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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-13 · Heft 2593 (13.5.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2593 (13.5.1926)
Date
1926-05-13
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Ar. 3868 Men, TSffittgrSWg Tagesbericht. Re „Borge" über dem Nordvol. Weitevfahet nach Alaska. BttÜn, 12. Mai. Wie aus Kingsbai gefunkt wird, Hai die „Norge" nach einem aufgefangenen Funkfpruch nach 1 Uhr nachts den P o I e r r e i ch t. Das Luftschiff fuhr mit einer Geschwindigkeit van 92 Kilometer in der Stunde und in einer Flughöhe von 570 Meter über das Eismeer. Als die Beobachtungen ergaben, daß die „Norge" sich genau über den Nordpol befinde, ging das Luftschiff in möglichste Erdnähe nieder. Die Motoren wurden gestoppt und ans der Führergondel senkte A m u n d s e n d i e n o r w c g ische Flagge hinab, der Oberst Elsworth die (intet i-' konische und Oberst Nobili die i t a l i e n i s ch c Flagge folgen ließ. Es herrschte leichter Nebel, der zeittvei.se von den Sonnenstrahlen durchbrochen wurde. Die drei hinabgeworfenen Flaggen blieben i m E i s e st e ck e n itnd flatterten im Winde, als die „Norge", nachdem sie den Pol etliche Male umkreist hatte, den Kurs südlich nach Alaska nahm. Das Wetter war indischen etwas heiterer geworden. Das Luftschiff fuhr jetzt mit einer Geschwindigkeit von 80 Kilometer in der Stunde. Es bietet sich ihm dasselbe Bild der unabsehbaren E i s m a s s e n wie auf der anderen Seite des Pols. Brief aus Polen. In Polen veranstaltete man eine Aufklärnngswoche gegen die Tuberkulose, die im Lande viele Opfer fordert. An dieser Aktion sollten sich alle Schichten des Landes beteiligen. Doch ist der Vorrat an nationalistischen Hetzschlagworten noch zu groß. Es stellte sich heraus, daß beispielsweise in Warschau diese Aktion seitens der Polen boykottiert wurde, weil sie nicht „j u d e n r e i n" war. In S o s n a w i e c, einer Stadt mit einer starken jüdischen Gemeinde, wurde sogar dem jüdischen Arzt Dr. Melodysta, der im Rahmen der Wohlfahrtsaktion zu eitlem jüdischen Publikum zu sprechen hatte, der Vortrag untersagt, weil er seine Zuhörer in ihrer, der jüdischen Sprache, belehren wollte. Die Herren, die bei der Bekämpfung der Tuberkulose ihren Antisemitismlts betätigen, sind engherzig und kurzsichtig. Ich befragte den jüdischen Sejmdeputierten Dr. Weinzieher, den Präsidenten der Gesundheitskommission im Sejm, über die Gesundheitsverhältnisse in Polen. Unter anderem äußerte sich Sejmdeputierter Dr. Weinzieher, der übrigens Arzt ist, daß die Tuberkulose unter den Juden in Polen verhältnismäßig wenige Opfer fordert. Dieses günstige Verhältnis ist auf die starke Widerstandskraft der Juden zurückzuführen, die durch den Jahrhunderte dauernden Kampf ums Dasein gestählt wurde. Diese Anschauung wird von dem maßgebenden Fachwissenschaftler, dem polnischen Professor Sokolowski vertreten. * Die Welt, genauer die Alte Welt, ist tlm einen neuen Rekord bereichert. Nach den männlichen Hungerkünstlern stellte auch eine Frau einen Hungerrekord auf. Ich finde, es wird zu viel Federlesens mit 'diesen Hungerkünstlern gemacht. Verschiebt man sich längs der Grenzen vom Westen gegen den Osten Europas, kann man unzählige Hungernde treffen, über welche keine Zeitung berichtet und denen nicht einmal der zweifelhafte Titel eines Hungerkünstlers verliehen wird. In Polen könnten schon Kind e r Hungerrekorde ausstellen. Nebenbei ist nicht uninteressant, festzustellen, daß die Idee des Rekordhungerns nur aus der Not Europas entstehen konnte. Amerika, das klassische Land der Rekorde, konnte für diese „Kunst" keinen Ehrgeiz aufbringen. Diesen Rekord überließ das junge Amerika neidlos dem alten Europa. * Die pokuisch-judische Verständigung, „Ugoda" ge- Namrt, kehrt immerfort in den Berichten wieder. Von praktischem Wert ist sie bis heute leider nicht gewesen. Eine Meldung machte da aus einmal bekannt, daß im Zuge Warschau—Lemberg auf einen Mischen Deputierten ein Ueberfall verübt wurde und ihm der Text der Ugoda gestohlen wurde. Die Meldung stellte sich als unwahr heraus; aber viele glauben, wenn auch die Ugoda nicht gestohlen wurde, könnte sie doch gestohlen werden! * In Rzeszow erschien zum ersten Male in der Republik der Henker bei der Arbeit. Der Henker ist ein absolvierter Mediziner. Warunr schwiegen zu dieser Meldung die nraßgebenden Faktoren, beispielsweise die medizinische Fakultät in Krakau, die vor einigen Jahren eine gaharnischte Erklärung gegen die jüdischen Aerzte erlassen hatte? „Ex cathedra, ohne Begründung, wurde der Stand der jüdischen Aerzte arg verleumdet, aus dem alleinigen Grunde, weil sie Juden sind. Die jüdische Ethik ließ sie nicht in Ruhe, die Fakultät, die zur Hochhaltung der Humanitätsideale sich berufen fühlte. Aber der Mediziner als Henker (vielleicht studierte er noch dazu in Krakau!) ging sie nichts an. „Nur ein guter Mensch kann ein guter Arzt sein." Dies waren die Worte eines großen Arztes und eines großen Menschen. In Rzeszow geschah es Protestlos, daß dieser schöne, menschliche Grundsatz variiert wurde: „Nur ein Mediziner kann ein guter Henker sein!" « ■ Die Lage in Polen stellt sich im ganzen als ein Rätsel auf mathematischer Grundlage dar. 48 oder 280? Die erste Zahl betrifft die Beansten im Lemberger Schulrat für das gesamte Galizien der einstigen. Monarchie, die zweite Zahl die Bemnten des Lemberger Kuratoriums, welches Wtemt MoeaMzeKurta Jüdische Dotksbibllothek,3ton' j veranstaltet heute DonnerSta', 13. Mat l. I., um 8 Uhr abends in den Olympiasälen. 1. Bezirk, Rotgasse, einen Schalom-Alejchem- Sedenkabend an Wich des 10. Todestages des Dichters iProgramm / Gedenkrede: Red. M. Groß — „BelmDoktoO (Monolog), B. Sigall — Gesang: Oberkantor Margnltes n. a. „Das Wte0.c.n,lteö", Text und Musik! von Schalom Alejchem — SS o t l e s u n g r -S. Schwager — Theateraufführung: „Mqzel Tow" (Der Get) unter Mitwirkung der Damen : Graf, Weißberg, Metsels; der Herren.- Reißmann, Sigall, Mittler, Podzamcze. Metsels, Nachbar Karten bet R. Löwit, 1., Rotentnrmftraße, M. Rath, II., Taborstraße 20a, nNd bet der „Wiener Morgenzettnng" gegenwärtig den halben Wirkungskreis von früher umfaßt. 1 zn 6 und 1 zu 10, das ist die Parität des Zloty zum Dollar bei der Emission — und die heutige Parität 12 oder 42, dies sind neben anderen mysteriösen Umständen die Chiffren der Ugoda. Noch ein Beispiel für Mathematik (ohne Zählen). Wie kommt es, daß Polen das billigste Getreide besitzt, aber das teuerste Mehl, wo auch die Löhne erschreckend tief sind? Ueberall schlechte Mathematik. Tulo Nussenblatt. Gerlsch gegen den ANtisemMmv". Ein Vortrag im Berliner Klub Schalom Alejchem. Wie I. T. A. aus Berlin berichtet, hielt Helmut v. G e r l a ch am 5. d. im Jüdischen Kulturklüb Schalom Alejchem einen Vortrag über das Thema „M eine Abkehr vom A n t i s e m i t i s m n §"]' Er begastn mit einer Schilderung seines persönlichen Entwicklungsganges. In seiner ■ Jugend war er Antisemit. Nicht-ans Überzeugung, sondern a u s I n st i.n f t, wie es bei dem "Sohne einer adeligen Guts- ^besitzerfamilie, der nie mit Juden in Berührung kam, nur selbstverständlich war. Der Zufall brächte es mit' sich, daß er während seiner Studentenzeit in Genf, Leipzig und Berlin in - persönliche Fühlung mit den Führern 'der Christlichsozialen, wie Hospredlger Stöcker, Rektor! Ahlwardt i\. a. m. kam. Nicht so sehr der Antisemitismus, sondern die sozialen Ideen dieser Männer zogen ihn an und brachten es mit sich, daß er ihr j o u nt a l i st ischerH e r old als Redakteur ihres Parteiorgans wurde. Gerlach »gar Radilalsozialist vom -Standpunkte der alten christlichen Gemeinde, in der, wie ihm , seine Führer sagten, für den ausschließlich auf das Materielle gerichteten jüdischen Geist kein Platz war. Jüdische Geschichte nnd jüdisches Wesen/ .waren ihm fr em d, so daß nichts den falschen. Vorstellungen enigegenwirVte. ■ Die Ernüchterung und die Umkehr kamen allmählich. Die verehrten Führer verloren an Größe, je näher man ihnen trat. Er stellte eine ungeheuerliche Diskrepanz zwischen den Lehren und dem Leben dieser Münster fest.. Ihr Grundsatz war: Der Zweck heilige Mittel, aber sie nahmen den Zweck selbst nicht ernst.'Dabei ein ungeheures Maß-an Unwissenheit^ : -eine entsetzliche Seichtheit des Gedankens. Der Grundsatz Liebermann v. Sonnenbergs war: „Die Wissenschaft fjcit für uns keine Bedeutung."' Währender so die Achtung vor seinen antisemitischen Lehrmeistern immer mehr verlor, führte ihn der Zufall mit wirklich edlen Juden zusammen. Er lernte Charles L. H a l lgarte n kennen, der sein in Amerika erworbenes Riesenvermögen sozialen Werken widmete und eine unerhörte Mischung persönlicher Freigebigkeit und Adels mit praktischem Denken und Handeln davstellte, Dr. Leo Arons, diesen Märtyrer des -sozialrstschen Gedankens, sowie Paul Singer, 'der ebenfalls seine sehr reichen Mittel zur Unterstützung verfolgter sozialistischer Genossen verwendete, endlich Ednard Bernstein und mehrere andere ideal kämpferische' Juden. Das brachte ihn dazu, sich dent S t u d i u m der j ü d ischen Geschichte zuzuwenden, aus der er erfuhr, 'daß die Ju'den nicht von Natur sich der Handels- und Bermittlertätigkeit zuwandten, sondern darnrn, weil sie in'den meisten Ländern von produktiver Arbeit durch gesetzliche Begrenzungen serngehalten wurden. Ans seinen Reisen im Auslände, insbesondere in den Ostlände r n, sah er die jüdischen Massen ist s ch w e r e r A r b e i t ihr Leben fristen. Er sah Juden als Hafenarbeiter, als Bauern, a!s -Handwerker und Fabriksarbeitor. „Seit Jahren", schloß Gerlach, „gehört me i n Lebe n swerk dem Kampfe gegen den Antisemitismus; nicht aus besonderer Judenfreundlichikeit, 'denn ich stelle kein Volk höher als das andere, sondern um der V e r- Wirrung in Deutschland entgegenzusteuern nnd der bequemen Ausrede, als ob alles Unglück von den Juden kommt, wodurch man sich jedes Nachdenken über die wahren Ursachen und Zusammenhänge und jedes Streben nach Besserung bequem erspart. Ich schäme mich nicht, daß ich einst Antisemit lvar, aber ich würde mich -schämen, wenn ich meinen Irrtum nicht eingosehen hätte und nicht alles tun würde, arm andere von diesem Irrtum zu bewahren." __13. Mai IM._ OeÜt 6 Die Tragik der Getauften. In Lausanne starb vor einigen Tagen Art. Erzfi von Toszcghy in jugendlichem Alter an Lungenschwindsucht. Damit vollzieht sich eist weiterer Akt des tragischen Verhängnisses einer unglücklichen Familie. Vor einigen Jahren erregte in der Büdapestcr Gesellschaft die Taufe des jüdischen Großgrundbesitzers und Industriellen Albert v. Toszcghy- Freund, der mit seiner Familie;nm Katholizismus übergetreten war, ungeheures Aufsehen. Vom Tage des Austrittes dieser einst auch im jüdischen öffentlichen Leben aktiven Familie aus dem Judentum würde sie vom Schicksal ntit einer Tücke verfolgt, die zur förmlichen Ausrottuitg der ganzen Familie führte. Im Spätherbst 1918 wurde der Vater des jetzt verstorbenen Mädchens, der Großgrundbesitzer Alb. v. Toszcghy, ein Opfer des weißen Terrors in Ungarn. Am Plattensee bei Fonyod begütert, winde er von einem über trän Dann bischer Gebiet nach Budapest ziehenden Militärdeiachement vor ein sogenanntes „Volksgericht" gestellt und des geheinten Einverständnisses ntit den Organen der bolfchcwikifcheii Regierung beschuldigt. Nichts konnte aber absurder sein als solche Beschuldigung, denn Toszeghy war ein typischer Vertreter nicht nur der bürgerlichen Gesellschaftsordnung, sondern auch des Großkapitals, und schon seine Eigenschaft als reicher Großgrundbesitzer schloß eine derartige Konnivenz voriveg aus. Die vor dem Gemeindehaus versammelte Volksmenge, von den Führern in leidenschaftlichen Reden anfgehetzt, forderte jedoch die Justifizi/rnng Tcszeghys. Auf die Frage, ob sie den Tod des „Juden" Toszeghy wünsche, reagierte der Mob mit den Rufen: „Tod dem Verräter!" Die Gattin Toszeghys eilte im Automobil in das zu Siofolk anfgeschlagene Hauptquartier und warf sich dem Obcrkontmandanieu der Nationalarmee zu Füßen. Sie erwirkte auch einen schriftlichen Befehl, des Inhalts, daß die Exekution der Todesstrafe aufzuschieben sei. Als -sie den Befehl den: Grafen Hermann Salm, der das „Volksgericht" arrangiete, überreichen wollte, weigerte sich dieser, das Schreiben eutgegenzunehmen. Ihr Gatte stand eben unter einem Baum, auf den er aufgeknüpft lverden sollte. Auf die Frage an den Mob, ob die Todesstrafe vollzogen werden soll oder nicht, kam aus der Menge wieder die Antwort: „In den Tod mit ihm!" Und nun wurde — im Beisein der unglücklichen Gattin! — mit der Justifizierung begonnen. Es wurde dem Opfer eine Schlinge um den -Hals gelegt, u>nd Toszeghy wurde an einem Ast des Baumes, unter dem er stand, aufgezogen. Der jetzt wegen Raubmordes zum Tode verurteilte Oberleutnant Gustav Lederer soll dabei mitgewirkt haben. Der Ast war morsch und brach unter der Last 'des zuckenden Körpers zusamnren. Toszeghys Frau s el in Ohnmacht, der Justifizierungsakt »vurde jedoch unbarmherzig wiederholt. Da ereignete sich das Entsetzlichste, daß auch ein zweiter Ast 'des Baumes zerbrach und der schon Bewußtlose abermals zu Boden stürzte. Und nun wurde er das drittemal aufgehängt, diesmal an einKm stärkeren Aste, der der Last gewachsen war. Bon den seelischen Wirkungen dieses furcht- Tarcn Erlebnisses" könnte däe 'unglückliche Witrve sich nicht mehr erholen. Seit den:'Tode' ihres Mannes war nirgend in der Welt ihres Bleibens mehr, sie irrte von Ort zu Ort, bis der Tod sich ihrer erbarmte. Einige Monate spater ist sie in. Triest an den Folgen einer Gehirnentzündung gestorben. Bald darauf schied auch ihr Vater aus dem Leben. Von der durch das Verhängnis so grausam dersolgten Familie blieben nur mehr zwei Kinder, die Waisen Albert Toszeghys, am Leben. Und jetzt ist auch das Aelteve von beiden, die in einem 'kacholischen Kloster erzogen wurde, in der Blüte' ihres Mädchenalters hingeschieden. Die einzig Ueberlebenden der Familie sind ein Sohn, der in München studiert und seine Großmutter, Frau Witwe Emmerich v. Sonnenbevg. klemenceau gepfändet. Aus P a r i s wild uns gemeldet: Der ehemalige frauzösische Ministerpräsident Georges Clemenceam wurde ' in Paris gepfändet. Er hatte -sich geweigert, eine Strafe wegen Nichtleistung von Stenern zahlen, worauf, nach zahlreichen Mahnungen, schließlüh bk Pfändüngst o m Ul i s s i o n bei ihm erschien und ihin einiges Mobiliar Mg nahm. Clemenceau Itoafte es dann allerdings rasch zurück. m Zwischenfall im Berliner KntiÄer^roM. Berlin, 12. Mai. Im Kutisker-Prozeß kam es heute zu entern heftige n Zwischenfall. Da der AngÄwgte Holzmann v'erjnchte, sich im Verhandlungssaale mÄ fremden Personen zu unterhalten, wurde ihm vom Vorsitzenden die Sprecherlaubnis entzogen. Darüber geriet Holzmann in große Erregung. Er sprang aus, ging aus den Rechtsanwalt Dr. Pindar los und wollte ihn prügeln. Der Vovsitzcrche ließ den rabiaten Angeklagten durch zwcü Just izw a ch tm ei st e r abfüh re n und diese hatten die größte Mühe, den wie toll um sich schlagenden und nrit schreiender Stimme Verwünschungen ansstoß enden Holz mann zu überwältigen. 8io NegerkSuig, der fein eigem« @äti aufeffen will. Em merkvürdrger Prozeß fand, wie uns aus Pta-re S berichteit wird, in 'B e l g i f ch - K o u go in B ou m o statt. Ein Negerkönig hatte einen Unfall erUtteu und muhte in eine Klinik transportiert werden, wo ihm ein Bein autput-icrt wurde. Nach der Operation verlangte der König vom Ärzte, daß er ihn: -das Bein aus liefe re, da er sein eigenes Bein essen wolle. Die SpitalsvertvaUung weigerte sich, den kön-iglichen Wu-chch zu erfüllen, well der Kannibalismus gesetzlich verboten ist. Der König aber verklagte das Spital auf Auslieferung feines-Beines und siche da, das Gericht gab dem Kö u ig Re ch t und vemvtMe die Spiw'werwaWmg^ dem König das Aün zurückzugebon.

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