Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2586 (6.5.1926)
- Date
- 1926-05-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr.«86 Men, DonndM^s Wkefier MoeAMzMuffA 6. Mai E AsA I —- - - ———— »MttBat, Seteine, Aeksammluagen. .. SB leitet B e t h-H a m i d r af ch. S. Bez, dinandstraße 29. Heute, 6 Uhrr Lektor Dr. S. G e l b h a u Sr Historische Psalmen. - Zionistische BezirkSlek. t i tin Alsergrund. Montag den 10. d. '/,8 Uhr abends, inr Cafe Metropol, 9. Be-., Berggafse 33, Vorrrag des Herrn ^r. Alfred Löwyr ^Tagebuchsktzzen von meiner Palästinareise." * Urania. Dr. Leopold Sternhagen wird Freitag nm 6 Uhr abends tm kleinen Uraniasaal in einem Lichtbildervortrag „D t e W u n d e r d e r C h e m t e' behandeln. Jüdisch-akademischer Philosophenverein. Die Generalv e r s a m in l u n g findet Samsiag um */a6 Uhr im Lokale der Mensa aeademica judaica statt Jiidisch-akademischer Juristenverein. Samstag den 3. d. findet in den Ujubräumen der Hakoah. 1. Bez, Wtvplingerstraße 24, präzise 3 Uhr, die Generalversammlung statt. _B Gerichtssaal. Bösels Manifeftatlonsrid. - Wo ist das Vermögen Nikolaj Wassilkos? In einer vor dem Bezirksgericht Josefstavt abgchcrltenen Verhandlung wurde mehr alS brei Stunden Wer die Pflicht Basels zur Ablegung des M an i fest a ti o ns e id es verhandelt. Bosel war seinerzeit der Verwalter des Vermögens Wassilkos. Die Deutsche Berkehrsanstalt in Berlin, welche an die Erlischaftsmasse Forderungen zu stellen hat, tritt als Klägerin auf und verlangt, daß Bosel den Manifestation seid über das Vermögen des im Jahre 1624 verstorbenen früheren Bukcwinaer Neichsrarsabgeordneten Wassilko ablege. Tie Deutsche Verkehrsanstalt hat nämlich WassiWo knapp vor seinem Tode 10 0.0 00 Goldmark geliehen und diese Forderung' bei der Verlassenschaft angemeldet. Die Lorüayme einer 'Vir-' lassenschostsmasseabhaMung in Berlin wurde durch das frühere Verhältnis und spätere Gattin Wassilkos, Frau Gerda Walde, verhindert, weil sich dort angelblich kein Vermögen befand. Die hat auch versucht, eine Berlassenschaftsabhandlung in Wien un-'< möglich z,.l machen. Als sich aber späterhin die verarmte' Tochter W d-fi lko s a n s e rster Ehe als gesetzliche Erbin Meldete, wurde beim Wiener Bezirksgericht Neubau ein Ver- -lassenschaftsverfähren ' cingeleitet. Als- Frau Gerda -Wald'e-Wassilko dies erfuhr,'trat sie plötzlich mit 'einem De st a m e n t'hervor, in welchem sie als U n i v e r s a l e r b i n eingesetzt worden sei. Die Deutsche Verkehrsanstalt in Berlin will nun erfahren, ob tatsächlich Wassilko kein Vermögen hinterlassen habe. 'Sie erklärt dies für unmöglich, dq Wassilko vor seinem Tode als sehr reich gegolten und das Bankhaus B o f'e.l sein B e rmögen verwaltet habe. Die deutsche Dank verlangt,'daß Bosel einen Manifestationseid 'darüber leiste, "welches Bernwgen- Wassilko bei ihm hinterlegt habe. Bvscl erklärt, daß'das Konto' Wassilkos derzeit nichts bei ihm aufweife.'- Wohl habe WassiWo an. Bosel eine F o r d e r ü n g von 4 2.0 0 0 D oll a r gehabt, diese Forderung sei aber zum Teil schon bezahlt-. Der Nest von 2 0.0 0 0 Dollar sei durch'einen Vertrag an Frau Gerda Walde zu Lebzeiten zediert worden. Die. Berliner Bank ist aber mit diesen Erklärungen nicht zufrieden and verlangt, daß Bosel die bolle Wahrheit über das Guthaben Wassilkos zur Kenntnis bringe. Bosel sei zur Leistung des Manifestationseides gesetzlich verpflichtet. Er muffe dies tun. Da -der V ert reter Basels auf sei ner We igerun g zur Ab l c g u n g -d e s M a nif e st a t i o n s e i d e s beharrte, wird das Gericht in Kürze. ein schri f t liches Urteil davnbrr fällen, ob Bosel den Manifestationseid lefften soll 'oder nicht. Die Milliardengewinne des Tpiritnskartells. Eine Provistousklage auf 5,100.000 Tschechokronen. . Ein Senat des Zivillandesgerichtes unter Borsitz des Hofrates Dr. Schw a rtz hatte sich mit-einem Provisionsanspruch des Kaufmannes Jakob Menkes in der Höhe von 5,100.000 Tschechokronen gegen die Mitglieder, des sogenannten Spiritnskariells, .August Lederer, Gabor Neu mann, Camillo Castiglioni, Paul Flandrak und Dr. Herzberg zu beschäftigen. Menkes begehrte weiters die Ungültigkeitserklärung eines Vergleiches, da er denselben auf Grund einer Irreführung, über die er seither aufgeklärt tvurde, eingegangen sei. Me von Dr.' Josef Ellenbogen und Professor Dr. Adolf Last vertretene Klage behauptet, Menkes habe dem seither verstorbenen Spiritusindustriellen Emil Lederer int Jahre 1918 die Anregung gegeben, die verschiedenen Spirituskartelle, die sich gegenseitig konkurrenzierten, zusammenzufassen. Diese Anregung wurde verwirklicht und das Spiritus-Exportsyndikat gegründet, dem der Lederer-Konzern, die tschechoslowakische Bondy-Gruppe und die Spiritusgruppe der Allgemeinen Depositenbank angehörten. Menkes wurde mit der Führung der Geschäfte des Kartells betraut. Eine Vereinbarung wegen Entlohnung seiner. Tätigkeit bestand expresfis verbis nicht. Außer den fünf Beklagten gesellte sich dem Syndikat später noch Heinrich Bronn er zu. Dieser sollte Äs Entlohnung eine Beteiligung von 20 Prozent des Erträgnisses des Syndikates beziehen. Menkes 'behauptet nun, daß seine Tätigkeit mindestens ebenso erfolgreich gelvesen sei wie die Bronners, weshalb er: die gleiche Entlohnung für angemessen erachte. Einzelne SyndikatSmitglieder seien mit deren . Höhe auch einverstanden gewesen, sämtliche jchoch hätten ihm eine, öprozentige Entlohnung zugesichert. Justizrat Dr. Alexander M i n tz sei einmal an ihn mit einem Bergleichsvorschlag heranherangetreten. Er habe ihm angetragen, von dem bloß 40 Millionen tschech. Kronen betragenden Reingewinn eine Kprozentige Provision in der Höhe von 2. Millionen tschech. Kronen zu bezahlen. Menkes, sei auf den Vorschlag eingegan- >gen, habe aber nachträglich erfahren, hast der Rein g.e w'i n n des S p i ri t n s k a r t e l ls 12 0 Mi llionen t s ch e ch. Krönen ansmäche. - W.eiters sei ein Gewinnposten von ^'Millionen tschech, Kronau unaufgeklärt, so daß Meukes. nach i "• ", . * Möbelfabrik jacques Wallis Wien, L, Wollzeile 21 Wohnungseinrichtungen bis zum feinsten Genre, reichhaltiges Lager in fünf Stockwerken ijiggsSsrnsMlmaammm Wtr ilch für jüdisch« BUchar fnlarasstart - verlangt die kostenlose Zusendung des grossen Bücherkataloges Ein VBarft&IJalir Literatur 1SOO—1925 herausgegeben von der R. Lüwit BuchhancHung I. Rofenturmstr. 22 WIEN l. Fletechmerkt 1 Oäc Katalog umfasst alle Zweige der jüdischen Literatur in dem ersten Viertel dieses Jahrhunderts. Dichtung und Wissenschaft, Bibel- und. Talmudforschung, Geschichte und Philosophie, Schriften zur jüdischen Bewegung und die umfangreiche Palästinaliteratur (Geschichte, Geographie, Kolonisatlonspfobleme und Reisebücher). Durch Übersichtliche Gliederung des umfangreichen Materials wird es auch dem Laien ermöglicht, sich über die Literatur auf allen Gebieten jüdischen Schaffens zu orientieren. Ein. ausführliches Vorwort beleuchtet die Zusammenhänge zwischen jüdischer Bewegung und jüdischer Literatur ,102 Qraftls?■:,/. BosieEBen Sie sofort Abzug der erhaltenen 2 Millionen tschech. Kronen seihst bei Zugrundelegung der nur öprozentigen Provision 6,100.000 tschech. Kronen zukommen. -',Me Vertreter der Beklagten,. Dr. Robert Perthen, Dr. Jaro E-r i ch l eb, Dr. Markus P r e m i n g e r und Dr.'Hans Hchlcsinger, bekämpften die vom Kläger äufgestellteu phantastischen Ziffern des angeblichen ReingewinmK. UebÄgens sei,, die dreieinhalbjährige Verjährungsfrist längst abgeläüfen. " ' " T'/;", ‘ Die beiden Klagevertreter bestreiten, .den Eintritt der Verjährung. Die allgemeine Verjährungsfrist von 30 Jahre» sei anzuwenden. Der Senat lehnte die Durchführung sämtlicher angebötener Beweise ab. Däs Urteil wird in schriftlichem Wege erfÄgen. Die Wohnba«ste«er ist anch vm eine« »«- einbmten Mietzins zu zahlen. . Kne Enischeidung des. BerwÄümgsgervichtshofcL. Sechs Mieter eines Hauses in der Josefstadt hatte» dem HausÄgentlü.nper für die Berechnung des gesetzlichen Metzinfes nach dom Mieteugesetz freiwillig hyhere Beträge zr»- göstcm>den, Äsdie im. August M4vereinbart gÄvosenen M-etzrnst. Diese um fünfzig Prozent ^genüber den Mietzinsen des Jahres 1014 erhöhten MietginsgruMagen wurde in'der Wvihnbäuftenererklärung jAr das Jahr 1013 als Bemessungsgtündiia^e für die Wohnbausteuer einbekannt und von den Mietern auch mit ihrer Unterschrift bestätigt. Der Magistrat hat bann die. Steuer van diesen Beträgen bemessen. Nach den Bestimmungen der zweiten Wohnbausteuernovelle mußte der HauseitzenWmer eine neue Wohnbausteuerevklärung äbgsben. Hier wurden wieder die gleichen Beträge für die Berechnung der Mohn'banstvuer eingesetzt, doch verweigerten die Mieter chre Unterschrift. Der Magistrat has aber die Wohnbausteuer von den höheren Beträgen /bemessen, die die sechs Mieter freiwillig dem Hausbesitzer.zugestanden hatten. Eine dagegen bei der Beschiwerdokommission eingebrachte Eingabe wurde, abg-ewiefen. worauf die . sechs. Mietpqrteien den B e r W a l t u n g s g.e r i ch k s h 0 f anriesen. -Ter DerwaltungLgerichtshos Hai die Beschwerden als «wbegrü nde t ab gewiesen, weil durch die Steuererklärung vom Jahre 1923 durch die Mieter selbst eine Steneribeinefsungs» grundlage geschaffen tvurde. Die zm-eite Wchnbausteuernovelle verfingt, daß die BemessungsgvuMage . flir die Zuschlögr genau dieselbe bleibt wie für die bisherige Steuer. Wenn daher die bisherige BmressungsgruMage Unter Mittvirkuug der Mieter selbst , festgestellt worden war, >var kein Anlaß für den Magistrat vovhy-ndeu, die Grundlage für'die Bemessung der Steuer neu feffc -nftellien:. Di« Lustbairkettsahgabe ist Vom Kassupveis zu entrichte«. Der V>..valtttngsgerichtshof unter dem.Vorsitze des Präsidenten Doktor Pittorolli verhandelte vorgestern über eine Beschwerde des Bürge x theute rs gegen die Gemeinde Wien, tvelche sich^ gegen die Borschreibung der Lustdavkeitsqbgabe. vom volle«. Kass a preis der Dyeaterkarten. ohne Abzug der Provisionen der.. Theadrrkartenbureaus, richtet.. Direktor. L i s ch k a - R a 0 n lj stellte,.!ich.auf den Standpuyft, datz nur von jenem Betrag die Abgabe zu entrichten sei, welcher dem Theater znfließt und nicht für den auWschriebeneu KassGreis, von dem die Provision fm: M.'.DHevfsrkqrtenbnreaüabzuziche-n ist. Die BeschwevdÄymnris- Bolkswirt. Wriieruvse« iv der BrSimer-RD-l«». Affäre. Die Bankenkommission mrtechrcht. Die Brünner-Maschinen-Affäre, die in den letzten dre:! Wochen an der Wiener Börse Anlaß zu mannWche« Er- > örterungen gegelen hat, wird auch ihr Nachspiel bei de« Derwaltungsbe'hövden haben. Die Ban'Kommission beginnt sich. der Sache energisch anzunehmen. Delegierte der BaMnkommission haben gestern die Arrangementlisten einer genauen Revision unterzogen, um drejenigrn Firmen festzustellen, welche in den festen drei Wochen große Leervevkäufe besorgt und dadurch den Kurs auf ein Drittel hemntergerisfen haben. Auf Grund dieser Listemmtersuchung 'wurde bei einer Wiener Bankfirma, die an dieser Stelle schon gestern erwähnt wurde, eine Revision der Bücher Vurchgeführt. Bei einer zweiten Firma stcht eine solche Revision ^bevor. Bekanntlich wurden in der letzten Woche heftige Anwürfe gegen die Verkäufer der Aktien in der Oefsenttichkeit' erhoben. In a-usländifchen Blättern wird erklärt, daß diese Verkäufer in der Reihe derjenigen Personen zu suchen sind, welche in der Verwaltung der Brunner MaschmengeiMchaft fitzen und infolgedessen von den Vorgängen itt der Gesellschaft genaue Kenntnisse gehabt haben müfftn. In deutschen und ungarischen Blättern wird sogar angedeutet, dgß diese Kreise in der Nähe der Läuderbank zu suchen sein dürsten. Es sollen leitenden Faktoren unterstehtzrde Kreise sich au der Konter- Mine lebhaft beteiligt haben. Aufgabe der BänkenkoMmifsion wird es nun sein, sestzustellen, ob und in welchem Umfange diese Kreise tatsächlich den Kurssturz verursacht haben und welche Rolle hiebei zwei Wiener Bankfivcken gespielt haben. Sollte sich auch daneben ein Verschulden der Bankfivmen seststellen lassen, so dürften diese eventuell mit dem Entzüge der Banlkonzesfi0n bestraft werden. In. diesen Kreisen herrscht infolgedessen begreifliche Aufregung. Die an dieser Stelle gestern angeküudigte Reprise der Brünnek Maschmenaktien hat an der gestrigen Börse ihre Fortsetzung erfahren. Die Brünner Maschinen Wierten zum Schlusie 529. Der Kurs wäre vielleicht noch höher gewesen, i wenn nicht eine Großbank einige Schlüsse zur Verfügung gestellt hätte. Hervorhebung verdient der Umstand, daß zu diesen kicheren Kursen nur weniger Schlüsse getätigt werden, konnten, da das Material sehr -knapp geworden si> Bewegte Devisemnörtte. KmSstmz des französischen und bAgischeil Franken. - . Aus allen mtevnationalen Börsen wurden gestern stan-- züftsche und belgische Devisen ziemlich stark ausgeboten und. führten zu einem Kurssturz um 6 bis 7 Prozent. Ursache der großen Abgaben auf. de« Auslandsbörsen sind die Angstverkäufe in Frankreich und BÄgien. In. Paris stieg das Pfund auf 153,. der Dollar aus 31L0; dementsprechend sind die Notierungen der Devisen Paris und Brüffel auf allen Auslandsmärkten äußerst tief. In Zürich senkte sich die Devise Paris von 10.90 auf 16.33. Die rapide Entwertung des franzS.s-ischen Franken findet ihren Grund i» der Unznsriedenheit über das Schuldervabkommen Verengers iu Washington. Auch die finanzielle Lage des Landes läßt jetzt diel z« wünschen übrig. Die Devise Brüssel senktq sich m Zürich von 16L0 auf 16.76. Hier waren die geringen Steuereinnahmen gegenüber dem Vorfahre maßgebend für den Kurssturz. Anch -die Schuldenvechandlnngen mit Amerika sindeu viele Gegner. Die Kbige Tendenz aus den Devisenmärkten war flau. Bukarest senkte sich gegen Zürich im Wiener tvsancenhändvt auf 1j63. Eine kleine Nuance schwächer lag' aych. die Deviie Warschau, die sich in Wie« twn 7V.A auf 69.?5 senkte. Strangs EnropavÄse «vd die StabSisierrmg des Franken. Dem ^Rew-UmS Hemld" wird aus Washington gemeldet, daß binnen kurzem eine Reihe von Finanzbesprechnngen in einigen Hauptstädten ^rropys stattsmden würde,- die von großer-Bedeutung für die Sabiliflierung des Frauken sein und sich auch auf die unstabile Wirtschaftslage in Europa im allgemeinen auswirken würde. Man hoffe durch diese inoffiziellen Besprechungen ei« System der Zusammenarbeit zwischen den > bedeutendsten Mnanzinstituten Europas und Amerikas schaffen zu können. Die Besprechungen werden geführt d»trch den Dirokwr der Federal Reserve Bank, Strong, der sich zurzeit in Europa befindet, mit dem ReichsbankprSstdenten Dr. Schacht,, dem Gouverneur der Bank von England, Montagne Norman und dem Gouvevnom der Bank Frankreich, R ob ine au. Die Deviftnausftchr totö Rnmänien. Die Devisenzentrale der rumänischen Nationalbank hat an alle Banken Rmnämens ei« Zirkulavschreiben gerichtet, in dem sie darauf aufmerksam macht, haß alle Deviftnoperationen, die das Aequivalent von 6000 Lei übersteigen, -der Devisenzentrale zur Genei^niyung vorgelegt werden müssen. Bisher wurden der Deviseuzentraie nur Devisenoperationen, die das Aecpr-ivalent von 80.090 Lei Werstieg««, zur Genehmigung vovgÄegt. Abwanderung vom privaten Geldmarkt zur Rationawank. Da auf dem privaten Geldmarkt der Zinsfuß gegen April Ultimo angezogen hatte, haben es die Banken vorgozogen^. ihre Zuflucht zur Nationalbank zu nehmen, weil die Marge zwischen der offiziellen Diskontrate und dem privaten Zinssätze ziemlich gering war. Jnfolgedesien hat auch das Wechselportefeuille der Nationalbank nach dem Ausweise vom 30. April 1926 um 25 Millionen auf 99 Millionen zugenommen. Da auch für die Industrie die Geldbeschaffung schwieriger war, wurden Valuten ' eingekanfL .Daraus ist der Zuwachs des Barschatzes der Narionalbank um 14 Millionen auf 814 Millionen zurüäkznsiihren. -Die Privat-! .wirifchasi Hai die Guchabe« bei der NationalbM m größer«»