Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2580 (29.4.1926)
- Date
- 1926-04-29
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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« Nr. 2580 Wen, Donnerstag Wiener Moraerrzeitrms 29. April 1926 fette I Tagesbericht. 8m Kaffeehaus. Bore Wttschen Akteuren, Kunstjüngern und „Gmuvrnnes". Es befindet sich im zweiten Bezirk, ist der Sitz jüdischer Lchauispieiler und ihres großen Gefolges, das sich stets lim sie hält: Dilettanten, Choristen, Statisten, Tempelsänger ufw. In der Sprache der Schauspieler heißen sie alle „Smnrianes", das hsißt Schntöcke, die sich in Dinge mengen, von denen sie nichts verstehen. Aber nicht alle kommen hicher, um sich an der Kunst zureiben, manchem dient eine Kasfechausnrsche als Schlafplatz nach durchwachter Nacht und hier, „zwischen Brüdern", ist die Nahrungssorge nicht Mehr so groß. Der korpulente Cafetier, dessen heißestes Wmtsch es imurer gewesen ist, „bessere" Gäste zu haben, mußte sie weiter dulden. Seinen Gram darüber scheint er durch die Lektüre vieler Zeitungen, deren gründlichster Leser er ist, vergessen zu wollen oder er macht sich an dem großen Qfeu — amerikanisches System - zu schaffen. Sind die Zeitungen gelesen, schlendert er, die Virginia im Munde, behäbig durch die großen Räume und mustert seine Gäste. Schauspieler und „Smnrianes" sind tagsüber hier in geringer Zahl vertreten. Nur die Beschäftigungslosen lungern an den Tischen herum, leserr Zeitungen und trinken viel Wasser. Dieses gibt ihnen der jugeMiche „Ober" Karl gratis und eigenhänidig. Den „Jusem" erkennt er aus den ersten Blick und keiner wird zu einer Zeche angchalten, geschweige denn gezwungen. Karls größte Sorge ist die jiddische Tageszeitung aus Warschau; diese wird nicht aufgespannt, sondern er trägt sie bei sich in der Tasche, da sie allzuoft verschwindet, bevor sie ejner jener Gäste zusehen kriegt, welche eine Zeche machen .... Spät abejids tvivd's hier lebendiger: Die Schauspieler kommen von ihren Arbeitsstätten, unterm Arm die bunten Kostüme, in denen sie zuletzt ausgetreten sind. Mit ihnen kommt auch ein Schwarm von Begleitern, von denen man unaufhörlich behelligt wird, im Theater und im Kaffeehaus. Der Zuträger Alois mit feinem mädchenhaften Gesichte bringt den bestellten Tee, dem einige „Auifgüsse" folgen. Denn der Zauber des Teetrinkens siegt im „Aufguß", in dem heißen Wasser, das reichlich und gratis eingeschenkt wird. Alois echauffiert sich manchmal wegen der vielen Aufgüsse, die er bringen muß, aber bald ist er besänftigt und kreditiert sogar noch einige „Aegyptische". Es geht laut zu: der braune, hagere Kapellmeister hat die Me Gewohnheit, den Tee zu schlürfen, ohne das Glas in die Hand zu nehmen. Er tut es sehr geräuschvoll. Sein Bis-a-vis ist der bamnlianige „Gchiffsregisfeur" der den ganzen lieben Tag BühneuentwüHe macht, die nie realisiert werden, oder Artikel schreibt, die er an Mische Redaktionen versendet. Als Manuskriptpapier verwendet er die Zettel, welche er anläßlich seiner zahlreichen Benefize" und „Ehrenabcnde" druckeil' ließ.. .Zur Abwechslung schreibt er auch Piecen oder gar Gedichte, wenn ihm just die Muse HM ist. Das Wort Muse klingt drollig in seinem Munde und die Schauspieler imitieren seine Sprechweise. ,/Benefize" und „Ehrenäbende" sind übrigens auch bei den anderen Schauspielern sehr beliebt. Jeder kommt daran, jeder besitzt auch ein Klischee, um dem Text des Plakates sein Konterfei beifügen zu können. Die gerühmte" oder „be- > Infolge grober Finge Preisermäßigung in Seelische« Kabeljaus-Mch«^ _ 1 blttlffifd)! pro 1 Kilogramm 8 I Ebenso gut und vreiswert sind bei uns >on Selkardine» / Lachsbücklinge / Fifchlo». fernen/Mchalarinaven Reue Salzheringe Seutfdic DtrvlVfsischeret liebte" Schauspielerin muß der: Kartenverkanf eigenhändig voruohtnen. Ein Benefiz ist ein bedeutungsvoller Abend int Leben eines Akteurs; später als sonst kommt mau nach der Vorstellung ins Kaffeehaus, der zl.vorkommende und aufmerksaure Alois hat einige Tische weiß gedeckt, die sonst getrennt sitzenden Schauspieler vereinigen sich und trinken dem Benefizianten zu, der alles bezahlt. Einige „Smnrianes" nehmen auch teil, sei es, weil sie in der Garderobe mitgcholsen oder skaliert haben, sei es, weil sie selbst teure Karten abgenommen hatten. In einer Nische sitzen die Eleven des Gefangprofessors, die sich eine große Karriere erhoffen. Sie summen italienische Arien vor sich hin, der Kapellmeister begleitet sie auf einem Banjo, „La-sol-f-a" Aber alle stranden schließlich und sind froh, eine Stelle als Kantor in irgend einer entlegenen kleirten Gemeinde zu erlangen. Sie entsprechen diesem Posten nicht so sehr wegen ihrer italienischen GesangkenntnjAe Wer ihres feinen Timbres, auf -en ihr Gssangprofessorgroßes Gewicht legte, sondern wegen ihrer später erworbenen und von Autoritäten bestätigten Befähigung als Mohel und Schochet' . Im Bovdertrakt des Kaffeehauses halten sich außer den Schauspielern und ihrem Atchang tun wenige Gäste auf. In einem Winkel steht die kleine, zierliche Gavderobierin, die eben erst der Schule entwachsen zu sein scheint, und lauscht neugierig den lauten Gesprächen. Tritt ein Gast ein, macht sie sich erbötig, die Kleider in die Garderobe zu tragen, hat ober auch dann ein Lächeln übrig, wenn man es ihr obschlägt. Sie gesellt sich dann zum Bäckerei Mädchen, das sich müde an einen Tisch lehnt und das weiße Häubchen zurechtrückt. Das Grübchen, das sonst ihre rechte Wange ziert, ist jetzt, in später Nachtstunde, verschwunden und die Wangen sind schloff und blaß. Nur wenn einer der Schauspieler nach Bäckerei -ruft, versucht sie das Lächeln wieder spielen zu lassen, auf dem Woge zur Loge überlegt sie es Uber und läßt es sein . . . Der Kapellmeister debattiert über die große Bedeutung der indischen Philosophie, seilte Ditmme ist überlaut' und abstoßend, im fahlen Scheine des Lichtes sicht er mit seinem . nicht rasierten Kinn und den langen Fingern gespenstisch aus. Der Rollenkopist schreibt eifrig in ein Schulheft die Rolle für eine Aktrice, die des Jiddischen nicht> kundig ist, in lat-e-inijschen Buchstaben'hinein, um noch heule den Rest des Lohnes zu bekommen, oesjetr größere Hälfte er schon früher herauSznlocken verstand. Ein Paar Würstel werden noch rcksch MM Attistenpreis angeschoffr und gierig verzehrt. Mojsche Wasserlap, der eisttge Direktor und jetzige Kostümverileiher, flickt, den alten Zwicker ai.f der Nase, einen zerfransten türkischen Turban, der für die morgige Slufführnng der ,/Opfertmg JsaokS" bestellt wurde. Er nickt dabei ein und wird vom zweitetr Tisch atrs ermähnt, die Reparatur bis morgen zu beenden, um die Ausführung nicht ht Frage zu stellen. Cs ist spät geworden. Ter graue Kater schleicht loi« schlastri,:ilen Mischen den Tischen, drückt sich an die Füße der Schauspielerinnen, die darob sehr erschrecken, und legi sich endlich in den Schoß der behäbigen Primadonna, die ihn zärtlich streichelt. Ein Teil der Lampen wird ausgelöscht und der Markör zählt seinen Geldbestand. Gähnend rüstet man zum Heimgang. Alois verteilt die zerlesenen Zeitungen und streicht feine „Maut" ein. Im letzten Moment noch bringt er einet: „Aufguß" Die „Smnrianes" ergreifen die Rattzen und Gepäckstücke der Schauspielerinnen, um sie nach Hause zu tragen. Als Lohn dafür weiht man sie in manches Kulissengehcimnis ein, das sie dann mit einer Selbstverständlichkeit weitererzählen, als 0b sie auch zur Clique gehörten . . . In aller Frühe sind der Kapellmeister und „Gehilfsregisseur" wieder im Kaffeehaus. Die ankeret: schlafen bis in den späten Nachmittag hinein und träumen von Ehrenabendcn, Kostümen und voit Aufgüssen . . . _ I. Tiger. , „8s war einmal eine kleine Jüdin.. .* Louis Barthous Werk über die Rachel. Louis Barthou, Mitglied der Academie Fraucaisc, ehemaliger Ministerpräsident, hat es unternommen, Leben und Kunst der berühmten Tragödin Rachel zu beschreiben^ Die Biographie beginnt mit den Worten: „Es war einmal! eine kleine Jüdin . . und schloßt: „Es war einmal! eine große Tragödin". Dem Buch ist zu entnehmen: Rachels Vater, Jakob Felix, war ein armer Handelsmann, der seinen ganzen Warenbestand auf einem Karren von Dorf zu Dorf zog. Nach der Geburt des dritten Kindes Rachel war das zweite — ließ er sich-in Lyon nieder« Die zwei ältesten Kinder, Sara und Rachel, verkauften! Orangen und sangen kleine Lieder in, den Kaffeehäusern, Im Jahre 1831, als Rachel zehn Jahre alt war, zogen sie nach Paris. Auch hier sangen die zwei Schwestern iU den Straßen Romanzen, bis ein Herr Choren, Leiter einer Vorstadtmufikfchllle, Rachels Stimme „entdeckte" und die kleine Sängerin znr Ausbildung übernahm. Später kam er zur Einsicht, daß sich das Organ eher für Deklamation! eignet und übergab Rachel dem Societaire der Cwmedie, Saint-Aulaire, der eine Schauspielschule unterhielt. , Von ihrem 13. bis zu ihrem 15. Lebensjahre lernte Rachel bei Saint-Aulaire und spielte schon damals bei dett öffentlichetr Prüfungsvorstellungen mit großem Erfolg! Jphygenie und Andromache. Berühmte Darsteller, die diese Vorstellungen besuchten, waren frappiert von der tragisches Gestaltungskraft der kleinen Jüdin. Vedel, der spätere Direk" tor der Comedie, machtesich über sie die folgende Auf-* zeichuung: „Sie war klein, mager, int ganzen etwa vier-* einhalb Fuß groß, durch ein unglückliches schwarzes Kostümj vermummt; die Augen hohl, die Stimme hart und trocken; sie war eher häßlich als schön." Aber von Szene zu Szene wuchs sein Staunen. „Die Stimme toard immerfort süßer; die Diktion rein und korrekt, ohne Deklamation, ohne Mische Amte in Evanien und Portugal. Von Dr. Michael Thalhenn. Die segeusreiche Tätigkeit der Juden als Staatsmänner und' Aerzte*) wurdeauch in Spanien richtig eingeschätzt. Die meisten spanischen Herrscher hatten jüdische Filtauzministec und jüdische Leibärzte. Sy war in der Mitte des zehnten Jahrhunderts der Fürst Cyasdai ben Schaprut (Sprot), den die Araber Hasdai ben Baschrut nennen, nicht tun Leibarzt des Kalifen Abdalrahman III. von Kordova, sondern atlch sein Premierminister. Als solcher brachte er eine diplomatische Allianz zwischen seinem Herrn und dem, griechischen Kaiser Romanus zustande. Der neue Verbündete schenkte den: Kalifen unter anderen Kostbarkeiten ein griechisches Werk des Dioskorides über Pflanzenkunde und Chasdai übersetzte dieses mit Hilfe eines griechischen Mönchs in die arabische Sprache. Unter Chasdais mediziarischen Schriften wird eine über den arabischen Theriak (Gegengift) genannt. Die hebräischen Gedichte dieses genialen Mannes sind von kultur- und literaturgeschichtlichem Interesse. Der bedeutende hebräische Grammatiker Jona ben Gon ach (Abullvalid, um 995 bis 1050) in Kordova gebürtig, woselbst er studierte, tvar auch als Arzt berühmt. Unter seinenntedizinischen Arbeiten ist ein Buch, genannt Telkhis, über einfache Heilmittel und ihre Dosierung. Unter mohammedanischer Herrschaft in Spanien febic noch der berühmte Arzt und Dichter Salomo ben Al-- muallem aus Sevilla, der als Wohltäter gepriesene Abulhassan b'en Kamnial aus Saragossa, beide mit dem Titel Wesir geschntückt, der Gelehrte I o it a l> e" B i klar isch, der für den Herrscher von Saragossa ein viel benütztes Werk über Heilmittel verfaßte und der angesehene Leibarzt des Königs von Granada, I s a a k H a m o n. *) Ausführliches über dieses Thema siehe Dr. I. M ü n z „Die Mischen Aerzte int Mittelalter" (Frankfurt 1922, I. Kauffmann Verlag), Dr. Richard Landau „Geschichte der jüdischen Aerzte" (Berlin 1895, Verlag G. Karger), sowie bei Graetz. Gleiches Vertrauen tote die arabischen, brachten auch die christlichen Herrscher auf der pyrenäischen Halbinsel den jüdischen Aerzten entgegen. Alfonso VI. von Kastilien, hat seinen jüdischen Leibarzt, Amra ttt ben Isaak ibn Schalbib zu einem Geheimsekretär ernannt und schenkte auch seine Freundschaft dem jüdischen Arzt' Ci de Uns. Der König Alfonso X., der Weise von Kastilien (1251 bis 1284), eilt Freund der Künste und Wissenschaften, wählte zu seinen Leibärzten die Jtlden Don Juda ben Moses Kohen, der zugleich sein Astronom war, und Don Meir. Der schw-rm<r!sch? Kal baüst Todros Abu lasia war Leibarzt und. Schatzmeister Königs Sancho IV. (bis 1295) und dieselbe Ehrenstelle wurde votl Alfonso XI. (1312 bis 1350) rn>'t dem jüdischen Arzte Samuel Abe n h u e r besetzt, &cr aber seines Fürsten Gunst verlor und in: Kerker endete. Samuels Zeitgenossen waren Meier Ebn So sch an und sein Sohn I s a a k, A b r a h a m E b n M a k h i r u . a. m- - Alfons Nachfolger, Pedro der Grausame, hatte außer seinem jüdische Schatznteister S a tu it c I A b u lnsi a, attch ^iu^n jüdischen Leibarzt, Abraham i b n Z a r z a l, der zugleich Astrolvg war und angeblich dem König sein tragisches Ende prophezeite. Selbst der Judctlhaffer Heinrich III. von Kastilien, Pedros Nachfolger, hatte eilten jüdischen Leibarzt Don M e i r A l g u a d e z, den er sehr schätzte und zum Oberrabbiuer aller kastilischen Gemeinden ernannte. Dieser jüdische Gelehrte übersetzte die Ethik des Aristoteles aus einem arabischen Text in das Hebräische. Nach dent Tode seines königlichen Gönners wurde Alguadez von oen Domintkatterntönchett (besonders von Paul de Burgos, genannt Santa Maria), der Hostienetttiveihnng beschuldigt; "ach grausamen Folterqualen wurde der Unglückliche gevicrtellt. Der gelehrte jüdische Arzt Ch a j i ttt be it M u f n, der in Disputationen mit Geistlichen oas Judentum zu verteidigen verstand, durfte unter Heinrichs Nachfolger, Juan II. von Kastilien, im Kreise der spanischen Grande" seine me* diziuische Praxis ausüben. Leibarzt des kastilischen Königs Heinrich IV. mar ein Jude Jakob ibn Nun es; zum Großrabb'mer ernannt, besorgte er auch die Verteilung oer Steuern der Juden. Wie in Kastilien, gab es auch in Arragottien ztt jener Zeit hochberühinte jüdische Aerzte. Zn den Leibärzten Jakobs I. von Arragonien zählte Bachiel ben Moses und Isaak Benveniste, der in Anerkennung seiner Verdienste ein Ehrendiplom vom Papste Honorius III. besaß« In hohem Ansehen bei den Königen von ArragMen stand auch der Arzt Jehuda de la Eaballeria. Der jü" dische Arzt Abi atar ibn Kres kas, befreite den König Juan II. durch, eine geschickte Augenoperation vom Star« Besonders günstiger Privilegien erfreuten sich die Jttden in Portugal. Von den angesehenen königlichen £ei&f ärzten seien nur erwähnt: Oberrabbiuer Don Moses Navarra, der anläßlich spanischer Judenverfolgungen (1391), dem König Juan I. von Portugal zwei Bullen von den Päpsten Clemens VI. und Bonifazius IX. vmlegte,. zum Beweise, daß die Juden nicht mit Gewalt zum! 'Thristentum gezwungen werden dürften, dann Gedalja ibn I ach ja, dessen Rat den Regierungsantritt btfolge ungünstiger Sternenkonstellation zu verschieben, König Duarte verschmähte und tatsächlich, nach einer kurzen Regierung an Pest starb (1438), dann auch Josef Vezinho oer die astronomischen Instrumente zur Messung der Sternhöhe verbesserte. Als Beschützer seiner Volksgenossen hat sich der Oberrabbiner und Finanzmantr Don Joseph Orabu" en a itt Navarra, der angesehene Leibarzt des Königs! Karl III. besondere Verdienste erworben. Ihm würdig zur Seite steht der auch als Philosoph und Grammatiker be-' rühmte jüdische Arzt Profiat Daran, genannt Efodi, Ein Philosoph und Dichter war auch der Arzt Juda Hat evi (1086 bis 1149), der in seiner Vaterstadt To" ledo die Medizinpraktisch ausübte. Neben seiner ausge" dehnten ärztlichen Praxis, die sich auf Juden und Arabev erstreckte, erfüllte er getreulich feilte Mission als gottbe*> gnadeter Dichter. Juda Halevi erkattnte, daß die hebräische Sprache ein geiveihtes Gefäß für einen heiligen Inhalt sei ttnd verfaßte ite&en dem hoch geschützten Buche Kusari. eine große Anzahl religiöser Gesänge, die reinsten und duftigsten Blüten jüdischer Poesie. Die gedrungene GrßD schrift, die ihm ein unbekannter Verehrer weihte, laut^k „Fröntmlgkeit, Sanftmut, Edelsinn sprechett: Wir sind mit Jehuda dahin." Als Arzt betätigte sich auch der hervorragende Reli-» gionsphilosoph und Geschichtsschreiber .Abraham i&tf