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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-21 · Heft 2572 (21.4.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2572 (21.4.1926)
Date
1926-04-21
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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M. ML _Wien, MitiwoP hat er einmal gesprochen. — Bors.: Haben Sie damals mit de« Bundeskanzler telephoniert? — Angekl.: Daran erinnere ich mich heute nicht mehr, aber er hat mit mir verkehrt. Die Bäckermeistersgattin Marie Berger» die um etwa 70 Millionen geschädigt wurde, gibt an, daß sie sich nur mit Rücksicht auf die hochachtbare Familie des Augeklagten dazu veranlaßt sah, Franz Steiner größere Geldbeträge auszufolgen. Diese Beträge wurden von der Zeugin immer als Bankeinlagen betrachtet. Der Angeklagte habe der Zeugin wiederholt gesagt: „Blind soll ich werden. Das Geld meiner Bank ist so sicher, wie der Herrgott im Tabernakel". — Der Vorsitzende fragt die Zeugin, ob sie wisse, daß Franz Steiner ein Trinker gewesen sei. Die Zeugin bejaht dies, ebenso bestätigte sie, daß er Rauschgifte genosien habe. Nach Einvernahme dieser Zeugin wurde die Verhandlung abgebrochen. Sie wird heute fortgesetzt. Der Anbruch im Stift zwettl. IS Angeklagte vor Gericht. In viertägiger Verhandlung haben sich vor einem Schöffensenat des Landesgericht 2 unter dem Vorsitz des Hofrates Haerdtl, 14 Diebe und Hchler wegen zahlreicher Trafik- und Villen« rnb rü ch e zu veramwortew, darunter wegen des im Sommer 1936 unternommenen und Aufsehen erregenden Einbruchsdiebstahls in der S ch a tzkammer des Stiftes Zwettl, wobei silberne und goldene Kirchengeräte von unschätzbare historischen Wert entwendet worden sind. Das Haupt der Gesellschaft ist der wiederholt vorbestrafte 96jährige angebliche Handlungsgehilfe Franz Gumhalter. Als am 4. September im Snste Zwettl die Schatzkammer erbrochen wurde, erfuhr die Polizei, daß der vorbestrafte Gärtner Johann Eiben st einer, der seinerzeit im Stifte bcdienstet war, an dem Einbruch beteiligt war. Cr wurde verhaftet und gestand, daß er den Einbruch in Zwettl mit dem Gerüster Josef Cerwenka, Franz Gumhalter und dem angeblichen Buchhalter Josef B l a h a t e k begangen habe. Gumhalter und Cerwenka wurden wener zweier Billene i n b r ü ch e und eines Diobstahls in der Restauration im Türkenschanzpark überwiesen. Gumhaltcr gestand, auch schon im März 1924 mit dem Anstreichergehilfen Ferdinand PeIssel, zwei Klagenfurtern namens Meixner und Rößler, und mit dem berüchtigten Kasseneinbr.'cher Rudolf Hut h in der Feinkosthandlung Amandus Prosen in Klagenfurt einen Kasseneinbruch vollbracht zu haben. Einen Teil der in Zwettl erbeuteten Kunstgegenstände übernahm der in Mariahilf wohnhafte Juwelier Eduard Bäudler zur Bevweriung. Für ausgebrvchene Diamanten und sonstige Edelsteine bezahlte er zusammen nur 100 Schilling. Andere Kostbarkeiten wurden von den Goldarbeitern Julius T a sch ne r and Otto Pschorrner, dem Mechamkevgchilfen Johann Bitek und dem Gerüster AloiS Rilchanek, verwertet. Ein großer Billeneinbruch beim Kommerzialrat Ernst Straß er, in der Währinger Cottage, wurde von Cerwenka und seinen beiden Schwägern, den Hilfsarbeiter» Johann Kreys und Johann Müller, verübt, wobei ihnen Silberzeug im Werte von 10.000 Schilling in die Hände fiel. Schon vier Tage später plünderten Gumhalter und Cerwenka die Billa der Frau Emma Lemberg er in der Grinzinger Mee aus, und stahlen Gegenstände im Werte von 20.000 Schilling. Die .Angeklagte« sind fast alle geständig. Im Bnrea« des Fabriksdirektors. Bor dem Strafbezirksgericht 1 hatte sich dieser Tage Stabsarzt Dr. Hermann Mayer über eine Ehrenbeleidigungsklage des Direktors der A. E. G. Union Elektrizitätsgesellschaft, Ingenieur Alfred Oppenheim, vertreten durch Dr. Nossal, zu-verantworten, der folgender Tatbestand zugrundelag: Der Sohn des Beschuldigten, ein junger Ingenieur, hatte sich bei der A. E. G. Union um den Posten eines Maschineningenieurs, der zur Besetzung ausgeschrieben war, beworben. Dieser Posten wurde jedoch an einen anderen Bewerber vergeben. Als dies Herrn Dr. Mayer zur Kenntnis gelangte, besuchte er Direktor Oppenheim in seinem Bureau, um sich zu erkundigen, warum seinem Sohne ein anderer Bewerber vorgezogen worden sei. Direktor Oppenheim berief sich darauf, daß infolge der wirtschaftlichen Verhältnisse Beamte abgebaut worden seien, Nenanstellungen seien überhaupt nicht erfolgt. Dr. Mayer erwiderte, daß dies nicht stimme, denn tatsächlich sei der Posten eines Maschineningenieurs neu besetzt worden, und fügte hinzu: „Z i c haben meinen Sohn nicht genommen, weil er ein Jude ist, weil die jüdischen Direktoren hier keine Juden anstellen". Direktor Oppenheim brach daraufhin die Unterredung sofort ab, rief zwei Bureaudiener herbei und erteilte ihnen den Auftrag, Stabsarzt Dr. Mayer zu entfernen. Darüber geriet Dr. Mayer in große Aufregung und rief Direktor Oppenheim zu: „Schwein! Lügner!" Bor dem Richter gab Dr. Mayer, der durch Rechtsanwalt Dr. Walter Werner vertreten war, diese Aeußerung zu und erklärte sich bereit, den Wahrheitsbeweis zu erbringen. Direktor Oppenheim habe die Neuanstellung eines Maschineningenieurs abgeleugnet. Als Direktor Oppenheim ihn durch zwei Diener entfernen lassen wollte, habe er ersucht, di? Diener abtreten zu lassen, er werde sich freiwillig entfernen; Direktor Oppenheim habe jedoch den Dienern befohlen, zu bleiben, und habe sich hinter ihnen verschanzt, weshalb ihm Dr. Mayer die Worte „feige« Schwein!" zugerufen habe. In seinen Augen sei e4 auch eine Schweinerei, wenn ein jüdischer Direktor die Aufnahme eines Angestellten aus dem Grunde ablehne, weis derselbe Jude ist. Nach zweistündiger Berhand- Imifl wurde die Angelegenheit durch Abgabe einer Ehrenerklämuß Dr. Mayers verglichen. _MeneH Moearnzekktms Volkswirt. Ae Revision der österreichischen vsilertarlfe. Durchschnittliche Erhöhung um fünf Prozent. — Ermäßigung dtzr Eilguistarise. — Krim Erhöhung der Perl sonentarife. Die „Wiener Morgenzeitung" hat <rls erstes Wiener: Blatt noch vor zwei Monaten auf das Beltiebsdeftzit der Bundesbahnen und die dadurch bedingte Tariferhöhung hingewiesen. Gestern wurde an dieser Stelle darauf verwiesen, daß dieses Betriebsdefizit zirka 140 M lliarden beträgt. In einer gestern unter dem Vorsitz des Generaldirektors Dr. Mascha! abgohaltenen Pressekonferenz erstattete Direktor H e n s ch e l ein aussiüihrliches Referat über die notwendig gewordenen formellen und materiellen Aenderungen des österreichischen Gütertarises. Wenn auch i in der Form der Revision des Gütertarises in dem"Wunsche j an die Anpassung der Frachten an die österreichischen Wirischaftsverhältnisse eine Reihe von Deklassierungen vorgenommen wird, so bedeutet doch die Reform eine Erhöhung des Gütertarises, die im Durchschnitte zirka 6 Prozent beträgt. Nach der Berechnung des Referen-! ten wird nach dieser Erhöhung der österreichische Tarif 12 Prozent über Dorkriegsparität betragen, während. der deutsche Tarif bereits 38 Prozent, der Schweizer 63 Prozent 1 über der Vovkriogs'parität ist. Auf Hie Frage eines Teilnehmers erklärte der Generaldirektor Dr. Mascha 1, daß der finanzielle Erfolg der Güterrevision zirka 15 Millionen Schilling einbringen werde, was der von uns gestern genannten Summe über die Höhe des österreichischen Bulldesdefizites entspricht. Wertvoll ist die Erklärung, daß an eine Erhöhung der Personentarife nicht ge dacht w ird. Die Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen teilt mit: Die auf den. Oesterreich:schen Bundesbahnen (Haulptlinien und staatscigene Lokalbahnen) dermalen in Geltung stehenden Gütertarife vom 1. Jänner! 1924 entsprechen sowohl dem Standpunkte des Eisenbahnuntermhmens als auch vom Standpunkte der übrigen j Volkswirtschaft nicht mehr den an sie zu stellenden Anforderungen. Mit Rücksicht auf die seit ihrer Einführung geänderten Verhältnisse, und zfrar nicht allein der Oester reichischen Bundesbahnen selbst, sondern auch weiter, Kreise der Verfrachter, und nicht zuletzt auch unserer Handels- und Zollpolitik werden daher voraussichtlich mit Wirksamkeit vom 1; Juli 1926 mehrere Tarifklassen neu geschähen und die Bareme der schon bisher bestandenen. Dariftlafsen, Artikel tarife und Ausfuhr tavife entsprechend geändert Die Grundlage der geänderten Bareme bildet ein neuer auch auf den österreichischen Privatbahnen zur Einführung gelangender Eisenbahngütertarif, Teil 1, ent« haltend die allgemeinen Bestimmungen über die Frachtberechnung, die Güterklassis.kation und die Nebengebühren. Demgemäß wird das Verzeichnis der ermäßigten Eilgüter, welches dermalen nur wenige Artikel, umfaßt, durch Einbeziehung fast sämtlicher schnell verderblicher Approvifionierungsartikel wesentlich erweitert. Ferner werden für die bei Frachtzah'lung für 10 Tonnen dermalen nach Klasse A, B, C, Spezialtarif 7 und 8, tarifierenden Güter je besondere WagenladungMasfen bei Frochtzahlung für fünf Tonnen geschaffen. Hiedurch treten gegenüber dem gegenwärtigen Zustande Deklassifikationen ein. Weitere Aenderungen bestehen in einer Reihe von anderen Deklassifikationen für Produkte der inländischen Landwirtschaft und Industrie. So werden Pferde, Rinder und andere lebende Tiere aus Klasse 1 in Klasse 2 versetzt und für Säuren, Snperphosphgte, inländische Braun- und Steinkohle sowie -inländische Lignite, ferner fiir Malz von den inländischen Standorten der bezüglichen . Industriell Deklassifikationen oder andere tarifarische Erleichterungen gewährt. Von neuen Richtüngstarifen sind weiter zu erwähnen jene für inländische Milch, für Z u chtv i e h, fiir Saatgut, für Düngemittel (Düllgemittelrefaktie) sowie für H e u und, Stroh (Saatgut, Düngemittel sowie Heu und Stroh beim Bezug durch inländische Landwirte), ferner für den Rundholz- und Schnittholz-, Gruben h o l zlind B r e n n h o I z e x P o r t, für Holzstoff trocken, fiir gebrannten Kalk und für gewisse minderwertige Baustoffe (Ziegel ustv.),, sowie für andere landwirtschaftliche, gewerbliche und industrielle Produkttions- und Bedarfsartikel. Die Frachsätze der bisherigert Klasse 1, 1» und 1«. (Fachtstückgut ulld Sammelgüter) werden unverändert gelassen, die Frachtsätze für gewöhnliches Eilgut sogar um 20 Prozew ermäßigt. Die Frachtsätze für ermäßigtes Eilgut werden ungeachtet der großen Erweiterung des Verzeichnisses der in diese Klasse gerechten Güter nur um 2 Prozent erhöht. D'e übrigen Klassen und Artükeltarife werden sowohl im Ausmaße bis -u 18 Prozent und zum Teile bis zu 18 Prozent erhöht. Da jedoch Deklassifikationen; und auch Ermäßigungen der Bareme eintreten und nicht büch, wie eNnÄhnt, ganze Klassen, sondern auch ganze Verkehre von jeder Frachtechöhuug freAeiben, beträgt die geplante Tariferhöhung durchschnittlich nur 5 Prozent. D:* Verwaltungskommission der Oesterreichifchen Bundesbahnen hat in ihrer Sitzung vom 19. d. den Anträgen des -'-rstandes zugestinnnt und beschlossen, dem Bundesm^' für Handel und Verkehr ein zustimmendes Wt»Ken ghzuychen. 21. April 1926 Seite 7 Ar neue Zolltarif. Erste Lesung im Nationalrat. Tie Zolltarifnovelle wurde gestern im Nationalrat der ersten Lesung unterzogen. Die Beratung gedieh jedoch nicht bis zum Ab'chluß und wird heute fortgesetzt werden. In her Debatte bezeichnet Abg. Dr. Bauer die vorgesch'lagene Revision der Getreidezölle als Gefahr für die La ndwi risch aft, da der Mehlzoll in zwei.Handelsverträgen, dem ungarischen und dem jugoslawischen, gebunden ist. Sollte der Roggenpreis um zwei Goldkronen sinken und der Weizenpreis unverändert bleiben öder gar noch steigert, so würde das totsicher die Stillegung der letzten Roggenmühle in Oesterreich und die Ueberschtvemmung unseres Marktes mit ausländischem Roggenmehl zur Folge haken. Dr. Bauer wandte sich dann gegen die übrigen vorgeschlagenen Agrarzölle, die die Gefahr einer Verteuerung mit sich bringen, doch sei dieses Argument nicht allein entscheidend, man müsse nur nüchtern abwägen, ob die Nachteile der Verteuerung wirklich aufgehoben werden durch den Vorteil, den der Zoll für die Produktion bedeutet. Tie Industrie möge es sich wohl überlegen, ob die Gefahr für die bestehenden Handelsverträge und chren Ausbau, die aus diesen Zöllen entstehen können, nicht viel schlimmer fei als aller Nutzen, den die Industrie aus ihnen ziehen könne. Der christlichst iale Agrarier Hofer hielt die Reform des Zolltarifs für dringend notwendig, damit die Bauern jene Preise für ihre Produkte bekommen können, die sie unbedingt notwendig brauchen, um nur halbwegs die Gestehungskosten zu decken. Der Ackerbauminister Thal er verteidigte den Gefrierfleisch zoll. Handelsminister Dr. Schürft beteuerte wieder den Willen Oesterreichs, Freihandelspolitik zu treiben. Die bisherigen Tendenzen und Entwicklungen weisen, meinte er, aber doch darauf hin, daß auch für Oesterreich die Zeit gekommen sei, auf der Be fr iedigung des Jnlandsmarktes aus den Erzeugnisse« der eigenen Industrie zu bestehen und die Hoffnung auf die weitere Entwicklung unerer Industrie nicht gänzlich von der Aufrechter'haltung bestimmter Exportmöglichkeiten abhängig zu machen. Die Frage, üb eine Kündigung der Handelsverträge geplant ist, beantwortete der Minister dahin, daß vorläufig keine Entscheidungen auf Kündigung solcher Verträge gefaßt worden sind. Diese Entscheidungen werden vom Gang der Verhandlungen äbhängen, die in der nächsten Zeit mit den einzelnen Staaten emgeleitet werden. Die Verordnung über die Zollfreiheit für die in Oesterreich nicht erzeugten Eisenhalbsabrikate wird in nächster Zeit dem Hauptausschuß vorgelegt werden. Schließlich sprach noch der . Christlichsoziale Industrie- Vertreter Dr. We idenhoffer, der unter anderem auf die Notlage der Urproduktion infolge mangelnden Zollschutzes verwies und mitteilte, daß neuerlich ein großer Kohlenbergbau in Weststeiermark in allernächster Zeit zum Stillstand gebracht werden wird, wodurch äbermals mehr als hundert Arbeiter brotlos werden. Am Schlüsse der Sitzung wurde unter anderem der Handelsvertrag mit Ungarn dem Ausschuß zugewiesen. Nächste Sitzung heute um 12 Uhr mittags. Ae Krise iu der Lederindustrie. Keine Betriebseinstellung der Ledorwerke Adler. Von einer den Loderwerken Adler A.--G. nahestehenden Seite erhalten wir zu unserer gestrigen Meildung folgende Informationen: ' ,,Die beiden Welser Betriebe, die im Vorfahre durchschnittlich zirka 260 Arbeiter beschäftigten, haben nicht ihren Betrieb eingestellt. .Wohl wurden seit Jahresanfang zirka 56 Arbeiter entlassen, es sind aber heute noch immer zirka 200■ Arbeiter, Meister und Betriäbsiboamt« und 20 Kanzleiangestellte, Mo 280 Angestellte und Arbeiter im Betriebe beschäftigt. An ihre Entlassung wird gar nicht gedacht. Me Fabrik hat lediglich durch die letzten vier Wochen ihre Arbeiter und Betriebsbeamten ihren gesetzlichen Urlaub absolvieren lassen. Da sich nun in einer Ledersäbrik nicht so wie in anderen Fabriken der Betrieb aus einmal vollständig einsteller, läßt, müssen die Arbeiter sNVzchsive in den Urlaub geschickt werden. Während dieser UÄaubsgeit hat -lediglich die Einarbeiltung, wicht aber die Fertigstellung geruht. Am 19. April wurde die regelmäßige Einarbeitung in den-beiden Welfer Betrieben wieder ausgenommen. Die Arbeiterurlanbe sind der Hauptsache nach bereits beendet. Es kannaksv von. einer BetriebSeinftellung und vollständligen Entlassung der Arbeiter bot diesem Sachverhalte nicht di« Re.de sein, ebenso auch wicht von einer Ans«- lassuwg der Rohhäute-Ueberwahmsstellen. Richtig ist, daß speziell im Winter der Lederabsatz .»uter den bekannten Verhältnissen sehr gelitten hat, indem sowchl der Inlandsals auch der EAPortbedapf sehr zuMckgegawgen ist. Daraus ist auch «ine Vrhöhung veS Lagerbest and es an Fertigleder i« beiden Welfer Betrichen zuvlick-- zuführen. der aber durch die vorübergehende entsprechende R-Mlnng der Enmvbeiitung bereits ausgeglichen wurde. In den Monaten Mäyz und April hat sich der Absatz wesentlich gebessert. Was nun di- GtMaller Fabrik der LeddsweM Adle-r A.-G. anbeiangt, in welcher Chevreatl erzeW trotithe, sq hat di« Einstellung der CbevreaueiWugung bereits rin Jahve 1924 stattgefmrven, da eben Chevreau, das überdies im Inland fast feine« Zollschutz genießet mir mehr in sehr gerinlgom Umftntze vsiMbchtzA WM."

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