Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2571 (20.4.1926)
- Date
- 1926-04-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Hx. Ml Wi«», Di-nilaz_ ragesberW. Ser Anfang. Von Dr. Rufeisen, Mährisch-Ostvan. Genügt der Monat der Zionistischen Organisation? Der Zionistische Zentralverband in der tschechoslowakischen Republik bemüht sich seit etwa einem Jahre mit einigem Erfolg, das Verständnis für die Bedeutung der Organisation und ihres Wesens in den zionistischen Reihert zu stärken. Die Erfahrungen der Arbeit haben uns drei Erkenntnisse mit aller Deutlichkeit klargemacht: Immer wird ffltr ein beschränkter Kreis sich um die reine Idee Mühen, sich geistig auf die ideellen Werte unseres Programmes konzentrieren, die sittlichen und idealen Werte unserer Idee pflegen und schaffen helfen. Die Zionistische Organisation ist aber nicht nur eine Geme.infchoft Gleichgesinnter, sondern auch eine Gesellschaft mit dem besonderen Ziele der Wiedergeburt des jüdischen Landes, des jüdischen Volkes, der jüdischen Kultur. Zur Erreichung dieses Zieles sind Mittel erforderlich. Es genüg: nicht, an die Seele des einzelnen Juden zu rühret?-, wir müssen durch die Macht der Ziffern und Tatsachen wirken. Soll die Organisation stark und fest gefügt sein, bedarf sie einer Fundierung durch geistige und materielle Kräste. Rastlose Organisationsarbeit muß der Organisation für ihre Form Inhalte schaffen; der Geist der Chaluziuth und Hachscharah muß sich in allen Teilen auswirken, wir müssen Erziehungsarbeit leisten am Einzelnen und an der Gesamtheit. Wir müssen a!ber insbesondere auch die materielle Fundierung für die Organisation sichern, die Organisation darf nicht ,chie Nadel bleiben, die alle bekleidet und selbst nackt blekbt"; eine zusammensaffende Mion für einen einheitlichen, auf dauernder Mitgliedschaft beruhenden Organisationsfonds, der unsystematische, einander krenzende Finanzaktionen entbehrlich macht, muß eine dauernde Organsiationsarbeit sichern, die erst Erfolg von Keren Hajessod und Keren Kajemeth verbürgt. Ein Monat Organisationsarbeit kann nur ein Anfang fein; er kann als programmatische Kundgebung die Arbeit einleiten, Impulse für die Organisationsarbeit bringen, wir dürfen aber nicht übersehen, daß die Werbung und Erziehung von Mitgliedern der Organisation eine der wichtigsten ihrer Aufgaben bildet, die dauernde Arbeit erfordert. Dazu genügt es nicht, sich an vorübergehenden Kundgebungen der Idee, am Worte, zu berauschen, dazu bedarf es immer wieder der Tat. Interessante kntüeckungen in Palästina. Die Expedition der Universität Chikago hat, wie „Egypnan Gazette" berichtet, in der Nähe von Megiddo in Paläistna ihre Forschungen unter der Leitung Dr. Clarence Fishers fortgesetzt und bet dieser Gelegenheit das Fragment eines Steines ausgesunden, das Namen und Titel des Pharao 'S ch u s ch a k von Aegypten trägt, der der 22. Dynastie angehörte und auch unter den Namen Sesonchts und Schischon! der Zweite bekannt ist. Aus der Tafel, geht hewor, daß er I ernsale in im fünften Jahre der Herrschaft des Königs R e h a b e a m, des Sohnes deS Großen, plünderte. Es wird angenommen, daß der Stein ein Teil einer Tafel ist, die von dem Pharao sunt Gedenken an seinen Sieg in Megidvo, Jerusalem und anderen Stabten errichtet wurde. Wiener Moraenzettun-_ Sak«atz begrüßt Die zionistische Skgmiisattoa Lesteneichs. Bon d.r jüdischen Fußballmannschaft Wiens, die am Samstag in New.>rk eintraf, ist gestern hier folgendes Telegramm cingelangt: ' „Zionistische Landesorganisation Kien. Bei Betreten des amerivanifchen Bodens begrüßen wir nnsere österreichische Organisation. Wir hoffen durch unsere Leistungen der zionistischen Idee nene Freunde zu gewinnen." Sie hebräische Universität. Die Vorlesungen am judaistischen Institut. Aus Jerusalem wird uns geschrieben: Am judaistischen Institut der Universität werden im Sommer, semester 1926 folgende Vorlesungen und Hebungen gehalten werden: Prof. Epstein: Einleitung in die Untersuchung des Mischnatextes, Teil 3; Aramäisch und Babylonisch, Teil 2; Mischna und Tossesta, Traktat Kelim (Seminar); der babylonische und jerusalemische Talnmd, Traktat Peffachim (Seminar). Prof. Davidson: Nntersttchn-ugen" über den Bau der Pijutim und di.' Geschichte der P.ijianim; Lektüre ausgetvählter Stücke aus den ältesten Pajtaninr (Seminar). Prof. Klausner: Tie neue hebräische Literatur in der Epoche der Romantik und des Realismus; die hebräische Sprache und Literatur in der Ausklärungperiode (Seminar). Prof. Klein: Das Land Juda nach dem Ende des baylonifchen Exils; die Visionen in: „Sephw Beth Haschnronai", Makkabäer 1; Uebungen über die Bücher der Ghronik (Seminar); Quellen zur Mederbeffedlnng Palästinas in der Zeit des zweiten Tempels (Seminar). Rabbiner Asfaf: Die Beziehungen zwischen Babylon und der Diaspora in der gaonäischen Epoche; die gaonäischen Novellen int jüdischen Recht, Fortsetzung (Seminar). Tr. G u l a ck: Einleitung in das Obligationenrecht (Fortsetzung); Quellen des Obligationenrechts (Fortsetzung, Seminar). Rabbiner S e g a l l: Grammatik der Mischna-Sprache im Vergleich mit der Grauimatik des biblischen Hebräisch und des Aramäisch (Fortsetzung); Mischna, Traktat Kab'bath (Fortsetzung, Seminar). Dr. Scholem: Geschichte der Kabbala'h, Teil 2; So'har (Seminar). In der Präparaudie wird Tr. Schwabe seine Vorlesungen in Griechisch und Lateinisch sortsetzen. 10.000 Kokainrezevte beschlagnahmt. Falsche „Patienten." Alls Paris wird uns gemeldet: Eine Meldung der „Liberte", daß etwa zwanzig A e r z t e für ihre „Patienten" Rezepte zur Verabfolgung von Kokain, Morp h i u m usw. ausgestellt haben, wird jetzt bestätigt. Die Polizei ist der ganzen Angelegenheit durch den Tod zweier Schauspielerinnen auf die Spur ' gekommen, die. diesen Betäubungsmitteln zu stark gehuldigt hatten. In den Apotheken des Etoileviertels sind etwa 10.000 solcher Rezepte beschlagnahmt worden. Die „Patienten" gehören allen Klassen der Gesellschaft an; in der Hauptsache handelt es sich aber um Schauspieler und Schauspieler i n n e n. Die Aerzte sollen jetzt vonr Untersuchungsrichter vernommen werden, der dann bestimmen wird, welche Schritte weiterhin zu ergreifen sind. ' Sie unruhige Erde. Belgrad, 19. April. Gestern um 7 Uhr 15 Minuten abcni)s wurde hier eine starke E rd'e r sch n t t e r n ug verspürt, deren Epizentrum aus dein Berge A v a l a lag. SN. April M6 I AielermlMebftSdle in Südafrika. Gin itttttttöitomtfcc Gchleichhandes. Seit einiger Zeit erregen Enchüliungen Mer die wachsend« Ausdehnung dez -illegitimen G old Hände ls in Süd« 'oftika die Aivsmerksamkeit der iHfsntlicheu Meinung in England. Tie Zentrale dieser Schiebergeschäste liegt im Herzen der Go!dtninenindlustrie des Randgebietes, in I o h a n n e s b n r g; der Schmuggel -greift aber auch auf England und Jndiell über. Glaub« ivürdigen Schätzungen zufolge hat das bisher aus dunklen Wegen erbeutete Gold einen Wert von rund 830.000 Pfund SteNling. Tas kostbare Metall wind hauptsächlich ans den vielen Minen am Witewaterrand gestohlen. Freilich ist es nicht gerade leicht, sich aus einer Goldmine heimlich Gold anzneignen. Wie in der Diamantenindustrie, so findet mich dort eine b eständige Kontrolle der Arbeiter statt, mtd überdies widmet ein besonderes Detektivinstitut seine Ansmevksamkeit ausschließlich diesem Schleichhandel. Trotzdom blüht und gcdecht das Gewerbe, wie die Venkrteiinngen vor denr Johanne-- burger Gericht beweisen. Wie ein Johannesknrger Juwelier einem Zeitungsberichterstatter evKärte, sind nicht weniiger als 99 Prozent der GoDarmbänder, wie sie die jungen Mädchen dort tragen, ans gestohlenem Golde angesertrgt. Das Gold wird in Verpackung von Stearinkerzen in die Ateliers der Juweliere eingeschmuggelt. Außerdem ist diese Armbandmode für die Goldschrnuggser wie geschaffen, -da sie ohne Schwierigkeiten diese einfachen RiMe selbst Herstellen lind deshalb den Weg über den Kuweli-r vermeiden können. Tie Hehler sitzen in elenden Dpol'.inken, bemeu man cs nicht airsicht, daß ihre Eigentümer einen internatioiraleu Handel treiben und in regelmäßigen Zwischrnräumen „in GeschÄftsangelegercheiten" England und oen Trient bereisen, um das GM, das sie von den Diebsorganisationen erstanden haben, zu verwerten. Nach Allskunst der Juweliere hat dieser illegitime Handel eine Ausdehnung gowonnen, die eine emsthafte Bedrohung der Rentabilität der Minen darstellt. Die Minenindustrie sieht sich einer Organisation aas Dieben und Hehlerir gegenüber, die so zuverlässig arbeitet, daß seit 80 Jahren sieben Millionen Pfund Sterling an Seiten von Goldfeldern des Randes verschwanden, ohne daß. es der Polizei gelungen wäre, auch nur eine Spur dieser Organisation zu finden. Man nimmt an, daß das Hauptquartier der Organisation, die in Südasrikl» eine so unerfreuliche Tätigkeit ausMt, in London oder Birmingham zu suchen ist. Kinderheiraten. Erstaunliche Mitteilungen wurden kürzlich über Kinder* heiraten gemacht, die alljährlich in beit Vo r einigte n. Staaten abgeschloffen werden. Aber solche Eheschließungen Mischen Halblvüchsigeu, die mau sonst gewichnlich nur als eine „indische Barbarei" schildert, finden auch in England noch statt. Nach einem alten Gesetz, das wohl noch ein Ueberbleibsel aus den Tagen des römischen Kaiserreiches ist, können in Großbritannien Knaben 'mit 14 und Mädchen mit 12 Jahren heiraten, wenn es die Eltern gestatten. Erst jetzt wird eine Abänderung dieses Gesetzes erwogen-. So unwahrscheinlich die Verheiratung in so jugendlichem Alter erscheint, so kommt sie doch in England, nach einer Zusammenstellung, noch verhältnismäßig häufig vor. Nach der Zählung von 1921 waren 132 verheiratete Personen in.England, und Wales erst 15 Jahre alt. Seitdem hat kein Knabe geheiratet, bevor er so alt war, um gehängt werden zu . können, das heißt kein Knabe unter 16 Jahren. Nur ein Mädchen heiratete mit 13 Jahren, während seit 1921 durchschniMch im Jahre drei Mädchen mit 14 und 22 mit 15 Jahren heiraten. Jüdische Amte im Srient. Bon Dr. Michael Thalheim. In der noch unvollendeten Führung des jüdischen Volkes erblickt .Herder das größte Poem der Zeiten. Auch die Geschichte der arabischen Kultur, die mit der Entstehung des Jslanr zu neuem Leben erwacht, unter den edlen und aufgeklärterl Kalifen zu hoher Blüte gelangte, rechtfertigt diese Erkenntnis. Das stärkste Entwicklungserment, der freie Wettbewerb zwischen arabischen und jüdischen Gelehrten um die Palme des Wissens, emaniert jene treibenden, viialen Kräfte, die den griechischen Geist in orientalischer Hülle auferstehen lassen. Als einen selbständigen Interpreten der griechischen Arzneikunst lernten »vir bereits den 'hervorragenden jüdischen Gelehrten des siebenten Jahrhunderts, A s a f, kennen. Zu ungefähr gleicher Zeit wirkte der jüdische Arzt Mafardjis aus Basra; er verfaßte zwei Schriften über Nahrtlngs- und Arzneimittel und übersetzte im Jahre 683 die Pandekten eines alexandrinischen Arztes Ahron in das Syrische. Berühmt als Arzt und MathematAer tvar um das Jahr 820 Sahal al-Tabari, Uebersetzer des Grundbuches für Sternkunde im Mittelalter, des Almagest des griechischen., Astronomen Ptolemäus. Sahal soll altch astronomische Instrumente erfunden haben; man erzählt, er hake auf freiem Platze, der nach ihn: Sahal-Platz genannt worden sei, uuierrichteu müssen, weil der Hörsaal die große Zahl seiner Schüler nicht fassen konnte. V „Gelehrter Sohn Israels" ist nach Hyrtl I s a a k b e n S u lei man Israeli (geboren etrva 832, gestorben 910) ein Arzt, und zwar besonders Augenarzt, Philosoph und hebräischer Sprachforscher. Er wurde um 904 von dem Kalifen Ziadet Allah als Leibarzt aus Aegypten nach Kanuj »van berufen und mit 500 Goldstücken beschenkt. Später (909) trat Israeli in den Dienst des Gründers der satimidischen Dynastie in Afrika, des Kalifen Obaid Allah, auf dessen Wunsch er medizinische Werke verfaßte, die ins Hebräische und zum Teil ins Spanische übersetz:, ja, nach , 600 Jahren noch, lateinisch, als Opera J.saaci I u d a e i, Leyden 1515, gedruckt wurden. Besondere Bedeutung gewinnt dieses Werk durch die Abhandlung über Fieber und durch die Schrift über einfache Heilmittel und Diätetik. Anschließend daran werden Nähr- und Heilmittel besprochen, worauf die Lehre vorn Urin, von den Elementen, von der Melancholie, der Wassersucht usw. folgt. Bon den medizinischen Werken fei noch die „Einführung in die Heilkunde", von derl philosophischen, die Schrift über die „Begriffsbestimmungen und Beschreibungen", erwähnt. Israeli starb unverheiratet in einem Alter von ungefähr 110 Jahrelt. Als er einst gefragt wurde, waruln er ledig blieb, gab er angeblich die selbstbewußte Antwort-. „Ich habe vier Bücher geschrieben, durch welche mein Andenken besser als durch Nachkomme» erhalt.?» bleiben wird." Der Gelehrte behielt Recht; sein Geist, der hervorragende Zeitgenossen, wie den Juden D n n a s ch den T a m i m, den Leibarzt des Kalifen Jsmaes Almansur, inspirierte sollte Jahrhunderte überdauern. Berühmt durch 'eine Manuskripten« sammlung, die über 30.000 Handschristen zählte, wx der Arzt Efrai m (Afratsim), der Verfasser einer Denk'chri'ft über Gesundheitslchre. Bedeutend als Arzt und gynäkotogischer Schriftsteller ain Ende des z-chnten Jahrhundert tvar Moses den Elasar: er widmele eine Schrift über Arzneibereituug dem ägyptischen Kalifen Moez, in dessen Diensten er stand. In Damaskus wirkte der berühmte Imram' ben Zadaka, der behandelnde Arzt vieler Sultane, der Lehrer des großen Geschichlsschreiders Ilm Abu O'cibia, „der vorzüglichste der Großen, das Haupt der Edlen, die Krone der Gemeinden, die Säule der Frommen, eine feste Burg der Inden", wie ihn der Dichter Juda Charisi begeistert besingt. Die Würde des Nagid bekleidete R. N a t h a n a e l, mit dem arabischen Ramen Hibat-Allah Jbn Alga.mi, der Leibarzt des letzten fatimidischen Kalifen von Aegypten, Aladhid und später Saladins »var. In seinen medizinischen Schriften behandelt er die Natur Alexandriens, die Be- 'chaffentheit. der Luft und der Gewässer, macht Angaben über den Rhabarber und seinen Nutzen und gibt eine „Anlciütng zum Heile der Seele und des Körpers". Auch wird diesem geschickten Arzte nachgerühmt, daß' er den Scheintod eines Mannes an der Lage der Füße erkannte und ihn ins Lebert zurückbrachte. Im Dienste Saladins stand auch der angesehene Arzt Sadid-al-Din (Karäer), der, 'bejahrt, eine monatliche Rente von 24 Dinaren bezog und der bedeutende Vertreter des ärztlichen Beruses Afif ibn Sukra, der für Saladin eine Abhandlung über die Kolik verfaßte urtb den Wein als schmerzlinderndes Mittel empfahl; der Fürst soll sich jedoch geweigert haben, das verbotene Getränk zu genießen. Philosophisch gebildet war der anr Ende des zjlvöLstell Jahrhunderts in Kairo wirkende Mische Arzt Jakob ben Isaak (Asad); er verfaßte mehrere medizinische Schriften, in denen er seine reichen Erfahrungen und Kenntnisse, die er sich besonders in Dalnaskus durch DisEuffioneu mit hervorragendsten Zlerzten erwarb, verwertete. Eine dieser Schriften behandelt in sechs Kapiteln die Grundlchren der Medizin. Jtl Kairo lebte auch A b u l - M « n a, bedeutend als Arzt und Pharmako'log. Sein populäres Werk über „G «brauch derApokheke" wurde noch in den Jahren 1870 und 1883 im Drltcke veröffentlicht. Wegell seiner WohMigkeij' verdient noch der geschickte Angenatzt Abttl Fadhail (ibn-al-Nakid) erwähnt zu werden. * Die höchste Autorität jedoch aus denr Gebiete der Medizm in der Miien Hälfte des zwölften Jahrhunderts ist Mose ben Maimun. Wir haben bereits seine Büdenlung als Philosoph rind Arzt in den Grenzen eines Zeitungsartikels gewürdigt. Seinen Wert als Mensch, möge folgendes, ihm zugeschriebenes M o r g e n ge b e t, bestimmen. „Ich sch^e nrich jetzt an zu meinem Berufe. Stehe mir bei, Allmächtiger, in dieisem großen Unternehmen, daß es mir gelinge, denn ohne Deinen Beistand gelingt dem Menschen auch nicht das Kleinste! Gib, daß mich beseele die Liebe zur Kunst und zu Deinen Geschöpfen! Lasse es nicht zu, das. Durst nach Gewinn, Haschen nach Ruhm oder Anse^n sich in meine Tätigkeit mische; denn diese sind der Wahrheit unL der Menschenliebe feind, und sic Hunten auch mich irrr