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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-09 · Heft 2589 (9.5.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2589 (9.5.1926)
Date
1926-05-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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* «i. m PORTSCHACH "im urdfüMTMA (KAritUn, Onüinidi) f~ Europas wärmstes Alpenseebad und klimatsscher 5tmort. Seebäder 20-37Grad. Mai dis Oktober. Hauvtsailonr Juli, August; Penfion 12 bis 22 S. Vor-« Nachsaison 8 bi« 128. Idealer Frühlingsaufenthalt. Internationale LawntenniS-Turniere. Motor-nnb Segelbovtregatten. See-und Landfeste. Kmkonzert. Auskünfte durch die Kurkommiflion Tagesbericht. Mode« vom Nilo sburger Brand. Der Lokomotivführer starrte in das grelle Rot des , Himmels. Was Wrnmerten ihn nurr die Fahrvorschristen! Wohl war ihm der brennende Ort gleichgültig, aber ihn trieb, obwohl er mit niemandem gesprochen hatte, die drängende, peinigende Angst der vielen Nikolsburger, welche infolge der ersten Schreckensnachricht, voll Bangen um das Geschick ihrer Artgehörigen, aus Wien und Niederösterreich kamen. In solcher Situation bleibt kein Mensch dem Menschen fremd, und so fuhr der Personenzug der Zweigbahn eine Ärecke von 32 Minuten um nicht weniger als 12 Minuten rascher. iit Seit Jahrhunderten war es wohl der erste Freitag- <wend, an dem in Nikolsburg kein Tempel geöffnet war. Nicht Gebete und fromme Lieder: Angstschreie, Hilferufe und Kommandornfe waren zu hören. Und doch — wenige Häuser vom rasend um sich greifenden Flammenmeer entsernt, fand sich in einem Gasthaus ein Minjan alter Juden, die sich zu schwach fühlten, helfend einzugreifen, und beteten ruhig. Doch, was sich mannhaft fühlte, half. Da stand auf dem Dach eines gefährdeten Häuschens einsam ein Mann, um seine beiden darin wohnenden alten Tanten zu schützen. Stundenlang wehrte er nur mit Hand und Fuß die brennenden Schindeln ab, die geflogen kamen, bis endlich die Berufsfeuerwehr durch ihr Eingreifen seinem Rettungs- Werk Bestand verlieh. i * Besonders die Söhne, die aus Wien gekommen waren, zeigten meist Besonnenheit, beruhigten allenthalben und leiteten Flucht und Rettung aus den Flammen. Vielleicht konnte nur deshalb die Ruhe bei ihnen über die Ver- Kvefflung Herr werden, weil sie doch nicht mehr so mit jedem Stückchen im Hause seelisch verbunden waren. Ein psychologisch veranlagter Beobachter hätte manches Rätsel zu lösen gehabt. Der sonst so resolute Fleischhauer, der im Alltag seinen Gehilfen, seinen Angehörigen und selbst seinen Kundinnen durch sein selbstsicheres, herrisches Wesen Dt imponieren vermag, war einer der ^Kopflosesten. Auch manch anderer erwies in der Gefahr Charaktereigenschaften, die man ihm sonst nicht zugemutet hätte. Da saß in der Gasse ein altes Ehepaar während der ganzen Sabbatnacht auf zwei Sesseln bei einem Tisch vor feinem verbrannten Haus. Ein nicht allzu großer Vinkel mit geretteten Habseligkeiten lag neben Ihnen. Alles Zureden half nichts. Sie wollten unter kein fremdes Dach. Wenigstens am Sabbat sollte nran sie noch bei dem. Letzten belassen, was ihr eigen wa . Am erschütterndsten von allen Unglücksfällen wirkt Wohl, jener, der sich erst in der nächsten Nacht abspielte. Von dem Haus des jüdischen Bürgers K. tvar nur das Dach , abgebrannt. Es sah heute in dem sonst so trauten Heim nicht 'sehr wirtlich aus, aber nach 30 aufregenden Stunden übermannt der Schlaf. Sie schliefen vielleicht sogar ruhig, waren sie doch voll des frohen Gefühles, noch innerhalb ihrer vier Mauern bleiben zu können. Aber die Balken waren schwer geworden durch die Wassevmengen, welche die Spritzen gesendet hatten, der Mörtel aufgeweicht, und als die Decke einstiirzte, wurden zwei Töchter des Hauses schwer, eine leicht verletzt. Auch komisch, zumindest tragikomisch anmutende Szenen gab es in dem großen Drama. Die meisten Frauen haben die mehr oder minder löbliche Gewohnheit, sich heimlich Körberlgeld zu schaffen. Und wenn man nicht verheiratet ist, kann es auch der Bruder sein, der das Haus erhält und vor dem man das ersparte Geld verheimlicht. ,Mi mußt doch auch etwas Geld haben", sagte der Bruder, während er Matratzen aus dem Fenster warf. „Was Mt dir ein", erwiderte erschrocken die Schwester, ,^voher soll ich Geld haben?" Später aber, als nichts mehr vom Hause zu sehen war, klagte sie, daß ihr im Wäschekasten 6000 tschechische Kronen verbrannt seien. # Die Behörden sind sich noch nicht klar über die Ursache des Brandes, aber die Nikolsburger kennen sie. Eine arme Frau, als Säuferin im Orte bekannt, habe Schmalz ausgekocht und dieses sei in Brand geraten. Da stellte sich die auch , heute nicht Nüchterne ans Fenster und rief den Spaziergängern zu: „Euch geht es gut. Ihr geht spazieren, und hei mir brennt es". Man lachte über den sonderbaren Einsall der Betrunkenen und ging ruhig weiter. Den Ernst der Sache erkannte man erst, als die Flammen aus dem Giebel des Daches hervorschlugen. Für die Nikolsburger sicht es fest, daß es sich so zugetragen hat, denn in einem kleinen Ort, wo jemand nur om komisch Mngendes Wort auszusprechen braucht, um es sein ganzes Leben als Spitzname auf sich sitzen zu haben, iist die LegondenbiMng rasch und beließt. * Welche Macht die Legende, insbesondere aber die religiöse, auf uns übt, konnte man daraus ersehe«, daß sich selbst die Freidenker unter uns Nicht eines merkwürdigen Gefühles erwehren konnten, als sie die Geschichte des Hauses Quergasse 9 erfuhren. Wir wollen nicht streiten, ob es sich hier um ein Wunder handelt oder das Haus deshalb unversehrt geblieben ist, weil es auf der einen Seite ei« Straßeneck bildet, auf der anderen zwei Häuser rechtzeitig niedergerissen wurden. Uns freute es nur, daß der Name des Landesvabbiners Modche Benet, der in allen Mattem erwähnt wurde, die Juden aller Orte an die große jüdische Vergangenheit der abgebrannten Stadt erinnerte. * Die alte, historische Judengemeinde fiel zu einem großen Teile den Flammen' zum Opfer. Aber nur 22 jüdische Familien sind obdachlos geworden; fast 80 Prozent der Geschädigten sind Christen. Aber gerade von den betrofft- «ctt Juden wohnten die meisten als Mieter in den Häusern des Fürsten Dietrichstein-Mensdorf, die dieser nicht mehr erbauen will, um endlich seinen Plan, die Erweiterung seines Schloßparkes, zu verwirklichen. Die wenigen Juden, die noch in Nikolsburg wohnen und dort ihre bescheidene Existenz haben, dürfen nicht zerstreut werden und in unserer so schweren Zeit in fremden Gegenden einer unsicheren Zukunft entgegengehen. Große Sammlungen zugunsten der Abbrändler werden eingeleitet iverden. Nicht nur Nikolsburger und Mährer werden geben, denn in solcher Situation bleibt kein Mensch dem Menschen fremd. Siegfried A b c l e s. Brief aas IenMem. Von Dr. Jakob Mibaschan. Die diesjährige Saison war außergewöhnlich reich an musikalischen und sonstigen künstlerischen Darbietungen in Erez Israel. Zahlreiche Gemäldeausstellungen, Gesangs- und Jnstrnmentalkonzerte — die zwei ständigen Bühnen, die Oper und das hebräische Theater, gar nicht zu nennen — machten jedem glauben, er befinde sich in Wien, Prag oder Berlin und nicht im bescheidenen Jerusalem. Ein großer Teil dieser Kunstdarbietungen, diejenigen der Kantoren Sirota und Kwartin mit eingerechnet, gaben bis zu 50 Prozent ihrer Einnahmen, die nicht gering waren, dem Keren Kajemeth l'Jsrael (I. N. F.) ab; dies dank der energischen Aktion, die der letztere im In- und Auslande einleitete und die von glänzendem Erfolg gekrönt war. Den Abschluß dieser Reihe von Kunstdarbietunj gen bildete ein musikalisches Ereignis von größter Seltenheit — die Konzertserie des jüdischen Weltviolinkünstlers Jehoschua Chefez. Chefez, von seinem Freund, Pianisten Isidor Achron, Bruder des gleichnamigen Komponisten, begleitet, gab hier sechs Konzerte (zwei in Jerusalem, zwei in Tel- Awiw, eines in Haifa und eines ixu Emek für die Arbeiter und Siedler). Sämtliche Konzerte waren eine Spendedes Künstlers an Erez Israel zwecks Errichtung eines Hauses der Musik, das Chefez zusammen mit seinem Kollegen und Freund, Prof. Godöwsky, der uüs'im Winter besucht hatte, in Jerusalem ins Leben rufen will. Eine großzügige Aktion rn Amerika seitens dieser Fürsten der Musik soll den Rest der notwendigen Barbeträge aufbringen, worauf sie oder zumindest Chefez, wie er es hier versprach, im nächsten Jahre zur Grundsteinlegung des Konzerthäuses, nahe der hebräischen. Universität, -wieder erscheinen werden. Den Jerusalemer Konzerten wohnten der Oberkommissär samt allen hohen Staatsfunkttonären, Dr. Weizmann und andere Persönlichkeiten sowie ein auserlesenes Publikum aus allen Glaubensgemeinschaften,, die hier leben, bei. Die Zeitungen konnten nicht Worte genug finden, den jungen, kaum 26 Jahre alten jüdischen Künstler zu loberr. Als. Beweis für seine Beliebtheit in Erez Israel sei nur angeführt, daß er vor und nach den Konzerten von den wartenden Musikfreunden ans Händen getragen und mit Blumen überschüttet wurde, so daß er sich „fürchten" mußte, sich auf der Straße zu zeigen Jedes seiner Konzerte (mit Ausnahme des letzten in E i n- Charod, das gratts war) brachte reine Einnahmen von nicht weniger als 260 Pfund, zusammen an die 1300 ägyptische Pfund, eine für unsere Verhältnisse geradezu schwindelhafte Summe. Bekanntlich wütete während der Herbst- und Wintermonate eine arge wirtschaftliche Krise in Tel- A w i w, die eine große Anzahl Arbeiter und kleine Kausleute in schwere Not gebracht hatte. Dazu kam noch, daß die Touristensaison, dieser wichtige Faktor in der Wirtschaft von Erez Israel, heuer schwach war, wahrscheinlich infolge der politischen Ereignisse im Libanon, die den Ausländern Furcht einflößten. Mit Ankunft des Frühjahrs, im März, hat sich die Lage erheblich gebessert. Es kamen im Laufe dieses Monats rund 2000 Personen in Erez Israel an, und aus begreiflichen Gründen kann Angenommen werden, daß sie zumindest Mttelstandsleute sind, die auch etwas Kapital mitgebracht haben. Mit der Besserung des Wetters setzte überdies auch eine erhöhte Bautätigkeit ein, die mehrere hundert Arbeiter voraussichtlich für die ganze Dauer des Sommers mit Arbeit versorgen wird. Langsam wird es auch leichter, Kredite zu erlangen, was wieder günsttg auf die verschiedenen Tätigkeitszweige in Tel-Awiw einwirkt, so daß für Mitte des Sommers mit einem normalen Zustand der Dinge gerechnet werden kann. Nicht wenig trägt auch die Filiale der Anglo-Egyptian Bank bei, die unlängst in Tel-Awiw eröffnet wurde, wo ihr Mangel stark empfunden worden war. Ein weiteres bedeutendes Moment für die Belebung der Wirtschaftlicherl Lage in Tel-Awiw war die zweite „Messe und Ausstellung des nahen Ostens" unter der Leitung der Herren C h a f a n aus Amerika und Jehoschua G o t b o n aus Tel- Awiw. Aehnlich wie im Herbst galt diese Messe namentlich den Lvkalprodukten (,«Tozerettz ^aaretz")^ der Tel-Awiwer und S. Wieder eröffnet! Hotel National Wien, OL Tabohinue 18 Telephon Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zimmer mit Messendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentralheizung, Lift Kaffeehaus und Restaurant im Hansel Mistige Preise! Neue Leitung! Erez Jsraeler Industrie rrnd dem Gewerbe überhaupt. Me Messe muß als sehr gelungen bezeichnet werden. Die meisten jüdischen und auch viele arabische und'christliche Erzeuger aus dem Inrmd Auslande (Syrien, Aegypten usw.) stellten da ihre Waren aus und schlossen auch größere Verkaufsgeschäfto ab, was zweifellos eine bedeutsame Anregung für die Geschäftswelt hier war. Die Messe war vier Wochen, vom 26. März bis 22. April, lang geöffnet und zog Tausende von Besrrchern aus aller: Ecken und Enden des Landes an. Die feierliche Schließung erfolgte durch den Gouverneur von Jaffa, Major Campbell, der bei dieser Gelegenheit auch eine Anzahl Medaillen, Auszeichnungen sonstiger Art und Diplome an mehrere Aussteller verteilte. Die Messe wird vor Sukkot zum dritten Male eröffnet werden rrnd so Tel-Awiw, das jetzt schon die schönste, modernste und tätigste Stadt Erez Israels ist, einen Schritt weiter auf dem Weg des Weltverkehr^ bringen. Das Fnsendreferat der jüdischen Gemeinde. Von Dr. Isidor Klaber. Der Vorstand der Kultusgemeinde hat am 6. d. einstimmig den Beschluß gefaßt, ein eigenes Referat für Jugendorganisationen zu errichten. Eine lang ersehnte Einrichtung, deren Notwendigkeit von uns Zionisten schon lange erkannt war, ist endlich geschaffen lvorben. Nicht mchr sollen einzelne Jugendliche gezwungen sein, bei den verschiedenen Amtsstellen borzusprechen, um Begünstigungen zu erlangen, die den rrichtjüdischen. Organisationen messt ohne jede Förmlichkeit gewährt werden. Nicht mchr werden aber auch Unberufene als Vorsprecher auistreten können, da es mmnrchr eine legale Vertretung der von der Kultusgemeinde anerkannteri Organisationen gibt. Es wird Sache aller Jugendorganisationen sein, in den nächsten Tagen sich in der Amtsstunde (Drenstag und Freitag von 11 bis halb 1 Uhr),' 1. Bez., Seitenstetrengasse 2, 2. Stock, anzumelden, dort, alle ihre Wünsche vorzubringen, selbstredend auch alle Informationen über ihre Vereinigung zu geben. Es besteht die Absicht, Führerkurse im Herbst zu errichten und gemeinsam mit den Organisationen diese durchzuführen. Die Gemeinde selbst hat aber durch dieses Referat zum ersten Male Gelegenheit, mit Schülern solcher Anstalten, an denen bein Religionsunterricht erteilt wird, wie die Handelsakademien, Technisches Museum und ähnliche, in Kontakt zu treten wvd für die jüdische Erziehung dieser Schüler und Schülerinnen zu sorgen. Ebenso für Lchrlinge und eben der Schule Entwachsene. . Es ist zu hoffen, daß bet gemeinsamer Arbeit des Referenten mit den Führern der Jugendorganisationen auch das Interesse der Jugendlichen für alle Angelegenheiten der Judengememde gehoben wird. Die Gemeinde wird dadurch nicht bloß der gebundene Teil sein, sondern sie wird durch die Arbeit all dieser jungen Juden, zu denen in kurzer -Zeit 'hoffentlich auch noch vieve andere kommen werden, die heute noch verständnislos allen jüdischen Trugen gegenüberstchen, der nehmende Teil werden. Gelingt es, diese Institution des Jugendreferats nicht bloß zu einer ständigen zu uracherr, sondern später einmal auszubauen, so wird die Wiener Kultusgmreinde sicherlich beispielgebend wirken. „Marroni war ein Wischer König...- Die New-Iorker Zeitschrift „New Re public" vor» öfsentlicht soeben eine Artikelserie über den amerikanische» Hochschulmrterricht. Im Zusammenhang damit richtete die Redaktion an hundert Hörer einer aus zarter Rücksichtnahme nicht genannten Universität eine Rundfrage, in welchen um Beantwortung von 60 Fragen gebeten wurde,; die sich auf weltberühmte Persönlichkeiten bezogen. Aus den eingelangten Antworten war zu ersehen, daß bloß 40 Prozent der Hörer einen richtigen Begriff von historischen Ereignisse«! und Personen hatten. Bis auf sieben waren alle, deren Antworten einliesen, in Amerika gekwren. Hier einige Ant-^ Worten: „Bernhard Shaw ist ein berühmter amerikanischer Schriftsteller, ist aber schon gestorben.- „Marconi war ein jüdischer König, war der Erfinder des Flugzeuges und hat schon im sechzehnte» Jahrhundert Versuche mit Radio gemacht" „Steinmetz war ursprünglich ein deutscher Industriebaryn und ist jetzt Komponist." „M i ch e l a n g e l o war ein griechischer Bildhauer, der vor einigen Jahren unter tragische» Umständen ums Leben kam." Bon M>ward Jenner und Alfred Nobel habe« von de» hundert Studenten bloß zwei etwas gewußt, von Konfuzius vier, von Kant zehn, Goethe dreißig^ Hingegen war Napoleon allen bekannt, H. G. Wells und Darwin jedoch nur 73. Es ist bei solchem Ergebnis kein Wunder, daß „New Republie" ernstlich der Ansicht iß, daß ün öffentlichen Unterricht i» de« Bereinigten Staatsrj ,-etwas nicht in Ordnung ist.-

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