Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2576 (25.4.1926)
- Date
- 1926-04-25
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 8 ffitett, Tsnnkag Wiener Msrstenzeikunq S5. April IM 7 M. SM PÖRTSCHACH mmrnm Wflrthirui (Klmltn, OMtomldi) Europas wärmstes Alpeuseebad und klimatischer Kurort' «eebäder 20^-27 Grao. Mat bis Oktober. Hauvtfafiont Jnlt.August; Pension 12 bis 22 8. Vor-« Nachsaison 8 bis 12 8. Idealer Frühlingsaufenthatt. Internationale LawntenniS-Turniere. Motor-und Segelbootregatten. See» Md Landieste. «mkonzert. Auskünfte durch die Kurkommission Völkerbundsragen. Botschafter o. D. DurrrHa in einer jüdischen, Versammlung. Nach mehrjähriger Pau.sc wird man am Dienstag wieder Gekegenheit haben, den Präsidenten der österreichischen VöllerbunMga, Botschafter a. D. Dr. Konstanter Dumba, in einer Mischen Versarnmlnng sprechen zu hören. Es ist kein besserer Beweis für dir versöhnende Kraft des Gedankens der Kooperation aller Völker uatd gleichzeitig für den Erfolg der jüdischen Beilegung als Wegbereiterin der jüdischen Gesamtheit in das öffentliche Leiben hinein denkbar, als dieses hierzuldnde beispiellose Erscheinen des Führers öiimr allgemeinen Organisation van besonderer internationaler Bedeutung in einer betont Mischen Versamml'ung. Wenn wir am nächsten Dienstag Dr. Duntba neben unserem Oberrabibmer Dr. CHajes, dom Präsidenten der Jüdischen Völker örmdlliga fiir Oesterreich, im gleichen Geiste für die nämliche große Dache werben hören, so ist damit der Beweis erbracht für die Möglichkeit des Wiedereintrittes des Judentums m den Kreis der Nationen, für die Durchbrechung der erdrückenden Isolierung. Persönlichkeit und Themen der Vortragenden werden den Abend 51t einem Ereignis in der Propadandaarbeit für den DMerbundg-odanken in Wien machen: Dr. Dumba, bekanntlich der letzte Botschafter der' österreichisch-ungarischen Monarchie m Washington (Kollege des Grafen Bernstor ff, damaligen Botschafter des Deutschen Reiches, mit dom er heute als dem Präsidenten der deutschen Liga für Völle Mund in der Union der Völle rbundkigen Hand ln 'Hand arbeitet), war im seiner amtlichen Eigenschaft vertrauter Zeuge der ersten tastenden Versuche der Staatssekretäre Lanifing uind Bryan, die vor dem Eintritt der Vereinigten Staaten in die Reihen der Kriegführenden den leider gescheiterten Mckkichen Gedanken hatten, bei Kriegsende auf einer Konferenz der Neutralen den Völkerbund anzuregen. To märe das Odium vermieden worden, daß der Band der Nationen feine Entstchumg hm drückenden Friedensverträgen verdankt. Dr. Dumlba ist es als Präsidenten der österreichischen Völle r'buMiga m enster Re'che zu danken, daß die schwierigen Formalitäten der Aufnahme der jüdischen Lig.i fiir Oesterreich in die Union der Völle vbunMgen, welche die Abtretung einer der österreichischm Stimmen an die neue Liga zur V om Umsetzung hatte, sich in einer derart freuMichen Weise vollziehen konnten, daß der General-' sakretär der Union. Prof. Ruhssen, sie als beispiellos bezeichnete. Als warmer Verfechter der Rechte der Minoritäten unterstützt Dr^ DnnM lebhaft. den Vorschlag des Grafen Berinstochf, die heute jedem Lande in der Union zustehenden fünf Stimmen auf zehn. zu erhöhen, um auch mehreren oder kleineren Mmovitätsligen/die Möglichkeit zu geben, vor diesem bedeutungsvollen Forum als Mchberechiigte Mitbürger zu erscheinen. Dr. Dumba wird über die Deform des Völkerbundes", OberraMner Dr. Chajes über das Dhema „Die Juden u n d d e r Volke rhu n d" sprechen. Es 'st anzunehmen, daß sich der Abend zu eiger eindrucksvollen Kundgebung des Wiener Judentums für . die Idee der Kooperation aller Völler, unter Einschluß des Mischen, gestalten wird, deren berufenste Vertreter das Wort ergreifen werden. Dr. Oskar Karbach. * Der Vortrag findet Dienstag den 27. d. um 8 Uhr abends im Saale des NiederLsterreichfichen Gewerben reins, 1. Bez, E'chenbachgaffe 11, statt. Karten im Vorverkauf beit 1. Bez.: Buckhandlung Löwit. Notenturmstraße 22 (Tel. 71-4-2S). Zionistisches Bureau. Karntnerftraße 28 (Tel. 77-4-85-6); 2. Be,.: Buchhandlung Ratd, Tabnrstraße 20 a (Tel 48-1-58); 6. Bez.: Spitzenpeschaft BezirkLrat M Kohn, MariahilferstrEe 10t (Tel. Nr. bl)-10); Annoneenbureau Gnttmann, Martabilferbroße 79 (Tel. 4301); 8. Bez.: Vereinsheim. Beim platz 1» Tel. 36-2-89, ^/,4 bis V*6 Uhr nachmittags-; Lederwarengeschäft L Storch, Josefstadterstraße 36 (Tel. 26-6-67), und an den Schaltern unseres Blattes. Seltenes Glöck haben die Lose von der Losvertpiebsst-lle Bankhaus Albert B a u e r, Wien, 4. Bez., Favoritenstraße 4. Wie bekannt, gewann am 2. Jänner ein Ratenlos vom Glücksbauer die Milliarde, jetzt, bei der letzten Ziehung am 1. April, gewann ein Ratenkänjer wieder aus ein Baulos vom Glücksbauer den Haupttreffer von 700 Millionen. Das Glück, welches bekanntlich beim Glücksbauer ,-aus der Lauer" liegt, brachte dieses wirklich einem klonen Stromaujseher in St., der es noch dazu gut brauchen kann. Theoretisch war eg ja vorausMischen, daß bei der größt:» Losvertriebsstelle der Haup. irrster fallen müsse, daß aber Mel Haupttreffer hmtereinand.r durch den Glücksbauer gezogen wurden, bestätigt dessen sprichwörtliches Glück. Das Gluck liegt weiter auf der Lauer; es hat sich beim Glück^auer einauartiert. Auch den Nächsten Haupttreffer wird wieder d>'r Glücksbauer bringen. Darum soll jeder Gluüsbauer-Lase haben! tag Neueste aus Pari». Die Chefin des Modenpalais Julius Krupnik, Frau Olga Krupnik, deren sicheres Gefühl für die Individualität der Wienerin ans der verwirrenden Mannigfaltigkeit des Pariser Modenmarktes stets das Subtilste und Passendste zu wähln versteht — umsomehr, oa sie ja dank ihrer allfechswöchentlichen Exkursionen nach Frankreich in dieser Weltmetropole internationaler Modefur.jt durchaus heimisch ist ist;6en mit einer Fülle kostbarer allerletzter Pariser Modffchaffungen aus Paris zurückgekchrt Künstliche Darstellung von Mamille». «ae nifieaschaftliche Mitdestua, voa „Itter rrnPaeltt. Die Wissenschvft weiß seit mchreren Jahren, daß die sogenannten Vitamine fiir die Erhaltung des menschlichen 'Lebens foiwie für die Bildung des menschlichen Körpers von allergrößter Bedeutung sind. Diese Erkenntnis hatte nur den einen großen Nachteil, daß man Seine Vorstellung von der Natur dieser fHfonvhtc hatte und eigentlich nur den Namen für eine Erscheinung gewählt hatte, die sich dem Betrachter ansgedrängt hatte. Man hatte nämlich gaschen, daß bestimmte Speisen aus den Menschen eine schädliche Wirkung hatten, wenn sie in gekochtem oder konserviertem Zustande dem Menschen gereicht wurden und wenn der Mensch andere Speisen nicht erhielt. So wurde zum Beispiel sestgestellt, daß Seeleute, die lauge Zeit allein von Konserven aller Art leben mußten, schwer erkrankten. Sowie sie aber bestimmte fr'sche Speisen, wie Gemüse, frische Eier und Früchte erhielten, wurden die Kranken sofort wieder gesund. Ferner stellte man fest, daß Säuglinge, die von lang gekochter Milch ernährt wurden, von der e n glifchen Krankheit befallen wurden. Auf Grund dieser Feststellungen konnte man in den Speisen insofern Unterschiede treffen, als man den verschiedenen Spesen verschiedene unbekannte Kräfte ^schreiben durfte, die man mit Vitamine A, Vitamine B uslw. bezeichnete. Jedes dieser Vitamine hatte ganz bestimmte Eigenschaften zum Aufbau des Körpers. Es blieb nur noch übrig, endlich einmal zu erfahren, was diese Vitamine sind, zumal man die ganz merkwürdige Erkenntnis gesunden hatte, daß gewrste Nahrungsmittel, die nicht Vitamine enthaltensofort vitaminhaltig wurden, wenn sie mit ultravioletten Strahlen bestrahlt worden waren. So kam es zum Beispiel, daß Pflanzenfette, die an sich v.taminlos sind^ nach Best r a h l u n g mit ultravioletten Strahlen vitaminhaltig wurden. Diese Erscheinung führte zu j 'der Auffassung, daß die Vitamine vielleicht nur eine Euerg i e darstellten. Bald aber sollte es sich ergeben, daß mit Hilfe d e r u l t r a v i 0 l e t t e n Strahlen das tiefe Geheimnis dieser Vitamine gelöst werden konnte. Der amerikanische Biologe Alfred Heß kam bei fchW Forschungen Über die Einwirkung von ultravioletten Strahlen auf vitammlofe Speisen auf die Entdeckung der Mtaurine. Insbesondere befaßte er sich mit der Einwirkung der Vita« minhaltigen Seifen auf die englische KmrÄheit der Kindes um festzrrstellen, durch welche Mittel diese Veränderungen in den Knochen der Menschen herttow gerufen werden. Durch Vergleiche der verschiedensten Lebens« mittel stellte er fast, daß Minevailfette fast keinerlei Bestandteile des sogenanntem Cholesterins haben, das die anderen Fette aufweiksen. Dieses Cholesterin selbst hatte keinerlei Einwirkung auf die R h a ch i t i s. Sowie aber die Fette, beztv. das Cholesterin mit ultravioletten Strahlen bestrahlt wurden, wurde es jo« fort antirhachitisch, d. h. es bekam diejenigen Eigenschaften, die wir als Vitamine bezeichnen. Die Leistung des Prof. Heß ging nun dahin, daß er tatsächlich nicht nur die Wirkung der Speisen mit Vitaminen festftellte, sondern das Vitamin selbst rn chemisch reiner Form darstellen konnte. Es gelang chm nämlich, aus 'dem Cholesterin ein gelbliches Harz zu isolieren, das eine Art von UmwaMungsproduikt dieses Cholesterins ist und von dem er nachher durch Versuche seststellte, daß dieses UmwandlungsprodM des Cholesterins das eigentliche Antirhachitikum ist. Sowie kranke Kinder mit dem Produkt, das aus dem mit ultravioletten Strahlen best rahlt/nChole st eringewonnenwordenwar, behandelt wurden, wurde die englische 'Krankheit sofort behoben. Das erstaunliche war dabei, daß nur schr geringe Mengen dieses Harzes zur Heilung der Krankheit notwen-dig waren. ' Weitere Forschungen werden ergeben, in welcher Werfe auch die anderen Vitamine als Stoffe in den Speisen enthalten sind und wie sie durch Einfluß von Sonne und Acht in den Speisen geschaffen werden, denn ganz augenlscheinlich Hat Lust und Licht auf die Bildung der Vitamine innerhalb der Speisen die allergrößte Bedeutung, gleicherweise, wie.vie Athvesenheit von Licht urd Luft und die Verwandlung von Spelfen durch langes Kochen oder Konsewieren vitamintödliche Wirkung hat. Prof. Srnftein in PalMna. Fevlisalem, 24. April. (I. T. A.) Der hervorragende Physiker Prof. L. 2. Ornstein, Direktor des physikalischen Instituts der Universität zu Utrecht in Holland, weilt gegenwärtig m Jerusalem im Zusammenhang mit dem geplanten Bau eines nach E i n st e i n zu benennenden physikaiischen Instituts. Professor Ornstein war früher Präsident der Zionlstischrn Organisation in Holland und leitete seinerzeit die Vorarbeiten für den Zionistenkongreß im Haag. RMandrrefse von Führern des Joint. Moskau, 24. April. (I. T. A.) Für den 2. Mai wird hier die Ankunft des Herrn James N. Rosenberg, ersten Vizepräsidenten des Joint Distribution Committee, und des Herrn Simenson erwartet. Mit ihnen kommt der Leiter des europäischen Werkes des Joint, Dr. Bernhard Kahn. Diese Joint- Führer werden einige Zeit in Rußland zubringen, »m die Lage der jüdischen Bevölkerung in den Städten und Städtchen sowie den Verlaus des jüdischen Kolonisationswerkes in Rußland zu studieren. 8in Rekordmonat Kr den Fi?SI?cherr Nattona fgrrds. Jerusalem, 18. April. (I. T. A.) Die Gesamteingänge d e s it c r c ji üi' <i ] e ia e 1 i; i ai ... u 11 a t SW a r g erreichten die Summe oon »2/ 0«> ijut Pfund, das bisher h ö ch st e E i n k 0 m m e u vieles I a d r e'S. Im März des Jahres 192ö gingen 21.7'8 äwwt i'jiub e n. Zu den Märzeingengen 1926 trugen bei; Vereinigte Staaten 12.420 Pfund, Polen 42 4 P und. C n g l a n d 2462 Pfund, Rumänien 1778' P «u4, Dent! chland 79ö Pfund, T > ch e ch 0 s l 0 w a k e t 9/ Pf. nd, Palästina 995 Pfund, Oesterreich 582 Pfund. L t t a u e n 4^4 Pfund, Jugoslawiens!) Pfund, Südafrika 6,5 Pfund. Sine Reise «m die Weit in 25 Lagen. AuS Rew-Iork wird gemeldet: Ter Journalist und Sportsmann Linton Wells berichtigt, im Juni eine Reffe um die Welt in weniger^ als 26 Tagen anzutreten und damit den letzten Rekord des Amerikaners Mears, 'der im Jahre 191Z eine Reise um die Welt in 36 Tagen vüllWrte, zu brechen. Mell, dessen Untemehmen von dem Detroiter Kkllionär Edward Evans finanziert wird, der ihn auch auf der Reiffe beglleiten soll, will die Fährt über den amerikanischen Kontinent von New-Uork nach Vaneouver im Flugzrng, Wer den Stillen Oje an im Danvpffchiff, di« Reise von Nokohama bis Moskau per Bahn und Schiff, von Moskau bis Cherbourg wieder per Flugzeug und schließlich von Europa nach Amevilta im Schnellidampftr zurücklegen. Wells soll sich bereits die Untevstützui^g der chinssischen, japanischen, russischen und französffchen R " rung für ft-ine Reffe eines modernen PhileoS Jogg gesichert halbem Wie die Fuwelendiebe in Amerika arbeiten. Die Juwelendiebe haben es in Amerika zu einer ungeheuren Gewandcheit gebracht, ihre Betrügereien auszuführen. In den großen Jnwelengeschäften von New-Dork sind monatelang Diebstähle immer in derselben Weffe vollführt worden, chne daß bk Geschäftsinhaber sich den Vorgang eMären konnten. Ein eleganter Herr trat regelmäßig in ein Geschäft und ließ sich mehrere. Ringe vorlegen. Plötzlich fehlte von den Ringen einer und statt acht Ringen waren nur noch sieben da. Der Juwelier machte den Kunden darauis Wstnerksam, aber der Kunde war schr empört und forderte den Geschästsmhaüer mf, chn von einem Polizisten untersuchen zu lasten. Auch die genaueste Untersuchung war immer vollkommen ergebnislos, bis endlich eine Waschfrau das Gcheimnis löste. Der Gauner hatte unter der Ladenplatte ein Stück Wachs angebracht und einen Ring, meistens den schönsten, in das Stück Wachs hineüngepvetzt, so daß er bei ihm nicht gefunden werden konnte. Wenn dann die Untersuchung vorüber war und er den Laden in Empörung verließ, vergaß er nicht, den Ring aus dem Wachs herauszuzichen. . Ein zweiter, besonders abgefeimter Schwindeltrick bestcht in folgendem: Ein eleganter Herr betritt den Laden und sucht für den Geburtstag seiner Frau mehrere Schmuckgegenstände aus, d>c er in ein bestimmtes Haus zur Auswchl bringen läßt. Dieses Haus ist aber ein — Irrenhaus, in dem der Bote schon einen Tag vorher von dem Herrn als ein irrsinniger Juiwelerchcmdler angvmeldet worden ist. Wenn er dann die Juwelen, die er dem Gauner übergab, zurückvevlangt, wird er vom Wärter in eine Zelle gesteckt, da der Gauner schon rechtzeitig daraus hingewiesen hat, daß der Wahn darin zum Ausdruck kommt, man habe ihm Juwelen gestohlen. Zu spät merkt erst der Leiter deS Sanatoriums, daß er einem Gauner in die" Härpde gefallen,fft. Inzwischen ist der Gauner längst verschwunden und der Juwelen- Händler hat den Schaden. Etwas ganz Ungeheures ereignete sich vor einigen Tagen. Ein Mann brachte zu einem Juwelier ein« echte, in der Form eigenartige Perle und verlangte ein ganz genaues Gegenstück dazu, um feiner Gattin ein Paar Ohrringe anfertigen lasten zu köniren. Er selbst besaß natürlich das GegensEck dazu, das er bet sich behielt. Der Juwelier hatte Auftrag, keine Kosten zu scheuen, um dar Gegenstück zu besorgen. Die eine Perle von großer Schönheit durstp der Juwelier bei sich behalten. Aus Umwegen ließ der Schwindler dem Juwelier da» Gegenstück dazu für »inen ungeheuren Preis anbieten. MS nun freudestrahlend der Juwelier de»n Kunden mitteitte, daß er eine solche Perle Mftreiben könne, allerdings dafiir den Preis von 50.000 Dollar zahlen müsse, beauftragte der Kunde den Juwelier, die Perle sofort zu kaufen. Der Juwelier zahlte die 50.000 Dollar, erhielt auch die Perle, aber der Käufer ließ sich nicht mehr sehen. Nun hatte der Juwelier die beiden Perlen, die zusammen nicht im mtserritesten die 50.000 Dollar wert waren. * Sinibmch bei einem Schneider fm neunten Bezirk. Kreit-ag nachts wurde beim Schneidermeister Franz Kop r i v a, 6, Bezirk, Hahngasse 24—26, vom Keller aus nach Durchbrechung der Kellerdeüe ein Einbruch verübt. Die Täter stahlen Stoff für 36 Anzüge im Werte von 7000 Schilling.