Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2564 (13.4.1926)
- Date
- 1926-04-13
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2664 Wien, DimSW Wiener Moraenzettung ner amerikanische Gesandtschaft Kinz her-, vorvagenfür Men, weit mehr als bei uns zu Hause darüber bekannt ist. Ueber unseren Fußball verband mußte ich viel Irriges au-Mren, doch wird er sehr hoch eingeschätzt, besonders wegen der aufrichtigen Stellung in der Profifrage. Unmöglich zu schildern ist die Stimmung, in der die Judenschaft der Ankunft des Wiener Klubs entgegensteht. An fpaltenlangen Artikeln befassen sich dte jüdischen und hebräischen Zeitungen mit dem Thema des jüdischen Sports und rühmen alle die Verdienste, die sich die Hakoah auf diesem Gebiet erworben hat. Die einzige Ausnahme bildel das Agudistenblatt, das von Wien aus verhetzt ist, dem aber keine große Bedeutung zukommt. Die Blätter aller anderen Richtungen, Tagesblätter und Wochenjournale von links und rechts widmen der Hakoah die schmeichelhafteste Aufmerksamkeit. Alle wissen, daß die jüdische Mannschaft, die ihre Fahne durch Erez Israel getragen hat, auch hier in Ehren bestehen wird. _ knsland und die Sfltfei. Die Verhandlungen über Mosful. (Eigendicnst der „Wiener Morgenzeitung".) Koustantinopel, 12. April. Die türkische Presse bringt die Rückkehr des englischen Botschafters Sir Ronald Lindsay nach Konstantinopel mit den wieder beginnenden Verhandluugeu über Mossul in Zusammenhang und glaubt, daß die Londoner Negierung jetzt eine entgegenkommendere Haltung cinnehmen dürfte. Von englischer Seite wird dagegen erklärt, daß nrit der E n t s ch e i d u n g d e s Völkerb u n d e s die M o s s u l s r a g e für Großbritannien i m P r i n z i p e r l e d i g t sei und daß man jetzt nur noch über einige Einzelheiten, wie kleine Grenzberichtigungcn, Zoll- und Handelsabkommen und eine besondere Verwaltung für die kurdischen Gebiete, verhandeln könne. Es sei ferner möglich, daß gewisse Pläne für ein wirtschaftliches und finanzielles Zusammenarbeiten beider Staaten angeschnitten werden. Nach dem Beispiel anderer Staaten hat Großbritannien eine Kanzlei in Angora eingerichtet, welche dem ersten Botschaftssekretär G. G. Knox unterstellt ist. Der Sitz der Botschaft wird in K o n st a n t i n o p e l bleiben, bis die Lebensverhältnisse in Angora sich gebessert haben. Der Krieg in Ttzrir». Paris, 12. April. Wie die Agence Havas aus Damaskus meldet, sind bei Keden, in der Nähe von Darso, franzosentr'eue Stämme mit Drusen zusammengestoßen, wobei letztere unter Zurücklassung von sieben Toten zerstreut wuvderi. In der Gegend von Aleppo haben berittene Streifkommandos Dr u > e n a n ge g r i f f r n, die nach heftigem Kampf die Flucht ergriffen und zwölf Tote zurückließen. Flugzeuge unterstützten die sranzosentreuen Stämme. Im Hermonmassiv macht die Unterwerfungsbewegung immer weitere Fortschritte. Bei den letzten Operationen hatten die Franzosen 13 Tote, darunter drei Franzosen, und' 48 Berrvundete, darunter drei Franzosen, zu verzeichnen, »rührend der Feind 70 Tote und Verwundete hatte. * Fussleidendel IlfAttii Sic ungern gehn, rasch ermflden — «VtSlDIl wenn Ihr Puss am Abend anschwillt — wenn die Sohlen brennen und lästige Schwielen entstehen — wen' Schmerzen im Mitteffuss, an Knöchel und Perse und in der Mt'te des Vorderfueses jeden Schritt zur Qua! machen — Aimin benützen Sie die wunderbare e Erfindung gegen Mann Fusscnmerzen, die «Pneumette* *. Es gibt kein besseres Mittel für leidende Fflsse als dte „Pnenmette* mit ihrem unvergleichlichen schmerzbefretenden Luftkissen. Fast eine Million Menschen tragen die Sie müssen es selbst probieren! Sie erhalten die ,Pneumette* 8 Tage zur Probe >» nur bei der Firma Camillo Barber, I„ Teinfaltstr. 3 Achtung wegen Irrefllhrunn auf «Ho Hausnummer 3 Prospekte kostenlos 563 Pamiaios — griechischer SlaatsvrSstdent. Athen, 12. April. (Agence d'Aiheues.) Die Präsidentenwahl, die gestern in 23 Departements stattgefunden hat, ist in voller Ruhe verlaufen. Mehr als 90 Prozent der Wähler haben ihre Stimmen abgegeben. P a n g a l o s ist mit u n g eheurer Mehrheit, tcikveise auch einstimmig, gewählt worden. _ Sin nMch-schweviicher Garanlievettrag. Berlin, 12. April. (Tel.-Komp.) Nach einem Stockholmer Telegramm der „Vossischen Zeitung" hat die Sowjetreg i e r u n g der schwedischen Regierung den offiziellen Vorschlag zugchen lassen, Verhandlungen Mcks Abschlusses eines Garantievertrages zu eröffnen. Ner russische kmigraittenkmgretz. Paris, 12. April. Ter Weltkongreß der russischen Emigranten, der 'eit mehreren Tagen in Paris tagte, ist gestern abends geschlossen worden. Der Großfürst Nikolaus wurde einstimmig zum russischen Zaren ausgerusen. In einer Proklamation wird die Hoffnung ausgesprochen, daß der erbarmungslose Kamps gegen die tolschcwikischen Henker und Schänder des russischen Vaterlandes, dm die Emigranten uni er der Leitung des Zaren Nikolaus führen wollen, von Erfolg gekrönt 'ein werde. Das Manifest schließt mit den Worten: „Unser Kredo ist einfach und klar: Der Kommunismus wird zugrunde gehen. Rußland ist ewig! Dieses Kredo ist die beste Garantie für unseren Sieg." rSier Monate Kulisker-Prmeb. Berlin, 12. April. In der heutigen Eröffnungssitzung des Kutisker-Prozesses waren von elf Angeklagten zehn zur Stelle. Die Anklage lautet auf B e t r u g z u m Sch a d e n der Staatsbank, Urkundenfälschung und' Beihilfe zu diesen Straftaten. Bald nach Beginn der Sitzung erlitt Iwan Ku t i s ke r einen Schwächeanfall. Da nach dem ärztlichen Gutachten eine absolute Vechandlungsurrfähigkeit nicht vorliegt, wich in der Verhandlung sortgesähren. Man rechnet vorläufig mit einer viermona tig en Prozeßdauer. ■ Da im Verlauf der Vernchmung die medizinischen Sachverständigen die Verhandlungsfähigkeit Kutiskers nach einem erneuten Schwächeanfall bezweifeln, wurde die Verhandlung abgebrochen und auf Mittwoch vormittags vertagt. _18. AM 1828 «M1 Akbeitslosenmiklllien in Lemberg. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Lemberg, 11. April. Gestern war di« Stadt der Schauplatz von Zusalmmenstößen zwischen Arbeitslosen und der Pckli-L Einige hundert Arbeiter versammelten sich am Ringplatz vor dem Magistrat. Von der Polizei verdrängt» zog die Menge vor das Amtsgebäude des Woiwoden und verlangte unter lauten Rusen die Entfernung der Polizei und den Zutritt zum Woiwoden. Die Polizei drängte die Demonstranten zum Ring zurück. Hier kam es zu einem Zusammenstoß. Die Arbeitslosen bewarfen die Polizei mit Stemm und Kartoffeln; einige Polizeikommissäre wurden getroffen. Aus der Reihe der Demonstranten trat eine Frau heraus, zerriß sich die Kleider und forderie den kommandierenden Kommissär auf, daß er ihr die Brust durchbohre, weil sie kein Brot hat. Im Gebäude der Woiwodschaft fand unter dem Vorsitz des Woiwoden eine Konferenz statt, die sich mit der Lage in den staatlichen Werkstätten beschästigie, um auf diese Weise einer großen Zahl der Arbeitslosen verschiedener Kategorie Arbeit zu verschaffen. Das Stadtpräsidium hot einen Ausruf an die .Hausbesitzer erlassen, in dem die sofortige Restauration baufälliger Häuser gefordert wird. Unmittelbar nach der Konferenz empfing der Woiwode in Anwesenheit der Mitglieder des Präsidiums der Stadt eine Delegation der Arbeitslosen, die er über die Ergebnisse der Konferenz informierte. Er forderie die Delegieten aus, auf die Arbeitslosen beruhigend einzuwirken. Eine anLiftaatliche Demonstration in Warschau. Warschau, 12. April. (Tschech. Preß-Bur.) Der tommu- Nlstische Abgeordnete Sochacki hatte für gestern mittags eine Versammlung einberuftn, die jedoch von der Polizei verboten worden war. Trotz des polizeilichen Verbotes sammelte sich auf dem Witkowski-Platz eine große Men'ch enmeng e, meist Kommunisten und Arbeitslose, an, die eine antistaatliche Demonstration veranstaltete. Die Polizei verhaftete insgesamt 13 0 kommunistische Agitatoren. Sie volnisch-Wischen Konferenzen. Warschau, 10. April. Geistern fand hier die angesagte Konferenz der Mitglieder des Präsidiums des jüdischen Sejmklubs, des Präsidenten Hartglas und Vizepräsidenten Farbstein mit dem Ministerpräsidenten Skrzynski und dem Minister für Handel und Industrie Osiecki um dem Minister für öffentliche Arbeiten Ziemiecki statt. Ferner war der Unterstaotssekretär aus dem Miniistervatspräsidium, Studzinski, anwesend. In dieser Konferenz wurden die Details der dringendsten ökonomischen Forderungen der jüdischen B'wö.kerung eingehend besprochen. Die Regiemngsvertreter anerkannten die Berechtigung des größten Teiles der jüdischen Argumente und versprachen die Verwirklichung der Postulat« in den nächsten zwei Wochen. 8In Bortrag Wer den BS-kerbund. Heute um 8 Uhr abends sprechen Botschafter a. D. Doktor Konstantin D u m b a und Oberradiner Prof Dr. Z. P. C h a j e 8 im Festiaale des niederösterreichischen Gewerben reinS, 1. Bez, Echenbachgasse 11, über „Reformen des Völkerbundes" und .DieJudenund der Völkerbund". Karten im Vorverkauf bet Löwtt. 1. Bez., Rotemurmstraße 22 (Tel. 71-4-25). im Zionistischen Bureau. 1. Bez.. Kürntaerstraße 28 (Tel. 77-4-85—6), bei Rath. 2. Bez, Taborstroße 20» (Tel. 48-1-58). Spitzenge'chäft «ohn, 6. Bez.. Mariahilferstraße 101 (Tel. 50-10), Storch, 8. Bez., Jolefftädterstraße Nr 36 (Tel. 26-8-67) und an den Sa altern unseres Blattes. Ein Jubilar der zionistischen Arbeit. Dr. E. M. Zweig — 25 Jahve für den Keren Kajemeth tätig. Von Dr. Leo Goldhammer. Der Herzffche Zionismus ist eine volle Generation alt. Die an seiner Wiege standen, beginnen bereits Mersjubiläen ,zn feiern; ung wirklich gab es gerade in -der letzten Zeit zahlreich.', sozusagen Patriarchalische Jubiläen in unseren Reihen. Ein A r b e i t s jubiläum, wie das unseres Dr. Zweig, dürste aber in der Gesamtorganisation wohl das einzige sein. Von den 25 Jahren seiner ernsten, gründlichen und ununterbrochenen Arbeit für den Keren Kajemeth hatte ich Gelegenheit, fast 22 Jahre aus der nächsten Nähe zu beobachten. * . Im Jahre 1904 hatte sich eine Handvoll junger Studenten zur Vereinigung Theodor Herzl zusammengetcm, in der Absicht, durch ernste Selbsterziehung sowohl in ideologischer Hinsicht als auch auf praktischein Gebiete für die österreichische Organisation vollwertige Arbeitskräfte heranzubilden. Hugo Zuckermayn, den zunächst die Romantik des Keren Kajemeth gepackt hatte, nahm sich mit be-wundernswerter Liebe jeder, auch der kleinsten Arbeit für diese Institution an. Er verlangte vom Theodor Herzl, daß einzelne Mitglieder dem damaligen Nationalsondsbureau zur Berfüguua gestellt werden. Dieses Los fiel zunächst auf mich. Mir steht die Unterhaltung mit Hugo Zuckermann, der mir darlegte, wie die Arbeit für den Keren Kajemeth zu führen sei, noch ganz klar vor Augen. Er betonte immer wieder, es könne keine bessere Methode geben, nach der für den Keren Kajemeth gearbeitet werden solle, als dem Jubilar, der der damaligen Sammelstelle in Wien Vorstand, nachzueisern. Ich sollte in der Folge mich selbst davon überzeugen, wie recht Zuckermann hatte, als ex mir Dr. Zweig als den geradesten, aufrichtigsten und unermüdlichsten Mann schilderte, der die strengsten Anforderungen an sich selbst, aber auch an jeden anderen stell!?, der irgend eine Arbeit auf sich nahm. Die von Dr..Zweig festgesetzten Arbeitsstunden und Arbeitsprogramme wurden von ihm mit- Peinlichster Genauigkeit überwacht und ich kann ohne weiteres die Behauptung ausstellen, daß, wenn das heutige Bureau des Keren Kajemeth durch seine Pünktlichkeit und Genauigkeit unter allen anderen Bureaus hervorsticht, dies hauptsächlich Dr. Zweig zu verdanken ist. Dr. Zweig betvältigte die gesamte Korrespondenz und half sogar beim Abkleben nnd Sortieren der alten Briefmarken mit — ein Sammelmittel, das sich das langjährige Jnventarstück des Zionistischen Bureaus in der Türkenstraße, Wolf Teitelbauni, zu seiner Domäne erkoren hatte. Er beaufsichtigte das Glätten 'des Staniolpapieres, das ihm später der nachher frühverstorbene Hugo Eben, in seinem Westu Ztveig sehr nahe verwandt, in nahezu unerschöpflichen Mengen lieferte. Er verfaßte selbst die Ausweise und die von einem seltenen Verständnis für die Wichtigkeit statistischer Behelfe zeugenden Diagramme. Für den Keren Kajemeth nahm Dr. Zweig sogar das Odium auf sich, in künstlerischen Angelegenheiten zu dilettieren: er hat den Entwurf der ersten Nationalfondsmarke auf dem Gewissen, ebenso die Etikette für die seinerzeitigen N.-F.- Zünder. Diese Kleinarbeit hielt ihn nicht ab, die gesamte, damals vorhandene. Literatur zur Agrarfrage .zu.studieren, denn ihm dürfte kein einziges,, mit dem» Keren Kajrmech zusammenhängendes Problem fremd sein. Dabei entzog er sich nicht der Arbeit im Distriktskomitee, redigierte gemeinsam mit Groß die Mitteilungen des Verbandes Zion und stand bei den jeweiligen Wahlen ins Parlament und in die Kuttusgemeinde immer im Vordergründe; es sei, um dem bei uns so schlechten Gedächtnis nachzühelfen, darauf hingewiefen, daß Dr. Zweig der Verfasser des zionistischen Kulwsgemeindejnogramms war. e Sofort nach dem Zusammenbruch war es Dr. Zweig klar, daß sich über Wien ein gewaltiger Strom von Palästinawanderern ergießen werde, und er ging unverzüglich daran, alle Maßnahmen zu treffen, um ihre glatte Uebernahme nnd Weiterbeförderung zu ermöglichen. Die Zeit des Aufenthaltes der Auswanderer in Wien wollte er dazu benützen, um ihnen in kürzester Frist die ncirvendigsten Kenntnisse des Landes zu verschaffen. Er trug mir dahar aus, innerhalb vierzehn Tagen einen kleinen Führer durch die Paläftinaliteratur zu verfassen, wobei er mir die gesamte Disposition für diese Broschüre zur Verfügung stellte. Meinen Einwand, daß es unmöglich sei, in dieser kurzen Frist die Arbeit zu bewältigen, ließ er nicht gelten und erinnerte mich Tag für Tag an das Datum, an dem die Arbeit in den Druck gehen sollte. Nur seiner Energie war es zuzuschreiben, daß ich tatsächlich innerhalb dieser knappettHrit an die 150 Werke durcharbeiten nnd die dann als Heft 1 ver Nationalfondsbibliothek erschienenen Schrift sertigstetten konnte. * Die aus allen seinen Mitarbeitern manchmal schwer lastende, strenge Konsequenz Dr. Zweigs glaubten wir endlich einmal mit einer gewissen Schadenfreude durchbrochen zu sehen; denn Dr. Zweig eröffnet« eines Tages seine Rechtsanwaltskanzlei in Wien, derselbe Dr. Zweig, der es sich immer als Ziel gesteckt hatte, mit seiner Familie nach Erez Israel zu übersiedeln. Nun meinten wir, er würde wie alle anderen sich mit der Kanzleieröffnung an Wien binden lassen. Aber Doktor Zweig war nicht der Mann, der inkonsequent handeln konnte. Er bereitete sich bloß für sein Lebensziel vor. In kürzester Zeit eignete er sich, wie vielleicht kein zweiter, die Kenntnisse der hebräischen Sprache an, die er heute so beherrscht, daß man kaum glauben würde, seine eigentliche Muttersprache sei das Deutsche. Dann erst führte er gegen den Widerstand seiner Familie die lang beschlossene Absicht aus. * ES kann nicht meine Aufgabe sein, eine vollständige und eingehende Würdigung -der Arbeit und Bedeutung Dr. ZweigS zu bieten. . Er sicht, obwohl er in Palästina wohnt, auch jetzt mitten unter uns. Dr. Zweig ist bitz heute eine markante und bekannte Persönlichkeit in der österreichischen Organisation, aber weit mchr als das: wir lieben ihn, seine Gründlichkeit und Aufrichtigkeit, seine ehrliche Arbeit und ihre Erfolge und danken ihm an heutigen Tage, der für unS ein Ehrentag ist, well wir die Arbeit ehren, dafür, daß er uns den Weg für die Weiterarbeit gebahnt hat. Wien, am 10, April 1936.