Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2571 (20.4.1926)
- Date
- 1926-04-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wr. 8671_gfat, MeffWst_ Kunst, Bühne. Buch. .Gabriel Schillings Finch»." vmgcheattr. Der Maker Gabriel SchMng flkcht vechtgefstg vor dem ßdfctt. Sein FreunL, -er Arzt, Kärt ums im letzten Mt darüber attf, daß hie-x ein hoffntmMcser Mischer Fall vorlegt. Er wäre nicht zu retren. Jh'enjche Gchrenster jagen den begabten. .geknickten" KünsÄer inS Wasser. Cs ist nur fraglich, ob die WMer, di« Schilling ebenisowenig missen» wie ertragen Jtomt, die Gespenster herbeiyemfen oder bloß ihren Sieg über Schilling entschieden hak Damals, als dieses Drama Gerhort HausitmannS entstand, hätt« es wohl am Burgtheater mehr interessiert. Der Hanrsbrauch, der dem befrackten diensttuenden Regisseur auferlegt, den Dank der Antms durch eine Ansprache abzustatten, lenkt diesmal doch nur die AHnerSsaEr darauf, wie weit zuvück dieses Drama im Schaffen des Dichters liegt umd daß man recht sehr verspätet nachholt, was seinerzeit versäumt wurde. ZVbsr man hat die Ausgabe ernst genommen. Eine stimmungsvolle Aufführung Die beste Leistung: Frau Albach- Rettys vergrämte, beschränkte, vom Leben vernachlässigte mib durch Schicksalsschlage unerträglich geworbene Gattin Schillings. Schr bemerkenswert, wie der Kumftverstand dieser Schauspielerin ihr den Weg in dos neu« Gebiet solcher Chavaktevgestattung wies. Und die frische, mckomplizierte, herzhafte Pinkösdy war in der Rolle der jungen Geigerin. Lneie ganz ausgezeichnet. Es ist die wertvollste Figur des Stückes, so gar nicht schablonenhaft, wie der „kerngesunde" Bildhauer Maurer, so gar nicht ltterarischkompligiert wie daS Nervenbündel Schilling. Herr Marr als der Kerngesunde, war ein richtiger Hauptkerl, ein unbekümmerter Genießer und dabei kreuzbrav. Nur daß er den Text seiner Rollen eigenmächtig mit den Worten: ,Mch mail", immer wieder bereichert, ist ausstellig zu vermerken. Herr Aslan, der den kranken, gejagten Schilling gibt, benmh: sich diesmal allzusehr, recht einfach zu sein. Mer es ist ein Part, der auf Bravour angelegt ist. Aufs Loslegen. Man muß, spielt man den Schilling, Nervenkrisen vorführen, sonst währt der Abend zu lang. Maria Mayers gwße Kunst täuscht über dte äußeren Mängel hinweg Sie ist glaubwürdig, trotzdem das Schwüle, Verführerische fehlt, dessen eine Frau, wie die Russin Hanna sonst bedürfte. Vortrefflich Fräulein Dreger, Herr S>' eb ert und'sämtliche Episodisten. Und wunderschön bas Strandbild Remigius Geykings, insbesondere im Schlußakt. _ . O. A, „Zugendlleb'." (Exlbiihue im Stadttheater.) Me war nur die Margret sanft und hold and üsblich vor 85 Jahren. Und welche Hexe ist aus ihr geworden? Lieber Gott, sei gelobt, daß ihr reicher Vater zu stolz war und ich armer Knecht Mathies sie nicht gekriegt habe! In die Wett bin ich -damals gezogen, um sie zu vergessen. Aber noch jetzt, da ich ein berühmter Maler in München, muß ich immer an sie denken. Zurück in das kleine Heimatdorf; der Pfarrer sucht einen Maler für das neue Mtarbild. Doch, wie gesagt, war' ich vk -rrückg?kchrt und hätt' ich me erfahren. « Solch ein Ende nimmt ungefähr die HcmPtsugeMieöe in dieser trefflichen Bauernkomödie von Richard Mauz. Der Betrieb ist groß, und herum gibt es noch einige Jugendliebschaften, die ein viel besseres Ende nehmen. Das Stück ist aber zunächst ausgezeichnet durch die FM« realistisch erfaßter Dorftypen. Dieser Gestaltenreichtum, der alle Abarten und Entwicklungsstufen des Dorfmenschen männlichen und weibliche»: Geschlechtes umfaßt, errnüglicht den Exl-Leuten, die Pracht ihrer Ensenckle- und Typisierungskunst zu entfalten. Da ist der alte Hagestolz, der Maler Mathies, in dessen Adern heißes Bauernblut rollt; Sinn für realistische Komik zeigt Eduard Köck in dieser Rolle und in der Spielleitung des Stückes. Humoristisches Heimatbilderbuch heißt seine Regie. Da ist der gute, biedere Pfarrer (Julius Pohl) mit seiner rothaarigen Wirtschafterin, der bösen Obertratschen (Peps Marik). Und vor allem das Scheusal, die schöne Bestie, die Stohenhofbauerin, Anna Exl ist in ihrem Nasen und Wüten so anmutig und doch glaubhaft, daß man die Sklaverei der Männer auch diesem Dorfweibstousel gegenüber verstehen kann. In allen Ständen herrjcht daß schöne, böse Weib. Alle Altersstufen. sind vertreten: die junge Evi, das liebe Fcauerl Stasi, die Greisin, die alte Traudl (Anna Z c t f ch). Grüne Spitzbuben, liebende Bauernsöhne, feige Pan-- tofselhelden; den verehelichten Stolzenhofbauer kreiert Josef K a lbach; ergötzlich seine großsprecherische Feigheit. Es müssen noch erwähnt werden der schwerfällige Lamrnwirt Karl Pratzniggers und ganz besonderder geizige, gefräßige, verbrecherische Himmelmoser mit der langen Nase, den Ludwig Auer unheimlich grotesk verkörpert: Man muß Minutte, de« Hundnieilschen aus Hamsuns ,Mysterien" kennen, «m diese Fratze mit den gierigen Glotzaugen und dies« Stimme der tierischen Verkommenheit voll würdigen zu können. Leopold Thaler. Au» de» Theatern. B u r g t h e a t e r. Morgen. V*8 Uhr abends, »Lady Windermvre» Fächer". (Theatergemeinde Serie F.) Opvrutheater. Morgen, '/,8 Uhr abend», »S al o m v". Nenatssaneebühne. Donnerstag gelangt zum ersten Male da» Lustspiel »Heimliche Brautfahrt" von Leo Lenz mit Charlotte And er a. G. zur Aufführung. Die Angelegenheit Iba Rolarrd—Bmgtzeatrr. Rechtsanwalt Dr. Paul Klemperer teilt uns mit: Namen» der Frau Iba Roland w»»rde das interne Bühnenschiedsgericht zur raschen Erledigung der ,H'Aiglon"-Affäre vorgeschlaaen; Hoftat Löw hat für die Burgcheaterdirektio« ein Schiedsgericht ab ge lehn:, so daß die Klage beim Gewerbegerrcht erngebracht »vird, »vod:»rch »rata»gemäß »reuerlich eine bedeut ende L»LLs«LL8»g föÜ __M-Akk _ Gestern kein« Vorstellung im Ronacher-Theater. Gestern, Montag, fand im Ronacher-Theater keine Vorstellung statt. Die Direktion hatte mit den Hauseigentümern d?ß Ronacher- Dhea:er8 einen Vergleich geschlossen, der es ermöglichte, daß die Gcmniagsvorstellung noch alWhalten werben konrue. Nun' scheint die Krise aber doch akut geworden zu seun „Millöcker, der lustige Mirsikus", ein »»euer nmsikalischer D»«decholungA»ortrag von Prof. Fritz Lange, wird unter Mitwirkung «chlveicher Knnstkräfte Samstag den 24 d. itm halb acht Uhr abends im großen uraniasaal zum erstenrnal aufgeführt. Am Lesepult Direktor Karl Jäger. Nattoprostvirmm. Heute Dienstag den 20. April. 11 Uhr: Vormittagsmusik. — 16 Uhr 1ä Min: NackimtttagSkonzert. Konzertsängertn Hermine Hendrych. Goldmark; Sakuntala, Ouvertüre; Schubert, Menuett in Ls-Our; Mozart: Wenn die Lieb' aus deinen Augen ...; Wagner» Schmerz,n und Der Engel; Mozart, Ballettmustk aus „Les petits riens"; Morena: A»»8 BrahmS Werken; Beethoven» Prometheus. Orrvertüre; Urbach: Aus GriegS Werken. — 17 Uhr r O Min.: Stunde der Frau. K'ndersviele al» Erzieher. Sovbie Lazzarsfeld. -- 18 Uhr 2c» Min,r ^Goethe." (Vortr gSzyklus.) Goethe und die Anatomie. Privatdozent Doktor B Pa, elt. - IS Uhr 10 min.: FranzSst.ch. - ,9 Uhr 40 M.n.i Englisch. II. — 20 Uhr 15 Min.: Ein Zahrhunvert heiterer Wiener Mulik. Mttw rkend r StaatSoverniängerm Marie Gebhart, Kair.m-riänger Artltr Preuß und das Kammerauartett Tautenhay». Am Ehrb,r-Flitgel Karl PauSvertl. Franz v. Suppö al» Ltederkomponist und Meister der Operette. Gerichtssaal. Ier Prager Bankier Bedrich Fuchs gegen Siegmund Basel. Güstern wurde in fortgesetzter Verhandlung vor einem Senate des Handelsgerichtes unter Vorsitz des ObeÄanldesgerichtsnates Dr. Engel über die Klage des Prager Bankiers und Börserates Bedrich Fuchs gegen Siegmimd Bofel verhandelt. Der Kläger, vertreten durch Dr. Rudolf Ehrlich, verlangt vom BanGauß Bösel den Erlag von 100.000 Schilling, zu welcher Leistung sich Bofel anfangs 1924 anläßlich der Gründung einer Wiener Niederlassung der Finna B. Fuchs verpflichtet haben soll. Bofel, vertretev durch Dr. Feuerstein, bestritt sowohl das verbindliche Zustandekommen eines Gesellschaftsvertmges als auch die Fälligkeit der genannte!» Summe. Er macht Kompenfationsforderungen in doppelter Höhe des Mcrgebetrages geltend, da bei dem gemernfamen Unternehmen die Verdienftrrvöglichikeiten Bösels durch Fuchs beeinträchtigt wurden. Bofel beruft sich auf die Nachteile, die der Gründuirg deshalb erwuchsen, weil Fuchs noch vor Erlangung e>iner BörseEefuchskarte die Bövsengeschäfte durch dritte Perfonen aufnahm. Fuchs hinwieder stellt unter Bestveis, daß die Verwoigerurrg der Börfenkarte aus politischen Gründen erfolgte.' In der letzten VerhaMung waren BedÄch Fuchs und Svegmund Bofel als Parteien' vorgeladen worden. Bedrich Fuchs war jedoch nicht erschienen. Präsident Bofel wurde auf Vergangen des Vorsitzenden durch seinen Anwalt Dr. Feuerstein in den Saal gerufen, da sich der Vorsitzende über eine etwaige Vergleichsbereitschast Bofels informieren wMe. Bofel selbst enthiM sich jedoch jeder Aeußerung und nahm leidrglich an der Seite seines Aniivaltes Platz, worauf dieser erklärte, Basel habe an Fuchs eine Forderung von 700.000 Schilling. Wenn er die Gefellschaftseinlage bezahle, sei dies ein effektiver Verlust. Doch sei Basel M einem gerinMgigen Opfer bereit. Dr. Ehrlich: Wenn Schuilden zahlen ein Verlust ist, dann hat Herr Bofel recht. Vorsitzender: Ich bitte, nirht aggveWv zu werden. Da kein Vergleich nröglich erscheint, begehrt der Senat Aufklärung über eine der Einwendungen Bösels gegen seine Zahlungsverpflichtung, die dahin gcht, Bedrich Fuchs habe in R ü t g e r s Mtier» ein überaus verlustreiches, das Bankharrs schwer belastendes Propergeschäst getätigt. Dr. Ehrlich beftrettst di che Behauptung, es sei kein Propergchchäst Vorgelegen, sondern ein ganz normales Banhgchchäft. Daraufhin stellte Dr. Ferlerftein den Antrag, aus den Geschäftsbüchern durch Buchsachvechtändige aufklären zu lassen, ob das gege»»ständliche Gchchäft ein Propergchchäft gewesen sei oder nicht. Er stelle unter Beweis, daß das Bankhaus B. Fuchs durchwegs Propergsschäfte genracht habe. Der Senat ließ Über diese Behauptung einen Sachverständigerchewels zu und vertagte die Verhandlung. Ser Ikridaprozetz gegen die Heimatbant. In der gestrigen Verhandlurig gegen ben leitenden Verwaltungsrat der verkrachten „Heimachan^'. Franz Bolfik, bekannte sich der wegen fahrlässiger Krida, Betruges, Veruntreuung l»nd Wuchers A»»geklagte nur im ersten Punkte schuldig. Er bvhalrptere, von einem Teil der inkr-iminierten Fälle übcchaup» keine Kenntnis zu haben, weil alles der zweite Verwa.'»ungörat Stock l, der inzwischen verstovbe» ist, veranlaß: ha». Er habe nur den Parteierweckchr bchorgt. Der Borfitzendr vev!ang:e vom AMkiagtcn Ausklärunge« übe, einige Fälle von Unrersch.'ugung und Wucher, bekam aber immer wieder die Behauptung zur Antwort, daß Bolfik von reichtwisse, und da er nie ein B»ch geführt habe, a»ch nachher von dem MMvsse der fraglichen Geschäfte kei»e Kenntnis erhielt. Der Verteidiger Dr. Kap) el mach er stellt dann de« Antrag, das Gericht möge beim Lcrotheum und bei einer Privat- Mlndleihanstatt erheben, wie die Zinstuvrihättnisse stk Belehnungen vom Frühjahr 1623 bis Frühjahr 1884 «rsgeschen haben. Schließlich beantragt der Verteidiger, H möge z« dm einzelnen Fakten, da der Angeklagte nicht so inisvrmir: sei, der Beamte H i' n > gschmid zur 'Aufflärunig angefragt wevdm. Dtz Mch MW Lggi dgWW» S). Kpr'l M6 *r*t 5 Tapeten Wallis Wien, („wipplinaerstrassc 15 ' Tel. 67307,69292 Eine Wett ohne Hunger Eine Welt ohne Strafe Eine Weit ohne Krieg baut das grosse Werk von JOSEF POPPER-LYNKEUS Das Recht zu leben und Die Pflicht zn sterben Broschiert S 4.8.) Halbleinen S 630 Dieses Werk enthalt im Keime alle wichtigsten Ideen, die das Leben** werk Popper- Lynkeus* bilden sollten Die ganze gequälte Menschheit wird anfhorchen und sieh von den Ideen Popper-Lynkeus’ aus Not und Leid führen lassen Zu beziehen durch alle Buchhandlungen oder direkt dur<A BUCHHANDLUNG R. LÖWIT Wien, I. Rotenttirmstrasse Nr. 22 Volkswirt. Sie Lerfchnidnng der Vnndesbahnm. 140 M Norden Brmkschuldeu. In Fmangfreisen wird das Defizit der Bu-ndesbahnen lebhaft besprochen. Auch' die Wiener Presse beginnt sich ^ernstlich mit diüser Frage zu befassen. Es wird bemängelt, daß die KvebitverhaMungen m aller Stille geführt werden und daß die OeffenMchlett nicht über den wahren Stand der Finanzlage der Bundesbahnen unterrichtet wird. Informierte Finaruz- Treffe wollen wissen, daß die Bundesbahnen bei einem Banken- Ärnsortium, dem rnehreve Wiener Großbanken angehören, 140 Mlliarden bereits schuldig sind wnd daß sich bei a,»- dauernder Difiziüwirtschast diese Schuld noch weiter vergrößern dürfte. Außerdem wird erklärt, daß die Bundesbahnen aus dem Titel alter Verrechnungen ans der Inflationszeit noch größere Beträge an die rschechoslowaikische Gffenbchnvevivaltnug schuldig sind. Cs werden mit wachsendem Interesse die Beuvähungen einzelner Parlamentariergruppen beobachtet, welche die'Angelegenheit im Parlament zur Sprarhe bringen wollen. Me Krise in der Lederindustrie. Betriebseinstellurrg der Adler-Lederwerke. Wie uns aus Wels gemeldet wird, haben die Leder» werke Adler in Wels ihren Betrieb eingestellt. Die Fabrik hat neben der Lederfabrik m Wels eine Filialfabrik in Men und Rohhantübeimahmsstellen i« einigen Orten 'Oberösterreichs. Sie ertzeugt Sohlenleder, Bilank-, Oberleder, Boxeavfnnd Hedvaauleder. Im Vorjahre wurden noch 460 Arbeiter beschäftigt. Infolge der Stagnation im 'Inlands und der Unterbindung des Exportes hat der Absatz stark abgenommen, so daß eS den Werken vorteilhafter erschien, den Betrieb einzustellen. Umschwung an der Berliner Börse. Scheitern der Verhandlungen wegen Freigaibie deutschen Eigentums in Amerika. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung-.) Berlin IS. Aprli. Die aus Nsw-York eingelanfenen Melldunyen, daß der amerikkanifche Kongreß die Verhandlungen über die Rückzabs des beschlagmchmten deutschen Eigentums verschoben habe und daß große parlamentarische Kämpfe wogen dieser Frage ausgebrochen feien, bowirckden, daß gestern die Berliner Börse eine schr staue Tendenz an den Tag legte. Die Schiffahrts- Werte, welche in den Vormonaten auf Meldungen Wer die Freigabe stark in die Hohe gegangen waren und die Börsenhausse förmsich entrievt hatten, wiesen die schärfsten Rückgänge auf, die zeitwodse 18 Prozent der BortagSkuvse erreichten. A»s sämtlichen Gebieten trat die Spekulation mit starken Abgaben auf. Jndustriewerte waren schwach. Auch der MaM für Vorkriogswerte war zientlich stau. Nur die jungen Anlagswerte konnten sich im Kurise verhältnismäßig bchaupten. Wgemein wird der Ansicht Ausdruck gegeben, daß im Falle das arnerikawsche Schatzamt da» Freigabegesetz tatsächlich' fallen lasse« sollte v«d die Intrige« gegen diese» Gesetz andmwm, mit weiter«» scharst« Rückgängen zu rechnen sti. Polens neues Saniernngsprogrmnm. StarerMschläge. — Vndgetkoutrollore. — Eiuziehnug btt Schatzfcheiue. (Agendieust der „Wiener Morgenzeitung".) Warscha«, IS. April. Der polnische Fimm-milmster ZdziechowSki hat im Mnisterrat sei« Sanierungs- Programm vovgelogt. Das Programm umfaßt drei Gesetzvorschläge. Da« erste Gesetz regelt das Budgetgleich gewicht im Wege der Erhöhung der Eingänge m»d der Verml»»>derurvg AMgheu de» MwaiMaM Der eche AoMlsa Mt Ina