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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-05 · Heft 2585 (5.5.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2585 (5.5.1926)
Date
1926-05-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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' Wien, MitiwöH Wiener Morsrn-ettu«- 9. Ml 1926 SeU i§ —n.. TÄmr bemüht, J>te Vorwürfe zu eniZräften. Cr crftötte, K i e Zustande in Ungarn seien nicht so arg, sei niemals Erwachender gewesen und Habs sich an Ersten nie beteiligt. Trotzdem wotrde Szabo, als ihn der Direktor der Wasserwerke von Jerusalem in seine Amtsstelle cinfllhven wollte, von allen übrigen Ingenieuren boykottiert, so Laß der Direktor Wwungen lwar, Szabo an-- derwärts nnterzubringen. Ms sodann das Unternchmcn Tolnais und Giros zugrunde ging, kam es zwischen Biro und Tolnai zu Auseinandersetzungen, deren Folge diese gehässig und urwegnindete Strafanzeige sei. Nach Schluß jdes Beweisverfahrens hielt der Staatsautvalt die Anklage ausrecht. Nach dem kurzen Plaidoyer Dr. Györkis verkündete PrWent Dr. Sze mak, ohne daß sich der Senat zur Beratung zurückgezogen hatte, ein s r e U sprechendes Urteil. In der knappen und doch durchaus trefstnden Begründung wird auf das von Len Zeugen gar nicht diskret angedeutete, mehr als freundschaftliche Verhältnis der Frau Biro zu dem Ingenieur Szabo hingewiosen, welchem Bevhästnis c's zuzuschrerben sei, Laß beide bei der hiesigen Polizei gleichlautende belastende Aussagen machten. Diese -könnten jedoch den Entlastungszeugen gegenüber nicht iu Betracht kommen, um so wen'iger, als die Feindseligkeit erwiesen sei. ^abo habe sich auf Zureden der Familie Biro nach Palästina begeben. wo er auf Anfeindungen gefaßt sein konnte. Als Beweis für die Unschuld Tolnais wird auch .in Betracht genommen, daß er nach Ungarn zurückkehrte. ~ 3000 Sklaven in Birma befreit. In der indobritischen Kolonie. Birtna blüht, wie vor Jrchrhunterten, noch immer die Sklaverei, die sich, allen Bemühungen der enMchrn Verwaltung zum Twtz, am Leben zu erhalten weiß. In der. letzten Zeit jedoch haben die Engländer einen wesentlichen Erfolg ihrer Refovmbestrebungeir zu verzeichnen gehabt, was auf einen Besuch zurückzusühren ist, den Sir Harcourt Buttler, der britische Gouverneur von Birma, im vergangenen Jänner dem Verwaltuiigsgebiet abgestattet hat. Der Gouverneur nahm dabei Gelegenheit, die eingeborenen Häuptlinge daraus Hinzuwersen, daß die britische Regierung an ihren Lebensgewchnherten und Bräuchen starken Anstoß nehme. Sie werde unter keinen Umstanden fernerhin Sklaverei und Menschenopfer gestatten, sie sek vielmehr entschlossen, mit aller Strenge dagegen vorzugehen. Die Regierung ließ es keineswegs bei den Worten bewenden. Unter Anführung des Leutnants Barnard von der birmanischen GrenzdivPon wurde eine militärische Expedition nach fern Mekongtal entsandt. Diese Truppe hatte vollen Erfolg, dem:, wie ein Telegramm aus Rangoon, der .Hauptstadt des Distrikts, meldet, wurden auf Veranlassung der ExpÄntion mehr als 3000 Sklaven in Freiheit gesetzt. Die Expedition hat inzwischen ihren Marsch nach den der englischen Verwaltung nicht unterstchenten Bezirken fortgesetzt, und man Höst, auch dort dem Sklavenhandel den Garaus machen zu können. Die Häuptlinge hörten die Strafpredigt, die ihnen Sir Harcourt' Buttler hielt, geduldig an, zeigten sich aber ziemlich halsstarrig , und wurden erst zugänglicher, als ihnen nü lg teilt wurde, die englische Regierung werde den Sklaven das Löse'gep» vorstrecken, das sie zum Loskauf brauchten. In der Frage der Menschenopfer jedoch zeigten die Häuptlinge nicht das geringste Entgegenkommen. Sie äußerten die Befürchtung, Pie Abschaffung dieser Menschenopfer werde die bösen Geister beleidigen, die , sich durch Mißernten und Trockenheit dafür rächen würden. Sklaverei und Menschenopfer sichen dort überhaupt m engem Zusammenhang. Wenn man glaubt,. einen bösen Geist erzürnt zu höben,.und Uebles von ihm befürchtet, so hat man dort in den Sklaven immer ein Menschenopfer bereit, um den Unwillen des Geistes zu beschwichtigen. Die Expedition des Leutnants Barnard hat vor allem auch für die Sicherung der Grenze gesorgt, st daß der Sklavenhandel, der sonst dort üppig blühte, nunmehr unterbuttitettist.; Komttatschis. Ein. Bombenattentat in Strumica. Belgrad, 3. Mai. (Tel.-Komp.) In der südserbischen Stadt Strumica wurde gestern ein B o m b e n a t t e nt.at. verübt. Ein bulgarischer Komitatschi schleuderte in ein.Hotel, wo eben eine Sitzung einer Organisation zur Abwehr des Bandenunwesens abgehälten wurde, eine Bombe. Durch die Explosion wurden zwei Personen getötet und zwanzig mehr oder m i n d e r s ch w e r v e r l^e tz t. Dem Komitatschi gelang es zu fliehen, wobei er auf offener Straße eine zweite BoitiBe gegen seine Verfolger warf und sie damit zurücktrieb. Beim Ausgang der Stadt versuchte ihn ein I n f a n t e r i e p o st e n aufzuhalten. Der Attentäter zog seinen Revolver und schoß den Posten nieder, worauf er gegen die bulgarische Grenze zu. verschwand. . Atthastnng der Birettorl« Siegl von der Mnex. Eröffnung des Ausgleichsverfohreiis über den verhafteten Generaldirektor Freund. ■' ' Die zusammen mit dem Genera-ldirekwr Freund uuv dem Präsidenten der städtischen Angestellteiigewerkschafi Grolls verhaftete Direktorin der Win ex, die Biirgerschüllehrerin Hermine Giegl ist gestern auf freien Fuß gesetzt worden. Freund und Groll wurden in Haft bchalten, doch haben ihre Verteidiger neue Michastungsonträge eingebracht. ' ' Hebet den vechasteten Generaldirektor Emil Leonhard Freund ist eben das gerichtliche Ausgleichsverfahren eröffnet worden. Freund hatte von der Winex fünfzehn Filialen, auf eigene Rechnung übernommen, welche er unler feiner Firma -veilerführle. Seine Pastwru betragen 153.000. die Aktiven Ivslooo Schilling. Bevorrechtet sind 53.000 Schlltinz. Tapeten Wallis Wien, l., wipplingerstrasse 15 / Tel. 67307,69292 Feinste Herrengarderobe nach Maß liefert zu mäßigen Preisen in tadelloser Ausführung (auch auf Teilzahlnug) Rudolf Golvstein, Zivil- Md Uniformschneider Gegr. 1866 Wie», 2. Bez., raborstratze 54 Tel. 43^.29 Kultusuad Fustlz-Tatare sowie Barette 135 erster Autoren wie Freytag, TolstoJ, Dostojewski, Dumas, Keller« Balzac, Mau~ passant, Flaubert, Stendhal, Wilde usw. in geschmaskvollem, dauerhaftem Einband auf gutem Papier ä $ 3.30 pro Band Buchhandlung R. Löwit, Wien 1., Rotenturmstra$e 22 Romane Sine österreichische Liga skr Menschenrechte. Kürzlich Hat sich in Wien eine Oesterreichische Liga für Menschenrechte gebildet, die mit nachstehender Kundgebung an die OeffenÄichkeit tritt: „Die Freiheit, die Gleichheit vor tem Gesetz, das Recht aus menschenwürdige Existenz — dies sind die Grunldlagen und Ziele des demokratischen Rechts- und Wohlfahrtsstaates. Sie haben auch in der Verfassung unserer Republik teilweise Berücksichtigung gefunden. Ihre volle praktische Verwirklichung wird aber nicht selten durch Egoismus, Vorurteile sowie durch Uebergriffe cder Versagen von Rechtsprechung und Verwaltung schwei! beeinträchtigt. Auch müssen in unserem Zeitalter der Weltwirtschaft und WeltpolitK die emzelstaatlich gewährleisteten Bürgerrechte möglichst zu allgemeinen Menschenrechten evlveiterd werden, wonach jeder Mensch ohne Rücksicht a u. f- G e s ch l e ch t, N a- Rasse, religiöses oder politisches Bekenntnis gegenüber allen Staaten bestimmte natürliche Rechte -aus Schutz und Forderung hat. Bor allem das Recht aus Fre-:- -zügigk-eit, auf freie wirtschaftliche Betätigung und sveie Entsaltung der kulturellen und nati 0 na l e it E igenar t (Minoritätenschntz und nationale Autonomie). Für unser der unerträglichsten wirtschaftlichen Einschnürung : aus,gesetztes und von friedensgefährdeten Elementen verschiedenster Art umgebenes Staatswesen bildet dir weitestgehende Verwirklichung dieser Forderungen eine Lebensnotwcndigkeit. Sir liegt aber nicht minder im kulturellen Interesse aller anderen Völker. ■ Im engen Einvernehmen nur der Deutschen und Französischen Liga für Menschenrechte wurde nun auch in Oesterreich eine Liga für Menschenrechte gegründet. Sie will das öffentliche Gewissen gegen alle Verletzungen der Men sch e litt n d B ürgerrechte schärfen, für die Weiterbildung der Gesetzgebung, besonders tes Ehe- und Strafrechtes in diesem Sinne eintreten, die demokratische Kontrolle von Justiz, Verwaltung und Unterricht sichern sowie für die Vö lk e rv e rst ä nd,ig u 11 g u nd'Fr i ed e ns euzi ehu n g wirken. Unsere Tätigkeit dient dem öffentlichen Interesse. Wo dieses durch eine Rechtsbeugung verletzt wird, wollen wir den davon Betroffenen unseren Beistand gc- '.vähren. Eine Einmengung in privatrechtliche Streitigkeiten dagegen lchnen wir grundsätzlich ab. DieLiga schließt sich keiner politischen Partei an und will auch selber keine Partei bilden. Der Gewaltglaulbe, die Dik- 'taturgelüste, der BAker- und Rassenhaß aber sollen von ihr Äs schlimniste Feinte des Friedens, her Freiheit und der Wöhlsahrt unermüdlich auf-das entschiedenste bekämpft werten. Dir fordern alle Männer und.Frauen, die bereit sind, sich in teil Dienst der lebendigen Verwirklichung der politischen, wirffchastlichen und knlturellen Menschenrechte ,n stellen, zum Beitritt -und zur regsten Mitacheit aus." * Dem Vorstand und Beirat der Liga gehören an r als Vorsitzende: Sek'wnSchef a. D. Dr. Adolf Vetter, Rudolf G 0 l d s ch e i d, Justizrat Dr. Alexander M i n tz; weiters Hofrat Prof Dr. Karl B r 0 ck h a n s e u, Ministerialrat Ludwig B r n g e l, Wilhelm B 0 e r n e r. Dr. Heinrich E. n g l ä nd e r, Univ.-Prof. Dr. Emil Goldman », Hofrat Dr. Friedrich Her tz, Nniv.-Prof. Dr. Viktor H a m m e r s ch l a g, Lotte H e l l e r. Rudolf H n b o r - W i e s e n t h a l. Ober- ''eg sseue Hoftat Ulbert Hein e, Dr. Franz K übler, Fritz Är. S888 K 0 h n, Rosa M a y r e d e r, Dr. Emanuel Moldauer, RegierungSrat Dr. Hermann Oppenheim, Dr. Robert Pelzer, Univ.-Prof. Dr. Elise R i ch t e r, Dr. Siegftied Norbert R « m p l e r, Chefarzt Dr. Max Strauß, Dr. Karr Winter. Die erste öffentliche V e r s a m m litt n g der Liga findet Montag den 10. d. um 7 Uhr abends im - großen Fest'aal des Ingenieur- und Architektenvereins, 1. Bez., Eschenbachgasse 9, mit folgender Tagesordnung statt: 1. SektionSchef a. D. Dr. Adolf Vetter: „Die Ziele der österreichischen Liga für Menschenrechte." 2. Prof. Dr. Paul L a n g e v i n aus Paris, delegiertes Vorstandsmitglied der französischen Liga für Menschenrechte: „Stet' Friede und die Liga für Menschenrechte." 3. Dr. Robert KuczynSki aus Berlin, delegiertes Vorstandsmitglied der deutschen Liga für Menschenrechte': „Die Tä'igkeit der deutschen Liga für Menschenrechte und die internationale Zusammenarbeit der L gen." 4 Begrüß ngSansprachen von r Staatskanzler a.. D. Doktor Karl R e n n e r, Präsident der RechtSanwaltSkammer Dr. Her-- mann Eckel, Frau Univ.-Prof. Dr. Elise Richte^, Oberregisseur Hofrat Albert Hein e, Frau Rosa Ma y r e d e r, Regierungsrat Dr. Richard Schlesinger. Eine Berkehrsschntzansftellnng in Wien. Zur Erhöhung der Sicherheit auf der Straße. Seit Jahren besteht in Amerilka die Safet,y. First (Vorsicht voran)-Bcwegnng, deren Ziel die allgemeine Unfallvechütung ist. Diesem Vorfall folgend, sind ähnliche Bestrebungen nun auch in England propagiert worden. Ans dem ^Kontinent bestcht bisher keine Organisation, die sich dir Verfolgunggleicher Ziele zur Ausgabe gemacht hat. Hier ist der Schutz und die Regelung -des Verkehres einzig den Gesetzen überlassen, die natürlich in Amerika auch vorhanden sind, sich jedoch dort der tätigen ÄUtatzbeit der zahlreichen Sasety-First-Organis-ationen erfreuen. Der Verkehr in Ocherreich ist derzeit noch nicht/so turbulent. 3lbcr gerade in den Ansangsstadien eines zeitgemäßen Großstavtverkehres hat die erzicherische Propaganda einzusetzen. Deshalb hat die Arbeitsgeinetnschast für das Krastsahvlveisen in Oesterreich als Ausgangspunkt dieiser Bchrebung . die.Veranstaltung einer B e r k e h r s s ch u tz a u s st -e l l u n g beschlossen, die vom 15. bis 19. Juni im Oesterreichischen Museum für Kunst und Industrie abgehalten wird. Anfragen sind-an das Bureau der Ausstellung, Wien, 1. Bez., Schottengasfe' 1, - Te^ Phon.62-3-20, zu richten. , Hebung des Fremdenverkehres. Die Fremdenverkehrskommission für Wien und Niederösterreich veranstaltete gestern in den Räumen der Wiener Messe-A.-G. eine P r e s s e k 0 n f e r e n z,.- in der Mitteilungen über die geplantem Aktionen zur. Hebung des Fremdenverkehrs gemacht wurden^ Der -Fremdenverkchrskommission gehören Mitglieder des Wiener. Gemeinderates, des niederösterreichischen Landtages.' und Vertreter der verschiedenen interessierten Korporationen an. Es wurde beschlossen, umfangreiches Werbematerial, das die Schönheiten der österreichischen Landschaft und die in Oesterreich befindlichen Kunstschätze aufzeigen soll, in großen Massen im Ausland zu verbreiten. Ferner wird ein Werbe buch in 14 Sprachen erscheinen.. Für ein S t r a ß e n p l a k a t, das in sämtlichen Hauptstädten Europas und in den wichtigsten europäischerr, Städten affichiert werden lvird, wurde ein Wettbewerb.ausgeschrieben. In den wichtigsten . Verkehrsknotenpunkten i werden Auskunftsbureaus über die österreichischen Kurorte errichtet werden. Beschlüsse gegen die Hakenkreüzhetze u n d g e g e n die S ch i k a n i e r u n g e n j ü di scher S0mmergäste in den Alpenbezirketr wurö e n n i ch t gefaßt. Ebensowenig Beschlüsse gegen dl» W u r z e r e i der Fremden in Oesterreichs An preisgekrönter Architett. - Julien Uegenheimer — Preisträger tes Genfer Hmiptbahnhos< entwurfes. Bei dem Wettbeweib um den U-mIbau des Haupt-bahrchofes Gens errang der bekannte Architekt Julien Flegenh-eimzr,^ ein Jude (Bruder des bekaunten französischen jüdischei^,Dichters Edmond Fl eg) den ersten Preis. m llduev die Person des Preisgekrönten schreibt. EnA. Dreyfuß im „Israelitischen WocheMatt für die Schweiz" unter anderem: . . .. Dir Flegenheiimer sind eine seit vielen Jahren/in Giens hochgeachtete und eingebürgerte Familie, die auch bcheutente künstlerische Talente hervorgebracht hat. Ist doch, bereits iit Paris Eidmond Fl eg als Dichter zu geachtetem Nameji .gelangt. Der Stain-nwater dieifer Familie ist der längst in Gens vevswriben-e Maurice Flegenheimer, der viele Jahre Präsident der israelitischen Gemeinde war. Julien Flegeniheimer tilat, nachdem er die Univevsität sowie die Kunst- und Gewerbeschule in Genf inlit bestem Erfolg und Reisediploin absolviert haste, in die Ecole des Beaux-Tlrts in Paris ein, wo er nach -glläuzenteii Studien von der Regierung als „Architeete Expert" für - die Gerichtsbehövde in Paris ernannt wurde. In Paris Mein schuf er über zweii Dutzend bedeutender Werke, so n. a. die..Kirche Antoinette a la Glaeiere, Skating R^nk aux E h a m p s - E l y s e e s, in Straßburg schuf er die T i e h, G alerte,, im.Meeisedepartement andere heworrageM-Bautem Auch in Belgien und in Rom hat Flögenlheiimer. Prachtbauten geschaffen, die p seinem Ruhme beitrugen. Zahlreich sind die Diplome, Titel utid Auszeichnungen, die der Küitstler im Jn- Ausland echielt; die französische Regierung eruamtte ihn 7.U11 Ritter der Ehrenlegion ,! .

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