Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2586 (6.5.1926)
- Date
- 1926-05-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Teile L Wien, DEMag Wie«« MsrAM-eMriS 6. Mai IM Nr. SSM Wderstänbe gegen Ne Psychsanachst^: Endlich darf der Atzor m aller ZsrSckhallÄrV Ke Frage «chvevftn, ob »icht seine eigene Persönlichkeit als Jude, der fein Judentum n:e verberge« wvll^, an der AnkHaHie der UmwM gegen die Pisychoanachse Anteil gehabt hat. Ein Argument dieser Art Ht nrrr Me« geäußert worden; wir sirch leilder st argwöhnüsch geworben, daß wir wicht umhin können, zu vermuten, der Umstand fei nicht gartz ohne Wirkung geblieben. Vs ist vielleicht anch kein bloßer Zustll, daß der erste Verirrter der Psychoanalyse ein Jude war. Um sich zu ihr zu bekennen, brauchte eS ein ziemliches Maß von Bereitwilligkeit, das Schicksal der Vereinsamung in der Opposition auf sich zn nehmen, ein Schicksal, das d«n Jude« vertrauter ist als einem anderen." Freud nimmt mich heute «gen AnleT am sirbische» Lebe«. Ware er nicht vor einigen Jahren ertrankt und infolge dessen Vrperlich geschwächt gewesen^ er hatte es sich nicht nehmen Hassen, zur Eröffnung der Universität nach Jerusalem zu fahren. Er schrieb d^malS: ,L-ch empfinde es schmerzlich, daß meine Krankheit mich hindert, bei der E> Ennngsfeier der Msschen, UaLverütat i» Jerusabsm anzn som." Re A»frSm»«ngsarbetten in SHobtmi. NLkolsbnrg, 4. Mai. Erst heute, da der Zutritt zu de« Reste» der abgebrannten Hauser in dm btet betroffenen Straßen von NikolsLurg frei geworden ist, ist ersichtlich, in welchen gesundheitsschädlichen Berhältnissm die Bewohner dieses Viertels lebtm. Deshalb ist es kein Wunder, wmn der Stadtrat darüber berät, ob es nicht vorteilhafter wäre, die. abgebrannte» Häuser nicht wieder aufzubauen. Die Häuser warm ans einem solchen Material, daß sogar ei» größer« Regen geschadet hätte. Zwei staatliche Bautechniker habm mit der Feststellung des Schadens begonnm und werdm ihre Arbeitm wahrscheinlich bis Mittwoch abends beendet haben. Der Stadtrat hat beschlossen, im sogenannten Judengarte» einm etwa 100 Personm fassenden Notbau errichtm zu lassen. Dort sollen zunächst die 30 Familien untergebracht werdm, denm der Brand jede Unterkunft geraubt hat. daun wird zum Wiederaufbau einig« Häuf« geschritten werden. Die Gemeinde verhandett auch mit dem Großgrundbesitz« Dietrichfiein, « möge die Haus« in der Schloßgasse wiä>« aufbauen. Es sind dies 17 Gebäude, die d« Großgrundbesitzer vor einig« Zeit kaufte, um sie niederreißen zu lassm, damit das Schloß vor Feuersgefahr geschützt sei. Dagegen v«langt die Gemeinde, er solle jedes dritte Hans abbrechen und Zweifamilienhäuser aufbauen lassm. Die Häuser überhaupt nicht aufzubaum und an anderer Stelle dm Geschädigten zu Wohnungm zu verhelft«, wäre zwar das beste, doch fehlt der Gemeinde die dazu benötigte große Geldsumme. Die Stadt ftlbst hat eine ausgedehnte HilfSaktio« unternommen und der Stadtrat tagt in Permanenz. Eine Wohltütigkettsakademie zugunsten der Abbrändler von Mkolsburg. Der Verein der Nikolsburg« in Wim hat gestern i« einer gemeinsam mit dem Verein der Südmährer, Gruppe Nikolsburg, abgehaltenm Versammlung beschlossen, zurnhr usw. In anderen Gemeinschaften fanden solche feindliche Gefühle ihren Ausdruck in der Tötung des Kindes; in Steiermark in der Opferung einer Maus und in unserem duldsamen London vielleicht einfach in dem Ausruf der Boa»e: „Hol' der Kuckuck das Kind!" Wir entdecken also, daß das unbewußte Feindschaftsgefühl gegen das Kind geblieben ist; nur seine Aeußenntgeu sind einer unaufhörlichen Wandlung unterworfen — von >der Tötung des 'Kindes bis yu einem Ausruf der Ungeduld; —- alles vollzieht sich in den messten Fällen unbewußt und findet unter Umständen keinen direkteren AuÄruck als den der Unzusriedenhe c. der Mutter mit der Art, wie die Bonne dem Kind das Häubchen aufgesetzt hat — also in einer Verschiebung des mstrüngüchen Affektes. Meine Beobachtungen legen mir die Vermutung nahe, daß im ganzen die mütterlichen Gefühle, zärtliche wie feind che, unter den Wilden ebenso ausgeprägt sind wie unter hochkultivierten Völkern. In einem Kannibalenstamm in Südamerika, be' dem ich mich eine Zeitlang oufhielt, entsprach die liebevolle Hingabe dieser menschenfresseriden Mütter und Väter ,'ür hre Kinder durchaus den Forderungen irgend eines englischen belehrenden Baches über Mutterschaft. Unter normalen Umständen bestecht der erzieherisch wichtigste Prozeß in dom Ersatz des ursprünglichen Objekts durch ein anderes, das dem sozialen Leben des Individuumbesser angepaßt ist. Ans solchen erfolgreichen Umwandlungen beruh: die Zivilisation; die Erziehung kann unrnittewar verhältnismäßig wenig dazu tun, die Wandlungen sttbst hervovznbringen, ober sie kann sie auf verschiedenste Art beeinflusse«. Die erste ist zwar negativ, aber von gvtMdlegeaxr Bedeutung für das Wachstum des Individuums. Sie hm zur Voraussetzung die Erkenntnis, daß die Eryichung zur Kultur bei der Geburt beginnt wo daß d,? ersten sechs Lebensftw'e cmsschlaggebend sind; sie wird daher alle psychologischen Hemmungen für die gestige Entwicklung bestnigen und Bedingungen für die freie Entwicklung des Kindes za sichern trachten. Reben dem Ich, das ans trichhafte« Wünschen bestecht, wächst im Kinde ei» anderes Ich, te» sich zunächst »ach jenen Menschen formt, dre in unmittelbare gefühlsbetont« Berührung mtt dem Kind komme«, i» Rormaljaü also »ach >sr« Eltern. I« diesem JdeEtzkrnng»- peozeß nimmt das Kind V.e Eigenheit« deS einen oder Ottbm» Slterntries a»; toter gewöhnliche» Vechältnisstn KentW». sich der Knabe mit dem Barer, das Mädchen mir der Mmtn. gunsten der Abbrändler von Nikolsburg am 17. d. um 7 Uhr aberrds in den Lokalitäten des Restaurants „zum weißen Engel", 13. Bez., Am Platz 6, eine Wohttätigkeitsakademie unter Mitwirkung hervorragend« Kuusckräfte zu veranstalten. Sr. Max Fokschaner geffsrden. In Abbazia ist cwtt Montag der Bizepräftbent der Bakowirraer Mvvkatenkammor, Dr. Max Fokschaner, einer der anyeschensten Rechtsanwälte in Czernowitz, gestorben. Er gehörte vor dem Kriege auch dem Dukowinaer Landtag als Abgeordneter an. Prsfeffgr Steifen gestorben. Aus Berlin wird uns gemeldet: Der berühmte Philosoph uno Mathematiker Professor Gregor! Borksowivsch Jtelson ist hier am 3. d. gestorben. Jtelson war am 18. Jänner 1852 in ZitoMÄ geboren. Im zaristischen Rußland konnte er sich als Jude nicht durchsetzen und wanderte darum nach Berlin aus, wo er 43 Jahre lebte. Sein Werk über Logik ist das meist benützte Lehrbuch an den deutschen Hochschulen geworben. Er hat auch die Werke Mbert Einsteins ins Russische übertragen. Prof. Jtelsohn, der trotz feines Alters bis vor wenigen Monaten sich einer unerschütterlich scheineichen Gesundheit e<- freute und eine nie ermüdende Arbeitslust an den Tag legte, skrälMt« seit Dezember 1926 an den Folgen eines antisemstischen Uebersalles, der auf ihn Vvr dem Hakenkreuzlerloikal Wilhedna am Kurfürstendarmn verübt worden ist. Am Weihnachtsabend kam es vor der WHelma zu schweren antisemitischen Ausschreitungen gegen jüdische Passanten, in deren Verruf der Rittergutsbesitzer Baron v. Engelhardt mit den Worten „Schlagt die Juden tot!" den 74 Jahre alten Gelehrten Jtelsohn atkckierte und fo lange auf ihn emfchlug, bis er mit e u heblichen Verletzungen auf der Straße liege« blieb und zur Rettungsstelle geschafft werden mußte, wo er verbunden wurde. Den direkten und indirekten Folgen dieser Verletzungen ist der alte Man» nun erlegen. , , vebertall auf einen Lag-Bamner-Ansstnn. PetrAan, 5. Mm. Der Mffche Verein Maktabi hat zusammen mit anderen jüdischen Vereinen am Lag Baomer einen Ausflug in de« nahegelegenen Wald unternommen. An dem Fest nahmen einige tausend Personen teil. Der ganze Dag war sehr festlich und lustig verlaufen, doch um 6 Uhr abendumringte plötzlich eine Schar von Strolchen den Wald, bewarf die Gäste mit Steinen und ließen sich, mit den Näherstchenden in ein wüstes Handgemenge ein. In der Stadt entstand Erregung- Die Polizei mußte ausrucken und zwischen ihr und den Landstreichern begann eine Schießerei, was die Panik nur noch schohte. Schließlich geleitete die Polizei die Ausflügler in die Stadt zurück. Am Abend erst wurde feftgesiellt, baß' der 26Wrge 'Samuel Glider eine schwere Verletzung im Auge davongetragen hatte, wahrend ein älterer Mann emige Zähne emgebüßt hatte. K»ch Kinder wurden sasscht. . > ‘ eine Leiche geschstndet. Aus Rothenburg in der Oberlausitz wird gemeldet: I» der Ortschaft Zibelle ist in der Nacht vom 3. auf de« 4. b. die Leiche einer vor drei Wochen verstorbenen älteren Frgu ausgegraben und in unmenschlicher Weise geschändet worden. bewußte Nachahmung, jon«d»'rn um ein Streben, die erwach'«.»« Person zu sem. em Streben, von dem das Kind selbst u-ichts weiß. Diesem zweiten Ich, diesem Ueber-Jch, wie Freud es genau«: hat, verdanken wir das Erwachen des Gewissrns. Run kann aber, wie ich schon gesagt hote, das Objekt emes iust.nk:iven Impulses wechseln. Wenn tas Kind in dos sch rlMchtrgs Alter komm., wird statt der Elrern der Lehrer pm Obfekt der Jndentisizierungsbestrebungen. Solch eine Identifizierung bann vollständig oder nur teilweise stattfindon, aber von diesem Prozeß haup:'ächlrch wird der Erfolg des Lehrers abhängen. daS heißt ob er seine Schüler instand setzen kann, ihre Primitiven Impulse n Einklang mtt der Ku. ur ihrer Generation zu bringen. Wenn meine Skizzievung der Me.hoden zur Zähmung der unbewußten Impulse richtig ist, so werden Sie wohl zu der Ansicht kommen, daß die Erziehung zwar die ganze schwere Aufgabe auf sich nehmen muß, jede Generation aus „kleinen Wilden" — vom S.andpunkt >des Erwachsenen aus, den« von psychologischen aus muß man sagen, daß das Kind amoralisch ist und nurzu bald ein Gewissen und sogar eine Supermoralität entwickelt — zu Menschen mit den hohen ethischen Forderungen meiner Zuhörer zu machen, daß aber ihre Aussichten recht ungünstig sind. Tatsächlich gibt ein österreichischer Pädagog (Dr. Bernfold) seinem letzten Buch über Erziehung den Titel ,-Dishphos", weil der Erzichtlngsprozeß fiir jede Generation von Anfang an wiederholt werden muß. Nun gut, wenn das der Fall ist, brauchen wir darüber nicht mehr Tränen zu vergießen als über die Tatsache, daß jedes Individuum fein Leben als Parasit beginnt, daß es erst nach einer Reihe von mißglückten Versuchen aufrecht stehen lernt, daß es seine Milch;ähne nur bekommt, um sie wieder zu verliere», wen» die zweiten durchbrechen. Ohne de« Satz vom Sündenfall zu unterschreiben, kann man doch <m der Voraussetzung seschalte«, daß vom Standpunkte der Erwachsenen a«S die Natur des Menschen böse ist oder doch chve engen Grenzen hat und daß er seine bemerkenswerte» Leistungen nur traft heroischer Zucht vollbringen konnte; -und jede SWichnng trügt diese» Charakter. Meine Antwort auf die Frage, ob irgend ein Erziehung-- Prozeß eine Wandlung des irmerfte« Wesen» hervovbringe» kam, war asso ft wett negativ, wnrde aber modifiziert durch meinen Versuch z» zeigen, daß Aendenmgm in de« LbjckLe» «nd Ziele» unserer primitive« Jwpusse erreicht werde» können, am sie «tt den Ersvrdcuiissen unserer Kultur besser k« Einkkmg zu bringe«. Plattfuß.. auch in den schwersten Fällen, sowie Frostbeulen, Gewächs- und Schwtelenbildung werden unter Garantie in der seit 30 fahren mtt den modernsten Hilfsmitteln eingerichteten orto opädi chen Meß- und Sämhanstalt Andreas Reich. VI, Mariahilferstraße Nr. 10 3, bet, oben. Dieser Spezialist arbeitet fiir ge nndeF'che nicht. sin Festabend für den PalMnaansban. Der jüdische Verein Neubau veranstaltet heute Donnerstag im Saale des Flottenkino, 6. Bez., Mariahilferstraße 8b—87, einen Festabend, welcher denr Palästinaanfbau gelvidmet ist. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein« Ansprache des Herrn Oberrabbiners Dr. Z. P. ChajeS, welche der VorDhvung des neuesten Palostinasklms vovangcht, sowie ein Bortrag Felix Salt«ns über das Thema „Das Bekenntnis zum eigenen Ich". Di« Begrüßungsansprache hält Bozivksrat Ko hu. Es wirken ferner der Tempelchor des PaManitentempels Mrigmt G. H i r s ch m a n n, Tologcsang Oberkantor Mülle r) sowie Kapellmeister I. Geiger (Violiirfolo) mit. Begttm PwM haLb 9 Nhr abendL. Re ..Norge" abseflogev. Seoingrad, 5. Mau (Wolfs.) DaS »ustschiff „Rorge" ist heute um 9 Uhr 38 Minuten vormittags » a ch S p r tzbergen abgeflogen. Der Start der „Norge" vollzog sich unter sehr günstigen Bedingungen. Das Litftschiff soll von B a d s ö, das es, wie man hofft, in 16 bis 17 Stunden erreiche« wird, nach dreistündigem Aufenthalt nach Spitzbergen weiterfahren, wo es nach 25 Stunden nach seiner Abfahrt von Badsö eintrefftn kann. An Bord befinden sich 18 Mann. Die Flugzeughalle in Trotzk wird 20 Stunden lang in Bereitschaft sein, um das Luftschiff Wied« aufzunehmen, falls dessen Rückkehr durch dichten Nebel oder durch die Unmöglichkeit, an den Mast in Vadsö anzulegen, od« durch einen zu starken Gegenwind nötig werdm sollte. Eine gewisse Gefahr für das Luftschiff besteht auch darin, daß sich auf dem Luftschiffkörper eine Eisschicht bilden könnte; selbst wenn diese nnr eine durchschnittliche Stärkevon einem Millimeter erreichm sollte, bedeutet das ein die Weiterfcchrt gefährdendes Mehrgewicht von 4*5 Tonnen.! An neuer Lesting-zwischenW. Hanrwv«, 5. Mai. Bei der erstm Botckesrmg, die Professor Theodor Lessing im neuen Semester an der' Technischen Hochschule in Hannover hielt, kam es zu einem neuest Zwischenfall. Die Studenten versuchtm in der erstm Vorlesung, den Vortragenden mit Scharrm m u n dt o t zu machen, so daß der Rektor der Hochschule, Professor Dr. O e st e r l e i n, eingreism mußte. Da sich aber auch « Nicht durchsetzm konnte, mußte die Vorlesung schließlich a b g e b r o ch e n werdm. Sehr unwürdig benahmen sich unn die Studenten, als Professor Leffing die Hochschule verließ. Er und seine Anhäng« wurde« mit Sand und Steincheu beworfen. ES wurde sogar der Versuch gemacht, die Straßenbahn anzuhaltm und Professor Lesskrg au der Nachhausefahrt zu hindern. ' male einer solchen. Der Unterschied ist Mr, daß wir immer wachsam sein müssen. Es besteht ffa «ns immer ine Mi^l-ichkeit - des Zurückgleidens — manche werde« es wmkschenAvert nennen — nst eine leichtere wob weniger anstrengende Art von Gemeinschaftsleben. Gibt es ivgendwelche Vechäl-misse, die die Erstehttttgsanfgabe weniger schwierig machen könnten? Ein Rchrltat der Psychoanalyse, das man Wohl nicht vorausschen konnte, ist der Nachweis, daß Neigungen, Eharakterzüge, die bisher der Erbanlage zugsschrieben wurden, in Wirklichkeit auf die Einwirkungen des Milieus zurückzuführen sind; genauer gesagt, daß die ersten Lebensjahre den Charakter und das Schicksal des Jndwiduüms bestimmen körmen; daß viele Züge, tue man als ererbt ansah, in Wirklichkeit drrrch den psychologrschen Prozeß der Mentiftkation erworben wurden. Damit soll natürlich die Erblichkeit nicht bestritten werden, äber wir scheu, daß die Bedeutung der Milieus statt unterschätzt wllüde, sowohl von den Sogialreformern, die Vlies Gewicht auf die Natnranlage legten, als auch von denen» d« die Ernährungsstmktivnen als das einzig Wichtigste eEärten. Im ganzen und großen körrnen wir sagen, daß jedes Kind in Erzropa erzogen wird, um dem herrschenden religiösen, sozialen und ökonomischen Regime angepaßt zu werdm. Es macht fchr wenig aus, ob nian es mit beit Kindern der Armen oder der Reichen zu tun har, ob mit dem Sohn der Rebellen oder der Konservativen, des Prinzen, Aristokraten oder Bauern. Es fft sin Freihandslssystem, wo man auf dem Mattt für den letzten Preis alle seine Güter verkaufen kann; Muskelkraft oder Frechhett, Bier oder Gehirn. Ich WM nicht andere Systeme in Betracht ziehen, ich will nur versichern, daß sie möglich wären «nd daß die Wirkung einer solchen Veränderung der Umwüt auf das Kind unermeßlich wäre. Einige unserer Schriftsteller, -um Beispiel Morris in ,Mws srom Rowhere" und Hudson in ,Lhe Lrhstal Age" haben es gewagt, die inögliche« Veränderungen «Szmnalen. Keine dieser Utopien braucht wahr zu sein; wahr ober ist, daß die psychologische Verä-nderrmg mrgcheuer mW die Sssyphusaibeit des Lebet« vielleicht wesentlich leichter wäre. Wen« Sie mtr «m gestatten wollen, meine Phcmtoste spielen z» lasst», st» möchte ich nur Kr einen Moment die Möglichkeite« «tsmalen, die sich insolge der Entdeckung de» Unbobmßte» eröffnen. Ich beschäftige mich hiev nicht mtt de« mewchhsisthen SptttckatstM» st vieler großer PhttoftphW hm ÄPttw-a « E. v. Havtmmm, stuidem mtt dev genaue» ferattafe i« mm 4«äatamttoi m m <nm, tu ■»-*» MAn v . '« t