Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2580 (29.4.1926)
- Date
- 1926-04-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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eerrc n ggtiitfg MVr«rnHnrn«s * Sportzugsverkehr Strecke Wien—Schladming und Baun ssee. Aus Anlaß der bevorstehenden DochvSeiertage am 1. und 2. Mai wird Freitag Len 3u. d. in der Strecke W t e n- Westbabnhof—Schladmina der Sportzug 1027 (Wten-Westbabnhof ab 15 Uhr, Schladmng an 31 Uhr 45 Min.) und in der Anschlnßstrecke Stein ach-Jrdntn g-B a d?l n s s e e der Sportzug 2337 (Steinach-Jrdning ab 21 Uhr % Min , Bad Aussee an 21 Uhr 50 Min.) geführt werden. In der Gegenrichtung wird S o n n t a g den 2. Mat von S ch l a d m i n g nach W i e n der Sportzug 1028 (Schladming ab 1? Uhr, Wien-Weftbahnyof an 23 Uhr 45 Min) und um: Anschluß daran in der Strecke Bad Aussee— L t e i n a ch - I r d u i n g der Sportzug 3338 (Bad Äuffee ab 17 Uhr, Steinach-Jrdning an 17 ilhr 40 Min.) in Verkehr gejetzt werden. * Erleichterung des Fahrknrtenvorverkaufts bei den Bundesbahnen am Schwarzenbergplatz. Die Generaldirektion der Qesterrcichischen Bundeslbahucn teilt mit, daß ihre Borne rckaufskassen hit Generaldirektionsgobäude, Wien, 4. Baz., Schwarzenberrstilatz 3, ob 29. d. an Werktagen ununteri rochen von 8 Uhr bis 18 Uhr. an Feiertagen von Uhr bis 13 Uhr geöffnet sind. Daselbst gelangen sämtliche FahrauÄvc ise des I n l a n >d v e r k e b r e s der österreichischen Bundesbahnen (Nah- und Fernverkehr) jcrtmc FahrauÄveise des Auslandverkehres zur Ausgaibe. Alle Fahrausweise werden nunmehr iu zeitlich n neiu-geschrä nk- >em Vorverkauf (gegenüber der bisherigen Beschränkung von viA: Tagen) sowie für den Reisetag selbst zur Ausgabe gelangen. * Ausnahme des Flugpostverkehres. Ani 30. d. wird der F l u g p o st v e r k e l> r zwilchen U? r a g—Ä t e n- B u d aoest, Budapest-Belqrad-Bnkare st—K o n st a nt i n o v e l und P r a g—W a r s ch a u ausgenommen. Die von der Comvagnie Internationale de Navigation Aerienne (fiüher Franco-Roumaine) auSgefübrten Flüge werden täglich mit Ausnahme von Sonntag nach folgendem Flugplan verkehren: W a r- » ch au ab 6 Uhr 30, Prag an 11 Uhr 30, Prag ab 13 Uhr 45, W a r f ch a u an 18 Uhr 45; P r a g ab 13 Uhr"45, Wien an 15 Uhr 45, ab 16 Uhr 15, B u d a p e st an 18 Uhr, B u d ao e st ab 7 Uhr, W i e n an 8 ilhr 45, ab 9 Uür 15, Prag an 11 Uhr 15; B u d a p e st ab 5 Ubr 30, Belgrad ab 8 Ubr 30, B u k a r e st ab 13 Uhr 45, K o n st a n t t n o p e l an 17 Uhr 45; K o n st a n t i no V e l ab 8 Ubr. Bukarest ab 12 lihr 30, B e l g r a d ab 15 Uhr 45, B u d a v e st an 18 Uhr 15. Annahmelchluß beipr Postamt Wien I für Flugpost- Ki,düngen dach der Tschechoslowakei und Polen um 7 Uhr 30, für Flngpostsendungen nach Ungarn. Jugoslawien, Rumänien und der Türkei um 14 Uhr 15. Die Dienststelle dieses Postamtes am Flugplatz in Aspern nimmt Flugvostsendungen bis 15 Minuten vor Abgang des betreffendes Fluges an. Der außer der gewöhnlichen Postgebühr zu entrichtende Flugzuschlag beträgt: für Briefe bis 20 Gramm 30 G., für weitere je 30 Gramm 20 G.!ür Postkarten 20 G, für Drucksache::. Warenproben, Geschäftspapiere und Mischsendungen, für je 50 Gramm 60 <5L »Mindestzuschlag für Mischsendungen die nur Drucksachen und Warenproben enthalten, 32 G.. Mindestzuschlag für Geschäftspapiere und Milchsendni'gen. die auch Geschäftspapiere enthalten. 80 G. Zeitungen, die vom Herausgeber selbst aufgegeben werden, unterliegen einem ermäßigten Flugzuschlag, und zwar für je 50 Gramm 8 G. * Telephonverkehr Oesterreich—Jugoslawien über Ungarn. Im Einrnrnemnen mu den beteltrgten Berwalrungen wird vom 1. Mai d. I. an der T e l e p h o n v e r k e h r zwischen Oesterreich und Jugoslawien über Ungarn, und zwar vorläufig in den nachstehend angeführten Beziehungen ausgenommen: Wien einerseits. Novi Sad. Sombor und Velikt Beckerek (in allen Beziehungen Svrechgebühr für die Einheit des gewöhnlichen Gespräches 435 Goldcentimes. derzeit — 6 S. 27 G.),. ferner Köprivnica, Osijek. Subotica und Velika Kikinda (385 Goldcerrtimes, derzeit — 5 S. 55 G.) andererseits. Zugelassen sind gewöhnliche und dringende Privat- sowie bestellte Nachtgespräche. .An Werktagen können während des Stunden von 9 bis 1.6 Uhr nur dringende Gespräche geführt tverdew Bestellte Nachtgespräch find in der Zeit von 21 bis 8 Uhr zulaffig und genießen eine Ermäßigung der jeweils entfallenden Sprechgebühr um 50%; die Bestellung solcher Gespräche nimmt ausschließlich das Fernamt IX/1, Berggasse 35, entgegen. * Vierzehnte österreichische Klassenlotterie. Bei der an: 28. d. abgehattenen Ziehung der achten Tages der V. Klasse gewannen: 250.000 S. das Los Nr. 45.583; 30.000 S. das Los Nr. 59.069; je 20.000 S. die Low Nr. 2288 und 69.107; 8000 S. das Los Nr. 24.946; 7000 S. das Los Nr. 58.037; ie 4000 S. die Lose Nr. 19.471 und 36.482; 3000 S. das Los Nr. 12.069; je 2000 S. die Lose Nr. 45.318, 52.661 und 89.556; je 1000 S. die Lose Nr. 1559, 11.866, 15.717, 25.254, 25.313 27.252, 30.559, 33.254. 57.051, 61.107, 71.051. 77.360, 82037 und 92.767. Außerdem wurden 3974 Gewinne Zwischen 500 und 160 S. ausgelost. , __ RaÄroProgramm. Heute Donnerstag den 29. April. 11 Uhr: Vornrittagsmusik. — 16 Uhr 15 Mm.: Nachmittags'vnzert Eßlmger: Ich suche dich. Walzer. Strauß: Das Svitzentuch der Königin. Beethoven: Türkischer Marsch. Nedbal: Vslee triste. Cataiani: La Wally, Phantasie. Padilla: Serenade für Bio ine. Gruber: Wien, Weib ' und Wein. Stephan Weiß: Meine Beine, deine Beine. — - 17 Uhr 15 Min.: Märchen der Steiermark. Gesprochen von . Dora Miklosich und Vinzenz Rauchfaß. — 18 Uhr 10 Min.: Mitteilungen aus den Bundestbeateu:. — 18 Uhr 25 Min.' Mechanische m:d organische Technik. Privatdozem Dr. Paul Kämmerer. — 19 Uhr 10 Min.: Esperantokurs. — 19 Ubr 40 Min.: Englisch für Anfänger. — 20 Uhr 15 Min.: Orchester- . konzert des Wiener Symphonieorchesters. Bortröge, Vereine, Versammlungen. Wiener B e t h« H a m i d r as ch. 3. Bez.. Ferblnalchstraße 23. Heute, 6 Uhr: Lektor Dr. S. Gelbhaus: ..Historische Psalmen". — Zionistische B e z i v £ § \ c i* kion Alsergrund Montag den 3. Mai. 8 Uhr abends, im Cafe Metropol. 9. Bez., Bergaasse 33, Vortrag des Herrn Dr. D. R o t h b l u m über das Thema: „Der Sinn des Beschlusses von Kitjath Anawim". — M a irn o n i d e s - I n st itu t. Hetzgasse 40. Samstag von 4 bis 5 Uhr Dr. N. G o l dstein: „Ans dem jüdischen Recht". -ir Das erste Altersheim. Frau Henriette Weiß spricht Mittwoch den 5 Mat, 7 Uhr abends, im großen Saale des Niederösterreichischen Gewerbevereines, 1. Bez., E chenbachgaffe 11. über Wesen und Einrichtung des Altersheims in Baden und im Zusammenhang damit über die geplante Errichtung einer Lahmann-Anstalt nn Rahmen des Mittelstauds-ErholungShelmS in Mauer bet Wien. Eintrtttfrei. Gäste willkommen! E . Rtijebitteou der Hamburg-Amerika-Linie. Verkauf von Schiffs-, Etienbahnmd Schiafwageukarten für In« und Ausland, Flugscheine. Auskünfte über Hotels, fachmännische Veranstaltungen von Gesellschafts« und Veretnsfahrten Geldwechsel. Bureaustunden ununterbrochen von 9 bis b Uhr nachmittags GamSta» von S btt 3 Uhr), Wien, 1» Bez., Kärntnerstraße 38. ... 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Die gute, auf Massenmimik eingestellte Regie des Autors konnte nur in manchen Augenblicken über das schlechte Spiel der sonst so guten Schauspieler hinwegsetzen. Fast alle Mitwirlenben Ovaren auf schlechten Posten. Und die wenigsten Rollen dankbar Ganz außerordentläch nur wieder Ludwig Auer, der ein Künstler von großem Format ist. Wenn das Stück ihm auf den Leih geschrieben ist, damit hat es vielleich; -eine Berechtigung. Anna Exl zeigt in einer kleinen Episodenrolle, das; sie auch rin schmuckes, naives Großstadtmädel zu geben versteht. l. th. ..Ser Fremde." Freie jüdische Volksbühne. GordinS „Dvr Fremde", der von der Freien jüdischen Volksbühne Montag herausgebracht wurde, ist das zweite Stück aus den: Repertoire der ehemaligen Glanzperiode, mit dem der wiöder erwachende, zu neuer Tätigkeit entschlvsftne^Berein für sich, das heißt das Wiedererstehen eines jüdischen Theaters in Wien wivbt. Man kann Vor-lvegnehmen: Wenn er seine Anstrengungen in dieser Richtung sortsetzt, es an Ausdauer nicht schien läßt, so wird auch der Erfolg nicht ausbleiben. Die Aufführung vom Montag scheint ans ziel-bewußte und vorsichtige Avbeit hinztlweisen. „Der Fremde" ist vom Ensemble der ehemaligen Freien Mischen Volksbühne nicht wegen seiner dramatischen oder publikuanSsicheren Qualitäten gespielt worden,, sondern wegen der Titelrollen, die der elementaren Gestaltungskraft Paul Varatoffs großartige Entfaltungsmöglichkeit bot» ein Umstand, der das Stück zu dem meistgespielten des Ensemibles machte. Ein Schauspieler annähernd gleichwertigetl Formats fchlt in der Reihe derer, die jetzt den „Fremden" spielen. Dennoch war die Wirkung nicht minder stark als damals, da Baratoff spielte und Isaak Deutsch die Regie führt«, denn die jetzige Auffühmng stellte eine getreue, verblüffend gelungene Kopie der alten dar, eine durchyM KxeKmäßW Fotzie». die der HeMziHung und Kx? zv. nprn «re» Nr. 2580 , zichung einer jüdischen Theatergeineinde dient. Das will aber nicht besagen, daß bei den Darstellern nicht arrch eigene, in das Spiel hineingetragene Nuance;: zu siudcu waren. Im Gegenteil, stellentveise ist das Stück jetzt sogar flotter, wuchtiger und bcherzter gespielt worden, das von den einstigen AnMhrungen Erschaute und Erlebte mit größerer Veriirnerlichnng. Der Kalman Mojsche des Max S t r e n g ist in 'seiner Mischung von alterspathologischer Nervosität und der Gü.e dn'3 jüdischen Vaters eine Figur, die sich scheu lassen kann. Seine vollwertige Partnerin Rachel Weißberg gab das dazugehörige Gegenstück einer ruhigen, sanften, vorsorglichen und heiteren jüdischen Frau und Mutter. Di.se.junge Rachel Aeißberg eignet sich für jüdische Frauentypen solcher Ar; ganz außerordentlich. Der Nostale Herz des H e r s ch k v w i tz (die Rolle des Freniden) hing Wohl zu sehr am Baratoff,scheu Vorbild, machte das aber durch das Hinzusügen einer der Figur zuträglichen schlversälltgen Empfindsamkeit wieder wett. Bernhard W i t t l e r spielte die Rolle des zweiten, in seiner Position hart bedrängten Gatten sehr lebendig und frisch. Nicht zu vergessen ist der Rabbi des Moritz Weinberg, ein würdiger, nicht aus der Fassung zu bviugeiÄer, geistig vierschrötiger Meinstadtrabbi. Benzion Stgall, Paula Dreiblatt, Klara Zucker waren an ihrem Platz. Das Publikum dankte stürmisch stir die ernste und tvüvdige Ailsfichrung. _ P. Haller. Aus den Matern. Burgth eator. Morgen. V,8 Uhr abends, „W i lh 11 nt X e 11*. (Theatergemeinde Serie E.) A k a o e m i e i u e a i ei. Morgen, V»8 Uhr abends. „Die verhängnisvolle Frau". (Slbonnemen vierte Gruppe.) . O p e r n t h e a t e r. Motgen, 7 Uhr abends, „F idel t o". Redoutensaal. Morgen, Uhr abends, „B a ll e t t - S o i r e e". Theater rn der Iojesstadt. Dienstag den 4. Mai gelangt neu einstudiert .Ihr k l e t n 11 % t e u n b" von Jacques N a t h a n s o n zur Auffühmng. Die Proben zu dem Schauipiel „Die Gefangene" von Ed. B o u r d e t unter Max NeindardtS Regie sind nn Gange. Daneben wrd das Schauspiel „Kaiser Jones" von Eugene O 'N e t l l unter Regie von Dr. Belcr B ä l a S z vorbereüet. Die Exl-BLH:w in Budapest. Direktor Ferdinand W wird im Mai mit seiner Truppe ein Gastspiel im Renaissanoe- Theaterin Budapest äbsolvieren. Heute gelangt als MschvödS-. Vorstellung „Glaube und Heimat" mit Wilhelm Klitsch zur Aiffsühmng. Modernes Theater. Mit Traute Carljsen hat Direktor Körner, ein trefflicher Spielleiter und huimorvoller Darsteller des Athleten Rodriigo, WÄekinds „B ü chs e der P a n d o r a" herausgebracht. Frau Carffen spielt die Luln mit dom Verstand und nrit den Beinen.- Auch stört das scharfe, harte Organ. Der Mite Gast, Herr B a l b e r g., noch ganz in dem Konversationston des französischen Lustspiels befangen, ist ein allzu sanfter, gutartiger Castipiani. Ausgezeichnete Leistungen:„Herr W:t«tinann als Schigolch, Frau Caro ly als Gräfin Geischiwitz, der sehr begabte Herr Ley der Rolle des KnÄben Alfred Hugenvertz und besonders scharf profiliert Herrn Friedrichs Pumschu.' Herrn Teub'lers Jack wurde bei früiheven Aus« führnngen gewürdigt.. Meyer-Grase in Ere.-.-Jsrael. Julius Meyer-Gräfe der berühmte deutsche A-unsthistorrker, beftkckfte nach einem längeren Ansenthal: in Aegypten auch Palästina. Herr, Meyer-Gräfe äußerte im Lause einer zwanglosen Un-rrrhaltun^ über die empfangenen Eindrücke sein freudiges Er-tamren über has neue Mibtn ans bent alten Boden, über die Tatsache, daß^ man nicht nach künstlichen Formen und Werren suche, sonderil vernünftige, ge'unve Richtlinien für die Ern'.mng der jüdischen Kinder habe. Er lehnte jeden Versuch ab, eine Form für die künstlerischen Jmpulie. die das neue Leben Hervorrufen mag. festzulegen. Vielleicht 'wird es seinen Ansdrnk im Dramatischen suchen oder überhaupt ganz neue Wege einschlagen. Herr Meyer-Gräfe hat Jerusalem und Tel-Awiw gesehen und mach:;ctz: zusammen nur Herrn Dr. Hugo Bergmann eine kurze Ruse durch den E-nek. die ihn bis Haifa führt. :vo er sich nach Krirchenlanbs emschisie'n will. ___ \ Gerichtssaal. Kaiser Franz Zosei und seine Kammerdiener. Ketterl und Genossen als Kläger. Beim Wiener Zivillandcsgerlcht Ist ein interessanter Prozeß gegen die Erben nach Kaiser Franz Josef I. anhängig. Das Leibkammerpcrsonal des Kaisers unter. FWruug des ersten Kammerdieners Engen Ketterl begehrt Auswertung seiner Ruhegenüsse. Beklagt sind die Tochter 'des vechorbeneit Kaisers, Erzherzogin Gisela, PrintzMin' von Bayern, die Enkelin Prinzessin W i n d i ( chgr ä tz- und Erzherzog Franz Salvator als Erbe nach der.verstorbenett Erzherzogin Ri arte Valerie. Der Mlagteiuvertret« Dr. Gustav Schönberg wendet ein, daß die Kläger -im Woge einer Geiieralynittung auf säurtliche Ansprüche gegen das Kaiserhaus verzichtet haben. Nach Darstellung des Klagevertreters ist diefer V-er° gleich unter folgenden Umständen zustande gekommen: Das Leibkammerpersonal, das Kaiser Franz Josef während seiner letzten Krankheitstage im Novenlber 1916 iu aufopferungsvoller Weise pflegte, begehrte nach seinem Tode, beziehungsweise nach dem Umstürze eine angemessene Entschädigung für die überaus anstrengende Pflege, die dem tötkmnken Kaiser zuteil wurde. Die Kammerdiener tviosen daraus hin, daß. der Kaffer in seiner schweren Krankheit, als man Pflegeschwesteru rufen wollte, erklärte: „Meine Kammerdiener sistd mir lieber als alle Krankenschwestern." i^as Kammerpersoual habe sich mit dem Aufgebote aller Kräfte um den Kranken bemüht, die Kammerdiener hätten acht Tage und acht Mchte die Appartements des. sterbenden Kaisers nicht verlassen und tagelang nichts gegessen. Kaiser Karl Habs nach feinem NegiemwgsantM evkärt, die treuest KamMvdtener würden fürstlich entschädigt werden. . . : *, Auf alle diese Umstände gestützt, verlangt^ nun . das Leibpevsonal LngeMWm EüffchÄdigUlNg. Ihr M^tMver