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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-27 · Heft 2578 (27.4.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2578 (27.4.1926)
Date
1926-04-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4JWIWIB vem 4 ein jüdische» «rlrgeidentmal i» einer Londoner Synagoie. LonSvn, 33. April. (I. T. A.) Am 9. Mai wird in der Efft Lontnm Synagoge ein Denkmal für die im Kriege gefallenen WGirkder der Synagoge enthüllt werden. Die Enthüllmvg?seier wird Fckdmarschall Lord Allenby, der Eroberer Palästinas, vornchmen. ftrzbischof Sleftta geüorbs« Czernowiß, 26. April. Hier ist gestern vormittags der gelvesene griechisch-orientalische Erzbischof Wladimir v. Repta gestorben. Der Metropolit, der auch Mitglied des österreichischen Herrenhauses war, erfreute sich auch in jüdischen Kreisen großer Beliebtheit. Zur Zeit der Ruffeninvaston in Czernowitz hat er sich um die drangsalierte Judenschaft sehr veMent gemacht. Er stand im 87. Lebensjahr. der Sgtaifet von Korea gestorben. Söul, 86. April. Ter frühere Kaffer von Korea, Chök-Di, ffi gestorben. Kaffer Chök-Di von Korea verzichtete im Jahre 1916 aus den Thron, als sein Land von Japan annektiert wurde. Erst drei Jahre vorher war er von den Japanern eingesetzt worden, die damals stineri Baker gewaltsam de p o ssed i e r t hatten. Dem Exkaffer wurde gestattet, in Korea zu verbleiben. Sin politisches Attentat. Bern, 26. April. Ter Verteidiger PoluninS ün Contadi-Prltzeß, Theodor Aubert, Präsident des st ä ndigen Bureaus der Vereinigung gegen die Dritte Internationale, wurde von einem unbekannten Manne ausgesucht, der gegen ihn einen Schuß abgab. Aubert blieb unverletzt. Der Täter flüchtete. Die Polizei vermutet, daß es sich um einen. politischen Racheakt handelt. \Die drei Musketiere Sgü?| Sttfatnmenftoö eines klsenbahnznges mit einem Poltauto. 9 Personen getötet, 12 berletz». Melbourne, 26. April. Ein Elektrozug stieß bei einem Straßenübergang aus der Eisenbahnlinie Ferr n—T r e e Gully mit einem Postauto zusammen. Das Automobil war voll Ausflügler. 9 Personen wurden getötet, 12 verletzt. Der Bnvavester Beftechnngsskandal. Budapest, 26. April. Die Polizei setzte heute die Verhöre in der Heulieferungsasfäre fort. Die Militäranwaltschaft hat mit der Einvernahme aller Mrlitärpersonen begonnen, die auch nur die kleinste Rolle bei der Abwicklung der Haasschen Lieferungen hatten. Mit Rücksicht aus die riesige Zahl der vorgeladenen Zeugen Werden die Bechör« acht biS zehn Tage in Anspruch nehmen, so daß einstweilen eine völlige Klärung der Angelegenheit nicht zu erwarten ist. Die Untersuchung gegen Haas selbst ist bereits beendet. Haas hat in einem Protokoll, daS nicht weniger als 30, Seiten umfaßt, alles ei ngestanden. Das Honvedminffterium hat heute den ÄieserungS« kontrakt mit dem Verband der Bodenbesitzer ohne Kündigungsfrist einseitig aufgelöst. Die Rache des Klefanten. Panik bei einer Prozession ln Madras. Aus Berlin wird gemeldet: In der indffchen Stadt Madras erkannte ein Elefant, der in einer Prozession geführt wurde, unter den Zuschauern einen Knaben, der ihn eine Woche vorher, als das Tier sich in seinem Käfig befand, aus Mutwillen in den Rüssel gestochen hatte. Der Elefant stü rzte s i ch auf das Kind, watf es mit seinem Rüssel zu Boden und zerstampfte es. Die Zuschauer wurden von Panik ergriffen und flüchteten nach allen Seiten. Drei Frauen wurden dabei von der Menge zu Tode getreten. Jakob Reinitz endgültig verurteilt. Lebenslängliche Zwangsarbeit in den rumänischen Salzbergwerken. Aus Bukarest wird uns berichtet: Der Oberste Gerichtshof hat die Nichtigkeitsbeschwerde verworfen, mit der die Vertendigung gegen das Urteil des Szatmarer Gerichtshofes berief, der den Händler Jakob Reinitz zu lebenSlänglicher Zwangsarbeit verurteile. Auch die Zweite Instanz hatte den Rekurs gegen das Urteil verworfen. Reinitz wird in den nächsten Tagen aus dem Szatmarer Gefängnis in eines der ärarischen Salzbergwerke gebracht, wo er die lebenslängliche Zwangsarbeit verrichten wird. Ctae gute 3Dee in der schlechten zeit. .Die bestrenommierte Spsziabfabvik für Damen-, Luxusand Promenadeschuhe der Brüder LissianÄy, Wien, 7. Bez., Kamerstraße 46 (nn 2. Stock) hat im Interesse des konsumierenden Publikums eine allgemein freudig begrüßte NeuemfüHrung getrosten. Brüder LissianÄy verkaufen nunmehr ihre evstklafsüM Erzeugnisse «n detail zu den bedeutend billigeren En-aros-Prebsen. Der Vorteil '»es Bezuges aus erster Hans kommt daher nur dein Käufer zugute, welcher alle Art Schuhe von der einfachsten bis zur feinsten LaxusausfüHrung fertig oder nach Maß aus Eidechsen-, Krokodil, und Schlangenleoer zu einem sonst unmöglichen Ausnahmspreis beziehen kann. Wir hossen, daß unsere Leserinnen in ihrem eigensten Interesse die Vorteile diests großartigen Angebotes sich zunutze machen werden. wiener MorsenzettniW 87. Aprff 1995 Sit. 2CTB' Der LehkUng als Fenttskesstt. BesttchtSr jugendlicher Uebermitt. Aus Berlin wird berichtet: Wie die „VoMche Zeitung" aus M.irieiüverder mdtet, ivollte sich dort am gestrigen Sonntag ein Lehrling vor seinen Ka>imraden ÄS F e u e r f r e s s e r produzieren. Er nolhm einen Schluck Benzin und hielt darauf ein b r e n n e n - e s Zündholz vor den M uu d. In dom Äugelt blick als er die Benziudämpfe aushauchte, tvar sein ganzer Kopf von Flammeneingehüllt. UnMcklichemx'ise wurde er von seinen erschrockenen Kameraden mit Wasser begossen, so d:ß auch noch seine Kleider Feuer fingen. Cr hätte seinen Leichtsinn mit dem Tode geibüßt, wenn ihm nicht im letzten Augenblick ein Tuch über den Kops geworfen worden wate. das die Flammen erstickte. Mit schweren Bra ndwundem am Kops, Hals und Härrden wurde der Unglückliche mS Spital geschafft. ein üebzeüniüiitiger MnltermSrder. Aus Linz wird gemeldet: Der 17jährige Hilfsarbeiter Erich Dreien berge r, der in der Baunvwollspinnerei in Kleinmünchen bei Linz in Arbeit stand, hat seine in Wels wohnende 30 Jahre alte Mutter, Anna R e h a k, der er 6 0 0 Schilling schuldete, al.s deren Zurückzahlung sie drängte, durch Hidbe mit einer Hacke ain Kopfe tödlich verletzt. Dietenbevger zertrümmerte sodann seiner Mutter das Hinterhaupt und verstümmelte durch zahlreiche Messerstiche ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit. Anna Rehak ist chren Verletzungen erlegen. Dietenberger, der in der letzten Zeit über seine Vechältnisse lebte, hat nach der Mordtat Anna Rehcck noch ihrer>Gelbtasche beraubt. Kein Bier. Strenge Durchführung der Boykottparole. Gestern früh hat die bierlose Zeit für Wien begonnen. Auffallende Plakate in den Eingängen und an den Fenstern der Wirtschaften teilen den Beschluß der Genossenschaft mit und bitten die G.'ste „die Wi "e in dem ihnen anfgezwungene« Kampfe im Interesse des bierirmkenden Publikums zu unterstützen." Der Streikapparat, der am Samstag und Sonntag ausgearbeitet wurde, kontrolliert etiva 4000 Wirt" schäften sowie die Hotels und Bahnrestaurationen, die Greis" | Die drei Musketiere teu™\ ler und Casts. Radfahrerpatrouillen fahren durch die Straßen und machen vor allen Wirtshäusern Halt. In drei Fällen wurden obstinate Wirte blockiert und zum Nachgeben gezwungen. Ob ein im Verhältnis zu dem Zweck, die Brau- Häuser zu schädigen, nennenswerter Rückgang des Bier" konsuums eingetreten ist/ läßt sich noch nicht übersehen. ^Für alle Fälle ist der Weinausschank gestiegen. Die Abfüller v^n Flaschenbier haben sich dem Boykott angeschlossen. Gestern um die Mittagszeit versuchte eine Gruppe von Gastwirten nn 4. Bezirk, Große Neugasse, den Wagon eines Flaschenbierhändlers aufzuhalten, um ihn an der Zustellung von Flaschenbier an GemffchtwarenhäMer zu hindern. Sicherheitswache schritt ein und ermöglichte die ungchmderte Weiterfahrt des Wagens. In den Nachmittagsstunden kamen zwei Gastwirt« in eine Gemischtwarenhandlung in der Froundgasse im 4. Bezirk und zertrümmerten einige Bierflaschen, wobei sie den dadurch angerichtelen Schaden allerdings ersetzten. Gegen die SchnDtragenden wurde die Amtshandlung eingebeitet. Ler @tre* *t nm den Semmeinrei«. Probebacken unter amtlicher Aufsicht. Gestern nachmittags fand Int Bundeskanzleramt eine längere Konferenz mir der Wiener Bätc^genessenschaft statt, die durch Bcrsteber Eil es, Borst chrr-Sii. Übertreter Kammerrat Fritsch und Bortandsmitglied Wolfbauer vertreten war. Bei divsrr Beratung wn.ten in Anwosenhci: der Professoren Joses Hertl u:L» Gustav Müller sowie von Sachverständigen aus dem Bäckere'.sach das von den beiden erstgenannten Professoren erstritte Gu achten un) die vageren seitens der Bäckergenossen, schast vorgebrachten Einwendungen eingchend erörtert. Die Bedenken der Bäckergenossenschaft gipfeln in zwei Punkten: Einerseits in 2er Frcge der Se mm e. a usbeu te und andererseits in der Höhe der für di« Wiener Bäckereibetrisbe maßgübenden Eink.mssvreil«. Da die Vertrete.: der Bäckergenossenschaft dabei behnrlrn daß es bei d'.r Qai^ä! der heurigen für die Semmelerzmgung in Befracht tomme.cm Femmchle vollkommen a u8 g e J d;'. o;,J t v fc}, 32 S: ücke aus einem Kilogramm Mehl zu erzeugen, wurde zunächst beschlossen, durch amtliche Probebackungen einwandfrei festzustellrn, wie viel Stuck vnllmwichrige DrmmÄn gegenwärtig auS einem Kilo du'ch^chnitt'ich erzen.st werden. Zu diesem Behüte werden unt'r Aussicht einer amtlichen Kommission, deren Führung denr Vorsitzenden der Wiener PveiSpMfungsstell«, Hofrat Windt. anvertraut ist, in einigen Bäckereien Probeback ungen vorgenomMN werden. Was die wettere Frage anlangt, zu welchem Preise sich die Wiener Bäckerekbetriebe dar notwendige Mchl beschaffen können, wurden zweckdienliche Erhebungen eingeleitet. Vortragsabend über Fragen der Böikerbnndes. Heute, vräzlle 8 Uhr abends, findet Im Festlaale des Nie» derösterreichilchen Gewerbevereins, 1. Bez.. Eschenbachgasse 11, ei» Bortragrabenv über Völkerbunds» agen statt- GS 'vrechen' Botschatte' a. D. Dr- .Konstanttu D u m b a über Jft e f p x w i» d e S V ö l k e r b n n d e s" und Oberrabbiner Prof Dr. Z. P. C h a > e? über „DieJuden und der Völker" b u n d". Koma» vridt an» Wien abgereift. Die zurückgebliebenen Manag«. Der Filmschauspicker Konrad Veidt,der am Doemtag hier im Parkkino in Hietzing seinen dritten Bortrag abhatten und daraufhin eine VortragSwurnee nach Ungarn antreten follde, ist Sonntag nachmittags vonr Westbahnhos nach Berlin gereist. Die beiden Manager des Wiener und Bwdapester GastspiÄeS, die Herren Rudolf Lustig und Georg Lorant, machten beim Stadtkonvmissatiat gegen den Filnffchauspickier, der fiir sein Auftreten Vorschüsse mtpfangen hatte, bte B e r u n t r« u u nysanzeige. Veidt hatte früher erklärt, daß er ickfoilye einer Ne rvenkris« nicht länger bleiben könne mrd die Ordmmy der finanziellen Anyckegenheiten augenblicklich von Berlin ttn Ueiberweisungswege ordnen werde. Mit Rücksicht darauf war die Polizeibehörde der Ansicht, daß ein rein zivilrechtliches Verhältnis vorlisg« und hat sich darauf beschränkt, den Sachvrchalt im Korrefpondenzwoge der Berliner Behörde bekarmtzugöben. Sie Wiener Herbstmeffe. Die Leitung der Wiener Messe hat beschlossen Termin für die Eröffnung der Wiener Herbstmesse un< zwei Tage vorzuoerlegen; dementsprechend wiro die Herbstmesse schon am 3. September eröffnet werden und bis zum 12. September also um zwei Tage länger dauern. Die Aenderung erfolgte mit Rücksicht auf die jüdischen Feiertage, um de« jüdischen Einkäufern Ge" legenheit zu gebe«, ihre Messegeschäfte durchführe» zu können. Sescheitette ftxiftenre«. Sonntag vormittag fand in LerchensÄd eine von dem neu« gegründeten Verein der gefcheriterien Existenzen einlberufene Versammlung statt. Der Vorsitzende Hvadrk hielt ein längeres Referat, in welchem er schildert«, wie leicht «in Mensch mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten kann und wie schwer dann alle jene, bi« eine Sttafhaft abbützten, unter den Rechtsfolgen zu leiden haben. Solch ein Geistrauchelter könne sich nur mühselig eine Existenz crufrichten, stche afe stets vor der Gefahr, daß sie Hin durch die Rechtsfolgen vernichtet wird. Der Verein fordere daher: Tilgung der Strafen, Rückgabe der Pensionen, Beischafstcng von Arbeit für Arbeitslose, Beseitigung der Vermerke in den Si>ttenzeugnissen, Abschaffung der Polizeiaufsicht und Erlassnng einer allgemeinen Amnestie. Der Staat würde durch die ErMung dieser Forderungen keinen Schaden erleiden, sondern Ersparungen erzielen. Bei einer Tilgung von Strafen und einer allgomirinen Amnestie würden die Gefangenenhäuser nicht mehr überfüllt sein, ja könnten von dom Die drei Musketiere wiueri Gerichts- und Aufsichtspe:anal viele rbgebaut werden. Bon ■jen Zuschriften, welch« der Verein aus den Strafgüsangenenhäuserr. erhält, besagt eine, daß in eurem Gefangenenhans, in wrickem i'üV.c 1200 Itt-n-.ing; unttroebvacht waren, 120 Arsscher mit deren Ueberivachung betraut waren. Jetzt sei der Stand 600 Straf, mge. Wenn von diesen die Hälfte bedingt entlassen würde, dann brauchte man da8 Aufseherpersonal nicht in der bisherigen -pöhe von 120 Mann zu bslassen, sondern man könnte ebenfalls die Hälfte entlass«». Wien, 27. April. * DaS Wetter. Gestern herrschte warmes, heiteres Wetter. Die BorauÄsage lautet: Wahrscheinlich hettier, warm. Prognose unsicher. Südalpen trülb, regnerisch. * Kassemtnbmch. Gestern früh wurde kn den Räumen der Dextil-A.-G. Neu mann u. Rotmüller. Börsogasse 14, ein Kasseneinlbruch entdeckt. Di« Täter sind vom Kanal einqedrungen und haben in die Kellerdecke ein Loch gebohrt, durch das sie in das Lokal gelangten. Im Kassenraum sprengten sie eine eiserne Kasse und erbeuteten ausländische Geldnoten rm Werte von 3496 Schilling. Dann erbrachen sie ein« zweit« Kasse, in der sie zwei Postsparkassenschecks und Geldnoten im Werte von 800 Schilling erbeuteten. * Schwindel auf de« Name» des Vaters. Die Textilvered- Klngs-A.-G. in Basel zeigte am 32. d. im SichecheitSbureau an, daß sie von einem Unibelkarmten ein mtt dem Namen ihres Vertreters Moreno siMiertes Telegramm am 19. d. «chatten habe, in dem der Absender um telegraphische Anweisung von 800 Schilling unter der Vorgabe bittet, er sei in Wien bestahlen worden. Das Geld wurde telegraphisch an das Hotel Franizenshof inr 2. Bezirkt überwiesen, doch strMe sich heraus, daß es nicht von dem wirklichen Vertreter der geschädigten Firma Moritz Morenv, sondern von seinem Sohn, dem 18Mrigen Kaufmann AleMder Moreno, der in Belgrad ansässig ist, herrährt. Der junge Mann wurde am 26. d. im Hotel Areo vechastet. Mvveno, der wiederholt aus dem Elternhaus« durchgsgangen ist, wurde dem Jugendgericht übergeben. * Das «che «mgrr Reftauwant im A»sgkeichsvechchren. Aus Prag wird uns berichtet: Ueber das Vermögen des Besitzers des Restaurants Einer, des ersten Prager Restaurants, ist das AuSgieichödrvfchren vechangt worden. Die Passiven beilaufen sich auf 1,5 Millionen Kronen, denen Mtiven im Wert« von 400.000 Kronen gegenübrrstehen. * von der römischen Universität. AuS Rom wird gemeildet: „Avanti" bchauptet, daß der Rektor der Universität von Rom dom Judentum zum Katholizi^SmuS übertreten werde. Wie erinnerlich. hatte er kürzkich sämtliche Professoren verpflichtet, zur Einweihung drr wiekdererofsneten UniversitatSkirche zu erscheinen, was zu einer DiSziplinaruntersuchung gegen nicht erschienenen jüdischen Professor Anbaß gegeiben hatte. * vesterreichische Klafienlotterie. Am gestrigen stebonben ZikhungSMge der V. gewannen: 10;0»«ü <s. das Los Nr 2k).dS2r ÖOOO G. die Lole Nr. 27.846 und 29.i?60.' 7000 S. die Lose Nr. 24.264. 46 * 04 und 56.264; 0000 ®. dar Los Nr. 14.606; 6000 G. die Lole Nr. 45.927 und 59200; 4000 ®. das Los Nr, 58.876; 8000 S die Lose Nr. 15.782 und 97200; 8000 Cf. die Los, Nr. 82.971 89.806 2 589. 56.497, 59.421 und 790,1; 1000 S. die Lole Nr U l'02. 13957. 35.976, 40,073, 41898. 51.210 51.95!, 75.885, 88.604, 90 60t und 91 546. Auße.dem wurden 8971 Gewinne zwischen 500 und 160 ®. «mSgelost.

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