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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-18 · Heft 2569 (18.4.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2569 (18.4.1926)
Date
1926-04-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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. gteffc 8_ Wem, Sonnkrg laml tonnte der Gerichtshof nicht die UeberzeugMg gewimren. daß ein höherer Betrog wirklich verlangt und geleistet wurde, als Goldstein mW die Funktionäre der Depositenbank -n geben gewillt waren. Fuchs habe keinen erweislichen Vorteil ans seiner Handlungsweise gezogen. Die Verurteilung erfolgte also nur wegen eines einzigen Faktums. Girkhaftuwg btt Angeklagten. Die Verteidiger Dr. Steiner und Dr. Stein Meldeten hierauf namens ihrer Klienten punkto SchuW und Strafe die Berufung und die Nichtigkeitsbeschwerde an. Der Staatsanwalt meldete wegen der Freisprüche die Nichtigkeitsbeschwerde und wegen des Strafausmaßes die Berufung an. Dr. Steiner stellte den Antrag, den Angeklagten W e i s z zu enthaften, da nach der Fällung des Urteilsspruches von einer Fortdauer der Kollusionsgefahr nicht mehr gesprochen werden könne. Dr. Stein bat um Enthaftung d e s F u ch s mit der Begründung, daß bei diesem eine Fluchtgefahr um so weniger vorliege, als Fuchs schon deshalb hierbleiben werde, um seine endgültige Freisprechung zu erreichen. Da der Staatsanwalt sich mit der Enthaftung der beiden Angeklagten einverstanden erklärte, wurden diese sofort enthaftet. Nie Arbeiten des Völkerbundes. Bern, 17. April. (Schweiz. Dsp.-Ag.) Am 26. April beginnt der Völkerbund eine Periode reichster Tätigkeit' auf politischem, technischem und humanitärem Gebiet, indem folgende Tagungen in Aussicht genommen sind: Am 26. April tritt das Komitee zur Vorvereitnng der Wcltwirtschastskonferenz, deren Abhaltung von der sechsten Dölkechundvevsammlung beschlossen wurde, zusammen. Das Komitee hat die Aufgabe, das Arbertsprogramm für die Weltwirtschaftskonferenz auszuarbeiten, die die Schwierigkeiten Prüfen wird, die sich dermalen der Wiederkehr allgemeiner Wohlfahrt hindernd in den Weg stellen. Im Komitee sind die technischen Organisationen des Völkerbundes und des Internationalen Arbeitsamtes, Handel, Industrie und Gewerbe, VolkMirtschastler, die Arbeiterschaft und die Konsumentenorgcmisatiomn vertreten. Am gleichen Tage tritt auch das HhgienekomUee zu seiner sechsten Tagung zusammen. Am 10. Mai fe» ginnt, das auf Beschluß des Völkerbundrates eingesetzte . Komitee zur Prüfung der Zusammensetzung des Böller-, bundrates in der Frage der Zahl se.in»r, Mitglieder und des Verfahrens für d«ten Wahl seine Arbeiten. Dem Komitee gehören außer dm Vertretem der zehn gegenwärtig im Völkerbundrat vertretenen Regierungen je ein deutsches, argentinisches, chinesischespolnisches und schweizeri sches Mitglied au. Am 12. Mai beginnt die ' '! ■ internationale Paßkonfevenz i ihre Arbeiten. Die Konferenz hat di« Aufgabe, erneu weiteren Schritt in der Richtung gänzli cher Abschaffung des Paßregimes zu tun oder, Ms dies nicht erreicht werden kan«, eme Milderung der Uebelstände und eine Verminderung der Kosten des Paßregimes herbetzuführen. Am 18. Mai eröffnet Hatz» Komitee zur Vorbereitung der Internationalen Abrüstungskonferenz seine Tagung. Diesem Komitee gehören Vertreter aller im Völkerbundrat vertretenen Staaten sowie Vertreter Argentiniens, Bulgarien.-, Chiles, Finnlands, Hollands, Polens, Rumäniens mH Jugoslawiens an. Außerdem wurden D e n t f ch l a n d, chie Bereinigten Staaten und die Sowjetunion eingeladen, Vertreter m das Komitee zu entsenden. Endlich wird am 26. M a i die achte Tagung der Opiumkommffsion des Böllerbundes eröffnet werden. Ae Heine kntente. Erneuerung des Pakt« im Juni. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Prag, 17. April. Nach einer Meldung der ,^Lribuna" lauft der Kle in e-En te nte-Pakt im Juni ab. Es ist aber sicher, daß das Abkommen verlängert , wird, weshalb die Außenminister der kleine« Entente Mitte Juni in Veldes zufammrnknnmen werden. Es sei ztt ernxirten, daß auf dieser Konferenz ntcht bloß über die Verlängerung des Abkommens beraten werden wird. Di« Probleme, vor welchen die kleine Entente vor der Herbsttagung des Völkerbundes steht, würden «ine politische Diskussion über ei« gemeinsames Vorgehen notwendig mache«. _ Set König von Schweden bei Hiadrnbnrg. Berlin, 17. April. Der KönigvouSchweben war gestern auf der Durchreise in Berlin. Er stattete ««Nachmittag dem Reichspräsidenten von Hindenbnrg einen Echich «b und fuhr abends nach Stockholm weiter. Ts war dies der erste Besuch eines ausländischen Souveräns heim deutschen Reichspräsi- ■ Menrr MorsenzeltnW 18. April 1926 Nr. SM Kongreß und Srganisation. (Ans Anlaß der Monat-Isar-Aktion.) Don Nahum Sokolow (London). 1. Vom Kongreß. Immer wieder hört man in der zionistischen Welt dll Parole: „Zurück zu Herzl!" All die Wortführer der verschiedenen Parteien fassen sie als Streitruf ertönen — ein jeder mit seinen besonderen Gründen, ein jeder mit seinen besonderen Ambitionen. Oft genüg vernimmt man auch: Lebte Herzl noch, er würde eine ganz andere Politik führen, wobei mir freilich unklar bleibt, woher man das mit einer so absoluten Sicherheit wisien will. Man Püßte selbst ein Herz! sein, um zu wisien, was H:rzl in dieser oder jener Lage getan hätte. Satt sich in vagen Mutmaßungen zu verlieren, täten die Verehrer Herzls von denen sich übrigens manche sehr plötzlich zu .Herzl bekannt haben — viel besier, würdigten sie nach Gebühr seine klar erkennbaren Leistungen. Ich selbst'sagte vor dem Kongreß: „Zurück zu Herzll" Der wahre Sinn dieser Worte ist: Sorge für die Größe und Schönheit und Würde LeS Zionistischen Kongresses. Niemand darf den Boden des Kongresses betreten, der müde und voll spöttischer Gleichgültigkeit ist. Der Koirgveß verlangt heute wie beim ersten Male reine und begeisterte Herzen, er verlangt Andacht. , Kluge Leute hielten mir entgegen: Die Zeit der Poesie und 'des Idealismus ist endgültig vorüber, was wir heute brauchen ist: „Busineß". Welch kindliche Klugheit! Wir sind noch lange nicht bei der Stuft des „Busineß" angelangt. Die Flamme des Zionismus wird von heiligem Feuer genährt. I Den Zionismus profanieren ist zu allem anderen auch unpraktisch. Das ist der Eckstein aller Herzischen Weisheit: Die! Herzlschen Kongresse erstrahlten in Schönheit und noch in ihren Zwistigkeiten spürte man die Qualen und Sehnsüchte einer ringenden Nation. Wer kalt, seelenlos, snobistisch, ästhetisch-kritisch und nervös vom Kongreß das „neue Wort" fordert, der täte besi.'r. er bliebe zu Hause. Dienst an d>'r Nation ist nicht denköer, ohne grenzenlose Ausdauer, ohne Ausdauer im Entslammtftin, ohne ein beständiges Feuer, j das weder verlöscht noch verengt, ohne ewiges Jungsein, ohne GRABEN-FRISIER-SALON Wien, I. Graben IR > Telephon 74-2-2« Diese neueröffnet« grösste und modernste Werkstitte für Haar arbeiten und Schönheitspflege arbeitet Perücken, Scheitet und Tranetormationen, für deren allererste Qusittlt der Internationale. Meister Kart Schlroky jeder Dame persönlich, haftet, ..... Unsere Eirifühmngspreise sind ' sensationell billig! Etii unverbindlicher. Besuchieljrt*' ihnen die schönsten' BuhtpetÜckmn von S 7S^~ auf«.; die Sthöpsten tfäheformeHenen von S 3S!ra <fW., dieselben mH Scheitel von S 4S.-~ aufw. und werden Ihnen für Rel* nt&eft, Wasserwellen und Reparieren Ihrer alten Perücken die billigsten Preis« berechnet, x Wir-tfrtan Ulf Haar auf jede gewünschte Farbe ,■ mft Original HennS and damerwelTen dasselbe nach dem Allerneuesten . Mager’tehen Verfahret» unter jedweder Garantie. Ein Versuch wird Sie flberaeugcu und Sie dem GR ABEN-FRISIER-SALOH ■Wien, I. Graben 12 / Telephon 74-2-26 tur sündigen Kunde machen. Frömmigkeit im Denken, ohne gleichsam dichte chasteNaivitsif, ohne jene bescheidene Einfachheit, die keim überflüssiges Grübeln und Klügeln kennt und keim spitzen Pointen. Wodurch hielt sich unser Bott in allen Perioden der Zerstörung! und Verbannung aufrecht? Eben durch seine einseitige Hart-! näckigkeit, durch seine ruhige, fclenftste Ausdauer, durch sein Beharren auf immer den gleichen, entfachen Dingen, dadurch, daß es dor Außenwelt immer wieder das gleiche, machtvolle „Nein!" entgegenschteuderte. Lasten wir nur etwavon dieser gigantischen Kraft im Beharren in unsere nationale Bewegung hineinströmen — unb wir w rden gerettet sein! S. Von btt Was für den Kongreß gilt, bedeutet dringlichere Wahrheit noch für die Zionistische Organisation, Herzls größtes j W'rk. Ohne Zionistische Organisation blieb alles ,Zohu! Wabohy Geist, über den Wasser schwebend". Ohne Zionistische Organisation wären wir hoffnungslos im Gedanklichen stecken geblieben. Die „Ehibath Zion" war ein fruchtbarer, dankenswerter Versuch. Sie hat ihre Verdienste um di? Schaffung des neuen Jischuüv. Dr. Pinsker gab der nationalen Idee in bewunderswerter Argumentation Äne wissenschaftliche Grundlage. Aber in einer Zeit der Drangsal, in einer krisenhaften Periode innerer Ohnmacht, noch ehe der Geist des Volles erneut war, eine Organisation zu schassen, die den nationalen Willen eine weite, klare, politische Form verlieh, alle Energien und Strebungen in einem zusammenzusassen; der Bewegung ein Programm und Gesetze zu geben, die die Erwählten des Volkes für sich selbst schufen — das war d^s größte Ereignis in der Geschichte unseres Volles seit dem Beginn der Diaspora . . . Horzl war groß durch diese seine Schöpfung. Man kann Herzl bejahen oder verneinen, aber ihn bejahen, heißt die Zionistiche Organisation bejahen. AuS einer doppelten Erkenntnis heraus haben wir di« Zionistische Organisation geschafft«. Sie sollte' erstens das notwendige Instrument darstellen, mittels desien wir die Kräfte des Volkes erwecken und binden und die erforderlichen Institutionen schaffen wollten. Sie sollte zweitens so vergrößert und erweitert werden, daß sie schließlich das ganze Volk selbst umfasien sollte. Alles, was in Trez Israel durch «ns geschaffen würde, ist ein Werk der Organisation. Me ist verantwortlich auch für alles, was schlecht ausgeführt öder unterlassen wurde. Und gerade hier, auch im Negativen, ist hfa> flhrftWi Kor gV/bMifWlnafc fcwttt kntbtoHiMiä* WWGMWMEMWv Dauersir ümpfe S haben Weliruf « Elegant, unverwüstlich / lieberaft nrhdttllcf Zentrale: LEO SUSSMANN Wien, l, Bezirk, Schycrtj{atic Nr. 1 | Cg gibt. eine Stelle, die verantwortlich gemacht werden kann. Alle unsere Institutionen, so wichtig sie an sich sein mögen,! würden auseianderfallen wie ein Haufen von Rüsten, gäbe es nicht eine alle umfassende Organisation. Alle Mängel und Projekte, alle Verbesserungen, und Ergänzungen, sie können in Erscheinung nur treten, so lange es eine große Orgauifttton gibt. Sie mag reich oder arm sein, stark oder schwach — die Herren der Organisation., will sagen ihre Mitglieder, können und müssen sie bereichern, ausdauen, verbesiern. Das ist eine Binsenwahrheit, aber sie allein reicht nicht aus. Oberste Pflicht jedes Mitgliedes ist, die Zahl ihrer Mitglieder zu vermehren und sie so ihrem letzten Ziel näher zu bringen, wo sie alle Juden umfassen wird. Ist die Aufgabe schwer, so wären wir, doch keine Zionisten, wollten wir Vor der Schwierigkeit zurückschreckm. Die äußeren Schwierigkeiten, die sich unserem Einfluß entziehen, sind noch größer. Aber wir werden ihrer in dem Maße Herr werden, wie mir die inneren Hemmniste überwinden: unsere Gleichgültigkeit: und Nachlässigkeit. Es ist eine außenpolitische Notwendigkeit, daß wir mit Zahlen beweisen können, daß die sogenannte Zionistische „Partei" die Mehrheit des jüdischen Volkes in fester Organisation umfaßt. Je größer dieft Zahlen, um ft stärker unser moralischer Einfluß. Im Interest« einer nationalen Innenpolitik ist es nicht minder wesentlich, daß' eine feste und geschlossene Front weithin sichtbar allen zeige, daß die Mehrheit unseres Volkes treu zur nationalen Fahns halt. Bon Kongreß zu Kongreß muß sich die Zahl der Wähler verdreifachen und vervierfachen. Jene meteorhafte Begeisterung, die in gewisten Zeitabständen Feiern unb Versammlungen bcherrscht, muß sich in Schekalim mnfttzen. All dies ist möglich trotz aller Schwierigkeiten. Die Bewältigung i der Aufgabe ist lediglich eine Frage richtiger Arbeitsökonomie: I verwenden wir ein bißchen weniger Energie an unnütze innere Parteistreitigkeiten und arbeiten wir anstatt desien; Mit etwas mehr Eifer und Beharrlichkeit an der Vergrößerung der Organisation! Ein bißchen weniger an GPaft M Feiern und Demonstrationen und etwas mehr an beflügeltem Cifer und praktischer Berechnung in der Werbearbeit! Wir haben so lange kein Recht, das Bott verantwortlich zu. machen; und mit ihm hart zu Gericht zu gehen, weil es den Zionis-; mus hartnäckig ableihne, so lange wir selbst unsere Zeit und Energie mit allerlei Streit und verschrobener Dialektik ver-! geuben, ft lange wir unseren Scharfsinn daran setzen, auf-- i geblähte Probleme zu erfinden und uns in allerfoinfteN s Theorien verlieren und darüber hie einfache aber gmndlegerÄft ' Pflicht dergesien, die Organisation zu stärken. Jene kostbare und einzigartige SrstlingSfrucht aus .Herzls Zeit ist noch nichts reif geworden. An uns ifi es, sie zu pflegen und ihr Wachs-- | ttmi zu behüten. Wir leben in okner schweren Zell. In dett öepKmgeneK' Jahren versteckten sich unsere Gegner vor unseren politischen Gegen, und ihre Anklagen verstummten angesichts der praktischen Leistungen palästinensischer Avbeit. Mer langsam kriechen sie wieder aus ihren Löchern hervor. Sie kämpft« nicht offen wie ehedem, aber ans krummen Pfaden und ttmwegen und mit Hinterlist erstreben sie das ein« Ziel: Vernichtung der hebräischen Literatur, Schwächung des Zionismus, Versenkung unseres Werkes im Schlamm der Asiimilatton! Wir rufen nicht Mm Kampf gegen sie auf! Wohl abov sind wir in solcher Zeit verpflichtet, unserer Schwäche ein Ende zu bereiten. Wenn in ftlcher Zeit die Bande reißen! und die Mauer der Einigkeit birst, wenn wir Anlassen, daß solches geschieht, so versündigen wir uns an unserem .Volke, ft verraten wir unftr« Fahne. Unser Unglück ist das viele Theoretisieren, 8e über-' trieben« innere Differenzierung der Organisation. Mit schwerem Herzen reiße ich den Schleier von dieft« Verschlungen herunter, aber Verhehle« hilft nichts. Es ist notwmdig, die Ursachen einer Krankheit zu erkennen, will man sie mit der Wuvzä auSrotten. Ich bin sicher, daß unsere Or-- ganifttion stark genug ist, eine solche Operation durchzumachen. So stelle ich mir den Sinn des.OrganilsationSmonatZ vor: dieser Tage dar Prüfung und Entscheidung, der Tage der ungeheuren begeisterten Anstrengung. Der Monat ist vor allem ein eindringlicher Appell zur Einigkeit. Einige« wir unS, den» nationale Einigkeit ist der Sinn des Zionismus! Jeder, der seinem Botte verhaftet ist, der das Land feiner Väter und die Sprache seines Volkes liebt, der ist' Zionist. DaS ist der Stempel des Zionismus, daß jeder Jude, der sich zu seinem Bunde Mt, Zeuge desien ist, daß unser Volk zu vollem nattonalem Leben mchuerftchen beginnt, Jeder einzelne von uns hat der ZionSfthne Mgeschworen, seine Kraft emzufttzen, sich selbst und seine ®cel« dem Zionismus zu opfern. WaS ckber den Herzlschen Zionismus anilangt: Wenn ein Jude sagt, wie es manche tun, daß er Herzl als Persönlichkeit hochschätzt, aber dennoch nicht dem Bunde des 'Zionismus beitritt, ft hat er Unwahrheit gesprochen, denn das Wesentliche in Herzls Leben, das der Hochschätzung würdig ist, war eben di« Schaffung der Zionistischen Organisation. Alles andere war Nebensache. Alle Herzlichen Wort«, Taten Md Bestrebungen waren nichts als der Ruf an alle Juden, der Organisation beizutreten. Wenn Zionisterc begeistert da- Gedächtnis Herzls feiern und' ntcht gleichzeitig alle Kräfte einsetzen, um die Zionistische Organisation zu stärken urch zu festigen, so [iut> sie umvahrhaftig, denn Herzl befahl, ab nt asrUmtvM Wach Obfisif Nmüm| Mftj DH8» o9t^* DDMDMM __

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