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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-21 · Heft 2572 (21.4.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2572 (21.4.1926)
Date
1926-04-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Wien» Mittwoch Wijerrer Msraen^tttn« «.. April tm Settrb Kr. MS ton 3rm in SrmwmEM. Aus der Ses-na in Warschau M es ein Asyl für obdachlose Frauen. Seine Gäste sind recht mannigfaltiger Art. Die groß« Not hat gar manches Mädchen aus die Strahe getrieben und in kalten Rächten flüchten sie in- Asyl» wo sie einige Tage Unterschlupf finden. Auch Frauen und Mädchen besserer Stände, die von au-wärtS mit allerhand Hoffnungen nach Warschau kamen und nun keine Unterkunft finden konnten, werden von der Poltzi dem Asyl zugewiesen, und so gibt es dort alte und junge Frauen und Mädchen, rohe und „ausgekochte" Sünderinnen, wie auch Schreibmafchinendamen, Lehrersfrauen und arme Studentinnen. Nun begehrte dieser Tage eine noch junge, stämmig aussehende Frau mitten in der Nacht Einlaß in- Asyl. Man glaubte ihr gerne, als sie versicherte, sie werde schon in den nächsten Tagen Arbeit als Dienstmädchen finden, und so öffnete sich die Tür zu diesem Heim der Armen, die man nicht um Name und Herkunft fragt. ES ist zwar nicht allzuviel Platz vorhanden tm Nachtasyl, aber im Notfall schläft eben ein« Frau mehr in einem der gemeinschaftlichen Zimmer oder sie teilt mit einer Unglücksgefährtin das Bett. Nun aber fiel «S den älteren Frauen auf, daß die Neuangekommene sich sehr rasch eine ganz ungewöhnlich innige Freundschaft bei den jüngeren erwarb und sie ärgerten sich darüber. Sie spitzten die Ohren und paßt«n auf. Und siehe da, schon nach einigen Tagen stellte es sich heraus, daß das neu angekommene Mädchen vom Lande — e i n j u n g e r M a n n in Frauenkleidern war. Cr wurde der Polizei übergeben, wo er zu seiner Entschuldigung angah, daß er sich auch einmal ein billiges Vergnügen mit Frauen machen wollte. Drei Iah« mtt einer Lei»? in einem Ummer. , DK Mutter als Mumie. AuZ London M> berichtet: Sine mcheirrÄiiche Ge- Wichte tonn religiösem Wahnsinn, die fast wngüa üblich klingt, wird MS Ramltvich, - in der enMschen Grafschaft .Chester berichtet. Dort 1# in völliger WgeWossen'heit eine FamLie Nixon. Man wetzte, daß eine Fnau miit chven drei Töchteun Var Jahren 'daS $hu£ bezogen hatte. Bon der Mutter hatte man nie wieder etwas gef-chem. Auch die Töchter wagten sich nur Acvng sÄten auS dam Hanse. Mn kannte eigentlich nur die eine Tochter, die sich alle zwei oder drei Wochen ans dem Hause schlich,!um in den verschiedenen Läden Lebensmittelvorräte für längere Zeit einzEaufen. Ihr scheues Wesen fiel allgemein auf und mit niemanden sprach sie ein Wort. Allerlei Gerüchte, die Mer die Familie im Umlauf «baren, veranlaßten jetzt endlich die Polizei, gewaltsam in das Haus oinzudringen. Ein junges Mädchen stürzte an die Tür. Sie war ganz in Lumpen gehüllt, das Haar hing wirr um die Stirne. Sie machte den Eindruck einer Wahnsinnigen. Ms sie die Polizisten erblickte, 'lies sie schreiend fort und versteckte sich im Garten. Dann trat ihnen eine Frau entgegen. Mit hochechobenen Händen rief sie in wilder Ekstase den Eindringlingen zu: ,Hiev ruht der Körper unserer Mutter! Stören Sie uns nicht. Wecken Sie die Mutier nicht auf!" Die Polizei drang weiter vor und kam nach dem Speisezimmer. Hier bot sich ihnen ein. unheimlicher Anblick. Aus einem Ruhebett lag eine mumifizierte Leiche. Es war die Leiche von Frau Nixon, der Mutter. Sie wqr vollständig angekleidet. Reden ihr am Kopfende stand ein kleiner Tisch mit Brot, Butter. Eiern. Tee und Früchten. „Das ist das Mahl des Herrn," sagte die eine Tochter auf den Tisch weisend und als ein Polizist näher treten wollte, riss die. andere Tochter entsetzt aus: .Liühren sie Mutter nicht an, sie ist in Gottes Hand!" Nun. wagte sich auch die dritte Tochter, die MW, die beüm Anblick der PottMen in den GMen geflüchtet war, ms Zimmer. Aus ihren Reden konnte man entnehmen, idaß Fva>u Nixon b>ereSts vor drei Jahren gestorben war Mh di'e ganze Zeit Mer in dem Zimmer aufgebahvt öayelegen halle. Und %t all den forei Jahren war bin? jüngste Tochter nicht knS Bott ge. 'kommen, sie hatte immer aus einem Strothsack in ihren 'Lumpen neben dem Körper der Toten geWafen. Die MÄchey wurden vorläufig in einer Anstalt in Chcher untergebracht. Sie .mußten mij G ewalt von der Leiche der Mutter fortgeWrt werden. Ihr Jammern und Schr'eisn gellte weithin Und immer wMvr wavfsn sie sich den.Polizisten entgegen, immer Meder vsrsuchtvn sie, zurück-- ^üflüchten nach dem.Hause, wo die tote Mutter lltz. Sine "Million Soldmark «nterWagen. . flufi Berlin wich UNS berichtet: Beim Retchsverdand der Autoindustrie, dem alle größeren und mittleven sowie viel« kleine Auwfabriken Deutschlands «»gehören, sind Unterfchlagung«n in der Höhe von einer Million Gold mark ousgedeckt Wochen. Der Kassier deS Verbandes, Schäufler, Ist vechastet, während das geschäftS- Mrende Vorstandsmitglied Sperling und andere Angestellte enthöbe» wurden. Sin Mall ani der MUtentvaldba-n. AuS Münch«« wich gemeldet» Auf der Mittenwaldbahn ist abermals ei» M a f ch i«e» b e g l e i t e r anSdemZngege stürzt. Er stieß, als er sich aus der Lokomotive beugte, mit dem Kovfe gegen einen Leitungsmast, wurde durch de» Anprall aus dem Wagen gerissen und blich mit lebensgefährlichen Verletzungen liegen. Für die Passagiere des Zuges hatte das Unglück keine weiteren Folgen. MALOWAN VOR* 3M0WAN & FRANt WIÜM, l., OPCRNRING Xi bringt «b 21. d wieder w% ganz nette \Jfberrtandtrdcke nt herrlichsten Oeasfns sowie neuesten Farben, auf Seide gearbeitet zum Preise von S 150 Sinnen am »nie Oer Same. Im Grand Central Palace zu Rew-Aork fand vor einigen Tagen die eiffte große Fvühjahrsmodenschau Amerikas statt, die eine gewaltige Ueberrafchung bracht«. Di« große Schau, an der alle Länder der Erde beteiligt waren, brachte als auffallendste Neuheit die Tatsache, daß um das rechte Knie ein Blumenschmuck getragen wurde. Cm Mannequin zeigte den anwesenden Gästen, wie ein solcher Blumenstrauß nach den neuesten Modovorschriften getragen werden muß. Die jung« Dame band eine langstielige Calwin-Coolidge- Ros« um ihr rechtes Knie und befestigte sie mit einem eigens dazu erbauten kleinen Apparat. Es sind aber nicht nur einzelne Rosen als Blurnenschmiick am Knie zu tragen, sondern die Borführemde zeigte, daß auch klein« Blumengewinde auS Veilchen und anderen Blumen ungewöhnlich reizvoll ausscheu. Um darzutun, wie schön diese neu« Mod« sich in di« Meldung der Dainen vinfügen läßt, wurde zum Schluß ein mehrfacher Kostünrwechsel vovgenommen und für jedes einzelne neue Meid wurde die seiner Farbe entsprechende Blum« verwendet. Helle Sommervoilekleider bieten einen ganz reizenden Hintergrund zu kleinen Blumengewinden aus Gänseblümchen, die den Eindruck des Frühliwgshasten bei der Frau noch besonders verstärken. Für dunklere Kleider, besonders für blaue, wurden Kornblumen gewählt, bei anderen wieder Veilchen und ©tief* Mütterchen, so daß ebne recht große Abwechslung möglich ist. Wie es natürlich nicht anders zu erwarten war, hat sich bereits die Schmuck Industrie dieser neuen Mode bemächtigt und kleine Agraffen geschaffen, die reich mit Edelsteinen besetzt sind und die verschiedenen Blumenstengel zu einem Blumengswinde zuisammenfassen. Die neue Mode machte unter den anwesenden Damen großes Aufsehen und an die Ausstellung schloß sich ein Wettbewerb um die schönsten Blumen und Toiletten, We hier gezeigt worden waren. guwclenbettvgereien in Ungarn. Aus Budapest wird gemeldet: Die Polizei ist einer raffinierten Betrügerorganisation aus die Spur gekommen, der mehrere namhafte Budapester Juweliere angehören. Die Juweliere haben mit anrüchigen Juwelenagenten, die in Kaffeehäusern Geschäfte abschließen, in der Weise zusammengearbeitet, daß sie den Angenten falsche Gutachten über den Wert von Schmuckstücken an die Hand gaben. Mt Hilfe dieser Gutachten geachteter Firmen verkauften die Agenten verhältnismäßig wertlose Juwelen , weit Wer deren wiMchen Wert. Den Erlös teilten sic mit den Juwelieren. Di« Polizei verhaftete sechs Juwelenagenten, die an dem raffinierten Schwindel beteiligt waren und verhängte Abtzr sie die Präventivhäft. Drei bekannte Budapester Juweliere, deren Namen vorläufig geheimgehalten werden, tvuvden Ebenfalls zur Polizei stellig gemacht. Man rechnet auch mit ihrer Verhaftung. Wie die bisherige Untersuchung festgestellt hat, haben die Juweliere und deren Agenten ihre Kunden um eine Milliarde Kronen geschädigt. Sa« Snell ani der Sühne. Eine blutige „Faust"-Aufführung in Berlin. AuS Berlin wird uns berichtet r Wie das „8-Ubr-Abendblatt" meldet brachte in der gestrige» Aufführung de» «Faust* der Darsteller des Valentin dem Darsteller de» Faust, Heinrich G e o r (i e, durch einen Säbelhieb eine S ch ä d e l verletz u n g bei. die eine starkevlutung hervorrief. Di« Vorstellung mußte bi» zur A n l e g u n g e i n e S N o t Verba n b e» unterbrochen werden. George konnte sodann seine Rolle zu Ende iptelen. Sie.SroninjfnnOldiaft*. Betrügereien durch das Telephon. Seit Monaten treibt eine Gaunevbande ihr Unwesen, die große Dextilfirmen zu ihren Opfern aussucht. ES scheint, daß der Sitz der Band« die Leopoldstadt ist. Die Mitglieder müsst« über treffliche Kenntnisse der Textikbranch« verfugen, denn sie kennen sowohl die geschäftlichen Bezichungen der Firmen als auch die genaue Bezeichnung der verschiedenen Maren. Ihr Vorgang ist folgender: Sie rufen die großen Firmen, meist des Kaiviertels, telephonisch an, stellen sich unter dem Namen eines LaMaufnlanneS, von dem sie wissen', daß er Kunde der Firma ist, vor, bestellen genau in der in der Branche üblichen Meise Textilwaren um etliche Millionen und lassen sie sich in dir Garderobe eines Bahnhofes unter dem Namen der Landsirma schicken. In der Garderobe ist einer der Gauner schon vorher erschienen urw hat dort ein wertloses Valet unter dem gleichen Namen deponiert, so daß, »venu ein zweites Paket unter diesem Name» geben wird, sowohl der Garderobier als auch der Bot« bi» Textiffirnia Beruhigung findet. Die Waren werden dann, ehe der Betrug aufkommt, abgeholt. Diese Art von Schwindel wird seit Dezember vorigen Jahres ausgeführt. In mehreren Fällen ist eine Anzeige nicht erstattet worden, in anderen Fällen hat ein einfacher Anruf bei dem angeblich bestellenden Kaufmann genügt, um den Betrug frstzustellen. Einmal wurde die entlockte Ware abgeholt und in ein LeoPoDstädter Cafe geschafft, doch hat sich der Gauner nicht getraut, sie zu fr* heben. Wien. 21. April. * Wetter. Gestern hat es nicht geregnet. Die Voraussage lautet: Besserung nicht von langer Dauer, herrschender Dettercharakter anhalt'nd. E Personalnachricht. Fräulein Eugen ie © ch a r f st e i n. Tochter des KultuSvorftaÜdsmItaliedes Herrn M. Scharfstein, hat sich mit Herrn Ignaz Heller, Inhaber der Firma H-'ller u. Leiter, Lemberg, verlobt. * Verbrühungen durch einen Thermophor. Die 18jähri>7e Hausgehiffin Jda Kilo, Fleischmanngaffe 2, zog sich dadurch schwere VerbrühunMn in der Bauchaegend zu. Hatz ein Thermophor, den st? sich wegen Maaenkränchien aufgelegt hatte, platzte und die heiße FMsigkeit sich auf ihren Körper ergoß. Sie wurde auf die Klinik Richl gebracht. * MenschenschLdelstmd in einem Garten. Gestern wurde!n dem Garten eines Hanfes in der Hi.tzinger Hauptstraße beim Umstechen von Rosenstocken, etwa 20 Zentimeter unter der Erdbodenoberfläche ein Totenkopf eines vermutlich jugendlichen Individuum» gefunden, d?r möglicherweise 50 bis 10O Jahre im Erdreich vergraben gelegen ist, Wie festgestellt wurde, siiw in dem betreffenden Garten seit 15 Jahren keine Erbumlegunaen vorgenommen worden. Die ErhHungen sind eingeleitet. * Polizeiliches Verbot. gegen Hungerkünstler. Bei der Polizeidirektlon wurde der Beschluß gefaßt, der Epidemie der Hungerkünstler dadurch Vorbeugen, daß eine weitere Erlaubnis für derartige Produktionen nicht erteilt werden wird. * „Der geheimnisvolle Gang aus der Zeit Maria Theresias." Montag abends stürzte nt der Nähe des Burgtore» auf der Ringstraße ein Stück des Pflasters ein, so daß ein Loch von etwa 1,5 Meter im Durchmesser urrd 2 Meter Tiefe enistand. Man vermutete, daß dadurch ein geheimnisvoller Gang entdeckt wurde, der angMich zur Zeit Bi a r i a Theresias angelegt wurde und bis nach Schönbrunn führen soll. Das Stadtbauamt stellte jedoch fest, daß nur Ucberrefte des alten Stadtwalles in Frage kommen können und verfügte die Zuschüitung des Loches. * Verhaftung von Kaufleuten. In München wurde der Handelsagent David Lipschütz, der hier in der TandelmaMgasse gewohnt hat mtb' vom Polizeikommissariat Leopoldstadt wegen Veruntreunng von 19.100 ©. verfolgt wird, verhaftet. — In Agram wuchs der.93jährige Kaufmann Markus Zolne, zu Lodz geboren, wegen mehrfacher Betrügereien verhaftet. .Zolne wird auch von Wien aus wegen verschiedener Gauuereieu verfolgt. Er war Mer Eigentümer eines Geschäftes in Danzig, von wo er aber flüchtig geworden ist. * Bcheigung des Kilimandscharo. Der über 6000 Meter hohe Kilimandscharo, der höchste an der Grenz« des früheren Deutsch-- ostafrika gelegene Vera, hat einer vor dem Kriege von Deutschen . durchgvsüyrten wissenschaftlichen Expedition reiche Erachuisje geliefert. Diese werden m einem photographisch memechaft qe- Snen Film veranschaulicht, der EiMlck m das Leben der am des Kilimandscharo ansässigen Eingeborenen, in di« tropische jelt, insbesondere aber in die eigenartige Gestaltung und Fauna dieses Gsbtrges gewährt. Der auch touristisch schr werivolle Film, der die ungemein intereffante Besteigung bis zum vergletscherten Gipfel deS Kstimantscharo verfolgt, wird nächste Woche in der U r a n i a eOntalig vorgaführt wachen. * Eine Ergänzung. Herr. Adolf B ö h m schreibt uns: „Zn meinem Artikel zu Ehren von Dr. E. M. Zweig (Nmmner vom 19. d.) erwähnte ich auch Herrn Adolf T e i t e l b a u m. Auf dessen Wunsch trage ich nach, daß er schon von Herzl ols Beamter, ausgenommen. wurde. Herr Teitelbaum, - den. ich in Sihriger Arbeitspraxis genau kennen lernte, , war einer Pferndsten, gewissenhaftesten und eifrigsten Beamten rter zionistischen Bureaus, der mit gaiuer ©cd; an ünserer .Sachehing. Wenn Erinnerungen ans alter Zeit auftauchen, so ist es nur recht und bilttg, auch dieses wackeren Mitkämpfers dankbar zu gcdenken." * Verein Jüdisches Realghmnafimn. Heute, 8 Uhr abends, km Festjaale des Jüdischen Realgymnasiums, 2. Bez., Eastotteztzasse 95, ordentliche; Generalvevsamml'nng. Tagesordnung: 1 Bericht des abtretenden Äusschusses. 2. Statutenänderung. 9. Neuwahlen. 4. Eventuelles^ * 148 Rechtsanwälte in Palästina. Laut Angabe» der .^ffizi-al Gazetda" gibt es jetzt in Palästina 148 Remtsantwälte, dcwon stamMN 92 aus Palästina, 53 leben in Jerusalem, 35 in f affa-TelMviw. 19 in Haffa, 11 in Nablus und der Nest in veriaS, Safed. Nazareth und anderen Orten. * Kriegerdenkmäler in Paläftim. Die Britische KriegergrabkommMion hat beschlossen, an zwanzig verschiedenen Plätzen in Palästina für die im Kriege gefallenen Soldaten Kriegerdeickmäler zu errichten. Auch die deutschen, türkischen und äMtischeu Gefallenen sollen geehrt werden. Bortriige, Vereine. Bersammlungru. Wiener Betb-H amtdrasch. 3. Bez.. Ferdinandstraße 38.. Heute, 6 Ubr abends: Lektor Dr. S. GelbhauS: Liturgie. 7 Uhr abends; Lektor Dr. S. Rubin r Di« Phtlofovdie des Matmonides. — Jüdische T i i ch g e > e l l > ch a f r Landstraße. Heut« im Caiä Lovrana, 9. Bez.. Löwengaff« SS, letzter Vortrag, in der heurigen Saison: Liederabend de» Herrn Prof. Dr. I. G o r s k y. Anschließend Tanz. Gäste willkommen l #1: JugenderziehnngSstagen. Im Rahmen einer Veranstaltung der Zionuti'chen Beztvtsfettion Wieden-Margareten sprechen Kultusral Dr. I. K l a b e r und Otto H o ch st ä d t, Leiter des Pfadfinderbunde» Zirenu beut« Mittwoch über JugeyderziehungSftagev um '/,8 Ubr abends tm CafS Schtkanederhof, 4. Bez.. Margaretenstcaße 83. Gäste willkommen! Ra-roproftvinnm. Heute Mittwoch den 21. April. 16 Uhr 13 Min.: srachmittagstonrett. Mitwirkend r Herma Jauk-Skvda lReritalion). Oskar Straus: Niobe, Walzer. Lortzing r »Der Waffenschmied*. Sa» raiate r Romanze anoalowe. Dyck: Klage der Savvho, für Cello. Biret r L'Arlestenne, Suite N. Lehar: S-ernguck-r. Wolzer. Muuß r All-Wiener Lieder. Potvou tt. Kätscher: Sa-; rovdon, Foxtrot'. ~ 18 Uhr 25 M<n.r Tie Ttessee. Zwe: Borträge. Reaierungsrat Dr. Viktor Bietschmanw — 19 Uhr: Prof. Dr. Richard Stölir: Die modernen Tanzformen. Da» Scherzo. — 30 Ulu: ^Wa» ihr wollt*. Lustspiel von William GdaLeiveore - Lettere Abend-lTauEtuük.

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