Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2576 (25.4.1926)
- Date
- 1926-04-25
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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91t. Bö76 W«n, gonntaa Modetorheiten uns nflet Welt. Aus aller D-elt fcvhrgl der Telegraph neue MD.'tvcheüen, 'om denen die sondecharsten hier regfftriert seien London-ex Meldungen zufolge werden die Mondainen der englischen Hauptstadt dicserr Sommer Helle Toiletten tragen, auf denen allerhand Tiere zu sehen sein werden. Für Frauen, .die Musik lieben, wird die höchste Eleganz darin Heftchen, «ms der Rückseite ihrer Kleider Notenköpf« KU zeigen, die bei näherer Betrachtung die Lieblingsmelod,'« der Huldin ergeben sollen. Pariser Meldungen behaupten, daß die Damen in ihren BerjüngungÄ»estrcbungen sich nicht mehr damit begnügen, zum Backfisch herunterzusteigen, sondern sie wollen — Kinder werden. Die neuesten Frühjahrsmcden, die man sieht, verlvenden Schärpen und Schleifen in einer We'se, wie wir sie noch vor einem Jahrzehnt nur bei den kleinen Mädchen zu schon gewohnt waren. Tie breiten Schärpen, die tkf unter der Taille mit einer großen Schleife zusammengebunden sind, betonen d'ese Kindlichkeit ebenso wie die überaus kurzen Röcke, die 'kaum noch bis an di? Kvie gehen. Tie Schleifen, die zur Garnierung verwendet werden sind zum Teil schr groß, urrd außerdem werden lange, lustig flatternde Bänder getragen^ die von den Schultern bis zu den Knierr herabsallen. So erhält die ganze Kleidung mit -ihrem bunten Gewoge von Schärpen und Schleifen, mit ihrem luftigen Geflatter von Bändern etwas durchaus Kindliches, und die Mannequins, die sich in diesen Toiletten zeigten, sahen aus wie Riesenbabys. Doch New-Aork ist London und Paris noch ,>über". In Amerika weiden in diesem Somim-er noch leichtere Stoffe als je zuvor mr Danientlcider -in Frage kommen. Das durchschmitbliche Gewicht eines Sommerkleides wird höchstens 200 Gramm betragen, das Gewicht der Wäsche eines normalen Mädchens beträgt 160 Gramm, die Strümpfe 26 Gramm und die Schuhe 460 Gramm. Die G-e s amtkl e id u n gsbe last -ung eines Fräuleins von 1926 beträgt michin 835 Gramm. Modefarben sind .unter anderen Rosa, Blau und blasses Grün. Dia Rocklänge wird nicht einen Zoll länger ails bis jetzt sein. Zum Schluß noch ein Wort über moderne Fingernägel. Als „Vernier c-ri" der Saison gilt -es jetzt, sich die Filrgevttö-gelharmonisch and stilgemäß nach Kleid und Strumpf e i n z u f ä r be n. So erschienen kürzlich einige Pariser Damen der .erstell Kreise mit Fingernägeln, die in allen Farben des Sonnenspektvums glänzten. Alles staunte und war außer sich vor Begeisterung. Nur ein älterer Anierikianer, dessen hervorragende Charaktereigenschaft in seiner ungewöhnlich stark gesüllten Brieftasche bestand, schüttellte skeptich den Kopf und meinte, rs fei bedauerlich hierbei, die blaue und schwarze Farbe zu wählen. Die zahlreichen in. Paris anwesenden Amerikaner könnten aus den Gedanken kommen, daß die'betreffenden Damen N e g e r b l -u i in sich hätten. Das wollten aber die reizenden Mcdeschönheiten bei dem derzeitigen To Umstande in Frankreich nicht riskieren und so sollen denn in Zukunft blau- und schwarzglänzende Fingernägel verpönt sein, allir anderen Farben jedoch respektiert werden. Die Frage bleibt offen, ob mit den vorerwähnten Modeneuheiten der.Gipstl erreicht ist. Der Hungerklinftlerrmfug. Ei« Hochstapler als Rekordhmigerer. Aus Berlin wird uns gemeldet: In -der letzten Nacht sollte der HungevWnstler Bentego, -der bereits seit 47 Tagen im Lchrevvereinshaus hungert, üibersiedeln. Ms das Glashaus abgebaut und Bentego äbtransportievt werden sollte, wurde er jedoch von zwei Kriminalbeamten verhaftet, weil inzwischen bekannt geworden war, daß Bentego - mit dem 37jAhrigen, aus Hamburg gMvtigen Schauspieler Adolf G l ii ck m a N n identisch ist, der wegen verschiedener H o chstapeleien von der Kriminalpolizei gesucht worden ist. Bentego wurde, da er körperlich sehr schwächt ist, als Polizeigefangener Aunächst in das Krankenhaus gebracht. Irrsinnig geworden. Fast gleichzeitig mochte die Polizei auch der Schaustellung eines zweiten Hungerkünstlers ein Enlde. Der seit 21 Tagen hungernde W a h l m a nn würde von der -Polizei zwangÄtveise Ms dem Glaskasten geholt und in das Irre nh -a u s geschafft. Wahlmann hatte von seinem Hrmgevkäfig MS einer Berliner ZeituNig einen Drohbrief geschickt, worin er droht«, das BeölagsgeLände mit einem von ihm erfundenen Sprengmittel in die Duft zu sprenge». Die ärztliche Untersuchung ergab, daß er einen geistigen Zusammenbruch erlitten hat. Las Geheimnis der MnmiengrSber Räffelihafter Tod eines amerikanischen Forschers. Aus Chicago kommt die Nachricht vom Tode des bekannten Millionärs und V-evlegers Mc Cilure. Cr starb unter ähnlichen Umständen wie die Personen, die mit der Ausgrabung T-u lan'khamen s zu tun hatten. Mc Cluve wurde in Elmhur st (Illinois) in einem Graden liegend aufgefunden. Seine Antom-Vbildecke hing chm um Kopf und Schultern. Als er hevausgezogen wurde, stöhnte er: „Ich bin schr krank" und verlor das Behmißtsein. Bald darauf starb er im Hospital. Der Verstorbene war der Führer der Mafon-Spind e n - E x p e d >i t i o n, die kürzlich den mrbeikannten Uueatan in Zentralamerika ers-orlchte; dabei leitete er M umienausgrahnngen. Es heißt, daß die Mayas genau wie die alten Aegypter die Grüfte hervorragender Toter mit einem subtilen (-ist evfitt.'tcu und daß Mc Clure aus älhntichen Gründen sein Leben verloren hat wie seinerzeit Sgl®*#*«ßk d« CMmtt Mora«uett>ma Sine fonnetbotre Ehe. Me Wpwm spreche« zwewlrchath Jahre nichts «rtteinnnv«. Einen Einblick in eim Ehe» in der Mann und Fra« zw«ieinhaId Jahre nichts miteinander gesprochen hoben, obwohl sie in demsÄben HauS mit ihrer Familie zusammen leben, gewährte eine Gerichtsverhandlung, die in der englischen Stadt Leeds stattfand. Ein Mt. Tob i n, der sich in einer Konkurssache zu verantworten hatte, macht« dabei folgende Aussage: „Ich habe mit meiner Frau wahrend der ganzen Zeit meiner GeschäftMhrun-g, also während zweieinhalb Jahren, kein einziges Wort gesprochen und sie auch keines mit mir. Wenn die Dür zugemacht werden Miß oder sonst irgend ein Handgriff im tzMshalt zu erledigen ist, tue ich eS selbst. Das ist alles. Ich esse auch nicht, waS meine Frau kocht, sondern ich bereite mir mein Effon sellbst. Wir speisen aber zusammen. Mein« Fr-u und ich sind beide den ganM Tag auswärts. Sie hat ein kleines Geschifft, aber ich weiß nicht, was sie da verkauft, denn ich habe es niemals gesehen. Mit den Kindern spreche ich stets, wie es sin Vater eben tut." Ab morsen lein Mer. Ab morgen friH wird, wenn nicht im -letzten Augenblick eine Aer.derung evfoltgt, in ganz Wien kein Bier zu haben sein, da sich der Boykott auch a-uf ausländische Biere erstreckt. Wie uns mitgeteilt to;rb, wurde die Genossenschaft der Handelstreibenden, der auch die Gomi'schtwaven- und die Flaschenbierhändler angehören, von der Genossenschaft der Gastwirte in keiner Weise zur Borbcreitung des Bierkoykottes oder zm Te>i-lnahme an demselben eingelladen. Das Handelsgremium in W:cn«Hernals (16 bis 19. Bezirk) hat es seinen Mit-gficdern freigestellt, sich dem Bierboykott durch Einstellung des Flas che n b ierv erkauf es anzuschließen. : Pörtschach am Wörthersee. Mit raschen Schritten nabt der Wonnemonat, bliüten- und laubbekränzt. Still und venräumt liegen die Weller und gastlichen Stätten rings um den Wörthersee. Nichts stört den einsamen Wanderer; überall Lenzprachl und Herrgottsfriede. O, -das ist eine köstliche Zeit, die friedlosen Menschen des Herzens und des überarbeiteten Körpers hestersehme Rast und Ruhe schaffe« kann. Gerade dke Monate Mai und Juni sind es. die von all den Besuchern des Wörthersees noch viel zu wenig gekannt sind. Der große Fremdenstrom der Hauptsaison, welcher manchen bescheidenen Gast abschreckt, fchl:. das hastige Getriebe der Großstadt, welches Sommers über in den Seeorten seine Fortsetzung ftwdet, ist noch verbannt, und in den heimelig wohligen Gaststätten kann Man sich der Vor- und Nachsaison bei mäßigen Prellen (7 bis 10 S.) wie daheim bei Mutter fühlen. Zudem ist bie Fremdenwohnabgabe gänzlich abgeschafft-und wird Nur eine mäßige Kur^ raxe eingchoben. Wer sich wirklich und gründlich erholen will, der besuche im Mai und Juni Pörtschach am Wörthersee, zumal man in dieser" Zeit schon nach Herzenslust baden kann. Kleiner Allerlei. Die Frösche 'besitzen ein« unglaubliche Lebensfähigkeit. Aus getöteten und aufgeschnittenen SchSjangen kriechen «och lebende Frösche «yd Kröten hervor, deren Hintevbeienbereitsvollständig oder doch teilweise verdaut sind. / * " '' Das Gewicht eines Hühnereis betrügt 80 bis 78, im Mittel 63 Gramm; hievon kommen Ms die Schale 8, auf das Eiweiß A und auf den Dotter 16 Gramm. * Bei körperlichen Anstrengungen nehmen die Zahlen der Atemzüge cher zu als die Zahl der Herzschläge. * Gpaf Bvichl, der berühmte sächsische Minister, befaß dreihundert verschiedene Anzüge und jeden doppelt. Er zog sich mindestens zweimal täglich um und erschien erst nach zwei Monaten in demselben Gewände. * Ungefähr K MMonen rote Blutkörperchen wiegen 1 Gramm. * Eukalyptusbäume sind die wertvollsten Luftverbesserer m sumpfigen Geigenden. Aunte Wett. Menschenfresser in Panthersrllen. Aus mehreren Dörfern in der Umgebung von Liberia (Afrika) waren in der letzten 'Zeit Männer, Frauen urrd Kinder unter höchst verdächtigen Begleiterscheinungen verschwunden. Die Ginigeborenen glaubten, dass sie von Panthern h inw eg geschleppt worden seien, und viele behaupteten sogar, die Raubtier« nachts gesehen 'zu haben. Jetzt hat sich herausgestellt, daß Menschenfresser, in Pancherfelle gekleidet, die Dorfbewohner entführt, dann getötet und verschlungen haben. Der Führer der Menfchenfressev'bande ist verhaftet worden und hat ein volles Geständnis 'abgelegt. Augengliiser als Glücksbringer. Die Chinesen bezeuge« Augengläsern gegenüber eine abergläubische Berchmng, die sich auch darin zeigt, daß der Untergebene, wenn er einen Vorgesetzten untevlvegs trifft, als höflicher Mann nicht versäumt, bei der Begrüßung seine Augengläjer zu eutjecuen. Augengläser werden in China nicht nnr getragen, um Se.hstömltgen $u korrigieren, sondern gelten schlechthin als Glücksbringer, die auch Leute tragen, die überhaupt keine Gläser nötig haben. Das Gestell dieser Glücksbrillen ist ou* um Schildpanzer heiliger Tiere angefertigt, während die Gläser - GlückLsteinen hergestellt werden, die in heiligen Bergen werden und mit dem Sand geschliffen werden, der bittt (KWiffai fHiHiMr MM# N# 25; «ptu m Sein A füt verarmte Organismen Gnfacbe ^Drfnhfeur. Der Kaffteverhrauch der Wett. Den größten Kaffeeverbvanch weisen, am BovkriegSstande gemessen, di« nordwestlichen germanischen Staaten auf sowie Belgien. Dann folgt Fvarckreich. Deutschland, dessen Verbrauch 1906 bis 1909 zwischen 8 biS 8,80 Kilogramm pro Kopf geschwankt hatte, ging Mf 2,44 Kilogramm im Durchschnitt 1910 bis 1913 zurück. Nach dom Kriege ist der Kaffee mehr oder weniger ein Luxusgetränk geworden. Die relative Armu' der Bevölkerung Mitteleuropas und Italiens drückt sich in den niedrigen VerbrauchSziffern aus. England und Rußland bevorzugen Tee und konsumieren nur lbenig Kaffee. 250.000 Menschen gegen eine« Fttttz. Die Sowjetrsgiermig hat angeordnet, daß 269.000 Menschen in TmSmanistan und Uzbeikistan mobilisiert werden sollen, um einen Ausbruch deS OxuS-Flusses zu bekämpfen. Der Fluß' ist mit starkem Frühlinyshochiwasser Über seine Ufer getreten und hat sich in der Nähe der Stadt Kiwa einen neuen ÄMf gebahnt, der im Norden des bisherigen Flußbettes die Richtung quer über die Ebene von Turkistan hinweg nach dem Aral-See einschlägt. Durch das Aufgebot einer Vierteilmillion Menschen und roter Truppen soll versucht werdm, den neuen Flußlauf abzudämme« und >den Fluß wieder in seine alten Ufer zuvückzrkdrängen. Gelingt dieser Versuch nicht, so werden die Folgen unübersehbar sein, da das ganze fruchtbare Land, das an den bisherigen Flußlauf angvenzt, dann vollkommen austrocknen wird. Var Lasesgespröch der Lcopoldstadt ist die Eröffnung ber R este nabte ilung des Warenhauses Brüder Schiffmann, 2. Bez., Taborstraße Nr. 48 Alle Arten Reste von Mantel-, Kleider- und Anzugstofsen, Brokaten, Crep: de Chine, Seide aller Qualitäten, Marocains, Eponge, Bolle, Cretons, Blaudruck für Kleider usw. usw. werden zwecks Freimachung des Lagers zu besonders billigen Preisen aba-stoßen. Benützen Sie diese Neueinrrcht'ung, um sich für wenig Geld elegant und gut M kleiden. WLe«, 36. April. * Das MVster. Gifftern war es abnormal schwül. Die Mittagsterrperatua betrug mehr Äs 20 Grad. Di« Voraussage lautet: Unsicheres Wetter, trüb, Gewitterneigung. * Der Archäologe Proftssor Orfatt tödlich vemnglückt. Aus Jerusalem möldet I. T. A.: Prof. Pater Gcmdenzio Orfali, Mitglied des FranziSkauerordens, ist auf seiner Fahrt von Kafr Raum nach Beiruts wo er an dem Archäologenkongreß teitne^nen wollte, tödlich veMnglückt. Pwf. Orfali, Archäologe 'von Ruf. war Mitglied des AntiMitätendepartements der Paläftmaregierung und Rektor deS Jerusalemer Archäologeninstituts der Frawsisvcmer. Im vorigen Jabre organisiert« er den Palästina- Pavillon auf der katholischen Mrsfionsausftellung in Rom. Er war ein aufrichtiger Freund und Förderer der jüdischen Arbeit in Palästina. Gelegentlich der MissionsMsstellung in Rock erfarte er fit einem Interview mit dem I. T. A.-Vertreter, daß WlWM nur mit jüdischem Kapital, jüdifcher Arbeit und jüdischem Geist aufgebaut werden könne. In üiesem Sinne faßte er auch «in' für den Papst bestimmtes Memorandum ab, das er persönlich überreichte. * Der «nvekannte Selbstmörder vom Kalvarienberg agnosziert. Aus Baden bei Wien wird uns berichtet: Vorige Woche wurde am Kalvarienberg ein unbekannter Selbstmörder ausgestmden. NunmÄhr wurde dersÄbe von seiner Ehegattin -agnosziert. Er fft ber äSjäyrigs in Wien wohnhafte Mches Alexandro-. witsch. Die Ursache des Selbstmordes ist unbekannt. * RajtmonnS Luftgeschäste. Bor einigen.Tagen wurde hier der 31jährige angeblich« Kaufmann Mäher Rajtmann aus Lublin verhaftet. Er mit mehreren Kaufleuten Waren, die nicht existieirlen, mit «fälschten Frachtbriejduvlikaten angeboten und dann bevschiebene Betrage hevausgelockt. Raftmann, der aus Wien ausgewiesen war, wurde dem LandeSgericht übergeben. * Brand in der Leopoldstadt. In den 'ersten Morgenstunden deS gestrigen TageS brach im Hause am Tabor 10 ein Feuer aus. Das 'im SonteLrvm deS -Gebäudes befindliche FouiragemagaM deS Leopold Ehrenberaer war vollständig ln Brand geraten. Die städtische Feueirweyc, die sofort verständigt worden war, kvnpte erst nach dreistü-ndiger Arbeit des starken Brandes Herr werden. Dar durch die vollständige Vernichtung der Stvch- und Hendorräle angerichtete Schaden ist sehr beträchtlich und nur teilweise durch Varsicherung gedeckt. * Verbilligte ftttxtage bt Baden. Aus Baden bei Vien wirb uns gemeldet:: Da die Kurkommission mit dem MustkervmbWh, welcher Kr feine Mitglieder eine Echöhung der Gagen fordert^ sich nicht -einigen könnte, wird die heurige Saison vorläufig ohne KnnnusA beginnen, weshalb in der musikwsen Zeit di« Kurtaxe rmr ein Drittel ermäßigt wird * Vorübetychend« Einschrärckung des Parteienverkehres ttn Stenttdlenft. Die Rechmn-gSabteilungen der magistratischen Bezirksämter, di« als Gmhebungslstellen für Steuern und Abgaben fnngieirenv bleiben infolge unauffchieiboarer Abschlußarbeiten für den Parteienvrrbehir am 26., 27. und 28. April im allgemeinen geschlossen!, doch wird für die Erledigung »n-abweislichex Fälle Kvie für die unentgeltlich« Ausgabe von Postsparkassenerlagscheinen an den Kasienschaltevn vorgesavgt werden. Dt« Mügkichreit der Einzahlung von Steuern und Abgaben wird also nicht beschränkt. * Telephonische Bestellung von Antoiatzl. Nunmehr wird Mch in Wien, wie dies in anderen Großstädten beverts geschicht, ein tÄephonischer Anruf de-r Standplätze der Lohnsuhrwerker «rrnöglicht. Ter E^einderatsausschuß für allgemeine Angelegenheiten hat einer privaten Gesellschaft die Ermächtigung zur Anwringung von telephonischen Anisen auf den Standplätzen erieiit und auch ein« entsprechende Äendevuna dar Betriebsordnung für das öffentliche Lohnfuhrwerk beschlossen. Mr den telephonischen Anruf wird ein« Gebühr zu 'zahlen feint, die mit der Tage für die Fahrt vmgehoben wird. Die Nouavung wird in Wqesier Zeit «ingvfüyrt sein. * UraninzeiDichen. Die BetriebSuhr der elektrischen Uhren- /anlage der Umwa nmß einer Reinigung untevzotzen werden. D>« telephonMien Ze-Wichen nvüsstn deshalb von morgen an für einige Tage eiMchellt werden. Die Außemchr am Urania- «bckvde wird hierdurch nicht berührt. Auch d« VWaMHM