Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-04-21 · Heft 2572 (21.4.1926) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2572 (21.4.1926)
Date
1926-04-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981659--26261-3014007
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

M u WAn, Mittzvoch Diener Mor-es-dtvA». 21. April 1926 Nr. ML Kunst, Bühne, Buch. Sk 8«genv im Akademie! heater. „Die Herbflvögel" von Walter Eidlitz. Der Jugend gehört die Welt; so fühlt und denkt sie. Sie stürmt vor, unbekümmert um Gesetz und Tradition, bis der Regulator (Lehrer und Regisseur) mit seiner Skepsis und mit seinem Formwillen Einhalt gebietet. Die hat man bei der Vorstellung der Schulklasse Dr. Beer zu spüren bekommen. Die einzelnen Jungen haben schon daS Bewußtsein ihres künftigen Rollencharakters in sich, in der Kehle die Töne des klassisch stilisierten oder modern geballten Theaters; manche scheinen schon allzu viele Abende im Burgtheater mitgemacht;u haben. Eine starke, herbe Natur JneS uschek, bei der daS Kantige der Schulten und des sprachlichen Ausdrucks Gefühlsinnigkeit wunderbar ahnen läßt; sie kann die Galerie der Ophelias spielen. Abgeschlisfener, routinierter, mit einerreichen Gefühlsskala vertraut Gertrud Land eis; sie versteht schon die mystische Wirkung der mit Atemspannung erfüllten Pausen, die Modulation der Stimme, das Helle und Dunkle im Wort, schon mehr als Hoffnung. Von den Jungen besitzen Erich Musil und Otto Hartmann bemerkenSwerten Instinkt für das, waS auf der Bühne Affekt bedeutet. Die Damen Fritzi Tritta-Ramfauer, Hertha Kielt, Ophelia Be ui sch und die Herren Friedrich Nebenzahl, Georg Schauhuber und Rudolf Leisner mögen sich mit einem Pauschalrespekt begnügen. Den Anlaß zu dieser Akademieproduktion gab das Schauspiel „Die Herbstvögel" von Walter Ei blitz, einem jungen Dichter, der sich wegen seiner moussierenden Lyrik und seiner beschwingten Prosa eines guten Leumunds erfteut. Diesmal verirrte er sich in das naiv anmuterrde Gestrüpp eines Frühlingserwachens, Jahrgang 1926, in welchen allerdings — wie mir berichtet wird — die Jungen ihre Abende nicht mit dem Anschwärmen des Mondes, sondern mit dem schweißerrcgenden Blues-Tanzen verbringen. Der laue Teeanfguß war nicht am Platze. Man darf das Wedekindische mit dem Kindischen nicht verwechseln. o. r. Volksoper. Um dem Verlangen des Publikums nach leichterer Theaterkost nachzukommen, wurde wieder einmal ein Operette einstudiert. „Die schöne Galathea" ist keine „Schöne Helena" und Suppe kein Offenbach. Suppes Musik bleibt bei allem Ulk und allen Drollerien harmlos; sie liebt die bürgerliche Sphäre der Einsamkeit und Behaglichkeit und halt sich ferne von dem frivolen Zynismus Offenbachs, dessen Griechen französische Revoluzzer sind. Suppes Griechen neigen mchr zu wienerischer Weichheit und Anmut und Galachea weiß noch kaum um Shawschr Bosheiten; sie will nur schäkern und küssen und findet' sich mit ihrem Liebsten rasch in einem reizenden Kußduett. Ihr Herr und Meister, Pygmalion, der sie aus kalten: Marmor geschaffen hat, ist im Grunds selbst ein lebloses Geschöpf und der Grieche Mydas, Schieber und Verwalturrgsra^ welcher auf der Insel Cypern die Wiener Musik mit jüdisch sein sollendem Idiom in Wort und Mimik durchsetzt, erhöht mit diesem wenig geschmackvollen Mffchmasch kaum die komische Wirkung der Operette, die ihr Schönstes in der liebenswürdigen" musikalischen Charakteristik Galatheens bringt. Mit ihrem mmuenn Gesang und ihrem-frischen Spiel machte Paula Väck aus der kalten Marmorstatue ein süßes, schnippisches Wiener Mädel; stimmlich vortrefflich war Herr Rittersheim als Pygmalion und Frau Mathe als Ganymed sang und tanzte dem Publikum zu Gefallen, welches die von Hans Swarowskh geleitete Neueinstudierung beifällig aufnahm, ~ sth. 8er rstkgkettsberlcht der Raimmdtheaters. DaS Raimuno-Theater, das am 15. d. feine fünfte Wintersvielzeit unter der Direktion Dr. Rudolf B e e r S als Schauspielhaus beschloß, erstattet aus-diesem Anlaß einen Tätigkeitsbertcht. Klabund und Zuckmayer mit „Der KreidekreiS" «nd „Der ftöhliche Weinberg* beherrschten zusammen über 60 Abende. Durch Aufsühnmg ihrer Werke wurde Herbert EulenbergS fünfzigster und Max Halbes sechzigster Geburtstag festlich begangen. Artur Schnitzler kam an 18 Abenden zu Worte. Hermann Bahr erschien mit „Josephiue", Ludwig Fuldamit „Die ZwillingSschwester" und Franz M o l« a r mit „Der gläserne Pantoffel* wiederholt im Spielplan. Als Vertreter ausländischer Literatur fmd Alexander D u m a s mit „Demimonde", Vernarb S h a w mit „Pygmalion* und Jerome K. I e r o m e zu nennen, desse» Lustspiel „Lady Fanny und die Dienstbotensrage" wieder etnstudiert wurde. Die Unterhaltungsliteratur bestri.ten Sachs G u i t r y mit „Der Löwe und das Kätzchen*, Paul G o r a l d y mit „Wenn ich wollte", die Engländer Leon G o r d o n mit „Die weiße Fracht* und Edward Sheldon mit „Ein romantisches Abenteuer", ferner der Amerikaner Bayard V e i l l e r mit „Der dreizehnte Stuhl". Im Nahmen einer „Bühne der Zungen" wurde Klaus Manns Erstlingswerk „Anja und Esther" zur Aufführung gebracht. Al» Gäste wurden Max Pallenberg, Leopoldine 5k ö n st a n t i n und Asta N i e l f e n herangezogen. # Dieser Tätigkeitsbericht — selbst Herr Direktor Beer wird nicht widersprechen — ist mager genug. Die Zeiten sind schwer, die hochfligenden Pläne, mit denen Beer nach Wien kam, sind längst vergessen. Das großzügige Programm, an das er sich im ersten, auch noch im zweiten Direktionsjahr hielt, koynte späterhin nicht mehr durchgeführt werden, und nach diesem traurigen Winter der Theaterplette wagt man gar nicht mehr, daran zu erinnern. Wo ist der glückliche Theaterdirektor, der jetzt an Pflege der Ensemblekunst, an Förderung der drauratischen Dichtung, au einen nach künstlerischen Gesichtspunkt m entworfenen Spielplan auch nur denken darf? In diesem! Engenle Schärfstem Ignaz Heller Wien Lemberg empfehlen 9lch als Verlobte Wien, Im April 1926 Feinste Hemngarderobe nach Maß liefert zu mäßigen Preisen tn tadelloser Ausführung (aut aut Teilzadlnug» Rudolf voldstcln. Zivil- und Uiiiformschneider Gegr. 1866 Wien. 2. Dez., Taborstratze 84 Tel. 45-6-29 Kultur- «nd FustizTa are sowie Barette 135 Hakoah-Orchester, Jüdischer Gesandsverein und Zionistische B^zIthsiehHon Landsfrasse Heute Mittwoch den 21. April 1926, 729 Uhr abends, im Caf£ Lovrana, UL, Löwengasse 36 LIEDERABEND des Prof. J. GORSKY 20g mit anschliessendem Tanz Ärzte! Kaufleute! Advokaten! Wir besorgen Ihnen Ihre Fachliteratur Wir liefern Ihnen die Neuerscheinungen des Büchermarktes unverbindlich zur Ansicht Wir liefern Ihnen französische u. englische Literatur prompt Wir empfehlen Ihnen unser umfangreiches Lager an neuester jüdischer Literatur Wir eröffnen Ihnen Konto für alle Liderungen Wir ermöglichen Ihnen bequeme Monatszahlungen Verlangen Sie Prospekte u, Kataloge von Buchhandlung R. Lö wit, Uersandahtlg. Wien, I. Fleischmarkt 1 Jahre hieß es: Stars engagieren, die „zieh'n", Schlager herausbringen, der Theaterkasse mit Serienaufführungen auf die Beine helfen. — Die verflossene Saison des Raimundtheaters sah danach aus. Aus dm rhmtem. Burgtheater. Morgen, 7 Ubr abends, „An d e r' Wiege des Burgtheaters". (Abonnent II. Gruppe.) Hierauf „Minna v 0 » B a r n h e l m". Akademtetdearer. Morgen, Vg8 Uhr abends, „Die Fahrt i n S B l a u e". (Abonnement I. Gruppe) Operntbeater. Wegen Indisposition der Damen Lehmann und Born wird heute, */*8 Uhr abends, statt «A n d r 6 Ch 6 nier" die Oper Aida", gegeben. Morgen. 7 Uhr abends, „DieRose vomLiebesgarten". V 0 l k s 0 v e r. Morgen ..D e r M a S k e n b a l l" mit Fini Reich-Dörich vom Deutschen Theater in Prag als Gast. Fre tag den 23. d. gelangt neueidstudiert „F r a D i av 0 l 0" mit Kammersänger Anton Ludwig als Gast zur Aufführung. Modernes Theater. Im Nahmen eines Wedekind-ZykluL gelangt Dienstag den 27. d. >D t e B ü ch leder Pandora" zur Aufführung. Als nächste Aufführungen sind „L i e b e 8 t r a n V und „S ch l 0 ß W e t t e r ft e i n" geplante Die österreichische Uraufführung von John GolSwonhyS Schaülviel „N r w a l d" findet am Dienstag den 4. Mat statt. Johann-Strauß-Theater. Leo Falls „Spanische Nachtigall" hat das Zeug eines großen Erfolges in sich. Die 25. Aufführung wurde mit stürmischem Beifall aufgenonrmen. Rita Georg ist zum Star geworden; neben ihr glänzen I mH off und Brod durch frischen Humor. Auch Marie G r i b 1 als komische Alte, Dore A l d 0 r und der Tenor Louis Illing nahmen an den Ehren des Abends teil. Das Ronachertheater bleibt geschlossen. Wie wir gestern meldeten, wurde die Montagvorstellung im Ronachertheater abgesagt. Das Theater, in welchem mit gutem Kassenevfolg die „Teresina" ausgeführt wurde, bleibt auch w e i t e r h t n geschlossen. Der Präsident des BiühnenvereineL, darüber befragt, ob nicht die Wetterführung durch eine Arbeitsgemeinschaft erfolgen könnte, hat dieses Projel: für undurchführbar erklärt. Durch die Schließung des Theaters sind neuevdings 17 0 Bühnenan gcftc111<i brotlos, geworden. Asch's „Gott der Rache" in Amerika sreigeaeben. Nicht geringes Aussehen hatte vor vier Jahren die Meldung hervorgerufen, daß dem berühmien jüdischen Schauspieler Rudolf S ch i l d k r a u t die Aufführung von Schalom A s ch's „Gott der Rache" behördlich verboten und er, weil er trotz dem Verbot das Stück in seinem Theater zur Aufführung brachte, zu einer hohen Geödstrafe verurteilt wurde. Seitdem wurde Mch s vielfach angefochtenes Drama in Amerika nicht gegeben. Direktor Schildkraut berief, und die Angelegenheit, an welcher die gesamte amerikanische Th aierwelt aus prinzipiellen Gründen in hohem Maße interessiert war. mußte vier Jahre lang alle Instanzen durchmachen, und erst nach' neuerlicher Durchführung des Prozesses hat das Gericht endlich das Stück freigegeben. Altwiener Musik. Das Kammerqnartett und heitere Quartett des Wiener Schubertbundes wird Donnerstag den 22. b. nm halb 8 Uhr abends im großen Uraniasaal Wiener Volksmusik, Altwiener Musik und heitere Gesangs- J quartettc zum Vortrag bringen. Gerichtssaal. Sie Settfigereien des Franz Steiner. Bor einem Schöffensenat urrter Vorsitz des HvfrateS Dr, W ü st i n g e r begann gestern der. für vier Tage anberaunlte Prozeß gegen den 29jährigen Bankbeamten Franz Steiner, den Sohn des gleichnamigen früheren christlichsozialen Landeshauptmannes von Niederösterreich. Steiner hat ihm anvertraute Depots in der Höhe von 168.000 S. unterschlagen und durch Fälschung der Unterschrift seines Vaters verschiedene Betrügereien begangen. Franz Steiner heiratete im Jahre 1921 nach Absolvierung seiner juristischen Studien und trat als Beamter in die Bodenkredttanstalt ein. Zur Zeit der Konjunktur begann er zu spekulieren und erzielte anfangs große Gewinne. Zur Zeit des Börsenumschwunges besaß er bei dem Bankhause Auspitz, Lieben u. Co. ein größeres Konto, das notleidend geworden war. Steiner war nun bestrebt, sich auf jede mögliche Art Geld zu verschaffeu. Zuerst belehnte er ein seiner Frau gehöriges Haus mit 15.000 S. und verpfändete verschiedene ihr gehörige Schmuckstücke. Als ihm auch dieses Geld, ausgegangen war, machte rsich an sein erstes Opfer, die Hausbesitzerin Marie Sandmann, eine langjährige Bekannte seiner Familie, heran. Er nahm ihr zuerst einen Betrag von 6500 S. ab und machte sie glaube'«, daß er das Geld zu günstigen Bedingungen verschiedenen Klöstern als Darlehen übergeben habe. Die vereinbarten Zinsen zahlte er aus eigener Tasche. Später entlockte er dieser Frau noch 2300 S. Sein zweites Opfer war Karl Mautner, dem er rund 60.000 S., angeblich zur Beteiligung an einem Konterminesyndikat, an dem der Vater Steiners in hervorragender Weise interessiert war, abnahm. Zrrr Bekräftigung seiner Behauptungen wies er einen gefälschten Brief der Bodenkreditanstalt au seinen Vater vor. Weitere Geschädigte sind der Pardubitzer Kaufmann Jakob L ö w i t, der für das nicht existierende Syndikat 30.000 S. opferte; der Landesbeamte Karl Stander hat 6900 S. eingebüßt und die Bäckermeistersgattin Marie Berger wurde um 43.000 S. geprellt. Mit gefälschten Unterschriften auf einem Wechsel schwindelte Steiner bei der Vörschußkasse in Eitzendorf 4500 S. als Darlehen heraus und entlockte auf Grund einer gefälschten Haftungserklärung seines Vaters dem Bankhaus K a t h r e i n u. C 0.16.000 S. Ju der Untersuchung gab Franz Steiner an, daß er keine Schädigungsabsicht gehabt habe, sondern seine Gläubiger aus seinen zahlreichen ausständigen Forderungen befriedigen werde. Dies scheint deshalb unglaubhaft, weil Steiner mit 24.000 S. an der Erzeugung eines Lungenheilmittels „Comain" beteiligt ist, die als verloren anzusehen sind. Die Anklageschrift beharlptet, daß Steiner wohl die Schädigungsabsicht gehabt habe. Die Psychiatrischen Gutachten erklären ihn für voll zurechnungsfähig. Auf die Frage des Vorsitzenden erklärte sich Franz Steiner schuldig, jedoch nicht nach allen Punkten der Anklage. Der Angeklagte erzählte sodann sein Vorleben. Er war immer cm' schwächliches, kränkliches Kind und mußte den größten Teil seiner Jugend im Süden verbringen. Bei Kriegsausbruch wurde er dennoch assentiert, aber später wegen eines Lungenleidens suPerarbitrierL Nach Ablegung der judiziellen Staatsprüfung trat er im März 1922 in die Bodenkroditanstalt ein. Steiner erklärte, seine Verschlungen auf das tieffte zu bereuen. Er führt die damaligen Verhältnisse als Grund für sie an. Damals habe er reichlich Geldzuschüsse von zu Hause bekommen und auch seine Frau, die aus wohlhabender Familie stammte, wurde von ihren Eltern unterstützt. Cr bekam damals eine heftige Nervenkrisc und mutzte sich durch den Gebrauch von Nervengiften betäuben. Zu dieser Zeit habe er auch größere Reisen unternommen, noch bevor er in finanzielle Schwierigkeiten geraten fei. Nach dem. Verhör des Angeklagten wurde als erster Zeuge der Beamte der Bodenkreditanftalt Karl Mautner einvernommen, der dem Angeklagten Effekten im Werte von rund 49.000 S. für ein angeblich von Rothschild gebildetes Syndikat übergeben hat. Der Zeuge bekundet, er habe zu Steiner das größte Vertrauen gehabt. Gelegentlich eines gemeinsamen Mittagessens im Hotel Bristol habe ihm der Angeklagte gesagt: „Herr Marrtner, Sie sind mir der syntpatischeste Kollege, . , . / der anständigste Jude, den ich in meinem Leben kennen gelerut habe. Ich möchte Ihnen helferr, Ihr Einkomrnert zu verbessernd Dan» erzählte er von der Bildung des Rothschild-Kyrüükats und telephonierte gleich an das Bankhaus Rothschild, oh'eine Beteiligung an dem Syndikat noch genehm wäre. Dann sagte er, es müssen Effekten erlegt werden. Zeuge gab ihm die gewünschten Effekten. Als die Couponzahlungen ausbliLen, schöpfte der Zeuge Verdacht und verlangte schließlich, nachdem er Steiner wiederholt gemahnt, seine Effekten zurück, mit dem Bemerken, er glaube, daß Steiner die Papiere verkauft habe. Steiner sagte: „Ich schwöre Ihnen bei allem, was mir heilig ist, daß die Effekten bei Rothschild erliegen". Bald daraus überbrachte er den gefälschten Haftungsbrief seines Vaters. Der Zeuge erklärt, sich dem Strafverfahren mit 49.000 S. anznschließen. — Staatsanwalt: Haben Sie an Steiner je etwas Abnormales bemerkt? — Zeuge: Nein, ich bewunderte an ihm immer seine Ruhe. Ich hatte auch volles Vertrauen, denn er verkehrte doch mit Exzellenzen, auch . der Finanzminister Dr. Kienböck kam zu ihm. Zur Zeit der NationalratSwahlen stand er mit dem christttchfozialeu Wahlbnreau oft in telephouifcher Verbindung, auch mit Seipel

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.