Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2596 (16.5.1926)
- Date
- 1926-05-16
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981683--26520-3014290- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
m. Ei «Mn, Tonn-W Miener w. Mat iM6 Seite ü J—'■" » ■ i m'iiMi' n -„.... in— .- '' I «■ i'nir i nri.i iiiai.«i.iinin-'.ir«mn—»i n .... ..i......... ■ ..„i ..-.. . ' ...— J ¥T*fi ‘£niderfy ^/ifnihfabiik waefstyn^^iiERSM^^e. ,m stock 0r!ginoi JParmer *4lodette SeHtil TfaSmj zu 7J£bri&pftiM Tagesbericht. Re „Rorge" in Teller gelmdet. Vaneouver, 16. Mai. Die „Nvrge" ist uw 2 Uhr früh östlicher Zeit in T e ller nördlich von Nome (Alaska) eingetroffen nnd glattgelandet. (Teller, eine kleine Ortschaft ,in A laska, liegt 60 Meilen nördlich von Nome an der Behringstraße.) Eine Mitteilung Mussolinis in der Knnnner. Rom, 15. Mai. Mussolini erschien.nur 6 Uhr abends in der Kammer, um den Abgeordneten Mitteilung bmt der gjlück- ' licheu Landung des Luftschiffes zu machen. Die Kammer antwortete mit einer begeisterten Freudenkundgebung urw'Hvchrnsen auf O der st Nobile uudAmundfen. ^uM in Jtnlion. Ronr, 16. Mai. Die nunmehr bestätigte Nachricht von der glücklichen Landung der „Norge" hat in ganz Italien s r eudigen Inbeil ausgelöst, nachdem den ganzen Tag bei fieber'hafter Erwartung wilde Gerüchte über das Schicksal der „Norge" im Umlauf waren. Die Gattin des Obersten Nobile in Rom hat dom Kommandanten des Luftschiffes bereits ein Telegramm erhalten, worin Nobile sagt, die Fahrt über das Polargebiet nach Alaska komme chm wie ein Traum vor. In Mailand erscheinen jede Stunde Extrablätter mit Eützelheiten über den Flug der „Norge". Trotz des Regerls sind die Straßen beflaggt und überaus belebt. Nach einem amerikanischen Kabeltelegramm 'beabsichtigt Nobile, den Flug .unter Zurücklassung des Ballasts bis Nome sortzu setzen, Am Wiener „Hofe" des Wunderrabbi. Von I. Tiger, Eines späten uttib sehr trüben Nachmittags als ich durch das schmale, schmutzige Gäßchen eilte, das zu meiner Behausung führt, trat ein junger Mensch rmt langen Kleidern auf mich zu nnd bat mich, urit ihm in das nächste Haus zrl treten, nur dort ein „Minsen" zu komplettieren. Trotz meiner Sportkleidung hatte das geübte Auge des Suchenden einen Stammesbruder erkannt, und zwar einen soLchen, 'der für ein „Minsen" zu haben ist. Zunächst dachte ich, wir gingen irr die Wohnung eines Verstorbenen, damit die märmlichen Hinterbliebenen das Totengebet sprechen könnten. Bald jedoch wurde es mir klar, daß ich zrl einem Wunderrabbi .gerufen tverde, der, nach herigebrachter Sitte, ein „eigenes Minsen" zu haben pflegt. Ich schwankte eine Weile mür überlegte mir, ob ich in diesen: Aufzuge — mit Breecheshose und Lederkappe — vor den Rabbi hintretcn könne. Mer die günstige Gelegenheit, unauffällig wieder einmal in eine mir so gut vertraute Umgebung zu kommen, wie auch das trübe Wetter, das solche romantische Besllche begünstigt, veva-nlaßten mich, dem Rufenden Folge zu leisten. Schon der EirMng, die dumpfe Luft, die dunkle, schmutzige Stiege ohne Geländer, ließ mich darauf schließen, daß cs ' sich hier um einen jener zahlreichen „Enkel" handle, die auch daheim, h: Galizien und der Bukowina, wo sich ihr Anhang aus Handwerkern und kleinen Gewerbetreibenden zusammensetzte, als sehr arm galten. Ich passierte eine schmecke Küche und gelaugte in ein Zimmer, das durch eine Brettertvcuch in zwei Teile getrennt war. Der eine diente als Schliafrannr für die gange Familie, im anderen, der mit Büchern allerlei Formates vollgepropft tvar, hielt sich der Rabbi auf. Alan zählte die Häupter der Anwesender: und der Borbeter begann das Minchagebet gleich mit „Aschrei", denn die „Korbrmes" hatte ein jeder für sich, wegen der'' vorgeschrittenen Stunde, 'bereits früher hergesagt. Der Rabbi trug, den bekannten bunten „Chalat" rrnd den nurfangrsichen ^SpodÄ" au: Kopfe, fein Körper bewegte sich urmufhörlich in großer Ekstase rrnd führte erstaunlich tiefe Verbeugungen gegen Osten aus. Marr lvartete jedesmal, bis er drrrch die laute Bstonurrg der letzten Worte eines Gebetes zu erkennen gab, daß ec zu Ende ist, bann ging man weiter. Zwei Söhne, noch jung an Jahren, standen zur Seite ihres Paters rmd beteten ebenso vüe er — auswendig. Ich konnte mich nicht enthalten, eirrcu Mick m den cmgrenzenden Raun: zu Wersen; die Türe tvar bloß angelehnt, damit auch die „Rebbezin" das Gebet verifoilgen könnte. Sie saß, die Hände in: Schoß ineinandergebogt, und betete ebenfalls auswendig. Bis rief in sie Srirn beveckre ihr Haupt ein tveißes, seidenes Tuch, das jedes Hervordringe.: auch nur eines Haares — das übrigens kurz geschoren, wenn nicht rasiert war — verhinderte... Unwert von ihr saß ihre Tochter, ein hübsches Mädchen in zartenr Alter, vor sich auf dem Tisch ein Siddur. Auch sie muß beteu und sich an ihre Pflichten gctvöhneN. Irgendwo harret ihrer vielleicht schon ein blasser Talmndjünger — ebenfalls ein „Enkel" —, für die ein neuer „Hof" wird gegründet werden müssen. Das Gebet ist zu Ende. Der Borbeter, der auch Gabbe und Scharms in einen: war, steckte sich die Enden seines Kaftans in den gestrickten Gebetgürtel, den er stets um den Leib gewunden hatte und tuschelte mit einigen der Antvesenden. Man griff gerne in die Talsche und steuerte etwas bei, un: Branndtvein zrl kaufen. Der Gabbe lies schnell hinunter, brachte das Ge'lvünschte und einige Kipfel — von jener Sorte, die kein „Waschen" rrnd kein „Benschen" erfordern — zum Imbiß. Er goß darauf knauserig einen: jeder: ein kleines, dickes und betrügerisches Gläschen voll, un-b hob jedesmal die farbige Flasche in die Höhe, um nachznsehen, wie viel des kostbaren Nasses er diesmal für sich wird wohl erübrige»: können. Man trank den: Rabbi „L'chrjim" zu *— denn dies ist doch der eigentliche Zweck des Branntweintrinkens unter den Chassidim. Der Rabbi reiche jedem die Hand und segnete ihn. Ich verzichtete auf meiner: Teil, der Gabbe goß ihn rasch in die Flasche zurück, die er irr der rückwärtigen tiafer: Tasche seines Kaftans barg. Alles verließ rmn der: Raum, der Rabbi nahm sein kärgliches Nachtmahl und winkle bald dem Gabbe zu, den Harrenden Einlaß zu gewähren. In der Küche warteten einige Männer und Frauen, in der Hand hielten sie das „Kwittel" mit Würvschen und Bitten, und der: ärmlichen „Pidjen", den der Rabbi weder ansieht noch berührt, sondern sich lediglich mit dem Rat- oder Hilfesuchenden abgibt. Einzeln läßt sie der Gabbe eintreten; manche von ihrren, meistens Frauen, die gewöhnlich mit ihren Kindern kommen, weinen bitterlich und erzählen ihr Leid dem frommen Mann, der sichtlich gerührt ist. Mir bewegter Stimme sucht er die Meinende zu beschwichtigen und verweist auf die Hilfe des Allmächtigen, der „ein Vater der Waisen und ein Rechtsstreiter der WiÄven" ist... Das kränkliche Kirrd bekommt ein Amulett und getröstet verläßt die arme Frau den Verschlag. Gestalten kommen und gehen und für einen jeden hat der Rabbi einen Rat oder ein Trostwort. Die „Rebbezin" fitzt aus ihrem Platz, nickt den Herauskommenden wohlwollend zu und murmelt ihre Gebete. Der bäuchige, verschmitzte Gabbe dagegen ist darauf bedacht, möglichst viele Trinkgelder einzuheben; wie ein Zerberus bewacht er die Türe und es gibt kein Entrinnen! Mit echtem Gabbeblick schätzt er seine Opfer ab, wird nötigenfalls auch zudringlich und seine kleirren, beweglichen Aeuglein spähen ungeduldig r:ach der: Handbewcgungen des Gebenden — er verzichtet jedoch großmütig, sobald ihn ein empörter Blick der Rebbezin trifft. . Im Winkel sitzen die Juden und erzählen einander tvunderbare Geschichten von de:ü oder jenem „Zaddik"; sie Horcher: neugierig mit erleuchteten Gesichtern und seufzen dazwischen über die jetzige gottlose Zeit. Der Gabbe scharrt in der Ofenröhre herum, entnimmt ihr einige gebratene Kartoffol, die er brüderlich verteilt. Er holt hierauf auch den Bvcmntweinrest hervor und zu viert macht man einen stille»: ,^'chajim". Die Söhne 'des Rabbi sitzen beim offener: Talmuidsolianten und schaukeln auf ihren Sitzen müde hin mub her. Wiederholt waschen sie ihre Anger: mit kälten: Wasser, damit sie nicht zufalleil. Ihre Schwester fitzt am zweiten Ende des Tisches, strickt einen Strumpf aus gewöhnlicher Baumwolle und ist in Gedanken versunken. Noch freut sie sich ihres schönen, üppigen Haares, denn wenr: es ihr einmal geschnrtten wird, geschicht cs gründlich urrd keine Spur ihres Kopfschmuckes kommt je wieder zun: Vorschein... Manchmal läßt sie für eine Sekunde ihren Blick im Raume umhevschtveifer:, senkt ihn aber bald wieder und zählt die. „Augen" auf ihren Strick- »dadoln. Die Rebbezin nrurmelt ihre Gebote >:och lauter als früher und der Gabbe macht sich daran, den übervoller: Emier hinauszutragen; er keucht ruld trägt ihn mit beiden Händen beim Henkel vor sich, inderrr er sachte ausschreitet. Trotzdem schüttet er Wasser aus feine Röhrenstiieifel und auf den Fußboderr; die Knaben lachen vergrlügt über diese willkommene Unterbrechurlg irr ihrem Lernen und die Rebbezin läßt merken, 'daß sie erbost ist. Vom Gäßchen bringen taute, heisere Stimmen heraus; die Gäste von: .Ischecherl" unten, benehmen sich geräuschvoll ruck) die Rebbezir: schließt auch die Jnnenfeicster. Die drei Juden erhoben sich von ihren Plätzen, horchen eine Wolle bei der Tür des Rabbi, tuscholn miteinander urrd ziehen ohne Gruß von 'dannen. Der Gabbe, der bis jetzt in der bloßen Jarmelke heruurgrng, setzt seiner: runden, abgenützten Sarnthut auf, 'küßt dreinml die „Mesuse" und 'bevor er fortgeht, stellt er noch der: Besen auf seinen richtigen Platz. Gleichzeitig mit ihm habe auch ich der: „Hof" verlassen. Als ich dann, in später Nachtstunde, aus dem Heinvweg gn der Bchausung des Rabbi vorbeiging, war noch Licht in iseien: Verschlag, dessen einziges Fenster zur Straße führt; es siel eir: feiner Rogen, der mich erschauern ließ. Der Rabbi jöffnote plötzlich das Fenster, streckte seine beiden Hände aus ,uud fing die Roger:tropfen aus. In: Scheine der Laterne hat!er mich bemerkt und schloß roie erschrocken rasch wieder das IFenster. Er verumtete in mir tvahrscheinlich einen böswilligen Ruhestörer. Beschäint uüd gekränkt gir:g ich »ach Hause. jmmmm Wieder eröffnet! ■■■■% Hotel National Wien, II. Taborstrasse 18 Telephon 41*5-93 Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zimmer mit fliessendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentralheizung, Lift. Kaffeehaus und Restaurant im Hausei Massige Preise I Neue Leitung! Besuch in Mo. Von Hans Ambor (Haifa). Vor dem .Haifaer Bahnhof stehen in langer Kolonne die Antos nach Mko, Beyronth, TamaMrs gerecht. Mau braucht sich ihnelt nur zu nähern, und schon wird man von allen Chaufsenren und deren VennrÄern umschwärmt, die ihre Preise ausvufen. Erst tvenn >nan in einem Auto sitzt, zrehen sich die anderen Wagenlbesitzer und Agenten zurück. Vorüber an der kleinen, mit Tatrelpalmen betvachssemn Oase, nahe der Bahn, der Quarantäne für die neuaukommenden Einwanderer, kommen wir direkt in den^ schmalen Sanddünenstrich, der sich von Haifa bis Akko, zwischen den: Meere und der fruchtbaren schwarzen Erde des Emek-Akko, hiuzicht. Immer am Meere entlarig geht die Fahrt, nur um den Kischon herum wird jetzt, am Ende der Regenzeit, ein^ kleiner Bogen über die Prirnitive Holzbrücke gemacht, im Sommer fährt man durch feine seichte Mündung hindurch, immer nahe dem Ufer, wo der Sand durch das Wasser gehärtet ist und eine ideale Autosttaße darstellt. Nach halbstündiger Fahrt erreichen wir Mo. Erinnentngen an die Geschichte tauchen aus, an Mo, die Stadt der Kreuzfahrer, ihren: stärksten und letzten Stützpunkt. Noch stehen die Stadtmauern, teilweise noch vollkommen erhalten, teil» weise bereits in Verfall begriffen, als Wahrzeichen einstiger Größe und Macht. Tenn heute ist Wko ein vollkommen bedeutungsloser Ort, der außer der Eisensbahnlinie nach -Haifa und dem Autoverkehr mir dieser Stadt, keinerlei Verbindungen hat, da seit Jahren schon die Dampserlinien diesen Hafen nicht mehr berühren. Erst in letzter Zen beginnt Mo durch einige nenerrichtete Fabri'ken wieder an Bedeutung zu gewinnen. Durch das alte -Südtor betreten wir die Stadt, die ttzprsch orientalischen Eharakter trägt. Denn bis vor Kurzem war sic rem arabisch und erst in letzter Zeit, durch die vorerwähnlen neuen Fabriksgründungen und die Ansiedlung von dreißig jüdischen Fischerfamilien, sind auch Juden in die Stadt gekommen, die' heute bereits 150 bis 200 Fanülien ausnmchen. Vorn Tor aus geht es durch eine schattige Allee zum Marktplatz und den sich daran anschließenden Basaren. Sie gleichen ntu ihrem Lärm und Getriebe ähnlichen Basaren anderer orieumlischer Städte und nur die sonst selten zu konstatierende Reinlichkeit, die hier herrscht, bkidet eim erwähne-ns- und lobenswerte Ausnahme. Wir treten in en: kleines jüdisches Geschäft an: Marktplotze und der junge Besitzer erzählt uns Wkoer „Neuigkeiten". Dte Entwicklung der Stadt durch die neuen Fabriken — eine Zündhotzfäbrik, eine Ledergevbere: und eine Brauerei — die erste Palästinas —, die aufblühende Fischerei durch die Au'siedlung der obgenannten jüdischen Fischerfamilien. Urrd er berichtet nun von dem großen Zug dieser Fischer am Vortage, der eine seit Jahrzehnten nicht gekannte reiche Beute, nämlich zirka drei Tonnien Fische brachte, welche trotz des des tiesreduzierten Preises den Fischern einen Nutzen von zirzka 87 ägypt. Pfund brachten. D:<e große „Neuigkeit" hörten wir übrigens von allen Leuten, die wir sprachen, wiederhblien, ^bekamen sie selbst zu fühlen, da es im Gasthaus an diesern Tage — wie in ganz Mo — nur Fffche zu essen gab. Wir schlendern durch die kleinen Mavktgassen und hotzüberdachten Basare, durch die ganze, kleine Stadt, nnd immer wieder fällt uns die ungewohnte Reinlichkeit der Straßen auf. Wir kommen von unseren: Kreuz- und Quergang wieder ans der Hauprstraßc heraus,'nahe der borühmAu, wundervollen Moschee Mos, die bei klaren Tagen mit ihrem grünen, .patinierien Dach bis nach Haifa herüberleuchtet. Herrlche Dattelpalmen und Nadelbäume sind im Hofe dieser Moschee gepflanzt, umgeben den in maurischem Stile erbauten Springbrunnen und das Grab des Stifters dres:s Lehr- und Gotteshauses. Nach dein Rundgang durch die alte Stadt gehsts noch in das Akko des Heute, die modern eingerichtete Zündhölzchen-- fabrik, die ob der heworragende-n Qualität« ihres Produktes den Linheimischen Markt allmählich erobert, die Brauerei, d:e gegenwärtig noch Versuche nwcht, und sehen, allerdings nur von außen, da die Besichtigungszeit bereits vorüber ist, das Gefängnis, das als das größte Gefangenhaus im Lande Äs vor kurzem den Begriff „Mos" für die Palästinenser beinhaltete. Wieder fahren wir am RMvegc längs des Meeres, doch diesmal verschwinde» Mo bald den Micken, taucht im Grau des herrschenden heißen Wüstenwindes, des Chamsin, unter. ‘ _ 3u Pfingsten bringen tvir m allen Mteilungen besondere Okkaisiorwn. Nebst der AnkülÄigung eines RohiseiderEpozialverkau-ses bietet unsere Anlwr:ce auf Seite IS Interessantes für jedermann. A. Gerngwß MtierMsellischaift. ßWUUWWWWUWWWWWWWWWWWWWMWWWMWWWMWWW^ mr Besonders billiger PfingstOkkasionsVerkauY ln Stoffen, Seide, etc. im Warenhaus 11., Taborstrasse 48 Telephon 47-1-79 Ed grot Ed detail 5172