Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2592 (12.5.1926)
- Date
- 1926-05-12
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 2392 Wien, Mittwoch Mieter Mr»r-ei»r-rti,ira 12. Mai 1926 Sette« Schneider kontra «amek. 61« peinlicher Zwischenfall in der Staateoper. Zu Ehre»' der amerikanischen Hoteliers wurde Montag in der Staatsoper „Das Mädchen aus dem goldenen Westen" mit der Jeritza rn der Titelrolle gegeben. Während des Avischenaktes ernpsing Bundeskanzler Dr. Ramek die Hoteliers im sogenannten Kaisersalon. Ms nun nach den offiziellen Ansprachen Bundeskanzler Dr. Ramek an der Spitze der amerikanische» Gäste den Salon verließ, wurde er ln den anstoßenden Sälen von beut Logenpublikmn erwartet. Unter diesen befand sich auch Sektionsrat Dr/Kos ak vom Unt-errichtsmmisterimn. Dr. Ramek. der diesen Beamten von früher gut kennt, schritt im Vorübergchen ans ihn zu und sagte: „Sie sind gewiß auch gekommen, um mir die Hand zu drücken." Dr. Kosak verbeugte sich, gab dem Kanzler die Hand und stellte hiebei an ihn die Frag:: „Herr Bundeskanzler! Mein Minister hat von diesem Empfang überhaupt u i ch t s gewußt. Ist D r. Schneider noch Minister oder ist er es nicht? Der Vorfall erregte natürlich gebührendes Aussehen und gab zu allerlei Gerüchten über Unstimmigkeiten zwischen Dr. Schneider und dem Bundeskanzker Anlaß. Im Gegensatz zu den Darstellungen, die auf diese Gerüchte bezug nchmen, wird uns zu dem Zwischenfall von wohlinformierter Seite mibgetellt: Zunächst sei ausdrücklich korchatiert, daß von einer Spannung zwischen dem Unterrichtsminister Doktor Schneider und dem Bundeskanzler Dr. Ramük nichts bekannt ist. AllWtge sachliche Meinungsdisferenzcn kann es wohl hie und da geben, doch' werden solche naturgemäß sachlich bereinigt. Mirrister Dr. Scheider kam erst gestern mittags von der Leichenfeier des Bürgermeisters von Dornbirn nach Men zurück und entnahm den Aeimngen die Meldung von den Empfang der amerikanischen .Hoteliers in der Oper durch den Bundeskanzler. Da der Minister nicht offiziell zu der Feier geladen war. beauftragte er den Sektionsrat Dr. Kosak, sich bei der in Betracht kommenden Stelle — keineswegs aber bei dem Bundeskanzler — zu erkundigen, warum der Unterrichtsminister nicht geladen worden sei. Es war vom Anbeginn der „Affäre" klar, daß cs sich um eineil Regkefehler eines untergeordneten Organen ijaitbdu müsse. Nun hat allerdings Dr. Kosak eine Un g eg cs chi ckli chkei t begangen und sich direkt bei dem Bundeskanzler erkundigt, den er im Vorraum zu dem Kaisersalon in ruhiger W e i,f e befragte, warum Dr. Schneider nicht geladen worden sei. Dr. Ramok erwiderte, er wiffe nicht, wer den Emp- | fang arrangiert habe und reichte dem Sektionsrat Dr. Kostt, dem er schon vorher die Hand gereichl hatte, auch zum Abschied die Hand. Dr. Ranrek konnte allerdings sen Eindruck haben, als ob Tr. Kosak ihn persönlich a p o st r o p h i e r e tt wolle. Dr. Kosak gab gestern tnt Bundeskanzleramt eine Darstellung des Vorfalles und betonte, daß ihn selbstredend sede Absicht eines Affront vollkommen ferne gelegen sei. Dr. Kosak berichtete auch den Unterrichtsminister Dr. Schneider über den Zwffchensall nud beantragte die Einleitung einer Disziplinaruntersuchung gegen sich selbst. Minister Dr. Ichne'der wird nach Abschluß der Voruntersuchung dem Bundeskanzler einen Bericht vorlegen. Minister Dr. Schneider bezeichnet die Meldung, daß er die Stelle eines Generalintendanten der Staatscheater anstrebe, als falsch. Zlvischen dem Bundeskanzler Dr. Ramex und dem Bundesminister für Untecrich: Tc. Schneider, zwischen denen, wie amtlich versichert wird ..absolut keine gespannten Beziehungen bestehen", hat gestern abends eine Besprechung stattgesunden. Dabei ist auch '■•i' Vorfall in der S'a-i.scper zur Sprache gekommen, der tt'r?; Gegenwand oon Erhebungen ist. — Direktor Schalk hat se.ne Demi'üon dantii rm-uricrr, daß er „nicht länger die voll: Verantwortung für di: Ge'chällsttihrung der Oper tragen, könne, >a er in der Ausrech::chal:<>iig des künstlerischen Betriebes au> d:m gewohnten Niveau strisalnend durch Schwerfälligkeiten des brucankraiischeu Apparates und einen schweren Mangel an Verständnis für die Bedürfnisse der Oper von seiten der Verwaltung behindert werde." Direktor Schalk wird vermutlich veranlaßt werden können, die Direktionsgeschäfte.noch bis zum Schluß dieses Spieljahres ausMben. Die Affäre Piccaver. In der Angelegenheit des Vertragsabschlusses mit Kammersänger Piccaver verlautet gerüchtweise, daß der von Direktor Schalk vorgeschlagene neue Vertrag im Ministerrate schon vor längerer Zeit genehmigt und daß durch ein noch nicht aufgeklärtes Versäumnis der weiteren Instanzen die Ratifikation des Vertrages bisher nicht erfolgte. Die schweren Differenzen zwischen Direktor Schalk und der Leitung der Bundestheaterverwaltung haben sich durch diesen Fall noch weiter zugespitzt und zur Demission Direktor Schalks geführt, j: Die gefährliche« Russinnen in kliina. Das Benehmen der schönen Ruffinnen, die als Flüchtlinge' nuch China gekommen .sind, hat in den hauptsächlich von Engländern und Amerikanern bewohnten Siedlungen der großen Häsen eine nicht gelinde Aufregung hervorgerusen. Die englischen und die .amerikanischen Frauen des fernen Ostens klagen diese Dame», von denen sich viele als Fürstinnen-ausgäben, der V e r f ü h r u n g an. Jedenfalls sind schon viele Ehen durch die s e rusf ische n S i re ne n gestör t worden, und' verschiedene junge Engländer und Amerikaner haben ihre VeMbnngen mit englischen und amerikanischen Damen ausgelöst.' Ein englischer Richter in dem Europäer- Viertel von Schanghai erklärt, daß bei fast allen Eh e- I chcidungsprozessen der letzten Zeit diese Russinnen eine verhängnisvolle Molle spielen, die ans die Männer wie „Filmvampire" .wirken. Die Schanghaier Blätter bringen entrüstete Briese von Damen, die die A u s w e i s u n g der R n s s i n n e u/fordern und ihre Sittlichkeit aufs schwerste verdächtigen. Die Mnff'innen aber bleiben die Antwort nicht schMig. Jedenfalls ist zu den vielen schwierigen Problemen des fernen Ostens ein neues durch diese „russische Gefahr" gekommen, das schwer zu . lösen ist. Die ruffischen. Flüchtlinge, die durch die Revolution ihre Nationalität verloren haben, stehen unter der chinesischen Rechtsprechung. Es ist ihnen sehr schwer, als Bureaudamen oder Lehrerinnen Anstellung zu finden, denn sie können nicht Englisch. Biele von ihnen, die nichts anderes ihr Eigen nennen als ihr anzichendes Aeußere mH eine reiche BersührungÄnnst, sind Sängerinnen und Tänzerinnen geworden.. In den Briefen, die die englische Presse in China veröffentlicht, spiegelt, sich die große Erregung der in ihren Rechten verletzten Frauen, während andererseits die Männer die Partei der Russinnen ergreifen. Ein England e r, der eme Russin in Shanghei heiratete, versteigt sich sogar zu der Behauptung: „Das Erscheinen der russischen Frauen im fernen Osten war e i n Ge scheuk G ottes, für das wir nicht dankbar gemg sein können. Da« Filmeinfvhrverbot. Für jeden Jnlandsfilm 29 EinftchrschÄm. Im .Hauptausschuß dos Nationalrates wurde gestern eine Verordnung betreffend das Verbot der Einfuhr von K i n o f i l m e n genehmigt. Die Verordnung bestimmt: Die Einfuhr von belichteten Films zum Zwecke der öffentlichen Vorführung ist ohne b ejondere Bewilligung verboten. Diese Bewilligung wird vom Bundesministerium für Handel und Verkehr oder der von diesem bevollmächtigten Stelle nach Anhörung von Sachverständigen (F i l m b e i r a t) erteilt und ist in der Regel in dem Zeitpunkte bcizubringen, in welchem der Film zur öffentlichen Vorführung gebracht tvtrden soll. Die Verordnung t r i t t s ö f o r t i n K r a f t. Ihre.Wivlksamkeit endtt mit 31. August 1928. In der Durchführungsverordnung wird die Filmemfuhr derart geregelt werden, daß für jeden im Jnlande produzierten Filin 2 0 Einfuhrvormcrkscheine ausgegeben rverden, «welche zum Import eines Auslandsfilms berechtigen. Da ungefähr 20 Filme im Inland hergestelli werden, ist mit eineH Jahreseinfuhr von 409 Filmen zu rechnen. Lustspiele, Kultur- und Lehrfilme sowie Groteskstlme sind vomEinfuhrverbot ausgenontmen. Das Einfuhrverbotbetrifft auch die Sascha-Gesellschaft, awelche ihre Produktion bereits zum größten Teile nach Berlin verlegt hat. Im Inland arbeitet gegenwärtig nur die P a n - Fi lm -- Gesellschaft an einem Film. Sämtliche anderen Produktionsfirmen sind stillgelegt, d Von denr Inkrafttreten /des Einfuhrverbotes wird eine wirksame Bekämpfung der Arbeitslosigkeit erwartet. Wien, 12. Mai. * Das Wetter. Das Wetter hat sich in Wien entschieden gebesiert. „Gestern war es sonnig und wärmer. Dagegen wird aus Salzburg ein Kälteeinbruch gemeldet. Die Voraussage lautet: Nordalpen vorwiegend trüb und regnerisch, Südalpen. vorwiegend heiter und kühl. * Selbstmord eines Betrügers. Wie berichtet, haben der Kaufmann Paul Werfel und der gewesene Forstbeamte Ernst Aujeskh in der letzten Zeit trotz ihrer Zahlungsunzrgkeit mehreren hiesigen Firmen Waren im Werte von 2700 lockt ... ‘ - - - - Schilling herausgelockt und 'sind geflüchtet. Aujeskh wurde am 7. d. verhaftet. Die Ausforschung des flüchtigen Werfel war rm Zuge. Gestern ist nun von der Staotpolizei in Innsbruck em Telegramm eingelanat, das besagt, daß Werfel dort am 9. d. in einem Hotel Selbstmord durch Erschießen begangen hat. * Die Lebensmüden. GFtern früh hat sich der pensionierte Gendarmerielandesdirektor Engelbert H., auf der Landstraße wohnhaft, wegen eines Nervenleidens in Margareten durch einen Revolverschuh getötet. — Am 10. d. früh hat sich der Tifchlergehilfe Adolf D i t t r i ch durch einen Revolverschns» schwer verletzt und ist noch am selben Tage gestorben. Die Ursache der Tat ist unbekannt. Hermeline hatte versetzen lassen, fand unter' eigentümlichen Umständen statt. Wennnger war seit Mitte April flüchtig urid man vermutete, daß er sich ins Ausland begeben habe. Schließ en einin- . , nf fi „ .. hwt stellt jedes Verschulden in Abrede. Er wurde gestern samt seinem rmtschuldigen Bruder Theodor dem Landesgericht eingcliefert. * Langfinger auf der Straßenbahn. Freitag den 7. d. wurde dem S. Pollitzer gegen halb 11 Uhr vormittags auf der Strecke Rotenturmstraße—Kar bis Wipplingerstrome in einem Beiwagen der StraßenbahnLnie L eine goldene Schaff- Hausen-Doppolmanteluhr mit Gravierung „S. P." im Werte von 700 S. entwendet. Auf die Wiedererlangung der Uhr, die ein kostbares Andenken ist, ist eine Belohnung von 100 S. ausgesetzt. Die Erhebungen sind im Zuge. * Eil» großer Wohnungseinbruch in der Leopoldstadt. In der Wohnung des derzeit in Baden zum'Landaufenthalt weilenden Ludwig Tonello^ 2. Bez., Weintraubengasie 5, wurde am 10. d. ein Wohnungseinbruch verübt. Der Verdacht fiel auf den einen Stock tiefer im gleichen Hause wohnhaften Schlchsergehilsen Ferdinand Jodl, der kurz vor Entdeckung des Diebstahls das Haus verlassen hatte. Verdächtig erschien auch, daß der Mann einen in semer Wohnung verübten Einbruch vorzutäuschen versucht hat. Jodl wurde verhaftet und gestand, den Wohnungseinbruch begangen zu haben. Er ist von der Veranda in die Wohnung eingedrungen und hatte Wertsachen in bisher noch unbekanntem Werte gestohlen. Die Beute hat er gemeinsam mit dem gleichfalls verhafteten ehemaligen Bundesbeamten Ferdinand H a n u s ch im Auto nach Kaiser- Wersdorf gebracht. Tatsächlich wurden auch im Laufe des gestrigen Vormittags sämtliche gestohlenen Wertsachen dort z u st a n d e ge b r a ch t. Jodl und Hauusch werden nach Abschluß der Erhebungen dem Landesgerichte eingetiesirl. Mische Vollsbibttothek veranstaltet morgen Donnerstag, 13. Mal k. I., um 9 Uhr avends tn den Olympiasälen, 1. Bezirk, Rotgaffe, einen Schalom-Alejchem- Gedeukabeud M.Wlch des 10. Todestages des Dichters Programm: Gedenkrede: Red.M. '^roß — „Beim Doktor" (Monolog), B. Stgall — Gesang: Oberkantor MargulteS u. a. ,DaS Wiegenlied", Text und Musik von Schalom Alejchem — Vorlesung: S.Schwager — Tbeateraufführung: ^Mazel Tow" (Der Get) unter Mitwirkung der Damen: Graf, Wechberg, Mettels; der Herren- Retßmann, Stgall, Mittler, Podzamcze, ' 1 MeiselS, Nachbar Karten bei R. Löwit. l., Rotenturmstraße, Al. Rath, II.. Taborstraße 20«, und bei der „Wiener Morgenzeitung" 7« SSL I * „Der Schrecken von Währing." Der Polizei ist es gelungen, eine gefährliche Eiubrecherbande, die mttcr dem Nauien „D e r Schrecken von W ä h r i n g" in Währing uwd Döbling zahlreiche Villeneinbrüche verübte, festzunehureu. Es wurden ihnen insgesamt neun Einbrüche, der.letzte beint Tischlermeister Johann W a n t c e f in der Wallriesgasse mit einer Schadenssumme von. 2700 S. nachgewiesen. .Das Haupt der Bande ist der 40>jährige. vielfach vorbestrafte, als Einbrecher und Gewalttäter bekannte Mols Szasz. Die weiteren verhafteten Mitglieder der Bande sind der Tapezierergehilse Edmund Martin c f, der Anstreichergchilse Frang Pe s chll, der Hilfsarbeiter Franz B l a s ch o w e tz und der in Strafhaft befindliche Schlosseraehilfe. Anton Kraser. Als Hehler wurde der Tertilwarenyanoler Leopold Schöpf, der als H e n r >- gensanger in Währing sehr beliebtest, verhaftet. Weiters wurden als Hehler her Juwelier Friedrich Frösch-eil und die Pretiosenhändlerin Marie. Pliskowski ausgeforscht. Wegen DiebstahlsteAnehnulug wurde die Geliebtesdes Pöschl, die 38jährige Bedienerin Franziska Jablonicki und die Gattin des Szasz, die. ZHährige Paula Szasz in Untersuchung gezogen: Sämtliche.Beschuldigte leugneten anfänglich, wurden aber übeowiesen 'und werden dem Lanidesgerichtc eingeliefert. * Führungen im Technischen Museum. Morgen Donnerstag (Feiertag) finden im Technischen Museum um halb 10 Uhr und halb 11 Uhr vormittags Führungen durch die Museumssammlungen statt, welche fi>: alle Besucher frei zu- 9anflt$ Dw Tagebücher des ermordeten Prof. Friedläntzer und Rabbi Kantor ausgefunden.' Im Juli 1920 wurden in der Ukraine die Repräsentanten des amerikanisch-jüdischen Joint Distribution Committee, Pryf. Israel Friedländer und. Rabbiner Dr. Bernard Kantor, die beauftragt waren, das Hilfswerk unter der verelendeten jüdischen Bevölkerum zu organisieren, von Banditen ermordet. Es geschah während des polnisch-russischen. Krieges, als djeser Teil der Ukraine unter polnischer Herrschaft war. Der Mord geschah in der Nähe von Jarmolinitz, Provinz Podolien. Wie I. T. A. meldet, hat vor kurzem die sowjetrussische Polizei die Tagebücher der Ermordeten aufgefunden.' Die Schriften wurden dem jetzt in Moskau weilenden Führer des Joint Distribution Committee, Herrn James N. Nosenberg, übergeben. * Züchtung von giftigen Pflanzen in Palästina. Die palästinensische Regierung hat'dem Chemiker Treidel in der Umgebung von Bersan zwei Dunam Boden zur Züchtung von Gifte enthaltenden Pflanzen, die für Medizinalzwecke gebraucht werden, zur Verfügung gsstellt. Mit. der Arbeit soll dieser Tage begonnen werden. Vereine. Borträge und Bersammlnngen. Wiener Beth -Hamidrasch, 2. Bez., Ferdinandstraße 28. Heute, .6 Uhr: Lektor Dr. .G e l b h aus: Liturgie. 7 Uhrr Lektor Dr. S. Rubin: »Die Phllosophie des Maimonides, Sinn und Bedeutung der biblischen Gebotes — M a i m o n i d e 8fS« st i t u t. 8. Bez., Hebgaffe 40. Heute, 7 bis 8 Uhr, Dr. N. Goldsteinr »Aus dem jüdischen Recht/ — Z i o ü i' st i s ch e Z u g e « d g r u P P e L e ov o l d st a d t. Heute abends' haben sich sämtliche Mitglieder beim Jugendmeeting im Hotel Conttnental einzufinden. — Verein T i k w a t h. I y h u d a, 8. Bez., Bennoplatz 1 a. Heute präzise V*9 Uhr abends, Erzählung des Kreisarztes Dr. K. .^Jm Hause hes Rabbiners^; Arttrr Preiß: Rezitationen: Willy Mwdl r Humoristische Vorträge. — Z t o n i st i-- scheBeztrkS'ekt io n Landstraße. Heute, Uhr abends Fortsetzung der Dftkuff'vnSabende mit dom Ttiema: ^Zlonisttsche LandeSpolttik S" Referent Dr. Heinrich Schiffmann. Kulturwiffenschaftliche Gesellschaft. Hmü» 7 Uhr ckends, findet tm kleinen Festwat. der Umversttat ein Vortrag von Hernr Uu v-Doz. Dr. Richard S t r i g t: .Die Ueberwälzbarkett sozialer Lasten", statt. Gäste willkommen! Frtends International Service Union, 1. Bez., Smgechrüße Nr. Ivftt. Heute. lU& Uhr, spricht Harriion B a r r o w aus Birmingham in englischer Svrache: „ttousinx anä. Town planning“. Jedermann herzlich w llkommen. Säuglirlgchflegekurs. Der uwnatlich von Dr. Heimich; Keller geyuttene KürS des Bunds für Mutterschutz über' Pflege, Ernährung und'Erziehung des Säuglings mit praktischen Uebungen beginn> am 25 d Anmeldung in der Beratungsstelle des Bundes für »Mutterschutz, 6. Bez., Mollardgaffe 8; täglich außer SamSwg. von 5 bis 6 Uhr. Die österreichischen Ausgrabungen bei de« Pyramide«. Der bekannte Aegypiowgo UmversitälSproiessor Dr. Hermann Junker wird Freitag den 14. d. um »/,8 Uhr abends im großen Uraniasaal unter Vorführung zahlreicher Lichtbilder über die Ergebniffe letnvr Grabungen bei den Pyramiden berichten. Zionistisches Jugendmeeting. Heute um */»$ Uhr aibeM' findet tm Hörer Corrttuental,. 2. Bez.. Taborstiaße 4, ein Z t ontstischeS I u g e n d m e e t t» g statt, zu welchem die Herren Ob rrabbtner Dr. C h a j e 8 und Dr. Btttor K e l lner als Redner etnaeladen wurden. Auch Vertreter der einzelnen Juaendorganmttvnen werden sprechen. Jugendliche, erscheinet in Massen.! — Da morgen Donnelstag kein offizieller Feiert-'g ist, entfällt die für dies«; Tag angesetzte . if dem Sportplatz der Hakoah.