Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2592 (12.5.1926)
- Date
- 1926-05-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981679--26475-3014241- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
'te% j "r:.."'TT*r MIM-H ..ui ■ i . ».i—.■■■■■—■■.-— Don Dr. Oskar Karbach. ^tterallllretär-Sll'llvc'rtrcter der Jüdischen Böckerbundliga für Österreich. Die Situation der europäisch.'« Minderheiten ist eine ständige Quelle von Vennnchst.ungen für den Kontinent. Der Druck, dem sie seitens des Staatsvllkes ausgefetzt sind, erzeugt Gegendruck, und da nahezu alle Minoritäten ein konnationaies Staatswesen hinter sich haben, finden die irred.'misiifcheii Hoffnungen zumindest hinter den Kulissen gewichtige Ermutigung. Diese selbstverständlichen Beziehungen .Zwischen dem -Mutterlande und den Volksgenossen jenseits der Grenzen in ein wohltätiges Gegenteil umzubiegen, ist das Wesen des Gedankens eines europäischen Minoritätenblecks, dem der Marbnrger Arzt Dr. Kamillo M o r oc u t ti in einer Broschüre Form gibt ri>nd den Prof. Brockhausen in der „Neuen Freien Presse" vom 7. d. zrrr öffentlichen Diskussion stellt. Der Minoritäienblock beruht auf der Erkenntnis von der Interessengemeinschaft der Minderheiten, die sich diesbezüglich zumindest bis zu einem gewissen Grade solidarsch fühlen lernen und diese Solidarität — das ist ein neues Moment — durch ständige Einflußnahme auf Regierung und Bevölkerung des Mutterlandes im Interesse der dort ansässigen fremden Minderheiten aktiv ihetätigen sollen, welch letztere sich natürlich durch dieselben Bemühungen in ihrer Heimat zu rcvdnchiereit hätten. Seitdem sich im letzten Herbst zu Genf Vertreter von - 33 europäischen Minderheiten zu einem Minoritätenikongreß vereinigt hatten, der sich alljährlich wiederholen soll, sohin die Interessengemeinschaft derselben deutlich dokumentiert war, durfte man ja ein System erwarten, das die usuellen Kongreß- Hochgefühle auch für den grauen Alltag der Minoritäten zu verwerten gestattet. Ter Gedanke Dr. Morocuttis trägt msoserne dem Zeitgeist Rechnung, als er. seinem Wesen nach und nach Abstrahierung von allein schmückenden Beiweck, lediglich auf dem bewährten Grundsätze „do ut des" anfgebant ist und die einzelnen Minoritäten zu Geiseln für das Wohlbefinden der von gleichen Geschick Betroffenen in den korrespondierenden Mutterländern macht; dort, wo die direkte Gegenseitigkeit fehlt (wie sie ettva .zwischen Deutschland und Polen, oder Deutschland und Dänemark besteht), soll der Block als eine Art Clearingstelle Wicken. Sogleich als das bewußte Judentum, zumindest durch cin^lne seiner Gruppen, im Wege der großen internationalen Kongresse (Union der Bölkerbundligen, Interparlamentarische Union, Minoritättnkongreß) seinen Wiedereintritt ins inter-. nationale öffentliche Leben vollziehen konnte, stieß es, gewöhnlich schon am jeweils ersten Sitzungstäge, auf den durch die sonst ettva vorhandene Konformität der Anschauungen nicht übe drückten Gegensatz zwischen dien Majoritäten und den Minoritäten. ..Für .den oberflächlichen Betrachter, der den ständigen -Kamps des bewußten Judentums' für die ihtn in den verschiedenen Friedensveriragen, zugestandenen Minderheitsrechte verfolgt, der weiß, daß die fruchtbringendsten Anregungen in der Fixierung des Rechtskreises der Minderheiten vom Pariser Comite des delegations juives ausgegangen sind, 'scheint sich diese Frage von vornherein im Sinne eines Zusammengehens mit den übrigen Minoritäten von sellbst zu beantworten. In der Praxis liegen die Verhältnisse nicht so klar. Die anderen nationalen Minoritäten sind bekanntlich teilweise durchsetzt oder sogar majorisiert von Gruppen, die sich sehr gerne die wertvolle Unterstützungsarbeit ihrer gut europäischen Stammesgenossen vor dem Forum der intevnationalen Defsentlichke'it gefallen lassen, um sie hinterher daheim zu desavouieren und sich in chauvinistischen und, damit verbunden, in antisemitischen Allüren zu gefallen. Es ist nur KU verständlich, daß auch aus jüdischer Seite einer allzu innigen Kooperation mit ihnen rein gefühlsmäßige Momente entgegenstehen, mit denen man jedenfalls rechnen muß. Noch mehr fallen aber politische Erwägungen ins Gewicht.: Gerade die Tatsache, daß das Fehlen eines protegierenden konnationalen Staatswesens irvedentistischz Aspirationen der jüdischen Gruppe ausschließt, hat, wie ja allgemein bekannt, eine Reihe prominenter Galuthpolitiker veranlaßt, sich gegen ein prinzipielles und ausschließliches Zusammengehen mit den anderen nationalen Minderheiten auszusprechen. Wir brauchen ja hier nur auf die letzten Ereignisse in Polen und teilweise in der Tschechoslowakei hinzuweisen: Diese Politiker wollen die Möglichkeit einer direkten dauernden Verständigung der nationaljüdischen Gruppe mit dem Staatsvock nicht aus der Hand geben und sich bei aller Schätzung der taktischen Vorteile einer provisorischen Kooperation mit den gegenwärtigen Leidensgenossen nicht auf eine Bahn drängen lassen, deren Ziel sich ihrer Ansicht nach unter Umständen von der jüdischen - Gruppe aus anderem Wege bequemer und schneller erreichen läßt, zumal jawie erwähnt, auch dort teilweise mit antisemitischer oder antinationaler Einstellung gerechnet weiden muß. (Zählt doch z. B. auch Prof. Brockhausen die Juden, die et'.va in Polen den größten parlamentarischen Minderheitsklub bilden und in Abg. Grünbanm dem Genfer Min-oritätenkongreß einen Vizepräsidenten gaben, unentwegt weiter als konfessionelle Gruppe!) Das Wesentlichste ist aber gerade bei-dem Gedanken des Minoritätenblocks Morocuttischer Prägung, daß durch don Fortfall eines protegierenden Staatslvesens das ganze „Do-ut-des"-System aus die jüdische Gruppe nicht anwendbar ist. Ter Idee des Blocks fcarf man ähnlich dem paneuropäischen Schlagwort für die nächste Zeit ein interessiertes Publikum und lebhafte Propaganda Voraussagen. Es ist daher unumgänglich notwendig, daß das bewußte Judentum sich mit ihm auseinanderzusetzen beginnt. Das Wesentliche bei dieser Untersuchung wird die Einführung und Feschaltung staatsmännischer Gesichtspunkte sein: Was für die nationaljüdische Gruppe innerhalb eines bestimmten Staates gilt, darf n'chr blind und ungeprüft auch auf unsere Politik auf den großen internationalen Kongressen angswendet werden, die wir. heute schon beschicken. Antipathie gegen die anden Ww-. WiEk MSkMMlklMS fertig nntt nach Nass I., Singerstrafre 5 / L> Bauernmarkt 1 | MBMntfMMHMMMMttHBBHta nale Minderheit darf nicht im vorhinein ausschlaggebend sein für . einen Bruch mit den übrigen 30; ebensowenig wie eine innerpolitrsche Chanue, zu einem bestimmten Staatsvolk zu einem Arrangement zu kommen, zur rücksichtslosen Verwerfung jeder Kooperation mit den Minoritäten führen darf, die ja gerade in dieseni Falle jeglichen irrcdentistischen und illoyalen Charakters entkleidet wäre. Das bewußte Judentum hat mit Aufmerksamkeit die neue Situation zu prüfen, seine Vertretungen in der internationalen Ocffentlichkeit sorgfältig und schnell auszubauen und das Pariser Comite des delegations als Zentralstelle rasch und gründlich zu reorganisieren. Im übrigen wird es schon in den nächsten Monaterl auf den großen Kongressen des Sommers und Herbstes sehen, was es von den Minoritäten, mit denen es die enge Interessengemeinschaft nicht leugnet, zu gewärtigen hat. . Sie jüdische Not in Polen. Ein Gespräch mit Sejmdeputierten Frostig. Die Polnische Judenheit ist von Elend und Not geplagt. Ein Teil des Volkes, der noch bis in die jüngste Zeit arbeitsam und wohlhabend tvar, geht einer ungewissen Zukunft entgegen. Hunger und Verzweiflung sind wohlbekannte Gäste in der jüdischen Gasse. Selbstmorde aus Not nehmen in erschreckender Weife zu, Mutter legen ihre Kinder weg, weil sie nicht imstande sind, sie vor dem Hungertode §u retten. In Lemberg allein, teilte mir Sejmdeputierter Frostig nrit, machen die jüdischen Findlinge bis 40 Prozent der Gesamtzahl aus. Was soll iveiter geschehen? Die jüdische Not in Polen strahlt ihre Wirkungen weit über die Staatsgrenzen der polnischen Republik aus. Bon starken wirtschaftlichen Krämpfen geschüttelt, durchlebt die polnische Judenheit bange Tage. Bedauerlich, daß es an einem jüdischen statistischen Amte mangelt. Das Elend form man schon auf don ersten Mick' feststellen und es braucht nicht erst in Zahlen gebannt zu werden, allein ein ' statistisches Amt kann in theoretischer wie in praktischer Hinsicht den.jüdischen Kampf ums Dasein in Polen in hervorragender Weise unterstützen. Ich suchte .Herrn Sejmdeputierton Frostig auf, dessen Mitteilungen erschütternd sind. Llbgeovdneter Frostig bestätigte bedauernd den Mangel eines zentralisierten jüdischen statistischen Amtes. Die Mischen Führer. sind gezwungen, sich das nötige Material selber zu verschaffen. Ich glaube, wir müssen amt der-Zeit der Mischen Mandatare Awczs sparsamer umgehen. ' Herr Abg. Frostig führte aus: Das jüdische Voll in Polen' ist dem Hunger geweiht. Man spricht ökonomisch von einer Verarmung, was aber die Juden in Polen m Wmlichfett durchmachen, muß zur Agonie führen. Setzt nicht rasche Hilfe ein, dann wich sich der letzte Akt einer schrecklichen^ Tragödie in unserer Geschichte vollziehen. Einige Beispiele mögen die Lage veranschaulichen^ Die Peffachfeiertage waren heuer traurige Feiertage für uns in Polen, es gab Städte, in denen fast die ganze Judenheit hungerte. In Sa mbor, Zolk iew, um nur einige aufzuzäylm, erhielten 80 Prozent der Inden Unterstützung. Daß man mit den Unterstützungsgeldern sparsam umging, ist klar. Das Mische Geschäftsleben ist erstarrt, ausgesaugt durch Steuern,' vernichtet durch den Boykott seitens der polnischen Gesellschaft, blutleer durch die Kredi-tdrofselnng; verkümmert. Mische Existenzen, In Wilno zum Beispiel wurden in dem Jahre 1925 jüdischerseits 6602 Handelspatente angetanst, für das -Jahr 1926 nur noch 4942, also in einer Stadt allein wurden im Laufe eines Jahres 1660 Mische Geschäfte liquidiert. In derselben Stadt wurden für das Jahr 1926 ausgelöst 3814 Jndustriepatente, für das Jahr 1926 nur noch 2306, also . um 1509 jüdische Jndustckmnternehmungen wurde Wilno, im letzten Jahre armer. Dazu kommt noch, was sich statistisch nur schwer erfassen läßt, der Abstieg vieler Unternehmungen von höheren Steuerklassen M untere, was auf eine Einschränkung des Wirkungskreises hinweist. Im Kreise der. L e in b e r g e r Finanzka mmer, die zwei Dritteile Galiziens umfaßt, halben im letzten Jahre beinahe 10.000 Juden ihre Handelskonzessionen nicht eingelöst. Angesichts solcher Verhältnisse gestaltete sich die jüdische Lage immer trauriger, die Not wächst ins Unermeßliche, und wenn - auch die allgemeine Lage im Laude von der Not nicht verschont gebste^ben ist, muß doch festgestellt werden, daß die jüdische Rot eine spezifische ist, bedingt durch unsere wirtschasttiche Struktur. Alle Schichten der Judenheit fiub von der Not ergriffe». Der geistige jüdische Arbeiter in der Stadt befindet sich m besonders schwerer Lage. Alte Rechtsanwälte, junge Aerzte sind aus Unterstützung angewiesen. Dazu kommen noch die unzähligen abgebauten jüdischen Beamten aus Privatbetrieben, und entlassene aus den Staatsbetrieben. Die staatlich geiwährten Unterstützungen sind karg und unzulänglich. In Pr ze m y sl . sind registrierte 250 jüdische geistige Arbeiter ohne Beschüsiigung, die Regierung kann aber kau m für 3 0 N n t e rstütz n ng gewähren. Die Rot der jüdischm. Hmdwerker .U Letattut, RiH.Heuig d.est'--.pk.dnk.iven hes AM . M. MS jüdischen Wirlsch-astslebeiis ist in d'e Augen füllend und tu schreckend. Der jüdische Handwerker steht arbeitslos da, er lebt von kleinen Gaben, die tönt seine Verivandten ans dem Ausland schicken. Ans teilt Gebiete des mustergültigen' reellen jüdischen HandwerkslebenS ist noch eine traurigere Erscheinung zu verzeichnen. Es fehlt vollständig an ^Lehrlingen und in weiterer Folge an Gesellen. Die jüdischen Eltern sehen die Wisst ckMofigkeil dieses Berufes ein und schicken ihre Kinder nicht mehr in die Lehre. DaS jüdische HaMverk in Polen gerat auf diese Wesse auf den Alissterbceiat. 'Und die vorhandenen, in Arbeit nnd Redlichkeit ergrauten jüdischen .Handwerker vermehren tagtäglich das Lnmpenprolctariat. Wenn man bedenkt, daß wir Juden in gewissen Branchen des HandMrkes, zum Beispiel in der Baubranche, sogar führend waren, kann man den Schaden ermessen, den uns die traurigen Verhältnisse bereiten. Ein Quell jüdischen Produktiven Schaffens verdorrt ohne Aussicht auf Wiederbelebung. ■ Ter jüdische Handel hat cs nicht besser, er wird systematisch nied'ergemngen. Juden erhalten keine Kredite. Jüdische Existenzen werden für imnier vernichtet. Ti» Not hat auf diesem Gebiete solche Grenzen erreicht, daß 'Leine Möglichkeit vorhanden ist, ans eigenen Kräften irgen) eine gesellschaftliche Hilfsaktion dnrchzusühren. So zum Beispiel schreitet die L embe rge r Judenheit daran, eine jüd ische Kreditbank ins Leben zu rufen. Bei den Inden rief dieser Plan Begeisterung hervor. Die Getreidchändler, die in Polen derzeit noch die bestgestellten sind, fanden für diesen Gedanken sehr viel Anerkennung und doch b r a ch t e n s i e vorläufig für d i e s e n Z w e ck k a u nt 500 Dollar a lt f. Diese Summe ist gegenüvärtig fast die^ Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Wenn man bedenkt, wß für unbedingt notwendige 100.000 Dollar eine wirffchaftlich vielleicht che stärkste jüdische Schichte kaum 500 Dollar cinzahi.'u^ ir.nn, ersieht man die katastrophale Lage des jüdischen Wirtschaftslebens in Polen. Der Standard of lifo der Juden ist mehr denn lxl'lleiden. Es hungert nicht nur der Körper, auch di« jüdisaie Scheie. Jüdische Schul:« werden geschlossen, und die Kultusgemeinden, von denen man in erster Reihe Hilfe erwarten sollte,' stchen vor einer sclftvierigen AuWbe, ihre Kassen sind loer. Angesichts solcher Verhältnisse hat es ke i ne n S i n n, meint Abgeordneter Frostig, von einer p o l n i s chjüdischein Verständigung zu sprechen. .Was , uns not tut, ist eine wirsschasttiche Ugoda. Aktuell ist lkeu-te nur das eine, .. ob die polnische Regienmg und die polnischen Parteien anerkennen wollen, daß eine spezifisch Mische Not vorhanden ist, die von der generellen Wirtschastskatvstroph'e Polens stark absticht, und ob sie gewillt find, dieser Not zu steuern! Die Hisse muß sogleich einsetzen; als erste Schritt.', um die vierzweifeste Lage der Juden zu mildern, wären. Steuererleichterungen für den jüdischen Kaufmann und für den jüdischen Handiverker, Mnsteltung der Verdrängung jüdischer Arbeiter aus den StaatÄÄrieben, um die gegenwärtige triste Lage nicht noch zu komplizieren. Unterläßt die Negierung ihre Pflicht, den jüdischen 'blossen -zu Hisse zu eilen,.fällt auf si«e die gange Verantwortung zurück. Maßgebenden Politikern. ist die Lage nicht unbekcnmt. Herr Abg. Frostig erwähnt,' daß ein bekannter p o l n i s ch e r Politiker a ü s dem antisemitischen Lager sich im Gespräch mit ihm äußerte, daß d i e jüdische N o t wirklich schrecklich sei, und die Regierung in nächster Zukunft die Frage beantworten wird müssen, auf -welche Weise die jüldffchen Massen zu ernähren seien. Entschließt sich die Regierung zu keinen radikalen Hilfsmaßnahmen, muß sie uns zumindest eine Atempause gewähren, denn die jüdischen Massen sind dem Erstickungstod nahe. Trotz nationalistffchchauvinistischen Tendenzen, trotz einer ungeschwächt antisemitischen Rozwojhetze find und bleiben die Inden, die 12 Pro- ' zent der Gesamt bevölkerung des La ndes a u s m a ch e n, ein bedeutender Faktor, im Wirsschastsleben des Landes. T. N. Große Leistungen für den Keren Hajeffod. In KaPftE leisten 50 Zeichner 10.500 Pfd. Kapstadt, 7. Mai. Auf dem Bankett, das zu Ehren der Delegierten des Keren-Hajessod-Hauptbureans, Nahum Sokolrw und Dr. M. Hindes, gegeiben wurde, sind im Verlaufe von 30 Minuten 10.500 Pnnd aufgebracht worden. Beteiligt waren im ganzen 50 Spender, von denen vier je 1000 Pfund einzahlten. Msheriges Ergebnis des mnerilmrischen Palüstina-^Driver 2,5 MiMonen Dollar. New-Aork, 7. Mai. In der Sitzung der Divestoren der vereinigten Paläsiinakampagne zur Auf bringung von 5 Millionen Dollar wurde mitgeteibt, daß 2,5 Missionen Dollar beretts in bar eingegangen sind. Laut den Verpflichtungen M im Moirat Mai noch eine Million Dcklar bar eingezahlt werden. Die Juden von Peru für den Keren Hajeffod. I. T. A. meldet ferner unter dem 7. d. aus L du don: Das .Haupt'bureau des Keren Hajessod wurde telegraphisch benachHehtigt, daß die Keren-Hajessod-Delegierten in der Pe r ust a d t L i m a eine jüdische Versammlung abhielten, in welcher M PjUVfür den Kerey.Hajchod bm MMW M