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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-19 · Heft 2599 (19.5.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2599 (19.5.1926)
Date
1926-05-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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-r MLa I/fTtlrDvvy Memr WiMQmnätoim 6ta IMsche» Maffenmeetlng in der Leopoldftadt. MMftg ltMi ün Aettkolkütt i« «ahmen der JjaEtion Me W» der zivnfftffchen Be^rkSstktion LeoMstadt veranstaltete Massenversammlung statt, in der als Redner der Präsident des WnWchM Landeskomiiees, Dr. Dvsider Friedmann. Ge- MtOmtt De. PlaschkeS, der Vizepräsident der KultusAmeinde Dr. Josef LStvenherz und der Generalsekretär des österreöchqche« Keren Hchesst», Dr. R. M. Gelber, angekiindigt waren. Die Redner tvmden von dem Zahlreich erschienenen Pu- AÄum leibhaft «Mamiert und für ihre Ausführungen mit großem BeiM bedacht. Die Versammlung leitete Herr Josef Hre uner, der gesHPWhkeyde Obmann der Bezirkssektivn. PrSfivent Dr. Friedman« zeigte in seiner Rede die Schwächen und Fehler der Zionistischen Organisation auf «nb bezeichnet« es all unb^reiflich, daß das höchste Gut eines Staatsbürgers, das Wahlrecht in die parlamentarische Vertretung, statt bloß den Mitgliedern der Organisation,^ jedem Schekelzahler zusteht. Wir müssen endlich damit aufhoren — schloß der Redner — aus dem Zionismus eine BewMrhg gegen Eintritt zu machen, sondern burchStärkung unserer Organisation dcchm trachten, daß sie eine wahre Volksbewegung werde. Der nächste Redner, Gemeinderat Dr. Plaschkes, änrs auf dis Schäden hin, die der Zionistischen Organisation dadurch entstanden find, daß sie mit den Assimilanten paktiert hat. Der Zionismus ist eine nationale Bewegung.und kann nur von bewußten Juden verwirklicht werden. Das wenige Geld, daß wir von den Assimilationsjuden erhalten, ist für uns sehr gefährlich, weil es uns einschläferk und wir uns dadurch unseren Feinden ausliefern. Der Zionismus darf von seinen drei Postulaten nicht cchgchen: von dem unbedingten Kampf um den Ausbau des Nationalheims in Palästina, von dem Kampf in der Galuth um die na tionalkult prellen .Rechte und von dem Kampf ln der Galuth mrd in Palästina um die Rechte, welche wir unbedingt haben müssen, wenn wir als gleichberechtigtes Bolj unter anderen leben wollen, insbesondere in kultureller Bezichung. Redner kam sodann auf die Verhältnisse rn Oesterreich zu sprechen und wandte sich in scharfen Worten gegen die Konjunkturpolitiker, die sich mit Haut und Haaren der roten Assimilation verschrieben haben, weil sie der Ansicht waren, daß sich chnen von dort politische und wirtschaftliche Vorteile Mieten. Eine solche Haltung läßt sich mit einem bewußten Judentum nicht vereinigen, denn die ö st e rreichis'che Sozialdemokratie befleißigt sich im Gegensatz Fu der Drtzialdemokratie anderer Länder einer nicht minder antisemitischen Haltung wie die Christlichsozralen. Gemeindevat Dr. Plaschkes warnte insbesondere die jüdische Jugend davor, den Schlagworten der Sozialdemokratie ‘ zu unterliegen und svrderte sie auf, mannhaft und unerschrocken, ohne nach rechts oder links zu blicken, den Kampf gegen die Assimilation für die Mischen Ideale a^fzunehmen. f Der DrzHräsident der israelitischen Kultusgemein.de, Dr. Josef Löwerchieq, erinnerte eingangs seiner Rede an die Worte Di al iks, dex> in Amerika von der Seelennot des jüdischen Volkes sprach, dir ärger sei als leibliche Pein. In einer solchen 'Seelennot befindet sich' jetzt das jüdische Volk. Die jüdischen Pioniere in Ere; Israel haben bewiesen, wie man dieser Not Herr wird. Sie verbinden M einem Maximum an Arbeit und Opferfreudigkeit ein Minimum an Selbstbedürfnis. Sie haben uns gelehrt, wie man selb stl o s einer Jde zu dienen vermag. Das jüdische Volk hat Männer hervorgebracht, wie Disraeli, Heine, Ballin, Rath s n a u, - Lord Reading, di« der ganzen Welt und dem Lande, in dem sie lebten und dienten, sehr nützlich waren und zur Ehre gereichten. Me haben aber nicht für ihr jüdisches Volk gewirkt und deshalb kann di^es auch ihre Ehrungen nicht auf sich beziehen. Wenn aber Präsident Wei'zmaim in Paris auf einem Bankett geehrt wird, dann wissen wir, daß diese Ehrung dem ganzen jüdischen Volk« gewidmet ist, weil Weizmann seine ganze Kraft dem jüdischen Bolle widmet. Der Redner kam scdann auf die Taktik der zionistische^ Mandatare 'bei der Durchsetzung ihrer Forderungen für den Keren Hajessod in der Kultusgemeinde zu sprechen. Ich bin damit zufrieden, sagte Doktor Löwenherz, was wir erwirkt haben, Werl wir es ehrlich erkämpft haben. Wir haben uns auf keine Kompromisse eingelassen. Als Mandatare eines großen Teiles der Wiener Judrnschaft haben wir von der Majorität eine Unterstützung des Aufbauwerkes in Palästina gefordert, das sich mit den verschiedenen Institutionen in Wen in keiner Wese vergleichen läßt. Wenn elf Mandatare und hinter ihnen Tausende von Wählern sich offen zum Zionismus bekennen, so verlangen wir von dev Nichtzionisten respektvolle Anerkennung unserer Bestrebungen. Wir haben den Palästina-Arbeiterfonds mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln unterstützt und wir konnten auch gegen den Fonds der Agudah nicht stimmen, weil sie angibt, in Palästina arbeiten zu wollen. Wenn auch manches in unserer Organisation noch zu verbessern ist, so müssen wir uns doch vor Augen halten, daß wir ihr das Mandat und damit die jüdische Heimstätte verdanken. Der letzte Redner, Dr. N. M. Gelber, führte aus, daß der Zionismus sich nicht allein auf Phrasen, sondern aus Täten stützen müsse. Nicht die äußer« Assimilation, sondern die innere droht uns zu ersticken. Die Hohlheit und die Flachheit in unseren Reihen drcht die zionistischen Ideale zu töten. Die Zionistische Organisation starten, heißt sich aM gewisser Michteu bewußt {ein. Die Nationalisierung muß im eigenen Heim beginnen. Man muß daran gehen, die Kinder hebräisch zu erziehen. Der Zionismus muß mit der Zweiteilung der Juden anfräumen. Für den Zionismus gibt es keine Ost- und Westjuden, keine aschkenasischen und sephardischen, keine polnischen und bodenständigen Juden! Die Aktion auf ihrem Höhepunkt. — In Deutschland bis Mitte Juni verlängert. Die Jjar-Aktion ist in de« meisten Ländern auf ihren. Höhepunkt gelangt. Abgesehen von En g l ä n d, wo die propagandistische und auch journalistische Tätigkeit für den Monat der Organisation durch den Streik eine plötzliche Unterbrechung erfuhr, berichten die übrigen Landesverbände über eine intensive und größtenteils erfolgreiche Arbeit. Im Zuge der Aktion ist auch die Schekelwerbung in allen Verbänden und Gruppen eingeleitet worden. Aus Polen lutrb berichtet, daß der durch den letzten Kongreß festgesetzte Schekelpreis angesichts der außergewöhnlichen wirtschaftlichen Notlage als zu hoch empfunden wird, und daß daher die anfangs hochgespannten Erwartungen — die Warschauer Konferenz hatte sich bekanntlich die Ausbringung von 300.000 Schekalim zum Ziel gesetzt — herabgeschraubt werden mußten. Die Exekutive konnte sich dennoch zu einer Herabsetzung des Schökelpreises nicht verstehen, weil erstens eine solche Maßnahme mit einem ausdrücklichen Kongreßbeschluß im Widerspruch gestanden wäre und weil zweitens die Exekutive der Ueberzeugung ist, daß es bei angestrengter und energischer Arbeit möglich sein müßte, auch unter den gegenwärtigen ökonomischen Verhältnissen in Polen ein befriedigendes Resultat zu erzielen. Die Berichte, die das Zentralbureau der Zionistischen Organisation in P o l e n erhält, zeigen, daß die Aktion in der Provinz mit großer Energie durchgeführt wird. Der Gedanke des Organisationsmonats hat in allen zionistischen und nationalen Kreisen Polens außerordentliche Popularität erlangt. Zionistische Führer haben in der letzten Zeit von Warschau aus eine große Anzahl von Städten besucht. Der Präsident der Zionistischen Organisation Polens, Herr Leon L e v i t e, sprach in Lomsze mit großer Wirkung in einer Mitgliederversammlung, auf einem großen, öffentlichen.Volksmeeting sowie aus einem Abschiedsbankett. Herr G r ü n b a u m sprach in Rowno, in Karmenicz, in Bilsko und anderen Orten. Seine Reden, die bei verschiedenen Gelegenheiten, in engeren Kreisen, in großen Volksversammlungen, auf Banketten usw. gehalten wurden, hinterließen einen tiefen Eindruck. „Man kann sagen," .schreibt der „Hajom", „daß die Zionistische Organisation aus dieser Aktion gestärkt und gefestigt hervorgehen wird. Der polnische Zionismus wird vor aller Augen seine große und starke Kraft bekunden." Die Jjar-Aktion wird in Oftgalizien nach dem festgesetzten Programm weitergesührt. Anläßlich der Bezirkstagungen fand in vielen Ortschaften die Rekonstituierung der zionistischen Lokalkomitees statt. Jeden Sonntag finden programmgemäß in' zirka 30 Ortschaften Versammlungen statt, in denen die Mitglieder des Zentralkomitees, Abgeordnete und Senatoren als Hauptredner auftreten. In Westgalizien ist überall eine Belebung der zionistischen Tätigkeit zu konstatieren. Besonders imposant ist dis Tournee verlaufen, die der Vorsitzende des Landesverbandes, Abg. Dr. O. Thon, in den wichtigsten Städten des Landes machte. Einem Berichte der Zionistischen Vereinigung für Deutschland entnehmen wir, daß die Parole des Organisationsmonats im ganzen Lande freudig ausgenommen wurde. Während vor Beginn der Aktion etwa 100 Veranstaltungen geplant waren, sind tatsächlich über 170 Versammlungen, ungerechnet die Zirkel- und internen Versammlungen, an 100 Plätzen fest anberaumt und teilweise bereits durchgeführt worden. Im übrigen hat die Zionistische Bereinigung für Deutschland beschlossen, die Jjar-Aktion zu verlängern und erst Mitte Juni zu beschließen. Der amerikanische Landesverband teilt mit, daß daß die in Verbindung mit dem Organisationsmonat entfaltete Tätigkeit zu einer bisher nicht gekannten Anspannung der organisatorischen und propagandistischen Kräfte geführt hat. Aus allen Teilen Amerikas laufen Berichte über den enthusiastischen und erfolgreichen Verlauf der Veranstaltungen ein. Von den Rednern nennen wir B i a l i k, Dr. Schmarja L e b i n, Louis L i p s k h, Dr. Stephen S. Wise, Julian W. Mack, Äernürd A. Rosenblatt, Abraham G o l d b e r g, Dr. Nahum Goldman usw. In Rumänien geh; die Aktion mit ungebrochenem Elan weiter. Bon der tiefen Wirkung der BÄvegung zeugt auch der Aufruf, den eine nichtziönislischr Wählergruppe für die Wahlert zur Bukarester spanischjühifchen Gemeinde veröffentlicht. Es heißt i» diesem Aufruf: „Wir wollen auch die zionistische Mveguug unterstützen, aber nur, um auch unsererseits beizutragrrr zur endgültigen Lösung der Probleme des Weltjudentums". In der Bukowina wurden zunächst alte Anstrengungen aus Czernowitz selbst konzentriert. Bis jetzt haben solgeme Veranstaltungen stattgefunden: 1. Eine Vollsitzung des Parteirates und LaichesexMtwe, in roelcher sich jedes Mitglied verpflichtet hat, die Aktion mit allen Kräften zu unterstützen. 2. Eine .Parteiversammlung, in rvelcher über die Bedeutung der Aktion referiert wurde und die eine An- M von Mitackeitem gestellt tzat. 3, Me Studentenversammlung 19, Mai 1926 9te Aar-Aktion in Wien «t 9699 mit dem gleichen Erfolg. 4. Eine massenhaft besuchte Fsstveusamnv lung, in welcher d«r vor kurzem getvählte Qberrabhiner Dr. Mark, der Präsident der Organisation Dr. Mayer Ebner und Herr Dr. Markus Krämer das Wort ergriffen haben. Anläßlich dieser Versammlung sind zahlreiche Bürger von Czernawitz freiwillig de- Organisation beitzetreten. Ter Landesverband der griechischen Zionisten berichtet aus Saloniki über die Entwicklung seiner Arbeit. Zur Einleitung der Mion wurde ein Manifest des Zentrsllomiie.es v» großen Mengen unter her griechischen Judenheit verbreitet. In Frankreich erstrebt die Aktion vor allem Konsolidierung der innerorgani» satorischen Verhältnisse und Vorbereitung einer nach außen gerichteten großen PropagaNbaaktion in der kommenden Zeit. Jjar.Mktion im 8. Bezirk. Heut« findet um 8 Uhr abends im Cafe City, 9. Boz.» Porzellangasse 1 (Ecke Berggasse), ein zionistisches Meeting im Rahmen der Jjar-Aktion statt. „Ueber die Zukunft der Judentums in Palästina und in der Diaspora" werden sprechen: Frau Anitta Müller- Cohen, Herr Rabbiner Dr. Z. A. Schwarz, Herr Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident der israelitischen Kultusgemeind» und Herr Georg Weiner, Bezirksrat. Hebung der Keren-H ajefsod-kingUnge. Aus London kommt die erfreuliche Nachricht, daß beim Hauptbnreau des Keren Hajessod im Morrat April rund 48.088 Pfund Sterling eingegangen sind. Gegenüber dem Monat April des Vorjahres, in welchem die Eingänge bloß 40.681 Pfund betrugen, ist also trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Depression eine Steigerung zu verzeichnen. Die höchste Leistung hat wieder Amerika mit 29.770 Pfund erbracht. Kanada leistete 2058 Pfund, England 1490 Pfund, Rumänien 1365 Pfund, Deutschland 1254 Pfund. Oesterreich steht unter den 27 Staaten diesmal an 13. Stelle, und zwar mit 332 Pfnnd, und schneider besser ab als beispielsweise Jugoslawien, Aegypten, Italien und Finnland. Die Besserung der Eingänge des Keren Hajessod wird alle Landeskommissionen zu eifrigster Arbeit anspornen, zumal es,sich zeigt, daß die zionistische Jjar-Aktr'on von bester Wirkungauf das Werbe werk des Keren Hajessod ist. Dieses wichtigste Finanzinstrument des Palästinaaufbaues muß mit den Menschen rechnen, welche es als heilige Pflicht erachten, sich für den Keren Hajessod nach Maßgabe ihrer Einkommens- und. Vermögensverhältnisse zu besteuern, und solche Menschen werden in allen Ländern durch die Vertiefung der zionistischen Idee gewonnen, wie sie bie Jjar-Aktion bezweckt. Das Bureau des österreichischen Keren Hajessod befindet sich Wien, 1. Bez., Kärntnerstraße 28 (Tel. Nr. 77-4-86 und 77-4-86). Zeichnungen und Zahlungen werden dortselbst täglrch (mit Ausnahme von Samstag), ferner Sonntag vormittags entgegcngenommen. Me PatzvraN» in Pole«. Herr M. Wein selb in Antwerpen schreibt unSt Wie kritisch die Lage der Juden in Polen ist, braucht in diesem Matte nicht besonders hervorgchobeu zu werden. Wenn man aber das System in Polen betrachtet sowie dle Handhaibung der Gesetze, so wird es keinem Menschen wundern, daß dort das Elend, besonders der Juden, durch die Bchandlung noch gesteigert wird. Zu einem Reisepaß können nur schr. reiche Juden — und deren gibt es nur schr wenige — gelangen. Einen sogenannten U1 ,g o w h - R e i f e p a ß bekonrmen Juden nur in den seltensten Fällen. Es sind Fälle bekannt, >vo M ä d ch e n, deren Ellern im Auslände wohnen, monatelang keirren Reisepaß bekommen können, zuletzt mit der Motivierung, daß sie unter dem Schutz der Ochrana kobiet '(Frauenschutz) stchen. Die Ironie ist bezeichnend. Ein junger MaNn, der wogen einer Operation ms Ausland reisetl mußte und sich das Geld für die Reisekosten durch eine Sammlung verschaffen mußte, konnte nicht abreisen, da ihm für den Reisepaß die Bezahlung von 600 Zloty cvbverlangt wurden. Ebenso konnte ein löjähriger Knabe, dessen Vater im Kriege gefallen Ist, Polen nicht'verlassen, da von ihm, trotz seiner Armut, für den Paß 500 Zloty verlangt wurden. Dieser sotvie Massen«, hast andere Knaben müssen im Lande beschäftigungslos bleiben, während sie im Ausland Arbeit flitden könnten. Es ist bezeichnend, daß aus Fraitkreich Hunderte von Emigranten ausgewiesen werden, weil sie ohne Reisepaß ins Land kamen, dies aber nur aus dem GrllNde, mell die Erlangung eines Passes ihnen unmöglich war. Ich war auch Leiter eines EmigrationSbureaus in der Tschechoslolvakei und könnte viele solcher Fälle aufMen. Nun ist in den polnischen politischen Bechältnlssen eine Aenderung eingetretell und es wäre daher am Pl-atze, daß die Vertreter des Judentums in Polen bei den kompetenten Regierungsstellen zu dieser Angeirgenhrit Stellung nehmen sollten, um diesem Uebel abzuhelsen. Die Neberquerunü de» Nordpols Ift e'tte Sensation ebenso wie das Angebot des Warenhaule» Brüder Schiff m tnt n. II Bez., T a b o r ft r a ß s 48. m Devise lautet r Allerbeste Qualität und atterniedrigste Preise. Nachstehend einige Betsviele aus der Preisliste'. Taft fleure für Kleider in allen Modefarben . pro Meier 8.50 S. H % n Popeline, doppeltbreit. alle Modefarben Creve de Chine, roppeltbreit. alle Modefarben SWdbjtttojlt la Setdensslke, gemustert für Futter .... Wollmarocain p. M. 2.50 ©., Seidenmaroeain Modtz-Dovvelstorer............ Dreiteilige MadraSvoihänge........ MadraSstoff. 160 Zentimeter breit.pro Meter 1.95 S. Damast-Tsschtücher mit Hobllaum, komplett.6.50 S. dazu paffende A sonr-HMsaum-Servieiten.0.85 S. 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