Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2571 (20.4.1926)
- Date
- 1926-04-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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feto 4 _«Bfen, 8)!tirtHg_ -er RekorVlvahnstnn. 45 Lage gehungert! Aus Berlin wich uns gemeldet: Die beiden Hungerk-ustler Harry unld Fastelle, die in einem Restaurant in der Chauffeestraße eingeschlossen waren, haben heule nachmittags nach 45 Tagen ihre Fastenzeit beendet und damit den Hungerrekord Jollys um einen Tag geschlagen. Finanziell aber feil ihre Schaustellung ein erhebliches Defizit ergaben haben. Dieser n e u « R e k o r d ist aber bereits wieder durch einen dritten Hungerkünstler, Bentego, gefährdet, der heute bereits 44 Tage hungert und «rst übermorgen seinen Glaskasten verkästen will, um damit dm Rekord Harris und Fastellor wieder um einen Tag zu 'chlagen. Zusammenbruch eines Hungerkünftlers. Aus Halle a. d. S. wird uns gemeldet: Der Hungerkünstler Polo, der sich am 9. April in einen Glaskäfig einsperren ließ, den er erst nach sechszigtagigem Hungern wieder verlassen wollte, erlitt gestern einen schweren Nervenzusammenbruch. Cr mußte aus seinem Glaskasten befreit und in ein Krankenhaus transportiert wecherr. Der neueste Unsinn: 27 Laye und Nächte Mach. Nach den mancherlei neuartigen oder tveniger gelungenen Rekordleistungen im Hungern, Tanzen, Radeln, Reden nfw. kommt jetzt jemand, der 27 Tage und Nächte wachen will. Herr Herbert Rolando teilt mit, daß er in einem Restaurant der Friedrichstadt in Berlin dies Experiment von morgen an unter ärztlicher Kontrolle beginnen wolle. Er schreibt: „Bei dieser Demonstration handelt es sich nicht um spekulative Ausnützung des Publikums, sondern um eine im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung über menschliche Energie und Willensstärke gelegene Leistungsprobe." Ter Hungerkiinstler Ricky msgebrochen. Gestern früh wurde ein Sicherheitswachmann in das Cafe Arlon in der Rothgasse berufen, da, wie es hieß, der dort befindliche Hungerkünstler Nicky, der seit 15 Tagen fastet, ausgebrochen sei. Der Wachebeamte begab sich in das bezeichnet« Lokal und fand diese Meldung bestätigt. Nicky. der mit seinem bürgerlichen Namen Wilhelm Fuhrmann heißt, 34 Jahre alt und öon Berus Geschäftsführer in Deutschland ist, hatte eine Glastafel seines Pavillons zertrümmert und war so ins Freie gelangt. Fuhrmann wurde in das Spital der Barmherzigen Brüder gebracht. Als Ursache dieseplötzlichen Abbruches der Hmrgerproduttion nahm man zuerst geschäftliche Differenzen mi: seinem Impresario an. Nicky erklärte jedoch bei seiner polizeilichen Einvernahme, daß er irffolge heftiger Magenkrämpfe das Experiment unt'vbrechen mußte. Er will dessen ungeachtet an dem Hungerw-ttbewevb in Amerika teilnchmen. Gedenkfeier für Schalem Weiche«. Anläßlich der 10. Todestages Schalem AlejcheinS am 10. Jjar veranstaltet die Zionistische Sektion 8-8 heute um 8 Uhr abends im Vereinsheim, 8. Bez., Bemroplatz 1a, eine Gedenkfeier. Einleitender Vortrag: Dr. Siegfried Schmitz; Jüdische Lieder: Opernfängerin Cäeilie Goldstein und Oberkantor Hermann Gwillmann; Vorlesung aus Schalem AlejchemS Werken: Dr. Mayer Präger. leiten in meinem Beruft, das Wohl Deiner Geschöpfe zn fördern. Erhalte die Kräfte meines Körpers und meiner Seele, daß sie unverdrossen immerdar bereit seien, zu helftn und beizustehen, dem Reichen und dem Armen, dem Guten und dem Bösen, dem Feinde und dem Freunde. Laste mich im Leidenden stets nur den Menschen sehen!" Das Gebet eines Wischen ArzteS! Von ihm beseelt, widmete sich Abraham, Maimunis, einziger Sohn, dem ärztlichen Berufe und folgte seinem Vater in seinem Amte als Leibarzt des ägyptischen Sultans Alkamel; auch verwaltete er in Gemeinschaft mit dem Historiker und Ante Ibn Abu Oseibia das Hospital in Kairo. Maimunis Lieblingsschüler Josef ibn Aknin stand im Dienste bei dem Sultan Aldhadir Ghazi, einem der Söhne Saladms. O Die hohe Ethik in der Auffassung des ärztlichen Berufes sicherte den jüdischen Aerzten, die im Gegen'atze zu den mohammedanischen Kollegen jeden beruflichen Mißbrauch verwarfen, das unbeschränkte Vertrauen der ägyptischen und arabischen Herrscher. Ms einer der letzten faiimidischen Kalifen von Aegypten seinen Sohn Hastan vergiften wollte, versagte der jüdische Aryt Abu-Manßur Samuel seine Hilfe und erklärte: ,Lch versiehe mich nur auf unschädliche Mittel, Kornwasser und ähnliche Dinge." Den Henkersdienst übernahm ein arabischer Arzt, den der Kalif, bald von Reue über die am eignen Sohne begangene Untat erfüllt, von seinem Hofe jagen ließ. Der standhafte Jude hingegen, zum Leibärzte des Kalifen ernannt, durfte in besten Palaste wohnen; auch scheint er di« Obechoheit über die jüdi'ch-agyptischen Gemeinden mit dem Titel Nagid erhalten zu haben. Ten Rang des höchsten Staatsbeamten erllmgte Saad Addaula, der jüdische Leibarzt des mongolischen Großchans Argun (1284 bis IM). Saab Addaula, dem es gelang den Aroßchan vo» einer schweren Krankheit zu heilen und so sein Vertrauen zu gewinnen, unterrichtete seinen Herrn üVkr den Gang der Staatsge'chäfte und entlarvte die gewissenlosen Finanzkeamten. Argun erkannte den rechtschaffenen Charakter dieses Mannes von einnehmenden Manieren, imposanter Gestalt und diplomatischer Klugheit und ernannte ihn zum Finanzminister für das ganze persische Reich. _ Mlener Warqctmtfitmt" Letzte Nachrichten. Mt OolMitani der ungarischen Kreditanstalt. Budapest, 19. April. Die Direktion der Ungarischen Allgemeinen Kreditbank hat beschlossen, der siir den 30. April anberaumten Generalversammlung vovznschlagen, in der Awfwe tungsbilanz da? Reiavermögen mit 01.8 3.253 Pengö festzusetzen, wovon 41.4- 0,000 Pengö auf da« Aktienkapital entfallen, während 2v,->03 33 Pengö zur Bildung einer Kapitalsreserve veiwendet werden sollen. Da« Aktienkapital soll in 888.000 Stück Aktien zu je 5 0 Pengö Nominale zerlegt werden. Die gegenwärtigen Aktien werden im Verhältnis von 25 t 9 neuen '.'iktien von je 5 0 Pengö Nominale zusammengelegt. Es wird eine Dividende von 20.000 K. pro Aktie für 1925 ausgescln'ittet werden. Sin grkstkinlner schießt im Kaffeeha«». Ein Student aus Lodz verletzt. G.stern um viertel 9 Uhr morgens hat sich im Cafe Palmhof in der Mariahilftrstraße eine Revolvevs^ne abgespielt, deren Opfer ein Student au- Lodz ift. Wir erfahren darüber: Seit letzten Dienstag weilte in Wien der Münchner Kaufmann Ludwig Magerer. Er saß gestern früh im Cafe Palmhof beim Frühstück, auf der anderen Seite saßen zwel Studenten. Wagerer glaubte sich durch beide Studenten fixiert, legte aber der Sache anfänglich keine Bedeutung bei un) ging fort. Als er b.'im Fenster vorüberging, glaubte er, daß einer der Stuben :en ihn anlache. Er ging ins Kaffeehaus zurück und stellte den einen Studenten zur Rede und beschimpfe ihn. Dieser reagierte gleichfalls mit Schimpfworten, und als Wagerer noch gröber wurde, spuckte ihn der Stuben: an. Daraufhin zog Wag.rer einen Revolver und gab auf seinen Gegner einen Schuß ab, der den Studenten am linken Ellenbogen leicht verletzte. Der Student ist der 20jährige LeoRabinowitsch a u s 8 o d z, der auf der Durchreise nach Genf begriffen war. Er wurde in das Sofienspital gebracht. Die Szene erregte großes Aufsehen Wagerer wurde verhaftet und zum Kommissariat Rudolssheim gebrach:. Dort wurde er einvernommen. Aus seinem Gehaben gewannen die Polizeibeamten den Eindruck, daß er an Verfolgungswahn leide. Wagerer, der sonst ganz vernünftig spricht, zeigt die Symptome des Wahnes, wnen er auf die Verfolgungen zu sprechen kommt, denen er angeblich ausgesetzt ist. Er asgte, daß er nach Wien gekommen sei, um hier Maschinenhand-l zu treiben und sich hier auch, mit der Herausgabe eines Buches zu befassen, das den Titel begrifft" führen soll. Er gab an, er habe den Studenten nur in der Absichr verletzt, daß die Sache vor das Gericht komme. Magerer behauptete auch, daß er ein großes philosophisches Werk geschrieben habe, allein das Manuskript sei ihm schon vor längerer Zeit abhanden gekommen. Auch die Einsichtnahme in seine Korrespondenz bestätigte den Eindruck der geistigen Verwirrtheit. Wagerer wird auf Grund des B-fuwdes der psychiatrischen Klinik übergeben werden. eine ßhelragödie ln Lttakrlng. Gestern nachmittags, gegen 4 Uhr, wurde der 43jährige Straßenbahner Franz Jantae und seine 41jährige Frau Karoline in ihrer von innen versperrten, mit Leuchtgas erfüllten Wohnung, bei geöffneten Hähnen des Gaslusters, von der Untermieterin leblos aufgefun-den. Die Rettungsgssellschaft konnte nur mehr den Eintritt des Todes bei beiden Personen feststcllen. Die polizeilichen Erhebungen ergaben, daß es sich um einen Doppelselbstmord des Ehepaares handle. Man fand auch Abschiedsbriese der beiden Ehegatten an ihre Angehörigen, in denen sie ihren freiwilligen Entschluß zu sterben, bekanntgeben. Ein schweres Kopfleiden der Frau und eine allgemeine Notlage und U e b e r v e r s ch u l d u n g des Mannes sind die Ursache der Tal gewesen. Das Ehepaar hatte schon vor vierzehn Tagen aus den gleichen Motiven einen Doppelsetbstzmordver,stich unternommen, war ftdoch rechtzeitig entdeckt und gerettet worden. Ein düsteres FamittenViVd. Ueber Anzeige der 20jährigen Kunstblumenarbeiterin Leopoldine Lberle wurde deren 22jähriger postenloser Gatte wegen gefährlicher Drohung verhaftet. Ari der polizeilichen Einvernahme gab er an, daß er seine Frau deshalb bedroht habe, weil sie tagszuvor ihn und seine Mutter mit Leuchtgas vergiften wollte. Skrn wurde auch die Gattin verhaftet. Sie gab an, daß sie wegen ehelicher Zwistigkeiten Selbstmord durch Einatmen von Leuchtgas verüben wollte. In ihrer Gemütsdepression habe sie den Gashahn geöffnet, ohne daran zu denken, daß sie dadurch auch ihren Mann und ihre Schwiegermutter gefährden könnte. Die Schwiegermutter bemerkte jedoch den Gasgeruch und konnte so ein Unglück verhüten. Jni Lause der vom Kommissariat Alsergrund durchgeführlen Erhebungen kam durch gegenseitige Beschuldigungen der drei Familienmitglieder zutage, daß sich Leopoldine Oberle mit Wissen ihres Gatten vor zirka zwei bis drei Jahren von einer Hebamme im 16. Bezirke an sich einen verbotenen Eingriff hatte vornehmen lasten. Leopoldine Obetle wurde wegen Verdachtes des Mordversuches und Abtreibung der Leibesfrucht dem Landesgerichte eingeliefert, ihre Mutter und die Hebamme der Staatsanwaltschaft angezeigt. * verleg.:, g der deutschen Paßstelle. Die Paßabteilung der deutschen "'^'.rdllchaft (früher: denrjche Paßstelle, 4. Bez., Rainergate 18) äin.icu ab gestern im Aobäu)e der Gesandtschaft, Wien, 8, Pez., Metternichgasft 8, _gfl. April IM_Nr. M7T Große LtrdMle in der Staattdruckerei. Dieser Tage gelaugte das PolizeKommissariat Landstraße zul Kenntnis, daß in der Staatsdruckerei der dort seit dem Jahre 1914 als Diener beschäftigt 87jährige Joses B r u ck b e r g e r seit längerer Zeit im Betriebe Bleidiebstähle verübt haben sollte. Bruckberger wurde auf Grund der eingeleiteten Erhebungen am 17. d. vechastet. Be> einer in seiner Wohmrng vorgenonrinenett Haltsdurchsuchung wurden nur ganz geringe Mengen Bleimaterial vorgefunden. Hingegen fand man in seiirer Garderobe in der SraatSdruckerei elf Kilogramm Bleimaterial, das er zum Wegschafftn hergerichtet hatte. Bruckberger gestand, allwöchentlich Bkelmengen im Gewichte von 18 bis 39 Kilogramm entwendet zu haben. Als seine ständigen Hchler wurde die Familie des Altm-tallhändlers Kohn, und zwar Heinrich Kohn, Grenzgaste 2, der gegetiwärtig eine fünfmonatige Kerkcrstraft verbüßt, seine Gattin Josefine Kohn und deren Sohn, der Kutscher Karl Kohn, die beide wegen des gleichen Deliktes bereits vorbestraft sind, ausgeforscht. Jofefkne Kohn gestand, im Laufe von zirka Mi Jahren von Bruckberger insgesamt etwa 1000 Kilogramm Bleimaterial gekauft zu haben. Bon der Familie Kohn hat der Altmetallhändler Johann H a u m e r, Taubergasse 43, das Bleimaterial gekauft. Bruckberger, Josefine und Karl Kohn wurden gestern dem Landesgericht eingeliefert. Vierzehnte österreichische Klaffenlotterie. Bei der am 19 d abgehaltenen Ziehung des vierten Lage? der V. Klasse gewannen 100.000 S. dar LoS Nr. 17.914; 15.000 S. da« Los Nr. 61.809; 10.000 S. da8 LoS Nr. 17.438; je 8000 S. die Lo'e Nr. 51.781 und 97.438; 6000 S. das Los Nr. 62.807; 4000 S. dc,a Los Nr. 8294; je 3000 S. die Lose Nr. 23.926, 94>44. 54.801. 59.627 und 68.799; je 2000 S. blc Lose 2967, 16.270 22.802, 24.455, 32.858, 44 761 und 62.358; te 1000 S. die LoleNr 901, 8799 8914, 17.294, 81.294, 81.809, 86.3j6, 88.283. 4-1.795, 60.9.8, 68 807, 78.799, 74.878 und 97.978 Außerdem wurden 3967 Gewinne zwischen 500 und 160 Schilling ausgelost. * E Der Haupttreffer von 16.000 Schilling fiel auf Losnummer 61.809, gewonnen durch den «Glücksbauer", W:ei», 4. Bez. Favorttenstraße 4. _ Wien, 20. April. * Das Wetter. Geistern herrschte warmes, heiteres Wetter. Di« Prognose kündigt neuerliche Trübung und Regen an. Wettercharakter veränderlich. * Kommerzienrat Georg Liebermann gestorben. IM 82. Lebensjcchre starb am 16. April in B e r l i n der Kommerzienrat Georg L i e v e r m a n n, ein Bruder des Präsidenten der Akademie der bildenden Künste, Prof. Max Liebermann. Jahrelang übte Georg Liebermann in großzügiger Weise eine ehrenamtliche Tätigkeit in den verschiedensten gemeinnützigen Vereinen und Anstalten aus. * Prof. Gustav Cassel Präsiden! der schwedischen Akademie. Ein Telegramm aus Stockholm meldet, daß die schwedische Akademie der Wissenschaften Pros. Gustav,, Cassel zum Präsidenten für das laufende Jahr gewählt hat. * Selbstmordversuch einer Dreizehnjährigen. Die 13jährige Bürgerschülerin Eleonore H. wurde gestern nachmittags von ihrer heimkehrenden Mutter in der mit Leuchtgas erfüllten Küche der elterlichen Wohnung, 12. Bez^, Oswaldgasse, bewußtlos auf dem Boden liegend aufgefunden. Nach den Erhebungen hat sich die Kleine aus Furcht vor Zurechtweisung wegen schlechten Fortganges in der Schule zu töten versucht. * Bon einem Lastenauto getötet. Der sechsjährige Josef B a r t u s ch lief gestern abends plötzlich aus dem Tore des Wöhu- Hauses. 16. Bez., Kutschergasse 12, auf die Straße: in dem Augenblick kam ein Lastauto vorüber und der Junge lief direkt in das Auto hinein; er wurde niedergestoßen und überfahren. Die Rettungsaesellschaft fand den Verunglückten schon als Leiche vor. Die gerichtliche Oeffnung der Leiche ist beantragt. * Bon einem GesimSstück getroffen. Gestern mittaas wuwe die 93jÄhriae Kausmannsgattin Klara Türkisch - Klei u, Msstraße 28 wohnhaft, von einem herabstürzenden Gcsimsstuck am Oberschenkel getroffen unv erlitt eine Nervenerschütterung und Quetschungen. * Großer Einbruch in der Leopoldstadt. In der Zeit v-nr Samstag abends bis Montag srM wurden die Räume des OE* kasionshauses Efraim Mess er, 2. Bez., Täborstraße 20, von Einbrechern heimgcsucht. Die Täter gelangten nach Aufsprenguug der Tür in den Keller, brachen dann durch die Decke ein Loch uiw stiegen in das Geschüftslokal. Dort stahlen sie verschiedene Stoffe und Seide im Werte von 20.000 bis 28.000 Schilling. Aus dem Tatort ließen sie ein rotes Taschentuch mit der Märke R. W. zurück. Die Erhebungen zur Aufklärung des Sachvechaltes sind im Zuge. * Alexarrder-KrÄauer-Gedenkftier. Die Bereinigung zur Förderung österreichischer Kunst „Wiener Leben" veranstaltet Dienstag den 27. d. um halb 8 Uhr abends anläßlich des vierzigsten Todestages deS Wiener Liederkomponifftn Alexander Krakauer eine Gedenkfeier im Festsaal zum Wilden Mann m der Währingerstraße. * Aushebung der zeitlichen Beschränkungen im Telephonverkehr mit Polen. Die vicher bchanldene Beschränlkung des Telephouverkelhres in den Beziehungen Wien einerseits, Warschau und Lodz andevechitS auf die vetkchrsschwache Zeit wurde dieser Tage aufgehoben. ES sind demnach in Hinkunft auch gewöhnlich- Gespräche zwischen den genannten Orten jederzeit zugelassen. Borträge, Bereiae. Versammlungen. Wiener Betb-Hamtdralch. 3. Bez., Ferinandsttaße 28. Heute, 7 Uhr r Lektor Dr. S. GelbhauS r Historische Pialmen. — Hebräischer Kurs. Die Zionistische Jugendgruvpe Leopoldstadt hat einen neuen hebräischen Kur« eröffnet und werden noch einige Anmeldungen täglich von 7 bis 9 Uhr abends tm Heim, 3. Bez., ZirkuSgaste 89. 1. Stock, entgegengenommen. # Bortraa Dr. Zweig. Der heutige Vortrag Dr. Zweigs in der Btzuks-ektion Döbluig findet tm Cafe Döbl nge. Co.tage, 19. Bez., Stlbergasse 19, statt und n i cl> t, wie irrtümlich in beti Einladungen argegeben wurde, im Cafö Döblingerhof. Jugenderziehungsfragen. Im Rahmen einer Vevanstaltung der Ziontitstchen Bez,rkssettton Wieden-Margareten svrechen KultuSrat Dr- I. K l a b e r und Otto H o ch st ä d t, Leiter de» PsadstnderbundvS „Ztrenu", Mittwoch den 21. d über JuiendelztehunoSfragen um V»8 Uhr abends im CafS Schtkanederhof, 4. Bez., Maraaretenstraße 82 Gäste willkommen. Verein Jlldisches Realgymnasium. MitMoch den A. d. um 8 Uhr abends tm Festsaai des Jüdl d,?u Realgymnasium», 3. Bez.. Castellezgaste »5, o r d e » t l i ch e G e n e r a l v e r s a m ml u n g. Tagesordnung: 1. Bericht des obtretendeu Ausschusses. 8. Statutenänderung. 8. Neuwahl««. 4. Eventuelle».