Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2582 (1.5.1926)
- Date
- 1926-05-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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feite 9 MM VMSW für verarrnte Organismen . beim Ausbau Palästinas, unsere Siege in allen Ländern, wo die Stimme des jüdischen Volkstums befragt wurde, die ungeheuren VertrauenSkundgebungen der Massen, . haben uns den ganzen Vorgang nicht allzu schmerzlich empfinden lassen und über den Rückgang der Zionistischen Organisation leicht hinweggetäuscht. In unserer inneren Beziehung aber besteht gerade die größere Gefahr als in der Tatsache selbst. Denn dieser Auflösungsprozeß wäre nur dann nicht so beunruhigender Natur, wenn die Zionistische Organisation durch einen anderen Organismus, ersetzt wäre, der die große Verantwortung für die Durchführung der jüdischen Renaissance in Erez Israel und in der Diaspora übernähme, wie zum Beispiel ein Weltkongreß des gesamten Judentums auf demokratischer Grundlage ijttb mit ausgesprochen nationalem Programm. Heutzutage aber befinden wir uns in einem Zwischenstadium, in welchem wir noch gar nicht merken, daß wir leicht infolge mangelnder Organisation, unsere Errungenschaften verlieren können. Vorüber ist die Zeit, da die Gegnerschaft gegen den Ziönisnms verstummte. Vor wenigen Jahren war es gang und gäbe, daß auch die jüdische Assimilation die Bestrebungen des Zionismus wenigstens zum großen Teil anerkannte, wenn sie schon die Ideologie des Zionismus schroff ablehnte. Die einzelnen Teile der zionistischen Anschauungen wurden von diesen Kreisen anerkannt, Uur die Gesamtanschauung galt in ihren Augen als eine unbequeme und gefährliche Störung ihres Daseins. Da ließen sich die Zionisten im Streben nach Verwirklichung der einzelnen, Komponenten ihres Ideals leicht dazu verleiten, ihre Forderungen den Stimmungen der Gegner anzupassen, um auf diese Weise sich dem Ziel zu nähern. So ist es geschehen, daß der Entwicklungsgang des Zionismus zur fortschreitenden Entwicklung der zionistischen Bestrebungen umgekehrt proportional war. Je größer.der Kreis der zionistisch oder prozionistisch gesinnten und mitarbeitenden Juden wurde, desto schwächer wurde die Grundlage des Zionismus. Auf der Umschau nach neuen und mächtigen . Kräften, welche die Aufgaben des Zionismus , zu realisieren in der Lage sein würden, war man dann konsequenterweise daraufgekommen, sogar das verantwortungsvollste Instrument des Zionismus, ' die Jewish Agency, ausgesprochenen Nichtzionisten und selbst Äntizionisten als Partnern zum Teil' übergeben zu wollend Dies war nur eine Konsequenz des Gedankens,, haß die zionistische Idee an sich nicht mehr der Propaganda bedürfe und daß man aus der Bewegung selbst in das Ge-- samtjüdentum, soweit es äußerlich twn Einfluß ist, auch wenn es vor keinem demokratischen jüdischen Organismus die Verantwortung zu tragen brauche, sich Äeichsarn hinüberetten müsse. ' - Gerade für die Idee des Gesamtjudentums war diese Stimmung vielleicht ein nicht geringerer Schlag als für die zionistische Bewegung selbst. Wenn der Zionismus sich auflöst, so schwindet auch die ethische Grundlage für die Notwendigkeit des Aufbaues Palästinas. ES ist wahr, daß der Zionismus außerordentlich viele jüdische Persönlichkeiten und große ihm nicht anhangende jüdische Massen dazu gezwungen hat, für die ideellen Bestandteile des Zionismus Surrogate zu schaffen, welche ihnen bequemer oder ihren seelischen Erlebnissen angepaßter waren. Allein selbst diese Surrogate würden sehr bald zerfallen, wenn der Kampf für die zionistische Idee aufhören sollte und vom Judentum nicht mehr das logische Bekenntnis verlangen würde. Wir wollen durchaus nicht leugnen, daß es heute auch Prozionisten gibt, die wirklich echt sind; darunter verstehen wir nicht solche Prozionisten, welche aus Schwäche, aus mangelndem Mut oder gar infolge widersprechender persönlicher Interessen zum Zionismus sich nicht durchgerungen haben, sondern solche, die Prozionisten . aus Stärke sind, daS heißt Juden, deren seelische und geistige Erlebnisse mit einer anderen Kulturwelt innerlich so verwachsen sind, daß sie sich nicht losreißen können, daß sie aber das Große des Zionismus spüren und anerkennen. Solche Prozionisten sinh zwar eine Erscheinungsform des tragischen Schicksals des jüdischen Volkes, sie bilden jedoch eine wertvolle moralische Garde, welche einen eigenartigen Platz in der Bewegung für den Zionismus einnehmen. Nun unterliegt es gar keinem Zweifel, daß gerade diese Elemente völlig bedeutungslos werden und in sich zusammensinken. müssen, wenn die Größe der zionistischen Idee verblaßt. Aus innerstem Idealismus heraus, vom stürmischen Wunsche gedrängt, möglichst schneller die Realitäten des Zionismus zu schaffen, hatte die Zionistische Organisation auf Schritt und Tritt den anderen Zugeständnisse gemacht. Sie merkte aber kaum und erst, ganz spät, wie sehr sie die eigene Bewegung in den Schatten stellte.und aus bewußtem oder unbewußtem Idealismus heraus zuvückdrängte oder gar mißachtete. Inzwischen hat sich die Situation auffällig geändert. Die EinbiMng, daß die dem Zionismus entgegengesetzte Richtung, die Assimilation, auSgestorben fei, hat sich leider als Einbildung erwiesen. Die große Schar der assimilatorisch gesinnten Juden in den verschiedenen Ländern echebt, entgegen allen Aeutzerungen der jüdischen VolkSmassen, von neuem ihr Haupt; sie sammelt lhre Kräfte und versucht sogar, auf Grund ihrer alte» Losungen und Schlagworte sich zu ürgani-' Mm Ui mib wtffrtHMfa Welt m «btt« SBttltCf MMWMMNMK Witt» J vmxß äußerst schädlichen, Mt Zukunft des Judentums Untergrabenden Auffassung zurückzubringen. Selbst die. längst verrostete Deklaration, daß die Juden einzig und allein eine ReligionsgemeinMft darstellen, wir neuerdings ganz aggressiv Von Kanzeln herab oder sonstigen jüdischen Tribünen gepredigt. Gerade auch dort, wo die Machtsaktoren des Völkerbundes leben und ihre Stellungnahme zu den entscheidenden politischen Fragen sich formieren, gerade in solchen Zentren Westeuropas erschallen diese assimilatorischen Klänge jetzt immer unverhchlener und frei von den ehemaligen Kompromissen. In der allerjüngsten Zeit ist diese unhistorische Wertschätzung des Judentums sogar anläßlich der Jnaugurierung eines unparteiischen Institutes zum Aufbau Palästinas zum Ausdruck gekommen. Allerdings ist bei dieser Gelegenheit gleiUeitig die Tatsache zum Vorschein gekommen, daß eine solche Organisation niemanden berauscht und niemanden veranlaßt hat, wirkliche Kräfte für den Aufbau Palästinas zur Verfügung M stellen.. Wiederholt an der Peripherie des Zionismus tätig und oftselbst mit assimilatorischen Kreisen in Berührung kommend, habe ich leider schon vor Jahren feststellen müssen und warnend darauf hingewiesen, daß der Unterschied zwischen uns und unseren Gegnern nicht geschwunden ist und daß darum folgerichtig eine Wiederaufrichtung der tmrch die Macht der Ereignisse zum Teil Überrumpelten ausgesprochenen Antizionisten kommen müsse, daß schon wegen, des herannahenden Prozesses eines Wiederauflebens her Assimilation.und einer Konsolidierung ihrer. Kräfte die Propagierung der zionistischen Jhee in ihrer Ganzheit eine Dringlichkeit sei. Im Grunde waren nämlich wir mehr als alle anderen es gewesen, die die Aussöhnung innerhalb des Judentums, für uns also die Aussöhnung mit . dem antizionistischen Lager in der Uebergangszeit, innerlich begrüßten. Denn wenn von einer Einheit des Judentums' die Rede ist, so sind wir es, die mit dem größten Ernst und mit der größten Echtheit eine solche Einheit erstreben, während die anderen darunter schwerlich einen bestimmten Begriff sich denken. Einheit, eines Volkes setzt ein gewisses Streben, ein gewisses großes Ziel voraus. Niemand außer uns aher hat ein Ziel. Deshalb sind wir ja. auch niemals ängstlich gewesen, so oft es sich darum handelte, sich der Disziplin des gesamten Judentums zu fügen, während für die anderen unter Einheit Disziplinlosigkeit, Nichtfügung-der Minderheit des jüdischen Volkes unter die Mehrheit verstanden wird. Wir sind auch heute unserem Wesen nach meist bereit, die Durchführung der großen Ziele des Zionismus dem gesamtenjüdischen Volke unter Anerkennung der Disziplin des gesamten jüdischem Volkes zu übergeben. Um dies aber zu können, müssen wir wiederum unsere eigenen Reihen fest aneinander binden, müssen wir von neuem die Größe unseres Ideals vor Zionisten und Gegnern, die heleM werden sollen, die noch unvoreingenommen sind, zum Ausdicuck bringen,. müssen:wir 'auch vor. allen Dingen der jüdischen WAt beweisen, daß^vir ein Anrecht darauf haben, im Namen des jüdischen' Volkes zu sprechen. Das uns. vor Jahren wiederholt übertragene Mandat bedarf einer unzweideutigen Erneuerung. Die Jjar-Aktion soll darum eine Heerschau und eine neue Werbung derer, die innerlich schon zu uns gehören, werden. Es muß von neuem gezeigt werden; daß hinter allen diesen verschiedenen Aktionen zugunsten Palästinas und der. Diaspora, daß hinter diesen Keren-Hajessod- und Keren-Kajemeth-Leistungen, hinter Hechaluz und Tarbuth, hinter den nationalen Kämpfen in den Ländern und in der internationalen Arena Hunderttausende überzeugter Zionistensttehen, deren Fahne Millionen jüdischer Seelen folgen. Die Woche. Ein Verein „G esche tt e r teExistenze n" würbe in einem Wiener Borstadthcisthaüs gegründet. Aufhebung von Straffölgen für-Verurteilte, Erwirkung von Konzessionen für entlassene Sträflinge und von AusenthaltSbewilligungen für Ausgewiesene und Abgeschobene, die in Wien ihren .Beruf und ihre Angehörigen haben, und schließlich Aribeitsvermittlung das sind die Hauptaufgaben des neugegründeten Vereines. Also eigentlich ein sehr begrüßenswerter Verein für entlassene Sträflinge, die eine Besserung und Wiederkehr in die menschliche Gesellschaft anstreben. Nur ist der gewählt« Vereinsname entschieden zu hochtrabend und irreführend. Die Bevölkerung Wiens, von der sicherlich gut die Hälfte die eigene Existenz und das Leiben.für gescheitert betrachtet, möge gewarnt sein...Ein hallbeingebildeter Schiffe bruch wird von den Satzungen des neuen Vereines nicht anerkannt. Da muß'schon im Leben solch eines Gescheiterten etwas ausgesprvchen Tragisches sich ereignen; damit er das Glück hat, in den Reihen dieser Kämpfer sein Äsben wieder zu restaurieren. An erster Stelle steht das Kriminal, welches zum ordentlichen Mitglied echebt. Insolvenzen, unglückliche Liebe, Krankheit kommen kaum m Betracht. Das Leben muß ans grobe, äußerlich sichtbare Art. scheitern, damit es in diesem Verein wieder aUMichtet werden'kann. Die zarteren, verborgeneren, aber darum desto tieferen und schrecklicheren Schiffbrüche will die neue Institution nicht heilen. Und sie hat damit recht. Wem das Leben so mitgeslpielt hat, daß sein Innerstes verkrüppelt..und verdorrt.ist, per .muß/ganz allein den schweren Kampf bestehen ... Da gibt es keine Maßnahrne und kejn? Hoffnung en masse ... Die Unglücklichen, di« durch den Beitritt zu diesem Verein ihren Optimismus bekunden, noch einmal ganz Oensch, ganz nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden,' stich noch nicht gescheitert. Der Weg, den sie betreten wollen, stcht ihnen offen, und die Widerstände des bösen Willen« und des Unverständnisses der Menge fvll ihre Organisation' besiegen. tfe toffafr lAtowt (ktemt. MmumiMU ‘ Mufti, durch Or* Hefffemjer» Entfettungs -Tabletten Dieselben sind von bester Wirkung, angenehmem Oescnmack, vollständig unichadlleh, stellen eine schlanke, graziöse Figur her, ohne DiäUwartg oder Aenderung der Lebensweise. Prompte Gewichtsabnahme. Vom.VolksgefiUndheitsdmt bewilligt. Nr, 911 Kein Abführmittel Keine Schilddrüse Depots Apotheke „Zum ft8mlsohen Kaiser•, Wien,I., Wollielle 18 kämpfen ha'ben, ihr leuchtet aber ein Ziel.. . . Dunkel ist der Weg der ganz Gescheiterten, der Einsamen,, denen kein Verein helfen kann, die nie den Glauben und den Mut aufbringen könnten, in einen solchn Verein einzutreten, die vielleicht nie im Leben ein äußeres Kainszeichen tragen, die vielleicht schon an der Scham zugrunde gehen Müßten, deren Herz verblutet, still und unscheinbar . . . Es sind deren unzählige, mehr als jeder von uns ahnt, sie sitzen oft mit.dir bei einem Tisch und lachen . ... Sie sichen,, die Todgeweihten, mit dem. Bewußtsein des Todes herum und von nirgens winkt ihnen Erlösung. Und.will man sie ihnen geben, glauben sie nur, es sei bitterer Spott. Ironie,, ...! * In Budapest wurden mit Erfolg Mi Verjüngung S o P e ra t i o n e n an einem reichen Brasilianer, und an einem armen Budapester Pfründner nach der M e th.o d e von Dr. P o r.o n o w durchgefühtt. Der verjüngte Budapest« r soll zu wissenschafttichen Versuchszwecken dienen, wosiegen der Brasilianer seine wiedergewonnem Jugend an den Reizen des schönen Geschlechts praktisch erproben will. Nach der Methode des Pariser Gelehrten werden auf den zu Verjüngenden Affenzellen transplantiert Der Mensch bezieht jetzt schon vom Schimpansen söine Lebenskraft, also das Wichtigste, daS Bewegende und nicht nur äußere Gebärden; wer ist nun der „Aff", der Mensch older der Affe? ... O selige Verwirrung, Wonne des verjüngten Alters und,des verlängerten Lebens! Wenn in jeder Seligkeit ein wenig Geschmacklosigkeit drin steckt, so in dieser die größte . . Wenn nun die Geschle'chtsbezichungen der Menschen bis jetzt noch ein letzter Rest von Schönheit, Natürlichkeit und Frische! wahrt, so geht auch dieserletzte Schein mit dieser Affenvorbeugung vor den Begierden des Atters verloren. Mag-die Verjüngung als Weg zu bedeutsamer neuer wissenschaftlicher Erkenntnis und Theorien- (neue Erfahrungen Wer 'die sogenannten Leducschen Zellen aus den Versuchen-Steinachs zum Beispiel) sehr wertvoll sein, zum - praktischen Gebrauch ist sie, abgesehen von einzelnen Fällen, wo sie vielleicht als HeiAherapie angewendet werden könnte, als krasse Geschmacklosigkeit unzulänglich. Ms wäre sexuelle Potenz zu jeder Zeit und.in jedem Alter em Absoluter, höchster Wert . . . Auch der Kultus der sinnlichen Lust muß Sinn und Geschmack haben..- soll r' nicht' jt-u r zuM ' barbarischen Muwpfer auf dem Mtar eines Götzen werden ... Daß" die Verlängerung des Lebens' durch die Berjüngungsope-ration weder wissenschaftlich erhärtet, noch in den tatsächlichen Intentionen der Menschheit liegt, ist allgemein bekannt. Ein Drama von Fleurs und Croisset „Der Wülndevdoiklor", das jetzt in Paris über die Bretter geht, behandelt dieses Thema. Bei der Premiere wohnte Dr. Voronow seiner eigenen Karikatur bei und klatschte Beifall. Ich glaube, nicht nur aus Konvention; er wird es aM besten wissen, wie übertrieben, aber wie trefflich zugleich dies« Karikatur ist. Sie verleiht zwar 8om Wunderdoktor die unwahrscheinliche Kraft, das Lüben des Menschen auf taufend Jahve zu verlängern, und zeigt an diesem Beispiel, wie langweilig, drückend und unmöglich solch ein Zustand wäre. Nur einige lustige Proben: Die Ehe würde Hunderte Jahre dauern (v weh!), die Eltern würden die Kinder bis zum 230. Lebensjahre erhalten müssen usw. Eine nette Perspektive, -nicht 'währ?! Der Einwand, daß das alles nur Uelbertveitbung-und' Karikatur ist, hält nicht stand; denn im Leben des Mensche» wiegt bekanntlich ein wirkliches Leid- oder LanKveil-eijahv tausend eingebildete glatt auf. In den Märchen und Karikaturen verdeutlichen wir nur all dis, was wir in der Witzklich'keit geballt, in verkürzter Intensität erleben. Wonach mau allzu gierig verlangt, das ist. nie erreichenswert und bringt nie die rechte Freude . . . Verlangen wir also nicht allvu gierig noch ein.Maß Leben . .. * Schon eher noch ein' Akaß Bier... Wem Bier schmeckt» der hatte diese Woche ein gutes Recht daraus, be'dauert zu werden. Die ehelichen und weniger ehrlichen Alkoholgegner, die aus dem Streik die Möglichkeit einer Trockenlegung Oesterreichs folgem wollten, sind In vielerlei Hinsicht aus falscher Fährte. Es ist nicht einzusehen, warum sich der brave Mann sein Glnsell Bier oder Wein versagen sollte, wen» andere Alkoholexzesse' hervorvusen oder Berussirinker sind. Wegen der A u s w ü ch s e der anderen und der Gefahren soll man dem Menschen eine seiner, wenigen kleinen Le>bens« sreuden rauben? Ta müßte man ja auch da« Zigaretten^ rauchen, die Touristik, überhaupt jeden Sport mid jedes Spivl -bekämpfen rind abschaffen, nicht zu sprechen von der Lieibe, >dte die mannigfaltigstengefährlichen seelischen und körprrlichen Auswüchse zeitigt. Fällt es darum einem normalen Menschen ein, Liebegegner i-m allgemeinen zu sein? Oder Tee- und Kaffeegegner? Ue-tevha'upt diese vielen Gegnerschaften gegen die natürlichen Freuden des Lebens, die -nur dem voriderbsichen Schmuggel -der Lust fördern! Siehe da- „trockene" Amerika. Oder das Kokain, daS nicht zuletzt, West es verboten 'ist, zur gefährlichen Seuche tvurde. Gegen die Auswüchse soll und muß man kämpfen, weil — man nehme es tragisch oder ntcht — der Mensch ein Mittelding ist und genießen kann und darf er auch nur im Reich -dar „goldenen" Mitte...' Da«W sott sich d« Mt«W heute wiMr simm. dch * |fe