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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-23 · Heft 2603 (23.5.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2603 (23.5.1926)
Date
1926-05-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, SounffH Menrk MoesrnzestuiU W. Mai 1926 Nr. 2668 Oie niEDERÖSTERREICHISCHE MOLKEREI Wien, XX. NodielScllpIlHs S ist die Zentralstelle von 136 Genossenschaften, deren Ge« barttng unter der ständigen Kontrolle der landwirtschaftlichen Kammer steht mt 100 eigene Filialen / Täglicher Absatz: 110.000 Liter Feinste Teebntter, Yoghurt, Schlagobers, Kindermilch flUALITÄTS-|||URSTE II Z.Obeumann lAftaaun- Parts Klub radikaler SioMe«. Ter Klub radikaler Zionisten veranstaltet von mm ab regelmäßige Zusammenkünfte der Mitglieder, bei welchen Referate über wichtige jüdische und zionistische Themen erstattet werden, um den Mitglieder» und von diesen eingeführteu Gästen Gelegenheit zur Aussprache zu geben. Die Klubabende finden an jedem Mittwoch im Cafe Atlashof, 1. Bez., Asprrnplatz, statt. Bei den Klubabenden, die am 26. d. beginnen, können organisierte Zionisten von Mitgliedern als Gäste eingeführt werden. (Sine Varon-Hirsch-lkoloale in Brasilien. Die Direktion der Jca beschloß, hundert jüdische Familien aus Polen und Litauen in Brasilien anzustedeln. Diese Kolonisten, von denen die erste au3 160 Personen bestehende Gruppe bereits am 7. d. die Ueberfahrt angetreten hat, finden au ihrem Bestimmungsort alle Baulichkeiten sowie den notwendigen toten und lebendigen Fundus instruktus vor. Die Eröffnung der neuen Kolonie, die den Namen „Baron- Hirsch-Kolortte" erhalt, wird anläßlich des dreißigsten Todestages des berühmten Philanthropen feierlich eröffnet werden. Der Tanz in die 8he. Die amerikanische Zeitschrift „Liberty" hat untersucht, was im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte aus den berühmten Girls der „ZiegfeL) Follies" geworden ist. Von 800 Mädchen, deren Schicksal nachgeforscht werden konnte, haben sich 500 wenigstens einmal verheiratet. Von diesen sind wiederum 400 mindestens einmal geschieden worden, 400 geben sich noch aktiv der Tanzkunst hin, 200 sind ruttergegangen, 100 finden bei der FÄmproduktion Verwendung, 30 find gestorben,- 70 Hatzen sich von beruflicher Tätigkett ohne Eheschließung zurückgezogen, und nur 25 sind Mütter geworden. Wie man sieht, ist also das Girldasein ein fast sicherer Wechsel auf Versorgung. Aber beileibe nicht durch die Tanzkunst, sondern im ruhigen Hafen der Ehe. Keine lebenslängliche Versorgung und keine ruhige Ehe. Von 600 Verheirateten haben sich 400 wieder scheiden laffen. . . Der leichtfüßige Beruf erzieht also zu einem leichtfüßigen Leben: Aber bnleibe nicht im Tanz, sondern in der Ehe .. . Allerdings tanzen noch 400 Damen, aber wahrscheinlich zählen die wenigsten davon zu den Verheirateten. In Ermanglung eines Besseren. ,. tanzm sie eben noch . . > Mit löblichen Ausnahmen' Rechtsanwälte gegen den Grundsatz: Krone ist Krone. Gegen das Kleimentuergesetz. — Keine VeuMimg der Kleinrentnerfrage mit der Mietenfrage. Bor einige» Monaten haben sich bekanntlich ungefähr 250 Rechtsanwälte auf einen Aufruf des Verbandes der Sparer und Kleinrentner Oesterreichs diesem zur Verfügung gestellt. Freitag fand dn Marxerkeller eine Versammlung dieser Rechtsanwälte unter Vorsitz des- Verbandsobmannes Dr. Zalman statt. Nach einer stürmischen Debatte, welche fast zweieinhalb Stunden dauerte, wurde eine Resolution angenommen. In dieser wird erklärt, daß die bisherige Judikatur in der Austvertvngsftage, welche vom Grundsatz „Krone ist Krone" beherrsch; wird, eine im geltenden Richte nicht g e r e ch t f e r t i g t e e n t f ch ä 8 i g N N g s l o f e E N t e i gnungdesGläubigers bedeutet. Es fei die Pflicht eines jeden Ammkies, dich nnechörte Rechtsbeugung zu bekämpfen und die gerichtliche Vertretung derselben zu verweigern. Demzufolge erklären die dem Verband angchörigin Anwälte, keirienProzeßzu führen, der sie Kvingen würde, dieser Bereichemng des Schuldners auf Kosten des Gläubigers Vorschub zu leisten. Der RegierungSentwurs zum Kleiurentnergesetz wird aus prinzipiellen Gründen abgelehnt, weil er die Kleinrentnerfrage nicht auf dem Wege der Aufwertung, sondern auf charitativem Wege zu lösen sucht. Die Rechtsanwälte protestieren auch gegen die Verquickung der Mietenfrage mit der Kleinrentnerfrage. Die Rechtsanwälte nehmen Mit Bedauern zur Kenntnis, daß die Regierung den Versuch unternimmt, in den bei Gericht anhängigen Leib re nie »Prozessen zugunsten der VersicheruttgSgesellschaften durch die Einbringung eine- GefetzenkatrstS einzugwiftn, der die Lcibrsntncr um ihre in schwerem Kampfe vor Gericht errungenen Erfolge bringt. Die Rechtsanwälte sind der Ansicht, daß eine gesetzliche Regelung erst am Platze wäre, nachdem vor Gericht in öffentlichem und mündlichem Verfahren ,'ibcr die Leistungsfähigkeit der Versicherung s g e s c l l s ch a f t entschieden wurde. E Lrefferlifte der Lose, deren Gewinste beim „Glücksbcmer" bereits im Jvhre 1026 zur Auszahlmt^ gelangten. Durch den „Glücksbauer" (Losvertriebsstelle Bankhaus Albert Bauer, Wien, 4. Bez.. Favoritenstraße 4) wurden zwischen Jänner und April 1926 folgende Treffer an LoÄnndcn obigen Bankhauses ausbezahltr 100.000 S. (1. M iil iardenha uptt reffet) auf BauloL Seme 3094, Nr. 33; 70.000 S. (700-Millioncn-Haupttreffer-) auf bto. Serie 1237. Nr. 42; 15.000 S. Klassenlos 61.908; 10.000 S. dto. 50.058; 7500 S. dto. 58.037; 5000 S. Baulos 867/57? 5000 S. dto. 848/44; 2000 S. dto. 988/88 chw. Ziel» man diese enormen Summen in Betracht, die der „Glücksbausr" Hu heurigen Halbjahre fernen Kunden bereits anszahlte, so kann nran Wohl mit Recht von „Glücksbauers" sprichwörtlichem Glück reden un-d es nimmt einen nicht wunder, daß diese größte aller Losvertriebsstellen fast in sämtlichen staatlichen Loskategorien beinahe aus-verkauff ist. Für Ratenlosbestellungen können noch prompte Aufträge berücksichtigt iverden. für die Klassenlotterie 1. Klaffe hingegen werden schon jetzt Vormerkungen für Bestellungen entgegengenommen. Preise: Ein Achtellos 4 S., ein Diertellos 8 S., ein halbes Los 1« S., ein ganzes Los 32 S. Wi-en, 33. Mai. * Stvaßenbatznfahrprttam Montag. Montag den 34. b. ßtlt der sonntaassahrpreis; es sind demnach an diesem Tage die Frühfahrschenre, Hm- und Rückfchchhsine, Wmhen- .karien und Fürsmychchrscheinc ungültig.. . _ * DEi schönem Wttter Leüchi-mnne«. Bei schönem Wetter wrrd heute und morgen der Leuchtbrunnen pvffchen halb 9 und halb 10 Uhr in Betrieb gesetzt werden. * SelMmord eines WchrmanneS. Wie die Korrespoirderu Herzog aus Stockerau melde», hat sich der Feldjäger Rudolf Koglo witsch des R<wfahr«rbatailk»ns Nr. 3 in der Kaserne mit [einem Dtenstgewchr erschossen. Die Erhebungen über die Ursache des ZÄbmordes find im Gange. * Organisation der jüdischen Angestellte« ü» Sffenttiche» Dienste» Oesterreichs. Die diesjährige siebent« Haupt- Versammlung der Organisation der jüdischen BunvesangefteWen und RuhHSMer fand am 9. d. statt'um wies recht -chl- Vsjchen Besuch auf. Im abgelaufonen Jahre und auch lm heurigen Jahre wurde eine Reihe von Kindern jüdischer Beamten in. Ferremolonien untergelbracht: es wurden aus dem Hilfsfonds Wiederholt rmsenfreie Darlohen an bedürftige Beävlte gewährt. Der Ausbau eines Fonds zur Errichtung eines Erholungsheimes sonne eines, solchen sur HmteMstbeneniKursorge ist im Zugs. Der Bevern Pflegte die Wische Welligkeit durch Disviüstorts- .und untechaltlmgSabende. Bei . den Neuwahlen tvurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Anttsdirektor Pr sek als Obmann, Ofat* 'baurat Ing. Stank ower als Obmannstestvertreter, Bahninspektor Strän hier als Schriftführer und Oberinspektor Lech Nervals Kassier wiedergÄvckhlt. In den Ausschuß wurden ferner entsendet die Herren: Hofrat der Finaitzlartdesdireittivn Dr.. Muse, Redaktionsrat der Amtlichen Nachrichtenstelle Der Tod nach der Mensur. zwei Stndentm dnrch Leuchtgas vergiftet. Em tvagvscher Borfall hat sich in den gestmgen Morgenstunde» in Hietzing abgespielt, bei dem ei» junger Student de» Tod gefuude« hat «md ettr zweiter schwer vergiftet worden ist. Wir erfahre» darüber solgenbeS: Gestern Wittag gegen 12 Uhr wurde di« Rettuwgsgeiftlvschast in daS .Haus 13. Baz., Felbigerstvaße 93 berufen und fand dort in seiner Wchmwg den ISjäHrrgen Studenten Felix Lehfnß in bem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer schwer bewußtlos auf. Sieben ihm lag sei« Studienkollege, der 18jährige Student Adolf Zihler, leblos am Boden. Der Jnspektionsavzt konnte bei Zihler vm mehr den Eintritt des Todes feststellen. Lchftrß, der M LchenSgestchr schwebt, wurde ins Rochusfpftal übepgeDhvt». Felix Lechf«ch, deffeu Mutter, eine B-nchhatreiüu, vor Jahresfrist gestorben ist, bewohnt« seicher die aus Zimmer und Brüche besichende Wohnung allein und oblag seinen Studien an der Staatsgewechpschwie. Zu seinem Freundeskreise zählte auch der iHSHrige SiaatKgewepbeschAer Adolf Zihlar ZMr hatte sich Freitag «rs dom Elternhaus« entfernt unter der Vorgabe, r mach« eine längere Pfingsttonr und werde erst nach den Feierragen znEÄchre», Inzwischen hat er jedoch eine Sindentenmeasttr geschiage» u»d Narr im »MKfa». Ubt tarn. die Stacht bei seinem Freunde Lchfuß zu verbringen, und beide inrgaben sich auch abends, gemeinsam mit einem dritten Staats« gLtverboschn'ler namens Strobel in die Wohnung des Lchfuß. Gegen 2 Uhr früh begann eine bei der Mensur erlittene Verletzuttg des Zihlar am Munde zu bluten und, da die jungen Leut« Augst bekamen, wurde ein Arzt, Dr. Roßländer, geholt der aber feststellte, daß keine Gefahr bestehe, und wieder sortging. Gegen halb 4 Uhr früh emstritte sich auch Strobel und Zihlar »,,£> Lehfuß blieben in der Wohnm^ zurück. Stach dent Lokalattgenschein zu schließen, scheinen die beiden, ttachdent Strobel die Wchnurtg verlassen hatte, i,t die Küche gegangeit zu sein utrd dort Wasser zum Auswaschen, der Wund« gywärmr zu haben. iHerbei dürfte der em< vo» ihnen ans Versehen den Hahn der Gaslettung — diese war bei der Auffindung der beidett geöffuet — nicht abgesperrt haiben, so daß das Gas ausströmte und di« L«iden, di« wieder rin geschlafen waren, erstickte. Strobel, der gestern früh wieder vor die WohnungStür gekommen war, fand diese versperrt itnd trotz Klopfen und Rufen öffnete »iemmtd. Ein« Tante des Lehfuß gab ihm ei« jstveites Paar Wohnungsschlüssel, mit dem er dann mittags die Wohnung öffnete und di« beiden Kolleg enauffand. Die Er- Hebungen werden fortgesetzt. Die Swatsanwattschast wurde von d«B Vorfall vechändigr. Wmf XX. RlestirMubtirgarilriS« 38 feittpNftn 44-1-12 Vcrkaäf von hygienisch einwandfreier Milch und Milchprodukten in eigenen Filialen und Depots a<m Dr. ^Koritschoner, RegicruitBrat Tr. Fischl, Bchnr.it Dr. Stern, Bahnoberinipektor i. R. Engel, Ooerpostkontrollor K i e 8 L r u n >i c r, Postdtrektor i. R. S p l c l IN a n n, Bahn assistent Rosen, PostobewMzial Werber und Eh a sla low i h und die Baym»eamten i. R. Frey und Neuer. Der Sitz der Organisation befindet sich nunmchr im Lokal der Woja, Wien, 1. Bez., Griechengasst 3. Sprechstunden jeden Dienstag nach dem 1. und 15. des Monats zwischen 6 und 7 Uhr abends. * Vom Wanderungsamle des Bundeskanzleramtes wird in,einer dutch die Politische Korrespondenz mitqeteiltett Mitteilnng auf die große Arbeitslosigkeit in Deutschland hingewresen. Es Wird aus diesem Grunde von Reisen nach Teuisch-- lano zum Zwecke der Stellensuche überhaupt abgeraten. Personen, die tit Deutschland Arbeit nehmen wollen, werden gut daran tun, sich nur dann nach Deutschland ztt begebctt, wentr 'sie bereits eine bestimmte Stelle zugesichert erhalten ititb mit dem Dienstgeber einen schriftlichen Vertrag abgeschlossen haben, durch den ihnen dte Zahlung der Kosten der Reise an den Arbeitsort und die Zahlung der Heimreisekosten im Falle der Entlaffung garantiert wird. * Eine Wiener Generawertretuna der Leipziger Mustermesse.^ Die Verlagsanstalt des Messeanttes für die Mistermcssen in Leipzig G. m. b. H. hat in Oe>>terreich cme Generalvrrtretttng «rrichiet, welche der Ännoncenexpoditivn Eduard Braun, Wien, 1. Bez., Strobelgasse 2, Tel. 76.317—18, übertragen wurde. Jedwede Auskünfte Über Eintragungen in das Slmttiche Leipziger Meßadreßbuch der allgenteinen Mmtermesst, der technischen und Baumesse sowie in die Spezialadveßkckcher der Textil- und Reklamebranche als auch in deutscher, cngli.schcr, französischer und spanischer Sprache erscheinetlden EMortadreßbücher, weiters jede Auskunft über die „Messeamtliche Wirtschaftsuttfe Export- Zeitung", Inland- und AuslandauSgabe lverSeit kostenlos und uttvewiMich berestwilliast durch diese Generalvertretung erteilt. * Muttertag in der Philanchropia. Uober Veranlassung des Vorstandes des Frauen- und MadchenerholungSheirnes Philanchwpia, 13. Bez., Laingerstraße 172, fand ant 9. d. im Speisesaale des Hermes eine intime Feier des Aruttertages statt. Herr Rabbiner Dr. Bauer hielt an die versammeltet! Schützlinge eine Ansprache über die Bodeututtg des Muttertages. Infolge Erkranklntg des Präsidetttett des Beveias erfüllten die Bize- VÄtdentinnen Frau Slldele G old schm id und Frau Nina Nobel dm Pftchten der Hausfrau. Fräulein Grete Bach er freute durch den Vortrag einiger wirkungsvoller Gedichte. * Kongreß der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Ans .Hamburg. 21. d., wird uns berichtet: Honte begamt hier uttter Vorsitz Professor Dr. M. H a j e k s (Wien) die sechste Tagung der Gesellschaft deutscher Hals-, Nasenutrd Ohrenärzte, «n der fast alle namhaften Fachärzte aus Detttschland teilnehntckt. Auch ans den Snkzeffionsstaaten und insoesondere aus den twvdischen Staaten sirtd zahlreiche Laryngo-Otologen eingestentsn Dr.' Wessely, Dr. Panzer. Hermamt Sternver g, Brünn er, Josef Fischer und Cemach vertreten. Ferner sind anwesend Professor t^ange und Prim, Dr. Kraßnigg (Graz),. Professor .Herzog und Dr. Krainz (Innsbruck) und Dozent Stttpka (Wiotter-Neustadt). Ans der Tagesordnung stehen neben dent Hauptreferctt, das die Tuberkitlose t>erc oberen Luftwege behandelt, über 70 Borträge und Demonstrationen. * Die Krebskrankheit. Ueber das Thema „Die Krebskrankheit, deren Wesen, Vorbeugung n.nd Behan.dlnng mit und ohne Operation" halt Donnerstag den L7. d. das Wiener Freiwillige Rcttungs- Jmstitnt.durch seinen Chefarzt Dr. med. Karl Pane'sch, Mitgliedder Qkstcrreichischen Gesellschaft für Erforschung und. Bekämpfung der Krebskrankheiten, in der „N o u n i o n", .1. Bez., Postgaffe 13, einen popttlären Vortrag. Begitut 7 Uhr abends. Gäste willkommen! * Bestattung einer Thorarolle in Brümr. Aus Brünn wird uns gaschriwrn: Slm 16. d. wurde auf dem hiesigen jüdischen Friedhof eine tticht utchr verwendbare Worawlle boiaüsetzt. Zn diesem selteitent Akte hatte sich eine nicht unbeträchtliche Anzahl von jüdischen Persönlichkeiten cirtgefunÄett. Nachdem Herr Ooerkantor Heller in der Zeremonienhalle den Psalm 24;um Vortrag brachte, würdigte Rabb.-Affessor G l a s e r die Bedeutung der Feier. Sodann wurde die Thorawllc unter großertt Galette zur Ruhestätte d-cs Ralbd.-Ässeffors Fr tschau er Plbracht und dort bcigcsetzt. * Avis für unsere bulgarffcheü Abonnenten. Wir habeck unsere Vertretung für Bulgarien der jüdischen KocpevrtivEllschalst Jvri«^ Sofia, ul. Rischka 2V, übertragen und ersuchen sämtliche Zahlungen für btc ,Mener WongengeÄMg" an «chs Gesellschaft zu le-qstn. ___ Rttdroprogramm. Heute Sonntag don 23. Mai: 10 Uhr 30 Mn.: Wowortvag der -Wiener Kaniatetweremmmg. 7— 11 Uhr: Orchestevkonzert des Wiener SynrphonteorchmerZ. — -16 Uhr: Nachmtttagskott>zert des Wietter Konzer.orchesters Silvester Schieber. — 18 Uhr 10 Mm.: Drio-Wetch. Karl Doktor, Hermann Busch, Prof. Fried. Wührer. — 19 Uhr 46 Min.: ,D»OÄow" Operette von Bruno Granichstaedten, Morgen, Montag den 24t Mai: 11 Uhr: Orchesterkonzert des Wiener Swnpyonieorchesters. — 16 Uhr: SrachmittagSkouzett. (Johann Strauß, Orchester Alois Heinz.) 17 Uhr 50 Mn.: Die Streichquartette Beethovens. (Zyklus, 12. Aöettd.) Ausführende: das Sedlak-Minkker-Quartett. — 19 Uhr: Uwcrvta» gutiä aus der Wiener Staatsopor: ,Häitsel und Gretel". — A Uhr: Mlitärkonzert der RegimentOmstk des Justmteriecegiments 4. Dienshw den 25. Mai: 11 Uhr: Bormtt^agsnmsÄ. — 10 Uhr IL Mn.: NachmittoigSkon-zert. — 17 Uhr: Märchen für groß und klein. Gesprochen von Grete Bach und -HanS Lomir ntal. 18 Uhr: Stunde her Frau. Die Verwertung des juuarn Gentüses. — 18 Uhr 30 Mn.: Das utoderne Bvrkchrsflngze-ng und der WcktMvevkchr. Hofvat Ina. Deutelntoser. — 19 Uhr 10 Min.: FranMffch. ~ 19 Uhr 40 Mn.: EMW. - 20 Uhr IS Mm.: BottSÄurlichrr Mend des Bläserßx^etts Dänglerlletrer Ätaatsoper). Mtwirkend das Wiener Mänitsr^ Weidmger, HertMgger),

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