. * Auf der Spur eines Kindesmardys. Gestern wurde auf der städtischen Kehrichtablagernngsstätte in der Richthausenstraße in Hernals mitten im Kehricht die Leiche eines vollkommen entwickelten Knaben gesunden. Das Kind dürfte drei Tage alt gewesen sein. Es ist erdrosselt worden. * Drei Wehrmänner als Kreditschwindler bei Wiener Kanfleuten. Auf Grund einer vom Polizeikommissariat Favoriten durchgeführten Amtshandlung wurden drei Wehrmanner verhaftet, denen insgesamt Betrügereien bei nicht weniger als 50 Wiener Geschäftsleuten nachgewiesen werden konnten und deren Gesamtwert einige hundert Schilling beträgt. Es sind dies der 20jährige Franz Schmid, der 26jährige Rudolf Lorenz und der 24jährige Johann Z d r a z i l, alle in der Ferdinandskaserne in der Trostgasse bequartrert. Sie haben seit einem Jahre bei zirka 30 Geschäftsleuten in Wien Anzüge, Wäsche und Schuhe auf Kredit bezogen. Die herausgelockten Waren wurden von dem Kleeblatt zum Teil sofort versetzt, zum Teil verkauft. Den Erlös hatten sie in flottem Leben durchgebracht und nur zum geringsten Teil zur Abzahlung an mahnende Gläubiger verwendet. Alle drei Wehrmänner wurden dem Landesgericht eingeliefert. * Autobus-Schnellverkehr zum Gäusehäufel. An schönen Sonn- und Feiertagen werden in ganz kurzen Intervallen während der Badezeit städtische Autobusse vom Praterstern zum städtischen Strandbad Gänsehäufel geführt. Die Fahrzeit vom Praterstern zum Gänsehäusel ist 10 Minuten. Fahrpreis wie im Vorjahre für eine Person für die einfache Fahrt 30 Groschen, für die Hm- und Rückfahrt 50 Groschen. * Der heurige Blumynk-rso. Heute nachmittags findet in der Hcmptallee der voul Oesterreichischen Tourinaklub veranstaltete Blumenkorso zugunsten der Rettungsgesellschaft statt. Kunst, Bühne, Buch. Ae Habima in Wien. Vorstellung vor geladenen Gästen. Tie gestrige Aufführung von An—skis „Dybuk" vor geladenem Publikum und vor der Presse gestaltete sich zu einem sensationellen Ereignis. Das Publikum nahm die glanzvolle Aufführung enthusiastisch auf. Nach Schluß des zweiten Aktes mit dem Kulminationspunkt, dem Tanz der Bettler, applaudierte bas Publikum den ganzen Zwischenakt durch. Die Künstler erschienen jedoch nicht vor der Rampe, weil sie sich vor Schluß der Aufführung dem Publikum nicht zeigen. Erst nach dem dritten Akt erschienen die Schauspieler vor der Rampe, um sich für den nicht endenwollenden Beifall zu bedanken. Der Vorstellung wohnten der russische, der polnische und der rumänische Gesandte sowie Herren der englischen, französischen, jugoslawischen und tschechoslowakischen Gesandtschaft bei. Was in der Jüdenschaft Wiens Rang und Namen hat, war zu der Fcstaufführung erschienen. Zahlreiche Schauspieler und Regisseure der ersten Wiener Bühnen waren ebenfalls erschienen P8er Traum ein Men." Burgtheater. Paul HartMann ist der deutsche Schauspieler, wie Busch der deutsche Geiger ist. Edelstes, nationales Gut. Seine klare, gefaßte Männlichkeit, die gesunde, aus tiefster Brust quellende Kraft des Wortes und der Geste, sein treuherziges Unkompliziertes Wesen unterscheiden ihn von: Jung-Siegfried- Klifchee der „Völkischen", wie sich im deutschen Dichterwald die Stimme Uhlands vom Blech1rompetentlon der doutschnationalen Parteilyriker unterscheidet. Als Rulstan, in der Maske des Orientalen, ist er ein deutscher Jüngling, der in bewegter Traumnacht ,^>es Lebens Schattenbild" sieht (wie Grillparzer seine dramatische Dichtung ursprünglich benannte). So ist es recht. Denn auch Grillparzers Traumphantafie, im Lande der Palmen und des südlichen Sternenhimmels spielend, ist trotz der Szenerie aus „Tausendundeine Nacht" doch abendländisch^wohl geordnet, säst nüchtern klar in der Folgerichtigkeit kwr Ereignisse des Traumlebens. Nach dieser dritten Antrittsrolle steht es fest, daß das Bnrgtheater einen schr bedeutenden und liebenswerten Kmristler gewonnen hat. Rustans Verführer, den Mohrensklaven Zanga, spielt Herr Andersen mit erfreulicher Beweglichkeit und Frische. Er fügt aus eigenem ein wenig — auch mehr tväre willkommen — von jener köstlichen Essenz hinzu, die Grillparzer dieser Märchendichtung beizumengen unterließ: Humor. Die anderen Rollen, es sind vorzüglich Sprechrolleu, waren in den besten.Händen, insbesondere bei Frau Wohlgemu'h und Herrn Sievert. Eine überragende Leistung — schr scharf konstruiert, das verkörperte Gewissen — der „Mann vom Felsen" des Herrn Treßler. Als technische Neuerung für die Inszenierung war das Lichtbild als Hintergründ angelkündigt, die „Prospekt-Projektion". Sie kam nur wenig in Anwendung und hat den Szenenwechsel nicht übermäßig beschleunigt. Hingegen ging der Umba^der Versa hstücke recht umständlich vor sich. Man Hab sich alle Mühe, die Traum- Wandlungen möglichst rasch zu volkzichen. Aber mau merkte die Mühe, die Regie schwitzte. Es ist ihr gleichwohl ein bildhaft schöner und würdiger Abend zu danken. O. A. Gastspiel Moslca oae r Theaters \ * * äd&tk. ' CARL* M THEATER i mmpI Karten an den Kassen und in allen Kartqntnreau* Reftroy°8«bel im Deutschen Bolirtheater. In der Josefstadt hat's begonnen, im Deutschen Volkstheater geht's lustig weiter. Diese weitschweifige Genealogie der Idee ist der Hauptfehler dieser Nestroy-Anffrischung. Sie ist in der Jitfzenierung, im Spiel unb besonders in den neu hinzuge„dichteten" Couplets der Aufführung in der Jofefftadt so nachgemacht, daß sie zu Vergleichen geradezu Herausforderl. Und dieser Gefahr der Analogie hätte man sich nicht aussetzen sollen; mit der Ueberfülle der Meister der Schauspielkunst sollte es das gediegene Talent nicht allzu wagemutig aufnehmen. Es tat mir den ganzen Abend hindurch unendlich leid, daß mich die ausgezeichneten Schauspieler auf der Bühne in jedem Wort, jedem Tanz und jeder Bewegung an noch bessere zn denken zwangen, an das Original der Nestroy-Parodie. Das Couplet über Reinhardt in der Mandschurei seinerzeit war entschieden aktueller und lustiger als das durch die Länder Zentraleuropas wandernde Volkstheater ... Ich wußte es gar nicht, wandert denn das Volkstheater wirklich so viel.. * Das Publikum hat aber selbstverständlich nicht gemerkt, daß die Sache aus zweiter Hand kommt, und der Sommer- Kriegsplan der Direktion ist vollkommen gelungen. „Das Mädel ans der Vorstadt" mit ihrem Liobesgram und ihrem scheinbar so aussichtslosen Kampf gegen die reiche v. Erbsenstein, die gefährliche Witwe und ältliche Nichts des greisen „Jünglings" Kauz, eines geizigen Spekulanten, der Möbelfabrik "° I JACQUES WALLIS I Wien, /., Wollzeile 21 I Wohnungseinrichtungen bis tum feinsten Genre, H reichhaltiges Lager in fünf Stockwerken W HOTEL CENTRAL Wien, II. Taborstrasse Sa Stadtzentrum » 150 neu eingerichtete Zimmer * Zentralheizung, kalt- und warmfliessendes Wasser, Telephone, Lift, Cäfä-Restaurant » Preise von S 5.— aufw., n aufleute 10% zum Schluß doch einsehen muß, daß das Sprichwort „Ehrlich währt am längsten" ein guter Untertitel für das Leben und für das Stück ist — hat eingeschlagen. Es ist ja auch eine amüsante Posse, voll Nestroyscher Geistesbocksprünge und melancholischer Lebensweisheit. So recht Galgenhumor — für miese Zeiten. Weg mit den Erinnerungen! Gespielt wurde glänzend. Schnoferl, der Agent, der Philosoph, der Heldentenor, kurz der Liebling des alten Nestroy, ist bei Kurt Lessen in die richtige Haut gekommen. Ein trockener Humorist, der sein angegriffenes Leben viel weniger ernst nimmt als den Schabernack seiner Tänze und die Alltagsweisheiten seiner Couplets. Nächst ihm Elisabeth Markus, pikant, grotesk, tänzerisch, braun. Nur nicht die Stimme, nein, wahrlich, da habe ich sogar gleich eine frappante Aehnlichkeit mit meiner eigenen Stimme feststellen können, obwohl ich sonst kein ausgezeichneter Stimmenkenner bin . . . L o i b n e r als der lüsterne Greis Kauz und Kornelius K i r s ch n e r als Knöpfel, der Pfaidler, mit seinem „Oder wa-os" nach jedem Satze sind in der restlosen Gestaltung dieser Typen kaum zu übertreffen. An dem Erfolg sind noch beteiligt: die Musik von Artur Müller und Karl Hieß, die lustigen Tänze, die Damen Emmy Förster, Hedwig Keller, Nelly Hochwald und Else Förh und Herr Aichinger als der umstrittene Bräutigam. Mcht zuletzt die geschmackvolle Bühneneinrichtung, besonders im zweiten und dritten Akt. Leopold Thaler. „Liebe und Trombetenblasen." (Stadtthsater.) . Wenn Gott und .zwei Schwankautoren (Sturm und Bachwitz) es wollen, wird auch im Militärprison Friedrich Wilhelms des Ersten reichlich Liebe geübt. Allerdings nach vielen Schwankirrungen und Wirrungen, so dicht geknotet, daß das Publikum nicht recht weiß, wo die Dache legal und wo sie unlegal geschieht. Das Publikum ist Oer schr zufrieden, daß so ein Weiberbezwinger von preußisch-gräflichem Leutnant angesichts der märcheichaften Unbescholtenheit eines Klostersräuleins kapituliert und sich aus dem Militärgefängnis in das der Ehe begibt, und ein anderer, liebeshiurgrig, Äber schüchtern, zu u »legalen Freuden gelangt. Theo Shell, ein feuchtfröhlicher preußischer'General, ist dazu behilflich, mit dam Aufgebot unnachahmlicher Enevgieentsaltnng eines versoffenen, gewitzigt aussitzenden Tölpels. Er, Christ! H e r m a n n - S t o r m, das Zarte, naiv-verschämte Klosterfräulein, und der äußerst charmante Willy I u n g m ich l können das Lachen im Saal auf ihr Konto buchen, während Marietta Weher nicht mehr als leidliches Ausgezogensein zu bieten hatte. _, P. h. Ans de« Theater«. Aurgtheater. Morgen, l/a8 Uhr, „Duo VI a m Lido". A t a d e m i e t h e a t e r. Morgen, l/»8 Uhr abends. „Ihrer Mutter Kind". Opvvnlheater. Morgen, 7 Uhr abends, „Don Juan". . BolkSoper. Morgen „Das Dreimäderlh a u S". Carl-Theflt er. Heute, %8 Uhr abends, findet die Premiere von „D y b ü k" dos Moskauer Theaters Habima statt. Die Vorstellung ist dem Andenken des qm 89. Mai 1922 verstorbenen künstlerischen Leiters der Habima E. Wachtangow getvidmet. Die Krise der Staatsoper. Gestern fand beim Minister für Unterricht Dr. Schneider im Beisein des Sektionscheifs Dr. Präger eine Besprechung mit den Vertretern aller Körperschaften des Operntheaters statt. Nach eingehender Erörterung einer Reihe von lebenswichtigen Fragen des Qpernbetriebes gab der Minister den erschienenen Vertretern Aufklärung über die gegenwärtige Situation des Betriebes und entwickelte seine Anschauungen, wie in der Zukunft der Betrieb der Bundestheater am zweckmäßigsten einzurichten wäve. Daraufhin wurde der Beischluß gefaßt, die für Sonntag den 30. d. anberaumte öffentliche Versammlung auf weiteres zu vertagen. Galsworthh bei Hainisch. BuitdeMästdent Dr. Hain ij ch hat gestern vormittags den epglischen Schriftsteller, John Galsworthh empfangen und sich in längerem Ge!spräch über künstlerische Fragen angelegentlich mit ihm unterhaltsn. Die Jeritza-Zigarren in Rew-Aork verboten. Aus New- Yo rk wird berichtet: Eine Zigarrenfabriik brachte seit einigen Monaten Zigarren in den Handel, deren Papierrsug das Bildnis der Sängerin Jeritza und ihren Namen trug. Die Firma nwchte fu' SäWrin Jerttza klb^-^ — ihres Bildes und Namens pon den Zigarrenschachteln und Ringen. In der gestrigen Verhandlung des Bundesgerichtshofes gab der Vavsitzenoe, Richter Thatcher, dem Klagchogchren der Sängerin Folge und erließ gegen die bÄlagte Zia-arreltfirnta m Verbot, den Namen der Michlerin als Re-klame für eine Zigärreumatke zu benutzen. Der Gesangverein Frese TWograpW, Wien, veranstaltet in der Zeit vom 22.-Juli bis 1. August 1920 eine Sängerfahrt unter der bewährten Leitung des Bereinschorineisters Professor Heinrich Schoos nach Berlin, Leipzig, Nürnberg und München. Der Fchrvreis beträgt für die Mch'lossene Hm- und Rückfahrt 140 Schilling. ProWte jyllvie itcwpe AusWnfte jeden Dienstag und Freitag ab 8 Uhr Nbends im Uelbungslokal, 7. Bez., S-cidengasse 17,