Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2590 (10.5.1926)
- Date
- 1926-05-10
- Page
- Seite 13 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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9t. 55. «tot. Mene» MorgeniettiMk, 9. ®.ii iötc Seite 19 Die Nachrichten, die aus England herüberkontmen, sind widersprechend. Man kann sich kein genaues Bild machen. Beide Teile sind noch in voller Kampfesrüstung und sehnen sich den- , iwch nach einer Beendigung des Streiks, der für beide Teile nicht von Vorteil ist. Die Regierung scheint sich vorläufig etwas sicherer zu fühlen und will durch immer schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung dyr Streikfolgen den Eindruck erwecken, als ob sie auf einen sicheren Sieg rechnen würde. Vielleicht will Valdwin durch dieses Draufgängertum die neutralen Bürgerschichten stärker an sich fesseln, um seiner Partei bei den in Kürze zu erwartenden Wahlen größere Wählermassen Lu gewinne,t. Dennoch kann man im Hintergründe Anzeichen der Nervosität auch auf dieser Seite beobachten. Solche sind bei den Führern der Arbektermasien ebenfalls wahrzunehmen, vie wohl siegesbewußt sind, aber dennoch eine längere Dauer des Kampfes vermeiden möchten. Es ist möglich, daß der Kampf in der nächsten Woche zu Endo gehen wird. Sollte dies der Fall sein, dann dürfte ihn ein Kompromiß beschließen, wie dies im parlamentarischen England gewöhnlich der Fall ist. Beide Teile werden Konzessionen machen müssen. Trotzdem dürfte dadurch die wirtschaftliche Entwicklung Englands nicht allzu günstig beeinflußt werden. Gewisse Probleme sind ansgerollt worden, die nicht mehr von der Tagesordnung verschwinden dürsten. Die Frage der Verstaatlichung der Bergwerke und Transportmittel, mag der Generalstreik auch wie immer ausgeheit, ist wieder sehr aktuell geworden. Die Maßnahmen, die daun ergriffen werden, dürften nicht ohne. Rückwirkung auf die übrige Weltwirtschaft bleiben. Die sozialen Gärungen Englands dürsten sich mit der Zeit auch anderen Wirtschaftsgebieten Mitteilen. Damit wird die Krise, die schon jetzt auf der gesamten Weltwirtschaft als -Nachkricgs folge lastet, eine weitere Verschärfung . erfahren.. Kein Land ist dagegen auf die Dauer gewappnet. _ Dr. All Ng. Die Affäre der BrAnner Maschivenfabril. Das Communique des VertvaLtungsrckes. Brünn, 8. Mai. Heute hat die Sitzung des Bevwaltungs» w..u’3 der Brunner Maschinenfabrik stattgefunÄen, die den ganzen Nachmittag bis spät in die Abendstunden dauerte. Aus dem - abends' ausgegebenen Communique geht hervor,- daß die angeordneten Revisionen in den in Brünn gelegenen Wevken und in dem P:auker-Werk bxendet sind,, während die Revision in den anderen Etablissements noch nicht zum Abschlüsse gebracht werden konnte. Das Communique betont, . daß.begM-ich der bestehenden Forderungen A bs ch r e> i b u >n g e n notwendig sein werden. Die Revision im Pcmker-Wevk hat insofern«: eine U eher ras chm ng ergaben, als sich gegeigt hat, daß das Werk aktiv ist. Ausdrücklich wird in der ausgegebenen Mitteilung betont, daß das russische Geschäft dem Unternehmen keinen 'Schaden gebracht hat. '. Betont wird ferner, "daß der im letzten Geschäftsjahr, erzielte R eängewinn und die in den Vorjahren angchäuften Reserven zur Deckung der Verluste nicht ausreichen werden. Das Comnmmque schließt mit der Mitteilung, daß Genevaildiroktor Pauker seiir-e Demission gegeben habe, die auch angenommen wurde. Nach'- den Erklärungen des Vorsitzenden Rotier sind gegenüber den Bilanzsätzen der Direktion Abstriche an den Kurswerten von Effekten und Debitoren erforderlich, die die Gewinne des Jahres 1985 und die stillen Reserven der Gesellschaft aufschren. Weitere Abstrichr werden sich als notwendig erwessen, und aus diesem Grunde werden, auch die offenen Reserven der Gesellschaft in der . Höhe von 66 Millionen Dschechenkronen zur Deckung der Abstriche herangezogen werben müssen. Dr. Pauker Hai aus feine VeNwaltANKvatsMe bei der Barck für Handel und Industrie (ehemals Amderbany vernichtet, die er seit der Konstituierung des Jnsti-tuts km Jahre 1881 be* Meidet hatte. Geringe Bewegung auf den Devisenmärkten. Auch gestern verze-ichncte der -internatioimle Devisenhandel eine weitere Entspannung. Die Umsätze waren im allgemeinen nicht sehr groß. Der französische Franken bewegte sich zu den letzten Schlußkunsen. Die Devise Paris schloß in Zürich mit 16.25 gegen 16.27 vom Vortage.. Etwas stärker waren die Schwankungen ides belgischen Franken, der in Zürich mit 16.90 gegen 16.25 vom Vortage, schloß. Sehr fest lag die Devise. Bukarest. Im Wiener Uisancenhandel stieg Bukarest gegen Zürich aus 1.90. Der Zloty lag schwach b eh a« p t e t. New-Uork notierte gegen Warschau 1V.66 bis 10.86. Bemerkenswvrr ist die matte Haltung der, Sita, die zwar wenig abbröckÄte, dafür aber ihren Ausdruck in der Steigerung des Zinssatzes auf 2 Prozent für das Jahr fand. , Der gestrige Privatverkehr. Im gestrigen privaten Effekten-, Handel waren die Umsätze sehr gering. Etüvas freundlicher lagen die tschechoslowakischen AvbitrageeslMen, die nach den letzten Kursverlusten leicht anzogen. Fester waren auch die ElektriMts- , werte, die auf die bevorstehenden Goldbilanzieruugen hin gesucht waren. Der Rentenmarkt blieb' vernachlässigt. Alpine Montau. Aus Graz, 8. d., wird gemeldet: Me Alpitre'Montangesellschaft hat den Hochofen in Eisenerz wieder in Betrieb gesetzt und die seinerzeit entlassenen Arbeiter -dieses Hochofenbetriebes wieder angenommen. Insolvenzen. Das Konkursversahren Wurde erössuet über die Firma H. Neuaebauer u. Cv., 6; Bez., Maviahilferstvaße 47, und über Göttlich und Julius B r e t i s ch! in Büsendorf. — Das Ausgleichsversah reu wurde er-. Wut. über H a n a u s e k, D * vis«. Co., 8. Bez., Krieger-. gasie 16, über Friedrich R u z i ek a, 18. Bez., WercheljMst-M- Me 14, über Hermann Schock, 9. Bez., Uthanplatz 4, Gesellschafter der Metall- und galvanischen Werkstätten, Eduard Kohll u. Co., 19. Bez. Lichteu-werderplatz 4, Mer Alexander Spjvak o ss, MWssährikant, -8. Bez., Löwengasse 3, über Ludwig u. Cilli W e i n r e b, 1. Bez., OperUgasse 10, über die Firma Kürt u. Orender, 1. Be«., Wollzeile 9, über die Oesterreichische Th o r u i t - K n o v f i n L> u st r r e - A-G.. 17. ' Be-.. Pez;lgasse 7—9, über S. M-ar-ran u. Co., 10. Bsß.,.Blktor-Mer- Blatz 8, über Karl Borge nicht, Kur,Maren und Zngchör,' 7. Be«., Kirchengasse 36, und über Leo Gründerg, HarM mit mim, sA«. s». MMM »«. 1 Aosel «nS Die Utttonbanf. Die Ursache des Austrittes Dr. Davids. — Attdamrrrde MachtÄmpfe zwifchert GW und der Direktion. AckäWch des Scheidens des Vizepräsidenten Dr. David aus deck DschtWde. der UniouVanE, tvuriden an dieser Stelle dis Hintergründe dieses Rücktrittes genau erörtert. Ter „Oesterreichische Volkswirt" schreibt hierüber: ,Mne vor Wochensrist von der Uuiouban'k bekanntgegebeue Personalverändcrung ist vielleicht n icht so harmilos, wie sie sich gibt. .Herr Dr. Wolfgang David hat seine Stelle als Vizepräsident und' Mitglied des Vorstandes niedergelegt, bleibt aber weiterhin im Verwaltüngsrat der Baut. Vizepräsident wurde Hofrat F r a rr k s u r t e r, der ehemalige Generäldirektor des Lloyd. Dr. David war.- der Vertrauensmann des PrKjBen'ten - Bostl' rnk 'Vorstand der Bank, dem dieser selkst-sort-mähr'als Jahresfrist nicht mchr angchörr, was in der Fassung des. Commuttiques guch dadurch zum Ausdruck kommt, 'däß'die V o r st a n d s's i tz u n g der Unionbank, rn der Dr?.David seine Demission gegeben hat, nicht u nt er d e m V o r s i tz, sondern nur „i n A nwesenheiides Präsidenten Dosel" abgchalten. worden ist. Da nnnmehr weder Präsident Bofel, noch sein Bertrauensrmmn Dr. David dem Borstand der Bank angehören, wird dadurch noch deutlicher als bisher markiert, daß die Anionbank unabhängig von ihrem Präsidenten , geleitet wird. Es ist wiederholt an dieser Stelle auf das Verdienst hingewieseu worden, das die Direktion der Unionbank sich durch, die Energie erivokbsn hat, mit der sie ihrem Großaktionär, und Präsidenten keine wirkliche Macht in der Bank' eingeräumt hat. Dadurch wurde venmedeu,. daß die Mittel der Unionbank, gleich der..mancher anderer Bank zu den Geschäft e n . i h re s Präsidenten mißbmucht wurdeip was bei dem zeiiiweilig so großen und dringenden Geldbedarf des Bankhauses Basel bei. geringerer Festigkeitder Direktion uniweigerlich geschehe wäre.^ Was die Ursache der gcgen- -wärtigen Verschiebung in -er Wftmg der Bank ivar, ist nicht bekannt geworden. Auch, wenn -re Gerüchte. zutressen sollten^ daß das .... Eillbernehmen zwischen Basel und Dr. David getrübt seil so bleibt die -Tatsache, daß der Präsident irn Vorstand nicht vertreten - ist,- bestehen. Daß . .sich früher oder später eine noch weitergeihende Loslösung der Bank von..dem Schicksal ihres Großaktionärs,, der ja,-seitdem die Aktien der Bank mit seinen - anderen Efsektenhestäuden'. in die. Schweizer Trust- Gesellschaft gelegt -worden sind/nur. mchr,-mit Einschränkungen alsstllcher -.zu bezeichnen M,/ vollziehen wird, kann man nur vermuten. Allerdings scheiney gerade jetzt neue Machtkämpfe zjw.i-sch«« .dem-,HrDdext-ten...«nd,..der Direktion aw-, läßsich...per -Feststell'Ung der.Koldbilünz uH 'Krr Dividende für 'M5.ausgebrychen.KU sein, dyn BedouLung sein miüt.-, / - , ... •, FMche O»Wd»MM nnü gewish Solmial Trust. Von Hans Ditisheim, - Bankdirektor, Basel. Da die Nachrichten Wer die' ©tubiert. u«b Verhändlungen wegen einer jüdischen Palästinaanleihe zunehmen, muß man sich wundern, daß nie davon die Rede ist oder auch nur die Möglichkeit erwogen wird, die Anleihe durch Vermittlung des Jewish Colonial Trust, der Jüdischen Kolöniäloant in Lorrdon, zu erlangen. Und doch ist dieses Institut schon seinerzeit von Theodor Herzl dazu ^gegründet worden, die Finanzierung des PülästinaauMües in großzügigem Rahmen durchzuführen, und zwar auf rein' geschäftlicher Basis, ' im Gegensatz zu den beiden Spendenfonds, Keren Kaje- > meth und Keren Hajessod. So gut eingeführt und bekannt bei Zionisten und Nichtzionisten aber die beiden genannten' Fonds sind, so Wenig orientiert ist man bei uns über die viel früher entstandene Jüdische K olonialbank. Ein großer'Teil der recht zahlreiches Aktionäre (das 'Aktienkapital von 2, Millionen Pfund Sterling ist mit zirka 400.000 Pfund Sterling einbezahlt)-ist durch die. geringe Publizität der Gesellschaft dazu gekommen, die geleisteten Einzahlungen a fonds perdu, resp. Spenden zu betrachten, was dem eigentlichen Sinn der Gründung durchaus widerspricht. , Wohl ist in Palästina die Tochtergesellschaft des I e w i s h C o l o n i a l T r. u st, die Ä n g l o - P a l estine Co mp an'y, der .Hauptbankier der dortigen - jüdischen Bevölkerung, Wpbei zwar auch sie infolge der oft wechselnden Könjunktürschwankungerl noch keine größeren Gewinne auf das mit 300.000 Pfund Sterling einbezahlte Kapital ausschütten konnte. Der 'Jewish > Colonial Trust selbst hat aber nicht Schritt mit dein; enormen Aufschwung der zionistischen. Bewegung ^.ge-: halten, und^ umn hat nichtdarauf.gedrungen, ihn zum nationalen Finanzinstitut mit der entsprechenden internationalerr Bedeutung zu, entwickeln. Wenn auch sein eipbezahltes Aktienkapital von. zirka 400.000 Pfund Sterling noch relativ klein ist, bei entsprechendem Erfolg des Institutes,und. größerer. Aktivität wohl aber l^cht vergrößert werden könnte, so fließest der Bank doch stets größere Beträge von 'Depositengeldern mit verschiedenen Verfallzeiten zu, die bereits eine Sunnne von iiber 1,300.000 .Pfund Sterling erreichtest. Dieselben können speziell für. g r ö ßa t e k n r z.f r i. ft i g.e ,T ran s a t io neu Verwendung.finden und müßten allein schon, ohne weitere Banktätigkeit,'einetr Zinsgewinn vow mindestens. Ä 0.0'O.’Ö' Pfüsty.' Sftrltttg' WÄngtzstl-'- Was null die i ni m o b i l i s i e r t e n B.e-t r>i-g-r. -des zur Veefügllng stehenden- Ban-kkM)itals betrifft/so ' sind dies neben ilicht unbeträchtlichen Beteiligungen und tWgkxWjM LMM m MM A SWy hauptsächlich die anläßlich von Licu.qründuugen in Palästina übernommenen Aktieupaletc. Dieselben ruhen iinmobilisiert im Portefeuille der Bank, wahrend doch danach getrachtet' werden sollte, eine Möglichkeit zn schaffen, die Beteiligungen an Nnternehmeit mit befriedigender Erttwicklulig sukzessive abzrgtoßeil, wie z. B. diejenige am N u t h e n b e r g-Elektrizitätswerk in Tel- Awiw, das bereits im zweiten Jahr bei größeren Abschreibungen 6 Prozent Dividende verteilen konnte. Schon aÜeiit dadurch würde es dein Jewish Colonial Triftt ermöglicht, seine Tätigkeit - weiter zil entfalten und sich neueit Unterrcehnlungen znzuweilden. Vtancher, der sich für die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas interessiert oder das Lavd persönlich gesehen und seine Zukunftsmöglichkeiten geprüft hat, wird gewillt sein, der palästinensischen Wirtschaft durch U e b e r n a h m e von Aktien oder Obligationen Gelder zufließelr zu lassen, sobald ihru die betreffellden Unternehmen durch eine Bank von ÄLamen und Ruf als gut fundiert, und aussichtsreich empfohlen werden, und für die Papiere ein Markt geschaffen wird, der es durch die erforderliche Pilblizilät und die Kursentwicklung ermöglickst, auch als Outsider die. Entwicklung zu verfolgen. -Wie viele internationale Kapitalistenkreise gibt es doch, die sich für aussichtsreiche überseeische Unternehmungen die sich für aussichtsreiche überseeische Unternehinungen interessieren, sobald deren Aufbau und Finanzierung durch ein bekanntes Bankinstitut propagiert und geleitet werden. Es sei in diesem Zusammenhang nur an die mit Leichtigkeit in Europa durchgeführte Finanzierung der orientalischen Ersenbahnen erinnert, eine Transaktion, die doch gewiß mehr Nisken politischer und wirtschaftlicher Natur in sich barg, wie unter den heutigen Verhältnissen der Aufbau palästinensischer Unternehmungen. Bevor jedoch der Jewish Colonial Trust sich nicht zu einem Institut mit den erforderlichen internationalen Beziehungen entwickelt hat und für palästinensische Werte wie auch für feilte eigenen Aktien nicht eine gewisse Kontrolle durch einen offiziellen Markt in London oder New-Iork schafft, werden auch nicht die Mittel erhältlich sein, .die zur großzügigen Entwicklung eines neuen Wirtschaftslandes unbedingt erforderlich sind. Es verstehtsich von selbst, daß solche enormen Beträge, wie sie z. B. eine jüdisch e P alästinaanleih e erfordert, auch von.Palästinafreunden nur auf str eng komrtt;<erzieller Basis und durch.in der allgemein üblichen^ Form^erfolgende. Emissionen aufgebracht werden können. Und um einen internationalen Erfolg einer solchen Anleihe, zu garantieren, müßten an den verschiedenen Weltplätzey erste Firmen, ihren Emissionsk r e d i t. zur Verfügung stellen und die Zulassung der Titel zur' Kotierung an den Börsen erwirken. - - Aber erst, wenn unsere jüdisches Finanzinstitut den Unterschied Wischen Sp e.nde und finanzieller Anteilnahme markant bewiesen hat, wird für unsere jüdische Heimstätte anstatt relativ kleiner Beträge, großzügige finanzielle' Investierung des Galuthjudentums möglich sein. Die Sparebckagenbstmgung im Dorotheum. Im Monat April 1926 wurden. 4,888.269.29 S. MqLllqt und 3,821.024.40 2. rückgezahll. .Mt Ende APvil 1926-.- betr-ug bei..einer Einlegerzahl von 46.445 der Gesanllieinlla-gLnftand .66,254.621.42 'S. Wiener ProöuNtenbör<e. Die amerikanischen Markte nehmen ' infolge der besseren SaatenstandSberlchte einen flauen Verlauf Der hiesige Markt-verlief geschäftslos. da der Kom'um gesättigt ist Die Preise fast aller Produkte bröckelten ab. Wetzen wurde.etwas lebhafter nach der Tschechoslowakei umgesetzt, da ab .1. Mai die Zöllaufgehoben. wurden und nur solchen Waren diele Emfuhrerleichternngen nrgestanden werden, die bis 1 Juni die Grenze vassleren. Nach dem 1. Juni dürften in der Tschechoslowakei .stabile Zölle eingeführt werden. Exekutiv wurde, eine Ladung Mais er Schlepp Wien zum Preise von. 93 tschechischen Kronen gehandelt. Es notierten: Weizen: Inländischer 42.25 bis 42.75, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 45.75 bis 47.50 Ungarischer 13.-^ bis 45.60, Jugoslawischer 76 Kilogramm 42 50 bis 43.50, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —bis —.—. Roggen: Inländischer Marchfelder 27 50 bis 28.—, Pester Boden 26.60 bis 26.75. Gerst er Brauware inlärrdische 31.— bis 34. —, böhmische mährische —.— bis —Mais: Jugo- 'lawtscher 2V.76 bis 21.75. C tn q u an tin neu 31.— bis 38.—. Haf er: Inländischer 29 — bis 80.—. Reis: Italienischer 79.— bis 82.—, Burma 64.— bis 66.—. M a h l p r o d u k t e : Grieß inländischer 82.— bis 83.—, Weizenmehl 0 inländisches 79.— bis 80.—. Kochmehl 2 inländisches 68.— bis 71— Broimebl 'nländisches 44.— bis 48 — Berliner Börse vom 8. Mai. Der gesinge Verkehr er-ösfn-ete in sehr ru'hi>ger Halturtg. EinzÄne Papiere gaben ihre Anfangs gewinne infolge der dauernden Gefchästslofiigkoit ab. Bei . -geringen K u r s ä n d e r-ungen notterlen-' SiU-teiuoie . —<suo. r-omvaroen. neue Oesterreichische Staatsbahn 20.50 " Darmbädter Ban! 126.28, -Deutschb Bant 125.—. Dresdner Bank N0-— Oesterreichische .Kredit 6 95. Oesterreichische Länderüant —, RetchSbank 139.62, -Wiener Bankverein .5.75 Untonbant 6.12 Daimler Riotoren 68 50. Dvnamit Robe! 79.87, Felten & Guilleaume 129 — Ske Devisenkurse - (Eigondienst der „Wiener Morgenzeitnng".) 1 .8.. Mat. rLevtsenmeir von U-L 'titzrvt Pertri. .rijv.Otz. (123-—).. Holland 207.70. 4207.70;, New-Bork 517.— (517'.—), ' vondo» 25.10 25.10 ^nrls 16.25 (16.27Vs) Mailand 20.70 < 20,72).. Brüssel 15 00 '16 25), 'Kovennvgen 13495 (135.10, Eloclaöim 138.35 138.25), OSlo '111.85 111.70, Madrid . 74.90 (74.25,. * Buenoe -,'lires 808.— /206.S5/.. Ppga - 15 91 (1 rx30„ Birdavo" 0.0072,38*/* -0.007225). Bularen 180 >1.75^). Belgrad 9.11 - (9-10,. . Sofia -3.72 .(3.78»/,'- Warlchan - - (-.—)) mW 72 85 ^2 92»/-) 'ür -iOrn Schilling. '' rvarschau» 8. Mat -Devisen.» Betgren — 'Berlin"»—' hi» Holland 417.68. bis 419 77, voudyn . 5047 tz.'» 50-71 1037 5 > <»* 1042 50 ■ Paris 33.7,3 utS 32.89 rchioei- - ÄOj.ttü- »>» 202 05 Bttdaoeü - —. — -bis Brag 30.80 ms 30 94 Wie-» 146.71 dis 147.44 für 100 Schilling, Italien 41.70 bis 41.90 Stockholm bis bis .