Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2581 (30.4.1926)
- Date
- 1926-04-30
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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tzeite 4 Men, Freitag' ^woboda-^chuhe fertig und ■** nach Nass h, 5ürgerstraHe 5 / I., Bauernmarkt 1 die sichtlich vorbereiteten Unruhen bedroht war. Er richtete an das Militärkommando eine Eingabe, in welcher er größere Sicherheiten für die jüdische Bevölkerung forderte und unterschrieb diese Eingabe in seiner Eigenschaft als Offizier des österreichischen Heeres mit „Esler, Haupts mann". Diese Eingabe wurde als Subordinationsverletzung aufgefaßt und Eisler in Untersuchung gezogen. Es war ein glücklicher Zufall für E:sler, daß drei Tage später der Umsturz erfolgte. Mit Dr. Israel Wald mann gemeinsam begründete nun Eisler die jüdische Miliz. Er selbst übernahm das Kom'niando. Dr. Waldman war sein Stellvertreter. An der Spitze dieser Miliz hat Eisler alle Ueberfälle abgewehrt. Dann zogen in Lemberg die Polen ein. Dr. Waldmann mußte aus Lemberg flüchten. Eisler blieb zurück und stellte sich selbst den Behörden, um die inzwischen m Hast genommenen Mitglieder der jüdischen Miliz zu vertreten. AlS dann nach dem traurigen Lemberger Pogrom die verschiedenen Missionen aus den Ländern der Entente eintvasen, war es wieder Eisler, der vor diesen Missionen mit bewundernswertem Mannesmut, ohne auf sich Rücksicht zu nehmen, wahrheitsgemäß eine Schilderung her Ereignisse zu Protokoll gab. Bekanntlich wurde dann in Wien durch ostgalizrsche Juden eine Delegation des Nationalrates gebildet. Eisler kam nach Wien und erwirkte bei dieser Delegation, daß man mit den amerikanischen Ostjuden in Verbindung trat, um e:ne Rettungsaktion für die Juden in Ostgalizien einzuleiten. Eines der Mitglieder jener Delegation, welche zu diesem Zwecke nach Amerika ging, war Direktor Julius Eisler. Aus Amerika zurückgekehrt, hat Eisler die organisatorische Arbeit auf wirtschaftlichem Gebiete in Galizien wnedor ausgenommen und dank seiner Mitarbeit wurden verschiedene Berussgenossenschaften ins Leben gerufen. Noch in den letzten Wochen hat Eisler gemeinsam mit Abgeordneten Dr. Reich die Gründung einer ostgalizischen Selb st h i 'I f e b a n! für die Juden in Angriff genommen und gehörte dem Exekutiv- und Propagandakomitee des neuen Institutes an. Noch am Vorabend seines Todes nahm er an einer wichtigen Sitzung teil. Sein Hingang trifft das galizische Judentum schwer. Dar Leichenbegängnis der Metropoliten Repta. Die Trauerfeier vor der Synagoge. Ans Czernowitz wird uns berichtet: Das Leichenbegängnis des griechisch-orientalischen Metropoliten Wladimir v. Repta gestaltete sich zu einer mächtigen Trcmerkundgebung der gesamten Bevölkerung von Czernowitz. Die Leichenfeier begann im Hofe der Residenz des Verblichenen, wo der Dekan der theologischen Fakultät, Prof. Dr. Nikolaus Lotos, die Trauerrede hielt. Bor der Universität sprachen Rektor Landen und ein Nniversitätshörer. Bon der Universität nahm der Zug seinen Weg durch die Universitätsgasse zum Tempel, wo eine unübersehbare Menschenmenge angesammelt war. Bor dem Tempel standen auf einem mit Flor bedeckten Podium Oberrabbiner Dr. Mark, Rabbiner Katz, die Kultusgemeindegerenten Dr. Ebner und Fleminger, Stadtrat Dr. Kassner, Dr. Salomon Kinsbrunner, Dr. M>ax Perlstein und Kammerrat Cäsar Perlstein, Dr. Lazar Baltinester, Dr. Josef Vierer, Direktor Dankner und der Tempelchor mit dem Obevkantor Sie nun sofort ein schönes komplettes Exemplar der Sammlung für die Schweiz zusammen, damit wir es meinem Schweizer Freund senden können. Heute abends werde ich das polnische Drama zu lesen beginnen. Mit vielen Grüßen an Sie und Ihre Lieben Ihr Alfons Petzold. 7. Lieber Freund! Ich hatte in den letzten Tagen wieder viel Gorgen, denn Weib und Kind lagen gleichzeitig an einer bösen Influenza darnieder. Jetzt geht's schon wieder besser. Ich beschäftige mich jetzt viel wieder mit jMschen Fragen, f& ich mich hier einem jungen nationaljüdischen Ehepaar Doktor Zins angefreundet habe. Er ist Mediziner und sie studiert Biologie. Beide kennen Sie gut aus der jMschen und polnischen Literatur. Bitte können Sie mir die drei Maimonides-Gedichte, die ich Ihnen vor Wochen für Ihre Zeitung schickte, zurücksenden? Ich habe nämlich keine Abschrift davon. Diese Woche bin ich mit meinem Roman fertig geworden. Er wiro 600 Dmckseiten umfassen. Wie geht es Ihnen und Ihren Lieben? Mit vielen Grüßen von Haus zu Haus Ihr Alfons Petzold. 8. 10. September 1921. Lieber Freund! Vielen DM für die sehr schönen Gedichte. „Fieber" ttnb das grandiose „Nachtstück" nehme ich ganz sicher mtf. Bei uns ist noch immer großer Rummel und ich komme noch zu keiner Arbeit. Jetzt war ich in Innsbruck, wo ichi mit Felix Braun einen schönen Tag verlebte. Er erzählte mir, daß es Uriel Birnbaum sehr schlecht geht. Können Sie nicht ein paar Käufer für seine Bilder gewinnen? Viele Grüße Ihnen und Ihrer lieben Frau Ütsf. SUfeßfib ©Heiter MorsenzelLuna Feldman«. Der Leichenkondukt hielt vor dem Tempel, wo der Oberkantor Trauerpsalmen vortrug, worauf Oberrabbiner Dr. Mark den Nachruf hielt. Er begann seine Rede in rumänischer Sprache und führte aus: „Eminenz! Angesichts des Tempels, der heute zu deinen Ehren geöffnet und beleuchtet wurde, angesichts der Thorarollen, die in denselben sich befinden und d i e d u, a l s ihnen während des schrecklichen Weltkrieges Entweihung drohte, unter deinen Schutz nahmst, entbiete ich dir den Mschiedsgruß der jüdischen Gemeinde, die dich schätzt und ehrt, ja wie einen Vater liebt. Die Mische Gemeinde von Czernowitz sowie die Jndenschast der ganzen Bukowina trauert um dich und wird dir ein ewiges Andenken bewahren." Deutsch sortsahrend sagte Oberrabbiner Dr. Mark unter anderem: „Der Verewigte war nicht nur ein Kirchensürst, der seiner Kirche und seinen Glaubensgenossen zur Zierde und zum Stolze gereichte,, sondern er war auch ein großer, e>in edler Mensch im wahrsten Sinne des Wortes, ein Mer Me;rsch, der von den höchsten Idealen der Menschheit tief durchdrungen war, der das Wort der heiligen Schrift: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", nicht nur lchrte, sondern es in die Tat umsetzte, danach lebte und es aus alle Mitmenschen, ohne Unterschied der Konfession, ausdehnte." „Eminenz!", schloß Dr. M a rk den Nachruf, „Nimm ditz Versicherung entgegen, daß du, der bat in unserem Innern, in unserem Hergen und in unserem Gedächtnis lebst, ein ewiges Denkmal, das nie untergetht, errichtet hast." Weilt als Geovhtzfiker. Zentrifugalkraft und Mäanderlinie. Bisher war man gewohnt, so schre.bt die „Bossische Zeitung", in Professor Albert Einstein den Bearbeiter der schwierigsten physikalischen Probleme zu bewundern, vor allem den Hauptvertreter der vielumstrittenen Relativitätstheorie, welche so hohe Anforderungen an die abstrakte Denktätigkeit stellt, daß nur wenige sie in ihrem ganzen Umfang und bis in ihre letzten Konsequenzen zu würdigen vermögen. Um so überraschender berührt es daher, daß .dieser Gelehrte sich jetzt in dem Geheimrat Marburg! zum 80. Geburtstag gewidmeten Jubiläumsheft der „Natu r w i s s e n s ch a f t e n" auch mit geographischen Fragen beschäftigt, die anscheinend ziemlich einfache, jedermann bekannte Formen der Erdoberfläche betreffen. Es handelt sich um jene hin- und herschlängelnden Windungen langsam fließender Bäche und Ströme, die man als Mäander bezeichnet und über deren Entstehung bisher noch keme Einigkeit unter den Geographen erzielt werden konnte. Einstein geht von etnfcm- Versuch aus, den jeder wohl schon selbst angestellt hat, ohne viel darüber nachzudenken. Versetzt man in einer Tasse Tee die Flüssigkeit durch Umrühren mit einem Löffel in Rotation, so sammeln sich die Teeblättchen alsbald in der Mitte des Bodens der Tasse an. Diese Anordnung ist das Resultat eines komplizierten Strömnngsvorganges, den Einstein folgendermaßen analysiert: Durch die Drehung der Flüssigkeit wirkt auf dieset eine Zentrifugalkraft, welche an sich zu keiner Modifikation der Strömung der Flüssigkeit Veranlassung geben, würde, wenn sie wie ein starrer Körper rotierte. Aber in der Nähe der Wandung der Tasse wird die Flüssigkeit dunH die Reibung zurückgehalten, so daß sie dort mit geringerer Winkelgeschwindigkeit umläuft als an andereren, mehr im Inneren gelegenen Stellen. Namentlich muß hie Winkelgeschwindigkeit des Umlaufes und damit die Zentrifugalkraft in der Nähe des Bodens geringer sein als in größerer Höhe. Unten wird daher die Flüssigkeit vom Rande nach! der Mitte strömen, dort emporsteigen und oben von oer Mitte nach dem Rande fließen, wo sie an den Wandungen der Tasse wieder abwärts sinkt. Analog ist es bei einem Flusse, der eine Krümmung aufweist. In allen Querschnitten der Biegung wirkt eine nach ihrer Außenseite gerichtete Zentrifugalkraft. Diese muß aber iu der Nähe des Bodens, wo die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers durch Reibung reduziert ist, kleiner fein als in großer Höhe über dem Boden. Die Außenseite der Krümmung entspricht der runden Wandung der Teetasse, die Innenseite der Flußkrünrmung dagegen der Mitte det Tasse. Die raschesten Teile des Flußwassers werden also durch die Verükal-Zirkulatiou zur Außenseite der Flußbiegung getrieben, während die Innenseite Wasser erhält/ welches aus der Gegend nahe dem Boden stammt und eine besonders kleine Geschwindigkeit hat. Deshalb ist an der Außenseite der Flußkrümmung die das User benagende Erosionskraft des Wassers stärker als auf der Innenseite^ Die Windungen des Flusses werden sich daher immer mehr erweitern und zur Ausbildung regelmäßiger Mäander führen, deren Größe mit dem Flußquerschnitt wächst. Neben dieser mäanderbildenden Tendenz wirkt auf das Flußwasser noch die ablenkende Kraft der Erdrotation, welche alle Bewegungen, nicht nur diejenigen der Flüsse, auf der nördlichen Halbkugel nach rechts, auf der südlichen nach links ableukt. Schon im Jahre 1860 hat der baltische! Akademiker Karl Ernst v. B a e r darauf hingewiesen, daß die russischen Tieflandsslüsse ans diesem Grund« ihren Lauf immer weiter nach rechts Verlagen- Die Gültigkeit des „Baerschen Gesetzes" ist vielfach angezlveifelt worden, aber Einsteins Ausführungen zeigen, das; tatsächlich unter gleichen Umstünden die abspulende Tätigkeit des Wassers auf der rechten Seite des Flusses größer fciu muß als auf der linkeu. ' "ii —immmm—mmm————— Wiener Morgenzeituaa 80. April 193? Ar. MB San de» 8«de« in der Schwell. Schon im 12. Jahrhundert waren im Gebiete M heutigen Bundesstaates der Schweiz eine Anzahl von Judengemeinden zu finden. Jedoch im Laufe der Jahrhunderte wurden die Juden ans den einzelnen Kantonen des Schweizer Gclbieks ausgewiesen und nur einige wenige echielten daS Asylrecht. So finden wir zum Beispiel im 17. Jahrhundert die Berufung eines jüdischen Arztes nach Basel. Jüdische Kaufleute wurden als Berater in die einzelnen Gemeinden ausgenommen. Alle diese Inden hatten entweder große Summen für ihre Aufnahme zu entrichten oder erhielten eben nur eine vorübergehende Attfenthallsbewilliguug. Die einzelnen Judengemeinden sind nicht im Lande verwurzelt. Wohl gibt es in der Schtveiz Nachkommen der Juden aus den alten Gemeinden Cndingen und Lengnau. Diese Gemeinden haben aber dasselbe Schicksal wie die meisten Landgemeinden in Böhmen und Mähren erfahren und sind förmlich in sich selbst zusammengoschrmnpft. Die heute bestehenden Schweizer Kultusgemeinden stammen größtenteils aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhmckerts. Das Arewachsen der Einwanderung geht aus folgenden Zahlen hervor: Jnl Jahre 1860 waren insgesamt 4216 jüdische Köpfe zu zählen, aber schon im Jahre 1910 betrug die Zahl der Juden 18.462. Auf Grund der letzten Zählung aus dem Jahre 1926 ist die jüdische Bevölkern Wsziffer aus 20.977 angewachifen. Ein Großteil der emgewanderten Juden entstammt ■ dem Osten, ein anderer Teil aus Deutschland und Oesterreich. Ter Hauptkonzentrationspunkt aller Inden ist Zürich. Hier allein wahnen 7000 Inden. Alle übrigen jüdischen Einwohner verteilen sich auf zirka vievzig jüdische Gemeinden. In der Schweiz finden sich alle Schattierungen des Judentums vor. Strenggläubige und FveideNkende leben hier friedlich beisammen. Auch alle jüdischen Parteien haben festen Fuß gefaßt; insbesondere die Zionistische Organisation und die Aguda. Am Pa'lästinacmfbau beteiligen sich die Juden der Schweiz sehr rege, obzwar die wirtschaftliche Situation, besonders in der Ostschweiz, in den letzten Jahren sich welsentlich verschlechtert hat. Sind doch nicht nur die zionistischen Fonds, wie Keren Hajessod und Keren Kajeweth, von Erfolg begleitet, sondern auch die übrigen Vereine und Unterstützungsfonds für Palästina werden gerne bedacht. Hauptsächlich in den letzten Jahren scheu Wir einen merklichen Fortschritt in der Arbeit für den jüdischen Nationalfonds. Nicht uninteressant ist die Tatsache, daß in die Schweizer Bundesverfassung vor ungefähr 26 Jahren das Schächwerbot ausgenommen wurde. Die Inden der Schwerz sind also, soweit sie den rituellen Vorschriften Genüge leister; wolle;;, gezwungen, ihr Fleisch auch heute noch aus dem Anslande zu beziehen. Die Schweizer Inden, die sich auf Grund der Bundesverfassung hier völlig frei bewegen -können, genießen eine vollständige Gleichberechtigung mit den übrigen Bürgern. Fritz U l 1 m a,n n. Pestalozzi gegen den Fndenhaß. Am 17. Februar 1927 werden es hundert Jahre her fein, seit Heinrich Pestalozzi, der große VoAserzieher, verstorben ist. In der gesamten Schwe-z, deren Kind Pestalozzi war, wird zu großen Gedenkfeiern gerüstet. Herr Emil Dreisus teilt im „Israelitischen Wochenblatt für die Schweiz" einen Br es PestalMis an den den Juden nicht sehr wohlgesinnte;; Schriftsteller Heinrich Tschotfe mit, der in seinen Hauptstellen lautet: ,/Lieber Heinrich! Meinem Geiste gemäß bemühe ich mich mit aller Kra't meines Herzens fei* zwei Jahren, in den verzweifelten Kmdern das Gefühl der Menschenliebe und Sittlichkeit zu wecken und anzufachen. Ich bin bestrebt, daß die Kinder schon zur Zeit ihrer ersten Geistesentwicklung sich gegenseitig als Geschwister betrachten, un; mein Haus als einen einfachen Haushalt zu verschmelzen. Dies ist der Grund, daß ich, den Religions- Unterschied außer Acht lasse. Ich will in die Seele der bei mir sich befindlichen wenigen Judenkinder, dieser lieben armen Waisen, für den Glauben ihrer Eltern, Liebe träufeln und durch die Befriedigung ihrer alltäglichen Bedürfnisse und Angewöhnlichkeit empfänglich zu machen., Ist dies doch meiner Ansicht nach die reinste Religion. Ach. lieber Heinrich! Vor kurzem siel mir ein kleiner Judenknabe, der in Krakau geboren wurde und seine Eltern verloren hatte, un; den Hals und rief: Mein lieber Vater! Mein Heinrich, inein Heinrich! wenn Du so unedel fein kannst, von mir zu verlangen, daß ich diese armen Waisen z um, C h r'i st e n t u m zwinge, -dann gebricht es Dir an der nötigen Ansicht. Die Meinungen sinken zur Gemeinheit und S ch m a ch herab und das Sinnen der Menschen verliert an Hoheit und Reinheit, an Kraft und Menschenliebe, wenn der Judenhaß nicht unterdrückt wird. Religionshaß emsittet und verwildert den Menschen. Mein einziges Bestreben ist dahin gerichtet, die wahre, vollkommene Menschenliebe zu betätigen. Wenn Du mir hiezu behilflich sein willst, so stelle mir keine widrigen Bedingungen und ersticke in Dir dieses verabscheuungswurdige Ge'ühl, den Judenhaß. Heinrich, mem sanftmütiger, edler Freund, folge mir! Ich verbleibe Dein treuer, willfähriger Freund Pestalozzi. Stans, den 7. April 1799." Tscho'Ke ließ sich von Pestalozzi eines Besser^; belehren und schrieb kurz daraus w einen; Aufsatz: „Die Geschichte des Schicksals der Anhänger des mosaischen Glaubens ist die Geschichte von der Schmach deS Mens ch e n g e f ch l e ch t e s; wer sie gründlich studieren und schreiben wollte, der müßte darob zum Menschenfeind würden." _ Arand im Bnkarester Bahnhof. Bukarest, 29. April. In den Güternragazinen des Bahnhofes B n k u r e st - F i l a r e t b;ach heute früh ein Brand aus. Um 10 Uhr war der Brand lokalisiert. Der S ch a d e u beläuft sich auf h n n d e r t Millionen