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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-06 · Heft 2586 (6.5.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2586 (6.5.1926)
Date
1926-05-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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t wBH| «te»»r WWB»tatfftt«fc LmMwWche Störung de» Meeting» der 3io«iften>«emfionisten. «e PeNiel mub de» Saal rSamea. gchrige Meeting der Zstmisttt-RevifionfftLU, daS ,. . ^estsaal des Hotel CorrtirmM statts«ch» Wurde zum Schauplatz vLstrr 6***, Mt durch Lomtmuniftifche Elemente hervorge- -rnft« wurde«. Die Ausschreitungen «ahme« derartige ^vimmfionen an, daß sich die Polizei veranlaßt 'sah, den Saal zu räumen und die Versammlung zu schließen. Schon zu Beginn der Versammlung, die zahlreich besucht war, verbreitete sich das Gerücht, daß 'jugendliche Kommunisten aus ihrem Vereinsilokal in der Blumauergasie kommen werden, um die Versammlung zu stören. Die Polizei hatte deshalb umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen und im Saale eine große Anzahl von Kriminalbeamten verteilt. Die Besucher der Versammlung mußten Stöcke und Schirme in der Garderobe deponiere». Der Trupp jugendlicher Kommunisten, durch christliche Kommunisten verstärkt, besetzte den rückwärtigen Teil des Saales und begann gleich zu Begimr der Versammlung durch laute Bemerkungen zu st ö r e n. Während des ersten Referats des Herrn Benjamin Akzin, der die politische Lage des Zionismus besprach und die Untätigkeit der zionistischen Leitung kritisierte, kam cs zu heftigen Kontroversen nicht zugestehen, doch erklärte er später, daß auch die Gegenseite zu Worte komnten werde, wenn die Referenten geendet hätten. Der zweite Redner, Dr. Paul Diamant, der über Wirtschastssragen sprach, konnte sich nur mit Mühe in dem großen Lärm, der sich zu Beginn seiner Ausführungen erhob, Gehör verschaffen. In seiner Rede verwahrte sich Dr. Diamant dagegen, daß man den Zionisten-Revisionisten den Borwurf des Faszismus mache. Ms Haupredner des Abends sprach der Hauptmann der jüdischen Legion Charles B. Kirfh über die Leistungen der jüdischen Legion in Palästina und die Notwendigkeit ihrer Reaktivierung. Hauptmann Kirsh forderte, daß die ehemaligen Mitglieder der Legion in Palästina kolonisiert werden. Nach einigen Worten des Vorsitzenden sollten nun die Redner der Kommunisten zu Worte kommen. Ein Teil der Zuhörer entfernte sich jedoch nach Schluß der Referate, als der Wortführer der Kommunisten Kohn- Eb er bas Wort ergreifen wollte, entstand wieder großer Tumult, denr vom Präsidium, trotz der vielfachen Aufforderung, den Redner ruhig anzuhören, kein Einhalt geboten werden konnte. Kommunisten und Zionisteu-Revifionipe« gerieten hart aueinander. zwischen Anhängern der Revisionisten und den Kommunisten, die von ihrem Führer Michel Kohn-Eber, Beamten des Wirtschafts.amtes der russischen H a n d e l s m i s s i o n der Sowjetrepubliken, ernultigt wurden. Am Schluffe des Referats forderten die Konünunisteu, daß auch ihre Redner zu Worte kommen. Anfänglich wollte der Vorsitzende Dr. Mfred Spitz dies Während die Kommunisten sich an der einen Seite des Saales sammelten und laut die Internationale zu singen begannen, zogen die Revisionisten auf das Podium und stimmten die Tikwah an. Im Saale herrschte ein Höllenlärm, so daß sich die Polizei zu der Räumung des Saales veranlaßt sä. 189.189 unterstützte Arbeitslose. Ende April wurden in Oesterreich 166.189 u n t c r stützte Arbeitslose gezahlt. Diese Zahl verteilt sich wie nachstehend auf die Sprengel öer einzelnen Industriellen. BezirSlskamimrffivnen: Wien.(Stadt) 79.936, Wien (Umgebung) 7089, Wiener-Neustadt 15.216, St. Pölten 7610, Gmünd 1917, Sauerbrmin 3533, Linz 13-727, Satzburg 2803, Graz 16183, Klagensurt 2654, Innsbruck 2183, Bregenz 1256. Zn der angegebenen Zahl, 159.189, kommen noch etwa 13.000 ausgesteuerte Arbeitslose, die im Genüsse' einer Beihilfe stehen, und jene, Arbeitslosen, die in den Avbeitsnachweisstellen zur Arbeitsvermittlung vorgemerkt sind, aber keinen Anspruch auf Unterstützung besitzen; diese find mit etwa 30.000 Personen zu veranschlagen. Die B er min dererng der Zahl der unterstützten Av'beitsdafen gegenüber SKtttc April (174.831) .betragt' sohin 15.692 und erstreckt sich -auf'die Sprengel sämtlicher Industrieller BezirkÄommMpnen, . Me Hakeukrenzler. Wie von der LaudeLeitung Wien der NatrouälWälistischen de urschen Arbeiterpartei mibgeteilt wird, wurden die Ortsparteien Jos'-efftadk, Hernals «fi Währing aufgelöst, „weil die Ortsparteien der Bundrskriwng hie Anerkennung versagen und wegen groben Disziplinbruches". Diese Ortsgruppen würden wegen ihres äbkehnenden Verhaltens gsgen den Börseag'onden Gatter--- mayer gemäßvegelt, - ' . Wien, 6. Mai... ’ * Das Wetter. Die Abtühtung hat auch gestern angehaltep.- Die Voraussage lautet: Unsicheres,' veränderliches Wetter, etwas wärmer. * Nameusgieichheit. Herr Karl Rausch; Wien, 19.. Bez., Grinzingerallee 7, ersucht uns um Veröffentlichung, daß er mit denr Handelsagenten gleichen Namens, der wegen .Kokainschleichhandels und gefährlicher Drchung dem Landesgericht ein geliefert würde, weder identisch. noch verwandt ist. * Im Bottich ertrunken. Der zweijährige Fritz P r o h aska, Brümierstraße 62, ist Dienstag abends im Garten des Hauses Brünnerstraße 57 kopfüber in einen mit Wasser gefüllten Bottich gestürzt und ertvmrken. * Einen goldenen Türtisriua verschluckt. In einer Warschauer Kirche stahl eine Gewohrcheitsdisblu einer Dame, dir ganz im Gebot versunken war, aus der Rocktasche einen gvloenen Ring mit einrm Türkisstein. Als die Dame den Verlust des Ringes bemeMe und den Verdacht auf die neben ihr Kniende richtete,, verjschlkuckte die Diebin unbomeükt den.Ring und verlangte unter fortwährenden Beteuerungen ihrer Unschuld, eine genaue Leibesunteosuchung. Der Ring wurde selbswerstäudlich nicht aefuu'den, bald aber verriet üelftige UebMeit und blutiges Erbrechen die-Täterin. Sie wurde verhafte! und man wartet täglich ans. das Erscheinen des Ringes... * Jubiläum bei der Deutschen Dampsfischeroigesellschaft Rvrtüee. Das Muttechaus der Deutschen DamMscherei Nordsee in.Wen, die Deutsche Dampffischereigosellschaft Nordsee in sdrvdenham^ kann heute aus em 3 0-jährig es Bestehen als Firma zurüMicken. Das Unternchmen ist nicht nur die älteste deutsche Mtienigesellschaft der Fischbranche, sondern auch das bisher - uuAweifeihaft am umfassendsten ausgvbaute Fischereinnternchmen des Kontinents. Die Dampssischereigesellschaft Nordsee wurde 1896 in Bremen gleich mit denr ausgesprochenen Zweck gegründet, als unabhängiger Organismus innerhalb der deutschen Fischwirtschaft zu fungreren. Die Hauptbetriebe der Gesellschaft: üe. Reederei mit 93 Schiffen, di« Räucherei und Marinierapstalten, das Eiswerk. das Klippsischwerk, die Fischmehl- und , Trananlatze, Netzwetke, SchlffSreParaturwerfftatt «Ov. konzen- ' Irreren sich um den eigenen Fischereihafen der Gesellschaft m Nordenham a. d. Weser. Eines der Hauptverdienste der Geselljchast liegt in der großzügigen Absahorganisatwn, die sie durch *m SMMM« u- »2 «*& w W n s «schaffen hat, Es hat unendlicher Dkühe und dauernder Ausnützung aller technischen Fortschritte auf dem Gebiete des KW- und Transportwesens -bedurft, bis es endlich gelang, das Publikum davon zu überzeugen, daß es möglich ist, unter Island gefangene Seefische (Kabeljau, Seelachs) auch im' Sommer durch Verwendung von 30 eigenen Spezial-Kühlwagen m vollkommen. frischem.Zustand in den 20 Fischläden der Dampffischcreigesellschaft Nordsee in Wien zum Verkant gelangen zu lassen. ,* Vom Semmering. Wie alljährlich, wird auch Heuer alles daran gesetzt, bcn Kurort für den Empfang der zu erwartenden Sommergäste würdig herzurichten. Es herrscht herrlichstes Frühjahrswetter. Privatsommerwohnungen sind nur nöch^ spärlich cchaltcn. Die Preise sind im allgemeinen denen des "Vorjahres gleich geblieben und. einige Häuser haben ihre ForderwMU sogar um ein beträchtliches reduziert. In der Vorsaison,/ die vom 1. Aprils bis. 15. Juni währt, werden geradezu erstaunlich billige Preise für den Aufenthalt berechnet, und bei längerem. Verweilen außerdem noch. Separatäbkommen. getroffen, so daßesheute jedermann ein leichtes ist» dieses Alpenparadies zu seiner Erholung aufsuchen. -Die-Kurkommission Semmering sowie-auch die ersten Auskunftsbureaus in Wien erteilen gerne. Auskunft über UrtteÄmrftsmöglichkeit und Preisfragen. v ' * Gründung einer Misrvchwrtsgruppe in Eifenstadf. Dian schreibt uns aus Eisen stabt: Sonntag den 3. o. 'M in der altehrwürdigen Judenaemüinde Eisenstadt eine gutbesuchte Misrachivechammlnng stat^esunden. - Die Herren M. G roß, Wien, und ein Delegierter der misrachistWen Apbeiteror.grn!saüion in Palästina haben über die Bedeutung des PalästinaäuHaües und des M-israchi referiert. Die Referate haben auf die zchlrdlch Versammelten einen starken Eindruck gemacht. Uckber 40-Mitglieder sind der neugegcündeten Misr-achiortsgruppe beiartretey. Die Konstituierung der Ortsgruppe wird in der allernäMftn. Zojt erfolgen. Es' ist zu erwarten, daß inzwischen sämtliche Juden Eisienstaots oer Ortsgruppe . beitrcten .werden. Aa2. Hauptvördr-enst um das Zustandekommen dieis-er ziontiftischeü Ortsgruppe gebührt dem unermüdlichen Herrn Otherlchro'r Jakob B-urbanm. Auch Herr Sandor Wolf hat vfeli zur Be-.- gründung der 'Misrachlortsgruppe in Eisenstadt beigetvAM. Ein blau-weißer Blmnentag in Bratisltwa. Verflossenen SoMag fand in Bratislava- Munsten des Keren Kajemeth ein blau-weißer Mnmentag statt, welcher dank der großen. Anteilnahme des jüdischen Publikums ein ansehnliches Erträgnis für den Jüdischen Nationalfonds eMb. Ungö'ahr BO Paare, Damen ruid Herren der jüdischen Gesellschaft, boten die geschmacksvoll ausgeftatteten Abzeichen ist Form von blau^veißen Blumen zuur Kauf an. Die Jüdische-Natjoncrlsonds-KommMion von - Bratisllapa, die jüdische Hochschülervereinigung Bar-Kochba, die jüdisch^ Beamtengruppe Theodor HeU sowie die Sportvereinigungen Haischomer und Makkabi haben sich um das Gelingen der Veranstaltung besonders verdient, gemacht. i * Altersheim und Lahmann-AnstaU. Unter Odiosem Titel veranstaltete der Verein Altersheim einen Vortragsahend, bei welchem Frau Henriette Weiß und Herr Kamnerrat- Leopold Beck einen Tätigkeitsbericht erstatrergn und die nächsten Auf^ gcchen und Ziele des Vereines beleuchteten. Der Verein hat \n Baden ein Objekt angetanst, welches aus oinean - prachwollen Park (6800 Quadratmeter groß), fünf Gebanden mit100?Räunu;n bostcht und im Laufe dieses Sommers eröffnet werden soll. Das Altersheim soll sich nach dem Mutter der Mittelstands-Erholungsheime und der Heilanstalr Alland trotz billiger Pensionspreise (etwa 5.50 S.) selbst erhalteu. Ueber WO Gesuche sind bereits eirmÄausen. Frau Henriette Weiß enüvrckelte ein System, nqch weWm es in vielen Heimen, so auch in der Heilanstalt Alland, möglich ist, trotz billigerer Preise als in gleichwertigen Anstalten eine vortreffliche Verpflegung und Betreuung zu -bieten. Für minderbemittelte Kurbedürsiige soll das MtrÄstaydtzecholungsheim in Mauer als Lahniann AifftÄt neu eingerichtet-werden. * Vierzehnte österreichische Klafi«üotterie. Bei der gestenr abaebalteuen Ziehung des 1l. Tage» der V. Kwffe gewonnen r 2b.000 S. das Los Rr. 97.444. 9000 S. dos LoS Rr. 43.6S8. 8000 S. das Los Nr. 1675. 6000 S. da» Los Nr. 7S.AL ' je 4000 S. die Lose Nr. 37-81b «nd 49.444, je SW S. die Lose Nr. 7434 unb 61.295, je 2000 S. die Lose Nr. 9940. 33.139 K2.M5, 65.460, 86.681, je 1000 S. die Lose Nr. 53.940. 59.728 Md 79-940. Außerdem wvtden 1084 Äwckwe zwischen 500 vnd 160 E. an^Äst. 6. m im M 3886 Kunst, Bühne, Buch. Sllen-relr.Ballell. Ans der Bereinigung von Impressionismus, dem aus dem Gefühl geborenen Eindruck, nnd von Expressionismus, dem ans dem Gedanken erzeugten Ausdrrnk, niöchte Ellen Tells einen neuen Klassizismus der Tanzkunst gewinnen, in welchem Gefühl und Intellekt, Form nnd Inhalt, einander die Wage halten. Aus-dieser Idee heraus streb: sie. zunächst eine derartige technische Durchbildung der Körper .tut,, daß es ihnen leicht wird, jedem tänzerischen Iichalt gerecht, züwerden. Und die wachsende technische Vervollkommnung ver. Körper bietet natürlich die Geivähr dafür, von der alten höfischen Tradition des Rokoko loszukommen und neue Formen, neue Einzelnnd Gruppcnbewogungen zu gewinnen, in penen ebensowohl der Geist des Viaschinenzeitalters wie der' (Leist des Ostens — orientalische Einflüsse, die durch das russische Ballett hindurchgegangen sind -- fühlbar nnd sichtbar werdeü. Ja das Sichtbare beherrscht immer mehr das Hörbare; in der Zeit des Sports, und des Turnens erwacht die „Eurhythmie" aus zweitausendjahrigem Schlafe und das rein musikalische Zeitgefühl muß sich dem lebendigen Raumgefühl nnterordneu. Vorderhand sind cs ja noch schüchterne Versuche, die man bei Ellen Tells und in anderen Tanzschulen beobachten kann; immerhin weisen die tiefgegliederten, die Raumbühne irgendwie nutzenden Tänze in ihrer tänzerisch differenzierten Mimik und gegliederten Bewegung darauf hin, daß neuer! räumlich seelischer Inhalt aus der neuartigen Technik erwächst. Vielleicht bedarf cs dazu auch „neuer klassischer Musik". Denn Tanzspielc mit Musik von Delibes und Dvorak hemmten einigermaßen das eigenartige. Bewegungsspiel der Telß-Gruppe. Umso interessanter war das Tanzpaar „Meon" mit: Potpourrimusik von Verdi. Die kombinationsrcichen Tanzgruppen — mit den Solistinnen Mura Z i p e r o w i c z uiw Mna S ch elemskaja — wie auch das niedliche Kinderballett ließen keinen Zweifel aufkommen, daß Ellen Tels mit zielbewußter Energie auf einen neuen. Tanzklassizismus hmarbeitöt. flb. Wiener Bürgertheater. Gestern fand im Bürgertheater dir- 100. Aufführung der vortrefflichen Revue „Jour.nal der Liebe" von Karl Farkas und Fritz Grünbaum, Musik von Dr. Egon Neumann, unter persönlicher Leitung des Komponisten statt. Das Ensemble mit den Damen Klara Karry, Paula Brosig und den Herren Karl Farkas, Franz Glawatsch, Hans Ritter und Ludwig.Herold fand stt'irmischen Verfall. Der Kampf um den „Fröhlichen Weinberg" dauert an. Gegen dieses Lustspiel Zuckmehers, das in . Wien ungestörte Sericnaufführungen erlebte, stürmten jetzt in Halle die inkorporierten Studenten an und entsejselten einen - derartigen Sturnr der Entrüstung, daß.die Polizei erst nach einer Pause von Dreiviertelsttmden. die ^Fortsetzung der Vorstellung durchsetzen konrrte.. , Shaw und das Filmgeschast. In New-Uork läuft eiu Filmprozeß gegen Bernard Shaw. Der Filmdirektor Lewinsön führte Klage, weil Shaw den Verkauf der Filmrcchtc seines Stückes „Der Schokolabesoldat" verhindere. Levinson - behauptet, von Shaw einen Brief zu besitzen, in dem dieser zugesteyc, daß er kein Recht an der Verfilmung besitze, und erLärt, daß er eine große. Summe für die Bersrlmuug. gezahlthabe. Er hat einen Käufer, aber dieser fürchtet, daß Shaw seine Drohungen tvahr machen werde, jeden zu Verfolgen, Ver^ ein Stück von ihm verfilmen wolle. Shaw selbst bemerkte-zu -dresein Prozeß, mltz er niemals-daran gedacht habe, irgendwem die Verfilmung seiner Stücke zu gestatten. ..Ich werdc^ darauf halten", meinte er, „daß kein amerikanischer Filmfabrikant, sich je an meinen Werken vergreift- Warum soll ich ihnen..die Taschen füllen?" ' .. „Menorah", Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur, Wien, 1-1, Fach 161. (Preis des Jahresabonnements 20 S.) Das soeben erschienene Heft Nr. 5 ist der „Jüdischen Kultur in Schlesien" gewidmLt. ' Vöst ' beruftnen Forschern.und Schriftstellern wird ein überaus wichtiges und interessantes Kapitel aus der Geschichte der Juden.'in Deutschland oargcstcllt. Das hohe Niveau dieses Sondxcheftes drückt sich in den Beiträgen aus, welche Persönlichkeiten - wie Professor Grotte, Räbb. Dr. Leviu, Dr. Willy-Cohn, Dr. I. Jacobsohn, Dr. Priebatsch, Emil-Ludwig, Karl Haupt mann, Arnold Zweig zu. Berfaffern haben. Eine Vervollständigung des Bildes von der jüdischen Kultur in Schlesien bilden die zahlreichen Abbildungen.nnd- Kunstbeilagen, die allein schon das Heft zu einer. Publikation vim hohem künstlerischem Wert gestalten. , - Am den Theater«. B u r g t h e a t e r. Morgen, Uhr abends,' „Minna von B a r n h e l m".' A k a d e m i e t h e a t e r. Morgen, Bfre abends, „DerS ch w-a n". - - [ O p e r rr t be ater Morgen. 7 Uhr abends,- „S g a u arell", „Das höllisch Gold". . '/.v : V o l k 8 o p e r. Morgen «D e r Z i g e » n p r.b a « o n" mit Karl Schroth mrd Ernst Rolle a. G. ' ' . Johann-Strauß-Thyater. Heinz Baum wurde als Operettentenor verpflichtet und tritt in der heutigen Aufführung der Fallschen Operette »Die j; p a ntsche Nachtigall" zum erstenmal auf. - R o l a n d - B ü h n e. Anläßlich der -Erstaüfführung des heiteren FilmbUdeibuches „Wien bleibt W j e n". welche Freitag den 7. d. um 8 Uhr aberrds stattfindet,, wurden die Preise der Plätze von 150 bis 3 — S. festgesetzt.. Ab Hechistag den 8. d. finden täglich zwei Vorstellungen ' statt, deren! erste unr 7 Uhr, die zweite um 9 Uhr beginnt. - Modernes Theate x. Die Premiere von John GalSworthttS Drama „Urwald" in .der deutschen Übersetzung von Leon Schallt findet Dienstag den 11. d., 8 Uhr rrbenhs. statt. BIS dahin täglich «D te B üchse d er P anld'.ö'ra" mit Traute Carlsen a G. ' Radioprogvamm. Heule Donnerstag de« tt. Mai. UM: . 16 Uhr 15 Mm r Aachmttlagskonzert. — U Uvr IS Mn. r Märchen aus Riederösterretch. Von Rolla WaneWusto« und Wallt» Reichert-Hetdt. - IS Uhr lY Mn.r MttMungeu a«S den BmtdeStdea'ern. ^-18 Uhr 3ö, Mtn.r Uebstr Radiozeit, ' Friedrich Ihr 40 Mt«, r I UVV «V * U(l e Abgabe und Aufnahme Oberbaurat pfner. — is Uhu 10 Mt« r Esperanto. IS 80 UM* Vttn.: AaSk«»-

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