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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-22 · Heft 2573 (22.4.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2573 (22.4.1926)
Date
1926-04-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seit« 4_Dien, Donnerstag Daher brauchen wir eine starke zionistisch« Bewegung, ein« sest« Zionistische Organisation. Daher gibt es keine heiligere Pflicht, als die ununterbrochene Werbung neuer Anhänger, neuer Mitglieder. Es genügt nicht, daß ein Jude seinen Glauben an Palästina durch einen finanziellen Beitrag dokumentiert. den er für den Aufbau des Landes leistet. Jeder Jude und jede Jüdin muß Anteil nehmen auch an der Bildlrng der öffentlichen Meinung des Judentums über Palästina, und es muß geschehen dadurch, daß er sich als ein dienendes Glied in die zionistische Bewegung einfügt, er muß die Kraft dieser öffentlichen Meinung stävken dadurch, daß er der Zionistischen Organisation beitritt. Je größer die Anzahl der Anhänger der zionistischen Bewegung, je größer der Mitgliederstand der Zionistischen Organisation, um so lauter ertönt der Rnf des Zionismus an die Gesamtjudeuheit, an die ganze zivilisiert« Welt. Ein Wort noch an die englischen Zionisten und an die englischen Juden. Wir englischen Juden haben vieles nachzuholen. Wir brauchen eine starke zionistische Bewegung in England, eine einflußreiche Zionistische Organisation. Erst dann werden wir in Palästina die Stellung oinnehmeü, die von uns erwartet wird und nach welcher wir selbst streben sollten. Ich appelliere an die Zionisten in London und in England! Arbeiten wir mit vereinten Kräften für die zionistische Bewegung und di« Zionistische Organisation, und ich bin sicher, daß unsere Bemühungen zehnfachen Ertrag bringen werden. Günstige Mörzeingünge des Keren Haieffod. Der letzte Monatseingang der Zentrale: 35.300 Pfund. Wie das Haupbbureau des Keren Hajessvd in London mitteilt, wuwe im Monat März der seit dem jüngsten Zionistenkongreß bisher höchste Mo n a : s ei n'ga ng erzielt. Er beträgt rund 55.300 Pfund. (Die- Märzeingänge des Vorjahres waren allerdings höher: rund 59.820 Pfund.) Man weiß, wie schwer die Wirtschaftslage in den meisten Ländern war und noch ist. Um so bemerkenswerter ist die gang beträchtliche Steigerung der Eingänge gegenüber dem letzten Monat. Sie ist ein Beweis der ungebrochenenKrast des Keren Haj) j o d. An dieser Summe sind mi: einem sehr hohen Betrag diesmal die Vereinigten St a a t e n von N o rdamerika beteiligt, nämlich mit mchr als 32.000 Pfund. Seinem Bericht fügt das Direktorium folgenden bcherzigenswerten Passus bei: ,Me Aussichten für den Monat April sind nicht ungünstig, obwohl sie hinter denen vom März zweifellos Zurückbleiben werden. Schon jetzt muß daher das Keren-Hajessod- Direkiovium alle Freunde und Interessenten des Fonds darauf aufmerksam machen, daß in den - kommenden Frühlingsmonaten die Anstrengungen für den Fonds verdoppelt werden müsien, w e n n n icht ein Rückschlag rintreten soll, der für das palästinensische Bu>d« get und unser Kolonisation sw erk von den nachteiligsten Folgen begleitet sein könnt;." * , In Oesterreich haben sich, wie das Präsidium der österreichischen Keren-Hajessod-Kommission unserem Berichterstatter mitteilte, in den letzten Wochen di; Eingänge des Keren Hajeffod ganz bedeutend gebessert. Auf die Eingänge aus Oesterreich hat die Wirtschaftskrise in den letzten Monaten besonders nachteilig gewirkt. Mir den Monat ist nach den bisherigen Ergebnissen eine ansehnliche Erhöhung der Eingänge zu gewärtigen. starken Stempel aufgedrückt haben und in vielen Literaturen den mächtigen Geist des Judentums walten ließen, wir können und dürfen uns in dem Bereich des rein jüdischen Geistes nicht verschließen. Wir müssen unsere Verbundenheit mit der geistigen Arbeit der ganzen West aufrechterhalten und sie immer stärker werden lassen, und so ist der Weg zu unserem Ziel noch weit, sehr weit. Die größten Mängel weist die Bibliothek auf dem Gebiet der exakten Wissenschaften auf; am schmerzlichsten entbehrt unsere Universität tvis'enschaftliche Znt'chriften, enzyklopädisch-bibliographische Arbeitsinstrumente usw- Die vier-, ielbst. fünffache Werkezahl wird kein Ende bedeuten für unsere Bestrebungen: denn wie das Volk nicht stehen bleibt auf seinem Wege, so auch der Geist des Volkes, der sich nicht sage» -darf; bis hieher und nicht weiter!! Palästina und das Galuth, das sind zwei Begrifft, die nebeneinander bestehen, die sich aber gegenseitig vervollständigen und noch lange nebeneinander bestehen und sich gegenseitig vervollständigen werden.. Da« Galuth wird Palästina bevölkern, wird dorthin sein bestes Besitztum an Körper und Geist senden.. Palästina wird zum Brennpunkt dieses Geistes werden, besten Strahlen in alle Länder des Galuth dringen werden- Um diesen Bremupunkt stark und leuchtend zu machen, damit er erstrahle in seinem vollsten Glanz, muß die Schmiede des.jüdischen Geistes und deS 'irdischen Geistes Schatzkammer reich sein und voll. ch Die Universität ist die, Schmiede de« Geistes, die Bibliothek seine Schatzkammer. Sie muß der Seismograph unseres Lebens in Palästina und im Galuth werden, und deshalb soll das Galuch seines Geistes Frücht: ihr zu Füßen legen. Die Natlonalbibliothel soll cktte«, was im jüdischen Leben auf der Mmzen Welt erscheint, erhalten und registrieren, vom Wahlflugblatt und Eiiitagsblättern bis zu den Grundwerken unserer Gelehrten, vom jüdischen Theaterzettel bis zu den judaistiichen Schriften einer hohen jüdischen Lehranstalt. Die Tränen der Freuoe und der Trauer, oie lichten und die Schattenseiten unsere« Volke« sollen ihr Spiegelbild und ihr sichtbares Zeichen U'iedersindm in der Schatzkammer unsere« Geistes, und erst i'CiuK werden wir treu unsere Vergangenheit mit Fever, 95-ttJei nh&r D tickuck tttuw» _Wiener Moraenzetttmg Tagesbericht. Nie Srangenkullur Jaffas. Was für Aegypten die Bau..m>olle ist, sind für Palästina, speziell für Jaffa, die Orangen- Im Oktober beginnt die Ernte, die gewöhnlich Enoe April ihren Ab" schluß findet. In dieser ganzen Zeit herrscht lautes Leben am Hafen von Jaffa. Besonders festlich ist der Erntcbeginn, wenn auf reich geschmückten Kamelen die ersten Kisten oer edlen Orangen unter Anteilnahme der ganzen Bevöllernng zum Hase» getragen werden- In allen Orangengärten herrscht dann frohes, reges Leben, aus allen Enden und Ecken dringt der fröhliche Gesang und das Lachen und Schwatzen der Pflücker und Träger. Und die ganze Erntezeit über immer dasselbe schöne Bild: Karawanen beladener Kamele bringen volle Kisten Orangen in die Depots, laut rufende eilend«, Hamals (Lastträger) schleppen die Kisten von dort über oie Straße auf die Boote, die hoch getürmt die süße Orangenlast zum draußen wartenden Dampser bringen. Eine Wanderung durch die ausgedehnten Orangengärien, außerhalb der Stadt, die wohlgepflegt und peinlich sauber daliegen — ihren galdgelbcn Reichtum ängstlich hütend —, läßt im ersten Taumel der wundervollen Stimmung nicht erkennen, wie schwer hier Menschenhand arbeiten muß, wiev'el Geld uno Z:it geopfert werden muß, bis die in Europa d'e erquickende Frucht genießen können. Ich sehe da gerade zu, wie ein neuer Garten angelegt wird. .Da zerschneiden viele Hände die Aeste wilder Zitronenbäume in Stücke von etwa 20 Zentimeter, befreien sie sorgsam von den Stacheln und setzen sie in Beete in Abständen von 10 ZsntimeM ein. Andere stecken die Kerne wilder Orangen in das Erdreich. Im anderen, größeren Teil des Gartens, der der künftige Orangengarten werden soll, sind die Arbeiter dabei, beit Boden tief umzugraben und von Unkraut zu säubern. Hier kommen die bereits herangewachsenen jungen Bäumchen Heroin. Das Großziehen der Bäume erfordert dauernd^ Arbeit und viel Geduld und Liebe. Bor allem muß darauf geachtet werden, daß keine sogenannten Quecken im Erdreich wuchern, die sich gern um die Wurzeln der Bäumchen schlingen und eine große Gefahr für das Gedeihen der Orangengärten bilden. Erst nach zwei Jahren, und zwar im Herbst, kann man an die Veredelung der Bäume denken, die in der üblichen Weise vor sich geht. Jeder Baum erhält eine Eichenstütze, und im Frühjahr, sobald ein Trieb leobachtet wird, schneidet man alle Aeste über dem Auge ab. Zwei bis drei Jahre dauert es dann noch, bis der Baum Früchte trägt. Aber auch die früchtetrageuden Bäume bedürfen großer Pflege- Im Frühling, wenn die Bäumchen in voller Blüte stehen, macht sich ein Heer von Gartenarbeitern daran, den Boden umzuhacken, Unkraut auszujäten, den Garten zu düngen, die Stämme der Bäume mit Kalk zu bestreichen, um sie vor Krankheiten zu schützen. In einem Garten mit etwa 6000 Orangenbäumen werden von Mai bi« November etwa dreißig Mann beschäftigt. Ein Orangengarten braucht ferner eine besondere Bewässerungsanlage, deren Anlage ebenfalls verhältnismäßig kostspielig ist. Drei" mal jährlich wird im allgemeinen ein Garten umgehackt und zweimal im Jahre gedüngt. Und nun zur Ernte. Vorsichtig muß jede Orange einzeln mit einem kleinen Stiel vom Ast geschnitten werden. Stück für Stück legt man sie in Körbe und läßt sie zwei Tage lagern, um sie dann nach Größe uno Güte zu sor" tieren. Mit erstaunlicher Geschwindigkeit wickeln oie Packer die Orangen in Seidenpapier und reihen sie gleichmäßig .in die Kisten ein. Ein tüchtiger Packer macht in achtstündiger Arbeitszeit bis zu 200 Kisten versandfertig- Die ausgesonderten Früchte werden größtenteils am hiesigen Markt verbraucht oder iu großen Kisten nach Aegypten versandt, da sie diese kleine Reise noch aushalten- Sine Konferenz Oer zionistischen Akademiker Polens. Aus Krakau wird uns gemeldet: Sonntag den 19. d. wurde hier lim 11 Uhr vormittags im Saale der Genossenschast der Aerzte oie erste Konferenz der zionistischen Akademiker aus ganz Polen eröffnet. Die Konferenz wurde von der Krakauer Vereinigung der zionistischen Jugend einberufen. Der erste Sitzungsiag war dm Begrüßungen und den Wahlen des Präsidiums und der einzelnen Ausschüsse gewidmet. Die Konferenz begrüßten unter vielen anderen: Prof. Ta üben schlag namens des akademischen Senats der jagellonischen Universität in Krakau, Pros. Re in hold, der Kurator der jüdischen akademischen Vereinigungen, Doktor Thon namens des jüdischen Sejmklubs und der Exekutive der Zionistischen Organisation für Westgalizien und Dr. Ignaz Schwarzbart im Namen des Präsidiums des Ok^rsten Rates der Zionistischen Organisation in Polen. Begrüßungstelegramme langten ein: von der Exekutive in London und in Jerusalem, von den Professoren lind Schülern der hebräischen Universität in Jerusalem, von zahlreichen ausländischen akademischen Verbänden usw. Zum Präsidenten der Konferenz wurde Mgr. L. Salpeter aus Kraikau gewählt. An der Konferenz nehmen 37 Delegierte teil, und zwar 27 allgemeine Zionisten und 10 aus der Fraktion Hitachdnth. Der Konferenz wird ein Antrag vorgelegt werden, der die Grünling eines Verbandss der zionistischen Bereinigungen der Akademiker in Polen vorschlägt. Ter Verband soll alle akademischen Bereinigungen Polens umftsstn, d'e das Baseler Programm anerkennen. Seine Haupiau'aaben sollen die Propagierung der zienistiju,rn Idee nnle: den Atademikern, die Organisierung dör Alf fAiiVm/i/iyiFuiit feie l)lüx£ixfiitu)la dp* ty.kvÄiitrfvn.tt AUrasÜst SS. April 1936 91t. S57S DOROTHEUM / WIEN 369. Kunitauktlon Ein« Salaburgar Sammlung Barocke Holzskulpturen / Gemälde / Miniaturen / Graphik Gläser/Gold und Silber / Zinn / Möbel / Luster / Keramik Textilien El'hflllfffllllMA * Heute bis Sonntag den 25. April ulillullaliSIlUIljl 1926. an Wochentagen von 10 bis 6 Uhr, am Sonntag von 10 bis 1 Uhr. Uers!el$erun$: t d3 Mh“ Kielmansegg-Saal (Seitenstiege, 1. Stock, Lift). Illustrierter Katalog mit 10 Tafeln 2 Schilling. und die Arbeit für die Jerusalemer Univevsität sein. Auch intensive Avbeit für die nationalen Fonds ist vorgesehen. Ter Verband soll als Landesverband in die Zionistische Weltorganisation eintreten. Mn Fest der neuen jüdischen Äugend. Das Schauturnen des Makkabi 9. Der erste Wiener jüdische Turnverein, welcher damals, als nach Herzls Auftreten Max Nordau die Parole vom „Muskeljudentum" ausgab, gegründet wurde, hat Schule gemacht. Die jüdische Turnbewegung ist außerordentlich gewachsen. Aber wenn sich auch der Stammverein, des Erfolges froh, den sein Beispiel herbeiführte, in die große Gemeinschaft der jüdisd)en Turnerals „Makkabi '9" eingefügt hat, so wird seine dominierende Stellung von den Turnbrüdern der anderen Zweigvereine neidlos anerkannt, und sein jüngstes S ch a uturn.'n, welches Samstag, den 17. April in den Sofiensälen stattfand, war wieder turnerisch-sportlich nnd gesellschaftlich die bedeutendste Veranstaltung des Jahres. Die Turner aus den ersten Jahren der zionistischen Bewegung — soweit sie noch unter den Lebenden weilen —' wären vollzählig erschienen und Präsident Dr. Wilhelm konnte in seiner Ansprache das Mitglied des Zionistischen Aktionskomitees, Herrn Oberrabbiner Dr. Chajes, die Vertreter der Wiener zionistischen Leitung, Gemeinderat P l a s ch k e s, den Vizepräsidenten der Kultusgemeinde Doktor Löwenherz sowie die Abordnungen zahlreicher Schwestervereine begrüßen. Die Vorführungen der Zöglingsabteilung, das Frauen- und Männertürnen, die Freiübungen und die Hebungen an dvn Geräten wurden von Fachleuten als hochwertig befunden, Einzelleistungen der Sonderriegen als ganz außerordentlich. Wunderschön gelang und stürmisch bejubelt wurde ein überaus anmutiger Reigen im Rahmen der von Ehrenturuwart Herrn Popper geleiteten rhythmischen Vorführungen. Vach den turnerischen Vorführungen hielt Frau Anitta Müll e r- Cohen die sehr bemerkenswerte Festrede, in der sie unter anderem ausführte: „Es ist noch nicht lange her, daß der Jude sich zu der Wertschätzung körperlicher Kraft durchgerungen hat. Hinter Ghettomauern eingesperrt, flog sein Geist, geleitet durch die ewige Weisheit seiner heiligen Bücher, fort über alle Mauern und Beschränkungen mrd wurde groß, frei und weit. Aber der Körper des Juden blieb dabei zurück. Erst in unseren Tagen hat die Jugend das Glück, die Renaissance des jüdischen Volkes zu erleben und dem Lande zuzustreben, in welchenr Körper und Geist des jüdischen Volkes in voller Harmonie sich entwickeln dürfen. Wir, die wir gewohnt sind, die Dinge in ihrem Zusammenhänge zu betrachten, feiern mit euch, iveil wir wissen, daß ein Turnverein über die körperliche Ertüchtigung hinaus noch andere Werte vermittelt. Tie Idee, die euch verbindet, ist keine weltumspannende, aber ihr erwerbet euch die Kraft, gemeinsam einer Idee zu dienen. Große Aufgaben warten auf die jüdische Jugend, ttnd es ist gut, daß ihr in kleiner Gemeinschaft eure Körper- und Geisteskräfte pflegt, die ihr einmal in der Gemeinschaft des ganzen Volkes brauchen werdet. Mit Stolz betrachten wir euch und wollen hoffen, daß die kommende Generation die vorhergehende nicht nur an Kraft der Muskeln, sondern auch an Kraft der Herzen übertreffen wird. Der Moü/ät Jjar ist ein Monat der Selbstbesinnung, wo jeder einzelne und die gesamte Organisation sich fragt, ob sie auf dem richtigen Wege ist. Das zionistische Programm ist wundervoll, aber Programme besitzen nur insofern einen Wert, als man Menschen zu ihrer Verwirklichung hat. Kein Mensch ist so groß und innerlich reich, daß er auf die einigende Kraft einer Organisation verzichten könnte. War der Zionismus in den vergangenen Jahrzehnten ein Traum, so ist er heute zur lebendigen Wirklichkeit geworden. Darum brauchen wir heute nicht nur Träumer. Denker und Dichter allein, sondern auch Menschen, die das Ideal verwirklichen in der harten Tagesarbeil im Galuth und in Erez Israel. Ihr, die ihr darangegangen seid, den jungen Menschen durch seine Kraft stärker zu machen für die großen Aufgaben deS Lebens, ihr seid auf dem richtigen Wege. Denkt aber daran, daß ein Weg hinauf führen muß." Sie Wische BStterbunMga für Lesterreich. Die jüdische BAkerbuMiga für Oesterreich beruft für heute abends eine Bsprechung der Vertreter der jüdischen Jugendgruppen ein. Die Besprechung findet um halb 8 Uhr abends im Heim der Jedidäa, S. Bez., Nußdorferstrahe 61, statt« Die Jugendgruppen werden ersucht, ihre Vertreter Pünktlich zu entsenden. Die Referate werden von den Herren Dr. Isidor M a m lieft tmd Dr Oskar Sarba-h eottotttf taertaa»

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